Kai schrieb:
> Für welchen Fall würde sich welche Diode eurer Meinung nach besser
> eignen ?
Die meisten CMOS-OpAmps haben Dioden nach GND und VCC schon eingebaut,
die brauchen nur einen Vorwiderstand der den maximalen Diodenstrom
begrenzt, der beim hohen Eingangswiderstand des OpAmps und niedrigen
Eingansstrom auch keinen relevanten Fehler produziert. 10k oder 100k
kann man also pronblemlos vor jeden Eingang setzen, das reicht mit den
oft zulässigen 10mA über die Eingangsschutzdioden bis zu 1000V. Will man
2500V oder 4000V ESD-fest sein, muss man genauer rechnen.
Will man trotzdem externe Dioden, ruiniert man sich mit Schottky-Dioden
den Eingangswiderstand der OpAmps, weil Schottky erheliche Ströme in
Rückwärtsrichtung zulassen. Also normale Siliziumdioden ie BAV199. Da
damit die Spannung am geschützten Punkt zwar mit +/-1V vs. VCC/GND immer
noch so hoch sein kann, so daß zu viel Strom über die
Eingangsschutzdioden fliesst, braucht man einen zweiten Widerstand.
1 | OpAmp
|
2 | VCC --|<|--+ : +--|>|-- VCC
|
3 | BAV199 | : |
|
4 | Eingang --100k--+--1k--:--+-
|
5 | | : | interne Dioden
|
6 | GND --|>|--+ : +--|<|-- GND
|
Auch bei 1V über VCC am Knotenpunkt bleibt damit der Strom über die
Eingangsschutzdioden unter 0.5mA.