SkyRC MC3000 Erfahrungen (u.a. mit Firmware 1.25)

OP #8086795
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Um einen thread zu einem anderen Ladegerät mal nicht länger mit Diskussionen über das SkyRC MC3000 abschweifen zu lassen, hier kurz meine bisherige Erfahrung mit einem kürzlichen Neukauf dieses Geräts:

Ab Werk war Firmware 1.18 installiert. Hat zwar soweit funktioniert, aber wie schon von vielen anderen berichtet, sind die Innenwiderstandsmessungen grob daneben - ich habe ein YR 1030+ und ein YR 1035, mit dem sich solche Werte zuverlässig reproduzierbar und sehr genau messen lassen, und was der MC3000 an Innenwiderstand misst, liegt oft ganz woanders, und ist von einer Messung zur nächsten auch kaum reproduzierbar. (Zum Vergleich: Ein Opus BT-C100 Ladegerät, dass ich hier auch habe, ist zwar auch deutlich ungenauer als die YR 1030+/1035, aber wenigstens recht konsistent, und die Werte liegen reproduzierbar in einer realistischen Größenordnung.)

Da SkyRC derzeit eine Firmware 1.25 anbietet, die u.a. auch Ladeprofile für Natrium-Ionen Zellen kennt, und von der an einigen Stellen behauptet wird, man habe auch Innenwiderstandsmessungen verbessert (die sollen Netzquellen zu Folge bei Firmware 1.15 schon mal besser gewesen sein), habe ich jene Firmware 1.25 mal installiert. Ich kann nicht behaupten, dass die Innenwiderstandswerte danach realistischer aussehen.

Aber ansonsten bin ich mit den detaillierten Einstellungsmöglichkeiten für (Ent)ladeprofile durchaus zufrieden. Insbesondere war mir ja wichtig, auch gealterte Zellen noch laden zu können, und das gelingt mit geringerem Ladestrom und Temperatur- und Spannungs-basierter Ladebeendigung ganz gut, während man "gute" Akkus selbstverständlich auch schnell oder sehr schnell laden kann, wenn man mag.

Die mechanische Einspannung der Zellen finde ich so semi-gut gelöst - ich habe sowohl viel bessere als auch viel "hakeliegere" schon erlebt. Hat jemand mal erprobt, ob eine Schmierung der Führungsschienen möglich und vorteilhaft ist?

#8086801
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Hi Ich kenne jetzt das genannte Ladegerät nicht, vermute aber, dass dies genauso daneben liegt wie mein Graupner Ultramat 16S.

Der Grund bei meinem Graupner, liegt im Messverfahren, dieses ermittelt den Innenwiderstand anhand des Spannungsabfalls bei unterschiedlichen Ladeströmen.

Dein YR1030 / YR1035 sowie mein RC3563 messen mit einer Wechselspannung von ca 1kHz mit der der Akku beaufschlagt wird. Das ist ein gänzlich anderes Verfahren bei dem auch andere Parameter erfasst werden welches eher mit dem der ESR-Messung von Elkos vergleichbar ist.

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#8086803
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Na dann mal Glückwunsch zum MC-3k Lutz, nur der Ri ist doch eher unwichtig bei der ganzen Sache? Versuch doch mal einen Zyklus mit den NiMH oder NiCd auf D-C-D zu fahren, ob du bei dir dann 2x Werte für die Kap. bekommst, das geht bei mir nämlich nicht mit dem Verfahren. Wenn du ältere NiCd- oder NiMH-Zellen lädst oder testest, wie geht man dabei richtiger vor? Erst ent- und dann wieder laden und noch mal entladen und noch mal Laden? Wegen der Schienen, sei froh wenn die einigermaßen gut gehen, die Technik darunter ist etwas verzwickt. Kann es sein dass der Schacht 4 ein Problem hat oder dass der für was Spez. gedacht ist, weil in dem fallen immer wieder div. Zellen mit Connektion Break während eines Zyklus aus. Diese Akkus muß ich dann wohl mal in einem anderen Schacht versuchen, ob es nur am Akku selber liegt. Bei mir kommen auch immer wieder komische Abweichungen beim Ri zusammen, da ist auch keine Logik dahinter. Dass das Gerät mit den AA-, also Micro-Zellen große Probleme hat, habe ich von einem Kenner der Szene erfahren. Denn diese kleinen Zellen machen in dem Gerät ganz schöne Umstände bei mir. Oder die eine Mono-D-Zelle hat es mit 4 Ah schon auf über 22 Ah beim Reinladen gebracht, bis ich sie dann durch meinen Eingriff abbrechen musste. Der Temp.Sensor ist dafür nicht geeignet, nur wie will man dann so einen unbekannten Akku vermessen, noch dazu wenn das Gerät auch nicht logisch richtig arbeitet? Sehen bei dir die KennlinienKurven am Anfang auch so aus wie auf meinem Bild? Bei mir läuft aktuell auch wieder ein Zyklus wo man dann sieht dass der Strom total schwankt oder die Grafikanzeige einen Hau weg hat auf dem Monitor. Man kann doch aber nicht immer nur in die csv-Datei reinschauen und mit den Werten darin dann bildlich arbeiten? Gestern ist die Aufzeichnung stehen geblieben, ganz ohne Standby-Modus am PC, auch wieder ein neuer Fehler an dem Ding.

