Hallo.
Es geht hier um ein Ingenieurbüro. Es werden fröhlich Überstunden
geschoben. Es gibt keine Möglichkeit mal tagelang frei zu nehmen, selbst
bei 100 Überstunden. Vertraglich ist der Überstundenabbau nur von
wenigen Stunden am Tag vorgesehen. So schieben viele ihre Überstunden
von Jahr zu Jahr nach vorne. Es gab mal bei uns einen der versucht hat
es mal mit dem Chef zu klären dass er gegenwärtige Zustand nicht Ok.
ist. Er wurde schnell durch einen Zeitarbeitsingenieuren ersetzt. Bei
dem Versuch seine Überstunden (über 300) von der Firma bezahlen zu
lassen, konnte er nur 30% rausholen.
Ich finde die heutige Wirtschaft einfach zu widerlich.
Es wird langsam Zeit dass wir uns mal alle gemeinsam wehren.
Grüsse
> Er wurde schnell durch einen Zeitarbeitsingenieuren ersetzt.
Kann man auch anders sehen: "Er hat sich was besseres gesucht"
> Es wird langsam Zeit dass wir uns mal alle gemeinsam wehren.
Geh doch wo anders hin?!
Entweder Du bekommst Deine Überstunde bei einem anderen Arbeitgeber
bezahlt (D.h. Du bist es auch wert) oder Du musst Dir überlegen ob evtl.
Dein Eigen-/Fremdbild richtig ist ...
Just my 2 cents
Überstunden müßten verboten werden! Dieser Mumpitz stiehlt
Arbeitsplätze.
Offenbar ist das Pensum mit der vorhandenen Belegschaft in der
vorgegebenen
Arbeitszeit nicht zu schaffen. :-(
Erbost
Paul
Ach wie schön wäre es 300 Überstunden vor mir herzuschieben. Bei uns
werden Überstunden zu Jahresende ersatzlos gestrichen.
Bei manchen Zuhältern wird im Monat alles über 20h abgeschnitten.
Überstunden sind mehr oder weniger verboten.
Zulässig sind die nur wenn es eine Ausnahme ist
und nicht die Regel. Nur beweisen muss man es natürlich
mit einem Arbeitszeitnachweis oder mit Zeugen, aber da ist
sich meist jeder selbst der nächste. Wer die Möglichkeit
hat kann noch zur Sabotage greifen aber das ist ein gewagtes
Spiel. Am besten man macht sich selbständig und spannt dem
Chef die Kundschaft aus.Ob der allerdings daraus was lernt
glaub ich kaum wenn der immer wieder welche findet die sich
so verarschen lassen. Das dadurch das Stundenhonorar reduziert
sollte eigentlich jedem klar sein.
> Er wurde schnell durch einen Zeitarbeitsingenieuren ersetzt.>>Kann man auch anders sehen: "Er hat sich was besseres gesucht"
Nein, kann man nicht. Er wurde gekündigt und hockt momentan bei Brunel
rum und kriegt 70% von seinem letzen Gehalt. Wie es dort zugeht hat mit
"was besseres" nichts zu tun.
> Es wird langsam Zeit dass wir uns mal alle gemeinsam wehren.>>Geh doch wo anders hin?!
Ja klar, die Jobs liegen heute auf der Strasse, wie naiv bist du? 80%
unserer Belegschaft sind alle in der Krise entlassenen Ingenieure. Und
das weiß der Chef auszunutzen.
>>Entweder Du bekommst Deine Überstunde bei einem anderen Arbeitgeber>>bezahlt (D.h. Du bist es auch wert) oder Du musst Dir überlegen ob evtl.>>Dein Eigen-/Fremdbild richtig ist ...>>Just my 2 cents
Ob dein Eigenbild-/Fremdbild richtig oder falsch ist, dir werden keine
goldenen Pilze am Arsch wachsen. Ich habe eher den Eindruck du hast
meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Wenn du ihn gelesen hättest,
wüsstest du dass ALLE Mitarbeiter die Überstunden vor sich hin schieben.
Aber ich will hier niemandem überfordern: ist schon gut.
Hmm,
bei uns werden Überstunden mit dem Faktor 1.25 ausbezahlt, oder man kann
sie 1:1 abfeiern. Auch 120 Stunden am Stück, also 3 Wochen. Ausbezahlen
lohnt sich nicht wirklich, weil davon nur ca. 42% übrigbleiben. Der Rest
verschwindet in besten (Sozial-) System der Welt.
"Ingenieure = Angestellten- Verträge
Somit 10-20% Überstunden pro Monat unbezahlt. Ist doch ganz normal?!"
Ja, das ist inzwischen leider Realität. Damit wird die Gehaltsstruktur
der Ingenieure gegenüber den Facharbeitern noch weiter verschlechtert.
Denn bei Facharbeitern und Technikern sind im Lohn abgegoltene
Überstunden noch immer die große Ausnahme.
Normal ist, dass Überstunden auf ein Gleitzeitkonto gebucht werden und
gelegentlich auch abgebaut werden können. Und manchmal sogar müssen (ist
z.B. Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld).
Interessant wäre es, einem solchen Chef wie dem vom Themensteller
genannten mal ein Buchprüfer zu schicken, der nachschaut ob für die
Überstunden auch ordnungsgemäß Rückstellungen gebildet werden.
Also ich (Meister auf Ingeneurstelle) wurde in 10% Kurzarbeit geschickt
und durfte die Tage, die ich dann noch dort war, die Kurzarbeiterzeit in
Überstunden wieder reinholen. Da wurde auch nichts ausgeglichen, jeder
Monat hatte minimum 12-15 Stunden und die sind dann einfach verfallen.
Angestellter schrieb:
> Also ich (Meister auf Ingeneurstelle) wurde in 10% Kurzarbeit geschickt> und durfte die Tage, die ich dann noch dort war, die Kurzarbeiterzeit in> Überstunden wieder reinholen.
Wieso denn reinholen? Wenn die Arbeitszeit vorher 40h/Woche war, dann
wäre sie bei 10% Kurzarbeit ja 36h/Woche wenn ich das richtig sehe. Was
gibt es da reinzuholen? Am besten mal bei der Bundesagentur für Arbeit
nachlesen, ob das so rechtmäßig ist.
Hallo,
tja, die Karaktere, die es verstehen den Menschen bis aufs Blut
auszusaugen und dabei keine Spur von Schuldbewustsein haben, besser noch
eine Art Befriedigung dabei empfinden, es einem mal so richtig wieder
gezeigt zu haben, die meine Freunde, haben allzeit Hochkonjunktur.
Ich kann durchaus verstehen, wenn dein Chef die Überstunden aus
finanzieller Notlage nicht ausbezahlen kann. Und ihr alle mit ihm
eingeschlossen den Gürtel zeitlich enger schnallen müßt.
Denkenswert ist die Sache dann, wenn der Chef mit nem neuen Porsche
vorfährt und sich nen Luxusurlaub nach dem anderen gönnt.
Alle Probleme die wir haben in Staatsfinanzieller Hinsicht fußen auf
einem einzigen.
Lasst alle an der Arbeitswelt teilhaben und behandle deinen Gegenüber
wie du selbst behandelt werden möchtest.
Die gute Erziehung ist Abhanden gekommen. Ebenso der Sinn für
Gemeinschaftlichen Erfolg.
Alles Vornehme und Vernünftige Verhalten in Geschäftsgesprächen und so,
ist meiner Ansicht nach Zielorientiert mehr nicht. Kann mich aber auch
irren.
Die Psychopathen haben freies Spiel.
Jeder ist sich selbs der Nächste. Das Trägt auch noch ein paar Jährchen.
Dann ???
>Ich kann durchaus verstehen, wenn dein Chef die Überstunden aus>finanzieller Notlage nicht ausbezahlen kann. Und ihr alle mit ihm>eingeschlossen den Gürtel zeitlich enger schnallen müßt.
Na ja, eigentlich herrscht momentan der Gegenteil zur Notlage sonst
würden wir ja kaum so viel Überstunden machen. Der Firma geht es
momentan gut, ganz offiziell. Warum überhaupt Leute einstellen wenn man
kein Gehalt zahlen kann? Das ist ja das Blödsinnige. Man braucht
hochqualifizierte Fachkräfte aber man ist nicht bereit hochqualifizierte
Gehälter zu zahlen.
Das nennt sich Geiz und Gier und gehört zu den niedrigsten menschlichen
Instinkten.
"tja, die Karaktere, die es verstehen den Menschen bis aufs Blut
auszusaugen und dabei keine Spur von Schuldbewustsein haben, besser noch
eine Art Befriedigung dabei empfinden, es einem mal so richtig wieder
gezeigt zu haben, die meine Freunde, haben allzeit Hochkonjunktur."
Ich selbst bin bisher verschont geblieben. Aber was man so hört, scheint
es bezüglich des Verhaltens der AG gerade durchaus etwas ruppiger
zuzugehen. Ich bin mal gespannt, was passiert, wenn die wirtschaftliche
Situation anzieht und alle, die sich jetzt wegen der schlechten Lage
sagen "durchhalten, da momentan keine andere Stelle zu bekommen ist",
sich sofort nach einem anderen AG umschauen. Das wird ein lustiges Job
Hopping ;-)
"Ich kann durchaus verstehen, wenn dein Chef die Überstunden aus
finanzieller Notlage nicht ausbezahlen kann. Und ihr alle mit ihm
eingeschlossen den Gürtel zeitlich enger schnallen müßt."
Sehe ich auch so. Die AN, die momentan auf Gedeih und Verderb auf ihre
Rechte pochen, zeigen auch mangelnde Loyalität.
"Denkenswert ist die Sache dann, wenn der Chef mit nem neuen Porsche
vorfährt und sich nen Luxusurlaub nach dem anderen gönnt."
Nein, das war schon, deshalb gibt's ja kaum Rücklagen ;-)
[...]
"Die gute Erziehung ist Abhanden gekommen. Ebenso der Sinn für
Gemeinschaftlichen Erfolg."
