Hallo :)
Ich möchte ca 100 LED mit einem Arduino Atmega 2560 Board über eine
mobile Stromversorgung betreiben. Dabei soll die LED nicht dauerhaft
leuchten. es soll nur temporäres Geblinke sein, zur not auch nicht mit
voller Helligkeit bei vollem Weiß.
Zur Stromversorgung habe ich jetzt ein paar Ansätze gefunden. Einer war,
die ganze Schaltung mit 8 Batterien in Reihe zu versorgen, dann die
Spannung entweder per Linearregler oder per Step-Down auf 5V
zurückzubringen.
Meine erster Gedanke war:
Ich nehme einen Step-Down Wandler, weil der verlustärmer als der
Linearregler ist ... dann habe ich mir gedacht:
Warum nehme ich überhaupt einen Step-Down? Wieso schalte ich nicht 6
Batterien zu je 3 Batterien Parallel, dann habe ich ja auch 4,5V, die
genau zum Betrieb des Arduinos, als auch zu Betrieb der LED gut passend
währen ...
Die erste Frage ist also:
Welchen Vorteil/Nachteil habe ich von beiden Varianten? Zwei Punkte
könnte ich mir vorstellen:
1. Verwende ich keinen Step-Down, habe ich zwar keine Verluste, aber
wenn die Batterie allmählich leer wird, wird der Arduino womöglich
instabil.
2. Verwende ich doch einen Step-Down, habe ich die Verluste, aber eben
bis zum letzten Atemzug der Batterie noch Betrieb
Stimmt das? Was würdet ihr nehmen? Wie sieht es hinsichtlich des Stroms
aus, wo kann ich mehr Strom entnehmen?
Die zweite Frage:
Wenn ich die 12 V Eingang habe, macht es mehr Sinn, erst mit dem
Step-Down auf 5V zu regeln (was ich ja eh muss) und dann in den VIN des
Arduino zu gehen, oder direkt die 12V in den DC Jack des Arduino zu
geben? Soweit ich weiß, soll der ja 7-20V abkönnen (7-12V empfohlen).
Vielen Dank.
Hallo,
das eine ist ein AVR µC und dann benötigst Du noch einen hochleistungs
LED Treiber, der besser mit hochen Spannung - LED Reihenschaltung - und
einem konstant Stromquelle besteht.
An die Mitleser, ja ich weiß es gibt PWM LED Treiber IC.
Der TO muss sich erstmal seiner eigenen Problemlösung klar werden.
@Jarnich (Gast)
>1. Verwende ich keinen Step-Down, habe ich zwar keine Verluste, aber>wenn die Batterie allmählich leer wird, wird der Arduino womöglich>instabil.
Stimmt.
>2. Verwende ich doch einen Step-Down, habe ich die Verluste, aber eben>bis zum letzten Atemzug der Batterie noch Betrieb
Jo.
>Stimmt das? Was würdet ihr nehmen?> Wie sieht es hinsichtlich des Stroms>aus, wo kann ich mehr Strom entnehmen?
Ist egal, bei gescheiter Dimensionierung sind beide OK.
>Wenn ich die 12 V Eingang habe, macht es mehr Sinn, erst mit dem>Step-Down auf 5V zu regeln (was ich ja eh muss) und dann in den VIN des>Arduino zu gehen,
Ja.
> oder direkt die 12V in den DC Jack des Arduino zu>geben?
Nein, denn dort hängt auch nur ein Linearregler dran.
> Der TO muss sich erstmal seiner eigenen Problemlösung klar werden.
Offensichtlich. Wenn man die Aufgabe ordentlich beschriebt, ist man der
Lösung schon sehr viel näher.
> 100 LED ... Dabei soll die LED
Was nun, 100 oder eine?
> zur not auch nicht mit voller Helligkeit bei vollem Weiß.
Was ist den "nicht" volle Weiß?
> die ganze Schaltung mit 8 Batterien in Reihe zu versorgen
Was für Batterien? LKW Akkus, oder Knopfzellen?
> 6 Batterien zu je 3 Batterien Parallel
Sind das 6 Pakete mit 3 in Reihe, oder 3 Pakete mit 6 in Rehen, oder
was?
> dann habe ich ja auch 4,5V, die genau zum Betrieb des Arduinos,> als auch zu Betrieb der LED gut passend währen
Normalerweise werden Arduino Module mit 5V und 16Mhz betrieben. Deine
Batterien werden im laufe der Zeit auf 2,7V runter gehen. Schau mla ins
Datenblatt des Mikrocontrollers, welche Taktfrequenz er dann schafft und
überlegen, wie das mit dem USB Port (falls vorhanden) harmoniert.
> Was würdet ihr nehmen?
Einen LED Dimmer (Schaltregler mit einstellbarem Strom), den ich mit dem
Arduino ansteuere. Die LEDs laufen dann NICHT über den Spannungsregler
des Arduino.
> mit dem Step-Down auf 5V zu regeln und dann in den VIN des> Arduino zu gehen
Lies die Dokumentation deiner Bauteile. An VIN muss deutlich mehr als 5V
angeschlossen werden.
> wo kann ich mehr Strom entnehmen?
Aus der Steckdose. Das meine ich ernst, so viele LEDs betreibt man nicht
sinnvoll mit Batterien, wenn es fließenden Strom aus der Steckdose gibt.
Ich hab natürlich wieder das wichtigste vergessen .. bei den LED handelt
es sich um 5V WS2812BLED ... die Batterien sollen 1,5V Zellen sein.
Stefanus F. schrieb:> Was ist den "nicht" volle Weiß?
Das wäre der Maximalstrom von 60mA, der dann fließen würde ... wenn man
das dimmt, müsste die LED ja weniger nehmen. Das weiß muss nicht auf
voller Helligkeit leuchten, wenn der Strom dann nicht mehr ausreichend
wäre, denn dann leuchtet es bei vermeintlicher weiß-Einstellung in
Farbe^^
Stefanus F. schrieb:> Was nun, 100 oder eine?
100 WS2812BLED's ...
Stefanus F. schrieb:> Was für Batterien? LKW Akkus, oder Knopfzellen?
Siehe oben
Stefanus F. schrieb:> Sind das 6 Pakete mit 3 in Reihe, oder 3 Pakete mit 6 in Rehen, oder> was?
2 Pakete a 3x1,5V
Stefanus F. schrieb:> Aus der Steckdose. Das meine ich ernst, so viele LEDs betreibt man nicht> sinnvoll mit Batterien, wenn es fließenden Strom aus der Steckdose gibt.
Und woher bekommt man eine Steckdose mitten in der Pampa?
Für die ES2812 brauchst du in der Tat eine stabile 5V Versorgung. Also
nicht drei Primärzellen zu je 1,5V sondern mindestens 7 Stück und
dahinter einen Schaltwandler.
> Und woher bekommt man eine Steckdose mitten in der Pampa
Ich weiss ja nicht wie lange das ganze funktionieren soll. Wenn wir mal
davon ausgehen, dass deine LEDs im Mittel nur 30mA aufnehmen, dann sind
das immer noch 5V 30mA 100 = 15 Watt. Also brauchst du eine Stunde
eine Batterie mit 15WH zuzüglich 25% für Verluste im Schaltwandler und
noch etwas für den Arduino.
7 Primärzellen in Größe AA haben zusammen etwa 21WH. Könnte also für ca.
eine Stunde reichen.