Hi.
Die Firma hat nun ein pauschales Verbot für private elektronische Geräte
erlassen.
Konkret verboten wurden:
-Geräte, mit denen Bild- Video- oder Audioaufnahmen gemacht werden
können
-Geräte, die einen USB-Anschluss besitzen.
-Geräte, die einen Ethernetanschluss haben und somit theoretisch ans
Firmennetzwerk angeschlossen werden könnten.
-Geräte, die an eine Netzsteckdose angeschlossen werden.
Die Firma möchte mit diesem Verbot die Nutzung privater Smartphones,
Tablets und Laptops verhindern, auch das Aufladen von privaten Geräten
im Büro soll unterbunden werden.
Erlaubt sind Handys nur, wenn sie keine Kamera und keinen USB Anschluss
haben. (Also ehr alte Knochen, keine Smartphones)
Diese müssen in einer Einzelfallentscheidung vom Sicherheitsbeauftragten
genehmigt werden.
Private Geräte mit 230V Netzanschluss dürfen nur in begründeten
Einzelfällen und nur dann verwendet werden, wenn eine gültige E-Prüfung
vorliegt. (Kann man auf eigene Kosten in Firma machen lassen)
Gilt auch für Kleingeräte wie z.B. Ladegeräte/Netzteile oder z.B. Radios
etc.
Darf die Firma ein solches Verbot aussprechen?
Tom schrieb:> Die Firma hat nun ein pauschales Verbot für private elektronische Geräte> erlassen.>> Konkret verboten wurden:
Was genau wurde verboten?
Der Besitz, das Mitführen in der Firma, das Nutzen innerhalb der Firma,
die Nutzung in den (vorgeschriebenen) Pausenzeiten?
Da musst du schon etwas konkreter werden.
Und ohne Grund wird die Firma soetwas nicht ausschließen.
Du bist nicht zufällig Fahrdienstleiter o.ä. bei der Bahn?
Endlich ein AG wo ich meine Höhrhilfe NICHT benutzen darf, ist fast wie
Einzelbüro ohne Telefon.
Immerhin darf ich mein Holzkohlegrill mitnehmen und anwerfen.
Tom schrieb:> Darf die Firma ein solches Verbot aussprechen?
Ja, natürlich darf sie das. Die aufgeführten Geräte werden für die
Durchführung der betrieblichen Aufgaben nicht zwingend benötigt.
Möglicherweise muss das Unternehmen aber z.B. Spinde oder Schließfächer
bereitstellen, in denen Mitarbeiter beim Betreten der Räumlichkeiten
ihre privaten Gegenstände einschließen können.
Eine Ausnahme wären höchstens unbedingt erforderliche medizinische
Hilfsmittel, die der betreffende Mitarbeiter benötigt, auch wenn diese
z.B. einen Netzanschluss oder USB-Buchsen besitzen, wie z.B. die schon
erwähnte Hörhilfe.
Ob die pauschalen Verbote dem Betriebsfrieden dienlich sind, steht auf
einem anderen Blatt. Ich habe es aber auch schon in mehreren
Ladengeschäften erlebt, dass das Personal lieber private Telefonate
geführt hat als Kunden zu bedienen.
hä?!? schrieb:> Immerhin darf ich mein Holzkohlegrill mitnehmen und anwerfen.
Hmm, haste schon mal die Rechnung für Fehlalarme der Brandmeldeanlage
bekommen?
Andreas S. schrieb:> Ja, natürlich darf sie das. Die aufgeführten Geräte werden für die> Durchführung der betrieblichen Aufgaben nicht zwingend benötigt.
Nicht nur das, potentiell sind sie auch dazu geeignet um (vertrauliche)
Daten aus der Firma zu schleusen oder entsprechende Angriffe
vorzubereiten.
Tom schrieb:> auch das Aufladen von privaten Geräten> im Büro soll unterbunden werden.
...da erkennt man was ein Angestellter heute wert ist. Wegen 0,1Cent
wird ein Affentheater veranstaltet.
Wenn einer seinen Tesla regelmäßig am Arbeitsplatz aufladen würde, dann
würde ich ein Verbot ja noch verstehen, aber bei einem Handy...
Tom schrieb:> Darf die Firma ein solches Verbot aussprechen?
Klar. Formal darf sie das. Hab ich auch schon mal erlebt.
IT-Dienstleister, ca 6000 MA, in Nürnberg. War (und ist immer noch) ein
Scheißhaufen. Wobei man es bei eben dieser Firma gerade noch entfernt
"verstehen" konnte.
Heute würde ich sagen: Wenn es nicht Dein Traumjob ist und für die
Geheimhaltung es echte Gründe gibt (Rüstungstechnik, Geheimnisschutz,
etc., aber das wirds in Deinem Fall sicher nicht sein), dann lass dich
doch darauf nicht ein und such Dir nen neuen Job. Manche Dinge werden
mit der Zeit einfach zu ätzend.
S.
Tom schrieb:> -Geräte, mit denen Bild- Video- oder Audioaufnahmen gemacht werden> können> -Geräte, die einen USB-Anschluss besitzen.> -Geräte, die einen Ethernetanschluss haben und somit theoretisch ans> Firmennetzwerk angeschlossen werden könnten.> -Geräte, die an eine Netzsteckdose angeschlossen werden.
Genau diese Dinge sind bei uns auch verboten. Netzgeräte dürfen erst
nach Genehmigung angeschlossen werden.
Angeschlossene USB Geräte werden protokolliert. Die IT bemerkt dann sehr
schnell das Smartphone. Und Pokemon Go spielen auf dem Gelände führt zur
fristlosen Kündigung (da gab es ein extra Schreiben).
Ich haett da eine Firma, die kann das USB Problem entschaerfen. Die
haben eine Technologie. die es erlabut die PC zentral im Keller zu
lagern und trotzdem eine Mouse und eine Tastatur zu haben. Dann gibt es
am Arbeitsplatz gar keinen USB Anschluss mehr.
Stefan schrieb:> IT-Dienstleister, ca 6000 MA, in Nürnberg. War (und ist immer noch) ein> Scheißhaufen.
SAP?
Sebastian schrieb:> Und Pokemon Go spielen auf dem Gelände führt zur> fristlosen Kündigung (da gab es ein extra Schreiben).
Airbus!
> Konkret verboten wurden:> -Geräte, mit denen Bild- Video- oder Audioaufnahmen gemacht werden> können
Verständlich. Leider filmen viele Leute alles was Ihnen vor die Linse
kommt. Wenn dann das neue Produkt oder die entscheidende Maschine bei
Youtube landet ist das mehr als ärgerlich.
> -Geräte, die einen USB-Anschluss besitzen.
Das liegt vor allem daran, dass USB Sticks und besonders Smartphone
gerne mal mit Viren verseucht sind und dass dem Besitzer nicht auffällt
oder er es schlicht ignoriert. Neben den Viren kommen noch diverse Apps
dazu die gerne mal mehr aufzeichnen und nach Hause telefonieren als der
normale Benutzer erwartet...
> -Geräte, die einen Ethernetanschluss haben und somit theoretisch ans> Firmennetzwerk angeschlossen werden könnten.
Auch hier: Viren, ein einzelner Laptop an der falschen Steckdose kann
eine Produktion lahm legen und Millionenschäden verursachen. Deshalb
gibt es in vielen Firmen für private nur Geräte nur das Gast-WLan
> -Geräte, die an eine Netzsteckdose angeschlossen werden.
Das wiederum verstehe wer will. Aber vermutlich nimmt da einer die DGUV
A3 Vorschrift etwas zu eng.
> Die Firma möchte mit diesem Verbot die Nutzung privater Smartphones,> Tablets und Laptops verhindern, auch das Aufladen von privaten Geräten> im Büro soll unterbunden werden.
Vielleicht. Aber weiß tatsächlich jeder wie er sein Handy auf den USB
Modus "Nur Laden" einstellt, damit es sich nicht am PC als
Massenspeicher / Mediengerät meldet und eventuell ungewollt Viren
verteilt?
> Darf die Firma ein solches Verbot aussprechen?
Ja und in Zeiten von Locky, Goldeneye und Co. sicherlich auch nicht
unbegründet.
Tom schrieb:> Darf die Firma ein solches Verbot aussprechen?
Im Prinzip schon, aber man muss sich ja nicht alles gefallen lassen.
Wenn Du eh wechseln wolltest -> jetzt ist der richtige Zeitpunkt um die
Firma zu verlassen. Ansonsten; tut Euch zusammen und rebelliert
gemeinsam gegen diese Massnahmen. Sie werden ja wohl kaum alle entlassen
können.
Wenn Dir die Firma egal ist, teile diese Vorkomnisse (aber bitte
Wahrheitsgetreu) mit Deinen Freunden, Kunden, Lieferanten, schreibe
Leserbriefe in Zeitungen etc. Früher oder später werden sie einknicken
müssen.
Andreas S. schrieb:> Ja, natürlich darf sie das.
Wenn es einen Betriebsrat gibt, darf der Arbeitgeber das nur wenn der BR
Zustimmt und dies in einer Betriebsvereinbarung regelt. Ordnung und
Verhalten im Betrieb unterliegt der Mitbestimmung. Selbst ohne
Betriebsrat kann eine solche Anordnung in die Grundrehte der Menschen
eingreifen
Daniel H. schrieb:> Nicht nur das, potentiell sind sie auch dazu geeignet um (vertrauliche)> Daten aus der Firma zu schleusen oder entsprechende Angriffe> vorzubereiten.
Da hat die Firma schon allein wegen des Datenschutzes durch technische
Mittel dafür zu sorgen dass niemand unberechtigt Zugriff auf Daten
erlangt. Im Netzwerk und WLAN gibt es entsprechende
Sicherheitsmechnismen dass nicht jeder sein Laptop da hin klopfen darf.
Für USB gibt es auch entsprechende Software, die die Funktion der Ports
regelt. Bluetooth und sonstiger Kram lässt sich abschalten.
Und wenn ich Daten klauen will, nehm ich dann den in das Firmen-Notebook
fest eingebauten DVD-Brenner um die Daten zu ziehen.
Aber selbst dafür gibt es Software die das Protokolliert.
Ein einigermaßen sichers konfiguriertes Netz wird der 0815 Mitarbeiter
sowieso nicht knacken. Bei all den Andern die die nötige kriminelle
Energie und das technische Wissen mitbringen bringt ein solches Verbot
auch nichts.
waflija schrieb:> Ja und in Zeiten von Locky, Goldeneye und Co. sicherlich auch nicht> unbegründet.
Ich finde es bedenklich das bei solchen Fragen hier im Forum immer
gleich ganz laut gerufen wird, dass ein Arbeitgeber irgendwas darf.
http://www.ergo-online.de/html/arbeitsplatz/hardware/07_01_Sicher.pdf
lol Bei uns hat mal einer ne FritzBox von daheim mitgebracht und an
das Netzwerk angeschlossen. Sämtliche Drucker und Kopierer haben sich
daraufhin an dieser Fritzbox angemeldet. Als die Box wieder abgezogen
war, konnten die Geräte nicht mehr aufgefunden werden und mussten
manuell wieder im ursprünglichen Netzwerk angemeldet werden. Für ein
paar Tage hatten wir tatsächlich das papierlose Büro.
Johnny B. schrieb:> Wenn Dir die Firma egal ist, teile diese Vorkomnisse (aber bitte> Wahrheitsgetreu) mit Deinen Freunden, Kunden, Lieferanten, schreibe> Leserbriefe in Zeitungen etc. Früher oder später werden sie einknicken> müssen.
Das wäre der Zeitpunkt, ab dem derjenige hochkant herausfliegen würde.
Das Verbot von Netzbetriebenen Geräten hat Versicherungstechnische
Gründe.
Fast alle Versicherungen verlangen, dass alle netzbetriebenen Geräte vor
Inbetriebnahmen vom Elektriker überprüft werden.
Ist dies nicht der Fall, erlischt der Versicherungsschutz.
In der Firma in der ich arbeite, geht man einfach zum Betriebselektriker
damit er sich das Gerät anschaut und lässt sich den blauen Aufkleber
daraufkleben und alles ist in Ordnung.
Bei anderen Firmen wird dann eben gesagt dass dieser Aufwand zu hoch ist
und der Betrieb von privaten Geräten generell untersagt.
In der Firma in der ich arbeite wurden z.B. bis auf wenige Ausnahmen
sämmtliche nicht HID USB-Geräte komplett deaktiviert.
Und das Kamera-Verbot ist der Übliche "Werksspionage-Paragraph"
Das gleiche Verbot haben auch wir hier in der Firma.
(Auch wenn bei Führungen alle mit gezückter Kamera durchlaufen.)
Wie immer kann man durch Reden mit den richtigen Personen im richtigen
Ton alles klären.
Ist mit wenigen Einschränkungen sogar sinnvoll.
Da macht sich die EDV täglich krumm um ihren Bereich sauber zu halten,
und jeder Hansel steckt sein virenverseuchtes Ding in die nächstbeste
USB-Steckdose.
Ent- oder weder! Ich bezweifle, dass das bisschen Stromverbrauch ein
Grund ist.
In vielen Betrieben wurden deshalb auch die Floppy-Disk Laufwerke und
die CD-Player aus den Rechnern entfernt. Nicht nur wegen der Spiele, die
so auf den Rechner kommen könnten.
Wieviel Informationen man über ein virulentes Handy, via Mikrofon und
Kamera über Deine Firma bekommen kann, wenn sie denn ferngesteuert
werden, wage ich mir gar nicht erst auszumahlen.
TrollHunter schrieb:> Sämtliche Drucker und Kopierer haben sich> daraufhin an dieser Fritzbox angemeldet.
Tja das ist der Netzwerkadmin wohl ein Dilettant oder der Chef ist
extrem geizig und spart an allem.
;o) schrieb:> Das Verbot von Netzbetriebenen Geräten hat Versicherungstechnische> Gründe.
Yepp. Von Vorteil ist hier die Arbeit im Labor: Dort fällt das Ladegerät
fürs Smartphone nicht weiter auf ;-)
Die 7h30m wird man auch täglich ohne die Benutzung privater Geräte
überstehen. Einfach ordentlich ranklotzen während der Arbeit, dann
vergeht die Zeit auch ohne wie im Flug und zuhause kann man dann sich
mit dem großzügigen "Schmerzensgeld" auch persönlich entfalten.
