Nabend zusammen,
ich habe bei meinem Neubau an jeder Hausecke einen CAT-7 Kabel
rausführen lassen, um später PoE-Kameras installieren zu können. Leider
habe ich die Stromversorgung für einen Markisenmotor vergessen. Jetzt
würde ich ungern ein Erdkabel aufputz über die fertig verputzte Fassade
ziehen lassen und habe mich gefragt ob man einen der LAN-Kabel für die
Versorgung eines Rohrmotors nutzen könnte? Es gäbe bspw. Rotoren die mit
24V Gleichspannung betrieben werden. Trotzdem werden 150W verbraucht,
sodass man ca. 6,5A durchjagen würde.
Verlegt sind Kabel vom Typ: 4x2xAWG 23/1 LSOH Cat.7 1000 MHz, was einen
Ader-Querschnitt von 0,26 qmm entsprechen würde. Wäre die Einspeisung
von 24V so machbar oder wäre es zu gefährlich? Wie viele Aderpaare
sollte ich dann verwenden?
Mein Dank im voraus.
CAT7 Kabel sind häufig bis 72V spezifiziert. Wie wäre es mit einem Motor
höherer Spannung (>48V) oder von 72V auf 24V beim Motor mit einem
Stepdown herunterbringen?
Ich würde so viele Adernpaare wie möglich verwenden. Welche Länge hat
denn das Kabel?
Gruß
DomeG
http://www.powerstream.com/Wire_Size.htm
Für AWG 23 stehen 0.73A für power transmission in der Tabelle.
x4 = 2.9A
Chassis wiring geht bis 4.7A (x4= 18.8A).
Wenn man von 67Ohm/km ausgeht wären das bei 4 Adern und angenommenen 30m
67/4*0,030 = 0,5 Ohm für jede Leitung.
Fallen also ca. 6,5V in der Leitung ab * 6,5A = 42W...
Wird vermutlich schon warm werden...
Kannst ja mal mit einem nicht verlegten Kabel testen.
Die Markise ist ja immer nur kurz in Betrieb, evtl. ist das dann ja
vertretbar.
Joe F. schrieb:> Fallen also ca. 6,5V in der Leitung ab * 6,5A = 42W...>> Wird vermutlich schon warm werden...
Mal ueberlegt die Kabel dann taktisch schlau zu verlegen? Wuerde eine
Heizung ersparen...
Erhöhung der Spannung ist eine gute Idee.
Bei 48V hast du nur noch die Hälfte des Stromes, und die Hälfte der
abfallenden Spannung.
Also ca. 3.25V*3.25A = 10,6W auf 30m.
Hört sich besser an.
Also 24V Rohrmotor kann ich auf Anhieb finden, mit höheren Spannungen
kann ich nichts mit Gleichspannung finden, nur 220V DC was mir zu
gefährlich wäre.
Die Länge weiß ich nicht exakt, aber geschätzt um die 13-15m.
Musti schrieb:> Verlegt sind Kabel vom Typ: 4x2xAWG 23/1Musti schrieb:> Die Länge weiß ich nicht exakt, aber geschätzt um die 13-15m.
Macht bei je 4 Leitungen parallel (könnte man umpolen und per Dioden am
Motor wieder auf die 2 Wicklungen für vor- und zurück aufteilen) einen
Widerstand von 0.53 Ohm (hin und zurück zusammen) und
Musti schrieb:> Trotzdem werden 150W verbraucht, sodass man ca. 6,5A durchjagen würde.
bei 6.5A so 3.5V Spannungsverlust so dass am Motor von den 24V nur noch
20.5V ankommen würden.
ABER: Die 150W sind die zulässige Dauerlast der Motore. Beim Anlaufen
brauche sie mehr Strom, VIEL mehr Strom. geschätzt das 10-fache. Und
dann liegt der Leitungswiderstand höher als die Stromversorgung.
Deine Motore hätten ein WESENTLICH geringeres Losbrechmoment, würden
also schon bei kleinsten Problemen nicht mehr anlaufen. Ganz ohne
Problem würden sie es wohl schaffen.
Vergiss es, die Rechnung klappt nur wenn man die Realität ausblendet.
Das ganze ist so irgendwie "Murks". Kannst du nicht nach innen Bohren,
und dort die Leitung zur nächsten Steckdose, Lichtschalter verlegen?
Wenn direkt ein Dach über der Markise ist, in den Speicher fahren?
Nur mal so als Gedankengang....
Butzel M. schrieb:> Was genau ist ein Beilaufdrat?
Beilaufdraht ist ein i.d. Regel verzinnter Kupferdraht, der in Telefon-
oder Netzwerkkabeln locker zwischen den Adern und dem Schirm umläuft und
Kontakt mit dem Schirm hat. Er soll Schirmunterbrechungen überbrücken.
steht dir das ganze CAT7 Kabel zur Verfügung?
wären ja 8 Adern oder 4 Paare
4 Adern parallel geben 1,7 Ohm auf 100m (AWG23/1 für CAT7 angenommen)
Ein stepup auf 60V macht einen Strom von 3,12A gibt einen
Spannungsabfall auf 100m von 6V kommen immer noch 54V an, das mit einem
Stepdown zu 24V zurück hört sich machbar an.
Eventuell rechnest du selber noch mal, man muss natürlich auf dem hin
und Rückweg die Verluste im Kabel rechnen, aber vielleicht hast du ja
keine 100m
Also ich hätte da noch einen anderen Motor gefunden, der nur 55W
verbraucht (4,5A). Müsste schauen ob die 35NM für eine Markise
ausreichen.
Handkurbel wäre keine Alternative, da ich den Motor per Aktor (mit einer
Wetterstation) automatisch steuern möchte. Die letzte Alternative wäre
einen Erdkabel nach oben zu ziehen; Nach innen wäre nichts möglich da
dort kein Stromkabel anliegt (offene Galerie).
Joachim B. schrieb:> steht dir das ganze CAT7 Kabel zur Verfügung?> wären ja 8 Adern oder 4 Paare
Ja, ein ganzes CAT7-Kabel würde ich nur für den Markisenmotor verwenden
können. Direkt daneben ist ein weiteres Kabel für eine Kamera, sind also
genug welche da :)
> 4 Adern parallel geben 1,7 Ohm auf 100m (AWG23/1 für CAT7 angenommen)> Ein stepup auf 60V macht einen Strom von 3,12A gibt einen> Spannungsabfall auf 100m von 6V kommen immer noch 54V an, das mit einem> Stepdown zu 24V zurück hört sich machbar an.>> Eventuell rechnest du selber noch mal, man muss natürlich auf dem hin> und Rückweg die Verluste im Kabel rechnen, aber vielleicht hast du ja> keine 100m
Nein das sind keine 100m, das Kabel geht direkt runter in den Keller und
von dort in den Netzwerkschrank, geschätzt 15m maximal 20m.
Musti schrieb:> ich hätte da noch einen anderen Motor gefunden, der nur 55W> verbraucht (4,5A).
Also ein 12V Motor?
Damit gewinnst du ja nicht wirklich etwas.
Und das Argument von MaWin bezügl. Anlaufstrom solltest du nicht ausser
Acht lassen.
