Todesstarre im Werkstattrechner

OP #2037899
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Mein Wekstattrechner, Intel Celeron ( R ) 3,07 Ghz,
Windows XP Version 2002 macht mir Kummer.

Heute ist er 3 mal in eine Art Todesstarre verfallen.
Der Bildschirm wird schwarz. Tastatur und Maus sind ohne
Funktion.
Auch der ( digitale ) Geräteschalter tut nichts.

Trennen vom Netz mit Neustart hat ( bis jetzt ) funktioniert.

Ein Hardwareproblem ?

Der Rechner hat einige Jahre auf dem Buckel und wird im
Sommer bei 45 Grad Raumtemperatur regelmäßig an seiner
thermischen Leistungsgrenze betrieben.
Gast #2037943
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Das allerwichtigste ist, die Netzwerktreiber zu haben. Die allermeisten 
kann Windows von sich aus, aber das würde ich vorher überprüfen und ggf. 
die passenden herunterladen und auf cd brennen. Die Windows-Installation 
an sich ist nichts, was einen technisch versierten Menschen in 
irgendwelche Probleme bringen könnte. Und sobald man dann den 
Netzwerktreiber drauf hat und der internetzugang funktioniert, kommste 
an die restlichen treiber auf jeden Fall ran.

LG, Björn
OP #2037965
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Jiro schrieb:
> Vieleicht wird ihm zu Warm weil der Kühler mit Natoratten zu ist.

Der Rechner wird mindestens 2 x im Jahr ausgesaugt und
durchgeblasen. Wir haben hier eine extreme Staubbelastung.

Zu warm wird nicht nur ihm. Das " Büro"  hat 180 Quadratmeter
Glasflächen in alle Himmelsrichtungen.( Ein Gewächshaus!)

Raumtemperaturen bis 50 Grad gibt es öfter.
Da keine Angestellten das aushalten müssen, ( die würden mich
verklagen ) muß der Rechner mit mir leiden.
Gast #2037988
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Achja stimmt, windows XP, steht ja da.
Also nach längerem Betrieb geht das kaputt. Das ist ganz normal, dazu 
braucht man garnichts aussergewöhnliches gemacht zu haben. Da hilft auch 
eigetnlich nur eine komplette Neuinstallation. CD rein und loslegen. 
Davor solllten alle dir Wichtigen Dateien und Einstellungen auf einen 
externen Datenträger kopiert werden. Dann von der Installationscd booten 
und die komplette Festplatte löschen und neu partitionieren. also es 
findet sich sicher eine Anleitung dazu
OP #2038005
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Lala schrieb:
> Achja stimmt, windows XP, steht ja da.
> Also nach längerem Betrieb geht das kaputt. Das ist ganz normal, dazu
> braucht man garnichts aussergewöhnliches gemacht zu haben. Da hilft auch
> eigetnlich nur eine komplette Neuinstallation. CD rein und loslegen.
> Davor solllten alle dir Wichtigen Dateien und Einstellungen auf einen
> externen Datenträger kopiert werden. Dann von der Installationscd booten
> und die komplette Festplatte löschen und neu partitionieren. also es
> findet sich sicher eine Anleitung dazu


Blöd. Das ist ein Haufen Arbeit.

Auf dem Rechner sind viele Daten, Pläne, Fotos usw.
Nichts absolut lebenswichtiges, aber doch Sachen , die man noch
mal brauchen könnte.

Da der Rechner bei CAD- Anwendungen schnell an seine Leistungsgrenze
kommt, überleg ich gerade eine Neuanschaffung.

Dann hätte ich die Daten auf einem neuen Rechner.
Ob der aber so robust mit den Gegebenheiten umgehen kann?

Gibt es eigentlich PC's die tropenfest sind?
#2038027
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Lala schrieb:

> Achja stimmt, windows XP, steht ja da.
> Also nach längerem Betrieb geht das kaputt. Das ist ganz normal, dazu
> braucht man garnichts aussergewöhnliches gemacht zu haben.

Urban Legend. Die Codebasis von WinXP ist weitgehend identisch mit der
vom Windows Server 2003. Und der ist durchaus stabil.

