Koennten bitte die Schweizer hier im Forum einmal eine Angabe machen,
welches Brutto / Netto sie für ihre Tätigkeit bekommen?
Mir geht es nicht um die Einstigesgehälter, sondern das, was man mit
sagen wir >5 Jahren in der Elektornik und Softwaren bekommen kann.
Bitte möglichst mit Kanton, wegen der Vergleichbarkeit.
Und bitte möglichst keine Kommentare von Dritten, die die Zahlen
hinterfragen.
Danke.
Ich mahe den Anfang:
Ich habe ein Angebot über 115.000 Franken für einen Job im Bereich
Elektrik + Firmware und Projektführung. Die Stelle ist für ETH / Uni
ausgeschrieben und erfordert Mathematik.
Ach ja, die Stelle ist im Kanton St. Gallen, auf unbefristet
ausgeschrieben, sie beläuft sich auf 40h und das Netto habe ich noch
nicht ausrechnen können.
Mir hat man geboten:
ca 105000 (St Gallen) Entwickler
ca 100000 (bei Schaffhausen) Entwickler
ca 125000 (Zürich) Teamleiter
Ein Exarbeitkollege bekommt 108000+Provision(ca 15000) im Vertrieb
Region Zürich
Römu schrieb:
> Vergesst nicht das bei einem schweizer Nettogehalt die Steuern noch> nicht abgezogen sind! Dies gilt es in den Vergleich miteinzubeziehen.
Wie kann es dann netto sein? :-/
Netto ist in der Schweiz nach Abzug AHV/ALV/NBU etc. sprich die
obligatorischen Abzüge (was ja auch Steuern sind im weitesten Sinn). Die
Steuern an die Wohngemeinde/Kanton werden aber im Folgejahr mittels
Steuererklärung abgerechnet. Siehe Google
Römu schrieb:
> Netto ist in der Schweiz nach Abzug AHV/ALV/NBU etc. sprich die> obligatorischen Abzüge (was ja auch Steuern sind im weitesten Sinn). Die> Steuern an die Wohngemeinde/Kanton werden aber im Folgejahr mittels> Steuererklärung abgerechnet. Siehe Google
Okay, kann man ungefähr sagen, wie hoch der Steueranteil vom Brutto an
Gemeinde und Kanton ist? Unterscheidet sich je nach Ort, ist mir schon
klar. Aber so in etwa, damit man einen Vergleich zu Deutschland hat?
Mark Brandis schrieb:
> Okay, kann man ungefähr sagen, wie hoch der Steueranteil vom Brutto an> Gemeinde und Kanton ist? Unterscheidet sich je nach Ort, ist mir schon> klar. Aber so in etwa, damit man einen Vergleich zu Deutschland hat?
Je nachdem, was du noch alles abrechnest..
Such doch mal über Google nach den Regelsteuersätzen in dne Schweizer
Kantonen. Findest du sicher etwas.
toll der tipp, immer bei Google zu suchen. so ein Quatsch!
Schreibt doch einfach mal die Fakten.
Welches Brutto, welöche Steuern, welches Netto. Fertig.
Dass man mal einen Eindruck gewinnt.
oke oke ich versuchs mal ... bin kein buchhalter, lasse die
steuereklärung jedes jahr ausfüllen von jemandem.
die besteuerung ist progressiv .. d.h. wenn man mit 40k was versteurt
ist es mit 80k nicht doppelt sondern einiges mehr
hier gibt es ein tool vom kanton aargau:
http://www.ag.ch/steueramt/de/pub/angebote/steuerberechnungen.cfm
auf der rechten seite ist ein pdf "Tarif für die Einkommenssteuer". Der
Betrag der dort steht ist das "steuerbare Einkommen", sprich nach allen
Abzügen die du machen kannst.
Bsp. 40k : --> 1795 Fr. dieser Betrag entspricht jetzt 100%
(=Steuerbetrag).
Mein Kanton hat 114% Steuern für den Kanton, sprich von diesen 1795 =
2046 Fr. für den Kanton. Dann kommen die für die Gemeinde (je nach dem
zw. ca 85% bis über 130%). Wenn du in der Kirche bist sind das je nach
Ort zw. 20 und 30% (wieder vom Steuerbetrag).
Die Vermögenssteuer weiss ich nicht genau, bis 100'000Fr steuerfrei für
Alleinstehende, bis 180'000 für verheiratete. (habe ich nie bezahlt da
nicht so viel vorhanden :-)
dann will der staat noch was, das ist dann die bundessteuer, diese ist
aber ein kleinerer betrag der auch wieder auf das "steurbare Einkommen"
bezogen wird (sind wenige hundert franken).
so das wärs in etwa. danke für ergänzungen oder falls ich was vergessen
oder verwechselt habe.
Grundsätzlich kann man in der Schweiz vom Nette rund 9% an Abgaben (ALV,
AHV, IV) abziehen die direkt vom lohn abgezogen werden...
Weiter kann man bei einem Lohn von 100k SFr von Steuern in der höhe von
etwa 10k ausgehen, im Schnitt. Je nach Kanton und Wohnort (z.b. Zug,
Nidwalden ist tiefer, Genf, Jura höher) variiert das ganze etwas...
Du überlegst dir eine Stelle in SG anzunehmen. bei 115k brutto werden
etwa 9% abgezogen wobei etwa 105k übrigbleiben. Weiter sind beiträge in
die pensionskasse obligatorisch, denke etwa 3k, bleiben 102k.
Je nachdm wirst du somit auf ein geschätztes Steuerbares einkommen von
Rund 90k kommen.
Je nach gemeinde in welcher du im Kanton SG wohnst, zahlst du somit
nochmals zwischen 16k und 19k steuern, bleiben also noch 83k Netto,
wobei du etwa 2-3k noch für die Krankenkasse rechnen musst, du separat
bezahlt werden muss... (ist von Gemeinde zu Gemeinde
unterschiedlich...) (schau hier für den kanton SG
http://www.steuern.sg.ch/home/sachthemen/eservices/steuerkalkulator0.result.html)
>Die Vermögenssteuer weiss ich nicht genau, bis 100'000Fr steuerfrei für
Alleinstehende,
Was zählt denn da alles hinzu? Wenn man ein Bankkonto hat, oder auch das
Haus?????
>115k Brutto -> 80k Netto. Damit blieben 50k Euro netto. Ist nicht so sehr viel
besser, als in D oder? Wenn in der Schweiz alles 20% teuere ist, ist der Vorteil
wech.
