Wie bekommt man auf einer Fläche von ca. 180x80 cm, also wie ein etwas
breiterer Schreibtisch, eine Bastelecke unter, die geschlossen werden
kann?
Der bequeme Stuhl mit Rückenlehne muss auch mit rein.
Und natürlich Monitor, PC, Oszi, Netzteil, Lötstation, Licht, Tastatur,
Werkzeug, Material, kleiner 3D-Drucker, Lausprecherboxen.
- ein dicker Schrank ohne Boden.
- ein tiefes Systemregal mit Arbeitsplatte (stapeln? z.B. Ikea Ivar ist
nur 50 tief).
- Schreibtisch, Wandregal, tiefe Schubladencontainer, Vorhang.
Tiefe Schubladen? "Unterschränke" für Küchen sind offenbar 60 cm tief.
Schubladen unter der Arbeitsfläche sind vermutlich nur auf einer Seite
sinnvoll, denn wenn PC und Projekt nebeneinander stehen, braucht man
dazu auch die Beinfreiheit.
Eine solche Lösung habe ich in
https://www.mikrocontroller.net/topic/gallery/15027 noch nicht gesehen.
Ein Anspruch ist auch, dass der Raum möglichst vollständig ausgenutzt
werden kann, also "wenig Spanplatte und Luft, mehr Zeug".
Den Pc mit Monitor willst du jedes mal ausräumen und wieder anstecken?
Dann doch lieber zu Laptop greifen.
Für Werkzeug einen Koffer nehmen.
Netzteil, Ozsi, Lötstation jeweils auch einen Koffer.
Es gibt von Bosch glaube ich so ein Regal-Koffer da könnte man auch
alles unterbringen.
Würde mehrere Gitter um den ganzen Schreibtisch montieren und
abschließen.
Edit:
Kannst so ein Unterschrank für Koffer selber bauen.
Weil du nicht alleine dort bist musst du es abschließen?
Rainer S. schrieb:> Für Werkzeug einen Koffer nehmen.
Ich würde (wenn es geht) das wichtigste Werkzeug (z.B.: Schraubenzieher,
Zangen) griffbereit an die Wand hängen
Umzieher schrieb:> Oszi
Ich würde aus platzgründen ein USB-Oszilloskop nehmen.
Umzieher schrieb:> PC,
Intel NUC mit ein bis zwei flachen Monitoren und Funk Maus und Tastatur,
die man schnell verräumen kann. Monitore würde ich an die Wand hängen.
Alternativ wäre auch ein Notebook eine Option.
Umzieher schrieb:> Licht
Led-Streifen nehmen kaum Platz weg und können auf viel Licht machen.
Umzieher schrieb:> Lausprecherboxen
Kopfhörer?
Ich habe ein sehr schmales (2m) und langes (5m) Zimmer, dient als
"Rumpelkammer" :-)
Zwei Wände (neben Tür und eine lange Seite durch bis zum Fenster) habe
ich mit Ikea IVAR bestückt, mit (cm) 80er und 40er Regalböden, 30 tief.
Am Fenster steht der Schreibtisch (160x80) vorm Regal, hier sind
nebeneinander 80er Regalböden verbaut. Unten im Regal sind keine Bretter
(Beinfreiheit). Den Fuss der "Mittelstrebe" zwischen beiden Regalböden
könnte man absägen und mit 45Grad wieder anbauen, wenn er stört. Der
Schreibtisch wird nach hinten raus von Regalböden verlängert. Ca. 20cm
höher sind Regalböden für zwei Monitore, unterhalb des Schreibtisches
sind Regalböden für die Verkabelung. Direkt über den Monitoren sind
weitere Regalböden eingesetzt für Netzteile, Funktionsgenerator, Oszi,
...
Wenn die Mittelstrebe zwischen den Monis stört, könnte man zwei 50er
Regalböden umbauen, die Kanten etwas absägen, und die Seitenfassung von
30er Böden einsetzen. Dann schauen diese aus dem Regal heraus, und die
Monitore lassen sich wieder direkt aneinanderstellen.
Weiterhin gibt es für das IVAR Regal Türen, Schubladen und andere
"Blenden", so dass sich vieles schön verstecken ließe. Und da es aus
Echtholz ist, lässt sich auch schnell mal was anschrauben, wie z.B. ein
Kabelhalter.
