Hallo,
möchte regelmäßig meine komplette Platte auf eine andere Platte mit
Clonezilla clonen.
Hat man sich durch die umfangreichen Einstellungen durchgehangelt, sieht
man am Ende eine Befehlszeile, in der alle Einstellungen stehen. Diese
Befehlszeile kann man künftig eingeben und sich dadurch ein erneutes
hindurchhangeln durch die vielfältigen Einstellungen ersparen.
Solch eine Befehlszeile sieht z.B. so aus: /usr/sbin/ocs-sr -q2 -c -j2
-rm-win-swap-hib -z1p -i 4096 -sfsck -senc -p choose saveparts
2016-12-07-22-img sda1 sda7
Nun erschließt sich mir nicht, wie ich diese Befehlszeile kopiere (Frage
1) und wie und wo ich diese kopierte Befehlszeile bei einem erneutem
Start von Clonezilla einfüge (Frage 2).
Oder muss ich die Befehlszeile vom Bildschirm abschreiben und bei einem
erneuten Start manuell eintippen? Dann bliebe nur die Frage, wo ich das
eintippen soll. Bei meinem bisherigen hindurchhangeln bin ich an keiner
Stelle vorbei gekommen, wo man eine solche Befehlszeile hätte eingeben
können.
Vielen Dank schon mal im Voraus für die Hilfe.
Herbert H.
bingo schrieb:> zB auf USB-Stick
Wie greife ich via Clonezilla (das von einem USB-Stick gebootet wurde)
auf einen USB-Stick zu? Wenn ich mich durch die Kette der Einstellungen
durchhangle, gibt es keine Möglichkeit, auf einen USB-Stick zuzugreifen.
Nicht? Ich verwende Clonezilla des öfteren, gebootet von einem
USB-Stick, um Images auf einer via USB angeschlossenen Festplatte
abzulegen bzw. zurückzuspielen.
Das ist inhaltlich kein Unterschied.
Oder willst Du genau den USB-Stick beschreiben, von dem aus Du auch
Clonezilla gebootet hast?
Kloni schrieb:> Wie greife ich via Clonezilla (das von einem USB-Stick gebootet wurde)> auf einen USB-Stick zu?
Wenn man clonezilla als live-System startet, geht das natürlich nicht.
Wenn man clonezilla in einem Linux installiert, geht das sowohl über
Netz als auch auf den USB-Stick, weil clonezilla in einem Terminal läuft
und ich da copy & paste machen kann.
bingo schrieb:> Wenn man clonezilla als live-System startet, geht das natürlich nicht.
Warum "natürlich nicht"? Wenn ich andere Live-Systeme starte, habe ich
doch auch Zugriff aus USB-Ports und die angesteckten Datenträger, oder
nicht?
bingo schrieb:> Wenn man clonezilla als live-System startet, geht das natürlich nicht.
OK, so langsam lichtet sich der Nebel...
Habe mich wohl auch in meinem Eingangspost nicht deutlich genug
ausgedrückt: Es handelt sich um ein Windows-System, das ich mit
Clonzilla auf einem USB-Stick boote. Backup/Restore funktioniert auch
einwandfrei, nur das hindurchhangeln durch die Unmenge von Einstellungen
ist nervig. Ganz besonders, wenn man solch ein Backup nicht jeden Tag
macht. Und da steht ja auch, dass man sich diese Mühe sparen kann, wenn
man Clonezilla mit der beim letzten Mal erzeugten Befehlszeile
startet...
bingo schrieb:> Wenn man clonezilla in einem Linux installiert...
Da es sich um ein Windows-System handelt, muss ich wohl weiterhin den
Tarzan machen - richtig?
bingo schrieb:> Wenn man clonezilla als live-System startet, geht das natürlich nicht.
Mittlerweile habe ich Ubuntu 16.4 LTS und Windows wählbar via GRUB auf
einer Platte. Es würde sich also anbieten, Clonzilla künftig aus Ubuntu
aufzurufen und dort dann diese Befehlszeile irgendwohin zu kopieren.
Windows befindet sich hier auf C: (sda1), ich möchte das Image von C:
auf D: (sda5) ablegen. Ubuntu befindet auf sda7.
Kann jemand kurz beschreiben, wie ich Clonezilla unter Ubuntu
installiert bekomme und wie ich dann die einmal durch Durchhangeln
erzeugte Befehlszeile beim Start nutze? Meine Kenntnisse bzgl. Ubuntu
halten sich leider in engen Grenzen.