Die weitaus meisten Abstürze von einem überwiegend statisch betriebenen
WinXP (d.h. es wird nicht dauernd ruminstalliert) sind nicht auf das
Betriebssystem zurück zu führen, sondern auf schrottige Treiber und
insbesondere auf Hardware-Probleme wie Speicherfehler. Nur wird ein
Normal-PC einen sehr sporadischen Speicherfehler nicht als Solchen
kennzeichnen, sondern landet meist irgendwann im Bluescreen, was dann
fälschlicherweise Windows zugeordnet wird.
#2038053
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Bernd,

einige Jahre auf dem Buckel bei den Bedingungen sind Stress für's Gerät.
Wenn die Festplattre ebenso alt ist: Gefahr im Verzug!
Ich würde SOFORT eine Datensicherung machen, und dann einen neuen 
Rechner kaufen.
Spart Dir das Gefummel mit der Neuinstallation, bei der nach Murphy 
garantiert was schiefgeht. Mein persönliches Highlight: Nach Einspielen 
der Wiederherstellungs-CD fehlten die USB-Treiber...
Alles andere ist wirtschaftlicher Schwachsinn - es sei denn Du rechnest 
Deine Zeit über die EDOH-Kostenstelle ab: Ich sitz ja eh do rum...
OP #2038069
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Jörg Hermann schrieb:
> Bernd,
>
> einige Jahre auf dem Buckel bei den Bedingungen sind Stress für's Gerät.
> Wenn die Festplattre ebenso alt ist: Gefahr im Verzug!
> Ich würde SOFORT eine Datensicherung machen, und dann einen neuen
> Rechner kaufen.
> Spart Dir das Gefummel mit der Neuinstallation, bei der nach Murphy
> garantiert was schiefgeht. Mein persönliches Highlight: Nach Einspielen
> der Wiederherstellungs-CD fehlten die USB-Treiber...
> Alles andere ist wirtschaftlicher Schwachsinn - es sei denn Du rechnest
> Deine Zeit über die EDOH-Kostenstelle ab: Ich sitz ja eh do rum...

Ne, ich muß auch wirtschaftlich denken und handeln!
Also Neu!

Jörg, ich bin zwar leidenschaftlicher Bastler, auch in meinem
Betrieb.
Aber irgendwelche Stunden am Rechner zu verbringen, finde ich
so wenig reizvoll.

Da kümmere ich mich lieber um mein neustes Projekt:
Verbessern der Schallsituation in einem verglasten Treppenhaus
( Atrium ) durch abgehängte Gewebesegel.
Gast #2038073
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Häufige Gründe für diese Stillstände:
- CPU schaltet wegen starker Hitze ab (und läuft irgendwann wieder an)
- defekte Sektoren auf der Platte (führt zu Hängern, da die Platte mit 
sich selbst beschäftigt ist, anstatt brav zu antworten)
- was anderer ... ;-)
OP #2038083
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Elektrohans schrieb:
> Häufige Gründe für diese Stillstände:
> - CPU schaltet wegen starker Hitze ab (und läuft irgendwann wieder an)
> - defekte Sektoren auf der Platte (führt zu Hängern, da die Platte mit
> sich selbst beschäftigt ist, anstatt brav zu antworten)
> - was anderer ... ;-)

Beides ist momentan auszuschließen.

Im Raum sind max. 16 Grad.  Das Gerät läuft auf niedrigster
Lüfterstufe. ( hört man )

Niemand hat die Tastatur seit einer Stunde berührt.
Außer Fritz-Fax ist nichts an.

Die Platte ruht in Frieden.
OP #2038103
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./. schrieb:
> Bernd Funk schrieb:
>> Außer Fritz-Fax ist nichts an.
>
> Zieh doch mal die Leitung raus.

Und dann krieg ich kein Fax mehr ?

Da kommt eh nicht viel, 1-5 am Tag. Aber die könnten wichtig
sein.

( Eine interessante Konstruktion, der Rechner wird so um
22.00 Uhr abgeschaltet. Werbefaxe gibt es praktisch nicht.
In den letzen 10 Jahren hat sich einmal ein Kunde beschwert!
Der war stinkig, weil er kein Fax um 6.00 schicken konnte.
Ich schalte den halt erst um 7.00 wieder ein.)

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