Richtigen Vorwiderstand für SMD LEDs auswählen

OP #6333952
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Hallo zusammen,
ich möchte 4 Stk.  603er SMD LEDs mit Vorwiderständen ausstatten, damit 
diese in etwa gleich hell leuchten. Aus Versuchen habe ich folgendes 
Ergebnis:

Grüne LED (IF = 20mA, 2,8V) --> passt hier ein 30kOhm Widerstand???
Orange LED (IF = 20mA, 1,9V) --> passt hier ein 1,8kOhm Widerstand???
Rote LED (IF = 20mA, 1,9V) --> passt hier ein 4,7kOhm Widerstand???
Weiße LED (IF = 20mA, 2,9V) --> passt hier ein 1,8kOhm Widerstand???

In der Praxis leuchten un alle LEDs in etwa gleich hell. Kann man dies 
irgenwie rechnerisch nachrechnen, ob das so passt auf Dauer?

Liebe Grüße und vielen Dank!

Andreas
#6333961
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Du vergaßest, die Betriebspannung zu erwähnen.
Und nein, das kann man nicht so ausrechnen, weil das menschliche Auge 
für die Farben unterschiedliche Empfindlichkeiten besitzt und außerdem 
die Leds auch unterschiedliche Wirkungsgrade haben.
Das Ausprobieren ist in diesem Fall schon richtig. 30% Unterschied im 
Strom wirst Du vermutlich nicht unterscheiden  können.
OP #6333974
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@ Andreas B und Wolfgang: genau... es sind zwar gleiche Werte bei den 
LEDs, aber um mit dem Auge eine gleiche Helligkeit wahrnehmen zu können 
muss ich unterschiedliche Widerstände nehmen.

@ alle: kann ich diese LEDs mit diesen Widerständen dauerhaft betreiben? 
Bis jetzt ging alles gut... möchte nur nicht, dass die nach z.B. einem 
Jahr alle verschlissen sind.
Gast #6333976
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Andreas B. schrieb:
> Das ist der max Strom der LED. Der TO läßt max 10mA zu, was auch schon
> einem Scheinwerfer gleicht.

Das beantwortet nicht die Frage, warum bei gleicher Vf und gleichem 
Strom die Widerstände so verschieden sein sollen.

Mit "max 10mA" lässt sich ein Widerstand nur schwer berechnen, es sei 
denn, man ist mit der Angabe "min x.x kΩ" zufrieden.
Gast #6333985
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Andreas H. schrieb:
> Kann man dies irgenwie rechnerisch nachrechnen

Nein.

Auch bei gleichem Strom erscheinen verschiedenfarbige LEDs nicht 
unbedingt gleich hell, es hängt von der (individuellen) 
Augenfarbempfindlichkeitab, dem Bündelungswinkel der LED-Linse und der 
Umwandlungseffizienz des Kristalls (die durchaus beim gleichen Modell 
bis 1:4 betragen kann).

Der Helligkeitseindruck kann also, selbst wenn man ihn jetzt per 
Widerstandsauswahl genau gleich eingestellt hat, schon von der Seite 
betrachtet ganz anders sein und abends (Dämmerungssehen) wieder verkehrt 
sein.

Und wenn das nun im Sommer und im Winter betrachtet wird, kann es wieder 
anders sein, denn die Flusspannnug der LEDs ist temperaturabhängig und 
der -koeffizient nicht gleich.

Auch ein Ausmessen mit einem Belchtungsmesser oder zumindest einer 
Photodiode reicht nicht, denn der kennt sein individuelles 
Farbempfindlichekit nicht sondern bildet nur ein Standardmass ab (bzw. 
du musst es nach Datenblatt rechnen).

Mit Ausrechnen und allen Datenblattwerten kommt also nur ein grobes 
Ergebnis, so 1:4, bei raus, und dessen Abweichnug kann man erkennen.
OP #6334023
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Besten Dank für deinen Input!

D.h. ich muss dies mit folgender Formel berechnen:

U (Volt) / R (Ohm) < I (Ampere)


15 Volt / 1800 Ohm = 0,008333 Ampere --> ist kleiner als 20mA also OK!

15 Volt / 4700 Ohm = 0,00319 Ampere --> ist kleiner als 20mA also OK!

15 Volt / 30000 Ohm = 0,0005 Ampere --> ist kleiner als 20mA also OK!
#6334027
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Mein Gott, das ist eine Geburt um eine blöde LED zum leuchte zu bringen.