#8086807
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Armin X. schrieb:

Ich kenne jetzt das genannte Ladegerät nicht, vermute aber, dass dies genauso daneben liegt wie mein Graupner Ultramat 16S. Der Grund bei meinem Graupner, liegt im Messverfahren, dieses ermittelt den Innenwiderstand anhand des Spannungsabfalls bei unterschiedlichen Ladeströmen. Dein YR1030 / YR1035 sowie mein RC3563 messen mit einer Wechselspannung von ca 1kHz mit der der Akku beaufschlagt wird. Das ist ein gänzlich anderes Verfahren bei dem auch andere Parameter erfasst werden welches eher mit dem der ESR-Messung von Elkos vergleichbar ist.

Der gravierendste Unterschied ist dass das Y1035+ & Co Vierpolmessungen machen. Den macht das SkyRC MC3000 nicht, jedenfalls kann ich das nicht erkennen. Das heißt das der Übergangswiderstand vom SkyRC MC3000 zum Akku mit gemessen wird, ebenso Alles was im Gerät noch an Übergängen vorhanden ist. Kleinste Verunreinigungen auf dem Übergang Lader/Akku machen sich negativ bemerkbar. Wenn das SkyRC MC3000 den Ri in Echtzeit anzeigt wird man das feststellen wenn man den Akku nur etwas dreht.

Nevs schrieb:

Na dann mal Glückwunsch zum MC-3k Lutz, nur der Ri ist doch eher unwichtig bei der ganzen Sache?

Nein. Der Ri ist schon wichtig um Qualität und Zustand des Akkus zu beurteilen.

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#8086851
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Hallo Lutz V.,

Lutz V. schrieb:

Die mechanische Einspannung der Zellen finde ich so semi-gut gelöst - ich habe sowohl viel bessere als auch viel "hakeliegere" schon erlebt. Hat jemand mal erprobt, ob eine Schmierung der Führungsschienen möglich und vorteilhaft ist?

die Führungsschienen sind auch bei mir hakelig. Wenn man die vertikale metallene Kontaktleiste oben anfasst und dann gegen die Federkraft zurückzieht, verhakt sich der Schieber gerne.

Ich drücke den "Schieber" eines Schachts deswegen immer unten, wo er in das Gehäuse hineingeht.

Jörg R. schrieb:

Kleinste Verunreinigungen auf dem Übergang Lader/Akku machen sich negativ bemerkbar.

Da stimme ich Dir voll zu. Im Zweifelsfall hilft Oszillin und/oder ein Glasfaserstift.

OP #8087047
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Lutz V. schrieb:

Da SkyRC derzeit eine Firmware 1.25 anbietet

Kaum habe ich eine Firmware installiert, kommt die nächste raus - jetzt bietet SkyRC eine 1.27 an - allerdings findet sich nicht der leiseste Hinweis darauf, was sich verändert haben soll.

Nevs schrieb:

Wenn du ältere NiCd- oder NiMH-Zellen lädst oder testest, wie geht man dabei richtiger vor?

Zum Laden (oder entladen - aber das mache ich eher nur für Tests) alter Zellen, die einen nennenswert erhöhten Innenwiederstand aufweisen, konfiguriere ich schlicht geringere Ströme - also z.B. nur 1/4 C oder 1/8 C - ansonsten verwende ich für alte wie neue Zellen gern vorsichtige Ladegrenzen, z.B. 1,55V und max. 40°C. Bei extrem hohen Innenwiederständen (so ab ca. 2000mOhm aufwärts) meldet das MC3000 "Battery so poor!" oder "Connection interrupted!" und mag dann nicht weiter machen, allerdings scheint in solchen Situationen immer noch ein aufladen per "Break In" Modus möglich.

