Uhrenquarz für Binäruhr anschalten

Gast #133262
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Hallo allerseits.

Ich habe ein "eigentlich" einfaches Problem. Und zwar will ich mir
eine Binäruhr basteln (nö. keinen link bitte, hab mir die schaltung
schon selbst ausgedacht und auch getestet über EWB)...

Ich will das ganze über einen Uhrenquarz realisieren, den ich per 4040
Teile. Nun die Frage. Wie schliesst man einen Quarz an, das er ein
ordentliches Taktsignal rausgibt?

Ich habe schon Quarze an µCs angeschlossen, aber da ist der Eingang ja
quasi dafür ausgelegt. Wie arbeitet denn so ein Ding eigentlich? Ist
das im Prinzip ne lo-power spannungsversorgung, die ich dann nur noch
per transistor verstärken muss?

Oder um es kurz zu machen:
Kann mir jemand ein schaltungsbeispiel geben, wo aus einem quarz ein
brauchbarer Takt gemacht wird?

Danke im voraus.
Gast #133267
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sooo. der erste Entwurf ist fertich. Wär nett, wenn da mal jemand einen
Blick drauf werfen würde.

Im Prinzip gehts nur um den "Anfang", die Logik funktioniert (in der
Simulation). Chip-Supplykondensatoren kommen natürlich auch noch.

Mir gehts nu aber in erster Linie um den Sekundentakt.
Angehängte Dateien:
Gast #133269
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Kurze Anmerkung zu den Tastern: Damit schließt Du die Ausgänge der IC's
kurz. Du solltest dies entkoppeln (zB. einfach durch einen
Serienwiderstand direkt am Ausgang der IC's).

Und dann könntest Du Dir überlegen die Minuten- und Stundentaster statt
mit GND mit dem 2Hz-Signal zu verbinden (zusätzliche Entkopplung
notwendig), dann brauchst Du nicht 59 Mal zu drücken, wenn Du eine
Minute zurück willst, sondern nur 30 Sekunden die Taste zu drücken.

Volkmar
Gast #133270
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Danke erstmal wieder für die Flotte reaktion und tipps. Und nun zur
letzten Frage (auch wenn ich mich vom originaltopic entferne)...

Da die Uhr eh neben dem PC steht, kann ich doch die Spannungsversorgung
vom USB ziehen, oder? Der USB-Port liefert m.W. 500mA, die von den LEDs
(ausgehend von 20mA) selbst bei allen leuchten nicht erreicht wird. Die
Logik sollte ja nicht viel benötigen, oder? Oder gibts da bedenken?
Benötigen blaue LEDs mehr Strom?
Gast #133272
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Das ist nicht sauber, 500 mA vom USB zu ziehen. Zwar kann die
USB-Schnittstelle in der Tat 500 mA liefern, ohne vorherige Anmeldung
darf ein USB-Device aber nur 100 mA ziehen (siehe Spezifikation auf
www.usb.org).

Das wird man hier geflissentlich ignorieren können.

Wenn Du keine speziellen "low-efficiency"-LEDs verwendest, sind 20 mA
völlig übertrieben. Anständige LEDs leuchten bereits bei einigen hundert
µA ausreichend sichtbar.

Blaue LEDs benötigen eine höhere Spannung als andersfarbige (von weißen
abgesehen, aber die sind ja auch blau).

Findest Du die binäre Uhrzeitanzeige so reizvoll?

"Beim nächsten Ton des Zeitzeichens ist es 01100 Stunden, 100000
Minuten und 001010 Sekunden" ...

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