Ich bin als Kind mit Elektor und CD-Roms wie 1001 Schaltungen aufgewachsen. Heute habe ich das Gefühl, geht es fast nur noch um Arduino, Raspberry Pi, FPGA und Cloud. Versteht mich nicht falsch, auch ich liebe diese Themen! Wer meine Beiträge kennt weiss, dass ich Embedded sogar sehr mag.
Aber irgendwie vermisste ich die kleinen einfachen Schaltungen zum Nachbauen wie sie früher tatsächlich noch im Elektorheft zu finden waren. Daher möchte ich hier ein paar meiner beliebten Seiten die ich noch kenne teilen in der Hoffnung, dass andere es mir gleichtun werden und wir so evtl. Eine eigene kleine Sammlung an Links zu Schaltungen oder besser noch Schaltungssammlungen aufbauen können.
Aber irgendwie vermisste ich die kleinen einfachen Schaltungen zum
Nachbauen
Du meinst die Mückenscheuche die keine Mücken verscheucht, den Überschwemmungsalarm der bei Wasser stumm bleibt, der Audioverstärker der beim ausschalten fiept dass dir das Trommelfell rausfliegt, das KFZ Blinkrelais das nicht KbA konform ist,
Klar erscheinen die Schaltungen einfach. Von Laien für Laien.
Es gibt hunderte, tausende einfacher Schaltungen, TRIAC Dimmer, CD4536 Toastertimer, Batterieampel, diskrete oder IC Audioverstärker, Modellbaufahrtregler, Netzteile und Spannungswandler, PIR Bewegungsmelder, ... mit seit jahrzehnten bewährten Schaltungen. Aber die kann man auch fertig kaufen (dank China).
Aber die scheinen dir zu langeeilig zu sein.
Und das meiste, selbst ein Klangregler für den Verstärker, ein Temperaturregler, eine Uhr, geht heute einfacher digital mit uC.
Und einfach wolltest du doch, nicht eine Platine voller Chips.
Statt Elektor zu bezahlen findet sich 1000 x mehr besser im Netz, nur halt verstreut.
Und wie viele von den 1001 Schaltungen hast du bis heute nachgebaut? 3, 5, 10, vielleicht sogar 100?
Daher möchte ich hier ein paar meiner beliebten Seiten die ich
noch kenne teilen in der Hoffnung, dass andere es mir gleichtun werden
Also wie viele weitere Schaltungen die du und die anderen Sammler nicht nachbauen werden möchtest du anhäufen? Ist es nicht viel einfacher bei Bedarf mal eben zu googlen?
Es ist ja nicht so, dass die alten Sachen plötzlich verschwunden sind. Im Gegenteil, die Schaltungen werden x-fach im Web kopiert und breit getreten. Auch die, die nichts taugen.
Damals waren viele solche "Änderungen" zu bestehenden/funktionierenden Schaltungen der Kollisionsvermeidung mit Schutzrechten geschuldet. Die sind aber heute sicherlich abgelaufen. Diese Bugs in der heutigen Zeit nicht mehr zu bereinigen, müssen sich die Fachverlage durchaus zurecht vorhalten lassen.
Das Image leidet darunter. Bei Anfängern kann das Frust verursachen und wenden sich von der Elektronik für immer ab.
Moin,
unter Projekte & Code findet man auch einige sehr interessante Projekte, an denen manche Bastler lange getüftelt haben. Leider werden die oft zerredet und runtergemacht. Wenn man einige Kommentare liest, könnte man denken, „der hat es sich nicht einmal durchgelesen“. Schade eigentlich.
Gruß
Carsten
Genau, am besten anonym und sachlich bleiben und jeden Versuch eines sozialen Kontakts im Keim ersticken. Am besten den Thread schließen und die Inhalte schwärzen. Es könnte ja passieren, dass sich zwei Nutzer privat austauschen. Eine gefährliche und potentiell böse Sache, die unter Beobachtung bleiben muss.
Ich überlege mir, einen Crawler mit AI / ChatGPT zu bauen, welcher alle Links crawlt und die darin enthaltenen Projekte in standardisierter Form aufbereitet. So, dass alles mit Keywords, volltextsuche etc. durchsucht werden kann. Nach Kategorien sortiert.
Zusätzlich mit Übersetzungen ins Deutsche.
Natürlich mit Nennung der Urheber und Links zu den Originalseiten.
Etwa 10..20 "Schaltungen" kannst Du abziehen. In diesen Sammelwerken steht auch solcher Blödsinn drin wie ein "Fuse-Destroyer" oder ein "Atomstromfilter" und ich bin mir ein wenig verarscht vorgekommen, daß man diesen offensichtlichen Blödsinn mitbezahlt wenn man so ein Buch kauft. Da habe ich über andere Dinge schon besser gelacht.