Vielen Dank schon mal im Voraus für die Hilfe.
Herbert H.
Gibt ja noch den "Beginner Mode",da kannst alles durchwinken...außer
...du willst von einer größeren auf eine kleinere Platte clonen... und
sofern die Datenmenge der großen auf die kleinere passen. Anleitungen
dazu im Netz.:)
...oder Du besorgst Dir die kostenlose (Version 2017) Boot-CD von
Acronis True Image.
Von CD booten und dann mit Mausunterstützung kurz durchs grafische Menü
durchklicken (Image erstellen auf Datenträger Dateiname / Start).
Das geht in wenigen Sekunden
Die Wiederherstellung klappt genau so einfach...
Gero schrieb:> ...oder Du besorgst Dir die kostenlose (Version 2017) Boot-CD von> Acronis True Image.
Welches nebenbei bemerkt Linux-basiert ist.
> Von CD booten und dann mit Mausunterstützung kurz durchs grafische Menü> durchklicken (Image erstellen auf Datenträger Dateiname / Start).> Das geht in wenigen Sekunden
Acronis TI kann, genau wie Clonezilla, mit Parametern aufgerufen werden.
Klickerei also sinnlos.
Kloni schrieb:> Solch eine Befehlszeile sieht z.B. so aus: /usr/sbin/ocs-sr -q2 -c -j2> -rm-win-swap-hib -z1p -i 4096 -sfsck -senc -p choose saveparts> 2016-12-07-22-img sda1 sda7
Dumm wäre, wenn Du immer den gleichen Namen 2016-12-07-22-img nimmst.
Dann wird die alte Sicherung überschrieben. Außerdem gehör ein Backup an
einen sicheren Ort und nicht ständig angesteckt. Also tippe es ein und
beschrifte Deine Datenträger sinnvoll.
ich schrieb:> Acronis TI kann, genau wie Clonezilla, mit Parametern aufgerufen werden.> Klickerei also sinnlos.
Es soll ja Leute geben die viel lieber, so ganz modern und hip, den PC
mit optischem Zeigergerät auf grafischer Oberfläche bedienen.
Aber natürlich ist das Geschmackssachen und jeder darf (zumindest beim
Erstellen von Backups) tuen und lassen was er möchte und wie er will...
Du schrieb:> ich schrieb:>> Acronis TI kann, genau wie Clonezilla, mit Parametern aufgerufen werden.>> Klickerei also sinnlos.>> Es soll ja Leute geben die viel lieber, so ganz modern und hip, den PC> mit optischem Zeigergerät auf grafischer Oberfläche bedienen.
Soll es geben, ja.
Kloni schrieb:> sich dadurch ein erneutes> hindurchhangeln durch die vielfältigen Einstellungen ersparen.
Der OP will es scheinbar nicht.
IMHO:
Bootfähigen Stick erstellen, passende Parameter zusammensuchen, Software
zukünftig mit Parametern starten lassen. Damit nicht jedesmal die
bestehende Sicherung überschrieben wird, passende Parameter, z.B. das
Datum, durch eine Variable ersetzen. Aufwand: Einmal RTFM. Nutzen: Nie
wieder klickern/suchen, nur Stick anstecken und läuft von allein.
oszi40 schrieb:>> Solch eine Befehlszeile sieht z.B. so aus: /usr/sbin/ocs-sr -q2 -c -j2>> -rm-win-swap-hib -z1p -i 4096 -sfsck -senc -p choose saveparts>> 2016-12-07-22-img sda1 sda7>> Dumm wäre, wenn Du immer den gleichen Namen 2016-12-07-22-img nimmst.
Stimmt, wenn ich den Rattenschwanz nach dem Kopieren und Einfügen
editieren kann, würde ich es mir zutrauen, das Datum manuell anzupassen
:)
Lukey S. schrieb:> Es müssen die Boot-Optionen in der syslinux.cfg angepasst werden. Das> geht am einfachsten bei einem USB-Stick.
