Ich suche ein Spezial-Netzteil.
Entweder Hutschine oder ein Gehäuse mit Befestigungslaschen und
Schraubklemmen, max 50 mm hoch.
Spannung: 12-24V AC/DC oder 100-120V AC/DC
Leerlaufverlust: Max 0,5 Watt
Entnehmbare Kurzzeit-Leistung: 20 Watt, DutyCycle weniger als 1%
Lebensdauer: 20+ Jahre im Dauerbetrieb
Wo gibts sowas?
Hutschienen-Netzteile gibt es ja reichlich. Was ist speziell an deinen
Anforderungen? Die Lebensdauer? Soll die Spannung so weit einstellbar
sein, oder ist das der tolerable Bereich?
Bei mir machen sich Netzteile aus der Siemens Logo Serie ganz gut.
Jörg
Das Problem ist folgendes:
Leerlaufleistung zu hoch oder Schaltnetzteil.
Konventionelle Hutschinentrafos, z.B. Kligeltrafos sind nicht auf
niedrigste Leerlaufverlute konzipiert. Selbst professionelle Hutschinen
Schaltnetzteile sind nicht auf niedrigte Verluste konzipiert, aber schon
deutlich besser.
Außerdem haben Schaltnetzteile viele Elkos, die austrocknen.
Die Lösung wäre ein Ringkerntrafo, sowas habe ich im Hutschinengehäuse
aber nich nicht gefunden.
Es soll auch Schaltnetzteile geben, die nur keramische Kondensatoren
verwenden, zumindest im Bereich kleiner Leistungen. Vielleicht lohnt es
sich, mal bei den üblichen Verdächtigen nachzufragen. Spontan fallen mir
da Traco Power oder Puls ein, eventuell auch Mean Well.
Trafos mit geringen Leerlaufverlusten gibt es in Printausführung sogar
bei Reichelt (Block "ECO"). Man kann durchaus einen solchen auf eine
Leiterplatte setzen und dann in ein Hutschienengehäuse, aber bei 20 Watt
- auch wenn nur kurzzeitig benötigt - würde ich schon als Platzgründen
voll auf Schaltnetzteil setzen.
Hi.
Die Spitzenlast ist so kurz, dass diese voll aus einem dicken
Kondensator kommen kann.
Momentan habe ich einen Klingeltrafo drin, dahinter Gleichrichter und
Ladeelko.
1500 uF Ladeelko reichen aus, um 2-3 Schaltvorgänge nur aus dem
Kondensator zu machen.
Meine Relais gehen von 8-32V AC/DC oder von 100-230V AC/DC.
Allerdings ist die Spannung durch die Leitung auf max ca 100V begrenzt
(Klingelleitung)
So ein Klingeltrafo frisst im Leerlauf fast genauso viel wie unter
Voll-Last, ca 3-4 Watt weswegen er getauscht werden soll.
>Entnehmbare Kurzzeit-Leistung: 20 Watt, DutyCycle weniger als 1%
Wenn man das üer 100s mittelt muss es 1s 20W liefern. Das geht nicht mit
kleinem Kondensator. Wenn man nur 1s ansieht muss man 10ms Stützen..
hmmh
Ich hoffe du siehst was ich meine. DutyCycleangabe ist völlig unfug,
wenn die restlichen Angaben fehlen.
Hallo.
Der Duty Cyle ist auf 24h bezogen.
Ich habe Bistabile Relais mit 12, 24 und 110 V DC zur Verfügung.
Etwas über/Unterspannung können die ab, so dass ich zwischen 8-32 und
100-120V AC/DC arbeiten kann.
Die Spulen brauchen nur einen kurzen Stromstoß, mit 1500 uF kann man ca
2-3 mal schalten.
Der interruptgesteuerte ATTINY mit 500 kHz und die Mosfets fressen so
gut wie gar nix. Der uC wacht bei Anliegen eines Tastsignals auf. wenn
das Signal eine bestimmte Zeit stabil war, tastet er kurz das Relais um
und legt sich wieder schlafen.
Die zukünftigen Funktionen wie Zentralsteuerung / Funkfernbedienung habe
ich noch nicht eingebaut.
Die Klingelanlage selbst ist auch noch nicht umgerüstet, momentan werden
nur freie Adern der Klingelleitung als Tasterleitung genutzt.
