Multiplikation (wieder mal)

Gast #3157060
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Ich verwende in einem uraltdesign, das nicht mit numeric arbeitet, eine 
Multiplikation auf der Basis von e <= std_logic_vector (signed (x) * 
sigend(y));

und hadere ein wenig mit den Bitbreiten, bzw ich bin mir unklar, wie und 
wo ich das Ergebnis absägen muss.

Z.B. ergibt ein 10 Bit Wert als signed maximal (511 x 511), was in einen 
18 bit Vektor passt, während es "brutto" ja 20 Bit sind.

Wie geht man da vor, wenn sich die Rechung durch etliche 
Zwischenrechungen durchzieht?

Das maximale-Ergebnis zu simulieren ist schwer, weil ich diesen Fall 
nicht sicher einstellen kann, da zuviel abgezogen und hin und her 
gerechnet wird.

Fehlerrechung?
Gast #3157502
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FPGA-Programmierer schrieb im Beitrag #3157060:
> Fehlerrechung?

Die ist bei Differenzen, insbesondere bei unbekanntem Verhältnis von 
Minuend zu Subtrahend, schwierig.

Eine Monte-Carlo-Simulation auf einem leistungsfähigen Rechner, kann dir 
die Wertebereiche zeigen. Wenn Überläufe vorkommen dürfen, brauchst du 
eine Überlauferkennung und ein Flag für ungültige Ergebnisse. Sonst 
hilft nur die worst-case Betrachtung.
Persönliche Seite #3158101
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FPGA-Programmierer schrieb im Beitrag #3157060:
> Z.B. ergibt ein 10 Bit Wert als signed maximal (511 x 511), was in einen
>
> 18 bit Vektor passt, während es "brutto" ja 20 Bit sind.

Das stimmt nur, wenn nicht der negativste Wert -512 auftritt. Ansonsten 
hast Du Recht mit Deiner Überlegung. Daher empfehle ich ja immer, diesen 
wegzulassen, um real mit n-1 Vektorbreite arbeiten zu können. Dann sind 
es wieder (n-1) + (n-1) = n-2 Bit - (vorzeichenbereinigt).

Am Besten macht man sich fpr komplizierte Systeme ein Excel-Sheet und 
lässt sich die Ergebnisse durchrechnen. Mit schnell durchgespielten 
worst case Betrachtungen am Eingang erhält man dann an jeder Stelle die 
benötigte Auflösung.

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