Leistungsaufnahme von 100Base / 1000Base

OP #4594238
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Kann mir jemand erklären, aus welchem Grund ein 1000Base-T 
Ethernetchipsatz so viel mehr Energie aufnimmt als ein 100Base-T Chip?
Überhaupt überrascht es mich, wie hoch doch die Leistungsaufnahme von 
Ethernettreibern ist, wofür wird denn die ganze Energie benötigt?
#4594262
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100BASE-T überträgt mit einer Symbolrate von 125 MHz über 2 Aderpaare, 
eines pro Richtung.

1000BASE-T überträgt mit einer Symbolrate von immer noch 125 MHz über 4 
Aderpaare, mit 250 Mb/s pro Paar. Jedes Paar überträgt in beiden 
Richtungen gleichzeitig.

1000BASE-T enthält also 4 mal so viele Transmitter wie 100BASE-T. Die 
bidirektionale Natur der Aderpaare macht zudem aufwändige Technik 
erforderlich, um die beiden Richtungen sauber trennen zu können.
OP #4594288
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Ah, ok das ergibt schon irgendwo Sinn.
Wie wird denn überhaupt auf einem Paar in beide Richtungen übertragen, 
ohne dass es Kollisionen gibt?

Und ich scheine da noch etwas durcheinander zu bringen: Wird bei 
1000Base nicht eine PAM16 verwendet, also 4 Bit/Schritt? Damit käme ich 
ja dann auf 500Mbit/s pro Paar...

Und ich dachte 100Base benötigt auch schon zwei Paare? Über ein Cat5e 
Kabel lassen sich doch meines wissens nach nur zwei parallele 
100Base-Verbindungen aufbauen, oder?
OP #4594696
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A. K. schrieb:
> Eines pro Richtung, wie ich schrieb.
Oh, Gedankenfehler von mir, ja dann passt das.

Nur wie man auf die Datenrate pro Doppelader kommt hab ich noch immer 
nicht ganz verstanden.
Wie kommst du eigentlich auf 125Mhz? Laut Wiki sind das für 1000Base 
über Cat5 100Mhz. Und selbst damit komme ich doch mit einer PAM16 auf 
400MBit/s, oder nicht?
#4594756
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Julian S. schrieb:
> Laut Wiki sind das für 1000Base über Cat5 100Mhz.

Das wiederum ist nicht die Symbolrate, sondern die Leitungsbandbreite.

Ein einfaches nicht weiter codiertes serielles Bitsignal mit 100 MHz 
Takt hat bei stets wechselndem Pegel eine Grundfrequenz von 50 MHz. Die 
von einer Leitung geforderte Bandbreite entspricht nicht direkt der Bit- 
oder Symbolrate. Der Zusammenhang ist deutlich komplizierter.
Gast #4595187
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Peter II (Gast)

T.roll schrieb:
>> Ach die alten Scheibentelefone hatten schon Mikrocontroller?

> sie konnte noch analog rechnen.
der war echt gut ... 3x Daumen hoch!
Wenn da nicht dein Nachposter etwas gerichtet hätte, würden das wohl 
Alle hier so glauben! Einschlßl. dir?

Messer u.v.a. Gabel waren nicht nur zum Essen gedacht!

Hat der User Matthias L. wohl auch noch eine halbwegs ordentl. 
Ausbildung mit- oder abbekommen?
Gast #4595332
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> Ich hab' sogar noch was über Analogrechner gelernt, die gab's nämlich
> wirklich... ;-)

Ich habe auch mal was von fast rein passiv aufgebauten Telefonanlagen 
gelernt aka GWN29 u.ä., Sprechwegeschaltung über MDW und HDW u.ä. 
Nostalgie.
Hat sich in der Neuzeit aber nicht wirklich bewährt, zu groß + zu schwer 
+ zu teuer + zu viel Energieverbrauch zu wenig Leistung und fast keine 
Features.
So Details wie die Gabelschaltung haben aber überlebt, das sind Basics 
die man heute nicht mehr gelehrt bekommt, nur noch Baugruppen tauschen 
und neu anschließen.

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