Musti schrieb:> Ja, ein ganzes CAT7-Kabel würde ich nur für den Markisenmotor verwenden> können.> Nein das sind keine 100m, das Kabel geht direkt runter in den Keller und> von dort in den Netzwerkschrank, geschätzt 15m maximal 20m.
das wären dann 0,335 Ohm für 4 Adern parallel x 2 Hin und Rück 0,67 Ohm
suchen wir einen stepup Wandler für 48V mit 80% hätten wir 3,90625A
Strom, 1A pro Ader hört sich machbar an A= 0,25mm²
das wäre ein Spannungsabfall auf 20m von 2,6171875V und das sollte einen
Stepdown auch nicht jucken auf 24V selbst wenn wir den noch einrechnen
Joe F. schrieb:> Musti schrieb:>> ich hätte da noch einen anderen Motor gefunden, der nur 55W>> verbraucht (4,5A).>> Also ein 12V Motor?> Damit gewinnst du ja nicht wirklich etwas.> Und das Argument von MaWin bezügl. Anlaufstrom solltest du nicht ausser> Acht lassen.
Ah sorry, gabs sowohl mit 12V als auch 24V, dann natürlich mit 2.3A.
Joe F. schrieb:> Und das Argument von MaWin bezügl. Anlaufstrom solltest du nicht ausser> Acht lassen.
stimmt, aber kann hinter einem Stepdown aus einen dicken Pufferkondi
erledigt werden, der Motor wird ja nicht dauernd anlaufen.
Joachim B. schrieb:> das wären dann 0,335 Ohm für 4 Adern parallel x 2 Hin und Rück 0,67 Ohm> suchen wir einen stepup Wandler für 48V mit 80% hätten wir 3,90625A> Strom, 1A pro Ader hört sich machbar an A= 0,25mm²> das wäre ein Spannungsabfall auf 20m von 2,6171875V und das sollte einen> Stepdown auch nicht jucken auf 24V selbst wenn wir den noch einrechnen
Was ist denn mit diesen Stepdowns gemeint? Sollen also 48V eingespeist
werden und vor dem Motor dann ein Spannungswandler auf 24V? Gäbe es dann
kein Problem mit Jalousieaktoren?
Musti schrieb:> Trotzdem werden 150W verbraucht,> sodass man ca. 6,5A durchjagen würde.
Bist du sicher, dass der Motor soviel Leistung zieht, wie groß und wie
schwer ist der Rolladen?
Musti schrieb:> Was ist denn mit diesen Stepdowns gemeint? Sollen also 48V eingespeist> werden und vor dem Motor dann ein Spannungswandler auf 24V?
es gibt ja DC/DC Wandler als stepup z.B. von deinen 24V auf 48V halbiert
fast den Strom auf den Leitungen und damit die Verluste im Kabel und auf
der anderen Seite wieder runter mit stepdown auf 24V wenn das dein
Wunsch ist.
Julian B. schrieb:> Musti schrieb:>> Trotzdem werden 150W verbraucht,>> sodass man ca. 6,5A durchjagen würde.>> Bist du sicher, dass der Motor soviel Leistung zieht, wie groß und wie> schwer ist der Rolladen?
Kein Rolladen sondern eine Markise.
Also ich wollte erst schauen ob und was mit Gleichspannung möglich ist
und dementsprechend die Markise bestellen und dann den Motor tauschen.
Die Größe wird 4m x 2,5m sein.
bezügl stepup/down: ich denke mal die richtungsänderung wird einfach
durch umpolen der spannung realisiert... daher wird das mit stepup/down
recht anspruchsvoll.
vielleicht doch lieber passendes kabel verlegen und dann putz
drüberkleistern...
Joachim B. schrieb:> stimmt, aber kann hinter einem Stepdown aus einen dicken Pufferkondi> erledigt werden, der Motor wird ja nicht dauernd anlaufen.
Wie dick soll der denn sein ?
Nicht mal simpelste Kopfrechenaufgaben schaffst du.
Hallo,
ist das CAT7 fest eingeputzt oder in Panzerrohr verlegt? Wenn letzteres
versuch doch neues Kabel einzuziehen, einfach ans Ende drangehängt und
durchgezogen. Bei Kleinspannung kann man da auch mal Litze verlegen
(zieht sich schöner); an den Rohrmotoren ist eh meist Litze dran.
Wenn nicht, in den sauren Apfel beissen und neue Schlitze in die Wand,
zuputzen, ,drüberstreichen und fertig. Wenn die Fasade noch relativ neu
ist gibts auch nicht so grosse Farbabweichungen.
Alexander S. schrieb:> Hallo,>> ist das CAT7 fest eingeputzt oder in Panzerrohr verlegt? Wenn letzteres> versuch doch neues Kabel einzuziehen, einfach ans Ende drangehängt und> durchgezogen. Bei Kleinspannung kann man da auch mal Litze verlegen> (zieht sich schöner); an den Rohrmotoren ist eh meist Litze dran.>> Wenn nicht, in den sauren Apfel beissen und neue Schlitze in die Wand,> zuputzen, ,drüberstreichen und fertig. Wenn die Fasade noch relativ neu> ist gibts auch nicht so grosse Farbabweichungen.
Das Kabel ist zwar in einem Schutzrohr verlegt, aber aussen wurde es ein
Stück an der Fassade entlang bis zur jetzigen Position "getackert", d.h.
man müsste ein Stück aus der Fassade wegstemmen um bis an das Rohr zu
kommen :(
So oder so müsste man also etwas aufschneiden, was technisch zwar kein
Problem ist wenn da nicht der ganze Dämm-Aufbau dahinter wäre, d.h.
aufwendiger Strukturputz, darunter Gewebefolie, darunter Dämmung. Man
würde also an dieser Stelle die Nachbearbeitungslinie sehen und hätte
zudem eine kleine Wärmebrücke. Also dann lieber aufputz hinter einer
Regenrinne hoch, was leider auch keine schöne Lösung wäre.
Ich würde aber trotzdem erstmal 24V anlegen und schauen was hinten
rauskommt. Die Motoren sind mit +/- 10% angegeben, d.h. mit etwas
Verlust könnten sie arbeiten. Mit Wandlern oder Kondensatoren kann ich
aber leider nicht arbeiten, da der Aktor damit ein Problem haben könnte
(Richtungswechsel durch Spannungsumkehr, automatische Endlagenerkennung
vermutlich durch Laständerung, etc.).
Gesagt getan und doofen Fehler begangen :(
Habe aus Faulheit das Kabel nicht aus dem Patch-Panel entfernt sondern
die Spannung über einen durchgetrennten Patchkabel mit verdrillten Adern
angelegt. Das Kabel wurde dabei schnell warm und es roch plötzlich nach
Elektronik. Dann stieg Rauch aus dem entsprechenden Port im Patchpanel.
Vermutlich wurde es zu warm und es gab einen Kurzen. Jedenfalls ist der
Port nun tot. Nun gut, dumm gelaufen aber zum Glück nix schlimmeres
passiert.
Dann habe ich das Kabel abgeklemmt und ordentlich mit Wago-Klemmen
direkt mit einem 24V 5A Netzteil verbunden. Ohne Kabel werden 24,16V
angezeigt, mit angeschlossenem Kabel am Ende immer noch 24,15V. Keine
Ahnung ob das daran liegt, dass der Widerstand sehr gering ist oder kein
Verbraucher anliegt?