Im Moment nutze ich das als Homeoffice. Wenn der Wahnsinn dann mal ein
Ende hat, wird es eine schöne Bastelecke :-)
100Ω W. schrieb:> Rainer S. schrieb:>> Für Werkzeug einen Koffer nehmen.>> Ich würde (wenn es geht) das wichtigste Werkzeug (z.B.: Schraubenzieher,> Zangen) griffbereit an die Wand hängen
Bleibt nur die Frage wie man das abschließen will. Denke das man dann
drauf verzichten muss.
Oder man hat so eine Rolltasche wo das wichtigste auf dem Tisch
ausgerollt werden kann, somit auch schnell wieder eingerollt werden
kann.
Nicht "abschließen", nur "schließen". Tür zu. Kram versteckt.
Ja, IVAR. Ich habe halt nur diese Fläche, dann ist 50 Tiefe etwas
Platzverschwendung. Andererseits braucht man eh passende Behälter oder
Schubladen, um die Tiefe auszunutzen, aber dennoch an den Kram gelangen
zu können.
Schreibtisch vor dem Regal nutzt den Luftraum m.E. nicht aus.
Einen zweiten Monitor habe ich, nutze ich aber fast nie.
Ich bräuchte ein 80 cm tiefes IVAR zum reinsetzen :-)
Auf dem Papier aufzeichnen kommt, wenn ich weiß, was für Möglichkeiten
bestehen.
18 mm Multiplex im Zuschnitt bis 3m kostet ca. 40 Euro / m^2 (und wiegt
6.5 kg). Die Arbeitsplatte liegt dann bei 60 Euro.
Wandregalsystem (Schienen) habe ich bis 60 cm Tiefe gefunden, aber man
muss die Wand durchlöchern. Das möchte ich eigentlich nicht.
Evtl. ein Rahmen aus Konstruktionsprofil und Füllung mit dünnerem
Sperrholz.
https://www.minitec.de/produkte/arbeitsplatzsysteme/tischgrundgestelle/kastentisch-l-mit-portal/kastentisch-1500-mit-portalaufbau
Oder gleich ein Arbeitsplatzsystem mit integriertem Netzteil :-)
https://www.erfi.de/produkte/mess-und-pruefgeraete/elneos-five/
Selber machen ja, ich finde IVAR ist recht teuer, für ein bisschen
Fichtenleiste mit vielen Löchern. Aber Modell "sägerauh und verzogen"
macht auch keine Freude.
Umzieher schrieb:> Selber machen ja, ich finde IVAR ist recht teuer, für ein bisschen> Fichtenleiste mit vielen Löchern. Aber Modell "sägerauh und verzogen"> macht auch keine Freude.
Bist du mal in den Baumarkt, und hast Bretter und Latten aus "normalem",
glatten (bearbeitetem) Holz gekauft?
a) ziemlich teuer, wenn ich mich recht erinnere ca. 50-60€ für 80x40x220
b) hat man die komplette Ecke im Laden zerlegt, bis man mal 4 gerade
Latten gefunden hat :-)
Umzieher schrieb:> Selber machen ja, ich finde IVAR ist recht teuer, für ein bisschen> Fichtenleiste mit vielen Löchern. Aber Modell "sägerauh und verzogen"> macht auch keine Freude.
Dann kannste dich mit Aluprofilen anfreunden. Ist stabil und rostet
nicht und günstig ist es auch noch für das Material(Unter 20€ 2m). Dann
kommt eine Platte deiner Wahl.
Edit: Es gibt auch eine Alu Konfigurations-Tool
https://item.engineering/DEde/tools/engineeringtool
Nur bestellen muss du woanders
Umzieher schrieb:> Wie bekommt man auf einer Fläche von ca. 180x80 cm, also wie ein etwas> breiterer Schreibtisch, eine Bastelecke unter, die geschlossen werden> kann?
Ich hoffe, der Platz gilt nur geschlossen, wenn man daran arbeitet kann
man es öffnen und den Stuhl hervorziehen und sich davor setzen ?
Dann würde ich auch den Schrank ohne Boden wählen, eine 60cm
Arbeitsplatte rein, in den 20cm davor findet die Stuhllehne Platz wenn
der Stuhl unter die Arbeitsplatte geschoben wird.
