Michael schrieb:
> Schrumpfschlauch ist nicht schlecht. Leider sind die Kabel alle schon
> fertig.
Auch wenn der Beitrag inzwischen veraltet sein mag. Über Google gefunden
wird er jedoch und daher möchte ich hier auch noch meinen Hinweis
anbringen.
Die Kabel sind bereits fertig konfektioniert und sollen nachträglich
beschriftet werden? Von der ganzen Planung bereits daneben gegangen,
wenn nicht mal mehr Schrumpfschlauch geht. Da hilft letztlich nur
entsorgen und daraus lernen.
Die Planung hätte aussehen müssen: Wie sollen die Kabel beschriftet
werden? Lasermarkierung ist da sicher die qualitativ repräsentativste
Form. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass das verwendete Kabel für
Laserbeschriftung geeignet ist. Die Beschriftung ist hierbei über die
gesamte Leitungslänge hinweg in selbst festzulegenden Abständen.
Wenn jedoch bei bereits 2000,- Euro die "Schmerzgrenze" erreicht ist und
eine Verwendung einer Kabelbedruckungsmaschine über diesen Auftrag
hinaus nicht klar ist, kommt ausschließlich ein Dienstleister in Frage,
der die fertig bedruckten Kabel liefert. Ein solches Gerät liegt locker
im fünfstelligen Euro-Bereich und lohnt nur bei sehr viel größeren
Verbrauchsmengen. Bei einem Einzelauftrag von vielleicht 20000 Kabeln
über die Anschaffung einer Bedruckungsmaschine nachzudenken ist
natürlich wirtschaftlicher Nonsens.
Wenn dennoch die fertig konfektionierten Kabel beschriftet werden
sollen,, gehen vielleicht noch Kunststoffschilder mit Kabelbindern
befestigen oder selbstklebende Tags - aber sieht letztlich auch nur aus,
wie gewollt und nicht gekonnt und wenn ein Kabel irgendwo in der Mitte
beschädigt ist, wird genau dort nicht herauszufinden sein, wie es
heisst, da ohne Laserbeschriftung nur die Enden markiert sind.