Habe mal reingeschaut, die syslinux.cfg findet sich zweimal, einmal im
Root und einmal im Verzeichnis syslinux. Und hier spielt wohl die Musik,
in Word sehe ich etwas mehr als drei Seiten Text. In der obersten steht,
man soll die Finger weglassen, wenn man keine Ahnung hat. Was macht man
nun, wenn man genau zu dieser Gruppe gehört?
ich schrieb:> Bootfähigen Stick erstellen, passende Parameter zusammensuchen, Software> zukünftig mit Parametern starten lassen. Damit nicht jedesmal die> bestehende Sicherung überschrieben wird, passende Parameter, z.B. das> Datum, durch eine Variable ersetzen. Aufwand: Einmal RTFM. Nutzen: Nie> wieder klickern/suchen, nur Stick anstecken und läuft von allein.
Genau das wäre mein Ziel. Wo gibt es diese Lösung zu kaufen?
ich schrieb:> Einmal RTFM.
Würde der TO nun noch nach dem Link zu dem genialen Manual fragen, käme
sicher als Antwort: GIDF. Kurz und schmerzfrei.
Wann wracken wir endlich alle Schulen und Ausbildungsstätten ab?
Völlig sinnlos und braucht keine Sau.
RTFM und GIDF sind die intelligenten Lösungen der Neuzeit.
ich schrieb:> ich schrieb:>> Aufwand: Einmal RTFM.
Genau diese Arroganz ist der Grund, warum Linux keine Anwendung in der
Breite findet. Da soll der Anfänger mal eben mittels Manual in engl.
Sprache zum Linux-Experten mutieren.
Da haben mir die Leute der Windows-Fraktion bedeutend mehr Bodenhaftung.
Hier lese ich bei einem Problem: "... wenden sie sich an jemanden, der
sich damit auskennt".
Normalo schrieb:>>> Aufwand: Einmal RTFM.>> Genau diese Arroganz ist der Grund, warum Linux keine Anwendung in der> Breite findet. Da soll der Anfänger mal eben mittels Manual in engl.> Sprache zum Linux-Experten mutieren.
Unfug. Das gilt gleichsam auch für Acronis (eher Windows look & feel)
oder jede andere Software, egal worauf sie basiert. Was wäre denn dein
Ansatz? Dem OP das Handbuch vorlesen? Oder zu ihm fahren, damit er die
gewünschten Optionen, **die für seinen Anwendungsfall** passend sind, ja
nicht selber heraussuchen muss?
ich schrieb:> Unfug. Das gilt gleichsam auch für Acronis (eher Windows look & feel)> oder jede andere Software, egal worauf sie basiert.
Unsinn. Wenn ich eine Software mit Handbuch erwerbe, kenne ich nach dem
Studium des Handbuchs alle Funktionen der Software. Bei Clonezilla gibt
es einen Download und dann unzählige Anleitungen, wie man Clonezilla auf
einem Stick installiert und sich dann durch die einzelnen Bildschirme
hangelt. Wie man den Vorgang automatisiert, ist nirgends beschrieben.
Man findet einzig: "Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, gibt
Clonezilla den genauen Befehl dafür in der Konsole aus und speichert ihn
in einer Datei. Damit kann man beim nächsten Mal die Abbilderstellung
direkt mit allen gewählten Einstellungen über die Konsole starten, ohne
sich durch alle Fenster arbeiten zu müssen."
Da wird also in einem Live-System eine Datei gespeichert. Wahrscheinlich
auf der CD. Auch startet da keine Konsole und selbst wenn, kann man
nicht auf diese Befehlszeile zugreifen, weil selbige schlicht und
ergreifend nirgends existiert.
Normalo schrieb:> ich schrieb:>> Unfug. Das gilt gleichsam auch für Acronis (eher Windows look & feel)>> oder jede andere Software, egal worauf sie basiert.>> Unsinn.
Dein Post, ja.
> Bei Clonezilla gibt> es einen Download und dann unzählige Anleitungen, wie man Clonezilla auf> einem Stick installiert und sich dann durch die einzelnen Bildschirme> hangelt. Wie man den Vorgang automatisiert, ist nirgends beschrieben.
Bla bla bla...
Die Doku ist doch umfangreich genug, incl. Beispielen:
https://clonezilla.org/clonezilla-live-doc.php
Lerne Lesen.
ich schrieb:> Bla bla bla...>> Die Doku ist doch umfangreich genug, incl. Beispielen:>> https://clonezilla.org/clonezilla-live-doc.php>> Lerne Lesen.
Bla bla bla - in der Doku ist das Hindurchgehangel beschrieben.
Ich hatte nach einer Zigarette gefragt und du erzählst mir, wie spät es
ist.
