Liebe Community,
da ich wenig Ahnung von diesen Geheimcodes im Arbeitszeugnis habe, bitte
ich euch kurz Stellung zu folgendem Arbeitszeugnis zu nehmen:
Herr ... trat am 01.10.2003 seinen Dienst bei der Bundeswehr in ... an.
Er wurde zunächst als Rekrut und Wehrpflichtiger in der Allgemeinen
Grundausbildung zum Sicherungs- und Wachsoldaten ausgebildet. Im Rahmen
seiner fachlichen Fort- und Weiterbildung wurde ... zum
Stabsdienstsoldaten ausgebildet und in der Stabs- und Versorgungskmpanie
des .... in ... eingesetzt.
Zu seinem Aufgabenbereich gehört neben der Verantwortung der Poststelle
auch das Sicherstellen der materiellen Einsatzbereitschaft der Gefechts-
und Erkundungsgruppe durch Verwaltung und Pflege des ihm anvertrauen
Materials und Gerätes und der daraus resultierenden Führungsfähigkeit.
Seine militärische Fühung sowie die erbrachten Leistungen in seinem
Aufgaben- und Verantwortungsbereich waren sehr gut.
Seine Arbeits- und Leistungsmotivation ist vorbildlich, das Verhalten
gegenüber Vorgesetzen und zivilen Mitarbeitern ist stets respektvoll und
konstruktiv.
... hat seine Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt.
... ist ein zielstrebiger und einsatzbereiter Soldat, der erteilte
Aufträge verantwortungsfreudig und -bewusst angeht und ausführt.
Er hat seine Aufgaben als Stabsdienstsoldat voll erfasst. Bei seinen
Entscheidungen denkt er voraus, zeigt sich anpassungsfähig, bleibt
dennoch flexibel. Er hat sich als Stabsdienstsoldat ein gutes Fachwissen
in den verschiedenen Aufgabenbereichen der Gefechtsstand- und
Erkundungsgruppe angeeignet. Hervorzuheben ist die anspruchvolle Aufgabe
der Lagerung, Pflege und Einsatz von Material und Gerät zum betreiben
eines Gefechtsstandes.
... ist kommunikativ und kontaktstark. Er versteht es gut, in der Gruppe
Akzente zu setzen, Kameraden zu überzeugen und zu motivieren.
Er erfasst auch schwierige Zusammenhänge schnell und kommt zu guten und
durchdachten Lösungen.
... handelt sehr eigenständig und vorausdenkend, berücksichtigt bei
seinen Entscheidungen objektive sowie subjektive Zwänge, ordnet diese in
die Gesamtzusammenhänge ein. Die Tragweite getroffener Entscheidungen
ist ihm bewusst. Sein Engagement, seine positive Art sowie seine
fachliche Kompetenz runden seni Persönlichkeitsprofil ab.
... verlässt die Bundeswehr auf eigenen wunsch.
Für seine geleistete Arbeit und die erfolgreiche Zusammenarbeit gildem
dem ... Dank und Anerkennung.
Die Kompanie wünscht ihm für seine neue Tätigkeit alles Gute und Erfolg.
Danke im voraus :)
Es gibt keine Geheimcodes!
schleiss schrieb:> Aufgaben- und Verantwortungsbereich waren sehr gut.
nicht immer, da das "stets" fehlt.
schleiss schrieb:> hat seine Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt.
das ist naja so 3-4.
1 wäre: stets zu unseren vollsten Zufriedenheit
etc.
Ich weiß nicht wirklich was du für ein Troll bist, dennoch habe ich mein
Zeugnis 1:1 und Wort für Wort abgetippt. Ansonsten würde ich wohl nicht
nach den Floskeln hier fragen.
Und mit dieser Ausdrucksweise hast du es sicherlich nicht bis zum Major
gebracht.
Ja einerseits denke ich oft dass sich die Floskeln nicht allzu positiv
anhören, aber von der anderen Seite hebt der Verfasser des Zeugnises
durch bestimmte Anmerkungen wieder von der eher negativen Seite ab. Bin
ziemlich verwirrt.
Sry, dass ich ein wenig spamme, aber auch die Floskel:
-hat seine Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt.