Ja das ist der Punkt... was man hier an Brutto- und Netto-Gehältern
liest, lässt einen erstmal neidisch werden. Aber wenn man es nicht in
Relation zu den Ausgaben für Miete, Nebenkosten, Essen, Kleidung,
Freizeit etc. sieht, dann sind die Zahlen eigentlich wenig
aussagekräftig.
> Waren in Zürich weg(Öpfelchammer) und ham für 2 Flaschen Wein und 1,5> Brotzeitteller 250Fr gelassen.
Also das ist ja schon gewaltig! In Nürnbergs Umland ist es preiswerter.
Da bekommt man für 7,80 einen kompletten Teller mit Putenbrustfilet in
bester Qualität + Salat. Ein Glas Wein liegt bei 2,80,-. Ein normales
Abendessen hat man für eine Person bit 15,-! Wenn man mit 2 Personen im
Restaurant Essen geht, zahlt man in der Regel um die 60,- mit
Vorspeisen, Nachspeisen und allen Getränken. Das sind weniger als 100,-
Franken, wenn ich richtig rechne.
Wie sind die Supermarktpreise in Zürich?
Abgesehen vom Kurs (~ 1,5 - 1,6 ) kannst du in der Schweiz von doppelten
€_Preisen in Franken ausgehen. In den teureren Ecken wie z.b Zürich
gehen noch mal 10-20% drauf.
Wohnen ist auch nicht billig und in den Ballungszentren extraordinär oft
lohnt es 20 km in Kauf zu nehmen um die Hälfte für vergleichbaren
Wohnraum in besserer (ruhiger schöner)Lage zu zahlen. Und Mahrzahn ist
in der Deutschschweiz am Rande jeder größeren Stadt zu finden.
Kurz um, in der Schweiz gibt es auch genügend Arme und sozial
Benachteiligte. Jedoch sind die Gemeinden stärker als in D. in der
Pflicht für Arbeit zu sorgen, und tun dies auch, da die RAV_Ausgaben die
Gemeindekassen weit mehr belasten als in D.
Soweit meine Erfahrungen als deutscher Grenzgänger im Rheintal.
Du sagst es Winfried. So ist es. Auch in der Schweiz gibt es Armut. In
keinem Land der Welt zahlen Firmen höhere Löhne als nötig wäre
(Ausnahme: Manager:-)
Es gilt noch immer die alte Erkenntniss, das ein Umzug in die Schweiz
nur für Leute interessant ist, die in Deutschland über ein zu
versteuerndes Einkommen von mehr als 100.000,-(+/-) EUR haben.
>Es gilt noch immer die alte Erkenntniss, das ein Umzug in die Schweiz>nur für Leute interessant ist, die in Deutschland über ein zu>versteuerndes Einkommen von mehr als 100.000,-(+/-) EUR haben.
Warum?
Mit der Randbedingung, dass man in der Schweiz dasselbe bekommt (inkl.
Umrechungsfaktor) reichen schon 60.000! Für Anfänger, die in der Schweiz
erheblich mehr bekommen, reichen schon 50k! Hier bekommen die Anfänger
allerding schon geraume Zeit keine 50k mehr. Viele können froh sein,
wenn sie die 40k überklettern. Das sind in Franken <60k. Bekommen kann
man aber in der Schweiz>80k mit einem guten FH-Diplom. Da man weniger
Steuern und Abgaben hat, bleibt einiges über, um die Schweizerpresie zu
akzeptieren.
Aeh, die Krankenversicherung ist obligatorisch, und nicht im Lohn
enthalten. Dh da gehen noh ein paar Tausender pro Jahr weg. Und die
Zaehne sind in der Krankenversicherung nicht enthalten.
Vorallem kannst du vom Bruttolohn schon mal rund 6-8% wegrechnen, die
alleine für AHV/IV usw. draufgehen.
Je nachdem wo du wohnst kannst du noch massiv höhere Mieten als in
Deutschland einberechnen.
>6% AHV
Nur 2 Punkte:
- In Deutschland zahlt man vorneweg 15% Krankenversicherung bis zur
Deckelsumme - mit PV zusammen bis zu 7200,- Euro. Davon zahlt der AG
etwa 3500,-. Rentenversicherung sind knapp 20% bis etwa 60.000 also
12000, davon zahlt der AG etwa 6000,-. Arbeitslosenversicherung kommt
auch noch dazu. Wer über 60k hat, kriegt 11.000 abgezogen. Dann zahlt
man bis zu 47% Steuern. Bei 50k sind das für einen Alleinstehenden etwa
12.000. Man hat also nicht mal 2000,- Netto im Monat. Das wären dann
3000,- Franken. Nehmen wir 1000,- Franken mehr für die teure Schweiz,
braucht man demnach 4000,- Franken netto. Das haben die Akademiker dort
locker.
- Ich kenne eine gute Zahl von deutschen Ingenieuren, die in Deutschland
wohnen und zum Arbeiten jeden Tag in die Schweiz fahren. Das sind alles
Erfahrene, die auch zuvor schon ein gutes Gehalt hatten, darunter einen
Projektleiter. Ich nehme an, dass die rechnen können und nicht
drauflegen. Selbst die gut bezahlten Deutschen haben meist weniger, als
70k, bleiben netto nochmal 750,- im Monat = 1250 Franken. Wer in der
Schweiz mehr als 5250,- Netto hat, steht definitiv besser, als jeder
deutsche Ingenieur!
Freelancer schrieb:
> - Ich kenne eine gute Zahl von deutschen Ingenieuren, die in Deutschland> wohnen und zum Arbeiten jeden Tag in die Schweiz fahren. Das sind alles> Erfahrene, die auch zuvor schon ein gutes Gehalt hatten, darunter einen> Projektleiter. Ich nehme an, dass die rechnen können und nicht> drauflegen. Selbst die gut bezahlten Deutschen haben meist weniger, als> 70k, bleiben netto nochmal 750,- im Monat = 1250 Franken. Wer in der> Schweiz mehr als 5250,- Netto hat, steht definitiv besser, als jeder> deutsche Ingenieur!
Na eben, sie wohnen noch in Deutschland ^^
Und diese 6-8% sind lediglich die Standardabzüge, Steuern, Krankenkasse,
usw sind da noch nicht mit eingerechnet. Aber darüber hat man ja hier
schon in anderen Threads die Erkentnisse gezogen, dass es so einen
enormen Unterschied tatsächlich nicht ausmacht, da müssen wir das hier
nicht auch wieder durchkauen ;)
Armer Schlucker schrieb:
> Wobei die Kosten schon sakrisch hoch sind.> Waren in Zürich weg(Öpfelchammer) und ham für 2 Flaschen Wein und 1,5> Brotzeitteller 250Fr gelassen.