Kloni schrieb:> Ich hatte nach einer Zigarette gefragt und du erzählst mir, wie spät es> ist.
ich bin Nichtraucher, Zigarette gibt es bei mir auch nicht, Uhr hab ich
irgendwo...
Ich nehme eine 2. Platte entsprechender Größe des Orginals oder größer,
nehme eine USB Station mit Clonefunktion.. kostet ca. 30-40€ da stecke
ich beie HDDs rein und drücke auf den Knopf.. wenn fertig lege ich die
eine HDD in den Schrank und mit der 2. arbeite ich.. sollte mal was
passieren nehme ich die 1. aus dem Schrank und nutze die oder clone sie
erst wieder.. was soll man sich da mit irgendwelchen Befehlszeilen
abmühen wenn man einfach und bequem die Platte clonen kann
Thomas S. schrieb:> Ich nehme eine 2. Platte entsprechender Größe des Orginals oder größer,> nehme eine USB Station mit Clonefunktion.. kostet ca. 30-40€ da stecke> ich beie HDDs rein und drücke auf den Knopf.. wenn fertig lege ich die> eine HDD in den Schrank und mit der 2. arbeite ich..
Und es ist schnell fertig.
Mach ich auch so.
Kostet nicht so viel.
https://www.pollin.de/p/dual-hdd-dockingstation-usb-3-0-zu-2x-sata-721875
Ich habe aber die mit USB 2.0 und auch mit eSATA.
Letzteres hat bestimmte Vorteile.
Man lebt ruhiger.
Kloni schrieb:> Bla bla bla - in der Doku ist das Hindurchgehangel beschrieben.
OMG.
Preseed options to do job after booting
"By modifying the boot parameters in syslinux/syslinux.cfg (for live
USB) or syslinux/isolinux.cfg (for CD), you can preseed most of the
options so that Clonezilla live can do the job for you with less
interactive steps, or it's possible to make it run in an unattended
mode."
Setzen, sechs.
Thomas S. schrieb:> da stecke> ich beie HDDs rein und drücke auf den Knopf.. wenn fertig lege ich die> eine HDD in den Schrank und mit der 2. arbeite ich..
Bei der Methode darf ich jedes mal die originale Platte aus dem Notebook
raus reißen und hinterher wieder einbauen. Ob die Kontakte dafür gemacht
sind, wage ich mal zu bezweifeln. Kann man so machen, ich halte die
Lösung nicht für sonderlich gut.
ich schrieb:> Preseed options to do job after booting
Ok, die Info hättest auch gleich rüber kommen lassen können.
Hätte hier eine Menge Zeit gespart.
Für einen Anfänger trotzdem zu starker Tobak, denn es ist offensichtlich
nicht damit getan, die erzeugte Befehlszeile 1:1 wo rein zu kopieren. Da
erscheint mir dann eine Durchhangel-Liste das bedeutend kleinere Übel zu
sein.
Lauter so nette Menschen hier. RTFM, GIDF, "lerne lesen" und andere
Ausdrucksformen höflichen, konstruktiven Umgangs mit Fragestellern, die
ein Problem mit der recht steilen Lernkurve von linuxoiden
Betriebssystemen und dem mega-kryptischen UI von Clonezilla haben. Ist
wie in einer englischen Kneipe, wo man als deutscher Gast mühsam um ein
Erklärung fragt, was "Fish&Chips" denn wären und "Lern Englisch!" als
Antwort bekommt. Da kommt man doch gerne wieder zum essen her, gell?
Fakt ist, daß - wer sich Clonezilla als .iso saugt und sich sich dann
aus Boot-CD brennt - nirgendwo irgendeine Logdatei oder die eingangs
schon beschriebenen Konfigurationsoptionen hinterlegt bekommt.
Da gibts zwar clonezilla-img nebst Info-saved-by-cmd.txt im
Backup-Zielverzeichnis, wo es heißt:
"
PS. Next time you can run this command directly:
/usr/sbin/ocs-sr -q2 -c -j2 -z1p -i 4096 -sfsck -senc -p choose
saveparts 2019-06-21-14-img_sda1 sda1
"
, was zwar schön ist, aber keine Antwort darauf liefert wo man diesen
ASCII-Bandwurm denn nun eintippen(!) soll. Man darf raten, daß es wohl
mit der Clonezilla-Konsole zusammenhängt. Ist aber auch nicht gerade
schön und schneller, das jedes Mal vom Zettel abzuschreiben oder von
einem separaten Medium per Copy&Paste zu übertragen.
