Ich stelle mir einen neuen PC für Büroanwendungen zusammen. Da das
Mainboard keine integrierte Grafik hat, muss ich nun eine Grafikkarte
kaufen, die 2 Monitore mit Auflösung 2560x1440 ansteuern kann.
Muss man für einen Office-PC noch irgendwelche
Eigenschaften/Mindestanforderungen der Grafikkarte beachten? Oder kann
ich einfach die billigste Karte mit passenden Anschlüssen nehmen?
Peter schrieb:> Oder kann> ich einfach die billigste Karte mit passenden Anschlüssen nehmen?
Bei Linux solltest Du die Treiber-Situation beachten, zumindest wenn es
sich um ganz neue Hardware handelt.
Ich selbst würde einen Office-PC immer mit on-board-Grafik bauen. Gibt
es wie Sand am Meer, bei AMD-Hardware ist auch die Treiber-Situation
entspannt. Geht auch mit 2 Bildschirmen.
Mit Windows habe ich diesbezüglich keine Erfahrungen und mit Intel nur
wenig.
Bei meinem aktuellen HP Komplettrechner ist eine AMD Radeon RX5500
verbaut - damit bin ich zufrieden. Ist leise und hat drei Anschlüsse
(darauf achten, ob die die Monitore HDMI und / oder DisplayPort haben) -
mit Adaptern wird man nicht glücklich.
Diese Karten werden teilweise auch mit vier Anschlüssen beworben; wenn
Du aber nur zwei benötigst, ist das ja kein Problem.
Die eigentliche Grafikleistung spielt bei den allermeisten
Officeanwendungen nur eine sehr geringe Rolle.
Danke.
Nochmal eine Anfängerfrage zur Grafikkarte: wenn eine Grafikkarte z.B. 2
oder 3 Anschlüsse hat, kann man dann auch soviele verschiedene Monitore
anschließen oder wodurch wird die Anzahl begrenzt?
Peter schrieb:> wenn eine Grafikkarte z.B. 2> oder 3 Anschlüsse hat, kann man dann auch soviele verschiedene Monitore> anschließen
Ja.
Es gibt sicher auch noch weitere Lösungen mit Splittern, das macht es
aber unnötig kompliziert und anfällig. Wenn schon eine neue Grafikkarte,
dann mindestens so viele Anschlüsse wie Monitore (besser noch einer in
Reserve).
Leider ist es schwierig, genau herauszubekommen, welche Auflösung in
welcher Kombination eine Grafikkarte hergibt. Die geforderten 2 x
2560x1440 müssten zwar alle gängigen Karten können, aber besser ist es
doch, wenn Du im Datenblatt nachguckst.
Peter schrieb:> Ich stelle mir einen neuen PC für Büroanwendungen zusammen. Da das> Mainboard keine integrierte Grafik hat, muss ich nun eine Grafikkarte> kaufen, die 2 Monitore mit Auflösung 2560x1440 ansteuern kann.> Muss man für einen Office-PC noch irgendwelche> Eigenschaften/Mindestanforderungen der Grafikkarte beachten? Oder kann> ich einfach die billigste Karte mit passenden Anschlüssen nehmen?
Bei einem Bürorechner wäre der Treibersupport wichtig.
Vor allem wenn der Rechner mal unter Linux genutzt werden soll, würde
ich hier nur Karten mit GPU von AMD(früher ATI) und keine GPUs von
NVidia verbauten. Bei Gamingrechnern die zum Dualbooten genutzt werden,
kann das anders aussehen, da das aber ein Officerechner wird, würde ich
hier ganz klar zu einer GPU von AMD greifen, die 3d Leistung unter Linux
ist dann nämlich nicht so wichtig, wie der langfristige Treibersupport.
Mainboards haben heutzutage übrigens gar keine integrierte GPU mehr, da
die GPU inzwischen in den CPUs integriert sind.
Die Mainboards benötigen lediglich Ausgänge für das Bildschirmsignal.
Also bspw. DisplayPort, DVI oder HDMI.
Hat das eigene Mainboard das, kann man die auf der CPU integrierte GPU
nehmen, sofern die CPU über eine solche verfügt.
Die meisten, bis auf ein paar Overclockingmodelle und Server CPUs, haben
das.
Klaus P. schrieb:> Peter schrieb:>> wenn eine Grafikkarte z.B. 2>> oder 3 Anschlüsse hat, kann man dann auch soviele verschiedene Monitore>> anschließen>> Ja.