Der Strom sollte so niedrig wie möglich sein. Also so dass die von dir 
gewünschte Leuchtstärke gerade erreicht wird. Es ist heute nicht mehr 
nötig zweistellige mA Werte für den Strom zu nehmen. Ich habe hier SMD 
LEDs die brennen einem bei 500µA die Netzhaut weg.
#6334040
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Andreas B. schrieb:
> Ach Du grüne Neune schrieb:
>> Also unter 5mA.
>
> Oh, je. Jetzt haben wir schon:
> ca. 8mA des TO
> max 2mA von mir
> 200uA von Cyclord
> 5mA von Dir
>
> Noch weitere Vorschläge?

Ich habe dem TE NICHT 200µA vorgeschlagen. Ich habe nur darauf 
hingewiesen dass es LEDs gibt die sehr wenig Strom brauchen.
Mein Vorschlag hingegen war dass er die Helligkeit ausprobiert, mit den 
von ihm gewünschten LEDs.
OP #6334060
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Ok! Vielen Dank für eure Inputs! Ich bin zumindest etwas schlauer 
geworden!
Sorry an jene, die ich genervt habe.
Ich denke mit meinen Widerständen bin ich ja weit weg von der max. 
Stromstärke und ich denke es sollte so passen.

Ich wünsche euch noch ein schönes WE!
.... und jetzt alle schnell ins Freibad!
LG Andreas
Gast #6334066
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Wieso kommt man auf 15V?

24V, 12V, 5V, 3,3V.... das sind normalerweise die zu Verfügung stehenden 
'Norm'-Spannungen.

Geht man von Ub 15V aus, und einer Led-Spg von z.B. 2,8V aus, dann:
15V-2,8V = 12,2V.

R=U/I   - 12,2V / 12mA =  1017 Ohm. Ergo ... Entweder 1,0 KOhm, oder 1,2 
KOhm.

Issss dasss so schwer?
Gast #6334089
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Andreas H. schrieb:
> ich möchte 4 Stk.  603er SMD LEDs mit Vorwiderständen ausstatten, damit
> diese in etwa gleich hell leuchten. Aus Versuchen habe ich folgendes
> Ergebnis:
>
> Grüne LED (IF = 20mA, 2,8V) --> passt hier ein 30kOhm Widerstand???
> Orange LED (IF = 20mA, 1,9V) --> passt hier ein 1,8kOhm Widerstand???
> Rote LED (IF = 20mA, 1,9V) --> passt hier ein 4,7kOhm Widerstand???
> Weiße LED (IF = 20mA, 2,9V) --> passt hier ein 1,8kOhm Widerstand???
>
> In der Praxis leuchten un alle LEDs in etwa gleich hell. Kann man dies
> irgenwie rechnerisch nachrechnen, ob das so passt auf Dauer?

Hallo,

was du vor hast kann man nicht berechnen, sondern nur ausprobieren.
Das Problem ist, daß das menschliche Auge für verschiedene Farben 
unterschiedlich empfindlich ist. Die größte Empfindlichkeit ist bei 
grünem Licht.

https://de.wikipedia.org/wiki/V-Lambda-Kurve
Gast #6334136
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Thomas S. schrieb:
> Wieso kommt man auf 15V?
Wieso nicht? Das ist eben eine nicht zu hinterfragenden Entscheidung des 
TO.
Zum Beispiel werden viele OPAs mit ±15V versorgt, dann macht man doch 
nicht extra 5V draus, um eine LED zu versorgen.

> 24V, 12V, 5V, 3,3V.... das sind normalerweise die zu Verfügung stehenden
> 'Norm'-Spannungen.
Ich kenne keine 'Norm'-Spannungen, aller höchstens häufig verwendete 
Spannungen.
Dann kommen aber auch weitere hinzu: n*1.5V (AA oder AAA), 3.6V (LiPo), 
4.5V, (Flachbatterie), 6V, 9V (Blockbatterie), 48V und 60V 
(Amtsbatterie) u.v.m. ...
Gast #6334177
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Selbst wenn man alles andere ausser acht lässt sind die Toleranzen für 
einen bestimmten LED-Typ so gross dass man nicht nur theoretisch 
berechnete Widerstände verwenden kann. Das geht nur wenn man nach 
Lichtausbeute selektierte LEDs kauft. Bei den üblichen 
Bastler-Versandhändlern oder bei ebay bekommt man aber meistens nicht 
mal überhaupt technische Daten. Da geht nur Ausprobieren.

Georg
Gast #6334260
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Ich meinte ja in meinem Beitrag ja auch nur mal das Grundsätzliche.
+/- 15V für Op's oder eben analog ist hier meist  der Fall. Aber bei 
Digitaltechnik sinds eben 3,3 oder 5V, ect. Und daran sollte man sich 
schon so orientieren. Klar, man kann auch 28V, oder 34 V nehmen, oder, 
oder. Alles kein Problem.