ACK!
"Alles Vornehme und Vernünftige Verhalten in Geschäftsgesprächen und so,
ist meiner Ansicht nach Zielorientiert mehr nicht. Kann mich aber auch
irren."
Also ich verkehre durchaus noch auf vernünftigem Niveau mit Kunden. Ich
bin nicht der Meinung, dass das nur aufgesetzt ist. Warum soll mich ein
Kunde fair behandeln wenn nicht aus einem Verständnis für einen
vernünftigen Umgang. Es gibt da allerdings durchaus deutliche
Unterschiede zwischen den Kunden. Und die Unterschiede waren auch schon
vor der Krise vorhanden. Das hat also etwas mit der Unternehmenskultur
zu tun.
"Jeder ist sich selbs der Nächste."
Diesen Trend sehe ich allerdings eher im privaten Umfeld auf dem
Vormarsch.
>Ich selbst bin bisher verschont geblieben. Aber was man so hört, scheint>es bezüglich des Verhaltens der AG gerade durchaus etwas ruppiger>zuzugehen. Ich bin mal gespannt, was passiert, wenn die wirtschaftliche>Situation anzieht und alle, die sich jetzt wegen der schlechten Lage>sagen "durchhalten, da momentan keine andere Stelle zu bekommen ist",>sich sofort nach einem anderen AG umschauen. Das wird ein lustiges Job>Hopping ;-)
Das glaube ich nicht. Die Arbeitgeber wollen grundsätzlich keine neuen
Stellen schaffen. Für die Schwankungen in der Wirtschaft ist Zeitarbeit
gedacht und die meisten Firmen halten große Teile ihrer Belegschaft als
Zeitarbeiter die sie beliebig nach Hause schicken oder abrufen.
Die bessere Wirtschaftssituation wird nichts daran ändern. Mittlerweile
gibt es schon Zeitarbeiter die bald 10-Jahre-Marke knacken. Brauche ich
da mehr zu erzählen? Nur zu.
> Ich finde die heutige Wirtschaft einfach zu widerlich.> Es wird langsam Zeit dass wir uns mal alle gemeinsam wehren.
Heute? Irrtum ! Das war schon vor 35 Jahren so. "Alle Überstunden sind
mit dem Gehalt abgegolten." Eine 40 Stunden Woche habe ich nie arbeiten
dürfen, es waren immer ab 45 aufwärts, ohne jeden Ausgleich. Betriebsrat
- ha, ha, ha ...
Ich drücke Euch die Daumen für eine bessere und gerechtere Zukunft.
>Heute? Irrtum ! Das war schon vor 35 Jahren so. "Alle Überstunden sind>mit dem Gehalt abgegolten." Eine 40 Stunden Woche habe ich nie arbeiten>dürfen, es waren immer ab 45 aufwärts, ohne jeden Ausgleich. Betriebsrat>- ha, ha, ha ...>Ich drücke Euch die Daumen für eine bessere und gerechtere Zukunft.
Was soll dieses ha, ha, ha? Sollen wir uns etwa ins Mittelalter
versetzen weil es irgendwann "so gewesen ist"? Irgendwann mal haben die
Menschen für Brot und Wasser gearbeitet, ich verstehe nicht was du daran
lustig findest?
Ich glaube, Du hast mich falsch verstanden. Das "ha, ha" hat sich auf
die Hilfestellung durch den Betriebsrat bezogen, der hatte leider auch
keine Möglichkeiten uns zu helfen.
>Was soll dieses ha, ha, ha? Sollen wir uns etwa ins Mittelalter>versetzen weil es irgendwann "so gewesen ist"? Irgendwann mal haben die>Menschen für Brot und Wasser gearbeitet, ich verstehe nicht was du daran>lustig findest?
Nichts ! Deshalb mein Wunsch: "Ich drücke Euch die Daumen für eine
bessere und gerechtere Zukunft."
Michael schrieb:
> Es wird langsam Zeit dass wir uns mal alle gemeinsam wehren.
Mit wir meinst du die anderen, weil du selbst kein Risiko eingehen
willst, richtig? Ich kann es echt nicht mehr hören. Wenn du meinst du
wirst ungerecht behandelt, dann wehr dich. Wenn du meinst es ist ok,
dann lass es bleiben. Das ist deine Entscheidung, und die kann dir
keiner Abnehmen.
>Mit wir meinst du die anderen, weil du selbst kein Risiko eingehen>willst, richtig? Ich kann es echt nicht mehr hören. Wenn du meinst du>wirst ungerecht behandelt, dann wehr dich. Wenn du meinst es ist ok,>dann lass es bleiben. Das ist deine Entscheidung, und die kann dir>keiner Abnehmen.
Das kann ich ebenfalls nicht mehr hören dass jemand andauernd über seine
kleine Welt redet und so tut als können er nicht lesen. Alleine wird man
gar nichts schaffen, deshalb hör auf über eine einzelne Person zu
schreiben. Das Problem was WIR in UNSERER Firma haben ensteht gerade
durch die ich-bezogene Einstellung solcher Menschen wie DU.
Wäre es anders, hätten wir uns alle gewehrt. Würde man sich alleine
wehren, würde etwas passieren was in meinem ersten Beitrag steht (ich
widerhole mich nicht gerne)
PS: Für alle Anderen: ich erwarte keine Auszahlung der Überstunden. Mir
ist klar dass ich/wir dieses nie sehen werden. Es geht mir um Freizeit.
Nicht mal das dürfen wir ausgleichen.
> Wäre es anders, hätten wir uns alle gewehrt. Würde man sich alleine> wehren, würde etwas passieren was in meinem ersten Beitrag steht
Wieso hast du dich nicht demjenigen angeschlossen der versucht hat etwas
zu ändern? Oder war das ich (habe Angst ein Risiko einzugehen) da doch
stärker als das wir (müssen etwas ändern)?
Ich berechne jede einzelne Projektstunde. Da gibt es keine Überstunden.
Man muss den Firmen die rote Karte zeigen. Aber macht ruhig weiter so,
dann haben die Firmen mehr Geld, bzw sie muessen nicht an mir sparen,
wenn sie euch mehr geben.
Ingenieure lassen sich leider zuviel gefallen. Arbeitnehmer mit
geringwertiger Qualifikation würden sich das nicht bieten lassen und
zumindest streiken und gerichtlich gegen solche Arbeitgeber vorgehen.
Das funktioniert natürlich nur, wenn sich ein Großteil der Arbeitnehmer
einig ist und mitspielt.
Michael schrieb:
[...]
> Es gab mal bei uns einen der versucht hat> es mal mit dem Chef zu klären dass er gegenwärtige Zustand nicht Ok.> ist. Er wurde schnell durch einen Zeitarbeitsingenieuren ersetzt. Bei> dem Versuch seine Überstunden (über 300) von der Firma bezahlen zu> lassen, konnte er nur 30% rausholen.>> Ich finde die heutige Wirtschaft einfach zu widerlich.> Es wird langsam Zeit dass wir uns mal alle gemeinsam wehren.
[...]
Ich habe schon von Firmenabteilungen gehört, wo die gesamte Belegschaft
inklusive der Freiberufler auf einen Schlag gegangen sind.
Wenn's reicht, dann reichts!
Das hat dann im Management lange ganz schön lange Gesichter gegeben. :)
Michael schrieb:
> Es geht hier um ein Ingenieurbüro. Es werden fröhlich Überstunden> geschoben.
...solange Ihr fröhlich Überstunden schiebt, ist doch alles in ordnung.
und wenn es nicht mehr fröhlich passiert, aber gemacht wird, freut der
Chef sich dennoch.
Wie wär's denn, mal Pünktlich die Maus aus der hand fallen zu lassen, so
wie andere den hammer fallen lassen?
Und zwar alle gemeinsam?!
Gast101 schrieb:
> Alle Probleme die wir haben in Staatsfinanzieller Hinsicht fußen auf> einem einzigen.
[...]
"Wer die Fäden zieht"
Reinhard Jellen 29.12.2009
Gespräch mit dem Soziologen Hans Jürgen Krysmanski über globale und
nationale Macht- und Funktionseliten. Teil 1
=> http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31762/1.html
"Über die Identität der Gläubiger des Schuldners Staat wird nie
gesprochen"
Reinhard Jellen 30.12.2009
Gespräch mit dem Soziologen Hans Jürgen Krysmanski über globale und
nationale Macht- und Funktionseliten. Teil 2
=> http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31763/1.html
Andreas (Gast) schrieb:
>Wieso hast du dich nicht demjenigen angeschlossen der versucht hat etwas>zu ändern? Oder war das ich (habe Angst ein Risiko einzugehen) da doch>stärker als das wir (müssen etwas ändern)?
Eigentlich erwarte ich Vorschläge zu meinem Problem und kein Rummeckern.
Wie kommst du nur darauf dass du überzeugt bist dass ich mich demjenigen
nicht angeschlossen habe? Bullshit.
>Wie wär's denn, mal Pünktlich die Maus aus der hand fallen zu lassen, so>wie andere den hammer fallen lassen?>Und zwar alle gemeinsam?!
Wenn es alles so einfach wäre hätten wir es längst gemacht. Das Problem
fängt bei den Projektleitern an die zu knappe Termine ansetzen, dann ist
kein Projekt ohne Überstunden zu schaffen. Was würdest du denn
persönlich machen wenn dein Chef/Projektleiter bei dir auftaucht und
dich darum bittet länger zu arbeiten? Wenn du nein sagst, wäre es laut
deinem eigenen Arbeitsvertrag eine Arbeitsverweigerung. Ein klarer Fall
also.
Die zweite Sache ist "gemeinsam". Es sind wirklich nur wenig die bereit
sind sich zu wehren und die Bereitschaft hat nach dem letzten Vorfall,
wo allen vorgeführt wurde wie schnell man sich des unbequemen
Arbeitnehmers entledigt, stark abgenommen.