Ich weiß auch nicht wirklich wie ich darüber denken soll, denn auf
einigen Seiten steht, dass das beste wohl wäre: stets zu unserer
vollsten Zufriedenheit, auf anderen Seiten steht wiederrum, dass "voll"
= "voll" und es gibt kein voller.
Auch noch angemerkt:
Du konntest dir damals nicht wirklich aussuchen wohin du gesteckt wirst
in der Kaserne, aber da ich wohl fast alle Führerscheine in der
Bundeswehr gemacht habe und auch etliche Zusatzlehrgänge besucht habe
gehörte ich wohl nicht zu den dümmsten.
Idioten kommen nicht in den Stabsdienst, die dürfen draußen im Dreck
rumhüpfen. So long, learn to play guy.
Auch noch angemerkt:
Vergiss die ganze Bw-Kacke einfach. Du bist jetzt im Ziviolleben, da
interessiert es niemanden, ob Du ein Rambo erster oder zweiter Klasse
warst. Du musst den Menschen jetzt wieder in die Augen schauen, nicht
mehr auf die Schulter... und die Menschen schauen dir in die Augen ...
was sehen sie?
gähn und wo gibts den abgestempelten und auf mich zugeschnittenen
Beleg zu kaufen? :)
Zitiere: "So long, learn to play guy."
Vor allem musste ich noch mit dem G3 meine Sachen ergattern während man
in anderen Kaseren wohl bevorzugt mit dem G36 + Zielfernrohr schießen
durfte, wo du keine Angst haben musstest dass dir bei falscher Haltung
die Schulter durch den Rückstoß zertrümmert wird.
Aber ja, hast es dir wohl zur Lebensaufgabe gesetzt andere zu
diskriminieren?
Lieber NiCd,
vollkommen richtig, ich steige nun in das zivile Leben ein. Aber mehr
als mein Lehrzeugnis und das Bundeswehrzeugnis habe ich nicht
vorzuweisen, daher ist es auch mein Anliegen ein wenig über dieses
Zeugnis Bescheid zu wissen.
schleiss schrieb:> auf anderen Seiten steht wiederrum, dass "voll"> = "voll" und es gibt kein voller.
Das ist aber die typische Zeugnissprache, kein Geheimcode.
Ein Zeugnis muss immer positiv klingen.
Nicht: Herr XY ist ein Arxxx, wir sind froh, dass er weg ist.
Sondern:
Wir alle wünschen Herrn XY besonders viel Erfolg auf seinem weiteren
Werdegang außerhalb unserer Firma.
Mhmhm, laut http://www.rhetorik.ch/Zeugnis/Zeugnis.html, passen dann
aber die Floskeln wohl gar nicht zusammen.
z.B. ist:
Für seine geleistete Arbeit und die erfolgreiche Zusammenarbeit gilt
dem ... Dank und Anerkennung.
Die Kompanie wünscht ihm für seine neue Tätigkeit alles Gute und Erfolg.
Laut der o. a. Seite passt das dann alles irgendwie nicht zusammen. Noch
angemerkt, mein damaliger Chef der das Zeugnis geschrieben hat, war auch
erstmalig in der Position wo er dann die Zeugnise selbst verfassen
musste, und da ich eine sehr gute Beziehung zu ihm hatte, passt das dann
alles irgendwie nicht.
Wenn ich das Zeugnis im Allgemeinen betrachte kann ich mir nicht
vorstellen dass die Bemerkung "zu unserer vollen Zufriedenheit" so
negativ gemeint ist. Naja, ihr wisst es wohl besser als ich :)
Ich wurde auch nie mit "Laufburschen-Arbeiten" belegt, sondern musste
wohl doch meist die verantwortungsvollen Sachen machen, wo ein Fehler
schon oft gravierende Folgen haben konnte.
> Naja, ihr wisst es wohl besser als ich :)
Damit bringe ich nicht zum Ausdruck, dass ich andere Meinungen nicht
vertrage, sondern respektiere und zur Kenntnis nehme, da ich weniger
Ahnung von der Materie habe, als manche Leute hier, was ich angenommen
habe.
