Hilfe bei Schaltplan - Potentionmeter

Gast #2501922
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Hallo.
Ich muss für Physik diesen Schaltplan hier bauen (im Anhang). So weit so 
gut ist alles in Ordnung, allerding bleibe ich jetzt beim Widerstand mit 
50kOhm hängen. Und zwar sieht das ganz so aus, als ob das kein Normaler 
Widerstand, sondern ein Poti ist. Musste ich erstmal durch googlen 
rausfinden. Hoffe ich liege da richtig!
Nun meine Frage: Und zwar sind doch Potis da, um den Widerstand 
einzustellen, also z.b. 20kohm, oder 30 kohm oder so. Bei diesem hier 
steht aber 50kOhm, kann ich dann nicht einfach einen normalen 50kOhm 
widerstand nehmen und den direkt mit dem transistor verbinden?

hoffe man versteht meine Frage, ansonsten fragt einfach nochmal!
Vielen Dank!
lg
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Gast #2501947
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Ja, das ist ein Poti.

Ein Poti hat drei Anschlüsse, zwischen den beiden äußeren hast du einen 
ganz normalen widerstand. gleichzeitig hast du aber einen Schleifer, der 
den Widerstand irgendwo berührt, je nachdem wo er ihn berührt hat er 
unterschiedliche Widerstände zum linken bzw rechten Pol.
Wen dur dran drehst, verändert sich das Verhältnis. Du stellst damit den 
Arbeitspunkt vom Transistor ein. Wenn du den Punkt weist, könntest du 
das Poti durch zwei Widerstände ersetzten.
Gast #2501975
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Johannes Rössler schrieb:
> Ich muss für Physik diesen Schaltplan hier bauen (im Anhang). So weit so
> gut ist alles in Ordnung

Hallo Johannes,

ein paar Bemerkungen zur Darstellung in deinem Schaltplan:

- in einem Schaltplan werden als Leitungen bis auf Ausnahmen nur gerade 
Linien verwendet, d.h. den Halbbogen über Kondensator und MOSFET würde 
man normalerweise durch Geraden ersetzen.

- als Bauteilbezeichnung für einen MOSFET würde man nie C2 verwenden. 
"C" ist für Kondensatoren reserviert, "R" für Widerstände, "T" (oder oft 
auch "Q") für Transistoren/FETs/MOSFETs. Bei dir würde man den also als 
T1 bezeichnen. Die Widerstände müßten gerechterweise auch eine 
Bauteilbezeichnungen mit "R" bekommen. Das Poti würde entweder auch mit 
R oder alternativ mit P (Poti) bezeichnet, so das man sich im 
Beschreibungstext ohne lange Umschreiberei eindeutig auf einzelne 
Bauteile beziehen kann.

Gruß
Michael
#2501987
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Johannes Rössler schrieb:
> Nun meine Frage: Und zwar sind doch Potis da, um den Widerstand
> einzustellen, also z.b. 20kohm, oder 30 kohm oder so. Bei diesem hier
> steht aber 50kOhm, kann ich dann nicht einfach einen normalen 50kOhm
> widerstand nehmen und den direkt mit dem transistor verbinden?

Nein, denn in Deinem Fall wird das Poti als Spannungsteiler eingesetzt, 
um die Gatespannung einstellen zu können. Die Spannung am Gate 
entspricht dem Verhältnis vom unteren Teilwiderstand des Potis zum 
Gesamtwiderstand (50k+1k).

Berechnen kann man dies mit Hilfe eines Dreisatzes:
Gatespannung = Gesamtspannung * Teilwiderstand / Gesamtwiderstand
Gast #2502018
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>- in einem Schaltplan werden als Leitungen bis auf Ausnahmen nur gerade
>Linien verwendet, d.h. den Halbbogen über Kondensator und MOSFET würde
>man normalerweise durch Geraden ersetzen.

das ist doch in dieser Anwendung eine Antenne. Ich vermute mal, das soll 
ein UHF Sender sein.


@Johannes:
Du kannst den 50kOhm Poti ersetzen durch 2 Widerstände, so wie in meiner 
Skizze dargestellt.
Zusammen müssen die beiden Widerstände 50k geben. Ob aber 24k+26k oder 
49k+1k, das hängt davon ab, wie der Poti eingestellt ist.
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#2502034
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urs schrieb:
> das ist doch in dieser Anwendung eine Antenne. Ich vermute mal, das soll
> ein UHF Sender sein.