Das habe ich in 10 Jahren Schweiz noch nie geschafft. Das hat wohl eher
mit eurer Weinauswahl zu tun. Wenn ich mir die Karte online angucke,
kosten die Hauptspeisen um die 40 CHF, das Essen war's also wohl
nicht...
>Na eben, sie wohnen noch in Deutschland ^^
Das ist eher noch ein Nachteil. Sie werden übrigens in der Schweiz
versteuert - haben in einem Fall eine Grenzgängerkrankenkasse.
>... Menü "Surprise" 112Fr.
Passt mal auf, wenn ihr in der Schweiz einen Vertrag hattet und euch die
AHV im Nachhinein euer "Menü Surprise" serviert: Das sind dann mehr als
112 Sfr.!
Freelancer schrieb:
>>Na eben, sie wohnen noch in Deutschland ^^> Das ist eher noch ein Nachteil. Sie werden übrigens in der Schweiz versteuert
Wer im Ausland wohnt, zahlt in der Schweiz nur 4.5% Quellensteuer, den
Rest im Wohnland.
Das hiesse, man muss in Franken 5% mehr haben, als das Äquivalent in
Deutschland. Das kann ich mir kaum vorstellen, dass sich das rechnet.
Ich müsste fast 120.000 Franken bekommen, was unrealistisch ist.
nun, wenn ich in deutschland versteuert werde, muesste ich ja exakt das
deutsche brutto zuzüglich reserve für den quellensteuerabzug haben, also
rund 105%. Dann stellt sich die Frage nach dem aktuellen Brutto und dem
Wechselkurs. Gfs müsste man dann noch ein paar Franken hinzurechnen
fuer Ausgaben am Arbeitsort.
Wie teuer ist das Kantinenessen in Zürich?
Ich konnte mich bei einer Firma in Bern davon überzeugen, dass fuer ein
Tablett gutes Essen schon mal 15,- Franken fällig sind.
Gregor Altweder schrieb:
> nun, wenn ich in deutschland versteuert werde, muesste ich ja exakt das> deutsche brutto zuzüglich reserve für den quellensteuerabzug haben, also> rund 105%.
"Wer im Ausland wohnt, zahlt in der Schweiz nur 4.5% Quellensteuer, den
Rest im Wohnland."
Rest != zuzueglich.
Wenn du in Deutschland einen Steuersatz von z.B. 35% hast, zahlst du
4.5% Quellensteuer in der Schweiz und 30.5% Einkommenssteuer in
Deutschland.
> Dann stellt sich die Frage nach dem aktuellen Brutto und dem> Wechselkurs. Gfs müsste man dann noch ein paar Franken hinzurechnen> fuer Ausgaben am Arbeitsort.>> Wie teuer ist das Kantinenessen in Zürich?>> Ich konnte mich bei einer Firma in Bern davon überzeugen, dass fuer ein> Tablett gutes Essen schon mal 15,- Franken fällig sind.
Tip: Bleib in Deutschland.
>Wenn du in Deutschland einen Steuersatz von z.B. 35% hast, zahlst du>4.5% Quellensteuer in der Schweiz und 30.5% Einkommenssteuer in>Deutschland.
Ein typischer Rechenfehler vieler Unerfahrener. Die im Ausland gezahlte
Steuer wird NICHT von der deutschen Steuer abgezogen, sondern das
Einkommen verringert sich entsprechend der gezahlten Steuer und wird
behandelt, wie jede andere Ausgabe, eben so, als haette es die Einnahme
nicht gegeben. Es ist, wie ich beschrieben habe: Vom ausländischen
Einkommen werden die dadurch bedingten Kosten abgezogen, wozu eben auch
die Quellensteuer zählt. Also muss man entsprechend mehr haben, um NACH
Abzug der Quellensteuer genau so dazustehen, eben WEIL man nach dem
Abzug zu seinem Brutto kommt, ab dem wieder genau so gerechnet wird, wie
bekannt.
Die Auswirkung merken die meisten dann, wenn sie im Herbst in die
Schweiz ziehen und dan nur 1/4 des Gehaltes in der Schweiz versteuern
können: Dank der Steuerprogression in D zahlt man für den Rest in D
nämlich genausoviele Steuern, während man bei 1/4 in der Schweiz noch
nicht so viel spart.
Ich weiss, wovon ich rede!
ich hab von bekannten gehört, dass sie in dänemark arbeiten und in dt.
wohnen und wenn ich mich recht erinnere nur in einen land steuern zahlen
- kann das sein? (hab mich bisher nie mit dem thema des auswanders
ebschäftigt)
Um es nochmals zu verdeutlichen: Wir teilen ein mittleres zu
versteuerndes Einkommen von 40k in 4 Viertel und stellen fest, dass man
für das 4. Viertel am meisten Steuern zahlt, während man fuer das erste
Viertel praktisch nichts zahlt, da Freibetrag + Freigrenze
Vorsorgeauswendungen etwa 10k ergeben.
Arbeitet man nun ein Quartal in der Schweiz, so denken viele , sie
meussten die Steuern fuer 30k in D zahlen. Dem ist NICHT so!!! Man zahlt
für 30k die Steuern zu dem Steuersatz, der bei 40k angefallen wäre. Es
wird quasi das untere Viertel weggenommen, wo sowieo nichts gezahlt
worden wäre. Für dieses zahlt man aber in der Schweiz die vollen
Steuern! Man ist also negativ!
Aehnliches gilt bei der Versteuerung in D, wenn man in D wohnt: Man
zahlt den vollen Steuersatz. Das macht bei der obigen Rechung nicht viel
aus, führt aber bei einem 100% Schweizjahr einfach dazu, dass man für
das gesamte Einkommen voll steuerpflichtig wird. Dieses Einkommen ist
eben nur einfach um die erwähnten 4,5% geringer, als das schweizer
Brutto.
Wenn dann das schweizer Brutto exakt dem Wechselkursbrutto in D
entspräche, fehlen 4,5% Brutto und damit auch entsprechend netto - je
nach Spitzensteuersatz.
>ich hab von bekannten gehört, dass sie in dänemark arbeiten und in dt.>wohnen und wenn ich mich recht erinnere nur in einen land steuern zahlen>- kann das sein?