Trotzdem denke ich, dass man sich hier auf Sachlichkeit beziehen sollte
und du lieber "Major, NicD, Zuckerle" machst alles andere, als den
Leuten in irgendeiner Form zu helfen.
Dafür dass du vielleicht wohl gar keinen Erfolg in deinem Leben hattest,
kann hier niemand etwas, weder ich noch andere Personen bei denen ich
schon solche Äußerungen von dir gelesen habe.
Ein Forum dient immer dazu Leuten zu helfen und nicht ständig die Leute
zu diskriminieren und Ihnen mit inkompetenten Antworten auf die Nerven
zu gehen. Aber deine Sorte von Mensch kenne ich bestens, zu Hause nichts
zu sagen, aber dafür im Internet die große Schnauze.
Alle Passagen, die Du hier schreibst, habe ich schon mal genauso in
einigen Dienstzeugnissen irgendwo gelesen (vor 12 Jahren). Da auch dein
Chef das erste mal ein Zeugnis schrieb, hat er sich hier wohl so einer
Standardzeugnisvorlage aus dem Kp-Chef-Unterricht bedient und die etwas
angeglichen (oder auch nicht?). Evtl gibt es ja sogar eine ZdV für
Zeugnisse? ;-)
P.S.: Man sagt ja auch "Die besten Grüße".
Mal ehrlich, haste nix anderes als die letzten 8 Jahre Bund gemacht?
Keine nebenberufliche Weiterbildung? Ich würd mir mehr Gedanken wg. der
beruflichen Qualifikation die du hast machen, als um das Dienstzeugnis!
Die Führerscheine sind ja auch nur durch den Dienst beim Bund bei dir
gelandet!
Also mach dir Gedanken was du eigentlich am Arbeitsmarkt reißen wirst
mit deinen Qualifikationen!
@Zuckerle
Es war nie mein Ziel Offizier zu werden, und dass ich noch sehr jung und
unerfahren bin damit hast du vollkommen recht. Dass ich nicht immer an
die Ehrlichkeit der Menschen appelieren kann wird mir auch von Tag zu
Tag mehr bewusst, ich wurde aber "leider" anders erzogen.
Da man wohl im Leben auch nie ausgelernt hat, bin ich sowohl für
negative auch als für positive Beiträge sehr dankbar. Verweichlicht bin
ich wohl keineswegs, denn ich kann gut einstecken, was ich auch obwohl
ich noch sehr jung bin, schon des öfteren musste. Trotzdem gehe ich nie
mit gesengtem Haupt durchs Leben. Und muss man denn nicht in der
heutigen Welt in gewisser Weise ein Arschloch sein um es weiter zu
bringen?
@NicD
Das war eine Antwort die mir jetzt wirklich weitergeholfen hat. Und
vermutlich hast du damit auch recht.
Im Allgemeinen trotz der harschen Kritik eurerseits scheue ich es nicht,
hier weiterhin mit euch in meist sachlichem Ton zu diskutieren. Und wer
austeilt muss auch einstecken können ;)
schleiss schrieb:> da ich wenig Ahnung von diesen Geheimcodes im Arbeitszeugnis habe, bitte> ich euch kurz Stellung zu folgendem Arbeitszeugnis zu nehmen:>> Herr ... trat am 01.10.2003 seinen Dienst bei der Bundeswehr in ... an.
Was willste denn mit dem Bundeswehrwisch? Das kannst du verbrennen,
interessiert keinen in echten Leben
.
@Marx W.
Nach meiner Bundewehrzeit musste ich auf Grund des Dahinscheidens meines
Vaters 3 Jahre im Familienbetrieb aushelfen bis ich dann endlich nach
einem Jahr Stellensuche eine Lehrstelle als Bürokaufmann bekam (ich weiß
nicht die beste Ausbildung, aber ich war froh überhaupt endlich eine
Stelle zu haben). Die Schule habe ich mit der mittleren Reife
abgeschlossen und nicht unbedingt schlecht. Und dies soll keineswegs
weinerlich klingen, ich bin nicht wirklich traurig über meinen
"beruflichen" Werdegang. Ich hatte auch darüber nachgedacht mich erst
einmal weiterzubilden, aber ich will wohl endlich mal richtig Geld
verdienen und nicht mehr oder weniger immer am Existenzminimum leben.
