Gast
#1132547
Ich hab hier an einem Atmega8 im PDIP28 das seltsame Phänomen, dass anscheinend ADC0 die anderen ADC Kanäle um bis zu 2.5LSB beeinflusst. Kann das wirklich sein??? Ich fahre ADC0 von 0 bis AREF durch (gelbe Kurve) und Messe an den anderen Kanälen, an denen eine konstante Spannung anliegt (z.B. ADC3, weisse Kurve), eine um bis zu 2.5LSB proportinal verschobenen Messwert. Alles schön reproduzierbar und stabiel. Randbedingungen: Atmega8,PDIP28,5V Digital,5V Aref,ADC Vorteiler 128, Single Shot Messung,jeder Kanal wird 10fach gemittelt. Um herauszubekommen, ob dies durch meiner Schaltung vor dem AVR, der AREF Versorgung oder dem AVR selbt liegt, hab ich alle möglichen Konfigurationen permutiert: - Veränderliche Spannungen an allen anderen ADC Kanälen beeinflussen sich untereinander nicht, auch nicht ADC0, da seht alles bombenfest wie es sein soll. - permutiere ich meine ADC Anschlüsse, so ist egal welcher Schaltungsteil auf ADC0 verdrahtet wird es immer ADC0 der stört und die anderen Kanäle werden gestört. Würde im Analogteil vor dem AVR ein Fehler sein, so würde dieser doch bei der Permutation mitwandern und an anderen ADC Kanälen auchtauchen. Daher scheint also das Problem nicht zu kommen, hmm... - Wäre ein Problem in der AREF Versorgung so würde er sich doch auf alle Kanäle gleichzeitig auswirken. - Umdrehen der Einlesereihenfolge von ADC0 -> ADC5 bringt keine veränderung, auch nicht das Einfügen weiterer Leermessungen nach dem umschalten des MUX. - einen anderen Atmega8 habe ich gerade nicht zur Hand. Ist da jemand zufällig was bekannt, dass ADC0 Überspricht? mit den 2.5LSB kann man ja auch zur Not noch leben (oder hearuskorrigieren), aber jetzt wo ich gesehen hab, dass man mit diesem Ding auch Problemlos sogar eine Auflössung von 1/4LSB hinbekommt, würde ich doch schon ganz gerne herausfinden warum und wieso...