Wenn ich mir ansehe - wie es in manchen Firmen läuft, habe ich volles
Verständnis für härteres Durchgreifen.
Die Leute mit den USB-Sticks in der Hosentasche sind in meinen Augen die
gleichen Ferkel, die als Strassenstri+* -Kunden überall ungeschützt
alles reinstecken müssen und sich selbst und andere anstecken.
Die Computerviren und Trojanerverteiler werden ja auch nicht allein
arbeitslos - sondern auch die Mädels in der Produktion oder der nette
Hausmeister.
Tom schrieb:> Darf die Firma ein solches Verbot aussprechen?
Soweit ich weiß ja. Die eigentliche Frage ist, sollte sie?
Zum Teil haben sich die Gründe überholt aus denen das gemacht wird. Z.B.
in Zeiten von LTE im Mobilfunk braucht kein Werksspion ein Firmennetz
zur Datenübertragung. Da kann man Mitarbeitern und Gästen auch ein
eigenes WLAN geben, wie das mein Arbeitgeber macht. Ein
Smartphone-Verbot wäre auch ziemlich merkwürdig, da mein Arbeitgeber
Smartphones als Diensthandies ausgibt.
Auch wenn es mittlerweile aus der öffentlichen Diskussion verschwunden
ist:
Nicht nur der USAnesische Geheimdienst lässt gerne mal einen USB-Stick
vor dem Firmengelände liegen.
Dort findet ihn dann ein netter Mensch und steckt das Ding ins erstbeste
Loch das er finden kann. "Nur mal sehen, wem das Teil gehört". Und schon
ist das Leckly im System. War aber eigentlich gut gemeint.
Andreas S. schrieb:> Ob die pauschalen Verbote dem Betriebsfrieden dienlich sind, steht auf> einem anderen Blatt.
Warst du schon mal als Kundendienstler bei einem unserer
Automobil-Hersteller? Da geht der Zeck schon am Werkstor los. Alles, was
irgendwie "elektrisch" aussieht, braucht eine dedizierte
Einfuhrgenehmigung mit vorheriger Prüfung durch einen speziellen Ableger
der IT-Abteilung.
(Darüber, daß man nur mit bestimmten Automarken das Werksgelände
befahren darf, brauchen wir hier nicht vertieft zu reden)
Also, in der Autobranche und in weiten Teilen des Maschinenbaus ist das,
worüber der TO klagt, seit Jahren der Normalzustand. Und es ist in
gewisser Weise auch verständlich. Wer in diesen Branchen arbeten will,
muß sich halt dran gewöhnen. Ist aber nicht jedermanns Sache.
Allerdings muß man dazu sagen, daß es ausgleichshalber für die Leute,
die es nach Ansicht der Firma brauchen, auch Betriebs-Notebooks und
Betriebs-Mobiltelefone gibt. Die werden von der IT-Abteilung
zurechtgemacht, passwortvernagelt und so und man kann mit den Dingern
eben nur das tun, was von den ITlern vorgesehen ist. Privatanrufe bei
der Gattin sind da normalerweise mit dabei.
W.S.
An mancher Stelle sind wir durch Unwissenheit noch recht leichtsinnig.
schrieb im Beitrag #4826864:
> lässt gerne mal einen USB-Stick vor dem Firmengelände liegen.
Das schaffen auch andere. Fast jedes Handy lässt sich orten. Dann
bekommt die Stasi 2.0 auch noch eine Info wann Du auf dem WC warst.
Wahrscheinlich sind wir schon durchsichtiger als glasklar.
Hausverbot?
Eher Grenzwertig. Man stelle sich vor, dich will jemand dringend
telefonisch erreichen und dein Handy muss aus bleiben.
Das Fotografieren in einem sensiblen Bereich verbieten, ist dagegen
durchaus mit dem Hausrecht vereinbar wenn Wirtschaftsinteressen ein
Rolle spielen, aber was ist sensibel?
Was sagt, sofern vorhanden, der Betriebsrat dazu?
Wenn in die Persönlichkeitsrechte eines Bürgers im Allgemeinen und
einem Mitarbeiter im Besonderen, eingegriffen wird, muss das schon
sehr Prozessfest begründet werden.
"Die Leute sollen arbeiten, nicht telefonieren", wird da kaum reichen.
Andererseits kann am Fließband so eine Störung schon mal kritisch sein
und ein Verbot gerechtfertigt sein.
Freiwillig sind manche Menschen auch nicht den ganzen Tag erreichbar,
so das die ständige Erreichbarkeit als Persönlichkeitsgrund ausreichend
wäre.
Ich hatte das mal, dass nach Jahren der Betriebszugehörigkeit in der
Entwicklung, die Führung auf die Idee kam, von allen MA eine
Verschwiegenheitsverpflichtung zu verlangen. Wer das nicht tat, konnte
irgendwann gehen, oder wurde versetzt. Ein paar Leute sind dann lieber
gegangen. Begründet wurde es übrigens nicht.
oszi40 schrieb:> Fast jedes Handy lässt sich orten.
Ja, wenn GPS vorhanden und aktiviert ist, oder durch Dreipunktortung
wenn das Handy sendet(was es vermutlich) öfter tut als man denkt, auch
wenn man gar nicht telefoniert. Sollte es noch einfachere Ortungs-
methoden geben, bin ich ganz Ohr. Ob der AG das darf, möchte ich mal
bezweifeln, weil es doch schon ein Eingriff ist, die eine hoheitliche
Befugnis voraussetzt, möchte ich meinen.
Cyborg schrieb:> Hausverbot?> Eher Grenzwertig. Man stelle sich vor, dich will jemand dringend> telefonisch erreichen und dein Handy muss aus bleiben.
Lieber Cyborg. Deine Argumente sind immer wieder herrlich einseitig.
In fast jedem Unternehmen gibt es ein Sekretariat. Die haben ein
Festnetztelefon. Wenn was WIRKLICH wichtiges ist, dann erreicht man
i.d.R. jeden. Im Zweifel wandert dann wer durch die Firma und sucht den,
dessen Haus brennt oder Oma verunfallt ist.
Und für viele ist es auch ein Segen, nicht von allen Nervensägen immer
einfach erreichbar zu sein.
Cyborg schrieb:> Man stelle sich vor, dich will jemand dringend> telefonisch erreichen und dein Handy muss aus bleiben.
Wie haben wir das nur früher gemacht, als es noch keine Handys und kein
Internet gab?
Gästle schrieb:> Wie haben wir das nur früher gemacht, als es noch keine Handys und kein> Internet gab?
'Wir' gab es damals noch nicht, aber andere Kulturen. Das Römische Reich
ist zerfallen, das Griechische Reich ist untergegangen, Ägypten baut
auch schon lange keine Pyramiden mehr, die Inkas, Mayas und Azteken
existieren nur noch als verstreute Nachkommen. Was hatten die alle
gemeinsam? Sie hatten weder Internet, noch Handy. Das heißt, ohne diese
Dinge gehen Kulturen unter und diese Firma fängt gerade, zusammen mit
Schulen, an, am Untergang zu arbeiten.
TestX schrieb:> In Mittleren bis großen Firmen ist sowas ganz normal.
Nein, ist es nicht. Jedenfalls nicht pauschal.
> Man muss es halt akzeptieren, dass diese Dinge generell nichts auf der> Arbeit zu suchen haben!
Wenn ich in meiner Mittagspause mein Smartphone privat nutze, dann hat
das meinem Arbeitgeber egal zu sein. Es ist schließlich keine
Arbeitszeit.
Tom schrieb:> Konkret verboten wurden:> -Geräte, mit denen Bild- Video- oder Audioaufnahmen gemacht werden> können> -Geräte, die einen USB-Anschluss besitzen.> -Geräte, die einen Ethernetanschluss haben und somit theoretisch ans> Firmennetzwerk angeschlossen werden könnten.> -Geräte, die an eine Netzsteckdose angeschlossen werden.
Das heißt dann wohl, man könnte auch keinen MP3-Player mehr verwenden um
am Arbeitsplatz über Kopfhörer Musik zu hören.
Ganz ehrlich: Will man für eine Firma arbeiten, welche die Dinge so
restriktiv handhabt?
Dass man keine Werksspionage und keine zusammenbrechende IT wegen Viren
haben will, verstehe ich ja. Nur gibt es eben auch Anwendungsfälle, bei
denen in der Hinsicht keinerlei Gefahr besteht. Wie eben das Beispiel
Musik hören.
Ich würde für so eine Firma nicht arbeiten wollen, denn wer in diesen
Dingen über das Ziel hinaus schießt, der treibt in aller Regel auch
anderweitig Unsinn.
Mark B. schrieb:> denn wer in diesen> Dingen über das Ziel hinaus schießt, der treibt in aller Regel auch> anderweitig Unsinn.
Was für weise Worte. Die sollte man in Gold gießen und an die Wand
nageln.
Mark B. schrieb:>> Wenn ich in meiner Mittagspause mein Smartphone privat nutze, dann hat> das meinem Arbeitgeber egal zu sein. Es ist schließlich keine> Arbeitszeit.
Korrekt, verlasse das Firmengelände und du kannst tun und lassen mit was
auch immer. Auf dem Gelände der Firma sind die Geräte dann halt
verboten, ist genauso wie Rauchen. In vielen Firmen sieht man
mittlerweile die Kollegen aus dem Werkstor gehen, nur um der Sucht
Befriedigung zu geben.
Wir hatten es auch schon, obwohl USB-Stick Verbot in der Firma gilt,
wurde von einem Zulieferer der Stick eingesteckt und zack, hatten die
Kollegen Spaß das interne Netz abzuschalten, teilweise in Betrieb nehmen
und viele Rechner zu prüfen und zu säubern.
Daher verstehe ich Firmen mit solchen Maßnahmen. Ich würde es auch so
tun, wenn ich eine eigene Firma hätte.
>Was für weise Worte. Die sollte man in Gold gießen und an die Wand>nageln.
Am besten an die Klotür. Innen, damit alle Muße haben es in Ruhe zu
lesen.
An dieser Diskussion kann man aber sehr gut die Prioritäten der Leute
ablesen.
Zugegeben, am Würstelstand kann man nicht viel abgreifen. Obwohl die
Leute davor viele Betriebsgeheimnisse ausplaudern, auch ohne dazu
animiert worden zu sein.
Bei vielen aber scheint: "Hauptsache ich kann". Die allesumfassende
Maxime zu sein.
Handy: Dass viele Leute unbedingt, und immer zu erreichen sein müssen
(Servicemenschen und ähnliche mal ausgenommen) werde ich wohl nie
verstehen. Ich bin froh, wenn meins mal Ruhe gibt. Aber vielleicht hat
der eine oder andere auch kein eigenes Leben und muss deshalb immer
"online" sein um am Leben anderer Teilzunehmen.
Dass es in vielen Betrieben Sachen gibt, die die Konkurrenz gerne wissen
möchte, scheint bei vielen nicht in die Birne zu passen.
Übrigens nicht immer in Form von Patenten. Oft sind Arbeitsabläufe viel
interessanter, da sich diese direkt in der Kalkulation niederschlagen
können.
Wieso diskutiert man soviel um eine kleine Sache?
Ich kenne das aus dem Militärbereich, im Technologiebereich, in der
Waffenherstellung.
Womöglich gilt das auch bei Firmen die wichtige Geheimnisse,
Entwicklungserfolge und allgemeine Produktion in Sicherheit wissen
möchten.
Gibt bestimmt auch viele Idioten die sonst im Nu ein "Ich auf der arbeit
Foto" mit Dingen darauf die der Leitung nicht schmecken veröffentlichen.
Ich war mal bei nem Zulieferer Tätig der hatte dies automatisch auch zu
tun.
Von euch liest anscheinend keiner was oder scheitert es am Verständnis?
Jetzt wird mir auch klar warum das "Postfaktisch" zum Wort des Jahres
gekürt wurde und warum díe Arbeitgeber mit euch machen, was sie wollen.
Lauter Berliner Abiturienten hier. ;)
Eine rabiate „Enteignung“ oder das strikte Verbot privater Elektrogeräte
am Arbeitsplatz wäre aus arbeitsrechtlichen Gründen allerdings gänzlich
unangebracht, geschweige denn zulässig.
Zum Thema Radio:
https://www.jurion.de/urteile/bag/1986-01-14/1-abr-75_83
Zum Thema Kaffeemaschine:
Sozialgericht Duisburg, Urteil vom 14. Juni 2002 – S 26 U 2/02
Amateur schrieb:> Dass es in vielen Betrieben Sachen gibt, die die Konkurrenz gerne wissen> möchte, scheint bei vielen nicht in die Birne zu passen.
Genau und dazu verbiete ich dann auch ein Radio, einen MP3 Player oder
eine Kaffeemaschine. Ah Ja!
Es ging nicht nur um Handys
Konkret verboten wurden:
-Geräte, mit denen Bild- Video- oder Audioaufnahmen gemacht werden
können
-Geräte, die einen USB-Anschluss besitzen.
-Geräte, die einen Ethernetanschluss haben und somit theoretisch ans
Firmennetzwerk angeschlossen werden könnten.
-Geräte, die an eine Netzsteckdose angeschlossen werden.
Michael H. schrieb:> Genau und dazu verbiete ich dann auch ein Radio, einen MP3 Player oder> eine Kaffeemaschine. Ah Ja!
Genau das meine ich ja mit "über das Ziel hinaus schießen".
Wer mit gesundem Menschenverstand handelt, der hat an seinem
Arbeitsplatz und mit seinem Arbeitgeber auch keine Probleme.
Michael H. schrieb:> Lauter Berliner Abiturienten hier. ;)
... wer am lautesten schreit..
Es wurden im Gegensatz zu Deiner Behauptung Elektrogeräte in
"begründeten Ausnahmefällen" doch erlaubt. Siehe Eingangsposting.
