"Ausziehbare Wandlampe" DIY | Jemand eine Idee?

OP #4145361
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Hallo zusammen,
ich plane jetzt seit längerem eine optimale Beleuchtung meines 
Schreibtisches sowohl für "normale" Arbeiten, als auch für kleine 
Fummelarbeit & Lötarbeiten wo ich unbedingt richtig viel Licht brauche. 
Mitlerweile habe ich mich damit abgefunden, dass 
Leuchstroffröhren/LED-Panels an der Decke nicht genug Helligkeit für 
alle Arbeiten bieten.
Jetzt habe ich längere Zeit überlegt wie ich es hübsch, praktisch und 
vorallem sinnvoll umsetzen kann. Dabei bin ich zu folgender Überlegung 
gekommen:

Ich möchte die Mechanik von Markisen mit Scherengelenk nachbauen. Dafür 
benötige ich im Prinzip eine Schiene fest an der Wand wo drin die beiden 
"Lager" der Scherenarme laufen. Zusätzlich brauche ich 4 gleichlange 
Profile wovon jeweils 2 in der Mitte mit einem Gelenk verbunden werden, 
an der Wand in der Führungsschiene laufen und am Ende ein Querprofil 
aufnehmen in dem dann sehr helle LED-Stripes oder solche "CREE-LED 
Strahler" befestigt werden. Welches Leuchtmittel genau eingesetzt wird 
würde ich entscheiden wenn ich die Mechanik zumindest auf dem Papier 
passend hätte. Oben mal ein Bild von einer gängigen Markise wo man die 
Mechanik recht gut erkennen kann.

Da ich nicht all zu viel mit Aluprofilen oder sowas in kleiner Form zu 
tun hatte weiß ich absolut nicht wonach ich da suchen soll. Hat da 
vielleicht jemand schonmal was in die Richtung gebastelt, oder kennt 
dazu vielleicht passende Produkte? Vielleicht auch eine ganz andere 
Technik, wichtig ist nur, dass die Lampe so nah wie möglich an die Wand 
gefahren werden kann, wenn nicht benötigt.

Gruß
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OP #4145399
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Mit Markise meinst du dann den Stoffbezug?
Ich habe mich noch nicht ganz klar ausgedrückt, es muss keine 
"motorisierte" Lampe sein, das ausziehen kann ich noch selber machen, 
wenn es da sonst Probleme geben könnte.

Ich habe einen recht ordentlichen Metallverarbeitenden Beruf erlernt & 
studiere Maschinenbau, habe also gewisses Hintergrundwissen, mir fehlen 
überwiegend entsprechende Bauteile in kleiner Form, die ich bislang 
nirgends finden konnte.
Wenn der Scherenarm groß genug dimensioniert ist (nach Möglichkeit ein 
Balken der Querkräfte ordentlich aufnehmen kann) & auch bei maximalem 
Auszug nicht vollständig gestreckt ist, sollte die Stabilität 
ausreichend sein und beim einschieben läuft alles den richtigen Weg, da 
die Richtung durch den leichten Winkel vorgegeben ist. Ich zeichne das 
mal schematisch in CAD, vielleicht merke ich dann woran es haken könnte.

Wie funktioniert bei einer Markise denn der Einzug/Auszug? Wird beim 
Einzug einfach der Markisenstoff aufgerollt (würde logisch klingen), 
aber wie funktioniert der Auszug? Es gibt meines erachtens kein bauteil 
welches die Lager oder die Scherenarme mechanisch drückt/zieht.
Gast #4145420
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Wäre eine Scherenlampe etwas für dich?
ebay 321759014300
Vielleicht gibt es sowas auch neu.
Auf dem Trödel gibt es die auch nicht umsonst. Meine hat 20 EUR 
gekostet.
Ist halt Kult.
Aber sehr praktisch.
OP #4145421
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Hallo,
eine solche Lampe habe ich in der Werkstatt, geschätzt 50 Jahre alt und 
funktioniert immernoch. Ich möchte aber in diesem Zimmer etwas in meinen 
Augen "edles" & gerne einen Lichtbalken, weil mein Schreibtisch ständig 
so voll liegt, dass die Lampe dort stört. Ein so großes Konstrukt könnte 
ich auch an die Wand schrauben, darüber hängt aber ein TV, wo die Lampe 
dann im Bild baumelt. Ich habe mir das nun so in den Kopf gesetzt, dass 
ich das auch so irgendwie umsetzen werde. (Ob das sinnvoll ist, deutlich 
teurer oder sonstiges sei erstmal dahingestellt, das bauen wird 
sicherlich zusätzlichen Spaß bringen)

