Gast
#3679580
Hallo, bei dem Versuch die HF Zündung meines WIG Inverters zu reparieren habe ich den orig. Aufbau digitalisiert und anschließend nachgebaut (Fehler war seinerzeit für mich nicht auffindbar, also alles neu). Doch leider brennt R70 immer wieder durch (33R-5W Zementwiderstand). Diese Problem bestand bei dem original Aufbau seinerzeit nicht, denn R70 war zwar alt, aber intakt. Bauteile entsprechen soweit den Originalteilen bzw. vergleichbaren Alternativen (Spule wird weiterverwendet). Kurze Erläuterung der Schaltung: Die Versorgungsspannung liegt bei 348V DC nach Gleichrichter/PFC und wird per Zenerdiode auf 15V stabilisiert. Ein MC14093BCP (CD4093) sorgt für die Steuerung des MOSFET. Ausgang C schaltet Stufe D ein/aus je nach Ladespannung des Kondensators, im Schweißbetrieb wird die Schaltschwelle über das Schalten eines Optokopplers weiter herabgesetzt. Stufe D arbeitet mit ca. 7kHZ am Ausgang, Tastverhältnis ca 78%. Stufe A kehrt das Signal um (also ca. 22% an das Gate) oder sollte abgeschaltet werden, wenn der Spannungsabfall über R74 über ca. 8,5V hinausgeht. Soweit mein Verständnis... Wenn ich die Schaltung richtig verstehe, sollte doch gerade der letztgenannte Teil für eine Strombegrenzung sorgen und den MOSFET ausschalten. Dazu käme noch die Schaltung an Stufe D, die die Ladespannung überwacht und den MOSFET die meiste Zeit ausgeschaltet hält. Die Entladung durch die Zündung erfolgt mit max. 200Hz beim Wechselstromschweißen. (Die Thyristorschaltung fehlt hier der Übersichtlich keit halber.) Warum nur wird hier nun immer wieder der 33R Widerstand gegrillt? Gruß Wolfgang