Ja, das Dreckszeug. Im Prinzip kannst du alle Lösungsmittel durch probieren die nicht den Kunststoff angreifen. Dazu Etikettenablöser, Reiniger, wie Backofenreiniger usw. Wenn du Glück hast funktioniert etwas brauchbar.
Mittelchen natürlich nicht mischen.
Ich bilde mir mittlerweile ein (keine Vergleichsdaten), dass zusätzliches künstliche Altern mit UV-Licht und Ozon vor dem Reinigen das Reinigen vereinfacht. Die Theorie ist den Schmier vor dem Reinigen so weit wie möglich zu zersetzen.
Ich finde alle Versuche das Zeug zu entfernen machen es nur noch
schlimmer
kann ich nicht bestätigen, meine M$ Notebook Maus 5000 habe ich mit Schwamm mit der grünen Scheuerseite und Scheuermilch vom Klebelack befreien können.
Ich hab noch einen anderen Ansatz. Der hilft zumindest eine gewisse Zeit.
Babypuder drüber streuen, bisschen "einziehen" lassen rest wegblasen. Hat bei meiner klebrigen 3D Maus (bis jetzt) geholfen. Man sieht es natürlich optisch, ist aber sehr schnell in der Anwendung ;)
Nein, diesen hier (Bild).
Habe mir von DM solche Sprüfflaschen besorgt (die tatsächlich nicht nur im Test bestens abgeschnitten haben und zudem günstig sind) und benutze das eigentlich nur noch.
Ist auch eine tolle Cockpit Pflege.
Allerdings muss man das beim klebrigen Gummi unverdünnt und teilweise mehrmals nehmen (einwirken lassen).
Das Zeug war recht teuer.
Ich nehme für eine Sprühflasche immer eine Verdünnung von 1:100.
Kannst du dir das nicht herleiten?
Ich dachte nicht, dass das unverständlich für einen durchschnittlich intelligenten Menschen ist.
DM Sprüfflasche 95 Cent.
Reiniger weiß ich nicht mehr, weil ich einen Karton davon bestellt hatte.
Muss zwischen ungefähr 10-14 Euro pro Flasche gekostet haben.
Hält ewig, wenn man nicht das Meiste verschenkt.
Rumpantschen mit irgendwas mache ich da nicht. Wenn es irgendwie möglich ist einen Schrumpfschlauch drüber zu ziehen, dann ist das eine gute Lösung. Es gibt da auch buntes zb. für Tennisschläger etc. An meiner Kamera habe ich mal das pappige Zeug mit Alkohol oder Benzin komplett abgemacht. Keine schöne Arbeit, aber da lässt sich auch nichts aufschrumpfen. Eventuell lackiere ich auch mal den Griff meiner Canon ,ist aber nicht zwingend.
Hat mal jemand versucht, den soft-touch-lack erneut aufzutragen?
Bist du des Wahnsinns fette Beute? Man ist doch froh wenn man den Mist runter hat. Warum noch mal den Mist auftragen? Damit man es in ein paar Jahren wieder abkratzen muss?
Also wenns was einfacheres wie der knauf vom Regenschirm ist:
Einmal Watte darum rollen und gut.
Kann vielleicht später noch ein 2. Mal nötig sein,
aber dann is' auch gut.
Der Vorteil mit dem Orangenreiniger, du kannst den hinterher im Haus verwenden und kaufst den nicht nur für den Fall.
Da das bei Kunstoff funktioniert - schrieb ich weiter oben schon - ist das auch ein hervorragender Cockpitreiniger. Ich habe den echten Cockpitreiniger gleich zur Seite gestellt.
Im Haus verwende ich den vor allem gerne, weil der auch noch gut riecht.
Der TO, wenn er noch da ist und das ausprobieren will, soll mal seine Erfahrungen berichten.
Ich hatte ja nur ein Objekt und das hat gut funktioniert. Mag sein, dass das nicht bei allen klebrigen Kunststoffen klappt.
Brennspiritus, auch gerne mit etwas Wasser und ein wenig GeschirrSpülmittel.