Lesen hilft ;)
TestX schrieb:> In Mittleren bis großen Firmen ist sowas ganz normal. Man muss es> halt> akzeptieren, dass diese Dinge generell nichts auf der Arbeit zu suchen> haben!
Die Audi hat erst kürzlich das Smartphone-Verbot wieder gelockert. Jetzt
darf man Smartphones (auch mit unversiegelter Kamera) wieder mit aufs
Betriebsgelände nehmen, es gibt dann gesondert ausgewiesene
Sicherheitszonen in die sowas nicht (oder nur versiegelt) rein darf.
HeuteNamenlos schrieb:> ... wer am lautesten schreit..>> Es wurden im Gegensatz zu Deiner Behauptung Elektrogeräte in> "begründeten Ausnahmefällen" doch erlaubt. Siehe Eingangsposting.>> Lesen hilft ;)
Eenn Berliner oder wat?
Tom schrieb:> Erlaubt sind Handys nur, wenn sie keine Kamera und keinen USB Anschluss> haben. (Also ehr alte Knochen, keine Smartphones)> Diese müssen in einer Einzelfallentscheidung vom Sicherheitsbeauftragten> genehmigt werden.> Private Geräte mit 230V Netzanschluss dürfen nur in begründeten> Einzelfällen und nur dann verwendet werden, wenn eine gültige E-Prüfung> vorliegt.
Genau, nach altbewährter Gutsherrenart darf ich dann gnädigerweise
meinen alten Sony Walkman mit Kasette aus den 80ern mitbringen. Wer
entscheidet denn was ein begründeter Ausnahmefall bzw Einzelfall ist?
Also gilt erst mal ein generelles Verbot. Nur Chefs Lieblinge dürfen
dann was mitbringen.
Tja auch das Fahrradlicht mit USB Ladebuchse muss dann erst mal draußen
bleiben.
Lesen und verstehen hilft ;)
Mark B. schrieb:> Ich würde für so eine Firma nicht arbeiten wollen, denn wer in diesen> Dingen über das Ziel hinaus schießt, der treibt in aller Regel auch> anderweitig Unsinn.
+1
Michael H. schrieb:> Lesen und verstehen hilft ;)
Höhh - gleich gibt es hier Saalschlägerei am Thresen ;)
Und so ein bisschen Gutsherrenart bei der Genehmigung elektrischer
Geräte ist auch gut. Warum sollte ich bekannten Querulanten (oh wie
schön sich das reimt) auch noch einen störenden Elektrozoo genehmigen.
Ist natürlich eine Frage des Standpunktes aus der Reihe : Wo ich bin ist
Oben.
Nein -und ick bin "gottseidank" kein Berliner.
Akzentfreier Niedersachse mit rheinischen Wurzeln ;) - recht umgänglich.
Nur böswillige Querulanten mach bekämpfe ich gern.
Tom schrieb:> -Geräte, die einen Ethernetanschluss haben und somit theoretisch ans> Firmennetzwerk angeschlossen werden könnten.
Ähhhhh... jedes moderne Oszi/Messgerät ect... hat heutzutage eine
Ethernetschnittstelle serienmäßig. (USB Sowieso)
Wie zum Henker will man da noch Elektronik entwickeln, wenn man nicht
mit antikem Werkzeug arbeiten will, geschweige denn den Sch.... auch
noch dokumentieren soll?
HeuteNamenlos schrieb:> Nein -und ick bin "gottseidank" kein Berliner.
Könnte man anhand deiner Rechtschreibung aber fast meinen...
> Thresen
:-p
genervt schrieb:> Ähhhhh... jedes moderne Oszi/Messgerät ect... hat heutzutage eine> Ethernetschnittstelle serienmäßig. (USB Sowieso)
In welchem Saftladen arbeitest du denn, wo man seine privaten
Messgeräte mitbringen muss?
genervt schrieb:> Wie zum Henker will man da noch Elektronik entwickeln, wenn man nicht> mit antikem Werkzeug arbeiten will, geschweige denn den Sch.... auch> noch dokumentieren soll?
Du bringst dein privates Oszi mit zur Arbeit?
Denn genau darum geht es: um private Geraete!
> Die Firma hat nun ein pauschales Verbot für private elektronische Geräte> erlassen.Tom schrieb:> Darf die Firma ein solches Verbot aussprechen?
Ja. Informier dich mal, was z.B. bei der Bundesdruckerei abgeht. Solche
Verbote haben unter anderem was mit dem Schutz von Betriebsgeheimnissen
zu tun.
Wo ist das Problem?
Dann kaufst du dir halt ein altes handliches Handy für 10 EUR und
fertig. Die muss man auch nicht dauernd aufladen.
Deine Kaffeemaschine lässt du prüfen und fertig.
Ich schrieb:> Handy für 10 EUR und fertig.
Wenn Du zufällig am EKG hängst, wird auch dieses Handy schöne Impulse
auf den Patienten-Bildschirm zaubern (schon erlebt). Leise stellen
genügt da nicht. Mancher Hinweis hat einen guten Grund. :-)
Kaj G. schrieb:> Du bringst dein privates Oszi mit zur Arbeit?> Denn genau darum geht es: um private Geraete!
Ok, ist mir aus dem Zusammenhang gerutscht.
Dussel schrieb:> Was hatten die alle> gemeinsam? Sie hatten weder Internet, noch Handy. Das heißt, ohne diese> Dinge gehen Kulturen unter ...
mit aber irgendwann auch. Was rauchst Du, um solche Schlußfolgerungen zu
ziehen?
TrollHunter schrieb:> lol Bei uns hat mal einer ne FritzBox von daheim mitgebracht und> an> das Netzwerk angeschlossen. Sämtliche Drucker und Kopierer haben sich> daraufhin an dieser Fritzbox angemeldet. Als die Box wieder abgezogen> war, konnten die Geräte nicht mehr aufgefunden werden und mussten> manuell wieder im ursprünglichen Netzwerk angemeldet werden. Für ein> paar Tage hatten wir tatsächlich das papierlose Büro.
Das hat bei uns auch einer geschafft, einige Gereate waren verwirrt und
bekamen
mal einen verdienten Reset.
Wir haten bei uns auch schon einen Experten der hat auf Arbeit Filme
gezogen
und dachte wenn er 2 Kabel in seinen (privaten, mitgebrachten) Switch
steck gehts
schneller.
Networkstorm ist nicht witzig vor allen wenn am Netzwerk Millionen
haengen.
Ich kann die Firmen gut versteh, wir hatten Leute die hingen nur am
Laptop um ja nicht die Bundesliga zu verpassen oder Kabelpeitschen die
auf den Parkplatz liefen.
UST schrieb:> und dachte wenn er 2 Kabel in seinen (privaten, mitgebrachten) Switch> steck gehts> schneller.
Damals an der Uni gab es dann auch noch die Leute, die ihren PC abbauten
und dabei das T-Stück des Koaxialkabels mitnahmen. Teilweise entfernten
sie aber auch einfach so das T-Stück bei nicht verwendeten
Unterbrechungen, ohne es durch einen BNC-BNC-Kuppler zu ersetzen. So
etwas konnte man aber meistens recht schnell finden. In einem Fall war
es so, dass der betreffende Mitarbeiter in dem von ihm verlassenen Büro
beide Enden des Netzwerkkabels hinter einem Schrank versteckte,
woraufhin ich mir den Wolf suchte. :-( Auf diesen Sachverhalt
angesprochen, sagte er, dass der Anblick eines in der Gegend
herumliegendes Netzwerkkabel seinen Nachfolger stören könne...
Ich war mal in ner firma, da hatten Leute, ist schon ein paar Jahre her,
kleine Server unterm Tisch, auf denen irgendwelche Music Share Server
liefen. Die haben die Bandbreite des Firmenanschlusses dann belegt.
In einer anderen Firma, noch weiter in der Vergangenheit. Da hatte die
IT Abteilung die Idee, man muesse die Berechtigung fuer eine
Internetleitung haben, und jeweils nachweisen wozu. Gut hatten alle eine
Telefonleitung und ein privates Ton-Einwahlmodem unter dem Tisch. Da war
man dann eben auf dem Telefon besetzt.
Lu R. schrieb:> Die Audi hat erst kürzlich das Smartphone-Verbot wieder gelockert. Jetzt> darf man Smartphones (auch mit unversiegelter Kamera) wieder mit aufs> Betriebsgelände nehmen, es gibt dann gesondert ausgewiesene> Sicherheitszonen in die sowas nicht (oder nur versiegelt) rein darf.
Wie kann man sich so eine "versiegelte" Kamera vorstellen?
Unok75 schrieb:> Wie kann man sich so eine "versiegelte" Kamera vorstellen?
Aufkleber drauf.
Sinnvollerweise lassen sich die Aufkleber nicht zerstörungsfrei ablösen
und werden nur vom Werksschutz aufgeklebt. Wenn man ohne/mit kaputtem
Aufkleber erwischt wird gibts Ärger.
>Aufkleber drauf.
Und das macht man dann jeden morgen drauf und am abend wieder runter ?
Denn ohne ist das Smartphone ja quasi wertlos.
Wenn der Werkschutz Zeit dafuer hat .. ich stelle mir da Schlangen am
Hauschen vor ...
Dampf T. schrieb:>> brauchst du täglich die Kamera?>> Ja sicher. Sonnenaufgaenge, irgendwas.
dann lohnt sich für dich ein 2.Handy. Wenn ich im Monat ein Foto machen
ist es schon viel.
Jo, richtig. Fotos macht man heute ausschließlich mit dem "2.Handy".
Erst recht solch in Sachen Belichtung anspruchslose Motive wie
Sonnenaufgänge gelingen damit perfekt.
Tom schrieb:> Darf die Firma ein solches Verbot aussprechen?
Nein. Das ist Verbot gegen dein informelles Selbstbestimmungsrecht und
dein Recht auf Meinungsfreiheit. Das letzte klingt vielleicht erstmal
absurd, aber du hast das Recht immer in Foren zu posten, um deine
Meinung kund zu tun.
Tom schrieb:> Die Firma möchte mit diesem Verbot die Nutzung privater Smartphones,> Tablets und Laptops verhindern,
Wo kann ich mich bewerben? Das wäre echt mal wohltuend, wenn mein
Gesprächspartner nicht alle Nase lang auf seinem Sch... Smartphone
herumwischt und drauf glotzt oder nervös zusammenzuckt, wenn das Ding
einen Ton von sich gibt / vibriert :-)
Tom schrieb:> das Aufladen von privaten Geräten> im Büro soll unterbunden werden.
Das ist ohne Genemigung vom Chef Diebstahl und kann auch so geahndet
werden.
Tom schrieb:> Die Firma möchte mit diesem Verbot die Nutzung privater Smartphones,> Tablets und Laptops verhindernTom schrieb:> Darf die Firma ein solches Verbot aussprechen?
Der Chef bzw. die Geschäftsleitung hat Hausrecht und darf solche Dinge
einfach verbieten.
Die Produktivität wird steigen, da nicht mehr alle fünf Minuten durch
irgendwelchen Privatkram das Denken und Handeln für die Firma
unterbrochen wird.
Noch ein Nebeneffekt: Möglicherweise unterhalten sich dann sogar wieder
Mitarbeiter miteinander und vielleicht sogar im Sinne der Firma.
1234567890 schrieb:>> das Aufladen von privaten Geräten>> im Büro soll unterbunden werden.>> Das ist ohne Genemigung vom Chef Diebstahl und kann auch so geahndet> werden.
Noch offensichtlicher ist der Diebstahl, wenn das Aufladen der Geräte
mit einem Gabelstapler erfolgt.
MfG Paul
Paul B. schrieb:> Noch offensichtlicher ist der Diebstahl, wenn das Aufladen der Geräte> mit einem Gabelstapler erfolgt.
Ich habe zwar zu Hause keinen Stromanschluss, daher muss ich immer alle
Geräte mitbringen und aufladen, aber ich habe ein sau teures Energienetz
aufgebaut, in dem jedes beliebige aufgeladene Akkugerät Energie
einspeisen kann. So kann ich die Energie von der Arbei quasi in Form von
geladenen Geräten mitnehmen.
Also das Verbot kommt daher, weil es wirklich ausgeartet ist.
Wir hatten in der Firma Leute, die haben sich einen privaten Tablet oder
Laptop mitgebracht, und haben während der Arbeitszeit nebenbei
Browsergames gezockt. Oder es wurde ständig Whatsapp genutzt.
Auf den Firmenrechnern ist das ja alles gesperrt.
Und das ging so weit, dass die Leute das noch nicht mal per LTE gemacht
haben, sondern auch noch private WLAN Access Points genutzt haben, die
dann am relativ unreglementierten Zweitnetz hingen.
Es gibt nämlich ein paar LAN-Dosen, die extra für Vertreter, externe
Servicetechniker, oder auch für Testaufbauten gedacht sind, und direkt
über einen separaten DSL Anschluss nach draußen gehen.
Außerdem war es irgendwie üblich, dass irgendwie jeder sein Smartphone
in der Firma aufgeladen hat. Manche sind sogar extra mit Powerbank
aufgetaucht, damits auch fürs Wochenende reicht.
Nun darf private Elektronik nicht mehr im Bereich der Arbeitsplätze
genutzt werden und muss im Spind eingeschlossen werden. Im Pausenraum
darf man es natürlich nutzen.
Tom schrieb:> Außerdem war es irgendwie üblich, dass irgendwie jeder sein Smartphone> in der Firma aufgeladen hat. Manche sind sogar extra mit Powerbank> aufgetaucht, damits auch fürs Wochenende reicht.
wie albern ist das denn.
selbst eine große Powerbank mit 30Ah also ca. 65Wh sind bei 200
Arbeitstagen 13kWh. Das sind weniger als 4€ im Jahr!
Oder sind die Leute mit einer großen USV im Rucksack angerückt?
oszi40 schrieb:> Peter II schrieb:>> USV im Rucksack angerückt>> ... und mit der USV wurde das E-Bike geladen?
die Heimgeräte (TV, Fön, Wasserkocher) zu hause betrieben.
Peter II schrieb:> wie albern ist das denn.
Manche können die Größenordnungen einfach nicht abschätzen.
Da werden Wh mit kWh verwechselt.