Das dürfte aehnlich, sein, wobei ich nicht weiss, ob Dänemark eine
Quellensteuer hat. In jedem Fall sollte das deutsche Steuersystem in dem
Fall besser sein, als das Dänische. :-)
Gregor Altweder schrieb:
> Ein typischer Rechenfehler vieler Unerfahrener. Die im Ausland gezahlte> Steuer wird NICHT von der deutschen Steuer abgezogen, sondern das> Einkommen verringert sich entsprechend der gezahlten Steuer und wird> behandelt, wie jede andere Ausgabe, eben so, als haette es die Einnahme> nicht gegeben.
Das ist falsch. Ich habe genuegend Steuererklaerungen als Grenzgaenger
gemacht.
Das kannst du auch hier nachlesen:
http://www.grenzgaenger.de/steuerngg.htm
Gregor Altweder schrieb:
> Arbeitet man nun ein Quartal in der Schweiz, so denken viele , sie> meussten die Steuern fuer 30k in D zahlen. Dem ist NICHT so!!! Man zahlt> für 30k die Steuern zu dem Steuersatz, der bei 40k angefallen wäre.
In beiden Laendern wird der Steuersatz anhand des Jahreseinkommens
ermittelt und auf den Jahresteil, den man im jeweiligen Land gewohnt
hat, angewandt. Das ist auch das einzig vernuenftige Verfahren.
Wer davon ausgegangen ist, dass er in einem Land mit einem
Jahreseinkommen von 30k und im anderen von 10k veranschlagt wird, ist
einfach nur naiv.
> Es wird quasi das untere Viertel weggenommen, wo sowieo nichts gezahlt> worden wäre. Für dieses zahlt man aber in der Schweiz die vollen> Steuern! Man ist also negativ!
Nein, das ist einfach nur Quatsch.
Hallo,
ich bin auch gerade am Rechnen. Vor 2 Woche hat ein Headhunter angerufen
und mir eine Position im Raum Basel angeboten, ca. 5 km von der Grenze
zu D.
War gerade zum 2. Gespräch da, wo es auch ums Finanzielle ging.
Gehaltsmässig sieht es etwa so aus:
Jahresgehalt 140000 SFr
- AHV 5.05%
- ALV 1% (aber auf 1% von 126000SFr gedeckelt?)
- UVG Grundsicherung (was auch immer das ist) 0.79%
- Pensionskasse: 9% , scheint aber mit dem Alter bis auf 9.8% zu steigen
Dazu kommen noch die Bundes- und Kantonalsteuer, letztere wohl ca. 15% -
vom Brutto oder netto?, ausserdem noch Helsana (private
Krankenversicherung).
Ich schätze mal, dass so um die 110000 SFR übrigbleiben.
Macht in Euro so ca. 72400, ziemlich genau mein jetziges Brutto :-)
Hier in D gehen aber ca. 30000 für Steuer, KV, RV etc. ab.
Für eine 3-Zimmer-Wohnung müsse man im Basler Land so ca. 2000 SFR ==
1300€ rechnen, ist das realistisch? Macht etwa 10000€ mehr als in D.
Einkaufen wäre ja weiterhin in D möglich, soweit der Zoll mitspielt.
Bleiben 20000€ mehr für den höheren Schweizer Lebenstandard.
Alles in allem ein leichtes Plus für die Schweiz.
Gruss
Mike
>Wer davon ausgegangen ist, dass er in einem Land mit einem>Jahreseinkommen von 30k und im anderen von 10k veranschlagt wird, ist>einfach nur naiv.
Das ist ganz genau so richtig. Du selbst sprachst davon, daß die Anteile
so versteuert werden, wie man anteilig gearbeitet hat, also 1/4 zu 3/4
und so ist es richtig.
>Das ist falsch. Ich habe genuegend Steuererklaerungen als Grenzgaenger>gemacht.>Das kannst du auch hier nachlesen:
Wenn Du selbst dort nachliest, wirst du finden, dass ich richtig
gesprochen habe. Wenn Du in Deutschland wohnst, wirst du in D
versteuert! Und zwar komplett! Es macht keinen Unterschied, woher das
Geld kommt und ob dort noch etwas vorher abgezogen wird. Wenn Du in der
Sschweiz umgerechnet 50.000 Euro bekommst, zahlst Du exakt dieselbe
Steuer, wie wenn Du sie in D bekommen hättest. Wenn Du in der Schweiz
aber noch die Q--steuer abgezogen bekommst, muss Du MEHR verdienen.
Punkt. Alles andere sind Milchmädchenrechnungen.
Der entscheidende Punkt ist nun, daß dabei die QSteuer pauschal konstant
4,5% beträgt währned die Steuer in D progressiv ist. Ist ist also sehr
bedeutsam, zu welcher Jahreszeit man wechselt - sieh oben - da es einen
break even Punkt gibt. Für Dauerbeschäftigungen, wie Du sie machst gilt
dann wieder das eingangs erwähnte: In der Schweiz muss mehr verdient
werden!
>Alles in allem ein leichtes Plus für die Schweiz.
20.000 wären schon ein grosses Plus fuer die Schweiz. Pass aber mal auf:
Dein Wechselkurs ist günstig angenommen. Der kann sich wieder ändern!
Gregor Altweder schrieb:
> Wenn Du selbst dort nachliest, wirst du finden, dass ich richtig> gesprochen habe. Wenn Du in Deutschland wohnst, wirst du in D> versteuert! Und zwar komplett! Es macht keinen Unterschied, woher das> Geld kommt und ob dort noch etwas vorher abgezogen wird. Wenn Du in der> Sschweiz umgerechnet 50.000 Euro bekommst, zahlst Du exakt dieselbe> Steuer, wie wenn Du sie in D bekommen hättest. Wenn Du in der Schweiz> aber noch die Q--steuer abgezogen bekommst, muss Du MEHR verdienen.> Punkt. Alles andere sind Milchmädchenrechnungen.
Ist schon lustig, ich habe 5 Jahre als Grenzgaenger gearbeitet, du hast
gerade deinen Abschluss gemacht und 0 Jahre als Grenzgaenger gearbeitet
- aber natuerlich weisst du es besser.
Aus obigem Link:
"Die Quellensteuer wird in Höhe von 4,5 % auf die deutsche
Steuervorauszahlung angerechnet, sofern ein Nachweis darüber erbracht
wird."
