Motopick schrieb:
Zu Zeiten mechanischer "Wecker" galten 5 Minuten Gangabweichung
per Tag als tolerabel
Das ist Unsinn. Selbst einfache mechanische Wecker liefen in der Regel auf 30s/d genau.
Eine optische Aufnahme ist nicht ganz einfach. Da die Unruh - bitte ohne e am Ende, zwischen zwei und vier Schenkel hat, und dann noch die Anzahl der Schenkel die am Sensor vorbei kommen Amplitudenabhängig ist, ist es nicht ganz trivial.
Wie schon geschrieben, machen fast alle Zeitwaagen die Aufnahme akustisch. Über die Geräusche kann mann dann auch noch gleich die Amplitude ausrechnen, wenn mann den Hebungswinkel des Werks kennt.
Zur optischen Aufnahme gibt es ein mir bekannts Gerät von Witschi. Damit das vernünftige Werte ausspuckt, müssen aber diverse Parameter vom Uhrwerk hinterlegt sein.
Vanye R. schrieb:
Was nehmen die eigentlich als Referenz? Sollte deutlich genauer
sein als eine Uhr selber.
Die Zeitwaagen haben in der Regel einen Temperaturstabilisierten Quarz und können per GPS kalibriert werden.