Haben wir hier einen geschäftigen Anwalt hier im Forum?
Es ist ja so das es seit wenigen Jahren sogenannte Kleinanlagen (600W) gibt und diese per Definition keine Einspeisevergütung bekommen. Es ist buchungstechnisch quasi so, wie wenn der MediaMarkt vom LKW gefallene Fernseher verkaufen würde. Weiter verstößt es gegen das Gleichheitsprinzip, denn zwei gleiche Vorgänge werden verschieden bzw. gar nicht entlohnt. Es zählt auch keine Bagatellgrenze, denn 5 Euro im Monat zurück zu bekommen ist bei einer mini PV nicht unmöglich und tragen zur Motivation der Betreiber bei.
Dimensioniert man seine Anlage PV seitig (mit 600W WR) entsprechend groß ist der Überschuss trotz des kleinen WR schnell mal bei 1000-2000kw/h im Jahr, sind ca. 50...100Euro. Das sind Erfahrungswerte aus meinem Umfeld.
Ist dieser Umstand schon diskutiert und weitergetragen worden?
Ist dieser Umstand schon diskutiert und weitergetragen worden?
Ja.
Idioten gibt es immer wieder.
Die einen wollen auf keinem Fall dem Energieversorger und Messstellenbetreiber sagen wer sie sind, dass sie einspeisen, und welche Kontonummer und Steuernummer sie haben.
Die anderen schicken ihm einfach einen Brief mit den Angaben die er braucht um die Einspeisevergütung auch zahlen zu können und kreuzen das passende Feld darauf an.
Der nötige Zweirichtungszähler ist allerdings teurer
Die anderen schicken ihm einfach einen Brief mit den Angaben die er
braucht um die Einspeisevergütung auch zahlen zu können und kreuzen das passende Feld darauf an.
Damit ist ist es leider nicht getan,
jetzt darfst Du Dich auch noch mit dem Finanzamt auseinandersetzen.
Und was hindert ein daran die lausigen 600 Watt nicht selbst zu verbrauchen.
Brauchbarer Akku dazwischen und das war.s .
Wieso soll ich etwas für ca. 6 Cent verkaufen, und das danach für ca. 50 Cent zurück kaufen. Besonders wenn ich die Erzeugte Menge relativ kostengünstig lagern kann.
Daher einfach direkt verbrauchen. Nicht das Geld in Akku, Balancer,
Ladeelektronik usw. verballern.
Naja, hast du Recht. Wenn ich an Kühlschrank/Gefrierschrank, Fritzbox etc. denke sollte das echt kein Problem sein. Man kann ja ne kleine USV dazwischenschalten wenn man auf der Sicheren Seite sein will.
Den Zweirichtungszähler braucht es sowieso. Sobald angemeldet
wird, wird der installiert. Aussage meines Netzbetreibers.
Also ich HABE angemeldet (600W ohne Einspeisevergütung) und habe nur einen elektronischen mit Rücklaufsperre ohne zweite Richtung und mein Netzbetreiber tut gar nichts.
Also ich HABE angemeldet (600W ohne Einspeisevergütung) und habe nur
einen elektronischen Zähler mit Rücklaufsperre ohne zweite Richtung.
Dann hast du alles richtig gemacht. Somit hast du nun die geringsten Kosten und die wenigsten Scherereien mit Formulare, Netzbetreiber, Finanzamt und Elektriker.
Durch Inflation ist der Preis dieser Schätzchen in den letzten 10 Jahren um 20% gestiegen: https://shop.gwl.eu/Winston-40Ah-200Ah/?cur=1
Wenn ich motiviert wäre, würde ich mit einem Atmel einen kleinen Synchronwandler bauen, der zwischen Upv auf 3.2V und zurück umsetzt - in Abhängigkeit vom Ladestand und ob am Zähler U mal I positiv oder negativ ist. Das schont den Zähler und alle sind glücklich.
Daher einfach direkt verbrauchen. Nicht das Geld in Akku, Balancer,
Ladeelektronik usw. verballern.