Jetzt wäre nur noch die Frage bis wieviel Ampere man den Rohrmotor
auslegen darf?
Man soll ja nicht schadenfroh sein, ein bisschen schmunzeln musst ich
aber doch.
Sollte aber zu denken geben: Was passiert wenn die Markise blockiert und
voller Strom fliesst? Und das Kabel hinter (Styropor?) Dämmung. Die
Sicherung dafür müsste sehr genau dimensioniert werden.
Sehr unangenehm wenn man sich wegen so einem Sch..ß die Fassade
abfackelt.
Nachdem inzwischen auch aufwendige Vorschläge schon kamen möchte ich da
noch ein paar nachreichen.
MaWin hat natürlich recht, der Anlaufstrom kann ein Problem werden. Der
"kleinere" Motor hilft da nur, wenn er auch ein anderes Getriebe hat.
Sonst ist der Anlaufstrom ähnlich groß wie beim größeren Motor (weil das
Moment auf der Welle das gleiche ist).
1. wie schon vorgeschlagen: ausprobieren. Aber es könnte sich lohnen,
nicht 4/4 Adern für Hin- und Rückleitung zu verwenden sondern 5 /
3+Schirm oder gar 6 / 2+Schirm. Der Widerstand der Adern ist ja jetzt
mehrfach vorgerechnet worden, den Widerstand des Schirms kennt
vermutlich keiner. Also: ausprobieren welche Variante in der Summe den
geringsten Widerstand hat.
2. Nachdem der Motor +/- 10% kann würde ich versuchen, das Netzteil auf
den oberen Rand einzustellen. Das ist nicht viel, aber vielleicht reicht
es ja.
Wenn das nicht reicht würde ich ein neues Kabel legen.
Aber der Diskussion wegen habe ich auch noch zwei esoterisch aufwändige
Vorschläge für das CAT7:
3. eine Ader als Sense-Leitung benutzen, der Motor wird an den Rest
angeschlossen. Im Haus muss dann ein intelligentes Netzteil so
nachregeln, dass die Spannung beim Motor passt. Wenn das Netzteil genug
Luft nach oben hat ist selbst der 10-fache Anlaufstrom machbar.
4. Das ist eigentlich das gleiche, nur noch aufwendiger:
Sollspannungsvorgabe über eine Ader, vielleicht auch 2, Strom mit hoher
Spannung auf dem Rest. Beim Motor dann eine
Abwärts-Schaltregler-H-Brücke, die dem Motor das mundgerecht vorkaut.
Dann könnte auch der schon vorgeschlagene dicke Elko zum Einsatz
kommen...
Wie gesagt, wenn die ersten 2 nicht reichen würde ich ein neues Kabel
legen. Aber wenn es unbedingt sein muss und Aufwand keine Rolex spielt,
dann gilt der alte Spruch:
"Dem Ingeniör ist nichts zu schwör"
Weiter oben wurde der Vorschlag "Puffer-Akku" gemacht, wär das keine
Option?
2 Stück von denen hier:
http://www.pollin.de/shop/downloads/D271233D.PDF
Dazu einfache Ladeschaltung mit Spannungsregler 13,6V (oder gleich
fertiges Ladegerät).
Auf Markisenseite ein Relais/FET wasauchimmer; 1 Ader zum Schalten, der
Rest zum Laden der Akkus.
Leider bisher noch gar nicht. Der hohe Anlaufstrom macht mir angst,
sodass ich mich nicht dran getraut habe. Mein Elektriker hat mich auch
nur kurz angelacht als ich ihm meine Idee beschrieb, bis er gemerkt hat
dass ich es ernst meine..
Wenn ihr gute Ideen habt gerne her damit. Das CAT7-Kabel ragt immer noch
blank aus der Fassade heraus und wartet auf eine gute Idee ;)
Was hat dir an der Idee mit dem Pufferakku nicht gefallen?
Nimm einfach zwei 12V-Batterien (gib mal "pollin 7Ah" in google ein) in
Reihe. Die werden dann mit irgendeiner schwachen Leistung (sagen wir mal
24V, 1A) geladen und wenn der Motor den Saft braucht ist in den Akkus
genügend davon da.
Statt Bleiakkus könnte man natürlich auch Li-Ion nehmen. Die wären
deutlich kleiner, aber brauchen mehr Sorgfalt (Schutzschaltung).
Ansonsten gäbe es nur Vorschläge mit irgendwelchen Spannungswandlern,
die ich für deutlich komplizierter halte.
Wie wird der Motor überhaupt angesteuert? Irgendwas müsste ihm ja sagen
in welche Richtung er sich drehen soll (einfache Umpolung?) und
irgendwoher müsste der Motor wissen, dass er sich nicht mehr weiter
drehen soll (einfache Lastmessung?).
> CAT7 Kabel sind häufig bis 72V spezifiziert.
Ich sehe das nicht so eng. Man könnte die Netzspannung
versuchsweise mal direkt in das CAT 7-Kabel einspeisen.
Da fliesst dann natürlich ein signifikant niedrigerer
Strom als bei Kleinspannung. Damit dabei nix passieren
kann, würde ich natürlich einen Trenntrafo davorschalten.
Dann will ich auch noch was fragen: Wenn ja der Motor sowieso getauscht
würde (auf 24V) dann könnte man doch auch über eine Änderung des
Getriebes nachdenken. Denn die Zeit zum Ausfahren der Markise ist ja
wahrscheinlich nicht fest vorgegeben und könnte somit verlängert werden.
Wäre denn das nicht eine Möglichkeit, den Strom zu verringern?
Vielleicht könnte man auch mal ein Foto von den Gegebenheiten machen?
Ich halte es auch für die beste Lösung, einen kleinen 24V-Bleiakku mit
seiner Erhaltungsspannung dauerhaft zu laden, vorzugsweise entsprechend
strombegrenzt. In der Außeninstallation sollte aber unbedingt eine
Schmelzsicherung in der Zuleitung sein, damit im Falle eines Defektes im
CAT-7-Kabel kein Kabelbrand entstehen kann. Zum Laden mit ein paar 100mA
genügt dann auch ein Aderpaar. Über die anderen Aderpaare werden kann
Relais angesteuert, die den Akku auf den Antriebsmotor schalten.
Dann habe ich wohl ein Verständnisproblem. Wie sieht denn der Schaltplan
aus?
Der Aktor wird ja von einem 24V-Netzteil gespeist und gibt bei einem
Schaltsignal eben die Spannung weiter an den Motor. Ich bin mir nicht
sicher wie die Endlage erkannt wird, vermutlich über eine Lasterkennung,
o.ä.. Was bringt es denn wenn der Aktor nun beim Schaltsignal die
Batterie auflädt statt den Motor zu bestromen? Wie erkennt er dass die
Endlage erreicht ist bzw. die Markise voll eingezogen ist wenn die
Batterie dazwischenhängt?
Lies mal die Doku zum Aktor, da steht nichts von Endlagenerkennung. Der
arbeitet stur nach Zeit...
Derartige Aktoren erwarten Endschalter in den Antrieben.
Der Ladestrom für den Akku soll auch nicht über den Aktor geschaltet
werden. Und statt des hohen Motorstroms soll der Aktor über zwei Adern
zwei Relais ansteuern, die dann "vor Ort" den Strom zwischen Akku und
Motor schalten. Der Akku wird über die verbleibenden Adern geladen.