Wenn man gerade seinen Job durch diese Kackkrise verloren hat, hat man
den besten Überblick auf dem Arbeitsmarkt. Und der sieht nicht rosig
aus.
Während ich mir irgendwelche Kritiken und Ratschläge wie "wechsle die
Firma" von euch anhören musste, ist mir doch in den Sinn gekommen dass
man da einiges auf anonymer Basis machen kann.
Vielen Dank noch mal für eure Hilfe: den Beitrag hätte ich hier nicht
schreiben sollen, ist nicht viel konstruktives daraus gekommen.
Michael schrieb:
> Wie kommst du nur darauf dass du überzeugt bist dass ich mich demjenigen> nicht angeschlossen habe? Bullshit.
Und was ist dabei herausgekommen? Was hat der Chef dir gesagt?
Michael schrieb:
> Vielen Dank noch mal für eure Hilfe: den Beitrag hätte ich hier nicht> schreiben sollen, ist nicht viel konstruktives daraus gekommen.
Was für eine Wunderlösung bei der du keinerlei Risiko eingehen musst
darf's denn sein?
@Michael:
>Vielen Dank noch mal für eure Hilfe: den Beitrag hätte ich>hier nicht schreiben sollen, ist nicht viel konstruktives>daraus gekommen.
Schau doch mal dort:
Beitrag "Interessengemeinschaft der Ingenieure"
so ist das halt, wenn dir ein Hund vor's Bein pinkelt, dann tritt ihm
eine.
Die anderen Hunde werden daraus Lehren ziehen.
Die Strafen für Verbrechen machen das Verbrechen nicht ungeschehen.
Sie sollen die anderen Abschrecken.
Euer Chef hat gezeigt und zeigen müssen, wer Herr im Haus ist.
Chef sein ist nicht einfach. Manchmal müssen die auch ungerechtigkeiten
eingehen, um die Moral der Truppe aufrecht zu erhalten.
Enfe Falsche Entscheidung ist besser als keine Entscheidung!
Ist leider so. Die menschliche Psyche steht sehr oft im Weg.
Ein Arbeitgeber ist immer erst in der Machtposition.
Ihr hättet das vorher unter Euch diskutieren sollen und dan vernünftig
mit dem Chef reden.
Arbeiter haben eine Gewerkschaft, einen Betriebsrat,.......einen
Vertrauensmann.
In vielen Unternehmen will man das nicht.
Ist augenscheinlich wieso. Die MACHT (Willkür) der Vorgesetzten
(Arbeitgeber) wird dadurch geschmälert!
Strich darunter.
Die Gemeinschaft wird in der Regel stark belastet.
Manche sind auf jeden Cent angewiesen um irgendwelche Schulden
abzutragen,
Manche haben ein Häuschen oder bares geerbt und schaffen quasi zum
Zeitvertreib überspitzt gesagt.
Da ist es schwer einen gemeinsamen Nenner zu finden.
@Michael:
Wenn ich deine Kommentare hier so lese, dann werde ich den Eindruck
nicht los, dass du deinen Frust hier mächtig an den falschen Leuten
auslässt. Wenn du hier einen Beitrag aufmachst, musst du auch damit
rechnen, dass andere Teilnehmer andere Meinungen vertreten, die so gar
nicht mit deinen übereinstimmen. Also, wenn du diskutieren willst, dann
bitte mit etwas mehr Höflichkeit.
Ich bin nun seit 1999 als Nachrichtentechniker tätig und habe auch schon
einige Firmen als Arbeitgeber gehabt, anfangs im Leiharbeitsverhältnis
über einen großen Dienstleister, später bis heute Festanstellung als
Entwickler.
Klar ist, der Ingenieur hat's nicht leicht, deine Probleme sind bekannt
und du hast sicher recht, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dies
seitens der Arbeitgeber auch ausgenutzt wird (ist in anderen Bereichen
auch nicht besser).
Auch wenn du, wie du oben schon geantwortet hast, es nicht mehr hören
kannst, aber ein Mensch vom Typ Ingenieur ist leider immer wieder ein zu
"lieber" Kerl. Zwar wird hintenherum gemeckert, was das Zeug hält,
sobald aber der Chef auftaucht, entwickelt er sich zum schüchternen
Untertan.
Wenn dein Kollege zum Chef gegangen ist wegen des hohen
Überstundenkontos, dann war das richtig! Wenn daraufhin gekündigt worden
ist, dann kann er das rechtlich geltend machen, was hindert ihn daran???
Man liest in einem anderen Thread u.a., dass Ingenieure für etwas über
20k Bruttogehalt arbeiten gehen, dann aber hier rummotzen, dass sie zu
wenig verdienen - HALLO? Da kann ich nur sagen, selber schuld! Wenn das
einmal anfängt, werden Arbeitgeber so etwas immer wieder versuchen, so
ist das mit allem. Wenn's aber keiner mitmacht, dann bleibt dem größten
Ausbeuter auch nichts anderes übrig, als die Leute zu deren eigenen
Vorstellungen einzustellen.
Es ist deshalb richtig, sich zu wehren! Ich tu's auch! Es wird Zeit,
dass sich Ingenieure und Techniker besser organisieren und gegen diese
Dinge vorgehen. Die Realität ist eher genau das Gegenteil, so lange der
Einzelne einen Job hat, interessiert es ihn nicht, wie's dem anderen
geht.
Mach doch selbst einmal ein paar konstruktive Vorschläge, wie man das
Problem mal in den Griff bekommen könnte!
Wenn dir das alles nicht passt, da schweig besser und bemitleide dich
selbst. Oder lass den Frust an der Ursache aus: deinem Chef!
Wenn mir jemand 100 Überstunden nicht in irgendeiner Form auszahlen
würde, würde ich mir einen neuen Job suchen und den alten Arbeitgeber
verklagen. So einfach ist das, auch in der Krise. Was hätte ich denn zu
verlieren?
Ich finde deine Ansichten und Kommentare einfach unverschämt!
>Euer Chef hat gezeigt und zeigen müssen, wer Herr im Haus ist.>Chef sein ist nicht einfach. Manchmal müssen die auch ungerechtigkeiten>eingehen, um die Moral der Truppe aufrecht zu erhalten.
Was man hier für verwirrte Meinungsbildungen sieht, so etwas dreht der
Ratte den Schwanz nach vorne um.
Wenn ein Chef die Leute viele Überstunden machen lässt, dann soll er
doch auch die Möglichkeit geben sie durch Freizeit abzubauen wenn sie
schon gar nicht bezahlt werden. Was hat das Bitte mit "Herr im Hause" zu
tun wenn er schon bei diesem kleinen Problem abkackt? Durch seine Aktion
ist die Achtung vor ihm bei den meisten Kollegen tief gesunken. Es ist
doch das Absurdeste was man machen kann Hunderte an Überstuden einfach
aufs nächste Jahr verschieben zu lassen. Über was diskutiert ihr hier
eigentlich? Unser Chef ist total verpeilt, bringt alle Abläufe nur
durcheinander und weiß genau dass er auf Andere angewisen ist wenn es
darauf ankommt.
Aber über dieses Forum wundere ich mich wirklich.
War wohl ein Fehler von mir in diesem Forum konstruktive Vorschläge zu
erwarten.
Das was du dir von dieser Diskussion erwartest, eine wundersame, anonyme
Lösung für dein Problem, gibt es nicht. Entweder du hast die Eier selbst
etwas zu tun, dann gibt es viele Möglichkeiten sanften Druck auf deinen
Chef auszuüben, oder du hast sie nicht. Ja, das ist einfacher gesagt als
getan. Aber so sieht's nun mal aus.
Was beim letzten Mal herausgekommen ist würde mich aber schon mal
interessieren. Warst du da auch beim Chef, und wenn ja, was hat er
gesagt, oder hat sich die Unterstützung darauf beschränkt dem Kollegen
Mut zu machen?
Mal ein Nachtrag: glaubt nicht dass Ingenieure die einzigen sind bei
denen es so aussieht. In anderen Berufen ist es noch schlimmer bei
schlechterer Bezahlung. Aber auch da gibt es viel zu wenig Leute die mal
den Mund aufmachen wenn ihnen was nicht passt.
>Das was du dir von dieser Diskussion erwartest, eine wundersame, anonyme>Lösung für dein Problem, gibt es nicht. Entweder du hast die Eier selbst>etwas zu tun, dann gibt es viele Möglichkeiten sanften Druck auf deinen>Chef auszuüben, oder du hast sie nicht. Ja, das ist einfacher gesagt als>getan. Aber so sieht's nun mal aus.
Sorry Andreas, aber ich habe schon alles geschrieben was ich schreiben
wollte. Ich jetzt nicht noch mehr blödsinnige Antworten. Dieses Forum
ist mir zu stark vertrollt dass ich hier eine sachliche Diskussion
führen kann. Ich bin schon mal den Weg der Konfrontation gegangen, in
jeder Firma wo ich bis jetzt war. Das Problem war dass ich von
anpassungsfähigen und feigen Schafen umgeben war und jedes mal alleine
die Arschkarte ziehen musste.
Und eine "bequeme und anonyme" Lösung gibt es wirklich.
Den Tipp habe ich in einem anderen Forum bekommen, er ist eigentlich
sehr simpel.
UND: Die Ingenieure sind sehr wohl die Einzigen die diese Ehrfurcht vorm
Chef in ihrem Blut haben. Arbeiter und Angestellt wehren sich
erfolgreich, trauen sich was zu sagen. Das bekomme ich jedes Mal bei
Betriebsversammlungen präsentiert.
Die Ingenieurklitsche ist feige und angepasst: nach 10 Jahren
Berufserfahrung 3 Firmen kann mir niemand den Gegenteil erzählen.
Tschüss.