Viele wollen die Stromkosten für "Laptopakku aufladen" berechnen und
rechnen mit den Zahlen eines Teslaakkus.
Naja, sowas ist immer ein zweiteiliges Ding. Wenn ich mein Handy nicht
am Arbeitspaltz bei mir haben darf, dann bin ich für meinen Arbeitgeber
auch nicht telefonisch oder per mail ausserhalb der Arbeitszeit
erreichbar.
Also ich könnte damit ganz gut leben...
Tom schrieb:> Also das Verbot kommt daher, weil es wirklich ausgeartet ist.>> Wir hatten in der Firma Leute, die haben sich einen privaten Tablet oder> Laptop mitgebracht, und haben während der Arbeitszeit nebenbei> Browsergames gezockt. Oder es wurde ständig Whatsapp genutzt.
Solche Leute bekommen eine Abmahnung und fliegen nach dem Sammeln
mehrerer Abmahnungen raus. Dazu muss man nichts zusätzlich verbieten.
Wenn es wirklich so ausgeartet ist dann ist allgemein mit der
Firmenkultur was nicht in Ordnung und man sollte zusehen, dass man aus
einer Firma mit solchen Kollegen raus kommt.
> Und das ging so weit, dass die Leute das noch nicht mal per LTE gemacht> haben, sondern auch noch private WLAN Access Points genutzt haben, die> dann am relativ unreglementierten Zweitnetz hingen.> Es gibt nämlich ein paar LAN-Dosen, die extra für Vertreter, externe> Servicetechniker, oder auch für Testaufbauten gedacht sind, und direkt> über einen separaten DSL Anschluss nach draußen gehen.
Direkt lässt man sowieso nichts nach draußen gehen. Dann gibt es
abschließbare Netzwerkdose-Dosen (sogar im Bastlerbedarf wie bei Conrad)
und es gibt selbstverständlich auch die Möglichkeit Ports am Switch zu
sperren und bei Bedarf freizuschalten. Ebenso gibt es Lösungen um mit
einer Vorschaltseite, temporären Passwörtern usw. den Zugang ins Netz zu
kontrollieren.
IT-Abteilungen die so etwas nicht nutzen und statt dessen "alles
verbieten!" schreien sind mit den üblichen IT-Dumpfbacken besetzt. In
einer Firma mit IT-Dumpfbacken will man nicht arbeiten.
> Außerdem war es irgendwie üblich, dass irgendwie jeder sein Smartphone> in der Firma aufgeladen hat. Manche sind sogar extra mit Powerbank> aufgetaucht, damits auch fürs Wochenende reicht.
Bei uns darf man sogar das von anderen schon erwähnte E-Bike aufladen.
Dabei spart die Firma noch, denn unser PKW-Parkplatz ist zu klein und
E-Bikes sparen Platz.
Die dienstlich ausgegebenen Smartphones und Laptops dürfen wir natürlich
aufladen und bei privaten Geräten fragt keiner, solange der DGUV Test
gemacht wurde - den die Firma mittlerweile auch für private Geräte
bezahlt. Den Test zu bezahlen ist nämlich weitaus billiger als sich mit
Behörden und eventuell der Versicherung herumzuschlagen. Es hat auch den
Vorteil für die Firma, dass im Schadensfall der Mitarbeiter keine
Ausrede mehr hat und in der Haftung mit drin hängt.
> Nun darf private Elektronik nicht mehr im Bereich der Arbeitsplätze> genutzt werden und muss im Spind eingeschlossen werden. Im Pausenraum> darf man es natürlich nutzen.
Also, lass uns mal zusammenfassen: Idiotische Kollegen, eine
Dumpfbacken-IT und eine überreagierende Firma. Warum genau arbeitest du
da noch?
Wie wird sowas eigentlich bei der Bundeswehr gehandhabt?
Zu meiner Wehrpflicht Zeit hatten Mobiltelefone noch die Ausmaße von
Aktenkoffern.
Ich stelle mir das sehr Interessant vor wenn die ganze Kompanie
angetreten ist und bei der Ansprache des Hauptmann plötzlich ein Handy
los bimmelt :)
Jürgen D. schrieb:> Ich stelle mir das sehr Interessant vor wenn die ganze Kompanie> angetreten ist und bei der Ansprache des Hauptmann plötzlich ein Handy> los bimmelt :)
Derjenige darf dann mit der Zahnbürste das Klo putzen ;)
Ein Verbot von privaten Elektrogeräten ist nicht außergewöhnlich.
Schließlich ist das auch ein Problem für den Arbeitsschutz, denn Geräte
mit 230V Versorgung brauchen ja auch eine VDE701/702 Prüfung, die der
Arbeitgeber gewährleisten muss. Batteriebetriebene Geräte und
Spielsachen unterliegen dann dem Hausrecht.
Jürgen D. schrieb:> Wie wird sowas eigentlich bei der Bundeswehr gehandhabt?> Zu meiner Wehrpflicht Zeit hatten Mobiltelefone noch die Ausmaße von> Aktenkoffern.
Zuverlässige Quellen munkeln, dass in Afghanistan die zuverlässigste
Kommunikationsinfrastruktur von Roshan betreiben wird. Also wenn das
dienstlich gelieferte Funkgerät keinen Empfang hat...
> Ich stelle mir das sehr Interessant vor wenn die ganze Kompanie> angetreten ist und bei der Ansprache des Hauptmann plötzlich ein Handy> los bimmelt :)
Auf lautlos stellen, sonst gibts Ärger!
TrollHunter schrieb:> Sebastian schrieb:>> Und Pokemon Go spielen auf dem Gelände führt zur>> fristlosen Kündigung (da gab es ein extra Schreiben).> Airbus!
... Jenoptik ...
Andererseits: Wer braucht 230V-Geräte am Arbeitsplatz? Wer braucht
ständig das Smartphone? Was tut man damit, ausser spielen?
Ich habe ein 10-euro prepaid Telefon ohne Kamera und ohne Buchse, in das
die zweite SIM-Karte kommt. Das trage ich am Körper und vibiert, wenn es
das Weib ist. Aufgeladen wird es alle 3 Tage, weil der Akku so lange
hält. Es wird ja nicht gesurft.
Carlo schrieb:> Ich habe ein 10-euro prepaid Telefon ohne Kamera und ohne Buchse, in das> die zweite SIM-Karte kommt. Das trage ich am Körper und vibiert, wenn es> das Weib ist. Aufgeladen wird es alle 3 Tage, weil der Akku so lange> hält. Es wird ja nicht gesurft.
Grufti :-) ich habe nicht mal das :-) bin nämlich über das
Firmen-Telefon zu erreichen. Eine Festnetz-Nummer - fast schon eine
Rarität ...
Carlo schrieb:> Ich habe ein 10-euro prepaid Telefon ohne Kamera und ohne Buchse, in das> die zweite SIM-Karte kommt. Das trage ich am Körper und vibiert, wenn es> das Weib ist. Aufgeladen wird es alle 3 Tage, weil der Akku so lange> hält. Es wird ja nicht gesurft.
Muss man denn auf der Arbeit ständig für das Weib erreichbar sein, hat
man nicht wenigstens dort einmal seine Ruhe? Das klingt für mich schon
sehr stark nach Pantoffelheld.
Carlo schrieb:> Andererseits: Wer braucht 230V-Geräte am Arbeitsplatz? Wer braucht> ständig das Smartphone? Was tut man damit, ausser spielen?
230V?! Ohne meine KAFFEEMASCHINE kann ich nicht leben. Oder soll ich mir
etwa einen Spirituskocher ins Büro stellen?!
Smartphone? Als Radioersatz und Musikplayer gut geignet. Sogar mit
Wunschprogramm und drahtlosem Bluetooth-Kopfhörer für ungestörtes
Arbeiten...
Schreiber schrieb:> Smartphone? Als Radioersatz und Musikplayer gut geignet. Sogar mit> Wunschprogramm und drahtlosem Bluetooth-Kopfhörer für ungestörtes> Arbeiten...
Ich kann nicht verstehen, wie sich Leute den ganzen Tag bedudeln lassen
müssen, Radio hören o.ä.
Und sich dabei als Entwickler noch konzentrieren sollen. Ich brauche
dazu meine Ruhe.
Tom schrieb:> Im Pausenraum> darf man es natürlich nutzen.
Pausenraum?
Also Du sprichst von einer Fabrik, oder wie? Von wo anders kenn ich den
Begriff nicht. Also bald wundert mich nichts mehr.
Es dürfte im Sinne des Arbeitgebers sein, die Möglichkeiten zu schaffen,
damit sich die Mitarbeiter Kaffee oder Tee kochen zu können.
Ein Kühlschrank ist da auch sinnvoll.
Es geht wohl oft um selbst mitgebrachte 230V-Elektrogeräte.
Die Billigschrott Kaffeemaschine aus dem 1-Euro-Shop etc.
Rick M. schrieb:> Es dürfte im Sinne des Arbeitgebers sein, die Möglichkeiten zu schaffen,> damit sich die Mitarbeiter Kaffee oder Tee kochen zu können.> Ein Kühlschrank ist da auch sinnvoll.
Vor Allem, wenn man im Sommer Eiskaffee kochen möchte.
:-)
MfG Paul
Rick M. schrieb:> Es geht wohl oft um selbst mitgebrachte 230V-Elektrogeräte.> Die Billigschrott Kaffeemaschine aus dem 1-Euro-Shop etc.
Fällt meistens direkt beim BGVA3 durch, ebenso bei der logischen
Sichtprüfung auf Spritzwasser oder Staub.
Bei uns ist das inhalieren von Nahrung und Trinken nur in den
Sozialräumen erlaubt, auf dem kompletten Betriebsgelände ist IP65
Pflicht, nur nicht in den Büros.
Thema Foto,USB etc.. Ich kenne es wie viele andere bestimmt auch aus dem
Betreten eines abgezäunten bzw gesicherten Militärbereiches, man muss es
auf jedenfall Unterschreiben auch wenn es nicht geprüft wird.
Ist halt so.. es gibt immer den einen Idioten wegen dem so etwas
eingeführt wird und alle anderen müssen mitmachen. Zu genüge erlebt.
Philipp K. schrieb:> Fällt meistens direkt beim BGVA3 durch, ebenso bei der logischen> Sichtprüfung auf Spritzwasser oder Staub.
Die werden dann wohl bei der BGVA3-Prüfungen "übersehen", weil die Teile
irgendwo im Schrank stehen.
Paul B. schrieb im Beitrag #4830914:
> Ja, man sollte aber nur etwas Leichtes inhalieren...
Verflüchtigendes?
Mir fiel noch ein Beispiel ein..
Super Chef.. man durfte sogar mal was privates in der Arbeiszeit am
gemeinsamen PC zwischenschieben.
Bis der erste wie nen Suchtie den halben Tag in der Singlebörse hing und
der Meinung war man würde für das Denken bezahlt werden.. mal abgesehen
von einer Filesharingklage.
Dieter F. schrieb:> Qwertz schrieb:>> Muss man denn auf der Arbeit ständig für das Weib erreichbar sein, hat>> man nicht wenigstens dort einmal seine Ruhe? Das klingt für mich schon>> sehr stark nach Pantoffelheld.> Das klingt für mich nach Single :-)
Das klingt für mich nach einem stark gestörten Kommunikationsverhalten.
Es sollte mal kein Problem sein, ungefähr 8 Stunden am Tag keine Befehle
entgegen zu nehmen.
Du gehörst sicher auch zu den Kaspern, die im Aldi mit dem Handy am Ohr
vor der Kühltruhe stehen und sich die Erlaubnis / die Befehle holen,
etwas einzukaufen.
Schreiber schrieb:> Smartphone? Als Radioersatz und Musikplayer gut geignet. Sogar mit> Wunschprogramm und drahtlosem Bluetooth-Kopfhörer für ungestörtes> Arbeiten...
Dann drehe schön brav Deine 3000 Schrauben pro Arbeitstag rein, bei mehr
kann man Radio und Musikplayer nicht ertragen. Aber auch oder gerade in
diesen Bereichen sind Radio und Handy in vielen Firmen untersagt.
Philipp K. schrieb:> Thema Foto,USB etc.. Ich kenne es wie viele andere bestimmt auch aus dem> Betreten eines abgezäunten bzw gesicherten Militärbereiches, man muss es> auf jedenfall Unterschreiben auch wenn es nicht geprüft wird.> Ist halt so.. es gibt immer den einen Idioten wegen dem so etwas> eingeführt wird und alle anderen müssen mitmachen. Zu genüge erlebt.
Beim Militär habe ich das nicht unterschrieben, es war einfach eine
Dienstanweisung. Egal wie, ist es in praktisch jedem Industriebetrieb
untersagt, Fotoapparate mitzuführen. Kontrollierbar ist es nur, wenn man
Flughafenartige Sicherheitsschleusen aufbaut, habe ich bei Kunden schon
erlebt.
Philipp K. schrieb:> Super Chef.. man durfte sogar mal was privates in der Arbeiszeit am> gemeinsamen PC zwischenschieben.> Bis der erste wie nen Suchtie den halben Tag in der Singlebörse hing und> der Meinung war man würde für das Denken bezahlt werden.. mal abgesehen> von einer Filesharingklage.
Ich werde "für das Denken bezahlt", da ich keine Geräte zusammen
schraube. Allerdings entstehen aus meinem "Denken" Rechnungen an die
werten Kunden.
Ich kann mich mit Rechnern im Netzwerk ziemlich frei bewegen, aber
Filesharing wäre nicht möglich, weil unser IT-Mann doch ein bisschen von
seinem Job versteht. Wenn eine Filesharingklage käme, wäre die Stelle
des IT-Verantwortlichen kurzfristig zur Neubesetzung frei.
1234567890 schrieb:> Ich habe zwar zu Hause keinen Stromanschluss, daher muss ich immer alle> Geräte mitbringen und aufladen, aber ich habe ein sau teures Energienetz> aufgebaut, in dem jedes beliebige aufgeladene Akkugerät Energie> einspeisen kann. So kann ich die Energie von der Arbei quasi in Form von> geladenen Geräten mitnehmen.
Das kannst Du nicht schleppen.
