Ich geb dir ja vollkommen recht, dass da viele nicht mitdenken. In
meinem Fall war es ein Sternenhimmel, der wohl tatsächlich in der Regel
maximal bei Zimmerbeleuchtung betrieben wird. Wird auch trotzdem brav
über Mosfets und dedizierte Konstantstromsenken betrieben.
Aber genauso falsch, wie das Nicht-Berücksichtigen der Effekte des
Multiplexing ist eben auch die Pauschalaussage, dass gemultiplexte LEDs
mit Nennstrom zu dunkek werden.
Ich habs vorher getestet, hab daraufhin auf 30mA ausgelegt und die für
meine Anwendung sogar als zu hell empfunden. Wo liegt da der Murks?
@Franz: Wie du siehst, wär es hilfreich, wenn du uns sagst, was du mit
der Matrix vorhast :)
Fertige ICs für deine Anforderung wirst kaum finden.
Ich denke, die HT1632C von Steffen sind nicht verkehrt, noch dazu ja
auch gut kaskadierbar. Werden die nicht auch in den Matrix Displays von
sure-electronics verbaut? Da wären wir wieder bei den Chinesen :)
Meine Variante: Die Ansteuerung habe ich bei 384 LEDs vom µC aus
gemacht. Die fertigen ICs waren mir zu unflexibel bzw. zu teuer. Für die
Zeilen hab ich 8x P-Mosfets genommen, angesteuert von 74HC595, für die
Spalten 3x CAT4016, das spart nen Haufen Bauteile und kostet nicht mehr
als der Klassiker 6x HC595 + 6x UDN 2803 + 48x Widerstand. Damit klappts
bei mir sogar mit ner ganz brauchbaren Einzel-PWM.
Viele Grüße, Alex