Aaalso....
wenn es darum geht eine "volltransparente" Funkbrücke zu bauen dann
musst du
1. die Widerstandswerte ermitteln
2. Die Werte senden
3. Die Werte empfangen
4. Die Werte auswerten und wieder einen "analogen" Widerstandswert
"bauen".
Für 1 käme das oben erwähnte IC in Frage.
Für 2 und 3 hast du ja schon fertige Module
Für 4 gäbe es EEPOTs, kleine ICs die im Prinzip ein Poti sind das per
digitaler Impulse einstellbar sind. Die "merken" sich sogar ihre Werte.
So gäbe es am Ende wieder einen Widerstand mit zwei Drahtenden.
Allerdings nicht potentialfrei, aber wenn diese Elektronik eine eigene
Spannungsversorgung bekommt ist sie gegenüber der Elektroni die
eigentlich für den PT1000 gedacht ist quasi potentialfrei.
Daher gar nicht auf die Idee kommen die Massepotentiale zu verbinden.
Zwischen 1 und 2 sowie zwischen 3 und 4 muß dann irgendetwas das Einsen
und Nullen verdauen kann, also was in Richtung Microcontroller.
Zu beachten wäre daß es eine gute Idee ist sich zuvor Gedanken zu machen
was den passiert wenn die Funkbrücke mal Aussetzer hat, z.B. weil der
Nachbar sich ein Funkthermometer zulegt oder sonstwas die Frequenz
blockiert. Immerhin geht es um eine ISM-Frequenz auf der sich jeder,
wirklich jeder austoben darf. Störungen müssen hingenommen werden.
Während der Entwicklung würde ich die Komplexität reduzieren:
Als PT1000-Ersatz ein paar feste Widerstände, umschaltbar. ALternativ
ein Poti. Funkteil: weglassen und per Draht verbinden.
Wenn das stressfrei läuft kann der Funkteil dazwischen kommen und am
Ende der PT1000. Spendier ein paar Status-LEDs und zum debuggen eine
RS232-Schnittstelle.
Viel Erfolg!