Suche passenden Kondensator

Gast #3701672
Lesenswert?

Hallo!

Ich suche einen Kondensator mit ca 10 mF, der für Temperaturen für ca 
-40°C bis + 85°C spezifiziert ist. Die Lebensdauer sollte sollte so 
lange wie möglich sein und der C sollte so klein wie möglich sein, 
welchen Kondensatortyp würdet ihr hier vorschlagen? Ich meine, wenn ich 
hier rein schau:
http://at.farnell.com/jsp/search/browse.jsp?N=2001+202739&Ntk=gensearch&Ntt=kondensator&Ntx=mode+matchallpartial
gibt es ja allein schon mal ca 20 verschiendene KondensatorTYPEN.

Welchen Typ findet ihr für die oben genannten Speziufikationen passend?

LG und Danke!
Gast #3701757
Lesenswert?

Hallo,

Anwendung zur (kurzzeitigen) Überbrückung einer Batteriespannung.

Danke für den Hinweis, der sollte dann natürlich einen geringen ESR 
haben, Spannungsfestigkeit ist nicht problematisch, ist für eine AA 
Batterie mit 1,5V.
Gast #3701776
Lesenswert?

Nein, nicht während eines Batteriewechsels. DIe Batteriespannung ist 
kurzzeitig weg (ca 100ms) auf Grund von Kontaktproblemen bei 
Erschütterungen. Einfach so hinnehmen...

Was ich eigentlich wissen wollte, ist, welche Kondensatortechnologie 
hier am besten passt. Wenn ich nämlich den im ersten Post von mir 
geposteten Link anschau, gibt es hier ca 20 verschiedene Typen 
(Aluminium, Keramik usw...)

LG
Gast #3701861
Lesenswert?

10mF sind immerhin 10000uF, selbst bei 1.5V muss das ein Elko sein. 
Doppelschicht-Goldscaps haben vielleicht einen zu hohen Innenwiderstand.
Die bessere Methode ist es natürlich immer den Wackelkontakt zu beheben.
Gast #3701912
Lesenswert?

MaWin schrieb:
> 10mF sind immerhin 10000uF, selbst bei 1.5V muss das ein Elko sein

Ja ok das war mir klar, aber welcher??? Es gibt da Alu, Tantal etc 
etc... ich meine welche Technologie ist für die Anforderungen am besten 
geeignet bzw kann man eine Technologie ausschließen?
Gast #3702538
Lesenswert?

Gast #3702571
Lesenswert?

wieso noch mal braucht man bei einem Batteriepuffer einen kleinen ESR?
Ich kann da keine rationale Erklärung finden auser dass es halt modern 
ist nach low ESR zu suchen.... Vielleicht bin ich aber auch schon zu 
alt.

Thomas
Gast #3702691
Lesenswert?

Ein geringer ESR ist deswegen wichtig, weiul in dem Fall, in dem der 
Kondensator die Spannung überbrückt und die Batterie keinen Kontakt hat, 
der ESR wie ein Innenwiderstand einer Spannungsquelle wirkt. Da hier 
dann bei einem großen ESR eine höhere SPannung abfällt, bleibt für die 
restliche Sschaltung weniger übrig.

Ich brauche also einen mit geringem ESR!
Gast #3702731
Lesenswert?

glaube mir bei deiner Anwendung als Batteriepuffer fällt der ESR nicht 
ins Gewicht. Falls doch wirst du mit deinem Kondensator sowieso keine 
100ms überbrücken können da die Stromaufnahme deiner Schaltung zu hoch 
ist.
Du hast eine Reihenschaltung aus dem ESR und deiner Last. Rechne das mal 
durch.


Thomas
Gast #3702749
Lesenswert?

Abgesehen davon,

wie ist das bei Aluminiumelkos? Warum ist heir kein ESR angegeben? In 
welchem Bereich liegenb die ESR von Aluminiumelkos? Ist das vergleichbar 
mit z.B. Supercaps oder gibts da große Abweichungen?
Gast #3702818
Lesenswert?

OK danke,

hab folgende Formel dafür gefunden:

ESR = tan(delta) / (2*PI*f*C)

Hmmm, die Frequenz ist bei mir aber 0, da der Elko parallel zur 
Batteriegleichspannung von 1,5V liegt.

Dementsprechend würde dann für ESR unendlich rauskommen ?! Kann mir 
jemand weiterhelfen?

Dank, lG
#3703190
Lesenswert?

Gert schrieb:
> Hmm, keiner eine Idee?

Doch, vergiss doch mal deine fixe Idee mit dem low ESR, such dir einen 
Kondensator der eben deine 10mF hat und die benötigte Spannung passt.
Und dann bist du fertig. Dein low ESR gefasel führt dazu dass dich hier 
niemand mehr ernst nimmt und dir keiner helfen wird.