Daher die Entscheidung in die Arbeitswelt einzusteigen.
@Zuckerle
Ja ich verstehe dich, und seit deinem vorletzen Beitrag:
Es hat nur keinen Sinn mit dir in die Jammerei mit einzustimmen und im
Chor
Jammerlieder zu singen. Damit ist dir nicht geholfen. Die Wirklichkeit
sieht eben anders aus, nicht so wie du sie sehen willst.
nehme ich das was du sagst auch wirklich ernst :)
"Deutschland kann stolz auf dich sein, Kamerad.
btw.: bei soviel Verdienst ums Vaterland, wie wärs mit Bundespräsi?"
Ohoh, da hat wohl wieder jemand das Gehirn abgeschalten. Ich ging zur
Bundeswehr weil das bei uns in der Familie normal war und meine Eltern
sowie Großeltern darauf bestanden. Mich interessiert die Bundeswehr noch
das ganze Armeegedöhns nicht die Bohne. Aber mit irgendwas muss man sich
ja bewerben und ich habe nicht wirklich viel vorzuweisen.
@Zuckerle
Ich bin sehr begabt was Sachen Informatik anbelangt und würde auch gerne
irgendetwas in dieser Art machen. Aber obwohl ich nicht wirklich alt
bin, bin ich aber wohl für eine zweite Lehre zu alt, es sei denn
Umschulung, aber wie schon gesagt ich habe es satt am Existenzminimum zu
leben.
Auch wenn ich keine Zeugnisse habe die wirklich für mich sprechen
besitze ich trotzdem fundierte Kenntnisse in mehreren Bereichen der
Informatik. Aber ob das für eine Bewerbung als Quereinsteiger reicht?
Natürlich schweife ich jetzt von meinem Hauptthema ab, aber dazu habt
mehr oder weniger ihr micht gebracht @Zuckerle und @NiCd.
Das ist so einiges. Html java php vb, z/os, linux server management
hauptsaechlich mit debian. Microsoft gedoehns sei es standartprogramme
oder auch os. Alle adobe programme, sony vegas, grundkenntnisse solaris
etc... Also so einiges. Und jetzt nicht so standartwissen. Kenne mich
schon gut aus. Hab viel wertvolle zeit mit dem zeugs vertroedelt. Und
werde erst wieder in 2-3 stunden antworten koennen. Auf dem weg ins
eishockey jetzt :)
Bestimmt nicht für Jemanden, der in der Bundeswehr asozialisiert wurde.
Da sind nicht mehr tauglich, schon gar nicht als BWLer.
Wenn, dann Handwerk oder aber Informatik, wenn seine Kenntnisse
tatsächlich so "fundiert" sind, wie er meint.
Vllt meint aber auch, dass er sich in MS-Office und Solitär auskennt.
>Html java php vb
Buzzword-Bingo bringt dir gar nichts, mein Freund.
Was hast du drauf? Beherschst du die Sprachen richtig? Oder hast du nur
mal kleine Progrämmchen geschrieben?
Hast du Programme/Problemlösungen entwickelt? Wenn ja, wirst du die
Referenzen sicher auch konkret benennen können. Ich warte!
>z/os, linux server management>hauptsaechlich mit debian.
Naja, das ist jetzt auch weder schwer noch wirklich speziell. Das wird
dir kaum helfen. Das kann jeder Fachinformatiker-Trottel und die finden
nach der ausbildung schon keine jobs,
>Microsoft gedoehns sei es standartprogramme>oder auch os.
Das erwartet man heute von einer Friseurin auch.
>Alle adobe programme, sony vegas, grundkenntnisse solaris>etc...
Alles nix Wert. Sone oberfläche Scheisse kann ich mir innerhalb von 30
Minuten anlesen. Das sind doch keine fundierten "Informatik-Kenntnisse".
In welcher Welt lebst du? Wach mal auf!
>Also so einiges. Und jetzt nicht so standartwissen. Kenne mich>schon gut aus.
Eher nutzloses "Wissen".
>Hab viel wertvolle zeit mit dem zeugs vertroedelt.