Autor: Michael (Gast)
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>>Wie wär's denn, mal Pünktlich die Maus aus der hand fallen zu lassen, so>>wie andere den hammer fallen lassen?>>Und zwar alle gemeinsam?!>Wenn es alles so einfach wäre hätten wir es längst gemacht. Das Problem>fängt bei den Projektleitern an die zu knappe Termine ansetzen, dann ist>kein Projekt ohne Überstunden zu schaffen. Was würdest du denn>persönlich machen wenn dein Chef/Projektleiter bei dir auftaucht und>dich darum bittet länger zu arbeiten? Wenn du nein sagst, wäre es laut>deinem eigenen Arbeitsvertrag eine Arbeitsverweigerung. Ein klarer Fall>also.
Es ist mir unverständlich keine legalen Gründe für eine Ablehnung zu
finden.
Scheinbar sind Ings. doch beschränkter wie ich dachte.
Mir ist natürlich klar da jeder auf die schwarze Liste kommt welcher
Dienst nach Vorschrift macht.
Wenn ich hier lese "Wir" dann wird immer damit gemeint ,"Ihr".
Die Rentner haben auch eine Effektive Rentenkürzung in den letzten
Jahren
von >20% hinnehmen müssen.
Diese Berufsgruppe kann nicht den Arbeitgeber wechseln oder streiken.
Noch nicht mal ein Ostrentner der nach dem Westen zieht erhält mehr.
Lest also einmal "Marx" etwas mehr,es ist fast alles was jetzt passiert,
mit Marx erklärbar.
@Michael:
>Dieses Forum ist mir zu stark vertrollt dass ich hier eine sachliche >Diskussion
führen kann.
Aaah ja! Du hast ja auch gleich zu Anfang den Versuch unternommen.
>Ich bin schon mal den Weg der Konfrontation gegangen, in>jeder Firma wo ich bis jetzt war. Das Problem war dass ich von>anpassungsfähigen und feigen Schafen umgeben war und jedes mal alleine>die Arschkarte ziehen musste.
Ja, das glaubt man gerne. Fragt sich nur, ob nicht vielleicht du selbst
das schwarze Schaf warst? Solltest du mit deinen Kollegen so umgehen,
wie du es hier machst, dann wundert es niemanden.
>Und eine "bequeme und anonyme" Lösung gibt es wirklich.>Den Tipp habe ich in einem anderen Forum bekommen, er ist eigentlich>sehr simpel.
Uuuuhuhu, DAS geheimnisvolle andere Forum!!! Sorry, warum fragst du dann
hier überhaupt, wenn hier doch eh nur Trolls abhängen? Unterbreite uns
dummen Schafen doch mal DIE "bequeme & anonyme" Lösung!
>UND: Die Ingenieure sind sehr wohl die Einzigen die diese Ehrfurcht vorm>Chef in ihrem Blut haben. Arbeiter und Angestellt wehren sich>erfolgreich, trauen sich was zu sagen. Das bekomme ich jedes Mal bei>Betriebsversammlungen präsentiert.>Die Ingenieurklitsche ist feige und angepasst: nach 10 Jahren>Berufserfahrung 3 Firmen kann mir niemand den Gegenteil erzählen.
Junge, du bist eine nicht ernstzunehmende Lachnummer. Ein Wunder, dass
du überhaupt einen Job bekommen hast.
">Die Ingenieurklitsche ist feige und angepasst: nach 10 Jahren
>Berufserfahrung 3 Firmen kann mir niemand den Gegenteil erzählen.
Junge, du bist eine nicht ernstzunehmende Lachnummer. Ein Wunder, dass
du überhaupt einen Job bekommen hast."
Na ja, so ganz von der Hand zu weisen ist es nicht. Ingenieure sind
schon oft zu diplomatisch. Ingenieure hängen irgend wie oft zwischen den
Stühlen und wissen nicht so recht, wo sie dazu gehören.
Auf der einen Seite die Faacharbeiter in der Firma. Wenn denen etwas
nicht passt, dann wird schonmal richtig Ärger gemacht, vor allem, wenn
es einen Betriebsrat gibt.
Auf der anderen Seite die Führungsebenen, die ihre Schäfchen schon im
Trockenen haben.
Und die Ings. dazwischen. Also so ganz ist das nicht von der Hand zu
weisen. Wobei es natürlich in allen Gruppen "solche und solche" gibt.
@Gast1:
>Und die Ings. dazwischen. Also so ganz ist das nicht von der Hand zu>weisen. Wobei es natürlich in allen Gruppen "solche und solche" gibt.
Darum geht's auch nicht, er hat ja recht. Es geht um das WIE, d.h., wie
er hier auftritt und mit anderen diskutiert. Es ist schon eine
menschliche Schwäche, wenn man andere anfängt zu beleidigen und als
feige Schafe oder "vertrollt" bezeichnet, nur weil er nicht gleich mit
seiner Meinung zu 100% Anhänger findet. So kommt er an die Leute nicht
ran.
Im Grunde hat er recht mit seinen Ansichten. Auch in meinem kollegialen
Umfeld (Ingenieure) sitzen mehr Schweiger und Mitläufer als Leute, die
mal die Klappe aufmachen. Leiden müssen dann vor allem die, die noch ein
halbwegs normales Leben führen.
Was hier deutlich auffiel war, dass Leute mit anderen Ansichten gleich
eine vor den Latz geknallt bekommen haben. Einmal kann man das sicher
verzeihen, schliesslich schreibt niemand einen solchen Beitrag, wenn er
frei von Frust und Sorge ist, wenn's dann aber dauernd passiert und es
Beleidigungen hagelt, dann muss man sich über die eigene Isolation nicht
wundern.
Man sollte bedenken, dass auch hier Techniker und Ingenieure mit ganz
unterschiedlichen Meinungen mitlesen, auch die, die seine Ansichten
verstehen. Die können für die Situation aber auch nichts und kämpfen
vielleicht genau so an einsamer Front wie er.
So, Friede nun.
@ TE Michael , an deiner Stelle würde ich mir meine (deine) Beiträge
hier noch mal in Ruhe und ohne Frust durchlesen.
Das was von dir hier zu Lesen war, entspricht wohl der untersten
Schubladen im Verhalten und Auftreten in einem Forum.
Du hast hier so viele Meinungen und Vorschläge erhalten, da ist nicht
mehr viel Spielraum für Alternativen. Und das passt dir nicht?
Im Prinzip ist hier keine Möglichkeit ausgelassen wurden, damit du dein
Problem in irgendeiner Form gelöst bekommst. Oder hat dir jemand etwas
offensichtlich vorenthalten, oder sind wir alle hier nur kurzsichtige
Deppen, daß wir auf dein Problem nicht die richtige Lösung präsentieren
können oder wollen?
Wenn man natürlich mit deiner Argumentationsweise und diesem Frust hier
versucht was mit der Brechstange zu bekommen, wird das bei gleichem
Verhalten niemand in deinem realen Umfeld tollerieren.
Kann es nicht sein, daß du schon ziemlich tief mit den Nerven am Ende
bist?
Und zu deiner genialen Lösung aus einem anderen Forum, der Weg über
einen "Urlaub" auf Krankenschein, bringt keine endgültige Lösung des
Problems. Ich hab selbst schon mehrfach "Kollegen" gehabt, die wurden in
der Krankschreibung gekündigt.
Sei dir dieser Lösung also nicht so sicher. Eine Möglichkeit wäre das
natürlich, den Streß etwas abzubauen.
Aber als Ausgleich und damit Freizeit kannst du das vergessen.
Halte mal schön Kontakt zu deinen Kollegen in der Firma, die werden dir
dann vllt. schnell die Neuigkeiten über deine neue Vertretung mitteilen.
Und bedenke jeder ist ersetzbar, und der Chef in jeder Firma macht die
Gesetze und legt die Regeln fest.
Wer sich in der Gemeinschaft so viel absurde Ausbeutung und
Unterdrückung gefallen läßt, ist wohl eher kein Team.
Es wird wohl ganz offensichtlich an der ganzen Truppe bei euch liegen,
oder der Chef ist so ein Genie, daß er euch alle gegeneinander
ausspielt.
Aber das hast du ja alles weiter oben schon vernehmen können.
Jedoch solche Typen von deinem Kaliber, mit dem Vorenthalten von der
auch so genialen und einfachen Lösung, kann man in keinem Forum und in
keinem Kollektiv gebrauchen. Du bist und bleibst wohl ein egoistischer
oder sehr gestreßter Einzelkämpfer.
Auf solche Mitglieder kann die Gesellschaft auch ganz gut verzichten.
So jetzt such dir die passende Passage auf deine Person heraus, und
überleg mal warum du in deiner Vergangenheit immer wieder der Angepisste
warst.
Wenn dir die Meinung anderer nicht in den Kram passt, dann kannst du von
den anderen auch nicht erwarten, daß deren deine Meinung über Allem
steht. Oder hältst du dich für den lieben Gott?
Nach deiner Fragerei hier solttest du mal deinen eigenen Standpunkt in
der Masse lokalisieren.
Wenn du dich für so toll oder human und kollegial hältst, ist aber die
Meinung deiner Mitmenschen zu dir und deiner Einstellung vllt. doch die
wahre Realität, wonach du suchst und wie du handelst.
Daß man in der Gemeinschaft nur was erreicht, hat damals K. Marx schon
zu lehren gewußt. Daß aber die Gemeinschaft auch Entbehrungen und
Toleranzen untereinander abverlangt, sollte auch jedem klar sein.
Es bleibt bei dir, noch mal was zu deiner Verteidigung zu sagen.
Du bist mit absolutem Tiefpunkt hier abgegangen.
Man sollte vllt. doch die Zwangsregistrierung hier einführen.
Hier greifen zu viele Nerds nur die ganzen Fähigkeiten und Ansichten der
breiten Masse ganz kostenlos und unverschämt ab.
Und jetzt bitte nicht wieder den Kommentar, dann würde ich hier auch
keine Schreibrechte mehr haben.
Ob das zulässig ist oder nicht hängt wahrscheinlich noch von anderen
Faktoren ab, und nicht jeder AG ist unfehlbar.
Denen passieren die gleichen Fehler wie allen anderen Menschen ja auch.