Links und rechts des Stuhles ist genug Platz für Regalbretter und
Schubladen.
Aufbau je nach Schönheitsanspruch und handwerklichen Fähigkeiten,
manchem reicht eine Gardine, der andere will Mahagoni mit
Messingbeschlägen, der nächste nimmt fertige Rollwagenschubladenelemente
der andere sucht sich was vom Sperrmüll zusammen.
Umzieher schrieb:> Selber machen ja, ich finde IVAR ist recht teuer, für ein bisschen> Fichtenleiste mit vielen Löchern.
Wohl wahr, aber das einzige Möbel von Ikea, das man früher kaufen
konnte, weil es wenigstens noch aus Holz war, sägbar, anpassbar, stabil
statt folierte Pappe. Heute nicht mehr, seit dem die Metallleisten durch
Kunststoff ersetzt wurden mit inkompatiblen Abmessungen, brechen die
Bretter. Ich habe meine IVAR Kellerregale von Nachbarn die es als
Wohnzimmerregal nicht mehr haben wollten. Die guten alten.
MaWin schrieb:> Ich hoffe, der Platz gilt nur geschlossen, wenn man daran arbeitet kann> man es öffnen und den Stuhl hervorziehen und sich davor setzen ?
Ja, davor ist etwas Platz.
Vielleicht reichen auch 60 cm Tiefe.
Eurobehälter sind 60x40, auch Ikeas Samla sind 56x39, das wäre mein
Raster.
Dann würden auch Küchenunterschränke passen (der Schubladen wegen).
Eine Aussparung für die Stuhllehne wäre auch eine Idee; die Fläche vor
der Tastatur sollte sowieso immer frei sein.
Ein Vorhang wäre günstig, er könnte auch die Fenster im Rücken
"abblenden", wenn man die Gardinenstange mit einem Auszug versieht.
Kommt auf einen Versuch an, auch wenn es kramig aussieht - und es wiegt
fast nichts.
MaWin schrieb:> Heute nicht mehr, seit dem die Metallleisten durch> Kunststoff ersetzt wurden mit inkompatiblen Abmessungen, brechen die> Bretter.
Hier sieht's noch nach Stahl aus:
https://www.ikea.com/de/de/images/products/ivar-shelf-pine__0559947_PE675916_S5.JPG?f=g
Aber danke für den Hinweis. Gebraucht ist eh günstiger.
Rainer S. schrieb:> Umzieher schrieb:>> Selber machen ja, ich finde IVAR ist recht teuer, für ein bisschen>> Fichtenleiste mit vielen Löchern. Aber Modell "sägerauh und verzogen">> macht auch keine Freude.>> Dann kannste dich mit Aluprofilen anfreunden. Ist stabil und rostet> nicht und günstig ist es auch noch für das Material(Unter 20€ 2m). Dann> kommt eine Platte deiner Wahl.>> Edit: Es gibt auch eine Alu Konfigurations-Tool>> https://item.engineering/DEde/tools/engineeringtool> Nur bestellen muss du woanders
Das muss Gussstahl sein! Guck mal in der Industriegewchichte nach...
Vielleicht wird in DE noch was hergestellt.
Random .. schrieb:> Die "Einklickstellen" in die Seitenteile? Sind wieder aus Metall!
Du meinst, Ikea hat tatsächlich gemerkt, daß sie ihr einziges kaufbares
Produkt durch die Gier nach noch mehr Profit mit den Plastikschienen
funktionell so ruiniert hatten, daß sie nun zurückruden und wieder die
alte Qualität liefern ? Erstaunlich, die Verkaufzahlen müssen beim
letzten kaufbaren Produkt des Ramschladens ins bodenlose gefallen sein.
Sind die nochneueren dann in den Abmessungen zu den Plastikschienen oder
dne alten Metallschienen kompatibel ?
MaWin schrieb:> Sind die nochneueren dann in den Abmessungen zu den Plastikschienen oder> dne alten Metallschienen kompatibel ?
Ja, ich habe mein bestehendes Regal in der "Plastikversion" (die
angeklebten Dinger) damit erweitert.