Tom schrieb:> Die Firma möchte mit diesem Verbot die Nutzung privater Smartphones,> Tablets und Laptops verhindern
Der Chef scheint hochintelligent zu sein, eine Seltenheit. Wenn das
wirklich durchgezogen wird, arbeitet ihr glatt 50% mehr, und verblödet
nebenbei auch weniger. Hut ab!
In entsprechender Position würde ich diese Geräte deutschlandweit
verbieten. Das sind Volksverdummungsmaschinen, die unbeschreibliche
Verschwendung von Lebenszeit und Schaffenskraft bewirken.
Manfred schrieb:> Dieter F. schrieb:>> Qwertz schrieb:>>> Muss man denn auf der Arbeit ständig für das Weib erreichbar sein, hat>>> man nicht wenigstens dort einmal seine Ruhe? Das klingt für mich schon>>> sehr stark nach Pantoffelheld.>> Das klingt für mich nach Single :-)> Das klingt für mich nach einem stark gestörten Kommunikationsverhalten.> Es sollte mal kein Problem sein, ungefähr 8 Stunden am Tag keine Befehle> entgegen zu nehmen.
Typischer Schwachsinn von jemandem, der überhaupt keine Ahnung hat.
Was wenn man z.B. gemeinsame Kinder hat und mit denen etwas ist? Zum
Beispiel wird ein dringender Arztbesuch fällig, der eine Elternteil kann
aber nicht weg weil er gerade zuhause auf einen Handwerker wartet? Es
ist vollkommen normal, über so etwas zeitnah miteinander kommunizieren
zu wollen.
Tom schrieb:> Wir hatten in der Firma Leute, die haben sich einen privaten Tablet oder> Laptop mitgebracht, und haben während der Arbeitszeit nebenbei> Browsergames gezockt. Oder es wurde ständig Whatsapp genutzt.
Klingt für mich eher so als hättet ihr in der Firma massive Motivations-
und Führungsprobleme. Bei uns gibt es extra ein WLAN für private Geräte
und USB-Steckdosen an jedem Schreibtisch, aber dass das so ausartet wäre
undenkbar.
Mark B. schrieb:>> Was wenn man z.B. gemeinsame Kinder hat und mit denen etwas ist?
Die Ausrede schlechthin! Klingt nach Hubschrauber-Eltern.
> Zum> Beispiel wird ein dringender Arztbesuch fällig, der eine Elternteil kann> aber nicht weg weil er gerade zuhause auf einen Handwerker wartet?
Früher hat man einen Zettel an die Tür gepappt "dringend verhindert..."
und hat sich um das Kind gekümmert.
> Es ist vollkommen normal, über so etwas zeitnah miteinander kommunizieren> zu wollen.
Ja wollen! Aber was nicht geht, geht eben nicht.
Wer unbedingt jederzeit mit seinen Elketrospielzeugen fummeln will, der
kann bei Aldi Regale einräumen. Wer meint, er/sie verdient Besseres und
mehr, der muss sich wohl oder übel an die Spielregeln desjenigen halten,
der bezahlt, Punkt.
Old-Papa
Mark B. schrieb:> Typischer Schwachsinn von jemandem, der überhaupt keine Ahnung hat.
Wunderst du dich, dass jemand mit so einer Attitüde keine Ahnung hat?
Wie soll er die denn bekommen? :)
Old P. schrieb:> Mark B. schrieb:>>>> Was wenn man z.B. gemeinsame Kinder hat und mit denen etwas ist?>> Die Ausrede schlechthin! Klingt nach Hubschrauber-Eltern.
Weißt du überhaupt, was der Begriff bedeutet? Anscheinend nicht. Kleiner
Tipp: Krankheiten und Unfälle sind darin definitiv nicht eingeschlossen.
>> Es ist vollkommen normal, über so etwas zeitnah miteinander kommunizieren>> zu wollen.>> Ja wollen! Aber was nicht geht, geht eben nicht.> Wer unbedingt jederzeit mit seinen Elketrospielzeugen fummeln will, der> kann bei Aldi Regale einräumen. Wer meint, er/sie verdient Besseres und> mehr, der muss sich wohl oder übel an die Spielregeln desjenigen halten,> der bezahlt, Punkt.
Ziemlich weltfremd.
Keine normal geführte Firma wird ein Problem damit haben, wenn jemand in
einem dringenden Ausnahmefall zuhause anruft oder von dort angerufen
wird.
Mark B. schrieb:> Ziemlich weltfremd.>> Keine normal geführte Firma wird ein Problem damit haben, wenn jemand in> einem dringenden Ausnahmefall zuhause anruft oder von dort angerufen> wird.
Immer wieder schön zu sehen was es hier für Generationskonflikte gibt.
Da hat man auf der einen Seite, alte obrigkeitshörige Knochen, die sich
nicht mit der Arbeitswelt und dem Familienbild im 21. Jhd. anfreunden
können und auf der anderen Seite junge autoritätsverweigernde
Ignoranten, die sich scheinbar nicht vorstellen können, dass es durchaus
sicherheitssensible Bereiche gibt in denen nicht jeder Firlefanz erlaubt
ist. scnr Zumindest wundert es mich nun nicht warum sich unsere
Bundesmutti solange halten kann...
Mark B. schrieb:>> Weißt du überhaupt, was der Begriff bedeutet? Anscheinend nicht. Kleiner> Tipp: Krankheiten und Unfälle sind darin definitiv nicht eingeschlossen.>
Oh doch, habe ich in meinem Umfeld tausendfach erlebt.
> Ziemlich weltfremd.
Nö, genau in der realen Welt zuhause!
> Keine normal geführte Firma wird ein Problem damit haben, wenn jemand in> einem dringenden Ausnahmefall zuhause anruft oder von dort angerufen> wird.
Sicher, "in einer normal geführten Firma". Wenn es aber Gründe gibt,
dass eben nicht jeder Dödel auf dem Werksgelände sein privates Zeugs
nutzt, dann ist das halt keine "normale Firma". Dazu habe ich bisher
nichts gelesen....
Und selbst in der unnormalen Firma gibt es Telefon, im Ausnahmefall wird
man ganz sicher von dort kommunizieren können.
Es gibt auch Firmen, da darf man nichtmal seine privaten Klamotten
tragen, private Handys erst recht nicht.
Ich sage ja: geht zum Aldi Regale einräumen...
Old-Papa
Manfred schrieb:> Schreiber schrieb:>> Smartphone? Als Radioersatz und Musikplayer gut geignet. Sogar mit>> Wunschprogramm und drahtlosem Bluetooth-Kopfhörer für ungestörtes>> Arbeiten...> Dann drehe schön brav Deine 3000 Schrauben pro Arbeitstag rein, bei mehr> kann man Radio und Musikplayer nicht ertragen. Aber auch oder gerade in> diesen Bereichen sind Radio und Handy in vielen Firmen untersagt.
Ich arbeite nicht in diesem Bereich. Aber etwas Musik ist einfach
angenehm, nur geht mir das getratsche und die lästige Reklame im Radio
einfach gewaltig aus den S****. Selbiges gilt für das Dauertelefonieren
im Büro, Deckel-runterkrachen-lassen beim Kopierer oder den Bauarbeiter
mit Presslufthammer vor dem Haus.
Ich empfehle Kopfhörer mit aktiver Umgebungsgeräuschunterdrückung, dazu
Wunschmusik nach Wahl und schon kann man auch im Großraumbüro entspannt
und ungestört arbeiten.
Schreiber schrieb:> Wenn einer seinen Tesla regelmäßig am Arbeitsplatz aufladen würde, dann> würde ich ein Verbot ja noch verstehen, aber bei einem Handy...
Gab es sogar schon eine Kündigung deswegen, die gerichtlich bestätigt
wurde.
F. F. schrieb:> Schreiber schrieb:>> Wenn einer seinen Tesla regelmäßig am Arbeitsplatz aufladen würde, dann>> würde ich ein Verbot ja noch verstehen, aber bei einem Handy...>> Gab es sogar schon eine Kündigung deswegen, die gerichtlich bestätigt> wurde.
Quelle bitte?
Mark B. schrieb:> Beim Googlen finde ich mal diese zwei Fälle:
Ich kann nicht nur noch erinnern, dass diese Kündigung rechtens war.
Du benutzt den Strom deiner Firma für private Zwecke. Da war es, soweit
ich mich noch erinnere, auch verboten ein Handy zu benutzen.
Man kriegt ja nie das ganze Urteil zu sehen.
F. F. schrieb:> Du benutzt den Strom deiner Firma für private Zwecke.
Mein Benzin-Aggregat hat nur 90dB. Ob da auch einer klagt wenn Strom
mitgebracht wird? :-)
Wer von euch (Kaspern :-) ) würde denn wollen, dass seine Mitarbeiter
(wenn ihr denn ein Unternehmen hättet)
- auf seine Kosten ihr Auto aufladen (wir reden hier nicht von
Smartphones etc:)
- auf seine Kosten mit dem Smartphone rumspielen oder den lieben
Kinderchen / Ehefrauen Geschichten erzählen (das ist das, was ich so
mitbekomme)
- mit dem Smartphone interessante Projekte fotografieren und in
Faceebook / Whatsapp einstellen (auch das kenne ich)
- bei jedem Whatsapp-Ping gebannt auf ihr Smartphone starren (und zwar
bei jeder Gelegenheit - im Meeting, im Gespräch und wo sonst auch immer
:-) )
- technisch unsichere Elektrogeräte im Firmengebäude betreiben
- etc.
Wohl niemand.
Wenn ich irgendwo arbeite kann ich in Notsituationen immer über meine
Firma erreicht werden - schlicht, weil die wissen wo ich bin und
"normale" Firmen wie mein Arbeitgeber immer einen Festnetz-Anschluss
haben.
Ja, es ist extrem wichtig, z. B. bei einem tödlichen Unfall erreichbar
zu sein (ich selbst habe den Tod meines Vaters aufgrund der Entfernung
zu meiner Arbeitsstätte "verpasst") - aber so ist das Leben nun mal. Man
kann nicht immer überall sein - auch nicht mit dem Smartphone.
In unserem Unternehmen werden jährlich alle Geräte auf "Sicherheit"
überprüft (auch die eigenen Kaffeemaschinen etc.) und nur die, welche
durch die Prüfung kommen, sind (vermerkt) erlaubt. Das finde ich absolut
korrekt. Eine Glasplatte z.B. unter eigenen Kaffeemaschinen (wegen der
Brandgefahr) ist selbstverständlich.
Ich kann den Hype hier nicht so recht nachvollziehen ...
Mark B. schrieb:> Was wenn man z.B. gemeinsame Kinder hat und mit denen etwas ist? Zum> Beispiel wird ein dringender Arztbesuch fällig, der eine Elternteil kann> aber nicht weg weil er gerade zuhause auf einen Handwerker wartet?
Ja, das kommt bei Kindern zuweilen vor. Da muss der Handwerker halt
warten - wie oft hast Du schon auf einen Handwerker gewartet?
Mark B. schrieb:> Typischer Schwachsinn von jemandem, der überhaupt keine Ahnung hat.
Korrekt.
Mark B. schrieb:> Typischer Schwachsinn von jemandem, der überhaupt keine Ahnung hat.
Stimmt, zumindest der erste Teil des Satzes. Habe Lösung (Smartphone),
suche Problem (Kinder). Wenn sachliche Argumente fehlen, sind Kinder
immer gern genommen.
Old P. schrieb:> Und selbst in der unnormalen Firma gibt es Telefon, im Ausnahmefall wird> man ganz sicher von dort kommunizieren können.
Ich bin in einer "unnormalen" Firma, wo fast jeder Mitarbeiter sein
eigenes Telefon hat, auch die Montiererinnen in der Fertigung oder der
Kollege, der den Hof fegt. Wer telefonieren will / muß, tut das -
technisch kann es nicht kontrolliert werden. Dennoch sind private Geräte
untersagt! Wer es wirklich übertreibt, da haben die Vorarbeiter ein Auge
drauf, wird Richtung Amt gesperrt.
> Ich sage ja: geht zum Aldi Regale einräumen...
... und wird in Rekordzeit abgemahnt, Aldi bezahlt nämlich das
Einräumen, nicht die, meist überflüssigen, Handytelefonate privater
Natur.
Schreiber schrieb:>> Dann drehe schön brav Deine 3000 Schrauben pro Arbeitstag rein,>> bei mehr kann man Radio und Musikplayer nicht ertragen.> Ich arbeite nicht in diesem Bereich. Aber etwas Musik ist einfach> angenehm, nur geht mir das getratsche und die lästige Reklame im Radio> einfach gewaltig aus den S****. Selbiges gilt für das Dauertelefonieren> im Büro, Deckel-runterkrachen-lassen beim Kopierer oder den Bauarbeiter> mit Presslufthammer vor dem Haus.
Die Störungen durch das Umfeld kann ich sehr gut nachvollziehen, aber
das per Musik zu übertönen eher nicht.
Dieter F. schrieb:> - auf seine Kosten ihr Auto aufladen (wir reden hier nicht von> Smartphones etc:)
Man sollte besser von Fall zu Fall entscheiden, was der Sache dienlich
ist, statt pauschal alles zu verurteilen! Ich kenne sogar kleine
Privatfirmen, die Auto und Haus dem Mitarbeiter zur Verfügung stellen
(damit er bleibt).
Manfred schrieb:> Schreiber schrieb:>>> Dann drehe schön brav Deine 3000 Schrauben pro Arbeitstag rein,>>> bei mehr kann man Radio und Musikplayer nicht ertragen.>> Ich arbeite nicht in diesem Bereich. Aber etwas Musik ist einfach>> angenehm, nur geht mir das getratsche und die lästige Reklame im Radio>> einfach gewaltig aus den S****. Selbiges gilt für das Dauertelefonieren>> im Büro, Deckel-runterkrachen-lassen beim Kopierer oder den Bauarbeiter>> mit Presslufthammer vor dem Haus.> Die Störungen durch das Umfeld kann ich sehr gut nachvollziehen, aber> das per Musik zu übertönen eher nicht.