Nicht gezwungenermaßen. Bei älteren Modellen gab's das auch, dass auch
bei mehr vorhandenen Anschlüssen immer nur maximal zwei Bildschirme
gleichzeitig betrieben werden konnten. Ich weiß aber nicht, ob es sowas
noch gibt.
Ein anderes Problem kann sein, dass bei manchen Grafikkarten die
Leistungsaufnahme auch im Idle-Betrieb erheblich ansteigt, wenn man
einen zweiten Monitor anschließt und nochmal, wenn man noch einen
dritten anschließt. Das macht sich dann in erhöhter Energieaufnahme und
ggf. lauteren Lüftern bemerkbar. Darauf sollte man schon achten.
Generell würde ich auch empfehlen, für den reinen Bürobetrieb einen
Prozessor mit eingebauter Grafik und ein dazu passendes Board zu wählen.
Damit kann man die Rechner kompakter, leiser, energiesparender und
kostengünstiger aufbauen.
Klaus P. schrieb:> Peter schrieb:>> wenn eine Grafikkarte z.B. 2>> oder 3 Anschlüsse hat, kann man dann auch soviele verschiedene Monitore>> anschließen>> Ja.>> Es gibt sicher auch noch weitere Lösungen mit Splittern, das macht es> aber unnötig kompliziert und anfällig. Wenn schon eine neue Grafikkarte,> dann mindestens so viele Anschlüsse wie Monitore (besser noch einer in> Reserve).
Heutzutage kann man dafür DaisyChainging des DisplayPorts nutzen. Dann
genügt ein einziger Display Port Ausgang und das Signal wird von Monitor
1 zu Monitor 2 zu Monitor 3 usw. durchgeschleift.
Einschränkungen gibt es bei der Auflösung, 3 x 4K wird schwierig, 3 x
FullHD sollte aber gehen und die Monitore müssen das natürlich
unterstützen.
Mit HMDI und DVI geht das nicht, da braucht man dann so viele Ausgänge,
wie Monitore.
Die von Monitor und Grafikkarte unterstützte Displayversion sollte
Version 1.3 oder besser sein.
Nano schrieb:> DaisyChainging des DisplayPorts
Dan benötigt man aber auch Monitore, die das unterstützen. Das sind in
der Regel nicht die Sonderangebote unter den Monitoren.
Man müsste zuerst mal schauen, wie weit man mit der Cpu-Grafik kommt.
https://www.heise.de/ct/hotline/Onboard-Grafik-versorgt-zwei-Displays-1243273.html
In den ct-Heften selber gab es immer mal wieder den ein oder anderen
guten Bauorschlag, auch für sparsame, aber etwas potentere Office-PCs.
Nicht zuletzt spielt auch noch die Linuxfreundlichkeit eine Rolle.
Peter schrieb:> Da das> Mainboard keine integrierte Grafik hat
Sicher? Ein PC ohne interne Grafik ist mir schon seit vielen Jahren
nicht mehr über den Weg gelaufen. So etwa seit den 486ern. Selbst meine
jetzigen HP-Workstations mit NVidia-Karten haben noch eine
Onboard-Grafik.
Georg
Peter schrieb:> Ich stelle mir einen neuen PC für Büroanwendungen zusammen. Da das> Mainboard keine integrierte Grafik hat, muss ich nun eine Grafikkarte> kaufen, die 2 Monitore mit Auflösung 2560x1440 ansteuern kann.
Dann machst Du was falsch, denn dann hast Du das falsche Mainboard
und/oder den falschen Prozessor gewählt. Normalerweise verwendet man bei
Office-PCs die Prozessorgrafik. Die ist sparsam, Treibersupport stimmt,
und sie kann bis zu drei Displays ansteuern.
Und wenn Du hier schon versagst, dann nimm was fertiges von HP oder
Lenovo oder so.
fchk
@TO
Wieso die Arbeit ? ein aktuelles Intel NUC (oder vergleichbare) ist
fertig (ram, ssd fehlt) verbraucht wenig Strom und kann Dual 4K.
Je nach Leistungsklasse ist das auch für mehr geeignet als Büro.
Einen PC aus Komponenten zusammenbauen macht nur für Gaming oder
workstations sinn..
Peter schrieb:> MSI TRX40 Pro WIFI
Das ist ein Threadripper Mainboard mit 8 RAM- und 4 grossen PCIe-Slots,
also eigentlich ein Gamer-Board, kein wirklich typischer Office-Rechner.
