AVR - String-Konstanten in flash oder SRAM

Gast #1219323
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HAllo!

ich bin noch Neuling auf dem Gebiet der AVRs.
Ich habe gerade mein LCD zum laufen gebracht und dabei stellt sich mir 
die Frage ob mein verwendeter compiler (winAVR), automatisch meine 
STring-Konstanten in den SRAM legt, bzw von dort holt.
z.B.
lcd_string("test");

Was für Vorteile bzw. Nachteile bringt es, seine Konstanten in den Flash 
zu legen bzw. sie von dort zur Lauzeit zu lesen?

mfg
olli
#1219338
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@Olli,

ich habe selbst vor einiger Zeit ein Projekt mit Display programmiert.
Da ich auch Anfänger bin habe ich alle STRINGS auch in den SRAM 
gespeichert wie es bei Dir auch ist.
Durch mein Display 4x40 kam da einiges an Strings zusammen durch die 
Menuführung und bald war im RAM nicht mehr genügend Platz.
Ich würde Dir empfehlen alle Strings im Flash zu lassen und nichts in 
den RAM zu schreiben.
Schau mal hier

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-GCC-Tutorial#Programmspeicher_.28Flash.29

Dann kannst Du Dir deine Strings aus dem Flash holen ohne unnötig RAM zu 
verbraten.

Thomas
Gast #1219371
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>und dabei stellt sich mir
>die Frage ob mein verwendeter compiler (winAVR), automatisch meine
>STring-Konstanten in den SRAM legt, bzw von dort holt.

Ein Blick oben links ins Tutorial hätte dir die Frage beantwortet. Nein, 
macht er nicht. Automatisch landen auch konstante Variablen im SRAM, und 
werden dort beim Programmstart mit ihren Werten initialisiert. Insofern 
stehen die Werte dafür natürlich auch im FLASH, da kommst du aber nicht 
dran.

Konstanten, die im FLASH liegen und vom Programm aus gelesen werden 
sollen, mußt du explizit per PROGMEM ins Flash legen, und auch mit den 
entsprechenden Funktionen da wieder rauslesen.

Oliver
Gast #1219373
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Olli wrote:
> HAllo!
>
> ich bin noch Neuling auf dem Gebiet der AVRs.
> Ich habe gerade mein LCD zum laufen gebracht und dabei stellt sich mir
> die Frage ob mein verwendeter compiler (winAVR), automatisch meine
> STring-Konstanten in den SRAM legt, bzw von dort holt.
Dein Compiler ist nicht WinAVR, sondern GCC.

> z.B.
> lcd_string("test");
Diese wird im RAM gehalten. Ins FLASH kriegt man Strings mit dem 
'PROGMEM'-Attribut. Mehr dazu in der Anleitung zur AVR-LIBC.

> Was für Vorteile bzw. Nachteile bringt es, seine Konstanten in den Flash
> zu legen bzw. sie von dort zur Lauzeit zu lesen?
Eine Konstante im 'RAM' braucht doppelt so viel Speicher: Zuerst wird 
sie ins FLASH genagelt, um dann beim Starten des Programms (des AVRs) 
von dort ins RAM kopiert zu werden.
Geschwindigkeitsvorteil bringts eigentlich keinen, RAM lesen ist etwa 
genauso teuer wie FLAHS lesen.
Konstanten im FLASH sind prinzipbedingt konstant, lassen sich also 
überhaupt nicht ändern. 'Normale' Konstanten im RAM sind eigentlich auch 
konstant, aber man kann sie trotzdem ändern (was aber nicht Sinn der 
Sache ist, klar).

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