Hier in diesem Video sieht man recht gut wie die Markise arbeitet, wenn 
ich das richtig überblicke, bleiben die Scherenarme sowohl an der 
Wandschiene als auch am Querbalken immer an einer Position in einem 
festen Lager. Die Sache mit den Federn wird wohl so sein, dass da 
dauerhaft eine Federkraft auf die Gelenkarme wirkt und diese nur durch 
das Tuch gegengehalten wird. Sobald der Motor oder die Kurbel die 
Markise "ausrollt", drücken die Federn dauerhaft nach (deswegen ist der 
Stoff immer straff). Beim einziehen geht's dann genau andersrum, der 
Motor rollt die Markise mit einer höheren Kraft als der Federkraft ein 
und drückt somit die Federn auseinander. Das ganze ein und ausfahren 
wird also über den Stoff gesteuert, die Federn sorgen nur für 
automatisches ausfahren wenn man Stoff nachgibt. Richtig?

https://www.youtube.com/watch?v=4JiRQDsQvd4

EDIT: Die Scherenlampe vom Post drüber ist ebenfalls nichts, da mir das 
optisch garnicht gefällt & ebenfalls in der Sicht hängt. Sowas gibts 
mitlerweile wieder in etlichen Ausführungen, sowas möchte ich ja, nur in 
waagerechter Ausführung und mit nur 2 Scherenelementen.
Gast #4145459
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Harald Wilhelms schrieb:
> a, und an Stelle des Tuches könntest Du ja rechts und links je
> ein (Stahl-)Seil montieren.

Wenn die beiden Stahlseile durch geeignete Massnahmen immer syncron ihre 
Laenge aendern, dann wird der Abstand zur Wand nicht schief.

Gegen seitliches Verschieben hilft aber nur etwas was auch diagonal 
stabil ist, also eine Flaeche.

wendelsberg
Gast #4145463
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Hochwertige Rasterleuchten haben einen eingebauten Spiegel, der richtig 
viel Licht nach unten strahlt/reflektiert.

Also spendier' Dir 'ne zusätzliche Lampe, die Du nur bei Bedarf 
einschaltest.

Die meisten Alternativen sehen nicht besser aus, stehen im Wege, oder 
sind nicht besonders praktikabel.
OP #4145470
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Harald Wilhelms schrieb:
> Ja, und an Stelle des Tuches könntest Du ja rechts und links je
> ein (Stahl-)Seil montieren.

Genau die Idee fiel mir darauf dann sofort ein.

wendelsberg schrieb:
> Wenn die beiden Stahlseile durch geeignete Massnahmen immer syncron ihre
> Laenge aendern, dann wird der Abstand zur Wand nicht schief.
>
> Gegen seitliches Verschieben hilft aber nur etwas was auch diagonal
> stabil ist, also eine Flaeche.

Auch soweit richtig. Da muss ich mal überlegen wie ich sicherstellen 
kann, dass das System synchron läuft. Andere Markisensysteme haben 
Antriebsketten in den Scherenarmen, das wäre dafür aber deutlich zu 
aufwendig. Beispielsweise könnte ich dünne Gurte nehmen, welche gleich 
lang und an einer gleichen Welle befestigt sind. So könnte ich 
aufjedenfall sicherstellen, dass beide gleich schnell ablaufen/einlaufen 
müssen. Vielleicht bau ich doch einen Motor ein :P

Amateur schrieb:
> Also spendier' Dir 'ne zusätzliche Lampe, die Du nur bei Bedarf
> einschaltest.
> Die meisten Alternativen sehen nicht besser aus, stehen im Wege, oder
> sind nicht besonders praktikabel.