Da wird nichts übertönt, einfach mal weiterlesen:
Schreiber schrieb:> Ich empfehle Kopfhörer mit aktiver Umgebungsgeräuschunterdrückung, dazu> Wunschmusik nach Wahl und schon kann man auch im Großraumbüro entspannt> und ungestört arbeiten.
Die aktive Umgebungsgeräuschunterdrückung sorgt weitestgehend für RUHE,
leise(!) Musik für sngenehme Hintergrundgeräusche.
Mark B. schrieb:> weil er gerade zuhause auf einen Handwerker wartet?
Typische Ausrede.
Was spricht dagegen den Dienstweg einzuhalten und einfach in der Firma
anzurufen?
Dann sind auch gleich die Umstände geklärt.
Schreiber schrieb:> Mark B. schrieb:>> Beim Googlen finde ich mal diese zwei Fälle:>> Das war aber in beiden Fällen kein Tesla.
Das ging nicht so 100% klar hervor, weil auch ein Handy erwähnt wurde.
Dieter F. schrieb:> Mark B. schrieb:>> Was wenn man z.B. gemeinsame Kinder hat und mit denen etwas ist? Zum>> Beispiel wird ein dringender Arztbesuch fällig, der eine Elternteil kann>> aber nicht weg weil er gerade zuhause auf einen Handwerker wartet?>> Ja, das kommt bei Kindern zuweilen vor. Da muss der Handwerker halt> warten - wie oft hast Du schon auf einen Handwerker gewartet?
Du willst mir nicht im Ernst erzählen, dass Handwerker auf ihre Kunden
warten? Es ist genau anders herum.
ottonormaloser schrieb:> Mark B. schrieb:>> weil er gerade zuhause auf einen Handwerker wartet?>> Typische Ausrede.> Was spricht dagegen den Dienstweg einzuhalten und einfach in der Firma> anzurufen?
Dagegen spricht:
1.) Den "Dienstweg" gibt es per Definiton nur für die Leute, die bei der
Firma angestellt sind. Somit gilt er für Familienangehörige nicht. Genau
genommen gibt es den Dienstweg auch nur im Öffentlichen Dienst.
2.) Mein Arbeitgeber weiß mitnichten immer, wo ich gerade bin. Mal bin
ich an meinem Arbeitsplatz, mal im Labor, mal in der Kantine, mal in
einem der vielen Besprechungsräume, und so weiter und so fort. Warum
sollte da irgend jemand groß herumsuchen müssen, wo einer gerade steckt?
Das ist ein Problem, das per Technik schon längst gelöst ist. Die
Technik heißt Mobiltelefon.
Dieter F. schrieb:> Wer von euch (Kaspern :-) ) würde denn wollen, dass seine Mitarbeiter> (wenn ihr denn ein Unternehmen hättet)>> - auf seine Kosten ihr Auto aufladen (wir reden hier nicht von> Smartphones etc:)
Das kann unter Umständen sinnvoll sein. Zum Beispiel wenn die Firma
selbst Elektroautos herstellt oder Zulieferer für Elektroautos ist und
möchte, dass diese eine möglichst hohe Verbreitung erfahren.
> - auf seine Kosten mit dem Smartphone rumspielen oder den lieben> Kinderchen / Ehefrauen Geschichten erzählen (das ist das, was ich so> mitbekomme)
Kommt immer drauf an. Ob jemand mit einem Kollegen in der Firma
persönlich über private Dinge quatscht oder die gleiche Zeit am
Smartphone verbringt, kann der Firma recht egal sein. Eigentlich ist es
für die Firma sogar besser, wenn ein Angestellter diese Zeit alleine am
Smartphone verbringt, denn dann wird nur einer von der Arbeit abgehalten
und nicht gleich zwei.
> - mit dem Smartphone interessante Projekte fotografieren und in> Faceebook / Whatsapp einstellen (auch das kenne ich)
Kenne ich nicht. So viel Verstand hat hier in der Firma jeder, das nicht
zu tun.
> - bei jedem Whatsapp-Ping gebannt auf ihr Smartphone starren (und zwar> bei jeder Gelegenheit - im Meeting, im Gespräch und wo sonst auch immer> :-) )
Auch hier haben die meisten Leute in der Firma in der ich arbeite genug
Verstand, um ihr Handy oder Smartphone auf lautlos zu stellen, wenn sie
in einem Meeting sind. Das kann man übrigens auch per Meeting-Regeln
einfordern dass dies so gehandhabt wird.
> - technisch unsichere Elektrogeräte im Firmengebäude betreiben
Dafür gibt es die entsprechende Prüfung. Plakette drauf und gut is.
Mark B. schrieb:> Kommt immer drauf an. Ob jemand mit einem Kollegen in der Firma> persönlich über private Dinge quatscht oder die gleiche Zeit am> Smartphone verbringt, kann der Firma recht egal sein. Eigentlich ist es> für die Firma sogar besser, wenn ein Angestellter diese Zeit alleine am> Smartphone verbringt, denn dann wird nur einer von der Arbeit abgehalten> und nicht gleich zwei.
Wenn in meiner Bude (ok, meine nur zu 10%) die Leute ständig am
kaffekochen und smartofonieren sind, dann wars das! Wir brauchen
Caterer/Bühnenbauer/Tonis und "Kabelaffen" (nennen sich selber so) und
keine Quatschtanten. Fast jeder hat Funkgerät, Smartfone bleibt im Auto.
Wäre auch blöd, wenn das vom Bühnendach fällt ;-) Und wenns im Auto
bimmelt, dann bimmelt es eben...Pause ist später!
Natürlich ist die Situation in jeder Bude eine andere, darum kann man
das überhaupt nicht verallgemeinern. In einer Chipfabrik (oder Genlabor
oder...) gehen die Kollegen nackt durch die Schleuse und beim
Altpapierhändler kann man vieleicht stundenlang smartofonieren und das
private Radio hören. Der TS hat ja nie geschrieben, in was für einer
Butze er schafft.
Old-Papa
Mark B. schrieb:> Dieter F. schrieb:>> Wer von euch (Kaspern :-) ) würde denn wollen, dass seine Mitarbeiter>> (wenn ihr denn ein Unternehmen hättet)>>>> - auf seine Kosten ihr Auto aufladen (wir reden hier nicht von>> Smartphones etc:)>> Das kann unter Umständen sinnvoll sein. Zum Beispiel wenn die Firma> selbst Elektroautos herstellt oder Zulieferer für Elektroautos ist und> möchte, dass diese eine möglichst hohe Verbreitung erfahren.
10kWh Strom (kleines Elektroauto) kosten keine 2€, das macht den Kohl
nicht fett. Es geht allerdings nicht nur um das "ob", sondern auch um
das "wie".
Besonders dann, wenn es eine Lastgangmessung (größere Firma) gibt. So
ein 43kW Schnelladegerät (Renault Zoe) macht sich dann sehr deutlich in
der Stromrechnung bemerkbar.
Oder der Stromanschluss ist nur von begrenzter Leistungsfähigkeit, bei
kleineren/älteren Gebäuden ist der oftmals nur mit 40A oder 63A
abgesichert. Wenn dann einer auf die GUTE IDEE kommt die 32A
Drehstromdose voll auszulasten, dann...
Die Frage, ob man bei einem Altbau mit Alukabeln wirklich eine normale
Schukosteckdose mit 10A Dauerstrom (fürs Langsamladekabel) belasten
sollte, muss man sich manchmal auch stellen.
Hi
Naja, über ggf. maroden E-Anlagen zum Ladeverbot des doch recht teuren
E-Auto zu kommen, ist schon 'hart'.
Unter den hier gemachten Annahmen dürft Ihr im Haus keine 4 Steckdosen
(pro Phase) gleichzeitig benutzen, da 4x16 = 64 und der 'gemeine
Hausanschluß' selten über 63A hinaus kommt.
Nebenbei kann eine 32A CEE-Steckdose durchaus geraume Zeit mit 40A
belastet werden ...
Hier geht es primär darum, daß die Arbeitszeit zum Arbeiten genutzt
wird, die eingefangenen Viren auf dem eigenen USB-Stick/Laptop bleiben,
die Entwicklung der Firma der Firma zumindest solange bleibt, bis Diese
auch zu Geld gemacht werden konnte und die E-Infrastruktur nicht durch
E-Geräte unbekannter Herkunft Schaden nimmt.
Weiter könnte man in privaten E-Geräten noch Zeug verbauen, was rein gar
Nichts mit der eigentlichen Funktion zu tun hat - nen Recorder, um die
Gespräche mitzuschneiden besteht heute aus nem IC und nem Mini-Mikro.
Was ist daran so schwer zu verstehen?
Mach es Dir ganz einfach: Sei ein Trotzkopf und stelle Dich über die
Regeln!
Netter Nebeneffekt: Ab Morgen suchst Du Arbeit und trollst hier nicht
mehr rum - win-win
posti schrieb:> Hier geht es primär darum, daß die Arbeitszeit zum Arbeiten genutzt> wird
Anwesenheit in der Firma ist nicht unbedingt Arbeitszeit. Es gibt ja
auch Pausen.
> Weiter könnte man in privaten E-Geräten noch Zeug verbauen, was rein gar> Nichts mit der eigentlichen Funktion zu tun hat - nen Recorder, um die> Gespräche mitzuschneiden besteht heute aus nem IC und nem Mini-Mikro.
Dafür bzw. dagegen gibt es schon lange eigene Gesetze (§ 201 StGB). Da
braucht es kein Extra-Verbot für.
> Was ist daran so schwer zu verstehen?>> Mach es Dir ganz einfach: Sei ein Trotzkopf und stelle Dich über die> Regeln!
Damit Regeln befolgt werden, müssen sie sinnvoll sein. Wenn eine Firma
über das Ziel hinausschießt und Dinge verbietet, die sie nicht zu
verbieten hat (z.B. Musik hören am Arbeitsplatz über den eigenen,
mitgebrachten MP3-Player, den man nirgendwo sonst anschließt als an den
eigenen Kopfhörer), dann wird ein Arbeitsgericht eine unsinnige Regelung
im Zweifelsfall auch wieder einkassieren.
Musik hören MIT Kopfhörern und dann das Telefon nicht wahrnehmen, bzw
dringende Anweisung vom Chef überhören, schon gehabt,
aber bis dies Abgemahnt ode verboten wird geht es zu Lasten der anderen
Kollegen.
Mark B. schrieb:>> Damit Regeln befolgt werden, müssen sie sinnvoll sein. Wenn eine Firma> über das Ziel hinausschießt und Dinge verbietet, die sie nicht zu> verbieten hat
Wer bestimmt denn was eine Firma ¨zu verbieten hat¨ und was nicht?
> (z.B. Musik hören am Arbeitsplatz über den eigenen,> mitgebrachten MP3-Player, den man nirgendwo sonst anschließt als an den> eigenen Kopfhörer), dann wird ein Arbeitsgericht eine unsinnige Regelung> im Zweifelsfall auch wieder einkassieren.
Völliger Blödsinn! Es gibt im Arbeitsrecht keinerlei Bestimmung, die
besagt, dass man Musik hören darf. Arbeitsgerichte befassen sich damit
überhaupt nicht, sie würden eine solche Klage glatt ablehnen. Im besten
Fall hat man einen Betriebsrat und der kann sowas einvernehmlich regeln.
Im besten Fall hat man auch eine Bertriebsvereinbarung mit diversen
Sozialklauseln, auch dort könnte man sowas verankern.
Ansonsten: Niemand vcerpflichtet Dich in einer solchen Firma zu
arbeiten. Such Dir was Anderes. Willst Du nicht? Tja, dann wirst Du mit
deren Spielregeln leben müssen.
Old-Papa
Old P. schrieb:> Mark B. schrieb:>>>> Damit Regeln befolgt werden, müssen sie sinnvoll sein. Wenn eine Firma>> über das Ziel hinausschießt und Dinge verbietet, die sie nicht zu>> verbieten hat>> Wer bestimmt denn was eine Firma ¨zu verbieten hat¨ und was nicht?
Der Gesetzgeber und die Gerichte natürlich. Wenn eine Firma Dinge
beschließt, die geltendem Recht und Gesetz zuwider laufen, so sind
solche Regelungen null und nichtig.
Beispiel Wal-Mart:
"Diese Erfahrung musste etwa das US-amerikanische Unternehmen Wal-Mart
machen. Es wollte seinen Mitarbeitern in deutschen Filialen verbieten,
mit Kollegen auszugehen oder eine Liebesbeziehung einzugehen. Das Verbot
wurde schließlich vom Landesarbeitsgericht Düsseldorf gekippt (Az.: 10
TaBV 46/05)."
Quelle:
http://www.fr-online.de/karriere/arbeitsrecht-wenn-die-beziehung-im-job-fuer-aerger-sorgt,1473056,29799110.html
chris schrieb:> Musik hören MIT Kopfhörern und dann das Telefon nicht wahrnehmen, bzw> dringende Anweisung vom Chef überhören, schon gehabt,> aber bis dies Abgemahnt ode verboten wird geht es zu Lasten der anderen> Kollegen.
Niemand (der Verstand hat) hört auf der Arbeit so laut Musik, dass er
ansonsten gar nichts mehr wahrnimmt.
Ich selbst höre keine Musik am Arbeitsplatz, aber ein Kollege in der
Elektronikabteilung hört in seinem Raum gerne nebenbei Radio. Hat sich
noch nie jemand drüber beschwert.
Ein anderer Kollege hat gerne die Kopfhörer zu seinem MP3-Player im Ohr.
Seinen Chef interessiert das einen feuchten Kehricht.
Mark B. schrieb:> Der Gesetzgeber und die Gerichte natürlich. Wenn eine Firma Dinge> beschließt, die geltendem Recht und Gesetz zuwider laufen, so sind> solche Regelungen null und nichtig.
Das stimmt ganz sicher, doch "Musik hören am Arbeitsplatz" oder
"smartofonieren während der Pausen" ist sicher in keinem Arbeitsrecht
geregelt.
> Beispiel Wal-Mart:> "Diese Erfahrung musste etwa das US-amerikanische Unternehmen Wal-Mart> machen. Es wollte seinen Mitarbeitern in deutschen Filialen verbieten,> mit Kollegen auszugehen oder eine Liebesbeziehung einzugehen. Das Verbot> wurde schließlich vom Landesarbeitsgericht Düsseldorf gekippt (Az.: 10> TaBV 46/05)."