A. K. schrieb:> Das ist ein Threadripper Mainboard mit 8 RAM- und 4 grossen PCIe-Slots,> also eigentlich ein Gamer-Board, kein wirklich typischer Office-Rechner.
Dann nennen wir es halt Workstation-PC.
Nano schrieb:> Bei einem Bürorechner wäre der Treibersupport wichtig.> Vor allem wenn der Rechner mal unter Linux genutzt werden soll, würde> ich hier nur Karten mit GPU von AMD(früher ATI) und keine GPUs von> NVidia verbauten.
Für einen Bürorechner für die üblichen Office-Aufgaben ist das so was
von egal, ob man AMD oder NVidia nimmt.
Peter schrieb:> MSI TRX40 Pro WIFI
Aha, und warum kauft man sowas für einen Officerechner? Ich unterstelle
mal, daß das kein Trollposting sein sollte. Für den Preis würde ich mir
für einen Officerechner ein preisgünstigeres Board kaufen und das übrig
gebliebene Geld in RAM und SSD stecken. Andere kaufen für 450€ einen
kompletten Officerechner.
Als Workstation scheint es mir auf den ersten Blick auch nicht geeignet.
Ich sehe da nix, daß ECC unterstützt würde usw. In den Specs steht
überhaupt wenig relevantes. Für mich sieht es so aus, als sei die
Zielgruppe eine, bei der es auf Specs nicht so ankommt, die dafür auf
Buzzwords und Optik Wert legt.
MfG
M.M.M schrieb:> Für mich sieht es so aus, als sei die> Zielgruppe eine, bei der es auf Specs nicht so ankommt, die dafür auf> Buzzwords und Optik Wert legt.
Ich denke, wir können den Thread jetzt schließen. Habe mir eine
Grafikkarte mit AMD Radeon RX 550 bestellt.
Peter schrieb:> MSI TRX40 Pro WIFI
Hä? Was willst Du mit so einem teuren Boliden als Office-PC, das Board
passt eher zu einer Grafik-Workstation.
Oder fährst Du mit Deinem Ferrari auch zur Arbeit? Dann brauchst Du hier
keine Hilfe, sondern hast eine IT-Abteilung, die Dir das macht.
Peter schrieb:> Habe mir eine> Grafikkarte mit AMD Radeon RX 550 bestellt.
Also eine einfachere Gamer-Karte, die kannst Du mit dem MSI-Board aber
nicht ausreizen. Ferrari auf Reifen 165R15 oder Käfer mit 345/20R20 je
nach Betrachtungswinkel.
bingo schrieb:> Also eine einfachere Gamer-Karte, die kannst Du mit dem MSI-Board aber> nicht ausreizen. Ferrari auf Reifen 165R15 oder Käfer mit 345/20R20 je> nach Betrachtungswinkel.
Oder ein Workstation-PC für Berechnungen (R&D) mit zwei Monitoren.
M.M.M schrieb:> Nano schrieb:>> Bei einem Bürorechner wäre der Treibersupport wichtig.>> Vor allem wenn der Rechner mal unter Linux genutzt werden soll, würde>> ich hier nur Karten mit GPU von AMD(früher ATI) und keine GPUs von>> NVidia verbauten.>> Für einen Bürorechner für die üblichen Office-Aufgaben ist das so was> von egal, ob man AMD oder NVidia nimmt.
Keinswegs ist das egal. Hast du schon einmal eine Karte mit NVidia GPU
mit den freien Nouveau Treibern unter Linux ausprobiert?
Ich kann dir eines dazu sagen, es ist grausig und die Stromsparmodi
funktionieren auch nicht.
NVidia Karten sind daher nur für Gamer, zu denen ich mich auch dazu
zähle unter Linux interessant (wobei ich nicht unter Linux spiele). Dann
ist der Zyklus der Karte nämlich kurz genug und wenn dann NVidia den
Support der Closed Source Treiber für Linux einstellt, hat man schon
längst wieder eine neue Karte.
Bei einem Office PC kann die Lebenszeit des Rechners, je nach
Leidensfähigkeit, aber deutlich höher sein.
Mein alter Core2Duo würde bspw. als reiner Office Rechner immer noch
genügen, nur die Geforce 8800 GTS mit G80 Chipsatz würde keine neue
Treiber mehr erhalten.