Nevs schrieb:

Dass das Gerät mit den AA-, also Micro-Zellen große Probleme hat, habe ich von einem Kenner der Szene erfahren

Ich kenne als Micro-Zellen solche der Größe "AAA". Wenn die am Minuspol-Rand isolierend beklebt sind, muss man sie leicht verkanten, damit sie Kontakt haben, aber kritisch fand ich das jetzt nicht, und sie sind oben dann immer noch in der Nähe des Temperatursensors.

Jörg R. schrieb:

Das heißt das der Übergangswiderstand vom SkyRC MC3000 zum Akku mit gemessen wird

Klar, das würde zu hohe Werte erklären, aber es erklärt noch keine Unsinnswerte wie "1mOhm", die man häufiger zu sehen bekommt.

#8087053
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Lutz V. schrieb:

Die mechanische Einspannung der Zellen finde ich so semi-gut gelöst

Also scheint sich das bis heute nicht geändert zu haben. Vor vielen Jahren wollte ich einmal ein Ladegerät bauen. Als Basis suchte ich ein Gehäuse, das vernünftige Schächte hat. Damals habe ich kein gescheites Gehäuse, mit gescheiten Schächten gefunden. Die größten Probleme kamen nur durch die Schächte.
Schau dir doch einmal an, ob die nicht für die Abweichungen verantwortlich sind.

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#8087055
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Frank O. schrieb:

Lutz V. schrieb:

Die mechanische Einspannung der Zellen finde ich so semi-gut gelöst

Also scheint sich das bis heute nicht geändert zu haben. Vor vielen Jahren wollte ich einmal ein Ladegerät bauen.

Ist allerdings traurig bei einem Ladegerät >100,- Euro.

Lutz V. schrieb:

Jörg R. schrieb:

Das heißt das der Übergangswiderstand vom SkyRC MC3000 zum Akku mit gemessen wird

Klar, das würde zu hohe Werte erklären, aber es erklärt noch keine Unsinnswerte wie "1mOhm", die man häufiger zu sehen bekommt.

Auch traurig. Zumal 1mOhm vollkommen unrealistisch ist. Ich habe keine Akkus mit einem so geringen Ri.

Trotzdem die Frage an Dich..würdest du das Gerät wieder kaufen, bzw. das Nachfolgemodell SkyRC MC5000?

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OP #8087062
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Jörg R. schrieb:

Trotzdem die Frage an Dich..würdest du das Gerät wieder kaufen, bzw. das Nachfolgemodell SkyRC MC5000?

Das MC5000 käme für mich überhaupt nicht in Frage - schon weil es keine Temperatursensoren pro Schacht mehr hat, und auch sonst wurden ja reichlich Funktionen entfernt (z.B. "Akku auf ideale Lagerungsspannung bringen"), und auf das buntere Display verzichte ich gern.

#8087067
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Lutz V. schrieb:

Hat jemand mal erprobt, ob eine Schmierung der Führungsschienen möglich und vorteilhaft ist?

Hatte ich anfangs in Erwägung gezogen, dann aber nicht mehr dran gedacht, und nun, ein paar Jahre und einige hundert Akkus später, laufen die Schieber ausreichend weich. Spricht aber auch nix dagegen, sie zu schmieren.

Ri liegt bei mir ausreichend dicht am extern gemessenen Wert (FW 1.15); den halte ich an dieser Stelle auch nur für Schätzungen für sinnvoll – der ändert sich auch mit Ladestand und Temperatur.

Jörg R. schrieb:

Ich habe keine Akkus mit einem so geringen Ri.

Ich hab immerhin einen mit rund 2mΩ, aber der passt nicht in das Ladegerät.

Frank O. schrieb:

hat schon mal jemand ausgerechnet wann man im Plus ist mit Akkus und Ladegerät, gegenüber Batterien?

Solange es keine Batterien mit den Eigenschaften von Li-Ionen-Zellen gibt, erübrigt sich diese Frage im Kontext dieses Threads eigentlich.

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#8087077
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Jörg R. schrieb:

Frank O. schrieb:

Lutz V. schrieb:

Die mechanische Einspannung der Zellen finde ich so semi-gut gelöst

Also scheint sich das bis heute nicht geändert zu haben. Vor vielen Jahren wollte ich einmal ein Ladegerät bauen.