Auftragen und mit alten Stofflappen/ -resten den Kleb und Schmier abrubbeln.
Ich hätte das Soft Touch Lack Problem großflächig an der Mittelkonsole bei meinem Oldie...
... Geholfen hat alle nicht lackierten Teile (Schalter, Blenden, Lüftungsgitter, Instrumente) abbauen und dann mit BackofenReiniger aus der Sprühdose einschäumen 30 min einwirken lassen und mit nem Schwamm und Wasser abwaschen. Das ganze zweimal und von dem Lack war nix mehr übrig. Der Autlackierer der die Konsole schwarz lackiert hat war erfreut über die gute Vorbereitung....
Backofenspray war auch bei mir eine Zeit lang das Mittel der Wahl. Da die Dose immer leer ist, wenn ich sie denn mal brauche, nutze ich aber mittlerweile eine starke Lauge mit Geschirrspülmaschinenpulver. Funktioniert genauso und ist immer vorrätig.
Schöner wär natürlich, die Hersteller würden gleich auf diese Drecksbeschichtung verzichten. Gefühlt seh ich aber wieder häufiger diese Softtouch-Oberflächen.
Vielen Dank für den Link,
sofort bestellt! Wusste nicht, das es das Zeug auch so günstig gibt
Noch deutlich günstiger wird es, wenn man den Reiniger selber herstellt.
Ist nun wirklich kein Hexenwerk.
Rezepte gibt es im Netz, auch das von JP.
Diese Aussage erschließt sich mir jetzt nicht: Das von Furth angebotene Produkt ist doch schon die Grundzutat.
Noch bodenständiger wäre es doch nur noch Orangenschalen selbst auszukochen, oder?
Angeblich funktioniert es ohne Auskochen. Aber vielleicht kommt man bei
der Menge an Orangen die man braucht, auch auf den Preis. Könnte sein :)
Orangenöl sollte immer kaltgepresst sein denn gekocht verliert es seine guten Eigenschaften. Orangenöl mit Sand vermischt ist zb. ein guter Handreiniger für den der mit öligen Sachen arbeitet....und riecht gut...
Ich habe schon einige pappige Messergriffe mit Schrumpfschlauch restauriert, das geht super. Ähnliche Griffe von anderen Sachen gehen auch damit.
Geht schneller als irgendwie was rumschmieren...
Unsinn! Der wesentliche Bestandteil ist Limonen, und das wird aus
Orangenschalen (Reste der Saftproduktion) durch Wasserdampfdestillation
gewonnen.
Limonen ist ein monocyclisches Monoterpen mit der Summenformel C10H16.
Es gibt drei Formen von Limonen: rechtsdrehend ((+)- oder D-Limonen), linksdrehend ((-)- oder L-Limonen) und eine racemische Form (±-Limonen).
D-Limonen ist die Form, die in Zitrusfrüchten vorkommt und für den zitronenartigen Geruch verantwortlich ist.
Limonen ist empfindlich gegenüber Licht, Luft, Wärme, Alkali und Säuren und kann leicht zu Carvon oxidieren.
KI generiert... werte Frau...
Was hier noch nicht ausreichend gelobt wurde: Benzin. (Also das typische Reinigungs-/Haushalts-/Feuerzeug-/Waschbenzin.)
Gute Erfahrungen gemacht bei Geräten aus "normalem" Kunststoff (wohl meist ABS? PP?) mit
Benzin,
altem T-Shirt- oder Handtuch-Fetzen,
Handschuhe, z.B. Nitril (so dass einem nicht irgendwelche Weichmacher direkt in die Blutbahn diffundieren).
Fotos: Wider Erwarten blieb hier sogar die meiste Schrift drauf!
Alkohol löst das Zeug kaum - wer trotzdem damit Erfolg hatte, hat vermutlich eher ein mechanisches Wegrubbeln durchgeführt.
