Hallo,
ich nutze einen 74HCT125 von Nexperia (Datasheet im Anhang) als Pegelwandler von 3,3V auf 5V. Auf der 5V Seite kann ein Motortreiber angeschlossen werden. Neben einem PWM Signal (<50KHz) wird noch motor enable signal übertragen. Ich möchte das Board irgendwann als open source veröffentlichen und kann deshalb nicht mit Gewissheit sagen welcher Motortreiber angeschlossen wird. Viele nutzen das typische China BTS7960 Modul und dieses scheint nicht sonderlich Zuverlässig zu sein. Ich frage mich nun im Moment wie ich den 74HCT125 am besten absichere, da ich nicht weiß wie ein hochgegangenes BTS7960 Modul reagiert und welche Ströme, Störimpulse etc. in einem solchen Fall unerwartet meine Platine treffen können. Motoren die daran betrieben werden sind im Rahmen 12V-24V mit 10-30A zu erwarten.
Meine bisherige Schematic ist im Anhang (pcb_schematic.png) zu finden. Da der 74HCT125 bereits clamping Dioden an Board hat (max. 20ma?) habe ich noch einen Widerstand in Serie an jeden Ausgang gemacht. Nach meiner Berechnung (in der Schematic sind noch 2,2k Widerstände):
30V - 5V - 0.7V / 0,002A = 12KOhm
Zum einen: Ist diese Berechnung so richtig? Sind 25KOhm zu groß für ein PWM Signal mit max. 50KHz? Die Wattzahl dieser Widerstände müsste dann:
30V * 0,002A = 60mA
betragen?
Macht es Sinn in einem solchen Fall den 74HCT so abzusichern? Ist dies nötig? Gibt es bessere Methoden (Umfang/Nutzen)? Macht vielleicht eine TVS Diode hier pro Eingang Sinn? Externe clamping Dioden (z.B. BAT54S)? Eine Z-Diode?
Ich bin kein Profi und würde mich wirklich sehr über konstruktive Vorschläge freuen. :-)
Mit freundlichen Grüßen,
Ben