Die 4.5% werden also - zum wiederholten Male - NICHT zusaetzlich
abgezogen, sondern 4.5% der Einkommenssteuer, die das deutsche Finanzamt
festlegt, werden in der Schweiz abgefuehrt. Und zwar im Vorraus.
Gregor Altweder schrieb:
>> du hast gerade deinen Abschluss gemacht> woher hast Du diese falsche Erkenntnis ?
Sorry, da habe ich mich verlesen, bist ja doch schon seit 2001 fertig.
Hast du noch Fragen zum Thema Grenzgaenger oder ist nun alles geklaert?
Servus,
habe als Uni Absolvent (Deutschland, BWL) ein Angebot aus Aargau von
84.000 bekommen. Wie würdet ihr das einschätzen? Kommt man damit
anständig über die runden und kann noch den ein oder anderen Franken
sparen?
Besten Dank im voraus!
FH-Ingenieure bekommen - soweit ich weiss - 75.000 bis 80.000 und in
Einzelfällen 85.000. Ich würde noch etwas mehr erwarten, z.B 90.000,
aber in der Schweiz zählt Uni nicht so viel.
Nicht vergessen, Mario hat BWL studiert. Da kann man die
Ingenieurgehälter nur schwer zum Vergleich hernehmen. Hier kann es
leicht passieren, daß man zum Festgehalt noch Provisionen aushandelt,
die erst den Hauptteil des Gehaltes ausmachen.
Hi Leute,
nach unzähligen stunden hab ich das Forum hier entdeckt, wie geil!
Lauter erfahrene :)
Wenn ihr mir helft werd ich euch vergöttern :)
Habe meine Arbeit gekündigt und nun eine Firma mit 2 Vertrags-Varianten
->
- Deutscher Vertrag, 56k Euro fix + 20 Variabel + Firmenauto macht
zusammen ca. 85k Euro (single)
- Schweizer Vertrag 98400 CHF fix + 40.000 CHF Variabel + netto
Firmenwagenpauschale von 14.000 CHF im Jahr = zusammen ca. 150.000 CHF
Nun werde ich aber inoffiziell weiter pendeln, da meine Freundin noch
hier wohnt und ich werde mich auch netto an der Miete hier beteiligen
(500 Euro im Monat). Das heisst wenn ich in die Schweiz gehe brauche ich
- ein Auto (ca. 25.000 Euro)
- eine Wohnung (ca. 1000 Euro)
ich würde mich in Deutschland komplett abmelden und in CH anmelden. Die
Frage ist für mich ob sich der ganze Stress rein finanziell lohnen
wird?! Und ich bekomms echt nicht gut ausgerechnet....auf den ersten
Blick lockt Schweiz wg. Versteuerung...aber kann einer der erfahrenen
hier mal sagen was er davon hält?
P.S. Wer das Gehalt viel findet...ist nen Knochenjob, Consulting ;)
DANKE!!!!!!!!!!!!!!!!
naja, das Auto ist jetzt nicht das Hauptproblem...aber nebenbei...wenn
ich ca. 35.000 km im Jahr fahre gibt es nicht viele Autos mit denen du
das machen kannst die viel günstiger sind...aber eher unwichtige
Diskussion.
Was denkt ihr @Vertragsart?
Patte schrieb:
> Was denkt ihr @Vertragsart?
Ich denke, dass du dir das gar nicht aussuchen kannst und in der Schweiz
angestellt werden und dort auch versteuern musst.
Ein paar Hinweise stecken hier drin:
http://www.frag-einen-steuerprofi.de/forum_topic.asp?topic_id=29111&ccheck=1
Du solltest dich aber ordentlich beraten lassen.
>Wenn Du selbst dort nachliest, wirst du finden, dass ich richtig>gesprochen habe. Wenn Du in Deutschland wohnst, wirst du in D>versteuert! Und zwar komplett! Es macht keinen Unterschied, woher das>Geld kommt und ob dort noch etwas vorher abgezogen wird. Wenn Du in der>Sschweiz umgerechnet 50.000 Euro bekommst, zahlst Du exakt dieselbe>Steuer, wie wenn Du sie in D bekommen hättest. Wenn Du in der Schweiz>aber noch die Q--steuer abgezogen bekommst, muss Du MEHR verdienen.>Punkt. Alles andere sind Milchmädchenrechnungen.
Falsch! Als Grenzgänger bist Du auch in der Schweiz
quellensteuerpflichtig, zusätzlich wird in Deutschland Einkommensteuer
fällig. Die gezahlte Quellensteuer wird allerdings auf den deutschen
Satz angerechnet. Kümmern musst Du Dich allerdings selbst darum, bei
Deinem deutschen Finanzamt.
Hinweis: http://de.wikipedia.org/wiki/Doppelbesteuerungsabkommen
Urs
Ihr redet an einander vorbei: Der eine meint mit "alles" das, was in der
Schweiz vor der Q-Steuer reinkommt, der andere meint das, was nach der
Q-Steuer in D reinkommt.
Wenn nämlich die Q-Steuer in D berücksichtigt wird (was ja der Fall
ist), dann zahlt man eben soviel, als wäre alles in D erwirtschaftet
worden. Nur kriegt der deutsche Fiskus eben etwas (den schweizer Teil)
weniger.
Bei mir sah eso aus:
Input Schweiz etwas über 73.000 Euro (135,000 Franken) davon Q-Steuer
weg, Rest in D versteuert. Es wird aber so versteuert, als habe man
komlett 73.000 in D gehabt und das Bezahlte wird rausgerechnet. Für den
AN ist es dasselbe!
Für den Selbständigen sieht es anders aus: Er muss nur das versteuern,
was nach Abzug der Schweizerkosten übrig bleibt. Das ist weniger, wobei
er bei unter 3M ganichts abführt.
Danke schon mal für die Antworten! Also sieht es wohl so aus, als ob man
mit 84k gut in Zürich über die Runden kommt und noch was weglegen kann.
Das ist die Hauptsache. Gehaltsteigerungen kommen ja dann mit der
Zeit&Leistung von alleine ;-)
Ein Arbeitgeber geht nicht von Alleine mit dem Lohn rauf, hat immer eine
ausrede, der Markt ist immer schwierig, die Kunden sind immer
anspruchsvoll, ja, der Wechselkurs, - kennen wir. Der Lohn geht nur bei
einem Wechsel rauf. Und wenn er nicht mer rauf geht, so muss man
Sonderkonditionen aushandeln, etwa, dass man nebenebei noch etwas machen
darf. Schule geben, irgendwas.
> dass man nebenebei noch etwas machen> darf. Schule geben, irgendwas.