Kann man so machen...
Halte ich aber für Pfusch hoch drei...
(Daher erst einmal kein Schaltplan)
Der oder die Akkus machen nach wenigen Jahren schlapp und versagen gemäß
Murphy gerade dann, wenn keiner zu Hause ist und der Windmesser die
Markise wegen zu starkem Wind einfahren sollte...
Ausserdem benötigen die Relais und vor allem der Akku einiges an Platz
in einem entsprechend großen wasserdichten und wetterfesten Gehäuse, das
sicher nicht gerade dekorativ an der Wand aussehen wird...
Und falls die Markise auch im Winter zum Einsatz kommen soll, muss der
Akku auch bei Frost noch den Anlaufstrom liefern können, muss also
entsprechend dimensioniert sein.
Oder du nimmst einfach vier Adern für Plus und vier für Minus. Dann
lässt du die Markise ein paar dutzend mal aus- und einfahren und prüfst
mit der Hand wie sehr sich das Kabel erwärmt. Das wäre zwar auch Pfusch,
aber eher Pfusch².
Probieren kann man ja.
EIBler schrieb:> Und falls die Markise auch im Winter zum Einsatz kommen soll, muss der> Akku auch bei Frost noch den Anlaufstrom liefern können, muss also> entsprechend dimensioniert sein.
Selbst ein eher knapp ausgelegter Akku liefert einen durchaus
beträchtlichen Strom, welcher deutlich höher sein dürfte als ein auf
Kante genähtes Netzteil, das über zig Meter Klingeldraht angeschlossen
ist.
Andreas S. schrieb:> Ich halte es auch für die beste Lösung, einen kleinen 24V-Bleiakku mit> seiner Erhaltungsspannung dauerhaft zu laden, vorzugsweise entsprechend> strombegrenzt.
Wenn man den Lader über PoE versorgt, ist das Lan-Kabel immer noch
benutzbar. Auf der Innenseite braucht man dann nur einen handelsüblichen
PoE-Switch.
MfG Klaus
Klaus schrieb:> Wenn man den Lader über PoE versorgt, ist das Lan-Kabel immer noch> benutzbar. Auf der Innenseite braucht man dann nur einen handelsüblichen> PoE-Switch.
Die anderen Leitungen werden aber benötigt, um den Motor bzw. dessen
Relais anzusteuern. Es wäre ziemlich sinnlos, hierfür auf beiden Seiten
jeweils einen Microcontroller mit Ethernet vorzusehen, wenn die Anzahl
an freien Aders ausreicht. Sinnvoll wäre so etwas nur dann, wenn z.B.
neben dem Motor noch eine Netzwerkkamera montiert werden soll.
Andreas S. schrieb:> Sinnvoll wäre so etwas nur dann, wenn z.B.> neben dem Motor noch eine Netzwerkkamera montiert werden soll.
Dafür ist das Kabel ja wohl gedacht. Den Motor kann man dann mit einem
ESP8266 billiger als mit einem Ethernetadapter steuern. Manche Kameras
haben aber auch einen IO-Port z.B. für eine Beleuchtung, den könnte man
zweckentfremden.
MfG Klaus
Also die Kamera-Geschichte würde ich mit einer komplett kabellosen
Kamera lösen (Arlo). Damit wären also alle Adern des CAt7-Kabels für den
Rohrmotor frei. POE wäre also nicht nötig.
Musti schrieb:> Wenn ihr gute Ideen habt gerne her damit
Akkus.
Wurde schon genannt.
Muss man zwar alle Jahre mal austauschen, kann man aber langsam laden
und haben dann genug Power für den Motor.
Und es bleiben noch Leitungen im CAT7 frei, für die Kamera.
CAT7
Bleiakkulader ---------------+-- Bleiakku --+
| / |
+----o/ o--(M)-+ rauf
| : |
Steuerleitung hoch ----------(-- Relais ----+
| / |
+----o/ o--(M)-+ runter
: |
Steuerleitung runter ----------- Relais ----+
|
Masseleitung -------------------------------+
Also kurz nochmal bevor ich mich tatsächlich mit den Akku-Lösungen
beschäftige:
Wenn ich nun alle Adern frei habe und die Leitungen nicht mit
Dauerspannung belaste sondern den Motor nur bei Bedarf rauf und
runterfahre; Wie kritisch wäre das Anlegen einer Netzspannung mit 2
Phasen (Rechtslauf, Linkslauf, Masse)? Wie gesagt Spannung wäre nur bei
Bedarf angelegt und nur für die Dauer des Betriebs und nicht etwa
dauerhaft, wie bei der Akku-Lösung.
Dann solltest Du in das Datenblatt des konkret verbauten Kabels schauen,
für welche Betriebsspannung es zugelassen ist und welche
Isolationsfestigkeit es besitzt. Beachte hierbei, dass durch Induktion
im Motor durchaus die doppelte Netzspannung erzeugt werden kann, also
unter Beachtung der maximalen Netzspannung von 253V immerhin 506V! Die
im Datenblatt angegebene Prüfspannung des Kabels muss aber auf jeden
Fall mindestens 2.000V AC betragen. Nein, es reicht nicht aus, das
Datenblatt irgendeines beliebigen Kabels zu nehmen und zu hoffen.
Auch die RJ-45-Stecker wären etwas problematisch bei solch einer
Spannung, da dort die Isolationsstrecken eher nicht eingehalten werden
können, so dass nur eine Festverdrahtung in Frage käme.
Auf jeden Fall sollte das ganze zusätzlich mit einer entsprechend
niedrig dimensionierten Leitungsschutzschalter abgesichert werden. Wie
ich gerade sehe, sind welche für 2A und Auslösecharakteristik B oder C
durchaus handelsüblich.
Wenn ich es richtig sehe sind 1000V als Prüfspannung angegeben.
Allerdings als DC und nicht AC, womit der Motor ja betrieben wird. Keine
Ahnung wie man diese Angabe auf AC umrechnen kann, vermutlich gar nicht.
RJ-45-Stecker wird es natürlich nicht geben sondern nur eine direkte
Verdrahtung der Adern, selbstverständlich mit deutlicher Beschriftung
auf beiden Enden.
Musti schrieb:> Wenn ich es richtig sehe
Wenn ich das richtig sehe, weiß in 20 Jahren keiner mehr welchen Murks
Ihr da versteckt habt und der Akku wurde schon 10x getauscht wegen
Altersschwäche. Entweder Ihr legt gleich ein richtiges Kabel oder nehmt
die Kurbel und kurbelt bei jedem Windchen.
Naja...so sehe ich das nicht. Wenn man einen Lithium-Ionen-Akku nimmt
oder gleich LIFEPO4 und richtiges BMS, dann dürfte der Akku den Motor
auf alle Fälle überleben (sprich der Akku wird schon einige Jahrzehnte
halten).
Besser wäre natürlich richtiges Kabel. Einfach den CAT7 reinziehen und
an deren Stelle das richtige nehmen.