Wer das nicht witzig findet, dem kann ich nur
den Elektor "Time and Money Saver" empfehlen...
Nach dem müsste ich googlen.
Es sind halt gemischte Gefühle. Wenn sie die Schaltung außerhalb der Durchnummerierung aufgeführt hätten okay... aber so hat das glaube ich 303er Buch nur noch 302 Schaltungen, genau so wie beim Atomstromfilter, der nun wirklich komplett funktionslos und sinnfrei ist. Eine Schaltung aus 303 "zu verlieren" ist vielleicht nicht der Rede wert, aber das könnte genau die eine Schaltung für 'ne dicke Endstufe oder ein schickes Netzteil sein, die ich schon immer gesucht habe. Ehrlich, wer nicht weiß, wie er 'ne Sicherung (elektrisch) kaputt bekommt, der liest solche Bücher sowieso nicht.
In diesen Sammelwerken
steht auch solcher Blödsinn drin wie ein "Fuse-Destroyer" oder ein
"Atomstromfilter" und ich bin mir ein wenig verarscht vorgekommen, daß
man diesen offensichtlichen Blödsinn mitbezahlt wenn man so ein Buch
kauft.
Du scheinst völlig humorbefreit zu sein!
Sogar im Pschyrembel, einem wissenschaftlich anerkannten medizinischen Nachschlagewerk und Wörterbuch, eigentlich die Bibel jedes Mediziners, hat es Loriot, aka Viktor von Bühlow, geschafft, seine Steinlaus unter zu bringen 🤣
Die Alarmanlage, die beim Motorstart ab und zu mal losging oder auch so
unterm Tag einfach so... ;-)
Viele Elektor-Schaltungen fielen mir dadurch auf, dass sie instabil waren. Aber trotzdem musste man die Sammlungen haben, sogar in der Elektronik-Entwicklung.
Etwa 10..20 "Schaltungen" kannst Du abziehen. In diesen Sammelwerken
steht auch solcher Blödsinn drin wie ein "Fuse-Destroyer" oder ein
"Atomstromfilter" und ich bin mir ein wenig verarscht vorgekommen, daß
man diesen offensichtlichen Blödsinn mitbezahlt wenn man so ein Buch
kauft.
Ich hatte diese Bücher und: der Fuse-Destroyer hat mir sehr gut gefallen. :D
Statt Elektor zu bezahlen findet sich 1000 x mehr besser im Netz, nur
halt verstreut.
Nur die Motivation ist nicht die gleiche, das Internet zerstreut halt auch ;)
Es ist auf jeden Fall nützlich, wenn man ein paar passende Stichworte hat, efficient circuits z.B. oder eben Top Ten circuits oder good circuits for xyfoobar o.ä. ;)
Den habe ich mal in La Villette in der Peripherie von Paris in einem Duftkino live erlebt. Erst eine Szene aus einer Parfümerie, dann eine aus einem Pferdestall. War eine interessante Duftmischung, da das Kino nicht gerade gut belüftet war. Muss ein grösseres Array des CD4711 gewesen sein :-)))
Meiner Meinung nach hätte man den Laden im Sommer auch einfach dicht machen können, statt eine Doppelausgabe mit unausgegorenen Schaltungsideen herauszubringen. Zugegeben habe auch ich das Halbleiterheft damals geliebt, aber rückwirkend betrachtet war da zu 70% Unsinn drin, der sich jährlich wiederholt hat. Gerade diese so einfach genialen Schaltungen waren nicht temperaturstabil oder stark von Bauteiletoleranzen abhängig. Über so Sachen wie den Fuse-Destroyer habe ich mich damals schon geärgert, auch über die Wiederholungen die wohl als Lückenfüller dienten. Anscheinend hat eine gedruckte Seite damals nicht viel gekostet. Die Rubriken mit Applikations- und Schaltungsbeispielen in den regulären Ausgaben fand ich interessanter. So was hätte die Redaktion mit rein packen sollen, das hätte auch besser zur Bezeichnung Halbleiterheft gepasst.
Die Rubriken mit Applikations- und Schaltungsbeispielen in den regulären
Ausgaben fand ich interessanter.
Ja, damals, als es keine Datenblätter als PDF im Internet gab, war man froh um jeden Ausschnitt, und die Elektronikhändler wussten, von welchem Chip sie mal 100 auf Lager legen sollten.
Aber wer dann mal das Original-Datenblatt in die Finger bekam, ärgerte sich über all da was im Zeitschriftenartikel fehlte.
