Hallo, ich habe ein Frage zur Dimensionierung eines Glättungskondensators. Die Aufgabenstellung lautet: Simulieren Sie einen Einweg-, Zweiweg-, und Zweiweg-Brückengleichrichter zur Spannungsversorgung (U=230 V, f=50 Hz) vor, die Ausgangsspannung sei über einen Kondensator mit einer Brummspannung von U_Br,ss=0,2*U_a zu glätten. R_L=100 Ohm Gegeben ist auch die Formel C=(I_a*dT)/(U_Br_ss) sowie dT=T/2 für den Einweggleichrichter und dt=T für den Zweiweggleichrichter. Ich habe angenommen, dass die mittlere Ausgangsspannung des Einweggleichrichters halb so groß ist, wie die des Zweiweggleichrichters, dementsprechend auch das I_a berechnet. Dabei kommt jedoch in beiden Fällen dieselbe Kapazität raus, was mir nicht ganz klar ist, da Einweggleichrichter eigenlich höhere Kapazitäten für die Glättung benötigen. Vielen Dank im Vorraus.
Gast
#4194565
Markus W. schrieb: > Ich habe angenommen, dass die mittlere Ausgangsspannung des > Einweggleichrichters halb so groß ist, wie die des > Zweiweggleichrichters Nö. Die ist gleich gross. Markus W. schrieb: > da Einweggleichrichter eigenlich höhere Kapazitäten für > die Glättung benötigen. Etwa doppelte.
Und warum ist die gleich groß? Beim Einweggleichrichter wird ja nur eine Halbwelle durchgelassen, die andere Abgeschnitten und beim Zweiweg hat man dann beide Halbwellen wobei die negative Umgeklappt ist. Dadurch habe ich diese Annahme getroffen.
Halbe Spannung stimmt schon...ist aber nicht relevant... hast du berücksichtigt, dass die zeiten sich ändern? 1x alle 10ms und 1x alle 20ms? 73
Markus W. schrieb: > Und warum ist die gleich groß? > > Beim Einweggleichrichter wird ja nur eine Halbwelle durchgelassen, die > andere Abgeschnitten und beim Zweiweg hat man dann beide Halbwellen > wobei die negative Umgeklappt ist. Dadurch habe ich diese Annahme > getroffen. Ja, aber der Spitzenwert ist bei beiden Gleichrichterarten gleich, nur beim Einweg kommen die "Spitzen" seltener.
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