Den Ag will ich sehen, der nebenbei Qualifizierung ermöglicht - statt
Geld - und damit dem Abgang doppelt (mehr Q, weniger G) Vorschub
leistet.
Habe jetzt mal nachgeschaut.Habe bei 90.000 CHF rund 20% Abzüge
(inklusive Quellensteuer von knapp 9%). Davon geht dann noch die PKV ab
(evtl. noch Zahnzusatz) und das wars. Schon ok, was man dann netto zu
Verfügung hat. So viel kann man gar nicht mehr vertrinken und -essen,
als da nicht über bleiben sollte. Vorausgesetzt mal zahlt sich nicht für
eine Wohnung dumm und dämlich (ist bei mir ausgeschlossen da ich in
einer WG wohne ;-) ).
@Arbeitssuchender (Gast)
- wir sind Auslaender fuer die Schweizer. Wir machen was, was kein
Schweizer mehr machen will.
-In der Schweiz geht nichts automatisch mit dem Lohn. Schon gar nicht
fuer Auslaender.
- Schon mal was von Differenzbesteuerung gehoert ?
Im Endeffekt bist auf plus/minus Null.
- Such Dir was wo Du in BRD wohnen kannst und morgens in die CH zur
Arbeit faehrst. Am besten noch in A tanken. Da sparst Du wirklich.
Getoppt wird das noch wenn Du auf Montagearbeit monatelang unterwegs
bist.
Aber, jeder so wie er kann und will.
Gruss,
beachway95
Armin D. schrieb:
> @Arbeitssuchender (Gast)> - wir sind Auslaender fuer die Schweizer. Wir machen was, was kein> Schweizer mehr machen will.
Noe.
> -In der Schweiz geht nichts automatisch mit dem Lohn. Schon gar nicht> fuer Auslaender.
Auch nicht richtig.
> - Schon mal was von Differenzbesteuerung gehoert ?
Das wuerde ich nun gerne erklaert bekommen.
> Im Endeffekt bist auf plus/minus Null.
Auch nicht.
> - Such Dir was wo Du in BRD wohnen kannst und morgens in die CH zur> Arbeit faehrst. Am besten noch in A tanken. Da sparst Du wirklich.
Da braucht man sich dann auch nicht wundern, wenn man am Ende nirgends
zuhause ist.
>@Arbeitssuchender (Gast)>- wir sind Auslaender fuer die Schweizer. Wir machen was, was kein>Schweizer mehr machen will.
Ausländer ja, aber das andere sicher nicht.
>-In der Schweiz geht nichts automatisch mit dem Lohn. Schon gar nicht>fuer Auslaender.
Ja, hast du recht, wer nix leistet fliegt schnell oder kriegt sicher
nicht mehr Lohn.
Das ist auch gut so
>- Schon mal was von Differenzbesteuerung gehoert ?>Im Endeffekt bist auf plus/minus Null.
Im Schnitt hast du 23-25 Tage Urlaub und eine handvoll Feiertage.
Ausserdem ist bei vielen Firmen 42h Woche und meist wird ein von Zuhause
Arbeiten als nicht nicht erwünscht angesehen.
>- Such Dir was wo Du in BRD wohnen kannst und morgens in die CH zur>Arbeit faehrst. Am besten noch in A tanken. Da sparst Du wirklich.>Getoppt wird das noch wenn Du auf Montagearbeit monatelang unterwegs>bist.
Und dann an der Grenze und vor Tanke über die langen Blechschlagen
aufregen
>Aber, jeder so wie er kann und will.
Genau !!
>Gruss,>beachway95
Joschua schrieb:
das ist mein Zitat, nicht von Arbeissuchender :
>>- wir sind Auslaender fuer die Schweizer. Wir machen was, was kein>>Schweizer mehr machen will.> Ausländer ja, aber das andere sicher nicht.
Sicher doch. In 12 Jahren als Monteur in Uebersee sehe ich das die
bestaendigeren Monteure die Oesterreicher und die Deutschen sind. Die
Schweizer machen nicht lange mit. Ich kann nur aus meiner Branche
berichten.
>>-In der Schweiz geht nichts automatisch mit dem Lohn. Schon gar nicht>>fuer Auslaender.> Ja, hast du recht, wer nix leistet fliegt schnell oder kriegt sicher> nicht mehr Lohn.> Das ist auch gut so
Um es mal salopp auszudruecken, all die Italiener, Slovaken,
Oesterreicher und Deutschen die in der Schweiz arbeiten bekommen sicher
nicht den Lohn den ein Schweizer bei gleicher Arbeit bekommen wuerde.
Ist auch wurscht, weil, mein Kassensturz am Monatsende muss stimmen.
> Im Schnitt hast du 23-25 Tage Urlaub und eine handvoll Feiertage.> Ausserdem ist bei vielen Firmen 42h Woche und meist wird ein von Zuhause> Arbeiten als nicht nicht erwünscht angesehen.
Ja dann rechne mal das was Du in 42h machst runter auf die
durchschnittliche Wochenarbeitszeit in der BRD. Immer noch im Vorteil
J/N ?
Bei uns ist 40h Wochenarbeitszeit. Im Ausland 50-60h bei Mo-Sa .
>>- Such Dir was wo Du in der BRD wohnen kannst und morgens in die CH zur>>Arbeit faehrst. Am besten noch in A tanken. Da sparst Du wirklich.>>Getoppt wird das noch wenn Du auf Montagearbeit monatelang unterwegs>>bist.> Und dann an der Grenze und vor Tanke über die langen Blechschlagen> aufregen
- nee, eben nicht. Als Monteur in Uebersee tanke ich vielleicht 4mal im
Jahr. Bei 24h Oeffnungszeiten der Tankstellen mach ich das Nachts.
>>Aber, jeder so wie er kann und will.> Genau !!
Eben
Gruss, beachway95
Armin D. schrieb:
>> Ausländer ja, aber das andere sicher nicht.> Sicher doch. In 12 Jahren als Monteur in Uebersee sehe ich das die> bestaendigeren Monteure die Oesterreicher und die Deutschen sind. Die> Schweizer machen nicht lange mit. Ich kann nur aus meiner Branche> berichten.
Und jeder Auslaender, der in der Schweiz arbeitet, ist Monteur?