Immerhin. Einsicht ist der Anfang.
>Und>werde erst wieder in 2-3 stunden antworten koennen.
Spar dir die Zeit.
Wenn dir das Niveau ausreicht, dann versuch ne Ausbildung zum
Fachinformatiker zu bekommen. Da kannst du dann weiter deine Zeit mit
"fundierter Informatik" vertrödeln. Nach der Ausbildung hast du dann mit
Glück nen Job im Callcenter im 1st-Level-Support. Da kannst du dann
deine kommunikativen Fähigkeiten einsetzen.
Viel Glück.
So siehts aus. Nichts desto trotz gehoert ne menge dazu funktionierende
und sichere linux server mit db etc... Aufzusetzen und ich spreche da
nicht von 08/15 scheiss. Ich weiss selbst was sich heutzutage alles
informatiker nennen darf. Ich bin nicht der beste aber ich bin gut :)
Also, irgendwie komm ich mir hier jetzt verscheissert vor...
schleiss schrieb:> "So long, learn to play guy."schleiss schrieb:> Html java php vb, z/os, linux server management> hauptsaechlich mit debian. Microsoft gedoehnsschleiss schrieb:> bin nicht so der soldaten typ
Junge, bevor Du Arbeit finden willst, musst Du Dich aber erstmal selbst
finden! Ist ja toll, was Du alles weist, aber kannst Du das auch mit
Zeugnissen in einer Bewerbung belegen, und braucht dieses Wissen
überhaupt wer?
Naju du hast ja vollkommen recht. Ohne zeugnisse bin ich trotzdem ein
depp. Der beitrag stelle als buerokaufmann suchen und versuchen sich da
weiterzubilden ist wohl die einzige chance. Ich weiss dass einem im
leben nichts geschenkt wird und werde auch diesen weg versuchen. Ich bin
einsichtig :). Ist ja nicht so als haette ich gar kein zeugnis aber
zumindest nicht diese zeugnisse die mir meinen wunsch erfuellen
koennten. Und ja, das leben ist kein wunschkonzert, ich weiss. Und
natuerlich waren meine kommentare vorher durchaus auch frech ;) aber du
warst auch nicht wirklich freundlich.
Natürlich kann er das nicht.
Das einzig was er hat ist "Ein-bildung", immerhin besser als gar keine
Bildung.
"Fundierte Kenntnisse in Informatik" und nach der erstn Nachfrage kommt
so eine Grütze dabei raus.
Es hätte ja sein können, dass er tatsächlich nebenberuflich was
geleistet hat und sich im Selbststudium Kenntnisse angeeignet hat, aber
die Wahrscheinlichkeit schien mir nach seinen Aussagen insgesamt schon
sehr gering. Und wie soll man sagen: Er hat sich offenbart.
Der Typ ist ne kleine Nummer und träumt vom großen Leben. Der muss
erstmal erwachsen werden.
Hallo -
Die militärischen Zeugnisse sind im zivilen Leben nicht viel wert, es
sei denn du bewirbst dich auch bei einem Ex-Soldaten, wie mir.
Ich würde dich dann aber fragen was du gemacht hast und welche
Weiterbildungen usw. usf. Als nichttypischer Soldat 8 Jahre zu dienen
zeugt ja schon von einer gewissen Anpassungsfähigkeit/Schmerzfreiheit
Bei deiner Neigung zur Informatik musst du bedenken dass du hier zumeist
mit Leuten redest die das entweder studiert haben und/oder sich Jahre
damit befasst haben.
Zwischen diesem Level und dem was man sich mal so angeeignet hat, liegen
Welten.
Zur Frage: Die Zeugnisse werden entweder Klartext verfasst, dann sollte
es aber auch so in einem Satz erwähnt werden oder verklauselt - dann
gilt:
Alle Auslassungen, Übertreibungen oder Betonungen sind negativ -
Schlussatz muss immer sein: .. wünschen für weiteren Weg alles gute.
Und: Streiche mal das Wort >>Gedöns<< aus deinem Wortschatz.
Und keine Angst vor Zuckerle, der kennt die Freigabecodes für seine
Atombomben nicht.