NVidida hat bereits bekannt gegeben, den dafür zuständigen 340.xxx
Treiber einzustellen:
https://www.nvidia.com/Download/driverResults.aspx/156163/en-us
In Debian Buster wird der zwar noch unterstützt (da ist es dann ein
Vorteil, wenn eine Distri mal gut abgehangen ist), aber spätestens nach
Debian Buster wäre dann Schluss:
https://packages.debian.org/buster/nvidia-legacy-340xx-kernel-source
Und ich müsste den nouveau Treiber nutzen und der lief bisher auf meinen
älteren NVidia Karten bescheiden bis unbenutzbar.
Die Geforce 6600 Go läuft damit gar nicht und die Geforce 4 4800 Ti war
damit keine Freude mehr, der Rechner taugte mit den Nouveau Treiber
nicht einmal als Fernseher mit eingebauter DVB-C Karte zum TV schauen.
Getestet habe ich das damals unter XFCE. KDE 4 und Gnome 3 liefen wegen
der notwendigen OpenGL Version darauf sowieso nicht.
Wenn man also einen reinen Officerechner kaufen oder zusammenbauen
möchte, dann sollte man zusehen, dass die GPU entweder von AMD oder von
Intel ist.
Denn für diese beiden GPUs bzw. iGPU gibt es meistens mit ein paar
wenigen Ausnahmen auf Intel Seite freie Treiber und die können noch sehr
lange unterstützt werden.
Natürlich gibt's auch bei Officerechner Ausnahmen. Wer eine
leistungsfordernde 3d CAD Anwendung nutzen muss, hat natürlich andere
Kriterien und wird dann aber auch seine NVidia GPU öfters austauschen.
Aber üblich sind eher so Sachen wie Office und E-Mailprogramm, sowie den
Browser und noch eine ERP Software, die aber alle keine besonderen
Anforderungen an die 3d Leistung haben.
Nano schrieb:> M.M.M schrieb:>> Nano schrieb:>>> Bei einem Bürorechner wäre der Treibersupport wichtig.>>> Vor allem wenn der Rechner mal unter Linux genutzt werden soll, würde>>> ich hier nur Karten mit GPU von AMD(früher ATI) und keine GPUs von>>> NVidia verbauten.>>>> Für einen Bürorechner für die üblichen Office-Aufgaben ist das so was>> von egal, ob man AMD oder NVidia nimmt.>> Keinswegs ist das egal. Hast du schon einmal eine Karte mit NVidia GPU> mit den freien Nouveau Treibern unter Linux ausprobiert?
Diverse Office-PCs laufen hier mit NVidia-Karten problemlos unter
nouveau.
> Ich kann dir eines dazu sagen, es ist grausig und die Stromsparmodi> funktionieren auch nicht.
Dazu kann ich jetzt auf Anhieb nix sagen. Die Karten sind aus
Geräuschgründen allesamt passiv gekühlt und werden nicht sonderlich
warm. Allzuviel Energie wird da, so scheint's, also nicht umgesetzt.
Das musst du mit der Grafikkarte ausdiskutieren. ;)
Einfach gesagt, da sollte DUAL-Monitor in den Technischen Daten stehen.
Und sie sollte Genug Speicher haben (min. 1 GB). Der Prozessor selbst
ist bei einen Office-PC nicht wirklich wichtig, der Speicher schon.
Der Grund : Je mehr Auflösung, je mehr Speicher wird benötigt. Das X 2
Monitore = Doppelt soviel Speicher.
Der Rest ist nur noch eine Sache des Speichers und ob die Software 2
Monitore unterstützt. (machen die Wenigsten). Wenn nicht, was üblich
ist, ist das Fenster der 1 Software auf Monitor 1 und der Desktop halt
auf Monitor 2.
Du kannst aber auch Mirror (Spiegel) einstellen. Ist bei einen Beamer
fein dann verrenkst du dir nicht den Hals.
Preislich liegst du bei ca. 160-200 Euro.
Kleiner Tipp :
Der beste Anschluss an einer Grafikkarte ist DVI. Das ist der weiße
Stecker.
Der Grund :
Der kann beides. HDMI + VGA + DVI Anschluß selbst. Adapter kosten ca.
5-7 Euro. Auf die Weise kannst du auch mal ein älteren oder anderen
Monitor anschließen.