Liebesbeziehungen unter Kollegen/Kolleginnern und private Elektronik am
Arbeitsplatz sind doch wohl ein klein wenig verschiedene "Tatbestände",
glaubst Du nicht auch?
Mark B. schrieb:>> Ich selbst höre keine Musik am Arbeitsplatz, aber ein Kollege in der> Elektronikabteilung hört in seinem Raum gerne nebenbei Radio. Hat sich> noch nie jemand drüber beschwert.
Schön für Dich. Daraus leitest Du nun ab, dass es in jeder Bude so gehen
muss?
> Ein anderer Kollege hat gerne die Kopfhörer zu seinem MP3-Player im Ohr.> Seinen Chef interessiert das einen feuchten Kehricht.
Schön auch für Ihn. Wenn der Chef sich das anders überlegt, was ist
dann?
Old-Papa
Mark B. schrieb:> Den "Dienstweg" gibt es per Definiton nur für die Leute, die bei der> Firma angestellt sind. Somit gilt er für Familienangehörige nicht.
Du willst mich verarschen.
Mark B. schrieb:> Mal bin ich an meinem Arbeitsplatz, mal im Labor, mal in der Kantine,> mal in einem der vielen Besprechungsräume, und so weiter und so fort.> Warum sollte da irgend jemand groß herumsuchen müssen, wo einer gerade> steckt?
Da steht doch direkt und vollautomatisch die Frage im Raum wie Du es
immer wieder schaffst dich so um deine Kollegen herumzuschleichen daß
keiner weiß wo du dich gerade aufhälst?
Mark B. schrieb:> Beispiel Wal-Mart: "Diese Erfahrung musste etwa das US-amerikanische> Unternehmen Wal-Mart machen. Es wollte seinen Mitarbeitern in deutschen> Filialen verbieten, mit Kollegen auszugehen oder eine Liebesbeziehung> einzugehen. Das Verbot wurde schließlich vom Landesarbeitsgericht> Düsseldorf gekippt (Az.: 10 TaBV 46/05)."
Ist ja der Hammer!
Aber auch diese "Corporate Compliance" verlangen Verhalten, dass das
Recht auf freie Meinungsäußerung verbietet (jedenfalls in dem Konzern,
in dem ich arbeite; auch amerikanische Besitzer) und so wie man es
liest, dies auch bis in den privaten Bereich.
Vielleicht denken sie ja dort, wenn nicht bei ihnen selbst, vielleicht
können sie anderswo die Sklaverei wieder einführen.
Hallo TestX.
TestX schrieb:> In Mittleren bis großen Firmen ist sowas ganz normal. Man muss es halt> akzeptieren, dass diese Dinge generell nichts auf der Arbeit zu suchen> haben!
Grundsätzlich zwar richtig, aber das führt dann zu dem Problem, dass ich
z.B. zu einem Arzt gehe, und der fragt, ob das schon einmal untersucht
wurde, und ich sage dann: " Ja, die Daten habe ich auf einem Stick, die
dürfen sie sich kopieren", und der sagt dann: "Das geht hier nicht, die
PCs haben alle USB Buchsen aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Aber
könnten sie das ausdrucken?" Meine Antwort: "Im Prinzip schon, aber
jetzt ist kein Copyshop zum Ausdrucken in 15 km Reichweite, und selber
habe ich keinen Drucker. Ausserdem, wollen sie auch die Dicom Daten vom
MRT als Papierausdruck?"
Letztlich habe ich ihm alles auf eine CD gebrannt. CD war erlaubt,
USB-Stick nicht. ;O)
Nächster Punkt, wenn Geheimhaltung kein Problem ist: Wie nimmst Du Dir
Arbeit mit nach Hause, wenn alles nur als Datei vorliegt und als Datei
gebraucht wird, und Du überlastet bist und die Zeit drängt? Dafür ist ja
auch Datenaustausch nötig. Und in der Firma ist übers WE auch schlecht.
Dann müsste ja extra für Dich einer auf und zuschliessen.
Es ist aber halt das Problem größerer Firmen, in solchen Fällen etwas
unflexibel zu sein. Dafür hat in kleineren Firmen der Chef meist auch
einen besseren überblick, was der einzelne so treibt an seinem Rechner.
Solche Unflexiblität müssen sich größere Firmen auch erst mal leisten
können. Das klappt halt nur, weil die am Ende über die Menge eine höhere
Marge machen.....
Letztlich muss immer ein Kompromiss gemacht werden zwischen Datenschutz,
Datensicherheit und aktiver/passiver Datenverfügbarkeit. Diese drei
Punkte widersprechen sich halt oft gegenseitig.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
ottonormaloser schrieb:> Mark B. schrieb:>> Den "Dienstweg" gibt es per Definiton nur für die Leute, die bei der>> Firma angestellt sind. Somit gilt er für Familienangehörige nicht.>> Du willst mich verarschen.
Das ist gesunder Menschenverstand. Wer einer Organisation nicht
angehört, unterliegt auch formal nicht deren Regeln.
> Mark B. schrieb:> Da steht doch direkt und vollautomatisch die Frage im Raum wie Du es> immer wieder schaffst dich so um deine Kollegen herumzuschleichen daß> keiner weiß wo du dich gerade aufhälst?
Das ist schön, dass Du einem die Worte im Mund herum drehst. Ich
garantiere Dir, dass mein Chef von 90% seiner Angestellten nicht weiß,
ob die in einem bestimmten Moment gerade im Labor oder am Arbeitsplatz
sitzen. Und weißt Du was? Es ist ihm vollkommen egal.
Arbeit ist kein Ort, an dem man sich aufhält, sondern eine Tätigkeit die
man verrichtet und bei der ein vorweisbares Ergebnis herauskommt.
Solange das Ergebnis stimmt, ist es vollkommen egal wo es erbracht
wurde. In immer mehr Firmen gibt es Home Office, und das aus gutem
Grund.
Hallo F. F.
F. F. schrieb:> Vielleicht denken sie ja dort, wenn nicht bei ihnen selbst, vielleicht> können sie anderswo die Sklaverei wieder einführen.
Die Sklaverei hat auch bei ihnen nie aufgehört. Schau mal nach
https://de.wikipedia.org/wiki/Slavery_by_Another_Name
Allerdings ist dast heute organisatorisch wohl anders gelöst.
Du mietest Dir nicht mehr Gefangene, sondern übergibst die Arbeit einem
Dienstleister, der wiederum die Arbeit an ein Gefängnis weiter gibt.
Ich hatte mich mal mit einem Kunden aus den USA unterhalten, und der
wunderte sich, dass man in Deutschland so wenig Arbeit im Gefängnis
machen lässt. Es sei in den USA eine gute Methode, gute Arbeit zu
billigen Preisen im Gefängnis machen zu lassen.
Von daher wundert es mich nicht, dass die zusehen, dass sie ihre
Gefängnisse möglichst voll bekommen. Und es trifft eben zwar vor allem
Schwarze, aber eben auch genug Weisse, und der Vorwurf, sich weiterhin
klassisch afroamerikanische Sklaven zu halten, zieht nicht mehr.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Mark B. schrieb:> Das ist schön, dass Du einem die Worte im Mund herum drehst. Ich> garantiere Dir, dass mein Chef von 90% seiner Angestellten nicht weiß,> ob die in einem bestimmten Moment gerade im Labor oder am Arbeitsplatz> sitzen. Und weißt Du was? Es ist ihm vollkommen egal.> Arbeit ist kein Ort, an dem man sich aufhält, sondern eine Tätigkeit die> man verrichtet und bei der ein vorweisbares Ergebnis herauskommt.> Solange das Ergebnis stimmt, ist es vollkommen egal wo es erbracht> wurde. In immer mehr Firmen gibt es Home Office, und das aus gutem> Grund.
Jetzt nicht ablenken. Die Frage war wie Du es immer wieder schaffst Dich
so um Deine Kollegen herumzuschleichen daß keiner weiß wo Du Dich gerade
aufhälst??
Kolophonium schrieb:> @OldPapa,>>>Völliger Blödsinn! Es gibt im Arbeitsrecht keinerlei Bestimmung, die>>besagt, dass man Musik hören darf. Arbeitsgerichte befassen sich damit>>überhaupt nicht,>> Da bist du wohl auf dem Holzweg:>https://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2010/02/09/radiohoren-am-arbeitsplatz-verbot-moglich/
Oha! Hätte ich nicht vermutet.
Allerdings wird auch in diesem Fall nicht darauf abgezielt, ob es ein
privates oder ein Firmenradio ist.
Im Ausgangspost ging es ja um privates Elektronikgeraffel. Und es ging
dem TS um "eine Firma", wobei niemand weis, um welche Butze es sich nun
dreht.
Old-Papa
ottonormaloser schrieb:> Zu den weniger bekannten Nebenwirkungen zählt das Weltbild. Es kann> gar nicht den Tatsachen entsprechen.
Da muß ein Schüttelreim her:
Was schert den Hund das Weltbild?
Er sitzt davor und bellt wild.
MfG Paul
Old P. schrieb:> Old-Papa
Du musst ja in einer echten Ranzbude arbeiten/gearbeitet haben, dass du
dich so darüber aufregst das andere Leute offensichtlich mehr
(eigentlich in jedem Bürojob fast selbstverständliche) Privilegien in
ihren Firmen zugestanden bekommen. Wir sind nicht mehr im 19. Jhd wo
sich jeder wie ein Gutsherr aufführen kann und erwarten darf, dass die
Sklaven alles abnicken. Erfahrungsgemäß bekommen beschissene Firmen auch
beschissene Mitarbeiter und gute Firmen gute Mitarbeiter. Blöd nur wenn
man einsehen muss, dass man zu den Beschissenen gehört, Wahrheit kann
weh tun. Home-Office, Musik hören etc., das sind normalerweise keine
Fragen mehr die sich heute noch stellen, außer in Bereichen wo eine
Sicherheitsfreigabe vonnöten ist.
D. I. schrieb:> Musik hören etc., das sind normalerweise keine> Fragen mehr die sich heute noch stellen, außer in Bereichen wo eine> Sicherheitsfreigabe vonnöten ist.
Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen es Betriebsfunk gab. Da war
der Telefonmann des Betriebes auch für die Beschallungsanlage zuständig
und es gab flotte Rhytmen am Arbeitsplatz. Ich hatte immer ein Radio
in der Werkstatt. Nie hat das da jemanden gestört.
MfG Paul
Paul B. schrieb:> Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen es Betriebsfunk gab. Da war> der Telefonmann des Betriebes auch für die Beschallungsanlage zuständig> und es gab flotte Rhytmen am Arbeitsplatz. Ich hatte immer ein Radio> in der Werkstatt. Nie hat das da jemanden gestört.
In Handwerksbetrieben ist das auch üblich, dass einfach ein Radio läuft.
Kenne ich von meinem Bruder nicht anders.
D. I. schrieb:> Du musst ja in einer echten Ranzbude arbeiten/gearbeitet haben, dass du> dich so darüber aufregst das andere Leute offensichtlich mehr> (eigentlich in jedem Bürojob fast selbstverständliche) Privilegien in> ihren Firmen zugestanden bekommen.
Ich rege mich überhaupt nicht auf, bin ja nicht der TS ;-) Ich wundere
mich nur, was sich einige Menschen so an "Betriebsklima" vorstellen
können und dass sie daraus sogar fast (Menschen)Rechte ableiten.
> Wir sind nicht mehr im 19. Jhd wo> sich jeder wie ein Gutsherr aufführen kann und erwarten darf, dass die> Sklaven alles abnicken.
Zustimmung!
> Erfahrungsgemäß bekommen beschissene Firmen auch> beschissene Mitarbeiter und gute Firmen gute Mitarbeiter.
Glaube mir, es gibt Firmen, da sind die besten Mitarbeiter zuhause und
diese würden (weil sie die Besten sind) niemals auf die Idee kommen mit
eigenem Handy durch die Bude zu latschen oder die eigene Kaffeemaschine,
das eigene Radio oder gar die eigene Fotoknipse auf dem Werksgelände zu
benutzen.
> Blöd nur wenn> man einsehen muss, dass man zu den Beschissenen gehört, Wahrheit kann> weh tun.
Blöd nur, wenn man (Du) über eine bestimmte Karrierestufe bzw.
Berufsentwicklung nie hinaus gekommen ist. Die Wahrheit kann weh tun,
Ja!
In meinem Arbeitsleben (gut 48 Jahre) war ich überall, vom
Transportarbeiter bis zum Geschäftsführer, vom Anlernling bis zum
Betriebsratsvorsitzenden. Bei mir und mit mir hat es keine (mir
bekannten) "beschissenen Mitarbeiter" gegeben, wenn auch die im
Interesse der Firma aufgestellten Regeln streng zu befolgen waren. "Im
Interesse der Firma" bedeutet nämlich auch immer (fast zwangsläufig)
auch "im Interesse der Mitarbeiter" (wenn auch deren Einsicht mitunter
spät erfolgt). Wenn die Bude wegen ausspionierten Betriebsgeheimnissen
oder abgefackelten Kantinen im Orkus ist, sind es die Mitarbeiter auch,
selbst die Besten.
Old-Papa
Old P. schrieb:> Glaube mir, es gibt Firmen, da sind die besten Mitarbeiter zuhause und> diese würden (weil sie die Besten sind) niemals auf die Idee kommen mit> eigenem Handy durch die Bude zu latschen oder die eigene Kaffeemaschine,> das eigene Radio oder gar die eigene Fotoknipse auf dem Werksgelände zu> benutzen.
Gesunder Menschenverstand?!
D. I. schrieb:> Gesunder Menschenverstand?!
Hilft meistens! ;-)
Doch irgendein Dödel sorgt durch sein (beklopptes) Handeln immer mal
dafür, das die bis dahin geltenden innerbetrieblichen Regeln verschärft
werden. Leiden müssen dann natürlich alle.
Old-Papa
D. I. schrieb:> Home-Office
Bist Du sicher daß Du noch weißt für wen Du arbeitest?