Nur wenn man sich während der Krankschreibung, weit ab von seinem
Wohnort in der Großstadt-City in einem Spielkasino dummerweise vom Chef
dann auch noch in Flagranti erwischen läßt, wie in einem Fall, da gibt
es wohl kein Erbarmen.
In den anderen Fällen stand das wohl schon nur noch auf der Kippe, mit
der Duldung / Weiterbeschäftigung, und den Auslöser hat dann wohl irgend
ein dummer Zufall (z.B. Krankschreibung über längeren Zeitraum) ergeben.
Erfährt man ja auch nicht so genau was da im Eigentlichen abgelaufen
ist. Nur daß die ehemaligen "Kollegen" halt aus der Krankheit nicht mehr
danach am Arbeitsplatz zu sehen waren, und durch andere Neukräfte oder
gar nicht ersetzt wurden.
Um auf das eigentliche Thema noch mal zu kommen, auf eine Rückmeldung
vom TE kann man hier wahrscheinlich lange warten.
Lagen die ganzen obigen Vorwürfe wohl nicht so weit von der Realität und
damit Wahrheit entfernt?
Hallo.
Info an alle: hier hat keiner unter mehreren Namen gepostet, alles wurde
rückwirkend gemacht. Ich bin der Threadersteller und schreibe jetzt
angemeldet. Beiträge ohne Anmeldung werde ich in dieser Diskussion
höchst wahrscheinlich ignorieren: ich stehe eher auf ernst gemeinte
Diskussion.
@Franz
Woher kommt der lustige Tipp aus einem anderen Forum mit dem „Urlaub mit
Krankenschein“ (???), hast du ihn dir selbst gegeben? Du schreibst
darüber 20 elendlange Sätze und weißt gar nicht wo du diese lustige Idee
her hast. Was soll das Bitte für ein toller Tipp sein? Und als ob diese
Verwirrung nicht genug wäre, schreibst du noch über „während Krankheit
im Ca_sino spielen“. So viel Verwirrung ist schon nicht mehr gesund.
Der Tipp der mit gegeben wurde hat übrigens gut funktioniert. Und wieder
war nicht mal einer fähig dagegen anonym vorzugehen und wie immer musste
ich die Initiative ergreifen, nachdem ich nun weiß was ich zu tun habe.
Damit hier niemand mehr Blödsinn über Krankenscheine-Tipps schreibt: man
muss es nur melden, anonym geht auch. Dann wird es geprüft und Bingo!
Mitarbeiter sind nun angewiesen Überstunden abzubauen, wobei ich
wirklich gespannt bin wie das bei 360 Überstunden funktionieren soll.
Die Situation sieht doch immer so aus dass die Meisten darüber meckern,
aber niemand will was unternehmen weil er Angst um seinen Arbeitsplatz
hat. Ergreift man alleine Initiative, wird man sogar von angepassten
Sklaven als Ausreisser angegriffen. Aber es lohnt sich sich zu wehren,
denn man findet auch einen Weg wo der Wille ist. Deswegen, wehrt euch,
schweigt nicht.
PS: Und auf die Tipps wie "Firma wechseln" würde ich in der Zukunft
gerne verzichten, denn Flucht ist keine Lösung.
Gruß.
@Michael W.
>Der Tipp der mit gegeben wurde hat übrigens gut funktioniert. Und wieder>war nicht mal einer fähig dagegen anonym vorzugehen und wie immer musste>ich die Initiative ergreifen, nachdem ich nun weiß was ich zu tun habe.>Damit hier niemand mehr Blödsinn über Krankenscheine-Tipps schreibt: man>muss es nur melden, anonym geht auch. Dann wird es geprüft und Bingo!>Mitarbeiter sind nun angewiesen Überstunden abzubauen, wobei ich>wirklich gespannt bin wie das bei 360 Überstunden funktionieren soll.
Freudt mich, dass du einen Ausweg gefunden hast.
Wo ging die die anonyme Meldung hin ? Waren dabei irgendwelche
Beweismittel hinterlegt ?
>Freudt mich, dass du einen Ausweg gefunden hast.>Wo ging die die anonyme Meldung hin ? Waren dabei irgendwelche>Beweismittel hinterlegt ?
Hi.
Ich will hier nicht zu viel erzählen, aber die Stelle wo es hingegangen
ist, kennt jeder. Beweismittel braucht keiner, denn es reicht in der
Regel eine Nachfrage von denen dass der AG schon darauf regiert.
Der Arbeitgeber hat keinerlei Nachteile daraus gezogen, außer dass er
seinen Mitarbeitern endlich das verdiente Geld bzw. Freizeit gönnt. Das
ist schon alles. Und alle hatten so viel Schiess davor. LOL, wir leben
doch nicht in STASI-Zeiten, was soll das?
Es ist doch genau so wie im richtigen Leben: stell dir vor du wärest
Softwareentwickler und brauchst Hilfe von Hardwareentwickler. Du gehst
hin und fragst alle und alle sagen dass sie was Anderes zu tun haben.
Dann gehst du zum Chef und er findet dir einen Hardwareentwickler der
dir hilft.
Genau so ist es hier auch: es braucht nur eine Behörde zu sein und schon
funktioniert alles.
Gruß.
>ist schon alles. Und alle hatten so viel Schiess davor. LOL, wir leben>doch nicht in STASI-Zeiten, was soll das?
...nein ,es gibt mehr Möglichkeiten wie die Stasi sie hatte.
Michael W. schrieb:
> Genau so ist es hier auch: es braucht nur eine Behörde zu sein und schon> funktioniert alles.
Na dann nenn die Behöre doch? Bundesagentur für Arbeit? Finanzamt? Was
anderes?
Was soll man dazu sagen, taucht hier auf, hat riesen Probleme, will
umgehende und garantierte Hilfe, akzeptiert keine andere Meinung, und
macht einen Abgang mit zweifelhafter Manier.
Kommt zurück, angemeldet und präsentiert ganz stolz sein Ergebnis, mit
Ratschlägen aus einem anderen Forum.
Hast du dort auch mit der gleichen Art und Weise argumentiert wie hier?
Du mußt uns mit der Methode Nichts beweisen.
Man kann auch nicht unter den Umständen hier deine wirklichen Ziele
ergründen.
Daß eine Behörde oder ein Amt das Problem bei euch löst, hast du wohl
mehr deinem Chef zu verdanken.
Die Methode soll es geben, ist zwar die allerletzte und eigentlich die
mit der Brechstange, aber wenn es sich dauerhaft gebessert hat, war es
in deinem Sinne für alle von euch der einzige und beste Weg?
Und mein "blödsinniger" Tip steht nur in deinen Augen so da, oder hast
du von anderen hier gleiches gelesen.
Das "Eis" was hier jetzt herrscht, hast du verursacht, kein anderer, und
auch nicht das Problem an sich.
Und als Krönung der ganzen Sache, versuchst du hier wieder das
Katz-und-Maus spiel, das ist dir aber auch bewußt?
Man sollte mal verstehen, warum in der Form hier, solch ein Klima
herrscht.
Entweder du bringts anderen Vertrauen entgegen, wenn man dir helfen
soll, oder das Ergebnis hier stellt dich zufrieden.
Dann weiß ich aber nicht was du hier gefunden hast, und warum du noch
mal auftauchst.
Mit Mißtrauen sollte man den entsprechenden Leuten gegenüber auftreten,
und wenn du das hier so empfindest, dann erwarte keine Hilfe mehr.
Bei Bedenken bezügl. einer öffentlichen Indentifizierung durch deine
Firma, hast du aber dort schon die verkehrten Methoden angewendet.
Und halte uns bitte nicht für absolute Hinterwäldler, deine
"Problem-Lösung" garantiert nicht überall für den momentan gleichen
Erfolg!
Ob das für den "Brandstifter" oder "-Löscher" nicht noch nach hinten
losgeht, ist auch nicht so sicher.
Viel wichtiger wäre es zu erfahren, wieviel denn der jenige verdient und
wieviele Überstunden er angesammelt hat. Jemand der es nicht verrät,
verdient doch sehr viel! Vielleicht war das einfach ein Jammern auf
hohem Niveau!!!
Grüße
dieser Franz ist echt der Hammer, konstruiert hier irgendwelche obskuren
Geschichten von gekündigten krankgeschriebenen Ings die vom Chef in ner
Spielhölle erwischt wurden. Was macht den der Chef um diese Uhrzeit
dort? Junge geh mal zum Psyschologen ...
Ich glaub ihr Ingenieure jammert einfach zuviel... Selber Angst haben
etwas zu sagen, ja warum wohl, ja weil es wird anscheinend doch sehr gut
verdient und man hat Schiss die gut bezahlte Arbeitsstelle zu verlieren.
Ich wette der Threadersteller, verdient gutes Geld und kriegt einfach
den Hals nicht voll, aber sieht, dass sein Chef noch mehr verdient und
deswegen wird gejammert.
Wenn der mehr als 35k-40k bekommt, dann würde ich dem echt nicht
helfen!!!
Grüße
>Ich glaub ihr Ingenieure jammert einfach zuviel... Selber Angst haben>etwas zu sagen, ja warum wohl, ja weil es wird anscheinend doch sehr gut>verdient und man hat Schiss die gut bezahlte Arbeitsstelle zu verlieren.
Was verstehst Du unter "sehr gut"? Sozialhilfesatz, 10% darüber, 50%
darüber,
100% darüber?
Weil viele die Brutto-Netto-Geschichte noch immer nicht kapieren, sage
ich jetzt einfach mal: Ein Ingenieur mit einem durchschnittlichen Gehalt
kann momentan in Steuerklasse I so etwa mit 1600,- EUR am Monatsende auf
dem Konto rechnen. Ich würde sagen, dass das für das anspruchsvolle
Studium, das er absolviert hat, ist das nicht viel.
