Hadmut F. schrieb:
Kann der multiplus intern den ladezustand errechnen?
Nein.
Das geht ohne Kenntnis der Zelleneinzelspannungen gar nicht.
Ein Akku ist voll, wenn die ERSTE Zelle die Ladeschlussspannung (von 3.65V bei LFP) erreicht und leer, wenn die ERSTE Zelle die Entladeschlussspannung (von 2.2V) erreicht. Handelt es sich dabei um dieselbe Zelle, ist das die schwächste und der Akku ausreichend balanciert. Sind das verschiedene, sollte durch Entladung der vollsten balanciert werden.
Um maximale Zyklenanzahl zu erreichen, lädt man aber nur 80%.
Schon das ist bei LFP schwer genug, von 3 bis 3.4V bleibt man irgendwo. man kann nicht mehr erkennen ob die Zellen balanciert wären weil der drastische Spannungsanstieg/abfall erst an den Grenzen erfolgt. Man kann nur raten und versuchen es bestmoglich zu machen.
Vergiss also deinen Ansatz
Hadmut F. schrieb:
Bei niedrig akku gar nichts, bei fast vollem akku die erlaubten 600W
Es gibt 2 Architekturen: billige Wechselrichter die immer MPPT ins Netz speisen und einen standalone Akku der aus dem Netz per eigener Ladeschaltung nicht mehr Ladestrom zieht als Einspeisung - Eigenverbrauch und per eigenem Wechselrichter nicht mehr einspeist als Eigenverbrauch, dann geht bei vollem Akku alle erzeugte Restleistung ins Netz.
Oder vom Solarmodul immer MPPT in den Akku und vom Akku immer so viel Einspeisen wie der Eigenverbrauch beträgt. Dann gibt es Nulleinspeisung auch wenn Solarertrag wegen voller Akkus ungenutzt bleibt.
Grenzen sind nur 80% voller Akku (90% SOC) und 80% leerer Akku (10% SOC), bzw. genannte 3.4 oder 3V der ersten Zelle als grobe Richtung.