Musti schrieb:> Wenn ich nun alle Adern frei habe und die Leitungen nicht mit> Dauerspannung belaste sondern den Motor nur bei Bedarf rauf und> runterfahre; Wie kritisch wäre das Anlegen einer Netzspannung mit 2> Phasen (Rechtslauf, Linkslauf, Masse)? Wie gesagt Spannung wäre nur bei> Bedarf angelegt und nur für die Dauer des Betriebs
So ein 230V AC Rohrmotor hat im Allgemeinen 4 Anschlüsse:
Schutzleiter (PE grün-gelb)
Nullleiter (N meist blau)
Phase für eine Richtung (P1 meist schwarz)
Phase für die andere Richtung (P2 meist braun)
Man braucht also ein Adernpaar pro Anschluss.
CAT7 hat rund 0.1 Ohm/m (also 1 Ohm auf 20m Adernpaar, hin und zurück
also 1 Ohm auf 10m, sofern immer Adernpaare verwendet werden).
CAT7 verträgt pro Ader 1.5A Gleichstrom (50Hz sind für CAT7 praktisch
noch Gleichstrom), also 3A pro Adernpaar. Das entspricht auch der
gängigen Daumenregel von rund 6A/mm².
Die Prüfspannung zwischen den Leitern beträgt bis zu 2500V, aber nur für
wenige Sekunden. Als Nennspannung wird lediglich 72V DC oder 50V AC
angesetzt.
Daraus folgt:
Das CAT7 Kabel wird 230V AC für eine gewisse Zeit verkraften,
wahrscheinlich sogar ziemlich lange. Ein Adernpaar wird kein Problem mit
den 0.7A haben, die so ein 150W 230V AC Motor zieht, auch das vierfache
liegt noch im erlaubten Bereich. Sollte der Anlaufstrom selbst das
übersteigen, dann nur so kurz, das es keine Rolle spielen wird (der
Motor brennt bei über 3A wahrscheinlich schneller durch als die
Zuleitung). Bei 3A läge der Spannungsabfall bei 0.3V/m und die
Verlustleistung bei knapp 1W/m (Phase und Nulleiter zusammen), da dauert
es sehr lange bis es zu warm wird (wenn überhaupt). Bei 150W
Motornennleistung sind es sogar nur 0.050W/m.
Ein Leitungsschutzschalter 2A Typ B in der Zuleitung (Phase) zum Aktor
(der muss dann aber für 230V AC Motoren und nicht für 24V DC ausgelegt
sein) verhindert dann schlimmeres falls die Leitung doch mal einen
Kurzschluss bekommt. Um ganz sicher zu gehen könnte noch ein
Fehlerstromschutzschalter mit 10mA Auslösestrom hinzukommen (dafür muss
der Schutzleiter zwingend mit verdrahtet werden), der erkennt zwar keine
Isolationsfehler zwischen Phase und Nullleiter aber wenigstens zwischen
Phase und dem Rest der Welt, und falls zufällig jemand in Unkenntnis der
Zweckentfremdung dieses CAT7 Kabels mal ein Adernpaar berührt, das
zufällig gerade dann vom Aktor auf die Phase geschaltet wird, hat dieser
jemand dann bessere Chancen ohne bleibende Schäden davon zu kommen...
Nur, baust Du das so auf, stehst Du trotz aller Sorgfalt und Absicherung
mit einem Bein im Gefängnis, passiert dann irgendwann mal etwas und
jemand kommt trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dabei zu Schaden, gibt es
richtig Ärger. Denn CAT7 ist offiziell eben nicht für 230V AC zugelassen
- auch mit all diesen Absicherungen nicht!
(Ist also letztlich auch nur Pfusch, und diesmal hoch 4, weil obendrein
noch verboten.)
Alexander B. schrieb:> Besser wäre natürlich richtiges Kabel. Einfach den CAT7 reinziehen und> an deren Stelle das richtige nehmen.
Sollte aber heißen: "...CAT7 rausziehen..."
Klar ist das die vernünftigste Lösung, ist aber wohl leider nicht so
einfach umzusetzen:
Musti schrieb:> Das Kabel ist zwar in einem Schutzrohr verlegt, aber aussen wurde es ein> Stück an der Fassade entlang bis zur jetzigen Position "getackert", d.h.> man müsste ein Stück aus der Fassade wegstemmen um bis an das Rohr zu> kommen :(
Wie so oft hat auch hier der Installateur das Rohr mal wieder nicht
durchgehend verlegt...
Sonst wäre diese Angelegenheit wohl längst vom Tisch.
EIBler schrieb:> Die Prüfspannung zwischen den Leitern beträgt bis zu 2500V, aber nur für> wenige Sekunden. Als Nennspannung wird lediglich 72V DC oder 50V AC> angesetzt.
Es reicht nicht aus, dass die Prüfspannung "biszu 2500V" beträgt,
sondern sie muss mindestens 2500V. Der TE hat auf meinen Hinweis doch
schon längst geschrieben, dass sein Kabel offenbar nur mit 1000V
Prüfspannung getestet wurde. Somit scheidet die Verwendung von
Netzspannung eigentlich aus.
Wie sähe es eigentlich aus, wenn man die 230V AC mit Hilfe eines
Wechselrichters o.ä. erzeugen würde, bei dem konstruktiv sichergestellt
wird, dass er keine Spannungsspitzen erzeugt, und der auch von der
normalen Netzspannung so weit galvanisch getrennt wäre, dass keine hohen
Spannungen z.B. durch athmosphärische Phänomäne (Blitze o.ä.) induziert
werden?
So ne Markise fährt man ja nicht im Minutentakt ein und aus.
Was spricht dagegen mal durchzurechnen ob das mit einem 18650er Pack (in
entsprechender Größe mit ~24V) oder noch besser mit Supercaps klappen
würde von der Energiemenge um den Rollo auszufahren.
Ob die Laube dann in einer Minute oder einer Stunde wieder geladen ist,
ist ja auch egal. Selbst eine entsprechende Starterbatterie aus
Motorrad/etc. wäre hier ggf. eine Lösung, so zwei 12V Bleiakkus kosten
fast nichts und die kann man bequem laden. Wenn man für die Ladung 6
Adern einplant hat man noch immer 2 Adern für Steuerung per Bus frei.
Andreas S. schrieb:> Es reicht nicht aus, dass die Prüfspannung "biszu 2500V" beträgt,> sondern sie muss mindestens 2500V. Der TE hat auf meinen Hinweis doch> schon längst geschrieben, dass sein Kabel offenbar nur mit 1000V> Prüfspannung getestet wurde. Somit scheidet die Verwendung von> Netzspannung eigentlich aus.
Stimmt, es ist schlicht und einfach nicht zulässig, das war aber schon
ganz zu Beginn klar. Hier ging es mir mehr um die technische
Machbarkeit, ob das Kabel 230V AC aushalten würde und nicht darum, was
eine Vorschrift meint das es aushalten können müsste um mit 230V
betrieben werden zu dürfen. Denn da geht es um Dauerbelastung, hier nur
um seltene kurze Nutzungen.
Andreas S. schrieb:> Wie sähe es eigentlich aus, wenn man die 230V AC mit Hilfe eines> Wechselrichters o.ä. erzeugen würde, bei dem konstruktiv sichergestellt> wird, dass er keine Spannungsspitzen erzeugt, und der auch von der> normalen Netzspannung so weit galvanisch getrennt wäre, dass keine hohen> Spannungen z.B. durch athmosphärische Phänomäne (Blitze o.ä.) induziert> werden?
