Diskettenlaufwerk

Gast #13403
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hi
ich habe hier noch alte diskettenlaufwere und würde diese gerne nutzen, 
um Daten zu loogen.

Am liebsten würde ich dann direkt die Diskette verwenden um die Daten am 
PC weiter zu verarbeiten.

Was ist für mich der einfachste und billigste Weg das zu realisieren?
Gibt es ein Bauteil, über das ich einfach mit der Diskette kommunizieren 
kann und welches das FAT-Dateisystem beherscht ?(läuft auf 
WindowsDisketten FAT ?)

jo
Axel
Gast #13404
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> Gibt es ein Bauteil, über das ich einfach mit der Diskette
> kommunizieren kann und welches das FAT-Dateisystem beherscht?
> (läuft auf WindowsDisketten FAT ?)

Kann ich mir nicht vorstellen.
Gast #13407
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Das ist alles sehr Äufwändig und mal nicht soeben zwischen Tür und Angel 
gemacht.

1. Disketten sind zwar billig, nach Fertigstellung deines Projektes 
jedoch nicht mehr gefragt. Ausserdem wirst du ohne einen 
Floppycontroller nichts machen können.

2. Festplatten schon eher, die bekommt man überall hinterher geworfen. 
Ansatz: Fdisk, Format, vorinitialsiierte Dateien (Dummys) vom PC 
anlegen, und dann in dieser Struktur vom MC herumschreiben.

3. Flash-Speicherkarten, ist die wohl eleganteste Variante. Wenig Strom, 
wenig Platz, und wird immer preiswerter. Die Ansteuerung ist allerdings 
auch nicht ganz ohne.

Im Internet gibt es umfangreiche Dokumentationen zu 2. und 3. Zu 1. hab 
ich im Internet noch nichts gefunden.

Siegfried
Gast #13408
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Auf Windows-Disketten ist ne FAT12 drauf.
Die Ansteuerung läuft anders als bei Festplatten. Es gibt zb nen Pin, 
der den Lesekopf ne Spur weiter schiebt, und einen für ne Spur zurück. 
Du musst hier also auch die komplette Positionierung der Köpfe selber 
machen.
Wenn dich das wirklich interessiert, ich hab irgendwo noch ein paar 
Unterlagen über Diskettenlaufwerke rumliegen. Schreib mir ne mail, dann 
such ich mal danach.

Gruss, Andreas
Gast #13409
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hi andreas

Ich suche was zum beschreiben von Disketten

ich will da jetzt auch nicht soviel zeit investieren und das selbst 
rausfinden wie das funktioniert
[will mich lieber auf mein eigentliches Projekt konzentrieren]
am besten wäre eine einfach Anschlussdefinition und vorgefertigte 
Assembler routinen :-)

bin ich zu anspruchsvoll?
wird`s doch wohl schon irgendwo geben, oder ???

jo
Axel
Gast #13410
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Mit der Kopfschieberei ist ja noch recht einfach.

Kompliziert wirds mit den Daten, die von der Schreib/Lese-Elektronik 
direkt verarbeitet werden. D.h. die Kodierung und Synchronisation des 
seriellen Datenstroms muss komplett selbst gemacht werden. Ausser man 
verwendet einen der uralt FDD-Controller.

Siegfried
Gast #13411
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Nein Axel, sowas gibts nicht... da müsstest du schon Pionierarbeit 
leisten :-)

Die beste Lösung sind die Flashkarten. Die haben so verdammt hohe 
Speicherkapazitäten und sind im vergleich zu FDDs und HDDs kinderleicht 
anzusteuern! Leider suche ich auch schon länger (vergebens) nach 
Literatur im Internet, aber ich schätze in der nächsten Zeit werde ich 
mich, ob mit Unterstützung oder eben ohne, mal an das Thema wagen.
Gast #13412
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Ich hab jetzt mal meine Unterlagen durchsucht, ich kann dir nur ne 
Pinbelegung bieten, mehr hab ich leider nicht.
Ich weis auch nicht, was für Daten am seriellen Ausgang rauskommen, bzw 
am Eingang reinmüssen. Wenn du da die tatsächlichen (magnetischen) 
Flusswechsel auf der Disk kriegst, wirds bestimmt spannend das ganze 
auszuwerten. Soweit ich weis, wird bei Disketten das MFM-Verfahren zur 
Datenspeicherung verwendet.

Hier mal die Pinbelegung:

Alle ungeraden Pins (1-33) GND


2 HDIN/OPEN/HDOUT
Gast #13413
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Mist, falsche Taste :-)

nochmal von vorne:

Alle ungeraden Pins (1-33) GND

Pin Funktion Eingang/Ausgang

2 HDIN/OPEN/HDOUT E/A
4 Reserviert6 Reserviert, /Drive Select 3  E
8 /INDEX (Drehzahlüberwachung) A
10 /Drive Select 0 E
12 /Drive Select 1 E
14 Reserviert, /Drive Select 2  E
16 /Motor an E
18 Direction Select E
20 /STEP E22 Write Data E
24 /Write Gate E26 /Track 00 A
28 /Write Protect A
30 /Read Data A
32 Side Select E
34 Disk Change


Wenn du noch Infos zu dem MFM-Verfahren (falls das stimmt) brauchst, hab 
ich noch ein bisschen was, muss ich aber erst einscannen.

Andreas
Gast #13414
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CompactFlash Karten haben den Vorteil das Sie dank eigenem Onboard 
Controller einem einiges abnehmen z.B. ECC (Fehlererkennung mit 
automatischer Korrektur). Die werden wie ATA-Festplatten angesteuert.
Ein GNU-Projekt ATA Festplatte. am AVR 8515 :
http://home.cybervillage.de/heesch/ide.htm
aber natürlich ohne FAT :-(
Was du da vor hast wird mit wenig Aufwand kaum möglich sein.Vor allem 
die FAT Programmierung ist sicher nicht ohne.Ich glaube aber, ich hab 
bei irgendeinem MP3 Player Projekt so was schon mal gesehne > bemühe 
doch mal Google.
Bernhard
Gast #13417
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OK die MultiMediaCard ist wirklich überzeugend. Wenn man mit der etwas 
langsameren Datentransferrate (wegen seriell) und dem etwas höherem 
Preis leben kann ist das wahrscheinlich die einfachste Art Daten auf ein 
Wechselmedium zu speichern.
Bleibt halt noch das Problem mit dem Filesystem.
Bernhard
Gast #13419
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naja, aber speicherkarten sind doch relativ witzlos, wenn die nicht fat 
formatiert sind. dann kannste auch normalen eeprom (oder anderen 
nichtflüchtigen speicher) nehmen, oder nicht? oder sind mmc da günstiger 
im preis oder in der ansteuerung?
Gast #13422
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Also 16 oder 64 Mbyte nicht Bit! mit minimalem Verdrahtungsaufwand 
abspeichern zu können find ich alleine schon interessant. Der 
obengenannte MMC-Leser/Schreiber (Thomas F) kostet sicher deutlich 
weniger als ein kommerzieller Kartenleser und ist eigentlich nicht auf 
FAT angewiesen. Aber ein eigenes primitiv Dateisystem zu erfinden ist 
sicher auch mehr Aufwand als man denkt.

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