Peter Stegemann schrieb:
> Armin D. schrieb:>>>> Ausländer ja, aber das andere sicher nicht.>> Sicher doch. In 12 Jahren als Monteur in Uebersee sehe ich das die>> bestaendigeren Monteure die Oesterreicher und die Deutschen sind. Die>> Schweizer machen nicht lange mit. Ich kann nur aus meiner Branche>> berichten.>> Und jeder Auslaender, der in der Schweiz arbeitet, ist Monteur?
Habe ich nicht behauptet. Siehe meinen letzten Satz :
"Ich kann nur aus meiner Branche berichten."
Lesen und verstehen.
Gruss.
Zufällig sind in der Tat viele Ausländer einfach Monteure. Der Grund
liegt darin, dass die Schweizer das nicht machen wollen und nur die
unfähigen Schweizer, die nichts anderes haben, als Monteur arbeiten.
Daher ist es klar, dass der Eindruck entsteht, dass der
durchschnittliche Schweizer Monteur nicht viel taugt.
Reine MAthematik!
Aufklärer schrieb:
> Zufällig sind in der Tat viele Ausländer einfach Monteure. Der Grund> liegt darin, dass die Schweizer das nicht machen wollen und nur die> unfähigen Schweizer, die nichts anderes haben, als Monteur arbeiten.> Daher ist es klar, dass der Eindruck entsteht, dass der> durchschnittliche Schweizer Monteur nicht viel taugt.> Reine MAthematik!
@Aufklaerer :
ok, nicht viel taugt kann man nicht sagen. Die wollen einfach nicht
reisen oder von zuhause weg sein ueber laengere Zeit (4 - 9 Wochen). Max
drei Jahre als Auslandsmonteur, dann wieder zuruck in die CH. Sie sind
sehr heimatverbunden. Was ja nicht schlechter oder besser ist als jede
andere Lebenseinstellung. Alles hat Vor-, und Nachteile.
Gruss, beachway95
@Nörgler
was?!
Dumme Frage. Ingenieure gehen unter "Forschung und Entwicklung".
> Was auffällt: Sind alles Daten aus der Schweiz.
Hast du den Thread-Titel schon gesehen? "Tatsächliche Gehälter in der
Schweiz"
Ich habe am Montag ein Vorstellungsgespräch in der Ostschweiz bei einem
Unternehmen mittlerer Größe. Hier wird dann sicherloch auch meine
Gehaltsvorstellung zur Rede kommen. Daher bitte ich euch mal um eine
realistische Einschätzung was ich fordern kann.
Meine Daten:
E-Technik Ingenieur, Uni, Vertiefung Mechatronik
3 Jahre Berufserfahrung im Bereich hardwarenahe Software und Mechatronik
> Findet euch damit ab, in der Schweiz gibt es mittlerweile nichts> mehr zu holen.
Das stimmt nicht. Uns ist es nur lieber, wenn ihr daheim bleibt, damit
wir es holen können :-)
Also ich hab gerade gelesen, daß die schweizerischen Banken
pro Schweizer ausstehende Kredite von 4500000 CHF (in Worten:
4.5 Mio) haben.
Geld, welches sie sich ihrerseits zum Grossteil nur geliehen
haben, von den deutschen Schwarzgeldkunden etc. also zurückzahlen
müss(t)en.
Wenn nun die Kredite nicht zurückbezahlt werden,
sagen wir 10% Kreditausfall, und der Schweizer Staat
die "systemrelevanten" Banken stützen müß, dann steckt
das Land tiefer in der Scheisse als Island.
Dabei bringen die Banken den Schweizern nur 15% ihres Jahres-
Einkommens von durchschnittlich 68000CHF, also nur 10000CHF
im Jahr -> macht 45 Jahre um den Schaden wieder abbezahlen,
wenn es zu den erwarteten Kreditausfällen kommt.
Wie blöd muss man sein, ein Land auf Banken zu gründen.
>Wie blöd muss man sein, ein Land auf Banken zu gründen.
Wie bloed muss man sein nicht ueber Jahrzehnte jeden niederzumesserln,
der Banker sein will... Die Schweiz hat immerhin einen Rettungsschirm -
den EU Beitritt. Der ist erst lukrativ wenn der Laden an die Wand
gefahren ist.
Dort steht
"Der Schweizer Franken ist genauso wenig wert wie der US-Dollar, wenn es
zu einer weltweiten Vertrauenskrise kommt"
Welche eine Erkenntnis. Er ist ja JETZT schon genau soviel wert.
> http://www.heise.de/tp/foren/S-Zum-neuen-Jahr-Grob...
Gerade der Beitrag zeigt schön;
Obwohl der Autor dem Artur Schmidt Grober Unfug unterstellt,
kann er die Zahlen des Originalartikels nicht widerlegen
(er bestätigt sie sogar in dem Sinne als daß er sie als "Davon träumen
andere Banken." einstuft).
Er klärt deutlich, daß der Grundmechanismus (eingezahltes Geld wieder
reinvestieren) stattfindet. Zwar redet er viel von Franken, aber das
Geld, um das es geht, sind natürlich alle anderen Währungen, Franken
gibt es ausserhalb der Schweiz nicht.
Das einzige, was er in seiner Gegenrede vollkommen unter den Tisch
fallen lässt, ist, daß ausgegebene Kredite nun mal ein Zahlungsrisiko
haben.
Sorry, wer so borniert das Schlüsselthema des Originalartikels unter den
Tisch kehrt, macht das wohl nicht aus Dummheit, sondern mit der Absicht
zu desinformieren.
Die Frage ist also, wie viel Eigenkapital man braucht, um die
Kreitausfälle begleichen zu können, ohne als Bank insovent zu werden.
Und genau da, wo der von dir zitierte Artikel nichts mehr dazu schreibt,
sagt der Originalartikel: Es reicht nicht, nicht mal bei nur 10%
Zahlungsausfall.
Selbst dein Kritikartikel muß feststellen, daß zumindest eine Bank, die
UBS, schon heute ein Problem hat. Sich allerdings die anderen
schönzureden "Es ist also aus der Struktur dieser "Schulden" heraus für
die Schweiz keinerlei Risiko zu erkennen." ist die übliche
Bankermentalität: Der Herr pahoehoe sollte inzwischen wissen, daß sogar
Staatsanleihen, die zum Kaufzeitpunkt noch AAA gerated wurden, heute mit
einem deutlichen Ausfallrisiko bilanziert werden müssten.
pst, du redest dir (deine?) Welt schön, und pahoehoe desinformiert
(immerhin bleibt er sachlich, so daß man seine mangelhafte Argumentation
sieht).
Leg schön weiter dein Geld in der Schweiz an, einer muss ja zahlen.