Ist allerdings traurig bei einem Ladegerät >100,- Euro.

Wieso? Schon seit >60 Jahren weiss ich, dass "lose" Kontaktierungen Probleme machen und man immer wieder Kontakte für/an Wechselzellen regelmässig "behandeln" sollte.
Mit Aufkommen der NiCd-Akkus und Universalladern musste man das umso mehr beachten.
Früher sollten die Rundzellenschächte von AAA bis Mono alles fressen, heute von AAAA bis 32700.
Und auch zarteste Fingerchen müssen den spitzen Minuskontakt zurückziehen können, da andere Möglichkeiten den Geist vieler User überfordert.
Einfach mal die Negativbewertungen der Plattformen für "stramme" (also wirklich gute!) Zellhalterungen lesen.

#8087157
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Lutz V. schrieb:

Zum Laden (oder entladen - aber das mache ich eher nur für Tests) alter Zellen, die einen nennenswert erhöhten Innenwiederstand aufweisen, konfiguriere ich schlicht geringere Ströme > - also z.B. nur 1/4 C oder 1/8 C - ansonsten verwende ich für alte wie neue Zellen gern vorsichtige Ladegrenzen, z.B. 1,55V und max. 40°C.

Du "siehst" den Zellen schon den Ri vorher an? Mir reicht wenn der Lader die Dinger aufnimmt und wieder auf das Maximum bringt, ich will da keine Wissenschaft draus machen. Das mit dem sachten Laden bringt den Akku nicht wieder auf Vordermann, noch dazu greift dann die Delta-U-Mimik nicht mehr, wie will man die denn dann richtig voll-laden oder an ihre max-Werte testen? Die Temp. sollte man eh nie über 40 Grad stellen, denn jedes Grad drüber schädigt den Akku mehr als nötig, die Spannung steht von Hause aus auf 1,65 V, denn die ist nicht der primäre Faktor beim Laden, die Vorsicht ist also allgemein für alle gültig.

Bei extrem hohen Innenwiederständen (so ab ca. 2000mOhm aufwärts) meldet das MC3000 "Battery so poor!" oder "Connection interrupted!" und mag dann nicht weiter machen, allerdings scheint in solchen Situationen immer noch ein aufladen per "Break In" Modus möglich.

Und du glaubst der Meldung des Gerätes wo wir ja nun wissen dass es den Ri auswürfelt? Bei mir kommt während der Lade- oder Entladeprozedur oftmals Connection Break im Schacht4 bei spez. Einzelakkus NiCd wie NiMH, das Dingens ist zu empfindlich oder macht mit seiner Meßmimik irgendwelchen Quatsch den andere Lader so nicht machen. Ich sagte doch das Gerät hat keine sinnvolle Logik. Dass das MC-3k bzgl. Ri eher ein Schätzesein ist dachte ich du weisst das nun, bei der kurzen Zeit die du es hast würde ich erstmal versuchen das Dingens kennenzulernen? Den Break-In-Modus würde ich mal bei Seite lassen, der ist für neue Zellen zum Einlaufen und braucht immens viel Zeit, und macht im Endeffekt auch nur das was man manuell einstellen kann in diversen Moden wie dem C-D-C oder C-D-C Modus. Im Endeffekt ist es also ein Mimosengerät mit verquerer Logik, die Mechanik der Schächte ist bei mir kein Problem, da muß man sich halt mal ein wenig Mühe dabei geben, ist ja nur 1x Mal nötig beim Einlegen und funzt bei mir ohne Probleme. Bzgl. der Ri-Ermittlung war ja ein big Meister im anderen Thread der Meinung dazu wären die Lade- als Meßpausen gedacht, also können da keine negativen Einflüsse durch die vermuteten Umstände entstehen, und den Innenaufbau hat sich auch noch keiner dazu angesehen? Zum Arbeitsablauf der KapazitätsErgebnisse im Zyklus D-C-D kam ja noch gar nichts?

#8087159
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Lutz V. schrieb:

Ich kenne als Micro-Zellen solche der Größe "AAA". Wenn die am Minuspol-Rand isolierend beklebt sind, muss man sie leicht verkanten, damit sie Kontakt haben, aber kritisch fand ich das jetzt nicht, und sie sind oben dann immer noch in der Nähe des Temperatursensors.

