Widerstand mit drei weiße Farbringe, was für ein wert hat dieser Widerstand?

Gast #3782044
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Wer kann mir da weiterhelfen, ich hab schon ne weile im Netz gegoogelt 
aber ohne Erfolg.
Laut Platinenbestückung (sehe Bild) ist es als Widerstand 
gekennzeichnet.
Ich denk das es sich hier eher um ein Sicherungswiderstand handel da es 
ein Widerstand mit die weiße Farbringe nicht gib, ein 
Sicherungswiderstand mit die weiße Farbringe hab ich bis jetzt auch 
nicht im Netz gefunden.
Der gemessene wert ist unendlich groß weit über 50M Ohm und wäre als 
wiederstand bei dieser Schaltung auch überflüssig.
Angehängte Dateien:
#3782065
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Da dahinter 0 Ohm Widerstände sind, könnte das mit 99GOhm schon passen 
und wäre somit überflüssig.
Gehen die 2 schwarzen Kabel zufällig zu einem Schalter?

Den Widerstand hat man vermutlich nur deshalb eingesetzt damit man den 
(automatischen) Bestückungsprozess nicht anpassen muss.

Gruß
Roland
#3782090
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Ich denke auch, dass dieser Widerstand besonders hochohmig ist und nur 
zum Einsatz kommt um den Bestückungsprozess nicht ändern zu müssen. So 
braucht man nämlich nicht in die Programmierung der Maschine eingreifen 
und stellt die nötige Funktion nur durch das Ändern/Einsetzen der 
entsprechenden Magazine her.
Gast #3785219
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Ich denke nicht, dass da jemand (damals) einen 99 Gigaohmwiderstand 
eingebaut hat, nur um den Prozess auszutricksen. Die Dinger sind doch 
nun auch nicht ganz billig, und wenn das ein Steuergerät sein soll, 
geht's da um eine Serienfertigung mit ein paar mehr Geräten.
Abgesehen davon haben die beiden anderen türkisen Widerstandförmigen 
Bauteile jeweils nur einen Ring, das gibt bei der Wertezuordnung ein 
ähnliches Problem. Also vielleicht wirklich eine Verschleierung? Ein 
Widerstand ist ja auch besonders schwierig zu identifizieren...
#3785250
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Da daneben zwei Null Ohm Widerstände liegen (ein schwarzer Ring), 
könnten drei Streifen ein Anti-Null Ohm Widerstand sein, sprich eine 
Unterbrechung. Den hat man wahrscheinlich nicht einfach weggeleassen, 
weil man so zeigen will, dass er NICHT vergessen wurde. Wahrscheinlich 
werden mit den drei Bauteilen Funktionen eingestellt, so wie mit 
Jumpern. Etwas merkwürdig bleibt es dennoch.
Gast #3785318
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Michael Köhler schrieb:

> zum Einsatz kommt um den Bestückungsprozess nicht ändern zu müssen. So
> braucht man nämlich nicht in die Programmierung der Maschine eingreifen
> und stellt die nötige Funktion nur durch das Ändern/Einsetzen der
> entsprechenden Magazine her.

Ist dieser widerstand automatisch bestückt? Das scheint keine gesteckte 
und anschliessend Schwallgelötete Durchkontaktierung zu sein, sondern 
auf Lötfahnen per Hand gelötet.

MfG,
#3785330
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Falk Brunner schrieb:
> Wahrscheinlich
> werden mit den drei Bauteilen Funktionen eingestellt, so wie mit
> Jumpern. Etwas merkwürdig bleibt es dennoch.

Die 3 werden als R127..129 bezeichnet...
Der gefragte ist mit 2 Drähten konfektioniert, bestimmt ein einfacher 
Schalter um aus der Unterbrechung ein Schluss zu machen wie die beiden 
anderen.

ein schaltbarer Jumper sozusagen :o)
(Firma: matzetronics) #3785359
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Roland L. schrieb:
> Elektronische Benzineinspritzungen gibt es hierzulande etwa seit 1970.
> Garantiert ohne SMD-Bauteile und µC.

Die erste elektronische Einspritzung die ich sah, war aus einem 
VW-Porsche und hatte als aktive Bauelemente etwa 30-40 Stück BC107 und 
BC177 - und das Alter kommt etwa hin, da der Wagen so um 1970 auf den 
Markt kam. Soweit ich mich erinnere, war da nicht mal ein IC drauf.
Gast #3785551
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Mir sind auch schon Widerstände untergekommen bei denen die Farbringe 
alle schön weiß geworden sind weil der Widerstand überhitzt hatte. 
Seitdem inspiziere ich bei weißen Ringen immer die Umgebung auf 
Anzeichen von Hitze.

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