Vielleicht wurdest Du ja schon lange verkauft.
Sagt Dir bloß keiner.
Und überhaupt, kommst Du irgendwann auch mal aus Deiner Welt heraus? Aus
dem Trott? schlafen, Arbeit, essen, schlafen...Wochenende...Urlaub...?
Du strampelst Dich ab ohne zu merken daß Du nur dir selbst
hinterherläufst?
Und Du läufst Gefahr Dich in Deiner Komfortzone einzuigeln. Das kann
hartnäckige chronische Beschwerden zur Folge haben.
Old P. schrieb:> Doch irgendein Dödel sorgt durch sein (beklopptes) Handeln immer mal> dafür, das die bis dahin geltenden innerbetrieblichen Regeln verschärft> werden. Leiden müssen dann natürlich alle.
Das ist eine Möglichkeit, die andere ist, dass derjenige einen Einlauf
bekommt in der Hoffnung auf Besserung ohne gleich alle anderen
mitzubestrafen, hängt von der Firma ab wies gemacht wird ;)
Ansonsten gut gekontert, allerdings habe ich noch ein paar Jährchen vor
mir, daher kann ich mir Geschäftsführer noch nicht auf die Fahne
schreiben :P
ottonormaloser schrieb:> Bist Du sicher daß Du noch weißt für wen Du arbeitest?> Vielleicht wurdest Du ja schon lange verkauft.> Sagt Dir bloß keiner.
Mach dir um mich mal keine Sorgen ;)
ottonormaloser schrieb:> Du strampelst Dich ab ohne zu merken daß Du nur dir selbst> hinterherläufst?
Wobei personalisierte Inhalte sehr hilfreich sein können.
Du merkst gar nicht wie die Bezugspunkte langsam aber sicher aus deinen
Gesichtskreis driften und wirst zur Marionette.
Das unterscheidet sich von Firma zu Firma teils sehr, wobei ich das
Gefühl habe, dass es im Ausland noch strenger zu geht.
Tom schrieb:> [...]> Die Firma hat nun ein pauschales Verbot für private elektronische Geräte> erlassen.> [...]> Konkret verboten wurden:
Pauschal jetzt oder konkret? Genau gesagt würde da auch ein
Autoschlüssel, Uhr etc. darunter fallen, was vermutlich ja nicht der
Fall ist.
> -Geräte, mit denen Bild- Video- oder Audioaufnahmen gemacht werden> können
Vollkommen normal. Muss bei manchen Besuchen bei Kunden das Handy
abgeben bzw. Laptopkameras abkleben lassen, teils auch Schnittstellen.
Bei den speziellsten Kunden steht am Empfang sogar noch ein Röntgengerät
um Gegenstände untersuchen zu können, habs aber noch nie in Aktion
erlebt.
> -Geräte, die einen USB-Anschluss besitzen.
Wie denkst du, dass Schadsoftware in die Firmen kommt?
> -Geräte, die einen Ethernetanschluss haben und somit theoretisch ans> Firmennetzwerk angeschlossen werden könnten.
Ebenso richtig. Hin und wieder hängt doch mal ein Chaot einen privaten
WLAN-Accesspoint ans Firmennetz.
Gerne auch in Variationen wie:
- Das WLAN ist komplett offen
- Der DHCP Server ist an, alle Rechner sprechen nur noch mit diesem
Accesspoint (Bonuspunkte für Lease-Time von mehreren Tagen).
> -Geräte, die an eine Netzsteckdose angeschlossen werden.
Hier geht es um Brandschutz und Haftungsfragen. ZURECHT! Die Geräte
müssen geprüft sein. Die meisten Leute nehmen den letzten Schrott von
zuhause mit, der dann fast das Gebäude abfackelt.
Selbst schon erlebt, wenn es solche Regelungen nicht gibt.
- Wasserkocher wird mitgebracht
- Abschaltung defekt, muss manuell abgeschaltet werden, sonst Brand
(ansonsten auch in höchst bedenklichem Zustand)
- Prüfer kündigen sich an
- Es wird verkündet: "PRIVATE GERÄTE WEG! Sonst müsst ihr die Prüfung
selbst zahlen!"
- Defekte Geräte werden weggeräumt
- Prüfer kommt, beanstandet nichts
- Defekte Geräte werden wieder hingestellt und weiter benutzt.
> Die Firma möchte mit diesem Verbot die Nutzung privater Smartphones,> Tablets und Laptops verhindern, auch das Aufladen von privaten Geräten> im Büro soll unterbunden werden.
Da gibts mehrere gute Gründe, der Strom zum Aufladen ist das kleinste
Problem. Es gibt halt Leute die hängen sonst stundenlang an eigenen
Geräten auf dem Fratzenbuch.
> [...]> Darf die Firma ein solches Verbot aussprechen?
Meist ja. Wird in richtigen Firmen auch so gemacht. Das was ich in
kleinen Buden gesehen habe, ist oft grob fahrlässig. (Firmenmails,
Dokumente auf Privatgeräten etc. BYOD...)
Paul B. schrieb:>> Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen es Betriebsfunk gab. Da war> der Telefonmann des Betriebes auch für die Beschallungsanlage zuständig> und es gab flotte Rhytmen am Arbeitsplatz.
Wird auch heute noch gemacht: bei Rindviechern, die geben mit Beethoven
wohl mehr Milch ;-)
> Ich hatte immer ein Radio> in der Werkstatt. Nie hat das da jemanden gestört.>> MfG Paul
Darum geht es ja nicht, es geht nichtmal ums Radiohören am Arbeitsplatz,
sonderen um private Elektronikspielzeuge in der Firma. Der TS hat ja
nie geschrieben um was für eine Firma es bei ihm geht (hat er sich
überhaupt noch gemeldet?). Es gibt eben Firmen, da geht Privatzeugs
nicht, Punkt! Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein. Und wer
dort und so nicht arbeiten will, dann nicht....
Old-Papa
Old P. schrieb:> Darum geht es ja nicht, es geht nichtmal ums Radiohören am Arbeitsplatz,> sonderen um private Elektronikspielzeuge in der Firma.
Natürlich geht es darum. Das Radio war ein von mir mitgebrachtes Gerät.
Old P. schrieb:> Es gibt eben Firmen, da geht Privatzeugs> nicht, Punkt!
Das ist das Recht des sog. Arbeitgebers
> Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein.
MOMENT -Ich mußte erst mal das Radio leiser machen. Jetzt habe ich es
verstanden.
:)
> Und wer> dort und so nicht arbeiten will, dann nicht....
Genau so. Ich MUSS dort nicht arbeiten. (Außer dem Umstand, daß ich
hineingepresst werde) Nur: Dann wäre ein verbotenes Radio das
geringste Problem.
Wo ein Radio ist, da setz Dich nieder.
Böse Menschen verbieten's immer wieder.
oder so..
MfG Paul
Paul B. schrieb:> Old P. schrieb:>> sonderen um private Elektronikspielzeuge in der Firma.>> Natürlich geht es darum. Das Radio war ein von mir mitgebrachtes Gerät.
Aber Du arbeitest doch sicher nicht in der ominösen der Firma von Tom.
Es geht doch die ganze Zeit um diese ¨Firma¨ die keiner kennt.
> Genau so. Ich MUSS dort nicht arbeiten. (Außer dem Umstand, daß ich> hineingepresst werde) Nur: Dann wäre ein verbotenes Radio das> geringste Problem.
Wie jetzt, doch in ¨Toms Firma¨? ;-)
Old-Papa
Schon interessant wie sich einige hier aufregen, weil Sie auf Arbeit
ihrer bezahlten Tätigkeit nachgehen sollen und nicht nicht daheim sind.
Ich kann mir durchaus vorstellen, das durch Facebook, Whatsapp usw.
Firmen erheblicher Schaden entsteht.
Gründe wie Versicherungsschutz, IT- und Unternehmenssicherheit wurden ja
auch schon benannt.
Ich kann mich noch daran erinnern, das ein MA unbedingt einen
Winamp-Player auf dem Firmen PC haben wollte. Man hatte Ihm gesagt er
solle mit seinem MP3-Player Musik hören, wenn er das wölle, das war ihm
nicht tolerant genug.
Ein Anderer Spezialist hat beim Kunden auf dem Server seine private
MP3-Sammlung gespeichert, die Firma hatte Erklärungsnot und der MA
durfte Fristlos gehen.
Wieder ein anderer war beim Probearbeiten und musste sich Po*nos
anschauen, als die IT beim Niederlassungsleiter angerufen hat und um
Klärung bat, wars vorbei mit dem Job.
Und einmal haben sich Mitarbeiter quer gestellt, Ihre elektrischen
Geräte zur Prüfung zu geben, da es ihr Eigentum sei und die Prüfplakette
nicht akzeptabel sei.
Oder Mitarbeiter die das Firmenpostfach mit web.de verwechseln.
Ich kann Restriktionen wie oben beschrieben durchaus verstehen, das von
mir waren 4 Beispiele aus einer Firma mit 400 MA.
Solche Verbote sind doof, aber auch nur ein Resultat von äußeren
Einflüssen.
Bei den Ladegeräten geht es den Firmen nicht um den Strom, sondern um
die Haftung. Bedanken dafür könnt ihr euch beim Deutschen Staat, mit
seinen idiotischen Gesetzen:
Es ist in der Tat so, dass ein Unternehmen für jeden Furz haftet. D.h.
bringt ein Mitarbeiter ein China-Ladegerät mit und ein anderer
Mitarbeiter verbrennt sich an der Wandwarze die Pfoten, dann hat die
Firma ein Problem.
Ähnlich wie mit dem Technikschrott: Hier werden Dinge weggeworfen, die
für Bastler viele Tausend Euro wert wären. Kann der Mitarbeiter aber
nicht haben, da die Firma sonst den Kram ähnlich wie ein Gehalt
versteuern müsste. Auch hier ist also die kleingeistige Gesetzeslage in
Deutschland die Ursache.
Z.B. haben wir hier z.B. ein Verbot von "privaten Dekoartikeln" oder so
ähnlich. Der Grund dafür? Ein Mitarbeiter hier verwechselte sein Büro
mit seinem Wohnzimmer. Vor lauter Bilder, Blumen etc. hat man ihn gar
nicht mehr gefunden. Resultat: Gleiches Recht für Alle: Keine privaten
Bilder, Pflanzen etc.
Diese ganzen Verbote und Regeln haben in der Regel einen Grund. Oft sind
es idiotische Gesetze, und viel kommt von asozialen Mitarbeitern die den
Bogen überspannt haben. Das Thema Rauchen ist da ganz vorne dabei.
Paul B. schrieb:> Wo ein Radio ist, da setz Dich nieder.> Böse Menschen verbieten's immer wieder.
Wenn man mit Radioverbot den Paul loswird, hat sich das ja schon
gelohnt.
Angestellter schrieb:> Kann der Mitarbeiter aber> nicht haben, da die Firma sonst den Kram ähnlich wie ein Gehalt> versteuern müsste.
Das ist noch das kleinste Problem. Es kann auch vorkommen, daß Dinge
bestellt werden, die werden etwas liegen lassen, dann als Schrott
entsorgt und mitgenommen - was das ganze Ziel der Bestellung war.
Angestellter schrieb:> Ähnlich wie mit dem Technikschrott: Hier werden Dinge weggeworfen, die> für Bastler viele Tausend Euro wert wären. Kann der Mitarbeiter aber> nicht haben, da die Firma sonst den Kram ähnlich wie ein Gehalt> versteuern müsste. Auch hier ist also die kleingeistige Gesetzeslage in> Deutschland die Ursache
Wobei sowas eine Firma einfach Lösen kann... "Ich werf es dann mal
draußen in den Schrott, nur das Ihr alle bescheid wisst..." oder "Herr
Maier bitte kümmern Sie sich doch gelegentlich um die Entsorgung"
Angestellter schrieb:> Es ist in der Tat so, dass ein Unternehmen für jeden Furz haftet. D.h.> bringt ein Mitarbeiter ein China-Ladegerät mit und ein anderer> Mitarbeiter verbrennt sich an der Wandwarze die Pfoten, dann hat die> Firma ein Problem.
Wie willst Du auch rausfinden das das Netzteil Mitarbeiter A gehört,
wenn die Firma abgefackelt oder der Kollege am Stromschlag tötlich
verunglückt ist? Da wird dann sicher jeder hier schreien, wenn man fragt
wem's denn gehört.
Dazu kommt noch, das jeder seinen Schrott irgendwo einsteckt, irgendwas
ist fehlerhaft und sorgt dafür das der Strom weg ist, wer kommt dann für
die Schäden auf? Wieviele Mitarbeiter wissen das an eine Steckdose an
der EDV steht kein Staubsauger angeschlossen werden soll?
Deswegen jetzt die Gesetzeslage als idiotisch einzustufen, ich weiß
nicht.
Angestellter schrieb:> Z.B. haben wir hier z.B. ein Verbot von "privaten Dekoartikeln" oder so> ähnlich. Der Grund dafür? Ein Mitarbeiter hier verwechselte sein Büro> mit seinem Wohnzimmer. Vor lauter Bilder, Blumen etc. hat man ihn gar> nicht mehr gefunden. Resultat: Gleiches Recht für Alle: Keine privaten> Bilder, Pflanzen etc.
Das meine ich ja gerade mit "über das Ziel hinaus schießen". Warum soll
die korrekte Lösung dafür sein, eine Sache dann gleich ganz zu
verbieten? Man kann alles in einem vernünftigen Maß reglementieren. Auch
die Anzahl der Büropflanzen, wenn das erfoderlich ist. An ein bis zwei
Pflanzen pro Angestelltem kann es sicher nicht scheitern.
Mark B. schrieb:> Man kann alles in einem vernünftigen Maß reglementieren. Auch> die Anzahl der Büropflanzen, wenn das erfoderlich ist. An ein bis zwei> Pflanzen pro Angestelltem kann es sicher nicht scheitern.
Richtig. Ich habe jeden Besucher wie eine Zimmerpflanze behandelt und
ihm mit den Worten: "Pflanz Dich erst mal da hin!" einen Platz
angeboten.
MfG Paul