Aber am Ende heißt die Gleichung wieder:
R= (Ub-Uled) / I-Fluss(Led)

Oder sehe ich da was falsch?
Beitrag #6334833 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: مهندس) #6334849
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Lange Diskussion über eine im Prinzip simple Sache:

Berechnung LED-Strom: I(LED) = (Ubat - Uf) ÷ Rv. Sollte je nach LED-Typ 
so bei 1-5 mA liegen. Uf siehe Datenblatt, hängt weitgehend von der 
Wellenlänge (Farbe LED) ab.

Die Exemplarstreungen der LEDs sind so hoch, daß man hier keine 1%-igen 
Widerstände braucht.

Die 15V des Eisenbahntrafos müssen natürlich DC sein, sonst eine Diode 
zum Gleichrichten.

Davon unabhängig ist die subjektiv empfundene Lichtstärke der LEDs die 
der TO wünschte. Bei grün hat das Auge die höchste Empfindlichkeit. Also 
Feintunig: die Vorwiderstände empirisch so verändern bis alle LEDs 
subjektiv die gleiche Helligkeit haben. Fertig!

Mohandes
#6334855
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PUUPS schrieb im Beitrag #6334833:
> Wenn ich sowas hier mal betont habe, dann nur, weil soviel absoluten
> Blödsinn man nur hier zu lesen bekommt!

Stimmt, man liest ab und zu völligen Blödsinn. Aber wenn es hier einen 
Wettbewerb gäbe, absolut vollkommene Scheiße zu schreiben - du wärst 
einer der Kandidaten, die in die engere Auswahl kämen.

Du hast sowas von absolut keine Ahnung von Elektronik, dass es schon 
wieder fast lustig ist.
Gast #6334859
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PUUPS schrieb im Beitrag #6334833:
> Wichtigtuerei...absoluten Blödsinn...Geistesblitze...Vollspasties...
> Harzter...nicht mal eine Schulbildung oder gar einen Beruf haben, und
> somit nämlich auch nichts im Gehirn haben. Seid ihr real da
> draußen genau so und  solche Spinner?

Ja PUUPS. Geht es dir jetzt besser?

Du meinst also, dass Menschen ohne Schulbildung oder Beruf nichts im 
Gehirn haben? Das ist eine sehr sehr dumme Behauptung. Auf die Idee kann 
man wohl nur kommen, wenn man selbst noch dümmer ist.
(Firma: مهندس) #6334973
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Harald W. schrieb:
> Mohandes H. schrieb:
>
>> Die 15V des Eisenbahntrafos müssen natürlich DC sein, sonst eine Diode
>> zum Gleichrichten.
>
> Das mögen die meisten Trafos garnicht...

Verstehe ich nicht ... mache ich mir das zu einfach?

Geht doch nur um ein paar mA. Hinter dem Trafo eine Diode oder ein 
Brückengleichrichter, ein Elko. Man könnte auch noch einen 7812 + 100n 
dazu schalten aber das wäre wohl oversized.

Ist doch eine ganz simple Geschichte, paar LEDs ...
#6336051
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Andreas H. (andreas1806) schrieb:

>In der Praxis leuchten un alle LEDs in etwa gleich hell. Kann man dies
>irgenwie rechnerisch nachrechnen, ob das so passt auf Dauer?

Kann man (und keiner scheint das hier zu wissen), wenn auch nicht exakt, 
bzw. das Ergebnis läßt dann viel individuellen Spielraum zu.
In jedem LED-Datenblatt (naja - die meisten) findet man Angaben zur 
Lichtstärke in Candela, also Lumen pro Steradiant 
(Lichststrom/Raumwinkel).
Das ist eigentlich keine exakte Größe im physikalischen Sinne, sondern 
ist eher eine scheinbare Helligkeit, die der Durchschnitt der Menschheit 
so unter bestimmten Bedingungen sieht. Und das auch noch spektral 
unabhängig. D.h., 1cd blau erscheint lt. Definition genau so hell wie 
1cd rot, auch wenn man dafür bei blau deutlich mehr Strom braucht, weil 
das Auge bei Blau schon ziemlich unempfindlich ist.
Und damit kann man zumindest erstmal rechnen, und bekommt zumindest eine 
Idee, wo der Strom liegen muß.
Die Lichtstärke wird immer bei einem bestimmten Strom angegeben, und da 
dies weitgehend linear über den ganzen Strombereich gilt, kann man sich 
eine bestimmte Lichtstärke festmachen, und errechnet dazu den lt. 
Datenblatt einer bestimmten LED nötigen Strom. Eigentlich ganz einfach 
...

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