Es ging dabei nicht um die mechanische Kontaktierung als eher um die weniger Eignung des Gerätes für diese Akkus-Größen. Und weil ich mich mal vertipt habe mit der Kurz-Bezeichnung bzgl. AA statt AAA. Wie kann es eigentlich sein dass man in eine 100 mAh NiMH AAA-Zelle dann fast 2 Ah reinpumpen kann ohne dass diese nenneswert warm wird, das gleiche Kuriosum bei der Mono-Zelle mit 4 Ah, jeweils mit Cx0,5 bei der 4 Ah-Zelle und Cx1 bei der ganz kleinen. Beide Zellen sind natürlich aus der Schrottkiste also vorgeschädigt mit unbekanntem Zustand, aber genau dafür wäre das Gerät ja nun prädestiniert das zu ermitteln? Dabei versagt dann die hohe Kunst der ganzen Mimik! Die Temp. ist auch nicht wesentlich über 32 Grad angestiegen, ich habe das dann manuell abbrechen müssen, genau wie heute oder gestern wieder die Verbindung zm PC weg war weil das Monitorprogramm dann keine Werte mehr brachte und stehenblieb. Das sind so Mängel die man nicht verzeihen kann, da fallen die anderen Mängel geringer aus?

#8087562
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Die zyklischen Ladepausen sind zur Bestimmung der Akkuspannung für das deltaU zum Abschalten nötig. Natürlich könnte man den Messwert mit der Akkuspannung bei Ladestrom vergleichen und daraus den Ri laufend neu berechnen. Dabei gehen aber die Übergangswiderstände wieder fälschend ein. Die sind bei der Ri-Ermittlung aber immer störend, außer man nutzt eben zusätzliche Kontakte zur Akkuspannungsmessung, die nicht durch den gemessenen Strom belastet sind. Ich habe aber den Eindruck, das MC3000 misst den Ri nur einmalig bei Ladebeginn.

#8088469
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Volker A. schrieb:

Die zyklischen Ladepausen sind zur Bestimmung der Akkuspannung für das deltaU zum Abschalten nötig.

Der Thread heisst doch glaube ich Erfahrungen zum Gerät, und nicht Deutung von seltsamen Abläufen, die noch dazu nur bisher von mir kamen zu diesem komischen Phänomen. Wenn die Ladepausen zur Messung des Delta-U dienen würden, dies aber nur alles 20 sec. erfolgt, noch dazu dass bei der Unterbrechung des Ladestromes die AkkuKlemmspannung logischerweise abfällt, wären das 2x Faktoren die da völlig gegensprechen würden, 1. eine massive Zeitverzögerung und 2. eine Meßwertverfälschung.
Nun kommt auch noch der Ri ins Spiel, was soll eigentlich das bedeuten

außer man nutzt eben zusätzliche Kontakte zur Akkuspannungsmessung, die nicht durch den gemessenen Strom belastet sind.

Schon mal überlegt dass der konstruktive Aufbau laiendbedienbar sein muß, noch dazu stabil und robust, und dass der Akku eigentlich nur 1x mal kontaktiert wird für das ganze Prozedere, und das auch völlig ausreicht? Der mechanische Aufbau ist schon sehr idiotensicher und recht zuverlässig.
Vllt. sollt er sich mal mit der Thematik Ri-Messung genauer beschäftigen, was dabei eigentlich so abläuft? Den Akku über mehrere Stellen zu kontaktieren würde ja auch nur Unsinn ergeben, weil dann die Kenner daraus ein Problem erkennen würden, es muß schon immer der gleiche Kontakt sein.
Den Ri misst man 1x mal unter Last also mit definiertem Stromfluß, dabei die U wie den I, und 1x mal ohne Last nur die Klemmen-U am unbelasteten Akku. Wenn aber nur ohne den Strom die U gemessen wird, wie will man dann eine Berechnung darauf ausführen? Den Ri berechnet man mit 2x Werten, aus Strom und Spannung, und den U-Abfall als Differenz dazu, aber eigentlich nicht beim Laden, sondern eher beim Entladen, und im Ruhezustand. Also kann das bei dem Verfahren gar nicht klappen mit der Ri-Messung, wenn die U nur im stromlosen Zustand gemessen wird, da fehlt ja dann der U-Wert während der Ladung oder Entladung. Das ist auch noch keinem logisch aufgefallen? Beim Entladen gibt es keine solche Pausen zur U-Messung, ersichtlich aus den Grafiken, also wie will das Gerät dann dabei den Ri-messen? Also wohl doch nur beim Start jedes Vorganges mit solchen zweifelhaften Werten wenn der Akku dabei leer ist, u. ohne Stromfluß vllt. nicht mal einen definiert korrekten Kontakt hat. Aber so richtig mit dem ganzen detaillierten Ablauf beschäftigt sich hier auch keiner? Bis auf so Deuter der Ergebnisse durch den Volker? Und er wiederum kann meine Details dazu weder bestätigen noch dementieren? Sollte er sich vllt. mal mit seinem Gerät und der AkkuTechnik damit auch etwas näher beschäftigen?