Naja, hast du Recht. Wenn ich an Kühlschrank/Gefrierschrank, Fritzbox
etc. denke sollte das echt kein Problem sein. Man kann ja ne kleine USV
dazwischenschalten wenn man auf der Sicheren Seite sein will.
Echt und woher weiss die USV dann wann sie laden oder entladen soll? Völliger blödsinn ohne strommessung ganz vorn hinterm zähler. Klar wenn der eine passende freigeschaltet schnittstelle hat schön aber das ist nicht die regel. und basteln muss man trotzdem. Das lohnt bei 600W WR einfach nicht. Da bist vielleicht ein 30 Jahren bei +-0. und nur wenn die nix kaputt geht und die akkus so lang halten...
Mit gebrauchten Blei-Akkus ohne Balancer? Möglich.
1
Pylontech US3000C
2
Technologie: Lithium-Eisenphosphat LiFePo4
3
Lebensdauer: 4500 Zyklen bei 90% Entladetiefe
4
Nennspannung: 48V
5
Nennkapazität: 3,5 kWh, 74Ah
Erster Internettreffer um 1250EUR. Sagen wir 1500EUR. Sagen wir nur 90% der 3,5kWh wegen Alterung also 3,15kWh, vereinfacht 3kWh. Sagen wir 1 Zyklus am Tag also 350 Zyklen im Jahr, also 3500 Zyklen in 10 Jahren, damit ist man unter den spezifizierten 4k5 Zyklen.
Macht 3500*3kWh= 10500kWh.
Also 1500EUR/10500kWh=14,3ct/kWh.
Erster Internettreffer um 1250EUR. Sagen wir 1500EUR. Sagen wir nur 90%
der 3,5kWh wegen Alterung also 3,15kWh, vereinfacht 3kWh. Sagen wir 1
Zyklus am Tag also 350 Zyklen im Jahr, also 3500 Zyklen in 10 Jahren,
damit ist man unter den spezifizierten 4k5 Zyklen.
Macht 3500*3kWh= 10500kWh.
Also 1500EUR/10500kWh=14,3ct/kWh.
Sind aber schon mal keine 10ct.
Dann musst du natürlich den Angaben dort erst mal vertrauen. Aber nehmen wir an das ist so.
Die Dinger brauchen dann aber noch einen passenden Wechselrichter. Der mitgelieferte vom Billig-Balkonsolar wird nicht gehen.
Aber ich gebe zu, diese Akkus im 19 Zoll Gehäuse sind nett.
Wer sparen will, muss selber ein günstiges aber ihm seriös genug erscheinendes Angebot suchen, du bist aber offensichtlich zu faul dafür, ich hab 4kWh/3500Zyklen für 489 EUR, also 3.5ct/kWh. Dazu noch BMS, Gehäuse, selbst MPPT Charger und 80% DoD bleibt immer noch unter 10ct/kWh.
Wer sparen will, muss selber ein günstiges aber ihm seriös genug
erscheinendes Angebot suchen, du bist aber offensichtlich zu faul dafür,
ich hab 4kWh/3500Zyklen für 489 EUR, also 3.5ct/kWh. Dazu noch BMS,
Gehäuse, selbst MPPT Charger und 80% DoD bleibt immer noch unter
10ct/kWh.
Wer sparen will, muss selber ein günstiges aber ihm seriös genug
erscheinendes Angebot suchen, du bist aber offensichtlich zu faul dafür,
ich hab 4kWh/3500Zyklen für 489 EUR, also 3.5ct/kWh. Dazu noch BMS,
Gehäuse, selbst MPPT Charger und 80% DoD bleibt immer noch unter
10ct/kWh.
Natürlich bin ich zu faul irgendwas für deine Selbstbau-Frickel-China Lösung nachzuschlagen oder nachzurechnen.
ICH suche kein Billigheimer Angebot und will so ein Gebastel nicht im Haus haben.
Wenn das deine Bude abfackelt zahlt das niemand.
Und ja, das ist zunächst mal nur eine Werbeausage.
Allerdings stimmte schon mal Kapazität und Innenwiderstand, Ausschuss aus ausgelutschten e-Motorrollern (wie man sie durchaus billig bei Ali findet) waren die schon mal nicht.