Ohje nixy. Ich bin evtl nicht der grossverdiener und derjenige der den
grossen durchbruch geschafft hat aber ich bin noch jung und gegen deiner
meinung ich hab doch bisschen was drauf. Ohne den prahler raushaengen zu
lassen wozu ich weiSs gott kein recht habe bin ich dennoch
wissensmaessig kein idiot. Ich spreche fliessend englisch, portugiesisch
und daenisch, noch dazu bin ich maechtig mehrere instrumente zu spielen
und meine schulbildung an einem privaten gymnasium ist auch nicht zu
verachten wobei mir franzoesisch den fruehzeitigen abgang beschert hat.
Ich mag beruflich ein no name sein aber menschlich bestimmt nicht :)
Studium geht ja nur mit abi nachholen wie nixy schon erwaehnt hat. Ich
werde wohl oder uebel mich ueber einen beruf weiterbilden muessen. Und
danke michael fuer den aufrichtigen beitrag.
NiCd schrieb:> @Michael Lieter: In welche Zeugniskategorie würdest Du jetzt das des TO> einordnen?
2
Er wird nicht in höchsten Tönen gelobt, was auch dafür spricht das er es
nicht selbst geschrieben hat.
Es fehlt:
- Erworbene Sport- und Leistungsabzeichen, Schützenschnüre sowie
Lehrgänge.
- Aussage zur sportlichen Leistungsfähigkeit.
Und bei einem SAZ:
- Aussage zur physischen und psychischen Stressresistenz unter
Maximalbelastung - z.B. im Einsatz oder Übung.
- Fähigkeit zur Menschenführung.
Als SAZ8 würde man annehmen mit entsprechnder fachlicher Qualifikation
durchaus eine Führungsposition in der Wirtschaft anzustreben - jeglicher
positiver Hinweis in dieser Richtung fehlt aber.
Was nicht drin steht ist warum er nach 8 Jahren ausgestiegen ist -
müsste man erfragen - da waren entweder andere (nur) besser oder es gab
ein Problem.
Wenn das jetzt ein Laie geschrieben hat (wovon ich ausgehe) ist das aber
auch völlig egal.
Wie oben geschrieben war ich zwei jahre beim bund. Keine acht. Fwdl 21
monate wars damals. Danach 3 jahre im familienbetrieb. 1 jahr
zeitarbeit. Dann lehre.
schleiss schrieb:> Vor allem musste ich noch mit dem G3 meine Sachen ergattern während man> in anderen Kaseren wohl bevorzugt mit dem G36 + Zielfernrohr schießen> durfte, wo du keine Angst haben musstest dass dir bei falscher Haltung> die Schulter durch den Rückstoß zertrümmert wird.
Das G3 ist auf harte Ziele wirksamer und wir haben auch auf 400 m ohne
ZF noch getroffen und die Schulter - lass dir mal eine richtige Schulter
wachsen. Meine Tochter könnte mit dem G3 schießen, ohne dass die
Schulter kaputt geht. Aber ich würde auch das G36 wählen. Leichter,
höhere Feuerkraft, höhere Genauigkeit. Einfach eine modernere Waffe -
ich hoffe wir müssen das nie herausfinden.
Das BW-Zeugnis ist doch recht alt, >4..5 Jahre, das zählt nicht mehr
so sehr, wichtiger ist ein gute Ergebnis der Lehre, also das jüngste.
Im Lebenslauf würde ich begründen wieso Bund, Familenbetrieb, Lehre,
bei kleineren Unternehmen, z.B. Familienbetrieben hat man durchaus
Verständnis für den Ablauf.
Zurück zum Thema AZ: (ich betone hier nur das negative, aber noch lange
nicht alles)
- Fachlich kompetent mehrmals Wiederholung:
Negativ -- Tausend Lehrgänge/Schulungen menschlich nichts gebracht.
- Mehrere unwichtige Sachen:
"objektive sowie subjektive Zwänge, ordnet diese in
die Gesamtzusammenhänge ein. Die Tragweite getroffener Entscheidungen
ist ihm bewusst." =Bedarf keiner Erkärung - Lückenfüller
"Hervorzuheben ist die anspruchvolle Aufgabe der Lagerung," =
Aufgabenbeschreibung war schon. Lückenfüller.