Der OP wollte eine Abkürzung, wo die Quell- und Zielpartitionen schon
fixfertig gemountet sind, vielleicht noch einen neuen Namen fürs Backup
vergeben und dann "OK" klicken. Da kann man sich dann mit dem Thema
"Preseed" auseinandersetzen und dieser ebenso mageren wie trockenen
Anleitung:
https://clonezilla.org/show-live-doc-content.php?topic=clonezilla-live/doc/05_Preseed_options_to_do_job_after_booting
. Fazit: Die .iso-Datei hilft nicht weiter, man muß sich das
Clonezilla-ZIP-Archiv holen und dort parallel
clonezilla-live-2.6.1-25-amd64.zip\syslinux\isolinux.cfg und
syslinux.cfg editieren.
Falls man eine Antwort auf die die durchaus relevante Frage nach dem
Gebietsschema für die (deutsche?) Tastatur hat, auf die das HowTo nicht
eingeht. Der dazu genannte Link ist tot, man darf raten (oder via
https://unix.stackexchange.com/questions/43976/list-all-valid-kbd-layouts-variants-and-toggle-options-to-use-with-setxkbmap
herauspuzzlen), daß es vielleicht
keyboard-layouts=de-latin1-nodeadkeys
tut. Nun noch locales=en_US.UTF-8, weil die deutsche
Clonezilla-Übersetzung eine Lachnummer ist und vga=791, damit man
wenigstens eine 1024x786er Auflösung anstatt der lustigen Briefmarke
bekommt.
toram=live,syslinux,EFI könnte auch nicht schaden, damit der PC nicht
ständig auf seinem CD-Laufwerk herumrödelt. Fehlt noch das
Zielverzeichnis,. Ich rate einfach, daß
ocs_repository="dev:///dev/sda2/Backup" klappen könnte, so man
sinnvollerweise die Bootpartition auf /sda1 und die Homeverzeichnisse
nebst /Backup auf /sda2 angelegt hat. Zum "Warum könnte?" komme ich
später noch.
Ob man lieber mit ocs_prerun="mount /dev/sda2 /mnt" ocs_prerun1="mount
--bind /mnt/Backup /home/partimag/" herumtun will und ob das dann wie
gewünscht funktioniert, überlasse ich den Experten als Hausaufgabe.
Bei mir sieht dann der von unnötigem Ballast befreite Menüeintrag in
syslinux\isolinux.cfg und syslinux\syslinux.cfg so aus:
# simple menu title
MENU TITLE clonezilla.org, clonezilla.nchc.org.tw
label Clonezilla live 1024x768 English With German Keyboard Layout
MENU DEFAULT
# MENU HIDE
MENU LABEL Clonezilla live 1024x768 English With German Keyboard
Layout
# MENU PASSWD
kernel /live/vmlinuz
append initrd=/live/initrd.img boot=live union=overlay username=user
config components quiet noswap edd=on nomodeset noeject
locales=en_US.UTF-8 keyboard-layouts=de-latin1-nodeadkeys
ocs_live_run="ocs-live-general" ocs_live_extra_param=""
ocs_live_batch="no" ocs_repository="dev:///dev/sda2/Backup" vga=791
toram=live,syslinux,EFI ip= net.ifnames=0 splash i915.blacklist=yes
radeonhd.blacklist=yes nouveau.blacklist=yes vmwgfx.enable_fbdev=1
TEXT HELP
* Boot menu for BIOS machine
* Clonezilla live version: 2.6.1-25-amd64. (C) 2003-2019, NCHC, Taiwan
* 1024x768 Resolution
* German Keyboard Locale
* Copy to RAM
* Mount SDA2 as target partition
ENDTEXT
MENU END
Nun muß man die .zip-Datei auf einem Linux(!)system entpacken und ein
.iso draus machen. So heißt es jedenfalls in
https://drbl.org/faq/fine-print.php?path=./2_System/87_create_clonezilla_iso_from_zip.faq#87_create_clonezilla_iso_from_zip.faq.