Interessant ist auch, dass in vielen Firmen die Gehälter zwischen
Facharbeitern und Ingenieuren nur wenige hundert Euro vonaneinander
entfernt sind. Dadurch, dass viele Facharbeiter jede Überstunde vergütet
oder auf ein Gleitzeitkonto geschrieben bekommen, kann es durchaus
vorkommen, dass bei genauer Betrachtung der Facharbeiter im Endeffekt
denselben Stundenlohn hat oder gar am Monatsende mehr bekommt als der
Ingenieur. Was glaubst Du, warum die Ingenieure hierzulande verstärkt
ans Auswandern denken. Die aktuellen Bedingungen und Aussichten für die
Zukunft sind halt grottenschlecht.
@ Gast1:
Was Netto und Brutto ist, das verstehe ich sehr wohl, ich rede auch von
den Brutto löhnen, wie soll ich auch ein Nettogehalt nenn, zuvile
Faktoren;)
Ich finde, dass in der heutigen Zeit die Kluft zwischen reich und arm
immer größer wird. Es wird aber uach gejammert was das Zeug hält, ja
klar, denn man findet immer jemanden, der mehr verdient als selber und
dadurch denkt man, man wäre selber ein armer Schlucker. Aber selber zu
überlegen, ob man veilleicht doch ein gutes Geld verdient, dass wollen
viele nicht machen!
Mit gut, bzw. schon sehr gut meine ich, das was ich schon oben angegeben
habe an die 40k und drüber!
Zu dem sollen sich die Leute schon von dem Gedanken verabschieden, ein
Uni/Fh Abschluss bedeutet reich werden!
Warum soll das überhaupt zutreffen, es sollte richtig sein, jeder der
talentiert ist, oder gute Arbeit abliefert, sollte ohne Ausnahme gut
bezahlt werden, ob das bei dem Threadersteller der Fall ist, kann ich
nicht sagen! Ein talentierter, oder zumindest der etwas mehr drauf hat,
als der Durchschnitt, würde sich nen anderen Job suchen! Und zudem ist
der Faktor Angebot und Nachfrage, wohl auch sehr entscheidend!
Grüße
@Gast1:
Und was heißt schon ansruchsvoll?!?! Ein Philosophie Studium wäre auch
anspruchsvoll, wenn man rhetorisch nichts drauf hat! Nur arbeiten die
meisten wohl später im Supermarkt;) Was ich jedoch auch erschreckend
finde!!! Von daher was anspruchsvoll oder weniger ist, darf nichts damit
zutun haben, was man süäter verdient! Es ist anspruchsvoll, weils eben
später im Job man solch ein Wissen braucht. Angebot und nachfrage,
regelt alles!
Grüße
Gast1 schrieb:
> Interessant ist auch, dass in vielen Firmen die Gehälter zwischen> Facharbeitern und Ingenieuren nur wenige hundert Euro vonaneinander> entfernt sind. Dadurch, dass viele Facharbeiter jede Überstunde vergütet> oder auf ein Gleitzeitkonto geschrieben bekommen, kann es durchaus> vorkommen, dass bei genauer Betrachtung der Facharbeiter im Endeffekt> denselben Stundenlohn hat oder gar am Monatsende mehr bekommt als der> Ingenieur. Was glaubst Du, warum die Ingenieure hierzulande verstärkt> ans Auswandern denken. Die aktuellen Bedingungen und Aussichten für die> Zukunft sind halt grottenschlecht.
Kann schon sein das Facharbeiter (Instandhaltung Elektrotechnik) wie ich
am Monatsende teilweise mehr raus haben als mancher Ingenieur. Das kommt
zum Großen Teil aber durch Nacht und Spätschichtzuschläge. Überstunden
werden nicht Bezahlt außer Sonntag und Feiertag wos Gesetzlich
vorgeschrieben ist. Sammle auch Fleißig Überstunden die ich nicht
abfeiern kann (momemtan 120Stunden aufgebaut in ca 1 Jahr). Freizeit
gibt es so gut wie keine mehr. Und das da n bisschen Geld übrig bleiben
muss ist wohl auch klar.
Woche 1 - Nachtschicht 6 Tage Sonntag bis Samstag morgens
Woche 2 - Spätschicht 5 Tage + Wochenendbereitschaft
Woche 3 - Frühschicht 6 Tage + ab Sonntag aber wieder Nachtschicht.
Da können die meisten von Euch wohl noch über ihre Arbeitszeit froh
sein, wenn wenigstens die Wochenenden frei sind. Un die Schichten so wie
von mir beschrieben sind in der Industrie bei Facharbeitern Gang und
Gebe. Will einer tauschen für 2200netto?
>Zu dem sollen sich die Leute schon von dem Gedanken verabschieden, ein>Uni/Fh Abschluss bedeutet reich werden!
Keine Angst, das haben sie schon längst. Deshalb auch die zunehmende
Flucht ins Ausland.
>Warum soll das überhaupt zutreffen, es sollte richtig sein, jeder der>talentiert ist, oder gute Arbeit abliefert, sollte ohne Ausnahme gut>bezahlt werden, ob das bei dem Threadersteller der Fall ist, kann ich>nicht sagen!
Für Dich ist es also OK, wenn Anlernkräfte am Band dieselbe Entlohnung
erhalten wie ein Akademiker mit langer und anspruchsvoller Ausbildung?
>Ein talentierter, oder zumindest der etwas mehr drauf hat,>als der Durchschnitt, würde sich nen anderen Job suchen! Und zudem ist>der Faktor Angebot und Nachfrage, wohl auch sehr entscheidend!
Nen anderen Job als was? Du denkst also, wer so blöd ist, in Deutschland
noch ein Studium zu beginnen und durchzuziehen, ist selbst schuld und
soll sich später nicht beschweren?
Allein die Tatsache, dass heutzutage eher Geringqualifizierte Jobchancen
haben und Akademiker direkt aus dem Studium eine Hartz IV-Karriere
beginnen zeigt, dass momentan im System etwas völlig aus dem Ruder
läuft. Die Perversität zeigt die Entwicklung, das immer mehr Ingenieure
ins Ausland flüchten, und gleichzeitig von Politk- und Industrieseite
immer mehr gefordert wird, ausländische Ingenieure nach Deutschland zu
holen.
Deutschland hat aufgrund fehlender Bodenschätze oder anderer materieller
Ressourcen im globalen Wettbewerb nur dann eine Chance, wenn die
Menschen eine möglichst hochqualifizierende Ausbildung haben. Bist Du
mit diesem Background der Meinung, dass Deutschland es sich leisten
kann, seine Ingenieure durch einen sozialen Status knapp oberhalb eines
Hilfsarbeiters und ebensolcher Bezahlung, kombiniert mit katastrophalen
Berufschancen, zu verjagen und den ganzen Berufsstand regelrecht zu
zerstören? Dann verrate mir bitte mal, wie Du Dir mittel- und
langfristig das Leben hierzulande vorstellst?
In anderen Ländern haben Ingenieure noch eine ordentliche Reputation in
der Bevölkerung, zudem gute Aussichten für die Zukunft und im Verhältnis
zu anderen Berufsgruppen ein gutes Einkommen. In Deutschland ist die
Gruppe der Akademiker, vor allem der Ingenieure, völlig abgestürzt. Klar
kann sich Deutschland seiner Bildungselite entledigen. Die Rechnung wird
dann später präsentiert.
>Da können die meisten von Euch wohl noch über ihre Arbeitszeit froh>sein, wenn wenigstens die Wochenenden frei sind. Un die Schichten so wie>von mir beschrieben sind in der Industrie bei Facharbeitern Gang und>Gebe. Will einer tauschen für 2200netto?
Sofort! Ernsthaft! Ich arbeite oft an Samstagen, manchmal auch an
Sonntagen, oft zwei Wochen ohne freien Tag, der Termindruck, bin häufig
im In- und Ausland unterwegs, sprich der psychische Druck ist enorm. Und
mit 2200 Euro netto wäre ich zufrieden. Und das als Dipl.-Ing. mit
mehrjähriger BE und Einsatz im komplexen Automotive-Umfeld. Wer weiß,
wie's dort zugeht, wird mir zustimmen!
@ Gast1 (Gast)
>mit 2200 Euro netto wäre ich zufrieden. Und das als Dipl.-Ing. mit>mehrjähriger BE und Einsatz im komplexen Automotive-Umfeld. Wer weiß,>wie's dort zugeht, wird mir zustimmen!
Tja, was die Leute in dieses Irrenhaus Automotive treibt ist mir auch
ein Rätsel. Knausern um jeden 1/10tel Cent, Hyperoptimieren auf
Milliardenstückzahlen, endlose Testreihen, EMV bis zum Erbrechen etc.
etc. Ist mir alles zu stressig.
Jeder Technologie, welche ihren Zenit erreicht hat, ist ins billige
Fernost verlagert worden. Textilindustrie, Stahl, drahtgebundene Telekom
etc.
Was soll die Automibilindustrie von diesem Schicksal schützen?
MfG
Falk
Falk Brunner schrieb:
> @ Gast1 (Gast)>> Was soll die Automibilindustrie von diesem Schicksal schützen?>> MfG> Falk
Bluray-Entertainmentsysteme mit Dolby Digital-Surround Sound
@Gast1:
Du glaubst doch selber nicht, dass ein Angelernter gleich verdient wie
ein Akademiker?!
Das mit dem neuen Job war wohl ein Missverständniss meinerseits. Damit
meinte ich eher einen neuen Arbeitgeber, wie schwer oder wie einfach das
ist, das ist etwas anderes!
Und ich finde das hat nichts damit zutun, wie anspruchssvoll das Studium
ist. Das Studium ist deswegen so anspruchsvoll, weil das Fach
anspruchsvoll ist und mehr nicht. Die Nachfrage regelt das alles!
Ich weiß, man bildet sich ein, dass wenn man etwas macht, wo die
Mehrheit versagen würde, sollte ich auch mehr bekommen, aber zum
tausendsten Mal, das hat doch nichts mit dem Verdienst zutun!