Ich fürchte, da machen die Vorschriften leider keinen Unterschied. Sie
sind einzuhalten, sobald die Spannungen die darin festgelegten
Grenzwerte überschreiten.
Wie schon gesagt, technisch ließe sich unter Berücksichtigung des recht
seltenen Kurzzeitbetriebs ein einigermaßen sicherer Betrieb wohl
hinkommen, unzulässig bleibt es trotzdem.
Egon N. schrieb:> Was spricht dagegen mal durchzurechnen ob das mit einem 18650er Pack (in> entsprechender Größe mit ~24V) oder noch besser mit Supercaps klappen> würde von der Energiemenge um den Rollo auszufahren.
Nichts. Die Energiemenge von 6 18650 zu je 1800mAh (die höherkapazitiven
sind teurer und vertragen meist nicht so hohe Ströme) beträgt rund 40Wh
und reicht bei 150W für rund 16min Laufzeit...
Mit Supercaps wird es schwieriger, für 1min Laufzeit benötigt man rund
9000Ws = 9000J. Das erfordert schon ziemlich grosse Kapazitäten. Bedenkt
man das Spannung und Ladung hier proportional sind muss man mit einer
hohen Spannung starten und braucht einen Schaltregler um 24V für den
Motor zu haben.
Leider haben Supercaps nur relativ niedrige Spannungen, am höchsten
kommen derzeit wohl Lithium-Ionen-Kondensatoren mit 3.8V, die aber nur
bis 2.2V entladen werden dürfen (da ähneln sie den Akkus). Man müsste
also 12 in Reihe schalten, könnte dann bis 45.6V laden und bis 26.4V
entladen (macht aber nichts, denn wenn ein einfacher Step Down Regler
verwendet wird kann eh nicht weiter entladen werden) - zumindest
theoretisch, wenn alle Kondensatoren gleiche Kapazität haben (die
Streuung liegt aber bei über 20%). Die größten Kondensatoren haben
derzeit wohl 270F. 12 in Reihe ergibt dann 22.5F und 15000Ws für eine
Entladung von 45.6V auf 26.4V und damit rund 100s Laufzeit bei 150W -
wenn der zwingend notwendige Schaltregler 100% Wirkungsgrad hätte...
Allerdings ist dabei nicht die Energiemenge berücksichtigt worden, die
während der Fahrt noch nachgeliefert wird, immerhin bis zu 4.5A (drei
Adern parallel je Richtung) bei bis zu 60V, denn zum Laden der
Kondensatoren braucht man letztlich einen eigenen Schaltregler der die
60V Eingangsspannung auf entweder maximal 45.6V (Ladeschlussspannung)
oder aber soweit herunter regelt, das am Eingang maximal 4.5A
aufgenommen werden. Theoretisch werden dann bis zu 270W an die
Kondensatoren geliefert so dass sie eigentlich nur den Anlaufstrom
puffern müssten - vielleicht kann man sie daher kleiner wählen.
Die 12 Kondensatoren kosten derzeit aber über 240€, und man braucht
zwingend noch eine Schaltung vergleichbar einem Loadbalancer für
mehrzellige LiIon Akkus, nur das es die für diese Kondensatoren wohl
noch nicht fertig zu kaufen gibt (die beiden Schaltregler möglicherweise
auch nicht). Einfach ein paar Widerstände parallel zerstört die teuren
Dinger beim nächsten Stromausfall, da muss einem schon was besseres
einfallen. Wenigstens sind sie mit über 100000 Zyklen (die erreicht der
Motor wahrscheinlich nicht) deutlich langlebiger als Akkus und haben mit
-30°C bis +70°C auch einen passenden Temperaturbereich. Der der meisten
LiIon Akkus oder LiPost geht in der Regel nur von 0°C bis 60°C, Frost
ist da nicht so gut, und sie altern auch deutlich schneller.
> Ob die Laube dann in einer Minute oder einer Stunde wieder geladen ist,> ist ja auch egal.
Eine Minute vielleicht, aber eine Stunde will man sicherlich nicht immer
warten.
> Selbst eine entsprechende Starterbatterie aus> Motorrad/etc. wäre hier ggf. eine Lösung, so zwei 12V Bleiakkus kosten> fast nichts und die kann man bequem laden.
Vom Spannungs- und Temperaturbereich passt so ein Kfz Starterbleiakku
ganz gut, nur wollen sie hin und wieder mal bewegt werden, damit die
Säurekonzentration innerhalb der Zellen einigermassen homogen bleibt.
Auch ist das Laden über einen so grossen Temperaturbereich hinweg nicht
so einfach, wie es einem vor allem die Billigladegerätehersteller
einreden wollen. Die Spannung, die den Akku im Sommer in kürzester Zeit
zu Tode kocht, reicht im Winter nicht einmal für einen frostsicheren
Mindestladestand. Die käuflichern Erhaltungslader gehen alle von 20°C
aus (überwintern im Keller), die zum Laden im Fahrzeug dagegen von einem
leeren Akku und das man sie rechtzeitig wieder abklemmt (sie überladen
den Akku sonst gnadenlos). Wirklich korrekt vorgehende Lader sind nicht
nur teuer, sondern meist auch zum Laden von Fahrakkus gedacht und kommen
mit "kleinen" Akkus (unter 100Ah) gar nicht klar. Ausserdem ist keines
im Handel erhältliche Ladegerät darauf ausgelegt, über lange, dünne
Kabel zu laden. Auch hier wäre also Eigenentwicklung angesagt.
Dauerladen mit geringen Strom mögen Bleiakkus entgegen immer wieder zu
lesenden Behauptungen auch nicht so gerne.
> Wenn man für die Ladung 6> Adern einplant hat man noch immer 2 Adern für Steuerung per Bus frei.
Ein Adernpaar für die Steuerung ist OK, aber ein Adernpaar wird für die
Temperaturmessung benötigt, ein weiteres zur Spannungsmessung um den
Spannungsabfall durch den Ladestrom über das verbleibende Adernpaar zu
kompensieren...
Oder aber die Ladeschaltung befindet sich beim Akku, dann kann man die
mit bis zu 60V und ca 4.4A über die 3 Adernpaare versorgen (ja ich weiß,
CAT7 darf bis zu 72V, aber bei POE wird die nur angelegt, wenn eine
Gegenstelle erkannt wurde, liegt die Spannung immer an, deckeln die
Vorschriften bei 60V, in bestimmten Fällen sogar bei 48V).
Da mit 60V und 4.5A aber rund 270W lieferbar wären, müsste man mal
herausfinden, wie hoch der Anlaufstron des Motors eigentlich ist und wie
lange er gezogen wird, also wie viel Energie ein Puffer letztlich
liefern muss, bis der Motor allein von der direkten Versorgung laufen
kann (über einen Step Down Regler). Dann könnte man mal rechnen, ob
dafür am Ende nicht "einfache" Elkos reichen.
Oder ob man einen schwächeren und langsamer drehenden Motor verwenden
kann, der dann zwar länger laufen muss, aber mit der ungepuffert zur
Verfügung stehenden Leistung auch anläuft...
Was hat denn das hier ergeben:
Musti schrieb:> Also ich hätte da noch einen anderen Motor gefunden, der nur 55W> verbraucht (4,5A). Müsste schauen ob die 35NM für eine Markise> ausreichen.
