Gast
#2769637
Hallo Leute, hab heute aus Interesse und Langeweile ein kleines, aber rechenintensives Programm für meinen Arduino Mega 2560 geschrieben und war erstaunt - Das Teil ist wirklich verteufelt schnell, ca. 30000 mal in der Sekunde konnte er die Quadratwurzel aus dem Produkt zweier 32 Bit langen Zahlen ziehen. Hab mich dann im Datenblatt ein wenig umgesehen und bemerkt, dass ja fast alle Standartoperationen in einem Rechenzyklus erledigt werden. Warum kaufen sich Menschen dann noch eine I2C FPU für den Arduino? Selbst Gleitkommaarithmetik läuft verdammt schnell ab, warum muss der Mikroprozessor denn noch mehr schaffen? Ich verstehe diese ganze Sache nicht, wie ich z.B schon oft in Foren lesen musste dass FloatingPoint Operationen um 'jeden Preis vermieden werden müssten' und 'wertvolle Rechenzeit draufgeht'. Kann mir jemand sagen wo Rechenzeit und Ressourcenausnutzung denn bei einem Arduino so kritisch ist? Gast