Nur leider mag mein Linux Mint Mate den kryptischen, nicht weiter
erklärten Kommandozeilenbefehl
xorriso -as mkisofs -R -r -J -joliet-long -l -cache-inodes -iso-level 3
-isohybrid-mbr /usr/lib/ISOLINUX/isohdpfx.bin -partition_offset 16 -A
'Clonezilla live CD' -b syslinux/isolinux.bin -c syslinux/boot.cat
-no-emul-boot -boot-load-size 4 -boot-info-table -eltorito-alt-boot
--efi-boot boot/grub/efi.img -isohybrid-gpt-basdat
-isohybrid-apm-hfsplus ./ > /tmp/clonezilla-live.iso
überhaupt nicht und quittiert ihn mit der Fehlermeldung "xorriso :
FAILURE : Given path does not exist on disk: -boot_image
system_area='/usr/lib/ISOLINUX/isohdpfx.bin'".
Offenbar ist Ubunbu nicht Kubuntu und Kubuntu nicht Debian und
überhaupt. Details hier:
volker@PCVOLKER:~/Temp/Clonezilla$ xorriso -as mkisofs -R -r -J
-joliet-long -l -cache-inodes -iso-level 3 -isohybrid-mbr
/usr/lib/ISOLINUX/isohdpfx.bin -partition_offset 16 -A 'Clonezilla live
CD' -b syslinux/isolinux.bin -c syslinux/boot.cat -no-emul-boot
-boot-load-size 4 -boot-info-table -eltorito-alt-boot --efi-boot
boot/grub/efi.img -isohybrid-gpt-basdat -isohybrid-apm-hfsplus ./ >
../cz.iso
xorriso 1.4.8 : RockRidge filesystem manipulator, libburnia project.
Drive current: -outdev 'stdio:/dev/fd/1'
Media current: stdio file, random write-only
Media status : is blank
Media summary: 0 sessions, 0 data blocks, 0 data, 268g free
xorriso : NOTE : -as mkisofs: Ignored option '-cache-inodes'
Added to ISO image: directory '/'='/home/volker/Temp/Clonezilla'
xorriso : UPDATE : 557 files added in 1 seconds
xorriso : FAILURE : Given path does not exist on disk: -boot_image
system_area='/usr/lib/ISOLINUX/isohdpfx.bin'
xorriso : UPDATE : 557 files added in 1 seconds
xorriso : aborting : -abort_on 'FAILURE' encountered 'FAILURE'
volker@PCVOLKER:~/Temp/Clonezilla$ xorriso -as mkisofs -R -r -J
-joliet-long -l -cache-inodes -iso-level 3 -isohybrid-mbr
/usr/lib/ISOLINUX/isohdpfx.bin -partition_offset 16 -A 'Clonezilla live
CD' -b syslinux/isolinux.bin -c syslinux/boot.cat -no-emul-boot
-boot-load-size 4 -boot-info-table -eltorito-alt-boot --efi-boot
boot/grub/efi.img -isohybrid-gpt-basdat -isohybrid-apm-hfsplus ./ >
cz.iso
xorriso 1.4.8 : RockRidge filesystem manipulator, libburnia project.
Drive current: -outdev 'stdio:/dev/fd/1'
Media current: stdio file, random write-only
Media status : is blank
Media summary: 0 sessions, 0 data blocks, 0 data, 268g free
xorriso : NOTE : -as mkisofs: Ignored option '-cache-inodes'
Added to ISO image: directory '/'='/home/volker/Temp/Clonezilla'
xorriso : UPDATE : 558 files added in 1 seconds
xorriso : FAILURE : Given path does not exist on disk: -boot_image
system_area='/usr/lib/ISOLINUX/isohdpfx.bin'
xorriso : UPDATE : 558 files added in 1 seconds
xorriso : aborting : -abort_on 'FAILURE' encountered 'FAILURE'
So schaut das aus, anno 20. Juni 2019. Die Fragen von Kloni konnte ich
also leider ebenfalls nicht beantworten und ich schaffte es auf meinem
System auch nicht, irgendwelche individuellen Einstellungen in mein
Image von Clonezilla hineinzufummeln. Da ist ja BartPE, Windows SysPrep
und robocopy ein FSK6-Kinderfasching dagegen, für DriveImageXML würde
der Linux-Bub vermutlich mit Tränen in den Augen auf die Knie sinken. Es
könnte so einfach sein.
Lesson learned: Vielleicht denkt der Eine oder die Andere in Zukunft mal
kurz nach, bevor er/sie neunmalkluge Dinge wie "RTFM", "GIDF" und "lerne
lesen" in einem Internetforum absondert. Wenn nicht, ist es mir auch
egal, die Welt darf b. a. W. gerne wer anders retten, so sie nicht schon
in Arroganz und Dummheit untergegangen ist.