Über einen 60V auf 12V StepDown wäre das ja weniger als 1A auf den
Zuleitungen und damit wohl recht problemlos im direkten Betrieb möglich.
Kommt man ohne Puffer aus könnte man auch noch überlegen, ob man die
Laufrichtung über Umpolen der 60V Versorgung steuern kann, dann stünden
4 Adern pro Richtung zur Verfügung und damit bis zu 60V*6A=360W. Für den
Step Down Regler kann man das per Brückengleichrichter "geradebiegen"
und per polaritätsgesteuertem Relais dann die Laufrichtung des Motors
wählen. Einziger Haken: Wenn der Aktor keine 60V mag (weil er nur für
24V ausgelegt wurde) muss auch auf dieser Seite mit Relais entkoppelt
werden.
Hier noch mein Schaltungsvorschlag für die Steuerung mit Akku:
Der Aktor steuert den Motor mit einer der Laufrichtung entsprechenden
Polarität an.
Dabei ist er grundsätzlich potentialfrei, soweit das anzuschließende 24V
Netzteil dies ebenfalls ist.
Diese Potentialfreiheit sollte man erhalten, und kann das auch mit
Relais erreichen.
Daher werden deren Wicklungen auch nicht gegenüber einer Masseleitung
geschaltet, sonder ähnlich der des Motors.
(Daher sollten es auch Relais mit 24V Steuerspannung sein...)
Die vier Dioden sind absichtlich so dargestellt, damit man leichter
erkennen kann, das man an ihrer Stelle auch einen integrierten
Brückengleichrichter verwenden kann (spart nicht unbedingt Geld, aber
Verdrahtungsaufwand).
Die oberen beiden Dioden sorgen für die polaritäts/richtungsabhängige
Asteuerung der beiden Relais.
Die unteren beiden Dioden dienen als Freilaufdioden, der Aktor wird sie
wahrscheinlich nicht benötigen, aber sicher ist sicher...
Diese Schaltungshälfte wird über ein Adernpaar an den Aktor
angeschlossen (der dafür ganz normal mit 24V versorgt werden muss).
1
o------------------------------+
2
|
3
+-|>|-o-|>|-+
4
+-----o o-----+
5
Aktor | +-|>|-o-|>|-+ |
6
+++ | +++
7
|L| Rel1 | Rel2 |L|
8
+++ | +++
9
| | |
10
o------------------o-----------o-----------+
11
12
o----------o---SSSSS---o---------------o
13
| | |
14
----+---- o o
15
MMM
16
Ulade | Rel1 o----(M)----o Rel2
17
----+---- / \
18
MMM o o
19
| | |
20
o----------o-----------o---------------o
Die untere Schaltungshälfte zeigt die Verdrahtung der Umschaltkontakte
der Relais.
Sind beide in Ruhestellung oder beide in Arbeitsstellung, so ist der
Motor kurzgeschlossen*).
Ist eines in Ruhestellung und das andere in Arbeitsstellung, so kann*)
ein Strom entsprechender Richtung durch den Motor fliessen.
Wichtig ist, egal wie die Relais gerade angesteuert werden, es kann
dadurch keinen Kurzschluss des Akkus geben.
Trotzdem ist noch eine Sicherung vorzusehen (10A träge sollte da OK
sein, falls die für 230V AC immer noch auf den Anlaufstrom ansprechen
sollten kommen auch KFZ-Sicherungen in Frage)
*) Der Kurzschluss ist eine Folge dieser einfachen Schaltung und ergibt
als netten Nebeneffekt eine Motorbremse, zumindest, wenn zwischen den
Endlagen abgeschaltet wird. Ich gehe davon aus, das der Motor in den
Endlagen selbsttätig (per Endschalter o.ä.) abschaltet, so das dieses
"Feature" dann keine Auswirkung hat.
EIBler schrieb:> Hier ging es mir mehr um die technische> Machbarkeit, ob das Kabel 230V AC aushalten würde und nicht darum, was> eine Vorschrift meint das es aushalten können müsste um mit 230V> betrieben werden zu dürfen. Denn da geht es um Dauerbelastung, hier nur> um seltene kurze Nutzungen.
Primär geht es nicht um 230V AC, sondern um 230V AC Netzspannung. Der
Unterschied zwischen diesen Angaben ist der gleiche wie zwischen 12V DC
und 12V DC im Kraftfahrzeug. Wenn die 12V DC aus einem ordentlichen
Spannungsregler plumpsen und zum 3cm daneben befindlichen IC führen,
könnte man ohne Probleme ein Bauteil mit einer Spannungsfestigkeit von
12,1V einsetzen. Bei den irgendwo in einem Kfz abgegriffenen "12V"
sollte man hingegen etwas kritischer sein; ich verweise auf die
entsprechenden Prüfpulse und Applikationsschriften.
> Ich fürchte, da machen die Vorschriften leider keinen Unterschied. Sie> sind einzuhalten, sobald die Spannungen die darin festgelegten> Grenzwerte überschreiten.
Man muss durchaus den Gültigkeitsbereich solcher Vorschriften
berücksichtigen. Bei einer rein geräteinternen Verwendung einer lokal
erzeugten Spannung muss man keineswegs Durchschlagfestigkeiten
berücksichten wie beim Anschluss an ein öffentliches Versorgungsnetz.
> Wichtig ist, egal wie die Relais gerade angesteuert werden, es kann> dadurch keinen Kurzschluss des Akkus geben.>> [...]>> *) Der Kurzschluss ist eine Folge dieser einfachen Schaltung und ergibt> als netten Nebeneffekt eine Motorbremse, zumindest, wenn zwischen den> Endlagen abgeschaltet wird. Ich gehe davon aus, das der Motor in den> Endlagen selbsttätig (per Endschalter o.ä.) abschaltet, so das dieses> "Feature" dann keine Auswirkung hat.
Bei kleinen Spannungen und rein ohmscher Last mag das zutreffen. Bei
Netzspannung dachten das früher auch die Fachleute, so dass die
berüchtigte Hamburger Schaltung entstand. Nachdem diese wiederum einige
Häuser in Schutt und Asche gelegt hatte, wurde diese Schaltung völlig zu
recht verboten. Bei einer induktiven Last wie z.B. einem Motor wäre ich
auch bei niedrigen Spannungen sehr vorsichtig, sie über
Wechslerkontakte zu realisieren. Bei Einzelkontakten bestünde wiederum
keine Gefahr.
Andreas S. schrieb:> Primär geht es nicht um 230V AC, sondern um 230V AC Netzspannung.
Ja, ich habe das Risiko von Überspannungspulsen nicht angesprochen. Man
sollte entsprechende Überspannungsableiter vor dem Kabel installieren.
(Man könnte aber auch einen Umrichter oder einen Maschinenumformer
verwenden...)
Andreas S. schrieb:> Man muss durchaus den Gültigkeitsbereich solcher Vorschriften> berücksichtigen.
Ja, aber da normale CAT7 Kabel nicht einmal für "saubere" 230V AC
freigegeben sind und wir uns hier im Bereich des privaten Wohnbaus
befinden, werden Vorschriften verletzt - hat man eine vermieden greift
dafür eine andere.
Andreas S. schrieb:> Bei kleinen Spannungen und rein ohmscher Last mag das zutreffen. Bei> Netzspannung dachten das früher auch die Fachleute,
Um welchen Aspekt der Schaltung ging es dabei?
