Alle Schottky-Dioden taugen.
Entscheidend ist, dass sie früher (bei geringerer Spannung) leiten als
die internen Schutzdioden aus Silizium, und das tun sie.
Die Strombelastbarkeit sollte dem maximalen Strom entsprechen, wobei man
den durch einen Vorwiderstand begrenzt, man muss also die maximale
Spannung kennen die am Eingang auftreten kann (bzw. bis zu der er
geschützt werden soll).
Dann schaut man ins Datenblatt nach dem Spannungsabfall bei dem Strom,
und ins Datenblatt des ICs welches die maximale Überspannung am Eingang
ist, meist 0.5V, bei der der Strom durch die Schutzdioden gering genug
bleibt (bei moderneren Chips unter 100mA) um einen Latch-Up zu
vermeiden.
Ein weiterer Widerstand zwsichen externen Dioden und Eingang (und damit
dessen Schutzdioden) hilft eine Menge.
Ein 110V/50A Schottky ginge zwar auch, wird aber so hohe Kapazitäten und
Ströme in Rückwärtsrichtung haben, daß sie nicht die beste Wahl ist.