ST-Link/v2 vs v3 Unterschiede, Vorteile?

#5941026
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Christopher J. schrieb:
> Ansonsten gibt es Schnickschnack wie flashen per emuliertem
> Mass-Storage Device

Laut TN1235 (Overview of ST-LINK derivatives) konnte das der V2 mit 
neuerer Firmware auch schon. Das würde ja bedeuten, dass man keine 
Treiber und kein spezielles Programm auf dem PC braucht?!

Den V2 gibt es auch in einer isolierten Version (1000Vrms). Das, 
kombiniert mit der Mass Storage Mimik wäre für mich entscheidend.


https://www.eevblog.com/forum/microcontrollers/st-linkv3/
#5943768
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Stefanus F. schrieb:
>> flashen per emuliertem Mass-Storage Device
>
> Und ein USB-UART Adapter. Das gibt's allerdings beides auch schon beim
> ST-Link v2.1.

Den v2.1 gibts aber meines Wissens nach nur auf Dev-Boards und nicht als 
eigenständiges Gerät.

Stefanus F. schrieb:
>> Der V3 kommt mit USB 2.0 High-Speed daher
>
> Das würde ich als Nachteil sehen, weil dazu passende USB Isolatoren
> teuer sind.

Naja, in Verbindung mit dem höheren SWD-Takt bringt das halt einen 
ordentlichen Geschwindigkeitszuwachs. Einen Teil davon wird man jedoch 
auch behalten, wenn man einen Isolator für FS nimmt und die Verbindung 
auf 12 Mbit/s gedrosselt wird. Wer Isolation und gleichzeitig maximale 
Geschwindigkeit möchte, der muss halt etwas tiefer in die Tasche 
greifen. Bei Segger kostet der USB-Isolator 150€ und kann auch "nur" 12 
Mbit/s. Für ca. 200€ gibt es aber schon isolierte USB 3.0/3.1 Hubs, die 
zu USB 2.0 und 1.1 abwärtskompatibel sind, etwa den Exsys EX-1182VIS. 
Fürs Hobby vielleicht etwas teuer aber für den professionellen Einsatz 
sicher bezahlbar.
Gast #5944209
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Uwe Bonnes schrieb:
> Allerdings ist der 1.27 mm STDC14 Stecker, der das Target
> braucht, einen deutlichen Kostenfaktor!

Ich würde das genau wie beim Atmel ICE auf einen Adapter reduzieren und 
bei 2,54mm Raster bleiben, solange kein wirklich dringender Grund 
dagegen spricht.

Bei dem ganzen Miniaturisierungswahn sind wir inzwischen so weit 
gekommen, Mikro-USB Stecker für Netzteile zu verwenden auf Stauraum für 
Kabel-Anschlüsse zu verzichten.

Und nun beklagen wir uns dass mobile IT Geräte im 1000€ Bereich sich 
schon bei normalem Gebrauch verbiegen und die Akkus zu schwach seien. 
Jeder Mensch mit Sachverstand würde die Geräte einfach zwei Millimeter 
dicker bauen.

Achtung, jetzt drifte ich vom Thema ab:

Was mich total nervt ist, daß Politik und Industrie sagen immer wieder 
ganz schnell behaupten "Der Verbraucher ist Schuld, denn er will es 
genau so haben". Nein, will er nicht - da bin ich mir ziemlich sicher. 
Ich will

1) nachhaltig
2) preisgünstig
3) schick

Und zwar in genau dieser Reihenfolge priorisiert. Wenn die Hersteller 
sagen würden "wir bauen keine 4mm Smartphones weil die Kacke wären", 
dann würde der (verallgemeinerte) Verbraucher das akzeptieren.

Ich will keine Mini-Stecker und Flunder-Smartphones. Ich schüttle beim 
Anblick der super-flachen Laptops bei Saturn den Kopf. Aber ich habe 
keine Wahl, denn alle Hersteller äffen sich gegenseitig nach und 
verkaufen zum verwechseln ähnliche Scheiß Produkte. Mein aktuelles 
"normales" HP Gerät musste ich im Fachhandel für Büros kaufen!

Der Kunde will das nicht. Wo er die Wahl hat, zeigt er es auch deutlich:

Bier wird immer noch überwiegend in schweren brüchigen Glasflaschen 
gekauft, obwohl es im Handel seit vielen Jahren auch Dosen und 
Plastikflaschen gibt. Man könnte Bier auch im Tetra Pack verkaufen - nur 
so nebenbei bemerkt. Warum ist das so? Weil die Glasflaschen 
letztendlich nachhaltiger und besser sind.

Auch beim Essen heißt es immer, der Kunde sei Schuld, dass die Umwelt 
versaut wird, denn er will es so. Nein, will er nicht. So verhalten sich 
nur mächtige Arschlöcher, denen nicht nur die Umwelt sondern alles um 
sie herum egal ist, solange sie sich ihr eigenes Wohl erkaufen können. 
Das sind aber nur sehr wenige Leute, nicht die allgemeine Masse.

Ich lebe in einem ärmlichen Stadtteil, wo man sein Essen im Penny Markt 
oder bei Netto kauft. Aldi ist schon zu teuer, da geht kaum jemand hin. 
Man kann hier davon ausgehen, dass die Menschen alle kein Geld zu 
verschenken haben.

Dennoch legen sie mehr Wert auf Nachhaltigkeit, als auf billig und 
bequem. Sie bevorzugen unübersehbar landwirtschaftliche Produkte aus der 
Region und Produkte mit Bio Siegeln - selbst wenn diese (wie fast immer) 
nicht so gut aussehen. Sie prüfen Klamotten auf ihre Verarbeitung, 
anstatt jeden Plunder zu kaufen. Sie bevorzugen Glas, Keramik und Metall 
gegenüber Plastik.

Heute habe ich eine neue Packung Topfreiniger aus Stahlwolle geöffnet 
und  nicht schlecht gestaunt, wie groß diese Dinger inzwischen geworden 
sind. 3x so groß, als ich sie in Erinnerung habe. Die habe ich erstmal 
in 3 kleine Stücke zerschneiden müssen. Soll ich die anderen zwei Stücke 
jetzt gleich oder später aus dem Fenster werfen, oder wie ist das 
vorgesehen?

Welchen Sinn hat es eigentlich, Fleisch mit Wasser aufzupumpen und 
dieses Gewicht durch die Gegend zu transportieren, wenn es in der Pfanne 
direkt wieder verdampft? Ich möchte gerne mal den Verbraucher sehen, der 
diesen Irrsinn angefordert haben soll.

Gerade wurden Plastiktüten mehr oder weniger verboten. Kennt irgendwer 
auch nur einen einzigen Menschen, der sich darüber beklagt hat? Ich 
nicht!

Also, ihr Politiker und Industrielle, redet uns nicht ein, wir wären 
Schuld an der Wegwerfgesellschaft. Wir wollen nicht wegwerfen müssen!
Persönliche Seite #5945454
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Stefanus F. schrieb:
> Der STM32 Cube Programmer hat auch ein Command-Line Interface. Siehe
> 
https://www.st.com/content/ccc/resource/technical/document/user_manual/group0/76/3e/bd/0d/cf/4d/45/25/DM00403500/files/DM00403500.pdf/jcr:content/translations/en.DM00403500.pdf

Das kenne ich. Ich bin mir nicht sicher, was genau das Problem war. 
Irgendwie war es nicht möglich mit der CMD Version zu arbeiten. Ich 
glaube die EXE ließ sich nicht fehlerfrei innerhald der IDE aufrufen...

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