Ok, ich reduzier das mal auf den Ultraschall-Konverter.
Mit "keine Spiegelfrequenz" des Superhet meinte ich, dass die untere
Spiegelfrequenz ja durch den ZF-Filter unterdrückt ist, beim einfachen
Mischer hab ich beide Seitenbänder.
Die Bandbreite ist beim einfachen Mischer quasi doppelt so hoch weil:
Die Bandbreite wird begrenzt durch den ZF-Filter (12kHz Bandbreite) und
die Hörbandbreite, sagen wir mal 100Hz..10kHz, unter Beachtung der meist
bescheidenen Lautsprecher dieser Ultraschall-Detektoren.
Beim Superhet mit ZF 455 kHz setze ich also mein interessierendes Signal
40...50 kHz mit einer (durchstimmbaren) Oszi-Frequenz von 490 kHz auf
eine ZF mit 450...460 kHz und eine Spiegelfrequenz mit 530..540 kHz um.
Die Spiegelfrequenz wird rausgefiltert, die ZF wird mit einem zweiten
festen Oszi von 460 kHz auf meine hörbare Frequenz von 0..10kHz
runtergemischt, von der ich 100 bis 10 kHz mitbekomme. Alles andere
fällt weg.
Beim einfachen Mischer wird mein Signal von 40..50 kHz mit 40 kHz Oszi
auf 0..10 kHz runtergemischt, durch einen Tiefpass auf 10 kHz begrenzt,
ich höre davon 100Hz..10kHz.
Aber: Ein Signal von 30..40kHz wird mit den 40kHz Oszi ebenfalls
runtergemischt und gespiegelt als 10..0kHz wiedergegeben. Ich höre also
30..39.9 und 40.1..50 kHz, habe die doppelte Bandbreite, kann aber nicht
unterschieden, ob es jetzt 37 oder 43 kHz sind. Dazu muss ich die
Oszi-Frequenz ändern.
Mischer ist besser, um in einem großen Bereich zu hören, Superhet ist
besser um Arten anhand der Rufe zu unterscheiden.
Ich hoffe, das stimmt soweit. Demoduliert im Sinne von AM wird hier gar
nichts, weil ich ja nur den Frequenzbereich verschiebe. Damit sollten
auch keine Überlagerungsprobleme wie bei AM auftreten. Mein Signal ist
ja keine AM mit Seitenbändern und Trägerfrequenz, sondern nur eine halt
sehr hohe Tonfrequenz.
Ich werd mal den einfachen Mischer aufbauen. Wenn das funktioniert, nehm
ich mir den Superhet vor und als Luxus werd ich das noch mit 2 Micros
und Kopfhörer in Stereo bauen. ;-)