Hallo zusammen.
Welchen Summer zum anschliessen an AVR würdet Ihr empfehlen? (am besten
bei Reichelt)
Reichelt hat einige Piezo-Summer, aber nirgens wird der Stromverbrauch
angegeben. Ich möchte den mit zwei Pins antiparallel ansteuern.
Ansteuerung: einen Pin auf Low, den anderen auf High, dann
umgekehrt.
Danke im voraus
hi, was soll denn deine ~pinverschwendung für einen vorteil haben
gegenüber der 1-pin-variante bei der der summer gegen VCC geschaltet
wird? gruss, carsten
Dann brauchst du keinen Summer sondern ein Piezo-Tongeber. Summer haben
eine Elektronik für den Oszillator eingebaut, da geht deine
Pin-Wechsel-Methode nicht.
Ich meine, Reichelt hat nichts vernünftiges anzubieten, schau mal bei
Conrad.
Ich hab zuletzt den
SUMMER TDB 05
von Rechelt verbaut... der ist schön klein und trotzdem sehr
durchdringend...nur, wie bei diesen Teilen typisch, darf die öffnung
nicht direkt verdeckt werden.
Gruß
Fabian
@Winfried:
Geht schon (bei Tute mit Elektronik),
Fall1: Vcc an Plus-Pin der Tröte und MC zieht auf GND,
Fall2: MC zieht auf Vcc, Tröte hängt mit -Pin an GND.
@Hilel:
Viel Sinn macht Dein Kontrukt nicht, wenn nur der Controller über
Polarität entscheidet, dann kannst Du auch via Relais oder ggf.
Transistorkombi umschalten und alles mit einem Pin.
Eine geeignete Tröte ist SUMMER BM 15B bei Reichelt,
Du muß für den Sound nur schnell genug mit dem Pin zappeln,
das Teil ist gewissermaßen nur ein Lautsprecher.
@felack
kann man den direkt an AVR anschliessen oder über Transistor? Ich suche
einen, den man direkt an einem AVR-Pin anschliessen kann.
@Carsten
Der BJM 05 wäre auch eine Lösung. Ich wollte eigentlich einen, den man
direkt an einem AVR-Pin anschliessen kann.
Ich danke Euch allen für die Antworten.
Schönes Wochenende
Hilel
verstehe...
aber: die kombination + tansistor kommt mit einem pin an µc aus...
ausserdem reicht eine unipolare spannungsversorgung (sprich +5V und
gnd). ist ziemlich laut *GGG
@Hilel
das ist ein reiner Piezowandler ohne Elektronik. Der wird so wie du
oben beschrieben hast an zwei Pins angeschlossen und dann werden die
Pins abwechselnd im Gegentakt auf High und Low gesetzt.
felack
@felack
Da ich die restlichen Bauteile bei Reichelt bestellen werde, werde ich
den Summer ebenfalls dort bestellen. Ich nehme doch den BJM 05 und
werde ihn über einen NPN-Transistor ansteuern.
Danke Euch allen.
Der "TDB 05" von Reichelt ist elekromechanisch (also nicht Piezo) und
selbsterregt, zieht bei 5V etwa 23mA und erzeugt keine Induktionen an
seinen Anschlüssen. Somit ist das Teil direkt und ohne Transistor oder
Freilaufdiode am AVR anzuschließen. Ich habe so schon 20 verbaut, alle
funktionieren einwandfrei und machen gehörig Krach.
Nun ja: das geht, indem die komplette Elektronik, die die Spule treibt,
bereits in dem Summer integriert ist und die Schutzmaßnahmen gegen die
Induktionsspannung ebenfalls. Lediglich die Betriebsspannungsanschlüsse
sind als + und - herausgeführt und wenn diese dann 3-5V in der korrekten
Polarität sehen, piept´s. Auf eben diesen Anschlüssen gibt es keinerlei
Fremdspannnungen seitens des Summers, was ich mit hoch aufgedrehtem
Oszi überprüft habe.
Ich muß das hier noch mal aufgreifen:
Da das Datenblatt zum TDB 05 wirklich dürftig ist, würde ich gerne
wissen, ob man nun eine Freilaufdiode braucht oder nicht.
Es gäbe für 60 Cent mehr auch den Piezo-Summer CPM 121, der mit nur 10mA
auskommt, immerhin 2 - 3 mal weniger, wäre das nichts?
Ich würde den Summer aber eher nach dem Ton aussuchen. Teste mal 4.1KHz
(Piezo CPM 121) und 2.3KHz (magnetischer Summer) und 3.3 KHz (Piezo BS
21B), z.B. mit dem Sharewareprogramm audioTester.de. Das sind grosse
Unterschiede.
Der Sound ist nicht so wichtig. Ob nun ca. 15 oder 30 mA auch nicht.
Aber nur damit ich nicht dumm sterbe: Der Piezosummer wird auch nur an
5V gelegt, ohne Rechtecksignal und tönt dann von alleine? Wie ist es da
mit der Freilaufdiode - oder ist das Prinzip anders?
Was bei Summern auch wichtig sein kann: Wer darauf reagieren soll. Die
gängigen 3-4KHz Piezo-Summer sind für manche älteren Semester recht
problematisch, einen 400Hz Summer hingegen hört jeder der überhaupt noch
hören kann.
Nur, um das Thema für andere Interessierte abzuschließen: Bei 5V ist der
TDB05 richtig laut und weniger fiepsig, wie die Frequenzdaten auch
hergeben. Der CPM121 nur etwa halb so laut. In einem Gehäuse eingebaut,
ohne Schallaustritt, wird man den 121 kaum hören, während der 05
"angenehm" ist.
So ganz kann ich das Thema leider nicht ruhen lassen. Ich wollte mich
noch mal mit dem Thema der Induktion befassen. Deshalb habe ich den
Summer TDB 05 von einem µC Pin (gegen Masse) aus angesteuert und mal ein
Oszi ran gehalten. Naja und da kommt eine ganz schöne Flanke beim
Abschalten zusammen (s. Bild).
Allerdings änderte sich nichts am Bild nachdem ich eine 1N4148 als
Freilaufdiode antiparallel dazu genommen habe. Eigentlich sollte die
doch die negativen Werte eliminieren. Oder wo ist mein Fehler?
Der AVR hat interne Dioden, die bei etwa 0,4-0,6V anfangen zu leiten.
Genau wie Deine 1N4148. Willst Du den Peak kleiner bekommen, dann mußt
Du eine schnelle Schottky-Diode nehmen. Anmerkung: Eine lange oder
fehlabgeglichene Testleitung am OSZI kann ebensolche Peaks erzeugen.
Ahja. Danke. Na dann wird der Peak ja nicht weiter stören. Die
Meßleitung ist IMHO OK, denn wenn ich was anderes messe (bspw. LED),
dann ist das Signal "blitzsauber".