Um mehr Adern frei zu bekommen, will ich in der Klingelanlage auch noch
auf Digitale Steuerung umstellen und die Außenbeleuchtung über die
Klingelanlage ebenfalls schaltbar machen. Der Sprechkreis bleibt aber
analog da es sonst zu viel Aufwand ist.
Weitere geplante Features in der Schaltung ist, es von
"Stromstoßschalterfunktion" auf Zeitsteuerung umzustellen, d.H. in den
ATTINY noch einen Timer einprogrammieren, der die Außenbeleuchtung nach
ein paar Minuten wieder ausschaltet. Mit der Möglichkeit vorzeitig
wieder aus zu tasten. Also Kombination aus Zeitautomat und
Stromstoßschalter.
Außerdem will ich eine Funkfernbedinung am Schlüsselbund für die
Außenbeleuchtung.
Die Klngelsteuerung läuft noch über je eine Ader pro Wohnung (Also
klassische Klingelanlage). Das will ich irgendwie auf 1 Aderpaar
reduzieren durch digitale Steuerung, um mehr Adern für eigene Zwecke
frei zu bekommen.
>So ein Klingeltrafo frisst im Leerlauf fast genauso viel wie unter>Voll-Last, ca 3-4 Watt weswegen er getauscht werden soll.
Ist das wirklich ein "echter" Klingeltrafo? Meiner ist 50 Jahre alt und
hat 0,6W Leerlaufverlust. Die wurden zumindest damals so konstruiert.
Die haben ein großes Eisenpaket und sind kurzschlußfest.
0,6 Watt, ist schon nicht schlecht.
Unser Klingeltrafo ist von Terraneo, 80er Jahre.
220V in, 30 VA. 12V AC + 8V DC Out.
Leerlaufverlust 3-4 Watt.
Mit Klingelschildbeleuchtung zieht die Klingelanlage dauerhaft 20 Watt.
Habe die Sofiettenlampen schon gegen LEDs getauscht.
Wird mal Zeit für eine Runderneuerung, da ich eh ein paar Adern gewinnen
muss. Ich habe 8x2 Adern (2 parall verlegte Leitungen; Nr 1:
Sprechkreis+Spannung, Nr 2 Klingeltastleiungen+Türöffner)
Am liebsten würde ich die Klingelanlage ja auf 4 Draht Technik mit
Phantomspeisung umstellen. D.H. Audio Analog, Hin+Rückkanal,
Phantomspeisung zwischen Hin+Rückkanal, Signalisierung (Klingeln,
Türöffner) via Audiokanal per DTMF oder so. die freiwerdenden Adern
könnte ich dann für Lichtsteuerung (Teppenhaus, Außenbeleuchtung)
nutzen, und das zweite Kabel was komplett frei werden würde, könnte ich
für Bastelzwecke bzw hausinternes VDSL nutzen.
>Unser Klingeltrafo ist von Terraneo, 80er Jahre.>220V in, 30 VA. 12V AC + 8V DC Out.>Leerlaufverlust 3-4 Watt.
Ist doch logisch, das ist ja ein Netzteil, was DC mit rausbringt. Damit
mußt du leben. Evtl. auftrennen in einen AC und DC-Teil.
Das AC nutzt der nur für Türöffner, Lämpchen und Summer.
Den Türöffner kann man auch mit gepulstem DC betreiben, (Rechteck 50/50)
Summer kann getauscht werden gegen einen DC Summer oder
Lautsprecher+Soundchip.
Licht -> LEDs -> DC.
Also bin ich bei 12V DC.
Meine Außenlichtstuerung, die die Klingelanlage mitnutzt, hat momentan
noch einen eigenen Trafo und ist galvanisch getrennt, das könnte man
nachher zusammenlegen.
Taster für die Außenbeleuchtung ist den Klingelsprechgeräten montiert.
Das Treppenhauslicht-Steurerung will ich auch noch über die
Klingelanlagenleitung laufen lassen, damit ich eine
Treppenauszeitschalter machen kann ohne neue Leitungen.
Das Treppenhaus ist etwas schwierig, da kein durchverbundener N und PE
besteht. Es sind 3 Wechselschaltungen. Jede Etage bekommt den Strom aus
der Wohnung auf der Etage, der zweite Schalter ist jeweils eine Etage
tiefer.
Von unten nach oben muss man also mehrmals schalten, auf jeder Etage.
Die Lösung: Niedervoltrelais auf allen Etagen, die via Klingelleitung
gemeinsam von einer Zeitschaltung angesteuert werden.