Ist bei meiner ATI 7950 super Praktisch. ;)
Gruß
Pucki
M.M.M schrieb:> Nano schrieb:>> M.M.M schrieb:>>> Nano schrieb:>>>> Bei einem Bürorechner wäre der Treibersupport wichtig.>>>> Vor allem wenn der Rechner mal unter Linux genutzt werden soll, würde>>>> ich hier nur Karten mit GPU von AMD(früher ATI) und keine GPUs von>>>> NVidia verbauten.>>>>>> Für einen Bürorechner für die üblichen Office-Aufgaben ist das so was>>> von egal, ob man AMD oder NVidia nimmt.>>>> Keinswegs ist das egal. Hast du schon einmal eine Karte mit NVidia GPU>> mit den freien Nouveau Treibern unter Linux ausprobiert?>> Diverse Office-PCs laufen hier mit NVidia-Karten problemlos unter> nouveau.
Dann hast du Glück gehabt oder die GPUs sind einfach deutlich neurer.
Als die Nouveau Treiber das Licht der Welt erblickten, waren die Geforce
4 keine neuen Karten mehr und die NVidia Geforce 6600 GO, also Geforce 6
Serie war die letzte GPU Serie für Notebooks, bei denen die
Notebookhersteller noch viel selber entscheiden durften und daher auch
die Treiber von NVidia selber stellten, entsprechend problematisch ist
das für freie Treiber. Das änderte sich bei Notenbooks erst mit der
Geforce 7 Serie.
Was für NVidia Karten bzw. GPUs sind in deinen Office PCs verbaut?
>>> Ich kann dir eines dazu sagen, es ist grausig und die Stromsparmodi>> funktionieren auch nicht.>> Dazu kann ich jetzt auf Anhieb nix sagen. Die Karten sind aus> Geräuschgründen allesamt passiv gekühlt und werden nicht sonderlich> warm. Allzuviel Energie wird da, so scheint's, also nicht umgesetzt.
Nano schrieb:> Als die Nouveau Treiber das Licht der Welt erblickten, waren die Geforce> 4 keine neuen Karten mehr und die NVidia Geforce 6600 GO, also Geforce 6> Serie war die letzte GPU Serie für Notebooks, bei denen die> Notebookhersteller noch viel selber entscheiden durften und daher auch> die Treiber von NVidia selber stellten, entsprechend problematisch ist> das für freie Treiber.
Ich hatte wegen sowas lustigerweise eher Probleme mit Windows als mit
Linux (in beiden Fällen mit dem proprietären Treiber). Der Hersteller
des Geräts (in dem Fall Fujitsu-Siemens) hat ziemlich früh mit dem
Support aufgehört und selbst nur noch hoffnungslos veraltete
Windows-Treiber angeboten (für Linux sowieso keine), und die Treiber von
NVidia haben sich einfach kommentarlos nicht installieren lassen. Ich
dachte zuerst, ich hätte den falschen Treiber runtergeladen, weil der
Installer nur den Treiber für den Audio-Teil des HDMI-Ausgangs angeboten
hatte. Was anderes wurde gar nicht erst angezeigt. Aber der Laptop war
wohl einfach geblacklistet. Der Linux-Treiber ließ sich aber ganz normal
installieren und funktioniere auch einwandfrei…
Es reichte ja schon ein anderer Takt und es wurde zum Sonderfall der
speziell für die Device ID oder einer Gruppe aus Device IDs
berücksichtigt werden musste.
Beim proprietären Linuxtreiber hat das alles NVidia gemacht und das
alles spezifisch berücksichtigt.
Bei den Windows Treibern gab's dann von der Community modifizierte
Treiber, die dann liefen, die Infos dazu wurden dann meist vom alten
Treiber des NB Herstellers genommen.
Aber beim Open Source Nouveau Treiber muss das halt auch gemacht werden,
auch dann, wenn bspw. der NB Hersteller die GPU außerhalb der Spec oder
speziell angepasst an aussortierte GPUs die mehr vertrugen, betrieb.
Und das muss den Nouveauentwicklern dann halt gesagt werden, die gehen
solange davon aus, dass das ein Betrieb außerhalb der Spec ist, der
natürlich nicht unterstützt wird. Aber genau da, beim Mitteilen kann es
vorkommen, dass es zu wenige sind, die das machen oder machen können,
also wird die Karte vom Treiber nicht unterstützt, da deren ID nicht
dabei ist, die der Treiber kennt.
Als ich letzten Ubuntu Mate 16.04 LTS auf 18.04 LTS auf meinem alten
Notebook* updatete, musste ich jedenfalls auf die Nouveau Treiber
umsteigen und die booteten gleich zuerst in einen Desktop mit
dargestellten Grafikfehlern gefolgt von einem schwarzen Bildschirm.