Und gerade wegen dieser seit über 10 Jahren in China weit verbreiteten e-Motorroller existiert dort sehr viel Erfahrung, und die Erfahrung sagt: die 3500 Zyklen halten sie durch.
Ich trau chinesischen 3500 Zyklen mehr als denen von Varta.
ist der Überschuss trotz des kleinen WR schnell mal bei 1000-2000kw/h im
Ja Wahnsinn, soviel gefuehlte elektrische Leistungsstaerke. Koenntest du das auch in gebraeuchlichen Einheiten, wie z.B. VW-Kaefer pro Saarland / Fussballfelder angeben oder auch in der neuen SI-Laengeneinheit fuer Ballonausdehnung: Reisebusse.
Die Dinger brauchen dann aber noch einen passenden Wechselrichter. Der
mitgelieferte vom Billig-Balkonsolar wird nicht gehen.
Ich denke dass ein Balkonsolar sowieso nicht reicht um auf die Zyklen zu kommen. Man hat ja bei den Rechnungen immer das Problem, dass man quasi eine Vollauslastung braucht. Heißt aber nicht dass es sich deswegen in der Gesamtkonstellation nicht doch lohnt.
Wenn man also eine Solaranlage mit relativ niedriger Einspeisevergütung hat, die sich darüber schon selber trägt, dann lohnt sich auch der Speicher.
Ansonsten muss man halt die gesamte Anlage betrachten, was recht schwierig ist. In der Praxis merkt man dann meistens erst hinterher, ob und wieweit es sich gelohnt hat.
Noch so einer mit Arsch auf Grundeis.
a) LiFePO4 geht nicht in Flammen auf.
Ohh doch, wie man hier auf dem Bild sehen kann (ich war dabei und habe die Kamera gehalten). Aber es stimmt schon, LiFePO4 gehen seltener in Flammen auf, als andere Akkutypen.
Noch so einer mit Arsch auf Grundeis.
a) LiFePO4 geht nicht in Flammen auf.
Ohh doch, wie man hier auf dem Bild sehen kann (ich war dabei und habe
die Kamera gehalten). Aber es stimmt schon, LiFePO4 gehen seltener in
Flammen auf, als andere Akkutypen.
Waren die Akkus da auf einem Holzgestell montiert?
Und was soll die unsachgemässe Holzkiste drumrum in der scheinbar 4 Akkus verbaut waren, einer wurde rausgebrochen, die Akkus sehen verrusst aber heile aus, die Verdrahtung sieht verkohlt aus.
Ohh doch, wie man hier auf dem Bild sehen kann (ich war dabei und habe
die Kamera gehalten). Aber es stimmt schon, LiFePO4 gehen seltener in
Flammen auf, als andere Akkutypen.
Übliches Bild der Strombastelcommunity mit viel Halbwissen. War letztens bei einem Zimmermann zu besuch, der sich die Kabelschuhe für sein 12V Offgrid System, aus alten Kupferrohren mit Aluminiumleitungen aus "Billig Starthilfeleitungen" gebastelt hat. Er hatte zig alte PV Platten mit Lüsterklemmen, teilweise auch Schrumpfschlauch, verwurschtelt... Der Rest alles Holz in Holz im Keller des Hauses. Man darf nix sagen, sich nur wundern und hoffen das nix passiert.
Man kann auch mit einem Bleiakku einen Brand verursachen.
Oder mit einer schnöden Elektroinstallation im Haushalt.
Wenn man sich besonders intelligent anstellt sogar mit einer kleinen Primärzelle.
Insofern sagt das Bild erst mal nicht viel aus.
Klar kann man mit der Energie, die in einer LiFePO4 steckt einen Brand verursachen. Nur sind die Zelle meines Wissens insofern eigensicher, dass beim Laden, entladen oder auch misshandeln keine internen Kurzschlüsse entstehen und die Zelle dadurch thermisch durchgehen kann.
Oder hast du dazu andere Informationen?
p.s.
Ein Heizöltank im Haus ist auch eine Brandlast und sollte entsprechend baulich gesichert sein.