Deswegen baue ich die ja so, wie ich diese gerne möchte und wie sie 
passt, von der Stange passt hier nichts. Im übrigen wird das eine 
zusätzliche Lampe, die ca 60cm über dem Tisch hängt und halt nur bei 
Bedarf ausgefahren wird. So stört die absolut nirgends ;)
#4145829
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Simon Will schrieb:

> Mitlerweile habe ich mich damit abgefunden, dass
> Leuchstroffröhren/LED-Panels an der Decke nicht genug Helligkeit für
> alle Arbeiten bieten.

Ein solche Zuglampe kannst Du so tief runterziehen,wie Du möchtest:
http://csimg.shopwahl.de/srv/DE/29023492lmlhan15/T/340x340/C/FFFFFF/url/eek-a-menzel-zugleuchte-anno.jpg
Die "Züge" gibts auch deutlich kleiner im Baldachin eingebaut.
Den "Querbalken" mit den eigentlichen Lampen kannst Du dann ja
nach Deinen eigenen Wünschen gestalten.
Gast #4145841
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Simon Will schrieb:
> Ich möchte die Mechanik von Markisen mit Scherengelenk nachbauen. Dafür
> benötige ich im Prinzip eine Schiene fest an der Wand wo drin die beiden
> "Lager" der Scherenarme laufen. Zusätzlich brauche ich 4 gleichlange
> Profile wovon jeweils 2 in der Mitte mit einem Gelenk verbunden werden,
> an der Wand in der Führungsschiene laufen und am Ende ein Querprofil
> aufnehmen

Nein, man braucht keine Schiene in der die Lager laufen (sich 
verschieben können). Die Lager können an der Wand und an der Lampe fest 
sein, in festem Abstand voneinander, nur drehbar.

Dass man damit die Lampe auch parallelverschieben kann weil die 
stabilisierende Wirkung der Markise fehlt welches ein Parallelogramm 
oder schiefwinkliges Viereck verhindert, muss kein Nachteil sein. 
Hauptsache die Lager gehen ausreichend schwer, damit die Lampe nicht von 
selbst wandert, sondern nur wenn man sie bewegt.
#4146288
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Simon Will schrieb:
> ch plane jetzt seit längerem eine optimale Beleuchtung meines
> Schreibtisches sowohl für "normale" Arbeiten, als auch für kleine
> Fummelarbeit & Lötarbeiten wo ich unbedingt richtig viel Licht brauche.

Da fällt mir sofort eine Lupenleuchte ein:
https://www.google.de/search?q=lupenleuchte

Wenn man nicht Geiz ist geil kauft sondern eine mit ordentlicher Linse 
und Licht dann kann man auch noch mit 50 und mehr fummelige Arbeit 
machen.
Gast #4146612
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MaWin schrieb:
> Dass man damit die Lampe auch parallelverschieben kann weil die
> stabilisierende Wirkung der Markise fehlt welches ein Parallelogramm
> oder schiefwinkliges Viereck verhindert, muss kein Nachteil sein.

Dann reichen zwei Gelenkarme in der Horizontalen (vgl. SCARA) -- zwei 
Leisten, drei Gelenke (die Blech-Teile aus dem Baumarkt haben zu viel 
Spiel; bearbeiten, selbst herstellen, oder Gute kaufen).
Gast #4146831
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Hallo,

ich habe genau so eine Mechanik wie du suchst zum Wäscheaufhängen (sitzt 
dicht an der Wand, zieht man raus wenn man's braucht), ist ziemlich die 
gleiche Art Mechanik wie bei der Markise. Man müsste bloss die Schnüre 
für die Wäsche wegmachen und am Balken die LEDs montieren, sieht nicht 
mal schlecht aus.