* Das alte Notebook hat noch ein sehr gutes DVD-RAM Laufwerk alter
Bauweise, ich nutze es daher noch zum Brennen von Audio CDs für mein
Autoradio oder (dank USB Sticks inzwischen seltener) Live CDs. Neue
optische Laufwerke taugen leider nichts mehr, deswegen versuche ich das
NB noch am laufen zu halten.
Und für Ubuntu kriege ich die cdrtools von Jörg Schilling noch bequem
als PPA, bei Debian bzw. Ubuntu vanilla sind die vor Jahren wegen der
geänderten Lizenz rausgeflogen und durch cdrkit ersetzt worden. Mit
cdrkit hatte ich allerdings so viele fehlgebrannte CDs, dass ich,
nachdem ich festgestellt habe, das cdrtools diese Probleme nicht macht,
wieder zu cdrtools zurückgewechselt bin und die in einem Debian System
einzubinden, ist recht aufwendig. Mit dem PPA ist es für ein Gerät, das
ich nur selten nutze, bequemer. Gäbe es dieses Problem nicht, würde auf
dem alten Notebook inzwischen Debian laufen, aber selbst da gibt es die
proprietären NVidia Linux 304.* legacy driver Treiber nur bis Debian
Stretch, dessen inoffizieller Support noch bis etwa 2022 gehen dürfte.
Hat hier überhaupt jemand gesagt das ein Linux zum Einsatz kommt? Also
warum versteift man sich da ausschließlich auf Linux?! Für eine
Workstation würde ich auf jeden Fall auf eine nvidia Karte setzen -
Buzzword: CUDA. Und wehe jetzt kommt irgendwer mit OpenCL um die Ecke!
Rene K. schrieb:> Hat hier überhaupt jemand gesagt das ein Linux zum Einsatz kommt?> Also> warum versteift man sich da ausschließlich auf Linux?!
Nein, aber er hat auch nicht fest definiert, dass er nur Windows nutzt.
Also gibt's natürlich generelle Hilfe und die besagt, dass Linuxsupport
ein wichtiger Punkt ist. Selbst wenn man heute noch Windows einsetzt,
könnte das später noch relevant werden.
> Für eine> Workstation würde ich auf jeden Fall auf eine nvidia Karte setzen -> Buzzword: CUDA. Und wehe jetzt kommt irgendwer mit OpenCL um die Ecke!
OpenCL ist ein offener Standard, CUDA läuft nur auf NVidia Karten.
Außerdem hat er nicht gesagt, dass die GPU für seine Berechnungen
hilfreich sind. Vielleicht muss er die CPU verwenden?
TestX schrieb:> Wieso die Arbeit ? ein aktuelles Intel NUC (oder vergleichbare) ist> fertig (ram, ssd fehlt) verbraucht wenig Strom und kann Dual 4K.
Aber zu welchem Preis? Intel-NUC ist teuer, richtig teuer.
> Einen PC aus Komponenten zusammenbauen macht nur für Gaming oder> workstations sinn..
Oder wenn man aufs Preisleistungsverhältnis achten will.
Nano schrieb:> Was für NVidia Karten bzw. GPUs sind in deinen Office PCs verbaut?
In den Office-PCs Geforce 210 und in ein paar alten Workstations NVS
300, also alter Krempel. Aber leise, da passiv gekühlt.
MfG
M.M.M schrieb:> Nano schrieb:>> Was für NVidia Karten bzw. GPUs sind in deinen Office PCs verbaut?>> In den Office-PCs Geforce 210 und in ein paar alten Workstations NVS> 300, also alter Krempel. Aber leise, da passiv gekühlt.>> MfG
Verglichen mit der Geforce 6600 Go (NV43) in meinem Notebook und der
Geforce 4 Ti mit der ich meine ersten Erfahrungen mit Nouveau gesammelt
habe, ist die vergleichsweise gar nicht alt, sondern etwa 4 bis 8 Jahre
jünger.
Ihre Typenbezeichnung ist GT218, damit ist sie auch neuerer als meine
Geforce 8800 GTS mit der Typenbezeichnung G80 die ich in meinem Core2Duo
hatte.
Entsprechend der FeatureMatrix ist die Spalte NV50 für deine Karte
relevant:
https://nouveau.freedesktop.org/wiki/FeatureMatrix/
Das PowerManagement ist bei der wenigstens ein Work In Progress (WIP),
während die Entwicklung für meinere ältere Geforce 6600 Go (Spalte NV40)
eingestellt wurde. Aber selbst wenn alles grün ist, muss das nicht
bedeuten, dass die Grafikkarte dann mit den Treibern fehlerfrei läuft.