Bergabfahrhilfe

Gast #790953
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LOL

Das ist aber nicht neu. Einige sehr dubiose Autohersteller bieten das
schon länger an.

Das ist genauso schwachsinnig wie der so genannte Bremsassistent:
"Assistent, bitte brems mal kurz für mich, ich habe gerade keinen Fuß
frei."

Mein Auto jedenfalls rollt, nachdem ich die Handbremse geöffnet habe,
ohne jede Hilfe den Berg hinunter. Mann, was habe ich da für einen
altmodischen Dreck gekauft ;-)
Gast #790967
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naja, der Bremsassistent bringt meiner Meinung nach wirklich was! - Bei 
der A-Klasse wird meines wissens nach aufgrund der Geschwindigkeit, der 
Zeit die vergeht wenn ich vom Gas auf die Bremse gehe und dem Druck auf 
das Bremspedal ermittelt, ob Du eine Vollbremsung machen willst oder 
einfach nur normal Bremsen willst.

Wenn meine Frau mit dem Wagen fährt, bremst dieser in einer 
Gefahrensituation weiter während das Fräulein von der Bremse geht weil 
das ABS anspricht und das Pedal zu rütteln beginnt - das kann dann 
durchaus ein paar rettende Meter verschaffen!

Was allerdings eine Bergabfahrhilfe ist und wie/wann sie funktioniert 
weiß ich nicht, hab mir das auch schon überlegt!
Gast #791001
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> Bei der A-Klasse wird meines wissens nach aufgrund der
> Geschwindigkeit, der Zeit die vergeht wenn ich vom Gas auf die
> Bremse gehe und dem Druck auf das Bremspedal ermittelt, ob Du eine
> Vollbremsung machen willst oder einfach nur normal Bremsen willst.

Leider nicht nur bei der A-Klasse. Das ist mittlerweile in sehr vielen
neueren Autos eingebaut, ob man's will oder nicht. Nicht einmal
ausschalten kann man ihn.

Was ist, wenn ich - gerade um Vollbremsungen, quietschende Reifen,
erhöhten Reifenverschleiß und zu lange Bremswege zu vermeiden - mir im
Lauf der Zeit angewöhnt habe, immer in sehr kurzer Zeit vom Gas-
aufs Bremspedal zu wechseln und dieses sofort mit angemessener Kraft
zu betätigen? Dann haut mir dieser blöde Assistent, der meint, alles
besser zu wissen, schon mal unnötigerweise selbst drauf und erschreckt
damit nicht nur mich, sondern vor allem meinen Hintermann, der dann
hoffentlich noch rechtzeitig reagieren kann.

Hat man ein paar mal dieses komische Erlebnis gehabt, lässt man
künftig vor dem Bremsen unbewusst eine etwas längere Pause, um dem BA
zu mitzuteilen "Nein, ich will jetzt wirklich keine Vollbremsung".
Dadurch verschenkt man aber wertvolle Zeit, was den Anhalteweg
verlängert und die Wirkung des BA exakt ins Gegenteil kehrt.

Wenn die Autoentwickler sonst nichts zu tun haben, sollen sie sich
meinetwegen schönere Wagenfarben ausdenken, aber nicht so etwas.

Tschuldigung für's Abdriften.
Gast #791112
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Hi,

ich habe in meinem Autochen auch einen Bremsassistent. Alle, die 
behaupten, dass man sowas nicht braucht: man braucht ihn in der Regel 
nicht, aber wenn's drauf ankommt ist er wirklich besser.

Es ist wirklich ein deutlicher Unterschied, ob man mit oder ohne BAS 
eine Vollbremsung hinlegt - hat mir zum Beispiel schon ein paar mal 
Blech und einmal das Leben (40-Tonner von links) gerettet.
Einhergegangen mit der letzteren Situation ist auch die Erkenntnis, dass 
alle nicht fest verbauten Dinge selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten 
(<30km/h) zu Flugartikel (Notebooktasche + Wasserflasche vom 
Beifahrersitz deutlich nach vorne in den Fußraum) werden.

Die Sicherheitssysteme sind größtenteils echt sinnvoll, wenn sie nicht 
immer sinnvoll sind, lassen sie sich auch abschalten (siehe 
ESP/Beifahrerairbag).

Grüße,

Chris

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