Wenn du keinen Doppelschicht willst, wiel die erst bei 22mF anfangen und 
zu groß sind, dann bleibt eigentlich nur ein ELKO. Also such dir doch 
einfach einen Elko raus der deine 10mF hat und so klein wie möglich ist 
(weil 1,5V jeder kann). Und bei geforderten 10mF bei einer 
parametrischen Suche, wirst du garantiert keine 20 verschiedenen Typen 
mehr bekommen. Da wird die Auswahl dünn.

Niemand hier versteht dein Problem. Ehrlich.
Gast #3703220
Lesenswert?

Wenn wir schon mal beim Thema Batteriehalter sind:
Hab ihr Quellen wo man als normaler Mensch anständige Batteriehalter 
herbekommt? (Auch in kleinen Stückzahlen von 1-10 Stück)
Die von Reichelt sind ja leider absoluter Mist. Sie verlieren ständig 
den Kontakt zu den Batterien und die genieteten Verbindungen zwischen 
den Polen sind auch unter aller Sau. Ganz zu schweigen von der Passform 
und dem komplizierten "Ein-" und "Ausbau" der Batterien.

MfG Cimera
Gast #3703505
Lesenswert?

Gert schrieb:
> Nein, nicht während eines Batteriewechsels. DIe Batteriespannung ist
> kurzzeitig weg (ca 100ms) auf Grund von Kontaktproblemen bei
> Erschütterungen. Einfach so hinnehmen...

Was muß denn das für ein geheimes Projekt sein?
Da du damit auch nicht der einzige bist.
z.Bsp:
Beitrag "Spannungversorgung bei Erschütterung 1,5V"
Und ich glaube, da war noch mal was mit solchen 
"Überbrückungskondensatoren".
Schon komisch, auf einmal brauchen alle eine Überbrückung für eine 
wackelnde AA-Zelle.
Gast #3703765
Lesenswert?

Gert schrieb:
> DIe Batteriespannung ist
> kurzzeitig weg (ca 100ms) auf Grund von Kontaktproblemen bei
> Erschütterungen. Einfach so hinnehmen...

Wenn es keine "vernünftigen" Batteriehalter gibt und ein Elko zu 
groß/schwer/unhandlich/nicht ausrecihend ist - Na da würde ich überlegen 
ob ich die Masse der Batterie nicht so "beruhige" dass sie nicht mehr so 
schwingt. Kabelbinder, steifer Schaumstoff/Gummi/... zum verkeilen.

rgds
Gast #3703793
Lesenswert?

Es gibt ja auch noch Batterien, die haben Clip-Kontakte. Der 
Clip-Kontakthalter ist mit Litze zum Gerät verbunden. Da kann wackeln 
und vibrieren, so viel es will - es gibt keine Kontaktprobleme.

Blackbird
Gast #3706333
Lesenswert?

> bla schrieb:
> währe da eine Spule nicht sinnvoller?

> Würde ich auch sagen.

Kapiere ich nicht ganz. Bei Blindleistungskompensation okay, aber hier 
ist doch die Spannung weg (Spannungseinbrüche) - was soll da eine Spule 
bringen?
Gast #3706338
Lesenswert?

Es gibt übrigens durchaus Fälle in denen ein guter Batteriehalter 
trotzdem nicht gut genug ist und ein großer Cap zum stützen durchaus 
Sinn macht. Beispiel: Wiimote - obwohl da die Kontakte sogar mit Federn 
auf die Batterie gedrückt werden.
Gast #3706757
Lesenswert?

Nachfrage schrieb:
>> bla schrieb:
>> währe da eine Spule nicht sinnvoller?
>
>> Würde ich auch sagen.
>
> Kapiere ich nicht ganz. Bei Blindleistungskompensation okay, aber hier
> ist doch die Spannung weg (Spannungseinbrüche) - was soll da eine Spule
> bringen?

vllt Strom? Induktivitäten sind bessere Energiespeicher wenn man in 10x 
milli bereich kommt und wesentlich spannungsfester
Gast #3707785
Lesenswert?

> vllt Strom? Induktivitäten sind bessere Energiespeicher wenn man in 10x
> milli bereich kommt und wesentlich spannungsfester
Eine Induktivität ist kein Energiespeicher, ein Kondensator hingegen 
schon - sobald der Wirkstrom weg ist, wirst Du gar nichts mehr messen an 
der Induktivität.
Gast #3708158
Lesenswert?

> Üblicherweise ist die Speicherzeit bei Cs aber wesentlich grösser
> als bei Ls
ja, nämlich 0, wenn kein Wirkstrom da ist - und das ist bei fehlender 
Spannung bzw. fehlenden Kondensator als Stromlieferant immer der Fall.
Gast #3717350
Lesenswert?

Wenn es dir hilft, deine miserable Batteriekontaktierung zu 
stabilisieren, dann wende das Geld an. Du mußt selbst entscheiden. Wir 
kennen deine konkreten Anforderungen nicht.
Viel Glück für dein geheimes Projekt.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren