Außerirdische Zivilisationen und Electronic?

OP #4760819
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Hallo,

ich habe mich schon oft gefragt, ob eventuelle außerirdische 
Zivilisationen die auf unserem oder höheren technischen Wissen sind 
auch Elektronik nutzen. Also genau wie wir.


Vielleicht gibt es intelligentes Leben das auf anderen Grundlagen als 
Sauerstoff und Wasser basiert.
Und dass deshalb die Entwicklung dort andere Wege gegangen ist.


 Im Roman „Menschen wie Götter“ zum Beispiel nutzen die Außerirdischen 
zur Kommunikation sogenannte Raumwellen, die sich mit 
Überlichtgeschwindigkeit ausbreiten.

Ich weiß, es ist nur Phantasie, aber muss die technische Entwicklung im 
Universum immer gleich ablaufen?

Ich kann mir vorstellen dass es Möglichkeiten gibt,die gigantischen und 
unvorstellbaren Entfernungen im All zu überwinden. Vielleicht sind sie 
nur noch nicht entdeckt worden?


Ein spannendes Thema, und ich bin auf Eure Antworten gespannt.


Tom
#4760841
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> Vielleicht gibt es intelligentes Leben das auf anderen Grundlagen als
> Sauerstoff und Wasser basiert.

Der Sauerstoff der Athmosphäre ist die erste durch Leben selbst 
hervorgerufene massive Umweltverschmutzung und hätte aufgrund seiner 
chemischen Reaktionsfreudigkeit das Leben fast wieder umgebracht. Er 
entstand nämlich erst durch die frühen Organismen als Produkt der 
Photosynthese.

Leben geht also nachweislich auch ohne Sauerstoff. Der Knackpunkt des 
irdischen Lebens ist der Kohlenstoff.

>  Im Roman „Menschen wie Götter“ zum Beispiel nutzen die Außerirdischen
> zur Kommunikation sogenannte Raumwellen, die sich mit
> Überlichtgeschwindigkeit ausbreiten.

Den meisten SF-Autoren ist Unterlichtgeschwindigkeit zu umständlich, 
weil mal dann nicht einfach irdische Szenen auf ausserirdische 
umschreiben kann. Also erfinden sie irgendwas, das überlichtschnell 
funktioniert. Und schon ist das Leben als SF-Autor viel einfacher.
(Firma: Funkenflug Industries) #4760908
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Also ich bin fest davon überzeugt, daß es möglich ist, mit 
Überlichtgeschwindigkeit zu reisen. Es gibt ja schon lange den Verdacht, 
daß einige Elementarteilchen das können und bevor es Flugzeuge gab war 
auch jeder Meinung es wäre unmöglich, schneller als der Schall zu sein.

Ich bin auch davon überzeugt, daß es "da draußen" definitiv noch 
woanders Leben gibt. Ob das so aussieht wie wir uns das vorstellen und 
ob es auf den selben Grundsätzen basiert weiß wohl niemand. Meine, 
unsere Technologie ist an interplanetaren Maßstäben gemessen dermaßen 
schlecht, daß wir noch nicht einmal ein Telefonat zum Mars führen 
könnten. Die minimale Entfernung zum Mars sind glaub ich 55 Millionen 
Kilometer, Funkwellen mit Lichtgeschwindigkeit brauchen dafür ziemlich 
genau drei Minuten. Das bedeutet, daß unser Gesprächspartner uns erst 
nach drei Minuten hört und wir erst nach 6 Minuten eine Antwort bekämen.

Das nächste Problem ist, daß wir mit Licht immer nur die Vergangenheit 
wahrnehmen können. Wenn die Sonne vor 5 Minuten einfach erloschen wäre, 
wüßten wir noch nichts davon, da wir nur den Zustand sehen, den die 
Sonne vor etwa 8 Minuten und 20 Sekunden hatte. Für interstellare oder 
gar intergalaktische Erkundungen in Echtzeit (bzw. Antworten auf die 
Frage "Was ist JETZT da?") sind Licht und Radiowellen nicht zu 
gebrauchen und was anderes haben wir im Moment nicht.
#4760922
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Ben B. schrieb:
> Es gibt ja schon lange den Verdacht,
> daß einige Elementarteilchen das können

Wobei ich den Verdacht habe, dass da oft der Wunsch der Vater des 
Gedankens war.

> und bevor es Flugzeuge gab war
> auch jeder Meinung es wäre unmöglich, schneller als der Schall zu sein.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Mündungsgeschwindigkeit von Waffen 
als Folge der Ablösung von Schwarzpulver durch bessere Treibladungen 
schon im 19. Jahrhundert die Schallgeschwindigkeit überschritt.
#4760953
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Ben B. schrieb:
> Also ich bin fest davon überzeugt, daß es möglich ist, mit
> Überlichtgeschwindigkeit zu reisen.

Jein.
Es mag möglich sein von hier nach Alpha Centauri in 2 Wochen zu reisen. 
Das könnte sein, dafür verstehen wir das Universum nicht gut genug.

Aber diese Reise wird nicht so aussehen dass du bei 300000 m/s einfach 
weiter aufs Gas trittst und dadurch schneller wirst.
Das geht nach aktuellem Stand einfach nicht.

So Sci-Fi wie sie oft dargestellt werden sind Wurmlöcher und 
Warpantriebe nämlich garnicht, es gibt zumindest theoretische 
Betrachtungen dazu.
Gut, die scheitern in der Praxis an so Details wie "negativer Energie", 
aber zumindest mathematisch gibt es plausible Konzepte um sehr schnell 
sehr große Entfernungen zurückzulegen.
Aber mit "schneller als Licht" hat das eher wenig zu tun.
Gast #4761021
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Ich kann mir durchaus vorstellen, dass andere Lebensformen auch 
Elektrizität nutzen.

Genau so gut könnte es sein, dass sie andere Kräfte nutzen, die wir 
möglicherweise mangels besseren Verständnisses als Magie bezeichnen 
würden.

Es gibt ja sogar Berichte von Menschen, die mit wissenschaftlich nicht 
erklärten Kräften gutes und böses anstellen.
#4761023
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Le X. schrieb:
> zumindest mathematisch gibt es plausible Konzepte um sehr schnell
> sehr große Entfernungen zurückzulegen.
> Aber mit "schneller als Licht" hat das eher wenig zu tun.

Ja, man sollte es "anders als die Fortbewegung des Lichts" nennen.

Die Forscher kennen sowas ja bereits.
Weil sie es aber noch nicht richtig verstehen, nennen sie es "dunkle 
Materie", die sich mit Hilfe "dunkler Energie" scheinbar gleichzeitig 
und in großer Menge überall befindet.

Genau so nebelhaft hätte man vor 200 Jahren die Übermittlung eines 
bewegten farbigen Live-Bildes vom Fussbalstadion durch die Luft in den 
Bilderrahmen des Gemäldes an meiner Wohnzimmerwand beschrieben.
Gast #4761042
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Fernsehen, Youtube, Bücher über paranormale Beobachtungen. Da ist sicher 
viel Unfug bei. Aber prinzipiell halte ich nicht alles gleich für 
unmöglich, bloß weil unsere Wissenschaft es nicht erklären kann.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4761045
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Mögliche ET's werden die Erde bestimmt nicht besuchen.

Künden doch ziemlich starke Radio-Blips, von Atombombenabwürfen und 
Tests, die zumindest  in der Vergangenheit ziemlich oft von der Erde 
ausgesendet
wurden.
Und zwar von einer minderen Intelligenz,
mit der man sich besser nicht abgibt.

Die Blips "laufen" übrigens immer noch und dürften um einiges besser 
Empfangbar sein als Radio-Sender.
#4761101
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Tom B. schrieb:
> Und dass deshalb die Entwicklung dort andere Wege gegangen ist.

Angenommen, statt auf Kohlenstoff-, auf Silizium-basierte Lebensformen.
(oder andere Elemente der 5-er Gruppe)
Anpassung an gegebene(kosmologische) Umweltbedingungen wäre einfacher.
(Druck,Gravitation,Hitze, usw.)
Angenommen, die Intelligenz wäre nicht auf Milliarden Einzelindividuen 
verteilt(die sich bekanntermaßen sogut wie nie einig sind), sondern als 
Komplex in einem Makroindividum, bestehend aus austauschbaren (und der 
Aufgabenstellung nach Notwendigkeit und Bedarf) Grundbausteinen?
Gäbe es da die Notwendigkeit elektronischer Kommunikation?
Es ist nicht notwendig, eine kollektive Meinung zu bilden, denn es 
gibt nur einen Organismus!
Die Kommunikation zwischen den "Organen" des Gebildes muss nicht 
zwangsläufig auf Nervenbahnen/-elektr.Impulsen beruhen.
Chem. Prozesse, ähnlich hormoneller Steuerung könnte genügen, -denn man 
hat ja alle Zeit der Welt, da durch ständige Reproduktion quasi 
unsterblich.
#4761119
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Jürgen D. schrieb:
> Na dann könnte eine hoch zivilisierte Intelligenz die Atombomben ja als
> Ping ans Universum verwendet haben.
> Bumm, hier sind wir :)
Wir sollten lieber beten, dass es keine mächtigen und intelligenten 
anderen Wesen im Weltraum gibt, die unsere Atombombentests bemerken. Sie 
könnten auf die Idee kommen, dass wir uns zu einer Bedrohung entwickeln 
könnten...
#4761137
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Thomas E. schrieb:
> Und wo kommt das Wesen her? Evolution geht anders.

Der Zufall, der laut einer bestehenden Theorie die durch Meteoriten 
transportierten Aminosäureketten in die Ursuppe auf Erden plumpsen lies, 
könnte anderswo andere Reaktionen hervorgebracht haben, die dann 
ihrerseits in einem evolutionären Prozess eben dieses Unikat gebildet 
haben.
Zu denken, nur organisches Leben sei Leben, ist egoistisch..
#4761150
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Erhard D. schrieb:
> Der Zufall, der laut einer bestehenden Theorie die durch Meteoriten
> transportierten Aminosäureketten in die Ursuppe auf Erden plumpsen lies,

Das Leben auf diesem Planeten ist auch auf diesem Planeten entstanden.

> könnte anderswo andere Reaktionen hervorgebracht haben, die dann
> ihrerseits in einem evolutionären Prozess eben dieses Unikat gebildet
> haben.

Also doch Evolution. Warum hat die Evolution irgendwann aufgehört?

> Zu denken, nur organisches Leben sei Leben, ist egoistisch..

Es gibt nur organisches Leben.
Gast #4761174
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Erhard D. schrieb:
> Angenommen, statt auf Kohlenstoff-, auf Silizium-basierte Lebensformen.

Von einem Vortrag Harald Leschs habe ich da noch im Hinterkopf, daß 
diese Verbindungen gegenüber Kohlenstoff zu reaktionsträge sind, um z.B. 
hormonelle Reaktionen zur Steuerung zu ermöglichen.
#4761180
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Timm T. schrieb:
> Von einem Vortrag Harald Leschs habe ich da noch im Hinterkopf, daß
> diese Verbindungen gegenüber Kohlenstoff zu reaktionsträge sind, um z.B.
> hormonelle Reaktionen zur Steuerung zu ermöglichen.

Der Vortag ist mir auch bekannt.
Eine andere Sache ist: Es gibt auf diesem Planeten deutlich mehr 
Silizium als Kohlenstoff. Warum gibt es Millionen verschiedener 
organischer Kohlenstoffverbindungen und nicht eine einzige auf 
Siliziumbasis?
#4761190
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Timm T. schrieb:
> Erhard D. schrieb:
>> Angenommen, statt auf Kohlenstoff-, auf Silizium-basierte Lebensformen.
>
> Von einem Vortrag Harald Leschs habe ich da noch im Hinterkopf, daß
> diese Verbindungen gegenüber Kohlenstoff zu reaktionsträge sind, um z.B.
> hormonelle Reaktionen zur Steuerung zu ermöglichen.

Bei uns Einzelindividuen ist Zeit(Lebens-) ein entscheidender Faktor.
Ich schrieb
>ähnlich hormoneller Steuerung könnte genügen,
- nur in Anlehnung an..
#4761212
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Es hat hier schon diverse Begegnungen mit Außerirdischen gegeben. Belegt 
ist zum Beispiel das Zusammentreffen eines Außerirdischen mit Udo 
Lindenberg:
https://www.youtube.com/watch?v=kgkxytfDUIc

Jürgen von der Lippe begegnete ebenso einem solchen, namens "Lars", der 
von sich behauptete, vom Mars zu kommen.

David Bowie beschrieb, was Major Tom im All für Bekanntschaften machte:
https://www.youtube.com/watch?v=iYYRH4apXDo

1983 schon tauchte "Codo der III aus der Sternenmitte" auf:
https://www.youtube.com/watch?v=XzQ68MekYcc

Es ist also vielfach belegt, daß wir nicht allein im All sind.
;)
mfG Paul
#4761532
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Erhard D. schrieb:
> Zu denken, nur organisches Leben sei Leben, ist egoistisch..
Vorausgesetzt, es könnte 'andere' (nicht-organische) Lebensformen geben 
(was soll das sein? kommt auf die Definition von 'organisch' an...):

Höchstens egozentrisch. Egoistisch, wie soll das gehen? Glaubt irgend 
jemand, dass es andere Lebensformen juckt, ob und wie wir sie sehen, 
verstehen, anerkennen?
(Das erinnert mich an einen Spruch aus einer Umweltsendung aus den 80er 
Jahren in den dritten Fernsehprogrammen: "Die Natur braucht uns nicht!")
#4761534
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Ihr seit ja ganz schön optimistisch was die überschreitung der
Lichtgeschwindigkeit betrifft.

Habt ihr schon mal in betracht gezogen dass es für makroskopische
Objekte endgültig nicht möglich ist sich so schnell zu bewegen?

Dann werden wir unser Sonnensystem nie verlassen.
..und die anderen auch nicht. :)


Aber vielleicht ist Kommunikation möglich, so mit Telepräsenz
wie in StarWars, ohne die Möglichkeit Krieg zu führen.
(eine Bombe wäre ein paar tausend Jahre unterwegs.)


Ich bin mal gespannt was die Wissenschaft zu meinen Lebzeiten
noch alles rausfindet.
Dass die jetzigen Theorien noch Löcher haben sieht man ja an
dem dunkle Materie/Energie Konstrukt.
#4761587
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Chris D. schrieb:
> Wie hieß es mal irgendwo?
>
> "Der beste Hinweis auf außerirdische Intelligenzen ist, dass sie keinen
> Kontakt mit uns aufnehmen."

Eine Möglichkeit!

Nur wir senden ständig Signale ins Weltall, unbeabsichtigt.

Zu den Lebensformen, inzwischen hat man an heissen Quellen Lebensformen 
entdeckt (Keine Aliens), die an Orten leben, die man früher (10-20-100 
Jahren) für unmöglich hielt.

Aus Contact - sinngemäß:
Das wäre eine riesige Platzverschwendung, wenn wir die einzigen wären.

Ich muss nicht den Theorien eines Hotelbesitzers von Däniken folgen, um 
zum Schluss zu kommen, es gibt außerirdisches Leben.

Wir senden erst seit etwas über 100 Jahre elektromagnetische Wellen aus.
Wir suchen nach diesen Signalen seit etwas über 50 Jahren.
Der Bau der Pyramiden ist 4000 Jahre ++ her.

Welche Erkenntnisse erwarten wir von Untersuchungen vo SETI?

Nehmen wir mal an, wir finden ein intelligentes Signal aus einem 
Sonnensystem "nur" 4 Lichtjahre entfernt.

Wir könnten, wenn wir wollten,  etwas zurückschicken, eine Antwort 
hätten wir, vorausgesetzt, die wollten und könnten uns hören und 
verstehen erst in frühstens 8 Jahren hören. Falls wir das verstehen.

Die Entdeckung eines intelligenten außerirdischen Signals, wäre sowas 
wie die Entdeckung Amerikas und des ersten Menschen auf dem Mond 
zusammen.

Die Entdeckung tatsächlich außerirdischen Lebens durch zB: die Marssonde 
"Schiaparelli" wäre ähnlich bedeutsam.

Die Wahrheit dürfte ähnlich der Suche nach dem "Gottesteilchen" heissen, 
JA, Aber!

Gute Nacht!

Mein Computer sucht weiter mit SETI nach außerirdischer Intelligenz.
Erfolg, fraglich, wohl nicht während meiner Lebenszeit, aber wenn doch, 
ich war dabei!

Süße Träume!
#4761609
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Es dauert nun einmal eine gewisse Zeit, bis sich aufgrund von der 
Aneinanderreihung von Zufällen der Wasserstoff zu Schwärmen von 
kooperierenden DNA-Maschinen zusammen strukturiert. Es wird immer wieder 
neu gemischt und kombiniert und dann auf die entsprechenden Maßstäbe 
gebracht. Irgendwann ist das Ganze mehr als die Summe seiner Einzelteile 
(Synergie). Bei uns dauerte es mehrere Mrd. Jahre. Das Universum ist 
kaum älter.

Die Frage ist, wie das zufällig schneller gehen soll. Wir wissen es 
nicht und beherrschen es auch nicht. Wenn wir diese "Technologie" einmal 
beherrschen, stehen uns interessante Türen offen, vielleicht sogar DNA 
mit mehr Basen. Bis dahin verschwimmen die Grenzen zwischen Lebewesen 
und Maschine; genau wie im Sci-Fi.

Es ist sicher gut, dass wir technologisch noch nicht so weit sind, aber 
der Weg scheint sich straightforward abzuzeichnen.
Gast #4761624
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Stefan U. schrieb:
> Genau so gut könnte es sein, dass sie andere Kräfte nutzen, die wir
> möglicherweise mangels besseren Verständnisses als Magie bezeichnen
> würden.

Erdstrahlen.


> Es gibt ja sogar Berichte von Menschen, die mit wissenschaftlich nicht
> erklärten Kräften gutes und böses anstellen.

Zauberer, Feen, Engel, Elfen, etc.


Bitte weiter fliegen. Hier gibt's nichts zu sehen...
(Firma: Q3) #4761645
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Für die Existenz von ausserirdischen Intelligenzen gibt es einen 
einfachen statistischen "Beweis":

- das uns z.Zt. bekannte Universum beinhaltet ca. 10 hoch 23 Sterne
- wenn davon nur jede 1000ste über Planeten verfügt, sind das 10 hoch 20
- wenn sich von diesen Planeten nur jeder 1000ste in der habitablen Zone 
befindet, sind das 10 hoch 17 Planeten
- wenn davon jeder 1000ste sowas wie Leben hervorgebracht hat, sind das 
10 hoch 14 Planeten
- wenn davon jeder 100ste Planet Leben oberhalb von Mikroben 
hervorgebracht hat, sind das 10 hoch 11
- wenn davon jeder 1000ste Planet intelligentes Leben ... naja, dann 
sind das immerhin 10 hoch 8 Zivilisationen ...

Ist doch 'ne ganze Menge. Aber: Verteilt auf 10 hoch 23 Sonnen ist wohl 
eher das Problem, ob sich deren Vertreter jemals begegnen werden.
Gast #4761652
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Frank E. schrieb:
> Für die Existenz von ausserirdischen Intelligenzen gibt es einen
> einfachen statistischen "Beweis":

...der völliger Blödsinn ist.

Problem: Alle Faktoren in dieser Schätzungen sind vollkommen belanglos.

Ob jeder 1000ste oder nur jeder 1000000000000000000000000000000ste 
Planet Leben hervorbringen, weiß kein Mensch dieser Erde.

Und nur weil der Original-Autor dieser Aussage eine gewisse Popularität 
besitzt, wird sie dadurch nicht besser.

Wenn alle Faktoren in dieser Schätzung nur um den Faktor 1000 daneben 
liegen, war's das mit den 10^8 Zivilisationen...
#4761659
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Lars R. schrieb:
> [DNA]

Wenn ich es mir Recht überlege, so sind wir technologisch vielleicht 
schon weiter, als gut für uns ist. Die Verhinderung eines weltweiten 
Atomkrieges ist ein Kinderspiel im Vergleich zu dem, was uns 
möglicherweise bevorsteht.

DNA-Sequenzen austauschen ist eine Sache. Aber wenn einmal jeder auf dem 
Schreibtisch DNA mit Hilfe von selbst gebauten kleinen Maschinen Molekül 
für Molekül zusammenbaut, so steht uns eine Singularität bevor. Auch 
kann man die Zutaten nicht regulieren.

Eine weiterentwickelte Zivilisation hat eine solche DNA-Singularität 
überlebt. Und wie sieht solch eine Zivilisation aus, die die 
Möglichkeiten von DNA vollständig technologisch ausreizt sowohl für 
"Hilfsmaschinen" als auch für den eigenen Körper? Mhhh...
Gast #4761675
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Frank E. schrieb:
> - das uns z.Zt. bekannte Universum beinhaltet ca. 10 hoch 23 Sterne

- wenn davon nur jede 1.000.000ste über Planeten verfügt, sind das 10 
hoch 17
- wenn sich von diesen Planeten nur jeder 1.000.000ste in der habitablen 
Zone befindet, sind das 10 hoch 11 Planeten
- wenn davon jeder 1.000.000ste sowas wie Leben hervorgebracht hat, sind 
das
10 hoch 5 Planeten
- wenn davon jeder 100.000ste Planet Leben oberhalb von Mikroben 
hervorgebracht hat, sind das 10 hoch 0
- wenn davon jeder 1.000.000ste Planet intelligentes Leben ... naja, 
dann sind das immerhin 10 hoch -6 Zivilisationen ...

=> Es gibt kein intelligentes Leben im Universum. q.e.d.

Siehste, das kommt davon, wenn man irgendwelche Faktoren willkürlich 
annimmt.
#4761686
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Die "Ausserirdischen" hier auf der Erde nutzen die selbe
Technik wie unsere -

wie sonst brauchten sie moderne Funktechnik wie Ei, Apfel usw...?


Aber mal im Ernst!

Denkt jemand, dass wir einmal schneller funken oder lichtsenden
können?

Wenn das alles stimmt, was heute über Elektronen, Photonen und Co.
bekannt ist, dann denke ich, es wird nicht möglich sein, schneller
als mit uns bekannter Lichtgeschwindigkeit Nachrichten zu
übermitteln...


Mani
#4761710
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Frank E. schrieb:
> Für die Existenz von ausserirdischen Intelligenzen gibt es einen
> einfachen statistischen "Beweis":

Nö, den gibt es nicht.
Zwischen Planeten, auf denen sich Leben, wie wir es kennen, entstehen 
kann und tatsächlich entsteht ist ein Unterschied.

Da wir nur einen Planeten kennen, auf dem es Leben gibt, kennen wir auch 
nicht die Wahrscheinlichkeit auf wie vielen Planeten es leben gibt.

Falls jetzt die Marssonde "Schiaparelli" funktioniert und tatsächlich 
eindeutige Zeichen von außerirdischen, also nicht mitgebrachtes Leben 
auf dem Mars findet, sieht das anders aus.
#4761723
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Mani W. schrieb:
> Denkt jemand, dass wir einmal schneller funken oder lichtsenden
> können?
Nein.

> Wenn das alles stimmt, was heute über Elektronen, Photonen und Co.
> bekannt ist, dann denke ich, es wird nicht möglich sein, schneller
> als mit uns bekannter Lichtgeschwindigkeit Nachrichten zu
> übermitteln...

Eventuell.
Aber auf andere Arten, nicht "funken".
Gast #4761872
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Tom B. schrieb:
> ich habe mich schon oft gefragt, ob eventuelle außerirdische
> Zivilisationen die auf unserem oder höheren technischen Wissen sind
> auch Elektronik nutzen. Also genau wie wir.

Naja das Problem ist das wir uns nur das vorstellen können worüber wir 
wissen haben oder was wir berechnen können, da kann es genügend anderes 
geben, relativ vorstellbar wehre aber z.b. nicht unsere Elektronik 
sondern, was Biologisches als "Elektronik" zu benutzen, da spielt aber 
wie schon oben erwähnt genug mit rein in die Entwicklung, z.b. die 
Umgebungsbedingungen, Ressourcen, ...


Zum schneller Funken, schneller als Licht geht nicht die frage ist ob 
man die Strecke verkürzten kann um von A nach B was zu übertragen aber 
bis jetzt ist das alles ja sehr Spekulativ.
#4762297
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Tom B. schrieb:
> Hallo,
>
> ich habe mich schon oft gefragt, ob eventuelle außerirdische
> Zivilisationen, die auf unserem oder höheren technischen Wissen sind
> auch Elektronik nutzen. Also genau wie wir.

Ja. Dem Prinzip nach. Heißen wird das bei denen anders.

https://www.youtube.com/watch?v=k7P8XYM2jd4&list=PLUyF8cjCzkuVH1x7o3OWC4n0Xfg42mkqn

https://www.youtube.com/watch?v=J_jBnLw6_h4&list=PLUyF8cjCzkuVH1x7o3OWC4n0Xfg42mkqn&index=2

https://www.youtube.com/watch?v=_zHhqrMSOdw&list=PLUyF8cjCzkuVH1x7o3OWC4n0Xfg42mkqn&index=3

https://www.youtube.com/watch?v=y15whalhHLE
#4762322
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Erhard D. schrieb:
> Angenommen, die Intelligenz wäre nicht auf Milliarden Einzelindividuen
> verteilt(die sich bekanntermaßen sogut wie nie einig sind), sondern als
> Komplex in einem Makroindividum, bestehend aus austauschbaren (und der
> Aufgabenstellung nach Notwendigkeit und Bedarf) Grundbausteinen?
> Gäbe es da die Notwendigkeit elektronischer Kommunikation?
> Es ist nicht notwendig, eine kollektive Meinung zu bilden, denn es
> gibt nur einen Organismus!

Gibts doch, die heisen Borg.
#4762539
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● J-A V. schrieb:
> Dipl.- G. schrieb:
>> Übrigens heißt das Zeug DNS, und nicht DNA.
>
> dann benutze nie
>
> ...nie wieder irgendwelche anderen Anglismen!

Mache ich ohnehin extrem selten. Ich spreche den ganzen lieben langen 
Tag Englisch. Änglisch schwätze inkriest die Äwärness für die 
Muttersprache. Reläxe und sei nicht so salty. Downloade lieber mal ne 
Äpp. Du mußt weniger tryharden, dann klappt es auch mit der 
Desoxyribonukleinsäure.
#4762552
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Dipl.- G. schrieb:
>> dann benutze nie
>>
>> ...nie wieder irgendwelche anderen Anglismen!
>
> Mache ich ohnehin extrem selten.   ...
Nun ja, es ist halt so, dass für zahlreiche Dinge eher die aus dem 
Englischen stammenden Abkürzungen verwendet werden. Ich kenne z.B. 
niemanden, der statt ICs lieber ISe verbaut. ;)
Und SMD-Bauteile heißen bei uns auch nicht OMB, THT-Bauteile nicht DSB 
usw...
;)

Ebenso LED, LCD, wobei ich es dann wieder doof finde, wenn Leute nicht 
wissend, was LCD heißt, gerne "LCD-Anzeige" sagen. Das erinnert mich 
dann immer an SAT1: Der "Filmfilm"...
#4762649
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Frank E. schrieb:
> Für die Existenz von ausserirdischen Intelligenzen gibt es einen
> einfachen statistischen "Beweis":
>
> - das uns z.Zt. bekannte Universum beinhaltet ca. 10 hoch 23 Sterne
> - wenn davon nur jede 1000ste über Planeten verfügt, sind das 10 hoch 20
> - wenn sich von diesen Planeten nur jeder 1000ste in der habitablen Zone
> befindet, sind das 10 hoch 17 Planeten
> - wenn davon jeder 1000ste sowas wie Leben hervorgebracht hat, sind das
> 10 hoch 14 Planeten
> - wenn davon jeder 100ste Planet Leben oberhalb von Mikroben
> hervorgebracht hat, sind das 10 hoch 11
> - wenn davon jeder 1000ste Planet intelligentes Leben ... naja, dann
> sind das immerhin 10 hoch 8 Zivilisationen ...
>
> Ist doch 'ne ganze Menge. Aber: Verteilt auf 10 hoch 23 Sonnen ist wohl
> eher das Problem, ob sich deren Vertreter jemals begegnen werden.

Es gibt noch ein weiteres wesentliches "Verteilungsproblem" - die Zeit.
Auch dieses schränkt die Begegnungsmöglichkeiten ganz erheblich ein.

Ausgehend vom Alter des Universums ist die Wahrscheinlichkeit sehr 
gering, dass wesentlich mehr als eine der 10 hoch 8 Zivilisationen 
gleichzeitig existiert. Wie wenig mehr genau, das mag ich jetzt nicht 
ausrechnen, weil dazu noch ein paar Grenzwerte abgesteckt werden 
müssten, und darüber vermutlich wieder ein sinnloser Streit entbrennen 
würde.
#4762762
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Michael L. schrieb:
> Es gibt noch ein weiteres wesentliches "Verteilungsproblem" - die Zeit.
> Auch dieses schränkt die Begegnungsmöglichkeiten ganz erheblich ein.

Es gibt noch eine weitere Einsckränkung: Die Metallizität.
Zumindest in unserer Ecke des Universums ist diese erst seit etwa 4,5Mrd 
Jahren so hoch, daß sich um neue Sterne herum überhaupt Felsenplaneten 
bilden konnten bzw. können. D.h., daß wir zu den ersten gehören und daß 
um ältere Sterne herum allenfalls Gasplaneten kreisen.
Da die Sternentstehungsdichte aber mit zunehmendem Alter des Universums 
abnimmt, gibt es proportional weniger Sterne mit Felsenplaneten als nur 
mit Gasplaneten.
#4762793
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Timm T. schrieb:
>> SMD-Bauteile
>
> Ähm, ja...

Ja, aber unter SM-Bauteile würde man etwas grundlegend anderes 
verstehen. Aber mittlerweile heißt es ohnehin SMT. Und dann passt es 
wieder.

Nebenbei stellt sich mir die Frage, ob die Zivilisation auf diesem 
Planeten gar nicht auf diesem entstanden ist, sondern daher kommt, daß 
Außerirdische ihre politisch korrekten Korinthenkacker auf einen 
unbewohnten blauen Planeten Millionen Lichtjahre entfernt von ihrer 
Heimat verbannt haben.
#4762835
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Thomas E. schrieb:
> Nebenbei stellt sich mir die Frage, ob die Zivilisation auf diesem
> Planeten gar nicht auf diesem entstanden ist, sondern daher kommt, daß
> Außerirdische ihre politisch korrekten Korinthenkacker auf einen
> unbewohnten blauen Planeten Millionen Lichtjahre entfernt von ihrer
> Heimat verbannt haben.

Dass das Leben nicht auf diesem Planeten entstanden ist, wir auch von 
einer anderen Fraktion vertreten. Die würden es dann so formulieren, 
dass die Korinthenkacker einfach nach draußen geschickt wurden.
#4762892
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Michael L. schrieb:
> Es gibt noch ein weiteres wesentliches "Verteilungsproblem" - die Zeit.
> Auch dieses schränkt die Begegnungsmöglichkeiten ganz erheblich ein.
>
> Ausgehend vom Alter des Universums ist die Wahrscheinlichkeit sehr
> gering, dass wesentlich mehr als eine der 10 hoch 8 Zivilisationen
> gleichzeitig existiert.

Zivilisationen "von Interesse" dürften ewig existieren. Wahrscheinlich 
scheint mir, dass ein Planet, der einmal (intelligentes) Leben 
hervorgebracht hat, solang neues (intelligentes) Leben hervorbringt, bis 
eine solche "ewige" Zivilisation entsteht (oder bis das Zentralgestirn 
weiteres Leben unmöglich macht).

Wir sind wahrscheinlich die technologisch am weitesten fortgeschrittene 
Zivilisation, die jemals auf diesem Planten existiert hat. Aber wir sind 
im weitesten Sinne gerade einmal 2000 Jahre alt. In weiteren 2000 Jahren 
(oder weniger) könnten 2000 Jahre (oder mehr) die durchschnittliche 
Lebensspanne eines Individuums sein. Ein galaktisches Jahr hat aber ca. 
250 Millionen Jahre und die Milchstraße einen Durchmesser von 100.000 
Lichtjahren.

Eine "ewige" Zivilisation ist per Definition sehr geschickt im Überleben 
von widrigen Umständen und Zwischenfällen. Dementsprechend muss sie auch 
bzgl. galaktischer Belange handeln. Sie kann dann nicht plötzlich 
Entscheidungen treffen, die ihr Überleben einem höheren Risiko 
aussetzen.

Ggf. wird sie also in ihrem näheren Umfeld eventuell entstehende, junge 
Zivilisationen beobachten, ob diese beispielsweise Sonden mit 
Kernspaltung (gute oder böse Absicht spielt keine Rolle) in den Weltraum 
schicken.

Der Ressourcenaufwand eines Eingriffs spielt eine Rolle aber sicher kann 
es Situationen geben, in denen das Risiko für das Nichtstun als nicht 
mehr erträglich bewertet wird. Theoretisch könnte bereits Weltfrieden 
kritisch sein. Schliesslich vergehen von der Beobachtung über die 
Vorbereitung bis zum Eingriff viele Jahrtausende.

...so oder so ähnlich werden wir das vielleicht bewerten, wenn/falls wir 
einmal so weit sind.


Es gibt doch nach aktuellem Erkenntnisstand eigentlich nichts, das 
Zivilisationen, die mindestens ein paar 10 Tausend Jahre alt sind (und 
das wäre noch jung), voneinander lernen könnten. Gegenvorschläge 
willkommen.
#4762931
Lesenswert?

Jürgen D. schrieb:
> Die haben aber keine Ahnung von Elektronik, die meinen immer Widerstand
> zwecklos :)

So etwas macht man mit langsam laufenden Elektronen und je nach
Widerstand mit Löchern dazwischen zum Abgleichen per Elektronenspinn...

Lars R. schrieb:
> Es gibt doch nach aktuellem Erkenntnisstand eigentlich nichts, das
> Zivilisationen, die mindestens ein paar 10 Tausend Jahre alt sind (und
> das wäre noch jung), voneinander lernen könnten. Gegenvorschläge
> willkommen.

Wir Menschen (unsere Wissenschafter) schicken goldene Schallplatten
mit Raumsonden ins All, mit Schriftzeichen versehen und sonst noch
einige Schmankerl der Menschheitsgeschichte, in der Hoffnung dass
"ähnlich geartete Wesen" auch "ähnliches" Verständnis für die uns
bekannte Elektrizität aufweisen und auch nutzen können...


Die Schallplatte könnte man mit Laserabtastsystemen vielleicht
entschlüsseln - aber ob zu diesem Zeitpunkt noch irgend ein
intelligentes Wesen weiß, dass es nur einer Nadel auf einem Tonarm
mit Trichter und händischem Antrieb in die "richtige" Richtung bedarf?
#4762959
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Mani W. schrieb:
> ihre eigenen
> Lebensgrundlagen!

Und damit auch meine!


Aber es ging ja um Kommunikation über bekannte (oder auch noch
unbekannte) Elektronik, mit der sich auch Ausserirdische wie WIR
selbst mit ausserirdischen anderen Intelligenzen verständigen können,
vorrausgesetzt man versteht die Sprache oder Interpretation von
Signalen, Handzeichen oder sonstigen Ritualen...


Die ägyptischen Zeichen haben sehr lange gebraucht, um einen Sinn
zu verstehen für unsere heutigen Begriffe...

Werden wir im Falle eines elektronischen Kontaktes fähig sein,
innerhalb kürzester Zeit die Nachrichten zu verstehen und auch
sinngemäß zu schreiben?

Und zwar ohne dass eine Seite etwas falsch versteht, wegen falschen
Ausdrückungen und Übersetzungen...
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4763003
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gibt es eigentlich Erkenntnisse, wie weit unsere heutige Funktechnik
reichen würde, damit man mit einem Raumfahrzeug noch sicher eine 
Kommunikation aufrecht erhalten kann?

Die Laufzeit mal ausser acht gelassen meine ich.

Bis wann könnte eines unserer Raumfahrzeuge überhaupt noch Signale von 
der Erde empfangen, ab wann verschwindet das Signal der Sonde im 
Rauschen...
dessen Antennengrösse und vor allem Sendeleistung sind ja begrenzt.

Für die Voyager2-Sonde musste man auf der Erde ja schon
vor etlichen Jahren die Antennenanlagen erweitern, als man gemerkt 
hatte, dass das Ding an mehr Planeten vorbeikommen kann, als geplant 
war.
#4763076
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Thomas E. schrieb:
> Nebenbei stellt sich mir die Frage, ob die Zivilisation auf diesem
> Planeten gar nicht auf diesem entstanden ist, sondern daher kommt, daß
> Außerirdische ihre politisch korrekten Korinthenkacker auf einen
> unbewohnten blauen Planeten Millionen Lichtjahre entfernt von ihrer
> Heimat verbannt haben.

:)
Diese Idee kommt mir bekannt vor: allerdings wurden hier Frisöre und 
Telefondesinfizierer deportiert. (Woraufhin die Bewohner des 
Ursprungsplaneten von einer Seuche dahingerafft wurden, die durch 
infizierte Telefone verbreitet wurde...)
#4763478
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Le X. schrieb:
> Es geht doch nichts über eine schöne kleinkarierte
> Anglizismen-Diskussion. Immer wieder gut.

Reacher Rule #114 :P

Wo ist die Diskussion kleinkariert, wenn mindestens eine Person (ich) 
die Nichtverwendung geistig umnachteter Anglizismen erwähnt, für Wörter, 
für die es ein entsprechendes deutsches Wort oder Lehnwort gibt? Im 
Gegensatz zum Englischen hat das Deutsche einen Großteil seines 
germanischen Wortstammes eben nicht verloren, so daß wir das unbedingt 
halbwegs pflegen sollten.
Und wenn ich meinen alten Biologiehefter aufschlage, steht dort in der 
9. Klasse bzw. 11. Klasse "DesoxyribonukleinSÄURE - D N S". Das heißt 
nicht, daß ich gegen Anglizismen bin.
(Firma: matzetronics) #4763718
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Mani W. schrieb:
> Die Schallplatte könnte man mit Laserabtastsystemen vielleicht
> entschlüsseln - aber ob zu diesem Zeitpunkt noch irgend ein
> intelligentes Wesen weiß, dass es nur einer Nadel auf einem Tonarm
> mit Trichter und händischem Antrieb in die "richtige" Richtung bedarf?

Eine Anleitung zum basteln des Grammophones ist bei Voyager dabei. Ob 
wir die selber kapieren würden, wenn so ein Dings nach 10000 Jahren 
wieder bei uns landen sollte, ist aber fraglich und kann ja auch nicht 
getestet werden.

M.A. S. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Desinfizierer?
> Telefon-Desinfizierer, ja.
>
> Guckst Du hier:
> 
https://de.wikipedia.org/wiki/Planeten_und_Orte_aus_dem_Roman_Per_Anhalter_durch_die_Galaxis
>
> unter "Golgafrincham".

Ist den Jungs allerdings zum Verhängnis geworden, die alle mit dem 
ersten Raumschiff wegzuschicken.
(Firma: matzetronics) #4764241
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Unbekannt U. schrieb:
> Problem: Alle Faktoren in dieser Schätzungen sind vollkommen belanglos.
>
> Ob jeder 1000ste oder nur jeder 1000000000000000000000000000000ste
> Planet Leben hervorbringen, weiß kein Mensch dieser Erde.
>
> Und nur weil der Original-Autor dieser Aussage eine gewisse Popularität
> besitzt, wird sie dadurch nicht besser.

Wir wissen ja seit einiger Zeit, das Leben auf der Erde eine gehörige 
Zahl von 'Zufällen', bzw. Umständen braucht, sonst klappt gar nix. Ohne 
Mond - nix, ohne Jupiter - denkste, ohne Asteroiden Einschläge - kannste 
vergessen, ohne Oort'sche Wolke - nicht dran zu denken, ohne 
Achseneigung der Erde - Feierabend. Und so geht dass noch eine ganze 
Weile weiter.

Rick M. schrieb:
> Falls jetzt die Marssonde "Schiaparelli" funktioniert

Tut sie nicht, und mich ärgert die Politik der ESA, mal wieder um den 
heissen Brei herumzureden - sie haben das Dings einfach nur in den Sand 
gesetzt, vermutlich mit hoher Geschwindigkeit. Landen auf Himmelskörpern 
scheint nicht so das Ding der Europäer zu sein.
#4764248
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Der Mars hat eine unrühmliche Geschichte. Auch die Amerikaner und 
Russen/Sowjets hatten etliche Fehlschläge zu beklagen. "Landungen" à la 
Schiaparelli eingeschlossen.

http://media.cagle.com/177/2016/10/20/186226_600.jpg
http://imgur.com/9ec8uMs

Auch bei Wettersatelliten kann manches schief gehen, schon vorher:
http://i.kinja-img.com/gawker-media/image/upload/t_original/uwkpejjqfalmvoocjvmj.jpg

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