Guten Tag,
ich will mir eine Unterbodenbeläuchtung für ein Auto (showcar) Bauen.
Da ich verschiedene Programe brauche, habe ich mir ein kleines Program
für einen µC geschrieben.
Da die LEDs nicht einfach ausgehen sollen, sondern "langsam" habe ich
einfach einen BUZ11 (der mir in einem anderen anderes Projekt hier
empfohlen wurde) hergenommen. Daran hab ich den Elko und einen
Widerstand mit 10k gegen Masse gelegt und vor dem µC einen Diode um den
zu schützen.
So müsste es doch eigentlich klappen oder?
gruß
Matthias
Die Lösung mit dem Kondensator ist nicht gut, die Helligkeit der LED
wird nicht gleichmässig mit der Spannung am Kondensator abnehmen.
Vermutlich müsstes Du eher 100 kOhm verwenden.
Und beim Einschalten müsster der uC zum Laden des Elkos ein viel zu
hoher Strompeek liefern, du solltest noch etwas 330 Ohm in Serie zur
Diode schalten, wenn Du nicht möchtest dass der uC-Ausgang schon früh
kaputt geht.
Mein Vorschlag wäre, dass Du den Elko und die Diode weglässt und die
Helligkeit per Software (PWM) steuerst, wenn Du schon ein uC hast! Dann
kannst Du Ein- und Ausschaltgeschwindigkeit per SW steuern und sogar
während dem Betrieb variieren...
Nur Mut, PWM kriegst Du schon hin, da kannst Du auch gleich etwas
dazulernen.
Hier im Forum findest Du bestimmt Beispiele oder Leute, die Dir mit
Programmbeispielen helfen können.
Was für einen uC verwendest Du? Welche Programiersprache? was hast Du
bisher schon programiert..?
Ich weiss, dieses Beispiel ist nicht super Effizient und auch nicht
sonderlich "schön", weil ohne Timer und Interrupt, aber für Anfänger
interressant zum Einstieg...
Moin,
genau, PWM ist das Zauberwort. Peter hat oben zwar "in Software"
geschrieben, damit meint er aber nur, daß du was programmieren sollst :)
.
Der AVR hat nen eingabautes PWM-Modul, du braucht du kaum noch zu
programmieren.
Und wenn das ein Showcar (und keine total spackige und alberne
Proletenkutsche) werden soll, dann such doch mal nach "Moodlight". Dann
kannst du deiner Beleuchtung noch ganz andere Effekte verpassen :) !
Gruß
>Die meisten AVRs haben PWM eigebaut.
Das stimmt, man ist dann aber an die spezifischen IO-Pins gebunden, die
SW-PWM funktioniert mit jedem beliebeigen IO-Pin.
Aber zur Zeit kennen wir weder die HW-Schaltung (bzw. uC-Typ) noch die
Programmiersprache die Matthias verwenden will.
Peter schrieb:> die> SW-PWM funktioniert mit jedem beliebeigen IO-Pin.
Klaro, das stimmt. Aber aus dem, was der TO bisher gepostet hat (was ja
noch nicht viel war) hab ich erstmal geschlossen, daß er etwas
programmier-scheu ist. Da wäre die HW-Lösung vielleicht angenehmer.
BTW: so schrecklich fand ich die Rechtschreibung gar nicht. Da hab ich
hier schon weitaus schlimmeres gesehen. Besonders haarstreubend:
Verschreiber im Titel! Wenn ich schon "simmulieren" lese...