Messer mit Strom erwärmen

OP #2981160
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Hallo,
Ich möchte ein Messer mithilfe von Strom erwärmen, um damit Wachs zu 
schneiden. Mein umgebautes PC-Netzteil schaltet allerdings wegen 
Kurzschluss ab. Würde es mit einen Trafo klappen? oder würde der kaputt 
gehen? (er muss natürlich genügend Strom liefern ;))
Danke für eure Antworten!
joko
Gast #2981166
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Das Messer dürfte viel zu niederohmig sein. Theoretisch geht es 
natürlich, aber man bräuchte wohl eine ganz geringe Spannung, dafür wird 
man keinen Trafo finden. Nimm das ohmsche Gesetz und rechne es aus. Oder 
Widerstandsdraht.
Gast #2981180
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Das Messer wirst du kaum geeignet beheizt bekommen.

Zum Schneiden von Styropor gibt es ja Vorrichtungen - z.B. ähnlich einer 
Laubsäge, bei der an Stelle des Sägeblattes ein elektrisch beheizter 
Widerstandsdraht angebracht wird.
Ich fürchte aber, dass bei der Verwendung in Wachs dieses danach wieder 
zusammen läuft. Man müsste also etwas konstruieren das nach dem 
Widerstandsdraht die Trennung beibehält - also wieder das Messer, nur 
statt Schneide den beheizten Draht.
Lass die konstruktiv was einfallen ...
Gast #2981181
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Alten MOT, Sekundärwicklung runter, eine Windung Schweisskabel (Gummi), 
vorne und hinten an der Klinge anschliessen... fertig! Regelung über 
Stelltrafo.

Alternativ: Mehrere parallel geschaltete NiMh-Zellen (besser NiCd, 
sofern verfügbar), 1,2V sollte reichen.
Gast #2981189
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Grosse Lastwiderstände oder alten Lötkolben ans Messer schrauben, 
kleinen Gasbrenner auf das Messer richten, Messer auf beheizter Ablage 
(alte Kochplatte) lagern, Induktionsheizung (für Fortgeschrittene), 
Messer aus einem nichtleitfähigem Material (Keramikmesser?) verwenden 
und einen Widerstandsdraht drumwickeln, usw...
Gast #2981288
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>Wie man von Mikrowellentrafo auf die Abkürzung MOT kommt, übersteigt
>meine Phantasie...

Microwave Oven Transfomer, hat sich so eingebürgert bei Bastlern, wie 
OBIT;)

Ich würde das Messer auch durch Widerstände beheizen. Sehe keinen Sinn 
darin das Messer seblst als Widertand zu benutzen wo hohe Ströme 
notwendig sind mit dicken Kabeln.

Wenn schon ein MOT dabei sein muss, dann die 2kV direkt nehmnen und 
durch Widerstände jagen, dann bleibt der Kupferquernitt des 
Zuleistungskabels klein;) (Oder ungefährliche 24V, aber das ist ja fad)

MFG
Gast #2981396
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Fralla schrieb:
> Wenn schon ein MOT dabei sein muss, dann die 2kV direkt nehmnen und
> durch Widerstände jagen, dann bleibt der Kupferquernitt des
> Zuleistungskabels klein;) (Oder ungefährliche 24V, aber das ist ja fad)

Oder nicht doch lieber ein Multiphasenresonanzwandler mit höchstem 
Wirkungsgrad bei kleinstem Bauraum... ;-)
Gast #2981427
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Joko M. schrieb:
> Wie funktioniert das? Mit einem Hochdruck-Wasserstrahl?

Durch einen Hochdruckwasserstrahl wird das zu bearbeitende Material 
getrennt. Mit einem Druck von bis zu 4000 bar erreicht der Strahl 
Austrittsgeschwindigkeiten bis zu 1000 m/s. Dabei wird das Schneidgut 
kaum erwärmt.
Gast #2981434
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kukuk schrieb:
> Messer induktiv erhitzen.

Vielleicht auch nicht die schlechteste Idee. Mit einem Royer-Oszillator 
sollte das leicht zu machen sein. Die Schwingkreisspule wird einfach 
über das Messer gestülpt. Um sicher zu stellen, dass die beiden 
Spulenhälften rechts und links vom Mittenabgriff annähernd gleiche 
magnetische Eigenschaften aufweisen, kann man die Spule ja bifilar 
wickeln und je ein Ende zum Mittenabgriff zusammenfügen.
Gast #2981486
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Wasserkocher schrieb:
> Hanz Franz schrieb:
>> Vielleicht auch nicht die schlechteste Idee.
>
> In der Tat, vor allem die Investitionskosten dürften im Rahmen bleiben
> :-)

2 geeignete Mosfets, einen Eisenpulverringkern für die Drossel (zur Not 
einen alten Ferritkern vom nem Schaltnetzteil mit entsprechend 
Luftspalt), Kupferlackdraht und etwas Vogelfutter (v.a. geeignete C's). 
Versorgung: sein umgebautes PC-Netzteil. Fertig :-)
Gast #2981697
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>Oder nicht doch lieber ein Multiphasenresonanzwandler mit höchstem
>Wirkungsgrad bei kleinstem Bauraum... ;-)
Klar, das wäre am coolsten. Den Zwischenkreis aber von einer 
interleavten Drehstrom PFC gespeist. Man weis ja nicht wie groß das 
Messer ist;)

Induktiv? Hmm ist aufwendiger als Widerstände. Andereseits könnte man 
verschiedene Messerformen in den Griff mit der Spule stecken. Doch der 
Hotspot der Wäreverteilung ist dann im Griff...

>Mit einem Druck von bis zu 4000 bar erreicht der Strahl
>Austrittsgeschwindigkeiten bis zu 1000 m/s. Dabei wird das Schneidgut
>kaum erwärmt.
Und das Wasser wird bei dieser Beschleunigung bzw Verformung (Reibung) 
im Düsenaustritt nicht erwärmt? Interessant. Vermutlich ist bei Wachs 
weit weniger Geschwindikeit(Energie) notwendig...

MFG
Gast #2981757
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Und wenn das "Messer" aus Kunststoff wäre?
Du bastelst dir die "Klinge" selber aus zwei dünnen, einigermaßen 
temperaturfesten Kunststoffplatten, zwischen denen du einen Heizdraht 
mäanderförmig einlegst und dann die beiden Platten flächig verklebst.
Am Schluss noch ne Schneide hinschleifen und fertig ist das beheizte 
Messer.

Oder vielleicht noch einfacher: Du laminierst dir das Messer aus ein 
paar Lagen Glasfasermatten mit Harz und bringst den Heizdraht ein. Dann 
zurechtschneiden, schleifen und feddisch..
Gast #2982016
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Fralla schrieb:
> Und das Wasser wird bei dieser Beschleunigung bzw Verformung (Reibung)
>
> im Düsenaustritt nicht erwärmt? Interessant. Vermutlich ist bei Wachs
>
> weit weniger Geschwindikeit(Energie) notwendig...

Jep, funktioniert mit der Munddusche einwandfrei. Spritzt halt ein wenig 
in der Gegend rum ;-)

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