Arduino Lehrgang zum 70. Geburtstag

Gast #5148152
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Hallo Zusammen

Ich möchte für einen ehemals gelernten Elektromechaniker einen Arduino 
Lehrgang zum 70. Geburtstag schenken.

Wenn möglich ein Buch mit viel Zubehör, wie damals die Kosmos Elektronik 
Kästen. (In deutscher Sprache)

Hat jemand von euch persönliche Erfahrungen oder kann einen Lehrgang für 
Arduino empfehlen?

Viele Grüsse

stef
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Gast #5148413
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"Die elektronische Welt mit Arduino entdecken" von Erik Bartmann fand 
ich sehr gut. Ist ein bisschen bieder gemacht mit so einer Comicfigur 
etc. aber Thematisch war es für mich der richtige Einstieg und hat im 
jeweils nächsten Kapitel immer gekläert was als Fragen aufkam. nur Buch 
ohen Starterkit o.ä.
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#5148547
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stef schrieb:
> Ich möchte für einen ehemals gelernten Elektromechaniker einen Arduino
> Lehrgang zum 70. Geburtstag schenken.

Hat derjenige denn schon irgendwelche Programmierkenntnisse und hat er 
sich in dieser Richtung geäußert?

Programmieren kann man nicht mal so eben eintrichtern, da muß Interesse 
bestehen.

Das Franzis Lernpaket Mikrocontroller (29,95€) scheint mir gut geeignet 
für Anfänger:

http://www.franzis.de/maker/lernpakete/das-franzis-lernpaket-mikrocontroller-programmieren-bausatz
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#5148638
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Es kommt immer darauf an was man machen möchte, spielen, oder eigene 
Projekte entwickeln.

Für das Prinzip "Learning-by-doing" würde ich dieses Buch empfehlen:

Arduino Praxiseinstieg
https://www.amazon.de/dp/B00XDS5OP2/ref=dp-kindle-redirect?_encoding=UTF8&btkr=1

Als Einstiegs-Hardware haben IMHO  die Arduino Sets das beste Preis 
Leistungsverhältnis, z.B. hier
https://www.amazon.de/dp/B01DDHSQJ8

Die beste Quelle ist und bleibt aber das Internet, setzt aber voraus das 
man für die Recherche auch bereit ist.
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#5148642
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Hallo zusammen.

> Programmieren kann man nicht mal so eben eintrichtern, da muß Interesse
> bestehen.

Das ist ein Teil der Sache aber viel wichtiger ist, dass man
eine konkrete Anwendung vor Augen hat.
Mit einer blinkenden LED ist man schnell fertig; man kann auch das
Zimmerlicht am Schalter xmal ein- und ausschalten.
Ich erinnere mich an C64 Zeiten, in denen damit geworben
wurde, z.B. ein Programm für die Haushaltskasse selbst
zu schreiben. Mir ist nie eins unter die Augen gekommen.
Auch mit C64 konnte man sinnvolle Sachen machen. Ich habe mir
damals ein Prg geschrieben, mit dem ich die Überweisungsträger
der Bank bedrucken konnte; mit integrierter Datenbank und Ausdruck
auf Endlosformularen; und das mit C64 Basic. Das ging
dann -zigmal schneller als mit der Schreibmaschine. Dieses
Programm hat nach Transfer zu GW-Basic noch viele Jahre
seinen Dienst getan. Nach einem weiteren Transfer nach
dBase/Clipper tut es heute! noch seinen Dienst.
Die zwingende Anwendung ist das Maß der Dinge! Wenn ich keine
Anwendung habe, warum soll ich dann programmieren lernen?

Auch ich gehöre der Generation Ü60 an. Das Programmieren eines
AVRs habe ich mir auch beigebracht. Zwingende Anwendungen...

Zu Arduino meine persönliche Meinung:
Board und Umgebung okay, aber es wird zuviel 'kopiert'.
Hier und da ein Stückchen Quellcode stehlen, und wenn es dann
geht: Hurra, ich habe ein Programm geschrieben.
Verständnis -> 0

73
Wilhelm
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Gast #5149185
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Timmi schrieb:
> "Die elektronische Welt mit Arduino entdecken" von Erik Bartmann fand
> ich sehr gut.

Das ist schön gemacht!

Nicht wirklich verkehrt ist auch das:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/279643/Arduino_Kochbuch__super_.pdf

Wilhelm S. schrieb:
> eine konkrete Anwendung vor Augen hat.

Ich weiß nicht mehr, wie viel Zeit ich am cbm3032 zugebracht habe, bevor 
etwas sinnvolles heraus kam. Es hat erstmal fasziniert!

Wilhelm S. schrieb:
> Auch ich gehöre der Generation Ü60 an.
Hier auch.

> Das Programmieren eines
> AVRs habe ich mir auch beigebracht. Zwingende Anwendungen...

Arduino habe ich vor etwas über zwei Jahren angefangen, da es Probleme 
bereitet hätte, meine älteren Controller noch zu bearbeiten. Da stand 
aber eine Anwendung als Ziel, die sich nur digital umsetzen ließ.

Bei einem interessierten und faszinierten Anwender kann ich mir 
vorstellen, dass der auch am Arduino Tage und mehr mit Blinklicht, 
Lauflicht, Tonerzeugung und sonstig sinnarmem Zeug zubringt.

> Zu Arduino meine persönliche Meinung:
> Board und Umgebung okay, aber es wird zuviel 'kopiert'.
> Hier und da ein Stückchen Quellcode stehlen, und wenn es dann
> geht: Hurra, ich habe ein Programm geschrieben.
> Verständnis -> 0

Das leidige Verständnis. Ich weiß nicht, ob es nur gefühlt so scheint 
oder real ist, dass immer mehr Leute ihren Job machen, ohne Details zu 
hinterfragen. Die Folge ist dann absolute Hilflosigkeit bei mitunter 
simplen Problemen.

Was immer gerne übersehen wird: Ein Controller alleine ist nichts, rein 
garnichts, der muß mit der meist analogen Außenwelt verbunden werden.
#5149188
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Wilhelm S. schrieb:
> Zu Arduino meine persönliche Meinung:
> Board und Umgebung okay, aber es wird zuviel 'kopiert'.
> Hier und da ein Stückchen Quellcode stehlen, und wenn es dann
> geht: Hurra, ich habe ein Programm geschrieben.
> Verständnis -> 0
Ich sehe das genau so, aber es kommt schließlich immer darauf an, was 
man machen will.

Wenn man AVR's effizient und ernsthaft ausschöpfen will, und sei es nur 
für Hobby, HAM oder sonstige Privatprojekte, ist man mit C oder Asm 
deutlich flexibler, nimmt aber dafür ggf. längere Entwicklungszeiten in 
Kauf.

Zum Basteln und Kennenlernen ist Arduino sicher toll, wie ein 
Lego-Baukasten und man kann auf eine breite Community zurück greifen und 
kommt extrem schnell zum Ergebnis.

Mit komplexeren und individuellen Projekten fährt man mit der 
Arduino-IDE eher schlecht, kannst nur im Rahmen der vorgegeben 
Möglichkeiten agieren oder Du schreibst Dir deine eigene Lib, was am 
Ende dann doch wieder auf C/C++ oder ASM hinausläuft.

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