Dass Deutschland im Prinzip nichts vorzuweisen hat, als kluge Köpfe und
deswegen mehr darauf setzten soll, ist jedem klar, aber es ist schwierig
in der heutigen Zeit, wenn man überlegt, dass Chinesen oder Inder
wahrschenlich 100 mal mehr Leute ausbilden, was solls, Globalisierung!
Und es sind billige Arbeitskräfte, die hier arbeiten und dann später
wegziehen und in Sas und Braus leben!
Nichtsdestotrotz, finde ich, die Kluft ist immer noch zu groß. Früher
verdiente auch ein Apotheker nicht viel mehr als ein Ausgebildeter
Facharbeiter und es hat sich niemand beschwert, heute fährt der
Apotherker mit einpaar Apotheken ein Mercedes S Klase und ein
Facharbeiter einen Opel.
>Dass Deutschland im Prinzip nichts vorzuweisen hat, als kluge Köpfe und>deswegen mehr darauf setzten soll, ist jedem klar, aber es ist schwierig>in der heutigen Zeit, wenn man überlegt, dass Chinesen oder Inder>wahrschenlich 100 mal mehr Leute ausbilden, was solls, Globalisierung!
In diesem Zusammenhang ist für mich immer wieder interessant zu
beobachten, dass in Deutschland anscheinend nur den Ingenieuren der
totale Absturz droht. Die Leute an den Montagebändern, die noch viel
einfacher durch spottbillige ausländische Arbeitskräfte ersetzt werden
können, scheinen solche Sorgen nicht zu plagen. Warum hierzulande
dauerhaft die Ingenieure von Arbeitslosgikeit und nicht vorhandenen
Perspektiven betrofffen sein sollen, und die Anlernkräfte in den
Fabrikhallen anscheinend unersetzbar sind, ist für mich nicht logisch zu
erklären. Wenn ich die Wahl zwischen einer Anlernkraft für 2500,-
EUR/brutto und einem Ingenieur für 2500,- EUR/brutto hätte, würde ich
den Ingenieur an die Maschine stellen. Aber anscheinend ist das nicht
so, und genau deshalb entsteht in Deutschland eine immer dramatischere
Schieflage, in der Bildung und Qualifikation massiv bestraft werden.
>Ich weiß, man bildet sich ein, dass wenn man etwas macht, wo die>Mehrheit versagen würde, sollte ich auch mehr bekommen, aber zum>tausendsten Mal, das hat doch nichts mit dem Verdienst zutun!
OK, die aktuellen Entwicklungen (massiv steigende Arbeitslosenzahlen und
drastische Gehaltseinbußen bei Ingenieuren) geben Dir sicher Recht. Wenn
Deutschland bei den Bildungsabschlüssen Mittelmaß anstrebt und H
hochqualifizierte Kräfte bzw. eine Bildungselite hierzulande nicht mehr
haben möchte, dann ist die aktuelle Entwicklung absolut OK. Den Sinn in
einer solchen Entwicklung kann ich allerdings noch immer nicht erkennen.
Ich verstehe auch nicht, in wiefern diese Entwicklung mittel- und
langfristig besser für Deutschland sein soll. Aber OK, scheinbar ist das
so gewollt. Wird schon seinen Grund haben.
>Ich weiß, man bildet sich ein, dass wenn man etwas macht, wo die>Mehrheit versagen würde, sollte ich auch mehr bekommen, aber zum>tausendsten Mal, das hat doch nichts mit dem Verdienst zutun!
Sondern mit was genau? Ein MINT-Studium bedeutet aktuell nur eines:
Nachteile auf der ganzen Linie.
>Wenn ich die Wahl zwischen einer Anlernkraft für 2500,->EUR/brutto und einem Ingenieur für 2500,- EUR/brutto hätte, würde ich>den Ingenieur an die Maschine stellen. Aber anscheinend ist das nicht>so, und genau deshalb entsteht in Deutschland eine immer dramatischere>Schieflage, in der Bildung und Qualifikation massiv bestraft werden.
Das haengt wohl damit zusammen, dass Ingenieure mitdenken und das
unbequem ist.
Gast
>@Gast1:>>Du glaubst doch selber nicht, dass ein Angelernter gleich verdient wie>ein Akademiker?!
Ich glaube das nicht nur, ich weiß es sogar. Hier in der Gegend arbeiten
Leute (OK, im Zweischichtbetrieb) am Band. Die haben am Monatsende
ungefähr 2100 Euro auf dem Konto (hängt natürlich vom Alter und anderen
Gegebenheiten ab; ich nenne den Nettobetrag, weil die Leute den
Bruttobetrag oft nicht genau kennen). Mir bekannte Diplomingenieure
haben brutto so um die 3500,- EUR, also in derselben Steuerklasse etwa
2000,- EUR netto. Und nun? Und glaube nicht, dass die Ingenieure weniger
Stress haben als die Zweischicht-Arbeiter!
Und die Schere geht noch weiter auseinander durch immer schneller
sinkende Ingenieursgehälter. Diese Abwärtsspirale wird sich bei den
Gehältern für Ingenieure in den nächsten Jahren durch diverse
Entwicklungen auf dem Ingenieursarbeitsmarkt noch deutlich schneller
drehen.
@Gast1:
Dass es diese Entwicklung auf dem Markt gibt, das heiße ich auf keinen
Fall gut, damit man mich richtig versteht!
Das haben nun die Politiker davon, die so lauthals nach der
Globalisierung geschrien haben. Man muss sich nur umschauen, wer
überhaupt davon spricht, dass man qualifizierte Leute in Deutschland
braucht und dass man diese aus dem Ausland holen soll,klar ist ja
billiger...
Ich glaube auch mittlerweile keiner Statistik mehr, die besagt, dass
Einstiegsgehälter bei Ingenieuren bei 40k und jenseits davon liegen!
Mussich sagen ist schwer vorstellbar!
Ich denke ein Studium lohnt sich mittlerweile nur für die oberen 10%.
Grüße
Gast1 schrieb:
>>Wen interessiert auch schon Automotive...>> Hast Recht. Machen wir den Automotive-Bereich doch einfach sofort dicht.> Mal sehen, was dann in DE los ist.
... es gibt nicht immer nur Extreme.
Aber ich verstehe nicht warum es das höchste der Gefühle sein soll bei
Daimler etc. unterkommen zu wollen. Einige Studienkollegen glauben dass
es das nonplusultra sei, aber ich werd den Teufel tun und versuchen
jemand von seinem Glauben abzubringen, am Schluss wird das noch
Konkurrenz für meinen Interessensbereich.
Außerdem glaube ich, dass es mittelfristig eh ordentlich im
Automotivebereich knallen wird, wenn keine wirklich absoluten Neuerungen
auf dem Markt erscheinen.
Das kleine Elektroauto mit 800 PS was in den letzten Tagen in den
Nachrichten kam, das empfinde ich als Innovation. Leider fahren davon
erst 12 rum, da Vater und Sohn die in Handarbeit herstellen und 100k
Euro kostet.
Ich behaupte einfach mal, die Firma die als erstes nen alltagstauglichen
Elektroboliden für die Masse (sagen wir mal < 15k Euro) herausbringt
gewinnt den Pot. Klar man müsste noch einiges an Forschung & Entwicklung
reinstecken. Aber ich denke der Output wäre phänomenal.
Aber diese ganze High-Class-Elektronik auf die aktuell gesetzt wird hat
doch schon ihren Zenit überschritten.
@ V-Mann , deine Nickname ist wohl Programm, oder ist dir der 1.April
auf die Lesestärke geschlagen?
"dieser Franz ist echt der Hammer, konstruiert hier irgendwelche
obskuren
Geschichten von gekündigten krankgeschriebenen Ings die vom Chef in ner
Spielhölle erwischt wurden. Was macht den der Chef um diese Uhrzeit
dort? Junge geh mal zum Psyschologen ..."
Geh du mal zum Augenarzt und laß deine Sehstärke kontrollieren.
Weiß zwar nicht, wo ich was von krankgeschriebenen Ings. geschrieben
habe, aber bei deinem Horizont mit der Frage, was der Chef wo und zu
welcher Uhrzeit zu tun oder zu lassen hat,......?
Ich glaub eher du brauchst mal einen Termin, aber nicht beim Psychologen
sondern in der realen Welt.
Der Arzt könnte dir sowieso nicht mehr helfen.
>Interessant ist auch, dass in vielen Firmen die Gehälter zwischen>Facharbeitern und Ingenieuren nur wenige hundert Euro vonaneinander>entfernt sind. Dadurch, dass viele Facharbeiter jede Überstunde vergütet>oder auf ein Gleitzeitkonto geschrieben bekommen,
..glaubst du das wirklich?
> kann es durchaus>vorkommen, dass bei genauer Betrachtung der Facharbeiter im Endeffekt>denselben Stundenlohn hat oder gar am Monatsende mehr bekommt als der>Ingenieur.
Tritt dieser Fall ein ,kann der Akademiker als Facharbeiter arbeiten.
>Was glaubst Du, warum die Ingenieure hierzulande verstärkt>ans Auswandern denken. Die aktuellen Bedingungen und Aussichten für die>Zukunft sind halt grottenschlecht.
Auch im Ausland haben Ings wesentlich mehr Chancen
Sie leben in D nicht schlecht,wollen aber besser leben.
@ D. I. (grotesque)
>Automotivebereich knallen wird, wenn keine wirklich absoluten Neuerungen>auf dem Markt erscheinen.
Auch ein Irrtum. Selbst die tollsten Super-Duper-Neuerungen werden das
Problem langfristig nicht lösen. Die westlichen Märkte (und Menschen)
sind übersättigt. Es gibt deutliche Überkapazitäten.
>Das kleine Elektroauto mit 800 PS was in den letzten Tagen in den
Ein ELEKTROauto, dessen Leistung in PS angegeben wird? Und wir lachen
die Amis aus, weil sie noch mit Zoll arbeiten . . .?
>Nachrichten kam, das empfinde ich als Innovation.
Spielkram für große Jungs, sonst nix.