Georg
Gast #4147154
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Simon Will schrieb:
> @ Georg: Das hört sich ja gut an, könntest du bei Gelengeheit davon
> einfach mal ein paar Fotos schießen? :)

Tut mir leid, da hat meine Erinnerung getrogen, man wird halt alt: das 
Ding funktioniert eben nicht wie eine Markise, v.a. lässt es sich nicht 
teilweise, sondern nur ganz oder garnicht ausziehen. Liegt halt seit 
vielen Jahren bei mir in der Garage.

Aber unter den abertausend Haushaltsartikeln könntest du trotzdem fündig 
werden.

Georg
OP #4148010
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So, einfach mal auf die schnelle was gezeichnet. "Balken" sind natürlich 
unpassend, beim einfahren überschneiden sich die ja in gewissen 
bereichen, d.h. man möchte ineinanderpassende Profile nehmen oder das 
Lager in der Mitte beider Standen nicht an die Stirnseite sondern nach 
der Seite auslegen. Beides im Prinzip kein Problem.

So haben die letzten die mir eine Scherenlampe von IKEA empfehlen 
gesehen wie ich das haben möchte. In der Praxis könnte das Ding auf eine 
sehr geringe Tiefe eingefahren werden.

Vielleicht finde ich ein einfaches Aluprofil welches so leicht wie nur 
irgendwie möglich ist, desdo leichter kann das ganze System sein. 
Allerdings weiß ich noch nicht wie ich Federn sinnvoll selber einbauen 
könnte, die großen Systeme sind ja mit Blattfedern oder Drahtzügen 
innerhalb der Scherenarme ausgeführt, das wird hier evtl. schwer. 
(Möglicherweise diese Gesundheitsbänder aus der Medizin, die können 
ordentlich Dehnung vertragen bei kaum Gewicht.

Wenn ich eine kluge Lösung finde, könnte ich auch LED-Stripes auf Stoff 
kleben und somit tatsächlich eine Markise bauen die das ganze 
stabilisert und welche per kleinen Motor ein und ausgerollt wird. Weiß 
allerdings nicht wie gerne die Stripes aufeinander gedrückt werden, aber 
eigentlich sollten die ja recht robust sein :P
Angehängte Dateien:
Gast #4148022
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Gibt es einen Grund, warum das wie eine Markise auf beiden Seiten 
geführt werden muss? LED's ob nun Cree oder Strip oder wasauchimmer sind 
schön leicht, also für die Stabilität bracuht es da sicher keine zwei 
Seiten. Man könnte sonst einfach zwei oder drei Stäbe mit Gelenken 
verbinden (wie eine Seite der Markise) und die dann frei über der zu 
beleuchtenden Stelle positionieren. Etwas steifese Gelenke halten sie 
dann schon da wo man sie hinstellt. Und es wäre frei positionierbar...
OP #4148041
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Korbinian Geiger schrieb:
> was verhindert die Paralellverschiebung?

Wie gesagt, wenn ich eine passende Lösung finde, wird die "Markise" die 
Querkräft halten. Ansonsten wird irgendwas anderes eingesetzt, 
aufjedenfall kommt da was.

@ Hmmm... : Kannst du das genauer erläutern? Du sprichst davon wieso ich 
2 brauche und sagst gleichzeitig ich könnte 2 oder 3 Stäbe verwenden. 
Entweder eine genauere Beschreibung oder kleine Skizze wäre nicht 
verkehrt. (MS-Paint :P)
Gast #4148174
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Simon Will schrieb:
> So haben die letzten die mir eine Scherenlampe von IKEA empfehlen
> gesehen wie ich das haben möchte.

Herr Akademiker, ein paar Kommata, bitte!

Simon Will schrieb:
> @ Hmmm... :

Hmmm... schrieb:
> Man könnte sonst einfach zwei oder drei Stäbe mit Gelenken
> verbinden (wie eine Seite der Markise) und die dann frei über der zu
> beleuchtenden Stelle positionieren.