Bitte beachten, das dieser Schaltungsvorschlag nicht für die 230V AC
Variante gedacht ist, sondern für die 24V DC Version, und das die
Umschalter selbstverständlich break before make Typen sein müssen (ist
aber bei den meisten Relais der Fall).
Andreas S. schrieb:> so dass die> berüchtigte Hamburger Schaltung entstand. Nachdem diese wiederum einige> Häuser in Schutt und Asche gelegt hatte, wurde diese Schaltung völlig zu> recht verboten.
Soweit mir bekannt ist, ist die noch nie erlaubt gewesen, weil dabei
entweder nur L oder nur N einpolig geschaltet wurde, und letzteres
generell unzulässig ist, nicht nur speziell bei dieser Wechselschaltung.
Wobei mir jetzt nicht bekannt ist, warum gerade diese Schaltung vermehrt
zu Bränden geführt hat.
OK, bei Standard-Wechselschaltungen ist das Umschaltverhalten egal, bei
der Hamburger "Sparversion" führen brückende Umschalter zum Kurzschluss
- nur warum sollte ein Fachmann an dieser Stelle einen brückenden
Umschalter verwenden?
Andreas S. schrieb:> Bei einer induktiven Last wie z.B. einem Motor wäre ich> auch bei niedrigen Spannungen sehr vorsichtig, sie über> Wechslerkontakte zu realisieren. Bei Einzelkontakten bestünde wiederum> keine Gefahr.
Worin genau besteht die Gefahr?
So, neben so vielen teils abenteuerlichen Bastellösungen mal eine
kommerzielle (und hoffentlich professionelle) Lösung:
Wie wäre es denn damit:
https://www.haustec.de/gebaeudehuelle/fenster-bauelemente/zum-nachruesten-solares-antriebssystem-suntop-868-dc-fuer
Läst sich wahrscheinlich nicht an ein KNX-System koppeln
(Einkanal-Sender klingt nach Ein-Knopf-Bedienung...), aber vielleicht
besser als noch länger gar nichts zu haben.
(Und nein, ich habe nichts mit Entwicklung, Herstellung, Vertrieb oder
Montage dieses Produkts zu tun, ich bekomme auch nichts dafür es jetzt
hier zu nennen. Ich habe es auch nicht selbst und kenne niemanden, der
es hat und weiß auch erst seit jetzt, das es das gibt, es war einfach
nur ein Zufallstreffer per Google.)
EIBler schrieb:> Bitte beachten, das dieser Schaltungsvorschlag nicht für die 230V AC> Variante gedacht ist, sondern für die 24V DC Version, und das die> Umschalter selbstverständlich break before make Typen sein müssen (ist> aber bei den meisten Relais der Fall).
Das ist selbstverständlich, denn sonst würde es ja schon beim ersten
Schalten krachen und nicht erst nach jahrelanger Verwendung.
> Soweit mir bekannt ist, ist die noch nie erlaubt gewesen, weil dabei> entweder nur L oder nur N einpolig geschaltet wurde, und letzteres> generell unzulässig ist, nicht nur speziell bei dieser Wechselschaltung.
In der Anfangszeit der Installation elektrischer Netze wird es keine
oder kaum Regeln gegeben haben, weil viele Gefahren auch noch nicht
bekannt waren. Damals(tm) wurden ja teilweise sogar blanke Drähte auf
die Wand genagelt, teilweise immerhin auf Porzellanisolatoren. Da soll
eben niemand anfassen. Zu der Zeit hatte man auch sicherlich keine
Akzeptanzprobleme,
das Schraubgewinde der Lampenfassung zu schalten.
Ein Verbot in Deutschland (zumindest gemäß VDE) der Hamburger Schaltung
erfolgte immerhin erst 1973, in den USA sogar schon im Jahre 1923 (NFPA
70).
> Wobei mir jetzt nicht bekannt ist, warum gerade diese Schaltung vermehrt> zu Bränden geführt hat.> OK, bei Standard-Wechselschaltungen ist das Umschaltverhalten egal, bei> der Hamburger "Sparversion" führen brückende Umschalter zum Kurzschluss> - nur warum sollte ein Fachmann an dieser Stelle einen brückenden> Umschalter verwenden?
Es besteht die Möglichkeit, mit dem beweglichen Kontakt den beim
Abschalten entstehenden Lichtbogen bis zum anderen Kontakt mitzuziehen,
bevorzugt natürlich bei induktiven Lasten. Das ganze ist natürlich auch
sehr stark von der Betriebspannung und der Verschmutzung der Kontakte
abhängig. Gerade Staub und ähnlicher Dreck führen offenbar dazu, dass
der Lichtbogen erst nach jahrelangem Betrieb auftreten kann.
> Worin genau besteht die Gefahr?
Lichtbogen.
Andreas S. schrieb:> Ein Verbot in Deutschland (zumindest gemäß VDE) der Hamburger Schaltung> erfolgte immerhin erst 1973, in den USA sogar schon im Jahre 1923 (NFPA> 70).
Oha, das die USA uns da mit diesem Verbot fast ein halbes Jahrhundert
voraus waren, erstaunt mich jetzt doch etwas.
Andreas S. schrieb:> Lichtbogen
Ist mir noch nicht untergekommen (also ein nicht abreißender Lichtbogen
zwischen 230V AC Kontakten handelsüblicher und zugelassener Schalter),
aber das Risiko besteht natürlich.
Allerdings habe ich bei 24V DC (und entsprechend hohen Anlaufströmen)
mehr an "klebende" Kontakte als an lange Lichtbögen gedacht. Und das ein
Umschalter rein mechanisch nicht an beiden Kontakten gleichzeitig sein
kann, während es bei zwei getrennten Schaltern knallt, wenn der eine
kleben bleibt und der andere trotzdem schließen kann.
Hätte man mit Halbleiterrelais weniger Probleme?
EIBler schrieb:> So, neben so vielen teils abenteuerlichen Bastellösungen mal eine> kommerzielle (und hoffentlich professionelle) Lösung:>> Wie wäre es denn damit:>> https://www.haustec.de/gebaeudehuelle/fenster-bauelemente/zum-nachruesten-solares-antriebssystem-suntop-868-dc-fuer
Der Link funktioniert möglicherweise nicht lange, da es "nur" ein Portal
ist.
Hier der Link zu den eigentlich interessanten Dingen:
https://www.elero.de/de/produkte/dc-solar-drive-systems
und wenn der auch nicht mehr funktionieren sollte, der zur Startseite:
https://www.elero.de/de
(Und wenn der nicht mehr geht, sucht einen anderen Hersteller...)
Aber, in Verbindung mit KNX ist das alles Murks.
Da sollte der Antrieb auch direkt mit dem Aktor verbunden sein, ohne was
"dazwischengebasteltes".
Und für das Geld, was das Basteln am Ende kosten wird, findet man auch
einen Handwerker, der einem vernünftig ein Kabel legt...
Dann muss man nur noch einen Rohrmotor mit genügend Drehmoment finden,
dessen Anlaufleistung unter 75W bleibt, und dessen Drehzahl hoch genug
ist, um die Markise innerhalb weniger Zeit zu verfahren, als die Gedult
der Nutzer reicht (also typischerweise unter 1 Minute).
Viel Erfolg beim Suchen...