Ja, so ein begehbarer Bastelschrank wie in den amerikanischen
Holzhäusern meistens schon eingeplant hätte auch was...
Tischplatte mit Auszug, mhh.
Monitor und Basteilei kommt mit raus.
Vorteil: Dann hat man nichts vor dem Kopf.
Und unter der Platte bleibt nutzbarer Stauraum.
Nachteil: Geräte sind weit weg.
Mess- und andere Leitungen müssen die Bewegung mitmachen.
Umzieher schrieb:> Tischplatte mit Auszug, mhh.
ich hatte in einer Küchenzeile auch mal in einer umgebauten Schublade 2
Schwerlastvollauszüge zusammen verschraubt für die doppelte Ausziehlänge
verbaut mit einer geteilten Arbeitsplatte klappbar
https://world-of-fittings.com/media/image/93/0f/6a/E124_600x600.jpg
um einen stabilen Frühstückstisch zu haben. Ist aber mit Aufbau deines
Versuchs weniger geeignet.
Umzieher schrieb:> Wandregalsystem (Schienen) habe ich bis 60 cm Tiefe gefunden, aber man
Da pssen auch 80 cm tiefe Platten drauf, man muss nur auf der Unterseite
geeignete Bohrungen anbringen. Dasurch stehen auch keine Träger über, an
denen man sich verletzen könnte.
> muss die Wand durchlöchern. Das möchte ich eigentlich nicht.
Dann liegt es daran, wie "eigentlich" dieser Ausschlussgrund ist.
Umzieher schrieb:> Wie bekommt man auf einer Fläche von ca. 180x80 cm, also wie ein etwas> breiterer Schreibtisch, eine Bastelecke unter, die geschlossen werden> kann?
Falls sich das "geschlossen" auf einen optischen Abschluss
bezieht, dann kann man hier bodenlange Lamellen-Jalousien
verwenden.
Die sind relativ preisgünstig zu erwerben und in vielen Farben
verfügbar, passend zur gesamten Inneinrichtung des Raums.
Kinderleicht.
So wie ich das gemacht habe.
Man nehme. 2 Regal-Winkeleisen aus den Baumarkt. Und ein passendes
Brett.
Dann den Schreibtisch nach hinten um ca. 20 cm verlängern mit den
Teilen.
Da kann man sein ganzes Kleingemiste prima drauf stellen. Inkl. so Sache
wie Lötstadion etc.
Der Monitor wird "frei schwebend" an eine dicke Stange montiert die an
(bei mir) an der Seite des Tisches befestigt ist. Womit bei mir der
Monitor über den Tisch schwebt und ich darunter Platz habe.
Ich habe mir darunter eine Konsole gebaut(1 Brett mit 2 Bretter als
Füße). Unter der Konsole befinden sich ein KVM, 2 USB-Umschalter und
diverse andere Teile, wie Router z.b. Darüber ist eine frei Fläche für
Papiere, Unterlagen etc.
Wenn man die Tastatur nicht so oft braucht, gibt es "Unterbau-Sätze" die
man UNTER die Tischplatte schraubt. Da legt man die Tastatur rein und
weg ist sie. ;)
Ich persönlich habe die Wand neben mir frei. Und habe dort aus
"Element-System" ein Regal nach bedarf sehr günstig gebaut.
https://element-system.com/wandregale/schienen-und-traeger-classic.html
Nicht das schönste System aber mit Abstand das preiswerteste und
flexibelste was ich kenne.
> auf einer Fläche von ca. 180x80 cm,
Viel zu klein. Also entweder ein anderes Hobby, z.B. Briefmarkensammeln
oder eine passende Fläche anmieten. Gibt es bald billig, wenn die
bisherigen Ladenflächen umgewidmet werden müssen.
Bürovorsteher schrieb:> oder eine passende Fläche anmieten. Gibt es bald billig, wenn die> bisherigen Ladenflächen umgewidmet werden müssen.
Mangels Nachfrage dürften Ladenmieten in der Tat sgnifikant fallen.
So können jetzt auch Geringverdiener ihr Elektronikhobby endlich
in einem räumlich grosszügigen Rahmen ausüben.
Trotz Corona-Seuche ein erfreuliches Signal in diesen Tagen für
Kleinrentner, Bezieher von Grundsicherung oder Kurzarbeitergeld.