Jetzt ist der TO völlig verschreckt! ;-)

Natürlich ist das mit der Antenne korrekt, aber dennoch fehlt die 
FET-Bezeichnung, denn immerhin ist er das einzige undef. BE.

Die Potiersatzschaltung ist Mist, da zumindest der 1k unsinnig und die 
AP-Beeinflussung unmöglich wird!
Gast #2502119
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Quarz schrieb:
> olaf schrieb:
>> ansonsten nennt sich das ding potentiometer...schlaumeier!
>
> Das war damals, zu deiner vergangenen Zeit so.
> Bei meinem Lehrer gilt die neue Rechtschreibung.

...ja die liebe neue rechtschreibung,da ist alles möglich....die 
verwirrung ist groß und das volk wird verdummt ...naja wie dem auch sei, 
dieses mal hattest du recht ;-)
Gast #2502141
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urs schrieb:
>>- in einem Schaltplan werden als Leitungen bis auf Ausnahmen nur gerade
>>Linien verwendet, d.h. den Halbbogen über Kondensator und MOSFET würde
>>man normalerweise durch Geraden ersetzen.
>
> das ist doch in dieser Anwendung eine Antenne. Ich vermute mal, das soll
> ein UHF Sender sein.

Dann sollte man die auch als Bauelement anlegen und nicht durch 
irgendwelche unbeschrifteten krummen Leitungen andeuten. Zumindest 
Frequenz und ERP sollten dranstehen, damit man sich gleich im 
Frequenznutzungsplan über die Betriebsbedinungen schlau machen kann.

http://www.bundesnetzagentur.de/cae/servlet/contentblob/38448/publicationFile/2659/Frequenznutzungsplan2008_Id17448pdf.pdf
Gast #2502736
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Also schonmal vielen Dank für die Hilfe. Der Schaltplan stammt aus 
meinem Physikbuch, habe also nicht ich selbst gemacht. Der Transistor 
ist ein BUZ11, hab ich auch schon hier. Ich werde jetzt einfach nen Poti 
kaufen, das wird wohl das einfachste werden.
PS. Der Transistor wird hier nicht als C2 beschrieben, sondern das ist 
die Kapazität des Schwingkreises....

Aber gut, ich nehme jetzt einfach nen Poti. Hier aber noch eine Frage, 
und zwar werde ich diesen hier kaufen:
http://www.conrad.de/ce/de/product/430889/POTENTIOMETER-PT-10-LV-50-K-LIN-LIEGEND/SHOP_AREA_17440&promotionareaSearchDetail=005
(Conrad Artikelnummer: 430889 - 62)

Welchen Anschluss muss ich jetzt wo anschliesen? Also was kommt an den 
Transistor, was an + und was an -?

Vielen Dank!
lg
Gast #2502742
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Johannes Rössler schrieb:
> Welchen Anschluss muss ich jetzt wo anschliesen? Also was kommt an den
> Transistor, was an + und was an -?

Überleg' dir einfach, welche Anschlüsse wohl an den Ende der 
Widerstandsbahn sind und welcher Anschluß dann an den Schleifer gehen 
müßte. Mit einem Ohmmeter ist das auch schnell ausgemessen.
Gast #2502766
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Michael schrieb:
>Das ist ja noch schlimmer, eine Bezeichnung für ein Bauteil, das gar
>nicht als Schaltsymbol eingezeichnet ist.

Gemeint ist die Gate-Drain-Kapazität. In den Berechnungen C2 genannt.

Eigentlich ist das Schaltsymbol eines Mosfet da gar nicht so verkehrt. 
Die parallelen Striche sehen schon fast wie das Symbol eines 
Kondensators aus.

Ungewohnt. Wenn man mal drüber nachdenkt, kann man durchaus C2,C3,C4 an 
die 4 Striche des Mosfet-Schaltsymbols schreiben.
Gast #2502783
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Hallo Johannes,

du solltest noch einen Trimmkondensator mit bestellen.

Auf dem Foto sieht man, dass C1 ein Trimmkondensator ist. Dann steht so 
ganz unauffällig daneben : "...wenn dieser auf die Oszillatorfrequenz 
abgestimmt ist".

Zum abstimmen musst du C1 verändern.

Kann übrigens recht frustrierend werden. Wenn die Lampe nicht leuchtet, 
gibt es 3 Ursachen.
-Schaltung falsch zusammengelötet.
-Schwingkreis nicht richtig abgestimmt.
-Dämpfung durch den Prüfkreis zu stark.

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