Na, wie auch ich schrieb: du musst nicht zwei Gelenkarme bauen, wenn es 
sowieso keine Parallelfuehrung gibt und die Last nicht zu gross ist. Bis 
auf's Aussehen dann sinnfrei.
Gast #4148625
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Hmmm... schrieb:
> Man könnte sonst einfach zwei oder drei Stäbe mit Gelenken
> verbinden (wie eine Seite der Markise) und die dann frei über der zu
> beleuchtenden Stelle positionieren.

Das ist nichts anderes als eine hundsgewöhnliche Schreibtischlampe, 
bloss waagrecht montiert. Könnte ich mit meiner hier ohne weiters 
machen, sieht aber bescheuert aus - da kann ich gleich eine ausgestopfte 
Kobra mit LED-Leiste im Maul aufstellen, wäre wenigstens originell.

Georg
#4149257
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Simon Will schrieb:
> So, einfach mal auf die schnelle was gezeichnet.

Wenn Du DAS herstellst oder herstellen läßt, kanst Du Dich vor Kunden 
nicht retten. Ich habe so eine Konstruktion vor Jahren mit Scharnieren, 
gehobelten Dachlatten und einer 18 W Leuchtstofflampe gebaut. Das war 
aber mechanisch bei 50cm "Ausladung" schon ziemlich "lawede".

Das, was Du entworfen hast, aus Aludruckguss -und fertig wäre die Laube.

MfG Paul
OP #4149308
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Paul Baumann schrieb:
> Simon Will schrieb:
>> So, einfach mal auf die schnelle was gezeichnet.
>
> Wenn Du DAS herstellst oder herstellen läßt, kanst Du Dich vor Kunden
> nicht retten. Ich habe so eine Konstruktion vor Jahren mit Scharnieren,
> gehobelten Dachlatten und einer 18 W Leuchtstofflampe gebaut. Das war
> aber mechanisch bei 50cm "Ausladung" schon ziemlich "lawede".
>
> Das, was Du entworfen hast, aus Aludruckguss -und fertig wäre die Laube.
>
> MfG Paul

Nunja, eine 18W Leuchtstofflampe ist LED natürlich Gewichtsmäßig etwas 
überlegen, allerding hätte deine Konstruktion auch stabil sein können 
bei richtiger Lagerung. Die Profile oder Holzbalken oder was auch immer 
halten die Belastung ja ohne Probleme, die Lager müssen nur so genau wie 
möglich sein, sonst hat man schnell eine ungewollte Neigung des ganzen.
Wenn ich dann irgend ein passendes Profil finde, werde ich die Sache 
wohl angehen. Als Lager plane ich eine Lagerart wie bei einer Zimmertür, 
also wie auch gezeichnet. Einfach ein "stehender Stift" welcher von 
einer Buchse umschlossen wird. Jenachdem ob ich was fertiges in 
passender Größe finde kommt das ganze mit kleinem Nadellager zusammen 
hin, desdo leichter geht das ganze System ;)
OP #4149486
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Roland L. schrieb:
> hast du meinen link mal angeschaut? Bei dieser Konstruktion brauchst du
> kein besonderes Profil und da der mittlere Arm etwas kürzer ist, geht es
> auch sehr flach an die Wand.

Ja habe ich mich angesehen. Problem dabei ist, dass da die Befestigung 
vertikal ausgerichtet ist. Soviel Platz besteht hier nicht zur 
Befestigung, es sollte in der vertikalen Richtung möglichst schmal sein, 
die horizontale Richtung spielt keine Rolle. (da die Lampe eh möglichst 
lang sein soll)

Ich werde noch weiter schauen und mir dann erstmal LED Stripes bestellen 
um überhaupt zu sehen ob ein Streifen ausreicht oder ob ich wirklich 
eine Flächige Lampe bräuchte, also quasi mehrere Stripes nebeneinander.

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