- Mehrere Eigenschaften, die zu erwähnen überflüssig sind, bist halt
kein Arbeitsfreudiger... Alles andere als die Arbeit. Einsatzbereit und
zielstrebig verfolgst du deine Ziele
... ist ein zielstrebiger und einsatzbereiter Soldat, der erteilte
Aufträge verantwortungsfreudig und -bewusst angeht und ausführt.
- Nichts als heiße Luft. Engagement, positiv ... Völlig überflüssig,
Leistungsbeurteilung Null.
"sein Engagement, seine positive Art sowie seine
fachliche Kompetenz runden seni Persönlichkeitsprofil ab."
-Weil bei uns hatte er (noch) kein Erfolg, aber viele Schulungen!
Die Kompanie wünscht ihm für seine neue Tätigkeit alles Gute und Erfolg
Note 3,5/4
Zuckerle schrieb im Beitrag #2573067:
> Wenn ich immer lieb gewesen währe und das Maul gehalten hätte , hätte> ich diesen Job mit Sicherheit nicht bekommen. Man erwartet von mir eben> etwas anderes.
"Ich bin nicht auf der Arbeit, um mich beliebt zu machen!"
Wahrer Spruch eines Ex-Chefs.
@Zuckerle
In deinem Arbeitsszeugnis sind Formulierungen wie
schleiss schrieb:> Aufträge verantwortungsfreudig und -bewusst angeht und ausführt.
nicht angebracht.
Von einem international arbeitenden Inbetriebnehmer in
verantwortungsvoller Führungsposition wird etwas anderes erwartet, als
von einem Entwicklungsingenieur in einem kleinen Betrieb oder als
Leih-Ing.
Dumme Sprüche sind in manchen Postionen Pflicht in anderen nicht so gut.
Das äußert sich auch in Arbeitszeugnissen
Zuckerle schrieb im Beitrag #2573211:
> Das eigentliche Problem ist das ihr nicht genug Mumm in den Knochen habt> um eine Meinung nicht nur zu haben, sondern auch zu vertreten.
Wenn man genug Kohle zurückgelegt hat, kann man das leicht sagen.
Mit Anfang 30 ist man mit zu direkten Aussagen vorsichtig, die
Wahrscheinlichkeit, daß man sich nochmal im Berufsleben begegnet ist
hoch.
Zuckerle schrieb im Beitrag #2573211:
> Mein Gott, gehen die Firmen den permanent davon aus das sie es mit> Gestalten zu tun haben wo kurz vor Harz stehen und denen das Wasser bis> zum Hals steht, und die allen Schrott machen müssen ?
JA! Scheint so.
Zumindest sämtliche Dienstleister.
Die jammern ja schon rum, weil sie keine passenden (billig+willig)
Kandidaten finden
Arbeitszeugnisse sagen über einen Kandidaten kaum etwas aus.
Bei seltsamen Formulierungen im Zeugnis kann der Schreiber einfach nur
unerfahren sein, oder persönliche Abneigung, oder ....
Ein paar meiner Zeugnisse habe ich selbst vorgeschrieben
(Hesse&Schrader-Vorlagen) und wurden so im großen und ganzen auch so
übernommen (Copy+Paste).
Da Chefs meistens keine Zeit und Lust haben, haben die sicher nichst
gegen etwas Vorarbeit.
So entsteht ein tolles Zeugnis Note 1-2, man will ja nicht übertreiben.
> Mein Gott, gehen die Firmen den permanent davon aus das sie es mit> Gestalten zu tun haben wo kurz vor Harz stehen und denen das Wasser bis> zum Hals steht, und die allen Schrott machen müssen ?
Natürlich, trifft ja auch zu, wer, der nicht mehr arbeiten muß, sollte
denn noch arbeiten wollen, vor allem als angesteller Sklave ?
Erinnere mich an einen "Finanzberater" (Jahre ist es her) der mir was
aufschwatzen wollte, und den ich gefragt habe, warum ich von ihm was
annehmen sollte: Wäre er ein guter Finanzberater, wäre er Millionär und
hätte es nicht mehr nötig, bei mir Klinken zu putzen.