Der Großteil der Schaltungen in diesen Sammlungen ist einfach nur uralt. Viele der Schaltungen haben heute einfach keine Bedeutung mehr. Der Rest benötigt eine unkomfortable Versorgungsspannung und/oder hat einen hohen Stromverbrauch.
Es gibt heute so schöne, moderne Bauteile für so wenig Geld:
Operationsverstärker für deutlich unter 0,20 € pro OPV, billiger
als eine einfacher Transistor vor 35 Jahren.
Dabei laufen die ab 1.8V, sind Low-Power haben kaum Drift,
Ausgang R2R, Eingänge R2R und mehr (!), etc.
Universal-Helfer wie 1G97 und 1G98.
...und vieles mehr.
Als Versorgungsspannung will man heute 3V/1mA aus einer Knopfzelle, oder 3.6V aus einem kleinen Akku inkl. sorglos Ladeelektronik, oder 5V/100mA aus einer simplen USB-Buchse, oder 2.4V aus zwei NiMH-Mignonzellen etc. Für mehr Power will man USB-C.
Der Großteil der Schaltungen in diesen Sammlungen ist einfach nur uralt.
Viele der Schaltungen haben heute einfach keine Bedeutung mehr.
So ist es.
Vieles geht mit OPVs und µCs deutlich einfacher und universeller. Und macht man mal einen Fehler, muß man nichts aufkratzen und fliegend hinzulöten, sondern korrigiert nur die Codezeilen im µC-Programm.
In einem Projekt habe ich mal mehrere Logik-ICs durch einen ATmega48 ersetzt. Die Einsparung von Bauteilen war aber nicht der Grund, auf einen µC zu wechseln. Der Kunde hatte ständig neue Wünsche und Variationen. Und irgendwann war ich es leid, immer neue Schaltungen zu entwerfen und Platinen zu routen.
Mit 2 Widerständen an einem ADC des µC wird nun ausgewählt, welche Funktion das Gerät haben soll. Statt ständig neuer Platinen wird nur noch 1 anderer Widerstand bestückt.
Auch nachträgliche Korrekturen sind kein Problem. Oft weiß ein Kunde ja selber nicht so richtig, was er eigentlich haben will.
Z.B. ein Schmitt-Trigger läßt sich sehr komfortabel in einen µC programmieren. Die beiden Schaltschwellen werden bequem in Klartext in das Programm geschrieben. Nichts muß mehr berechnet werden oder gar an Trimmpotis gedreht werden. Und ist ein Abgleich erforderlich, kommen die Werte in den EEPROM.
Probleme bereitet mir an den neuen Schaltungen, daß die Bauteile immer kleiner werden. Ohne Lupe, Mikroskop geht fast nichts mehr. Und vor allem gut ausschlafen und keinen Kaffee trinken, damit die Hände nicht so zittern.
Oder das Löten den jüngeren Kollegen überlassen. Die haben noch bessere Augen und ruhigere Hände.
gegen die schlechter
werdenden Augen hilft allerdings wirklich nur ein Stereomikroskop
Mir ist erst mit 33 so richtig bewußt geworden, daß ich kein Stereosehen kann. Davor dachte ich, ich bin einfach nur ungeschickt (Ball fangen usw.). Beim Schießen bei der NVA war ich sogar recht gut.
Die Stereotests beim Betriebsarzt und für den Führerschein ließen sich gut austricksen.
Der Großteil der Schaltungen in diesen Sammlungen ist einfach nur uralt.
Viele der Schaltungen haben heute einfach keine Bedeutung mehr.
So ist es.
Vieles geht mit OPVs und µCs deutlich einfacher und universeller. Und
macht man mal einen Fehler, muß man nichts aufkratzen und fliegend
hinzulöten, sondern korrigiert nur die Codezeilen im µC-Programm.
Wenn man programmieren kann, ohne Zweifel!
Nur gibt es noch jede Menge Interessierte ohne Programmierkenntnisse, die sich über derlei Schaltungskonzepte erfreuen!
Mir ist erst mit 33 so richtig bewußt geworden, daß ich kein Stereosehen
kann. Davor dachte ich, ich bin einfach nur ungeschickt (Ball fangen
usw.). Beim Schießen bei der NVA war ich sogar recht gut.
Die Stereotests beim Betriebsarzt und für den Führerschein ließen sich
gut austricksen.
Es kann eine ganze Weile dauern, bevor das Augenpaar auf die
stereoskopischen Testtafeln /einrastet/. So viel Zeit hat ein
Betriebsarzt oft nicht. Ich musste auch erst üben. ☺
Vielleicht einfach noch einmal probieren.
Wenn es wirklich ein Mangel im Sehvermögen wäre, würde ein
Stereomikroskop ja dann auch nicht helfen.