>Ich behaupte einfach mal, die Firma die als erstes nen alltagstauglichen>Elektroboliden für die Masse (sagen wir mal < 15k Euro) herausbringt>gewinnt den Pot.
Naja, alles relativ. Jeder große Autobauer hat ein E-Auto in der
Schublade. Aber alle haben das gleiche Problem. Die fehlende Batterie,
welche sowohl technisch wie ökonomisch mit dem Benzintank mithalten
kann.
Das wird noch ne ganze Weile dauern.
> Klar man müsste noch einiges an Forschung & Entwicklung>reinstecken. Aber ich denke der Output wäre phänomenal.
Welcher Output? Sooooo riesig wäre der nicht, denn es werden sicherlich
nicht die Leute ihre 2..3 Jahre alten Benzinkutschen gegen das neue
E-Auto eintauschen. Klar wird man da wieder einen Hype erzeugen, so wie
bei den Flachbildschirmen. Aber auch dort hat nicht die ganze Welt von
heute auf morgen komplett auf Flatscreen umgestellt.
>Aber diese ganze High-Class-Elektronik auf die aktuell gesetzt wird hat>doch schon ihren Zenit überschritten.
Vor allem ist es viel teurer, unnützer Firlefanz. Wozu zum Geier braucht
man eine Beifahrer- und Gurtangelegt-Erkennung? Wozu ein riesiges LCD
mit so totwichtigen Angaben wie Uhrzeit, Durchschnittsverbrauch,
Maximalverbrauch, Weisdergeierwas. Wozu eine elektrische Heckklappe?
Wozu jeder Unsinn mit motorischer Verstellung. Aussenspiegel, Sitze,
Innenspiegel, Aschenbecher ;-) Regensensor für den Scheibenwischer?
Back to the roots sag ich. Baut ein solides Auto mit SINNVOLLER
Ausstattung und kein Pimp my Ride Spielzeug. Dann passt es auch wieder
mit dem Preis und Absatz.
MFG
Falk
Die Spirale nach unten bei den Ingenieurgehältern ist nötig, um die
Arbeitsplätze hier in Deutschland zu halten. Deutschland muß in einer
globalisierten Industrie bestehen und mit der Industrie anderer Länder
im Wettbewerb punkten. Der Ingenieuranteil an der Wertschöpfung ist
hoch. Wenn die Wertschöpfung nach unten geht, müssen auch die
Ingenieurgehälter noch unten gehen, um die Arbeitsplätze in DE zu
halten. Wäre dies nicht so, wären erheblich mehr Ingenieure in H4. Die
höhere Entlohnung der Facharbeiter mag es geben, aber es ist nicht die
Regel. Zur Frage der Abwanderung der Ingenieure ins Ausland vertrete ich
die Meinung, dass man dies nicht überbewerten sollte. Das Angebot an
Fachleuten ist in DE groß genug, um dies zu verkraften. Man sollte
jedoch einen Teil der Kosten, die DE in die Ausbildung dieser Leute
gesteckt hat zurückfordern und den Wegzug davon abhängig machen. Ohne
Rückzahlung keine Auswanderung. Dies wäre dem deutschen Steuerzahler
gegenüber gerecht.
Andi schrieb:
> Ich denke ein Studium lohnt sich mittlerweile nur für die oberen 10%.
Naja, meiner Meinung nach sind finanzielle Gründe doch nicht unbedingt
das Hauptkriterium bei der Überlegung zur Aufnahme eines Studiums. Ich
hatte noch die Möglichkeit, Informatik auf Diplom an einer Universität
in Hessen zu studieren. War eine schöne und überwiegend stressfreie,
spaßige und sehr interessante Zeit. Lange ausschlafen, viele Freiheiten
- kaum Verpflichtungen. Das war toll - das wollte ich genießen und nicht
gleich in einen 40h+ stressigen Job einsteigen.
Klar war ich in der Zeit arm - von Luxus war keine Rede. Aber vieles
davon ist auch nicht unbedingt notwendig.
>jedoch einen Teil der Kosten, die DE in die Ausbildung dieser Leute>gesteckt hat zurückfordern und den Wegzug davon abhängig machen. Ohne
Keine schlechte Idee, allerdings sollte das dann fuer Alle gelten, z.B.
auch fuer Hr. Mueller, der mehrere Hundert Millionen bekommen hat und um
diese jetzt erbschaftssteuerfrei an seine Nachkommen weitergeben zu
koenne, in die Schweiz zieht.
Gast
@hcvxbnxcv (Gast)
>Keine schlechte Idee, allerdings sollte das dann fuer Alle gelten, z.B.>auch fuer Hr. Mueller, der mehrere Hundert Millionen bekommen hat und um>diese jetzt erbschaftssteuerfrei an seine Nachkommen weitergeben zu>koenne, in die Schweiz zieht.
Es wird vielleicht aber auch mal Zeit, das der Unsinn der
Erbschaftssteuer etc. schlicht ABGESCHAFFT wird. Denn es gibt KEINE
sinnvolle Begründung, wieso der Staat dermaßen maßlos dort die Hand
aufhält. Da gibts auch nicht so sinnlose Aktionen der Herren Müller &
Co.
MFG
Falk
Falk Brunner schrieb:
> @ D. I. (grotesque)>>>Automotivebereich knallen wird, wenn keine wirklich absoluten Neuerungen>>auf dem Markt erscheinen.>> Auch ein Irrtum. Selbst die tollsten Super-Duper-Neuerungen werden das> Problem langfristig nicht lösen. Die westlichen Märkte (und Menschen)> sind übersättigt. Es gibt deutliche Überkapazitäten.
Dann könnte man ja Abwrackprämie 2.0 einführen und sie wirklich
Umweltprämie nennen :X
>>>Das kleine Elektroauto mit 800 PS was in den letzten Tagen in den>> Ein ELEKTROauto, dessen Leistung in PS angegeben wird? Und wir lachen> die Amis aus, weil sie noch mit Zoll arbeiten . . .?>>>Nachrichten kam, das empfinde ich als Innovation.>> Spielkram für große Jungs, sonst nix.
Nein, eben ein Kleinwagen für die Stadt, der schmal genug ist dass man
zu zweit nebeneinander auf einer Spur fahren kann, aber auch mal für
Autobahnfahrten mit autobahntauglichen Geschwindigkeiten.
>Aber ich verstehe nicht warum es das höchste der Gefühle sein soll bei>Daimler etc. unterkommen zu wollen. Einige Studienkollegen glauben dass>es das nonplusultra sei, aber ich werd den Teufel tun und versuchen>jemand von seinem Glauben abzubringen, am Schluss wird das noch>Konkurrenz für meinen Interessensbereich.
Ich habe mir beim Berufseinstieg nicht ausgesucht, wo ich eingesetzt
werde. Es war dann halt der Automotive-Bereich. Ich wollte da nicht hin,
es ist halt "passiert". Ich wollte nur sagen, dass ich in einem Bereich
tätig bin, wo mit sehr harten Bandagen gekämpft wird. Man darf da kein
Weichei sein, und am Anfang hätte ich wegen des enormen Drucks gerne mal
das Handtuch geworfen. Also bitte nicht falsch verstehen: ich sehe den
Automotive-Bereich von Dienstleisterseite aus (in der ich tätig bin)
eher kritisch! Die dort Beschäftigten haben (aus nachvollziehbaren
Gründen) eine andere Sichtweise.
>Außerdem glaube ich, dass es mittelfristig eh ordentlich im>Automotivebereich knallen wird, wenn keine wirklich absoluten Neuerungen>auf dem Markt erscheinen.
Kann durchaus sein. Gerade dieser Umstand macht den Automotive-Bereich
noch schwieriger. Das ist ein derart labiles Gebilde, dass bereits die
geringsten Störungen drastische Auswirkungen haben.
>Tritt dieser Fall ein ,kann der Akademiker als Facharbeiter arbeiten.
Nein, kann er zumeist nicht, da die Facharbeiterstelle nicht mit einem
Ingenieur besetzt wird. Der Facharbeiter hat einen Job, der Ingenieur
landet im Hartz IV-Pool, wenn er Pech hat.
>Das Angebot an Fachleuten ist in DE groß genug, um dies zu verkraften.
Nein, ist es nicht. Wenn Politik und Industrie nicht dramatisch
gegensteuern und den Ingenieuren wieder ein annehmbares Umfeld bieten,
werden in DE irgend wann die Lichter ausgehen. Ich könnte da
interessante Insiderinfos geben, aber dann müsste ich ein wenig zu
deutlich aus den Nähkästchen plaudern, und das möchte ich nicht.
@p-man:
Das mit 10% habe ich ich so gemeint: Dass die Leute, die auch wircklich
gut in ihrem Studium waren, also zu diesen 10% gehörten, auch sehr gute
Chancen haben, das ist aber überall so! In den letzten 3 Jahren meines
Studiums, war ich eher der dreier Kandidat und malte mir keine guten
Chancen aus. Wenn ich aber überlege, dass viele noch viel schlechter
waren, was bringt dann das Studium für die, das frage ich mich echt!
Und viele, die mittelmäßig waren oder sind, da frage ich micht echt, ob
man mit ner Ausbildung doch nicht besser aufgehoben wäre?!?!
Für mich persönlich wäre ein sicherer Platz ein ganzes Stück wichtiger,
als die paar hundert Euros, die ich wo anders, bei ständig wechselnden
Arbeitgebern verdienen würde! Wollte mal auch diesen Aspekt hier
einbringen:)
Grüße
>>Tritt dieser Fall ein ,kann der Akademiker als Facharbeiter arbeiten.>Nein, kann er zumeist nicht, da die Facharbeiterstelle nicht mit einem>Ingenieur besetzt wird. Der Facharbeiter hat einen Job, der Ingenieur>landet im Hartz IV-Pool, wenn er Pech hat.
..dann hat er es vielleicht verdient,wenn seine Hände nur zum schreiben
tauglich sind.
Leider wird kaum ein Arbeiter als Akademiker eingestellt.;-)