>hauptsaechlich mit debian.>> Naja, das ist jetzt auch weder schwer noch wirklich speziell.
Debian-Profis braucht es immer wieder bei Webstartups, die zahlreich
kommen und gehen. Ob das was für den TE ist und ob er da genug Erfahrung
hat ("können" heisst da Verantwortung für den 24/7 Betrieb von Kisten zu
übernehmen die Geld kosten und Geld bringen müssen) ist eine andere
Sache...
Zuckerle schrieb im Beitrag #2570508:
> Willste mal mein Zeugnis lesen !>> Da fliegt dir das Blech weg !>> Ich meine das Orginal, nicht das von mir wohlwollend überarbeitete.>> Major d.R.>
Dein Abgangszeugnis aus der Vorschule, die du mit 30 Jahren vorzeitig
verlassen hast, interessiert keinen!
General
Zuckerle schrieb im Beitrag #2573985:
> Ich habe weder eine Vorschule, noch eine Grundschule noch eine> Hauptschule besucht.
Zuckerle, ich glaube dir, dass du keine Schule besucht hast!
Zuckerle schrieb im Beitrag #2573067:
> Fliege Samstag nach China. Dafür waren keine Arbeitszeugnisse, ja nicht> mal Zeugnisse und Diplome nötig. Skillbögen habe ich auch keine> ausgefüllt.>> Wenn ich immer lieb gewesen währe und das Maul gehalten hätte , hätte> ich diesen Job mit Sicherheit nicht bekommen. Man erwartet von mir eben> etwas anderes.
Konfuzius sagt: "Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber
wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist."
Zuckerle schrieb im Beitrag #2573985:
> Es gibt Sprachen die behersche ich besser !
"Währe" bzw. würde zutreffen, wenn Du die deutsche Sprache "beherrschen"
würdest ;)
Zuckerle schrieb im Beitrag #2574826:
> Oh, ein neuer Dummschwätzer und Quatschkopf.>> Bist wohl neu hier zu Pfeiffe, was haste sonst noch zu bieten ?
In der Kirche singen immer die am lautesten, die falsch singen.
Zuckerle schrieb im Beitrag #2573211:
> Mein Gott, gehen die Firmen den permanent davon aus das sie es mit> Gestalten zu tun haben wo kurz vor Harz stehen und denen das Wasser bis> zum Hals steht, und die allen Schrott machen müssen ?>> Und ihr macht das Spiel mit ! Arbeitszeugnisse sind Teil dieses Spiels.
Lebensläufe auch und einige Firmen verlangen in sogenannten
betrieblichen Bewerbungstipps oder Stellenangeboten lückenlose
oder aussagekräftige Unterlagen. Dienstleister FORDERN das sogar.
Ansonsten wirste ignoriert wie ein toter stinkender Fisch der
zu lange in der Sonne gelegen hat.
Ich halte es auch für sittenwidrig das Menschen auf die Art und
Weise zu Jüngern gottgleicher Arbeitgeber erzogen werden oder
ansonsten dem erpresserischem Sozialstaat zum Opfer fallen.
Gleichbehandlung und Fairness ist anscheinend nur ne Lachnummer.
Koestlich, wie immer entartet der Thread zu einem Schwanzvergleich, wo
Long Dong Silver vor Neid erblassen würde.
@Zuckerle: Ich verstehe dein Auftreten so, dass du als Alphawolf unter
Wölfen agierst, damit die Schafe auch bißchen was mitnehmen können für
das nächste Vorstellungs und Gehaltsgespräch.
Was mich interessieren würde: Würdest du sagen, du hättest eine Form von
Vertrauensbasis, die nicht auf Angst und Schrecken beruht zu deinen
Kollegen?
@Threadstarter: Bewirb dich einfach mal testweise auf Stellen die dich
interessieren. Nimm die positiven wie negativen Rückmeldungen auf und
mach weiter. Wegen dem einen Arbeitszeugnis würde ich nicht herumtun. Da
optimierst du die Farbgebung deiner Socken, willst aber eigentlich Titel
gewinnen.