Motorenansteuerung

Gast #114940
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Ich habe ein riesen Problem. Ich habe bei einem Atmel (at89c5131) über 4
einzelne Portausgänge versucht, vier Motoren anzusteuern. Die
Ansteuerung erfolgt durch PulsweitenModulation. Hinter dem Port ist ein
BCY59 mit zusätzlichem PullUp (10kOhm). Am Collector des BCY59 ist eine
Lasttransistorstufe (IPS021) und ein Pullup von ebenfalls 10kOhm an
VCC. An diesem IPS021 hangt der Motor.

Wie kann ich verhindern, dass die Motoren die Schaltung so
beeinflussen, dass die Schaltung ständig resettet oder macnhmal sogar
stehen bleibt? Ich messe an den Ports keinerlei Spannungsspitzen oder
was anderes. Bin ratlos!

Tausche ich die Motoren mit Widerständen klappt es wunderbar.

Danke für Eure Hilfe!!
Gast #114945
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Herzlich Willkommen im Club der Leistungselektroniker! Jetzt bist du mit
all den Problemen konfrontiert, die Leistungselektronik so an sich hat.
Ein Thema, wo selbst Experten nach 10 Jahren Beschäftigung damit noch
nicht ausgelernt haben.

So pauschal kann man bei diesem Thema wirklich nicht weiterhelfen. Da
gilt es, erstmal viel Grundlagen zu studieren. EMV-gerechtes
Gerätedesign, richtige Masseführung, gute Trennung zwischen Signal und
Leistung, Stützkondensatoren/Spulen an den richtigen Stellen,
Freilaufdioden, Abschirmung, Grundlagen von magnetischen und
elektrischen Feldern usw.

Problem ist einfach, dass bei großen Strömen große Felder entstehen,
die beim Schalten auch noch hohe Frequenzen aufweisen, die sich dann
sehr gut  überall einkoppeln. Und wo große Ströme fließen ist bei
entsprechenden Frequenzen ein Stück Kupferleiterbahn sehr hochohmig.

Mein konkreter Vorschlag: Schau dir mal deine Masseführung an. Masse
der Leistung und der Signalelektronik muss sauber getrennt und an einem
Sternpunkt zusamemngeführt werden.

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