Orangenreiniger & Co.: Keine eigene Erfahrung damit. Aber kenne Leute aus einem Asphaltlabor, die das sehr gern einsetzen als mildes und v.a. ungiftiges Mittel (anders, als was sie sonst so haben), um Bitumen wegzuputzen. (Und Bitumen ist ja ungefähr das, in was sich diese Gummierung verwandelt, sobald sie mal beschlossen hat, künftig kein Polymer mehr sein zu wollen.)
Manche machen das und dann gibt es Orangenkäse...und Orangen Joghurt.
Ach ja, natürlich kann man Orangenöl kalt pressen. Habe ich in der Schule schon gemacht bei der Adventsfeier zb. Nimm mal eine Orangenschale und presse sie mit den Finger neben einer Kerze. Das austretende Öl verbrennt dann recht lustig in der Flamme. Schön war das damals...richtig Adventig.
Ja schau, dann war es eine Silikonbeschichtung, Silikon kann man ja nicht auflösen, allerdings mit Benzin aufquellen, mit Diesel aber nicht.
Zum milden Asphaltanlösen kann man auch Butter etc nehmen, Spüli nicht gut. Bei der ersten Fotografie, ein belichteter Asphaltlack, Heliographie, hat man Lavendelöl als mildes Lösungmittel genommen.
Habs mechanisch abgelöst bzw. in 5-10 Minuten abgeschabt mit einer stumpfen Abziehklinge. Das Firmenlogo, CE-Zeichen und sonstige Marken gingen mit ab.
Vmtl. wars die Druckschutzschicht, die sich nach Jahren zersetzte.
Also, ich habe bei diesem Klebezeug immer den Eindruck, daß es nahtlos
in den Kunststoff übergeht. Mit abschaben ist da nichts...
Ich vermute ganz stark, daß es mehr als nur eine Sorte Kunststoff gibt,
bin aber nicht vom Fach...
Endlich mal wieder ein vernüftiger Kommentar.
Der Grossteil der Foristen scheint relativ engstirnig und eindimensional drauf zu sein.
Es gibt abertausende unterschiedliche Kunststoffe mit/ohne unterschiedlicher Beschichtung.
Wenn sich der Kunststoff oder Beschichtung auflöst oder klebrig wird, gibt es auch jede Menge unterschiedliche Methoden, die dann sinnlos oder sinnvoll sein können.
Wer meint, seine mal gefundene Lösung für ein Produkt sollte er als Universallösung in die Welt blasen, sollte zurück auf Stufe Kindergarten..
Also, ich habe bei diesem Klebezeug immer den Eindruck, daß es nahtlos
in den Kunststoff übergeht. Mit abschaben ist da nichts...
Ich vermute ganz stark, daß es mehr als nur eine Sorte Kunststoff gibt,
bin aber nicht vom Fach...
Endlich mal wieder ein vernüftiger Kommentar.
Einfach nur einer von vielen.
Der Grossteil der Foristen scheint relativ engstirnig und eindimensional
drauf zu sein. Es gibt abertausende unterschiedliche Kunststoffe mit/ohne
unterschiedlicher Beschichtung.
Das weiß der Großteil der Foristen auch ohne deinen Kommentar.
Wenn sich der Kunststoff oder Beschichtung auflöst oder klebrig wird,
gibt es auch jede Menge unterschiedliche Methoden, die dann sinnlos
oder sinnvoll sein können.
Ich habe mal Schrumpfschlauch über den Griff eines Regenschirms gemacht, da war das klebrige Problem auch gelöst.
Wer meint, seine mal gefundene Lösung für ein Produkt sollte er als
Universallösung in die Welt blasen, sollte zurück auf Stufe
Kindergarten..
Ist denn noch Platz auf der Stufe auf der du schon sitzt?
Sogar darunter im Kindergartenkeller, wo die bösen Jungs manchmal aus Neugier hin müssen. Schloßkeller sind tief, da gibts manchmal einen noch tieferen Weinkeller (Heidelberg) oder sogar einen sehr tiefen Brunnen bis zum Grundwasser, wie in der Festung Königstein.