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#8088706
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Du hättest bei meinem Zitat nur einen Satz weiter lesen müssen:

Volker A. schrieb:

Natürlich könnte man den Messwert mit der Akkuspannung bei Ladestrom vergleichen und daraus den Ri laufend neu berechnen.

Jede Ri-Ermittlung setzt mindestens zwei Spannungsmessungen bei zwei unterschiedliche Strömen voraus, das ist Deine Meinung und meine war nie anders. So what?

Geschrieben hatte ich das übrigens nur, weil Du mich im anderen Thread schon wieder falsch verstanden hattest:

Nevs schrieb:

Bzgl. der Ri-Ermittlung war ja ein big Meister im anderen Thread der Meinung dazu wären die Lade- als Meßpausen gedacht,

was ich nur richtigstellen wollte:

Der primäre Zweck der Ladestromunterbrechung ist die Messung der Akkuspannung ohne den Einfluss von Ri und Kontaktwiderständen (die sich im Laufe der Ladung durch Temperatur etc ändern können), auch das habe ich nun oft genug geschrieben. Wie anders sollte es dem richtiger sein?

Wie lange die Ladepausen sein müssen um zu vernünftigen Werten zu kommen, darüber könnte man noch trefflich streiten, aber das würde hier wirklich zu weit führen.

Beim Entladen muss nur eine Entladeschluss-Spannung mit Zehntelvoltgenauigkeit bestimmt werden, deswegen gibt es im Gegensatz zum deltaU im mV-Bereich für NiMh keine Entladepausen zur Akkuspannungsbestimmung. Und wie oft das MC den Ri berechnet und aktualisiert, sollte Dir auch inzwischen aufgefallen sein.

Den Akku über mehrere Stellen zu kontaktieren würde ja auch nur Unsinn ergeben, weil dann die Kenner daraus ein Problem erkennen würden, es muß schon immer der gleiche Kontakt sein.

Der zusätzliche Kontakt für die stromlose Spannungsmessung, bei dem Übergangswiderstände sogar im einstelligen Kiloohmbereich unproblematisch wären?

Viele Firmen machen das sicher nicht, um die Kosten für den Kunden in die Höhe zu treiben, und man könnte sicher für den Laien praktikable Lösungen finden, die im Alltagsbetrieb nicht stören. Die oben erwähnten Innenwiderstandsmessgeräte dürften gerade wegen der Doppelkontaktierung weit weniger Messfehler haben sogar bei ständig wechselnden Kontaktorten. Ladegeräte mit Vierfachkontaktierung scheinen in der Tat rar zu sein, aber bei denen ist die Ri-Messung ja nur "Beifang" und die unverfälschte, weil stromlose Spannungsmessung regeln sie durch ... na? richtig: Ladepausen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass ich in Sachen Akku(lade) Technik längst mehr verstanden habe als Du wahrnehmen kannst?

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#8088723
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Peter M. schrieb:

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Danke!
Leider ist in dem unteren Link nur ein Video verlinkt, ohne irgendwelche "anderen" Batteriehalter.
Die oberen sind auch nicht universal.

Aber ich baue heute auch kein solches Gerät mehr. Die Lade-ICs sind auch schon längst wieder überholt und der Grund warum ich das bauen wollte, damals gab es kaum Geräte die jede Batterie individuell geladen haben. Wenn es die gab, waren die unbezahlbar.

#8088758
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Hallo Frank O.,

bitte überprüfe die Version Deines Browsers bzw. Dein Betriebssystem. Unter der letzten Firefox-Version unter Windows 7 SP1 kriege ich eine "... not found"-Meldung. Die Seite wird unter Opera aber angezeigt. Komischerweise hatte ich den Artikel aber unter Nutzung von Firefox gefunden.

Hallo Volker A.,

ich glaube, Dein Gesprächspartner mit dem besonderen Umgangston versteht nicht, wie eine Vierleitermessung funktioniert. Insbesondere ist ihm auch nicht klar, wie man die mit nur einem Kontakt pro Pol annähern kann... :)

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