Guten Abend,
ich möchte einen Atmega2560 mit einem USB-Kabel beschreiben. Ich nutze
die Programmieroberfläche von Bascom dazu. Ein Bootloader befindet sich
bereits auf dem Board, der richtige Programmer (MSC-Bootloader) wurde
ausgewählt, der Port am Computer (in meinem Fall com3) ist korrekt
eingestellt.
Ich kann jedoch noch nichts auf das Board schreiben. Klicke ich auf die
Option "Program", wird mir ein Fenster mit der Überschrift "Reset Chip"
angezeigt. Aus den Meldungen die darunter erscheinen, geht hervor, dass
die Verbindung zum Board hergestellt wurde. Allerdings passiert
anschließend nichts, auch wenn ich die Stromzufuhr zum Board resete.
Kann mir jemand weiterhelfen?
Basti
Passt der Bootloader zu der ausgewählten Schnittstelle ?
Und funktioniert das Board überhaupt (Quarz) ?
Ohne weiter Infos ist das hier ein bisschen Spökenkiekerei ..
Irgendwas sagt mir, das du mit einer fertigen Entwicklungsumgebung mit
Entwicklungsboard arbeitest. Vieleicht verrätst du uns einfach, um
welches es sich handelt.
Danke erst einmal für die Beiträge!
Das Board funktioniert, weil ich es problemlos mit dem
Standard-ISP-Kabel programmieren kann. Der Bootloader war im
Lieferumfang des Boards enthalten. Er wurde erfolgreich mit dem alten
ISP-Kabeln aufgespielt, weil nach dem Aufspielen des Bootloaders ein
4-mailiges Blinken erschien. Ich interpretiere das als Zeichen, dass der
Bootloader auf dem Board ist.
Zur Frage nach der Entwicklungsumgebung: Ich programmiere mit Bascom
AVR.
Basti
Also nochmal, ganz langsam zum mitlesen: es gibt millionen von Hardware
und Software und solange Du nicht sagst, was Du benutzt, kann Dir
niemand helfen.
Du bist hier im Internet, d.h. mit nem konkreten Link auf das Board und
die Software wirst Du mit Abstand am weitesten kommen.
Bzw. andersrum, wenn man erstmal lange rumsuchen/raten muß, was Du
meinst, wirst Du auch keine Hilfe bekommen.
Die Hellseher treffen sich nicht in diesem Forum.
Peter
Ich vermute mal, das mit dem USB ist pure Hochstapelei, da ist einfach
nur ein UART-USB-Konverter mit drauf.
Wird denn die COM3 richtig (ohne ?) im Gerätemanager erkannt, wenn Du es
reinsteckst?
Probier doch erstmal den Bootloader per RS232 aus, obs läuft.
Ich hätte ja noch meinen Bootloader, wo ich bisher keine Probleme
gemeldet bekommen habe, aber sobald ich darauf hinweise, meldet sich
gleich der Falk :-)
Peter
Wenn der richtige Bootloader installiert ist (nämlich der für USB) und
Windowsseitig der Com-Treiber korrekt installiert ist (kein ? im
Gerätemanager) und du die Hinweis.txt-Datei aus dem
Bootloader-Zip-Archive !sorgfältig! und vor allem !komplett! gelesen
hast, sollte es eigentlich keine Probleme beim Programmieren über USB
geben.
Da steht nämlich was von FuseBits ändern....
Vielen Dank nochmal für die Beiträge!
Also das USB-Kabel taucht im Gerätemanager wirklich als "COM3" auf!
Wundert mich auch.
Darauf, dass die Fusebits beim Aufspielen des Bootloaders richtig
gesetzt wurden, habe ich genau geachtet. Obwohl die Anleitung zum
Bootloader nicht eindeutig ist. Es wird nicht genau gesagt, ob die
korrekte Einstellung der Fusebits nur beim Aufspielen des Bootloaders
oder erst beim anschließenden Aufspielen der normalen Programme, oder
beidesmal gesetzt werden müssen. Ich vermute, dass dies beidesmal
geschehen muss und dies auch die Ursache für mein Problem ist.
Basti
Hallo Basti,
die Fusebits kann der Bootloader nicht selbst einfach ändern, das kann
man nur über den isp-Programmer. Poste mal nen Bild der aktuellen
Fusebit-Einstellungen. Hast du in Bascom die korrekte
Kommunikationsgeschwindigkeit eingestellt? :)
Wenns gar nicht klappen will, bei Bascom ist ein Bootloader dabei, passe
den an und brate den nach dem Kompilieren drauf. Achtung, Baudrate und
Quarz richtig einstellen sonst klappts nicht. Das sollte dann sicherlich
gehen.
Ich kann dir den Bootloader sonst auch schnell kompilieren und hier
anhängen ich muß nur wissen was für nen quarz auf dem Board drauf ist.
Alexey
Alexey wrote:
> Wenns gar nicht klappen will, bei Bascom ist ein Bootloader dabei, passe> den an und brate den nach dem Kompilieren drauf.
So einfach ist das nicht. Der AtMega2560 hat vier UARTs und soweit ich
weiss verwendet der Bascom-Bootloader immer nur den Ersten. Man müsste
also erstmal herrausfinden, an welchen UART der USB-Konverter
angeschlossen ist.
@Niels Hüsken,
laut dem Schaltbild des Boards wird der 3. UART des Mega256 verwendet.
Der Bascom-Bootloader kann auch einen anderen UART nehmen, es muss nicht
der erste sein. (Habe grade mal nachgesehen)
Also im Anhang ist ein Screenshot mit den Einstellungen.
Habe es immer noch nicht geschafft, zu programmieren. Eine Kommunikation
mit dem Board ist aber vorhanden, denn wenn ich den Mini-USB am Board
herausziehe, bekomme ich auch eine entsprechende Meldungen.
Der Flashvorgang scheint immer dann zu haken, wenn die Meldung "Sendig
init Byte" erscheint. Gehe ich auf "Abbrechen", weil sich minutenlang
nichts tut, steht hinter "Sending init Byte" mal 240 oder 248, manchmal
auch 254.
Das Board resete ich immer, indem ich den Strom ausschalte. Muss man das
vielleicht anders machen?
Ich weiß absolut nicht weiter!
Basti
Basti wrote:
> Habe es immer noch nicht geschafft, zu programmieren. Eine Kommunikation> mit dem Board ist aber vorhanden, denn wenn ich den Mini-USB am Board> herausziehe, bekomme ich auch eine entsprechende Meldungen.
Das bedeutet nichts.
Nur daß der USB-RS232 Konverterchip gefunden wurde.
Alexey wrote:
> laut dem Schaltbild des Boards wird der 3. UART des Mega256 verwendet.
Und, hast Du den Bootloader für die UART 3 neu compliert und
aufgespielt?
Sonst kannst Du an der UART 0 warten bis zum St. Nimmerleins Tag.
Peter
Also ich verwende gar nicht den Bootloader, der in Bascom enthalten ist,
sondern den Bootloader, der mit dem Board mitgeliefert und genau für
dieses Board geschrieben wurde. Da muss der UART doch richtig
eingestellt sein.
Ich habe noch einmal genau nachgeguckt, welche Meldung erscheint, sobald
ich auf Abbrechen klicke. Da steht: "Loader returned: 240" Manchmal auch
"Loader returned: 248" Was kann das bedeuten?
Basti