Ich habe mal Schrumpfschlauch über den Griff eines Regenschirms gemacht,
da war das klebrige Problem auch gelöst.
Ist auch für viel andere Sachen wo das geht ein sehr gute Lösung. Ich habe einige Messergriffe mit Schrumpfschlauch wieder so hinbekommen, das das schneiden wieder Spaß macht. Bei Kameragriffen sehe ich aber keine andere Lösung als das Zeug abmachen. Eventuell geht das mit Sandstrahlen ganz vorsichtig mit feiner Düse. Dazu klebt man die Kamera sauber und dick ab, damit man nur das klebrige Zeugs entfernt.
Hast Du einen besseren Vorschlag der auch funktioniert?
Gerne her damit!
Guck mal nach, ich hatte es vorgeschlagen und habe das Zeug hier.
Allerdings hatte ich eine ganze Kiste davon gekauft und nur angemerkt, dass das Zeug ziemlich teuer ist. Gleichzeitig relativiere ich das wieder, da es sich um Konzentrat handelt.
Heute benutze ich das fast nur noch, weil es zusätzlich gut riecht.
Ist auch ein hervorragender Cockpitreiniger.
Pizzaschneider und Rasierer haben den gleichen klebrigen Griff. Beim Pizzaschneider geht das, wenn ich den ein paar Mal durch die Spülmaschine laufen lasse weg. Den Rasierapperat müßte zerlegt werden um die Schale ohne Elektronik durch den Geschirrspüler laufen zu lassen.
Manchmal hilft es mit etwas Hausnatron nachzuhelfen. Nur bei Plastik ist das oft keine so gute Idee.
Mit Spiritus, Aceton und Waschverdünnung sollte man schneller zum Ziel
kommen - für 4€/Liter.
Da fehlt dann das Orangenöl
Vielleicht mit 40vol% Triple Sec oder Cointreau probieren.
Selbst google schlägt nach Isopropanol gleich Vodka vor. Wenn's nicht runter geht, kann man aus Frust gleich zu saufen anfangen 😂
Dieter, ich hatte das selbst getestet und kann das wirklich aus eigener Erfahrung wiedergeben.
Ich hatte den Orangenreiniger nur an einem Infrarotthermometer getestet und das funktioniert wirklich gut. Ob das immer und bei allen Sachen funktioniert, das kann ich nicht sagen.
Im Zweifel hast du einen ganz hervorragenden Cockpitreiniger.
Aber bei dem klebrigen Sachen musst du das unverdünnt nehmen und teilweise mehrmals drüber reiben. Ich hatte das zunächst etwas wirken lassen und dann nach dem ersten Mal abwaschen noch ein weiteres Mal diese Prozedur wiederholt. Schon beim ersten Mal war kaum noch was dran, sah aber nicht gleichmäßig aus und deshalb ein zweites Mal. Geklebt hatte schon beim ersten Mal nichts mehr.
Was hier noch gar nicht erwähnt wurde:
Was benutzt man zum Abwischen?
Meine Erfahrung beim Kleberesteentfernen:
Als Lösungsmittel Waschbenzin,
Zum Abwischen:
Mikrofasertuch (Brillenputztuch) - taugt nichts.
Küchenrolle/Toilettenpapier - taugt nichts.
Putzpapier - etwas besser, aber nicht gut.
Papierflies - funktioniert noch am Besten.
Solche Putztücher kann man auch nach der Benutzung ein paar mal waschen, weil diese dann unansehnlich werden. Die schlechtesten nach einer solchen Waschaktion werden dann für solche Fälle verbraucht.
Falls eine Info aus der Praxis jemanden interessieren sollte:
Mit 70%igem Isopropylalkohol habe ich gerade an meinem Fernglas das klebrige Zeugs runter gemacht. Mit einem Pinsel eingeweicht und etwas verrieben, dann kann man es mit einem Lappen abwischen (muss noch nicht mal gerubbelt werden, wie manche es schrieben). Funktioniert jedenfalls perfekt bei "meiner Gummimischung".