MaWin schrieb:> Obwohl der Autor dem Artur Schmidt Grober Unfug unterstellt,> kann er die Zahlen des Originalartikels nicht widerlegen> (er bestätigt sie sogar in dem Sinne als daß er sie als "Davon träumen> andere Banken." einstuft).
Da steht: "Seit Jahren annähernd zu Nullzinsen. Davon träumen andere
Banken."
Die Aussage "Davon träumen andere Banken." bezieht sich so
offensichtlich nicht auf die Zahlen von Artur Schmidt, dass deine
Aussage nur das sein kann, was du anderen unterstellst: Desinformation.
Falsch pst, die schweizerischen Banken bekommen Geld ins Land
OBWOHL sie annähernd Null Zins zahlen, DAVON träumen andere Banken
(um das Geld dann angeblich gewinnbringender anlegen zu können).
Aber in Desinformation bist du ja Experte.
ich glaube einige sind recht schlecht informiert
Die CH hat Milliardenabflüße von Anlegergeldern , die offshore nach
zB Singapur gehen - oft sogar mit Unterstützung der dortigen Banken.
Bei 120.000 Jahresverdienst, die man mir angeboten hat, hätte ich nach
Abzug der deutschen Krankenkasse 4850,- netto. Wenn sich die
Euro-Frankensituation wieder normalisiert, wären es nur noch 4000,-.
Abzüglich des erhöhten Privbedrafs in der Schweiz, sind das nur 3000,-.
also weniger, als hier.
Also ab 140.000 Dusig Stutz komme ich, liebe Schweizer.
Ich hatte ein erstes Vorstellungsgespräch in der Region SG.
Die Firma / der Ort liegt direkt am Bodensee.
Angebot Jahresbrutto : 70.000 CHF
Wenn ich die Meinungen und Antworten hier richtig verstehe, ist das
für einen deutschen Facharbeiter ein guter Verdienst.
Oder habt Ihr eine andere Meinung ?
Ich selbst bin Elektronikfacharbeiter mit anschließender Weiterbildung
zum Meister und ca. 10 Jahre Berufserfahrung.
Letzte Tätigkeiten waren in der Fertigung bzw. im Prüffeld.
Für mich stellt sich auch die Frage Grenzgänger oder Zimmer/Pension bzw.
Wohnung in der Nähe des Arbeitsortes.
Was könnt Ihr empfehlen ?
Ich danke für Eure Antworten.
Gruß Mike
Angebot von Endres & Hauser kurz hinter der Grenze:
Elektroingenieur mit Kenntnissen in der Softwareentwicklung (C, VHDL)
als normaler Entwickler, Seniorentwickler.
42.5h Woche, 30 Tage Urlaub (?), mögliche Kaderfunktion "in Sicht",
115.000 SFr. im Jahr. Von Bonus oder anderen Zulagen wurde nichts
gesagt. Auch Umzugshilfen wurden nicht angeboten.
Logi-bär schrieb:> Angebot von Endres & Hauser kurz hinter der Grenze:> Elektroingenieur mit Kenntnissen in der Softwareentwicklung (C, VHDL)> als normaler Entwickler, Seniorentwickler.> 42.5h Woche, 30 Tage Urlaub (?), mögliche Kaderfunktion "in Sicht",> 115.000 SFr. im Jahr. Von Bonus oder anderen Zulagen wurde nichts> gesagt. Auch Umzugshilfen wurden nicht angeboten.
Wieviel Jahre Berufserfahrung hast du?
Für mich wurden 90k CHF angeboten in Glarus. Aber nachdem ich die
Beiträge in diesem Forum gelesen hab, hab ich das Angebot abgelehnt...
Ich bleibe lieber in D für 67,5k€ in Bayern.
Eine gescheite Wohnung hätte 2kCHF gekostet, das brauche ich gar nicht.
Ab 120k CHF würde ich mich schon überlegen.
Mitulat Bati schrieb:> Ab 120k CHF würde ich mich schon überlegen.
Genau.. fuer jemanden der in D. schon ca >=70k Euro hat, wuerde Schweiz
nur dann lohnen wenn man dort ca >=120k erreichen kann..
Im Moment ist die Schweiz keine Option für Deutsche, weil der
Wechselkurs so gering ist. Der wird aber als Lockmittel benutzt. Hier in
Freiburg und nahe der Grenze wird versucht, abzuwerben.
Vorsicht mit dem Kurs: Der wird sich erstens wieder stark rückverändern
und zweitens wird nach deutschen Durchschnittssätzen versteuert, wenn
man in D wohnt und noch Einkommen hat. Die Schweizer Steuern werden zwar
abgezogen, man zahlt aber den Rest in D drauf und die werden nach den
hohen Euro berechnet. Die Hälfte vom Wechselkursgewinn kassiert also das
Fianzamt!
Hallo zusammen, ich poste hier nochmal
zu mir: habe studiert, arbeite im Ausland (CH), und will bald meine Dr
Arbeit
schreiben.
Nach meinem TU Studium in Ö. hab ich ein Angebot aus der CH bekommen.
Während des Studiums im Sommer in Österreich hatte ich immer gute aber
schwere Montagejobs in
Stahlwerken (hab oft über 2300 € netto abgeräumt), auch
Diplomarbeit/Praktikum war gut bezahlt (oft über 1500 netto),
nach 1 Jahr Einarbeitung in einem Konzern Wechsel in Ausland -
Inbetriebnahme-Entwicklung
usw.
5800 € brutto umgerechnet (12x im Jahr) + Spesen steuerfrei - Achtung,
Lebenskosten
sind hier aber auch viel teurer in der CH..
Will aber irgendwann wieder zurück auf die Uni Dr Arbeit fertigen- denn
Geld ist nicht alles..
Hallo,
ich habe am Donnerstag ein Vorstellungsgespräch bei einem großen
Elektrokonzern in der Schweiz! Ich bin Elektroingenieur und habe ein
halbes Jahr Berufserfahrung! Kann mir bitte jemand sagen, was ich da als
Gehaltsvorstellung angeben kann?
Mit einem halben Jahr BE hast du gar nichts zu verhandeln. Die sagen dir
was sie zahlen koennen, und du kannst's dir ueberlegen. Sie koennen dir
auch nicht weniger wie einem Einheimischem bezahlen. So ist das Gesetz.
Das ist mir klar, dass ich da nichts verhandeln kann, aber wenn die
Frage kommt was ich mir an Gehalt vorstelle muss ich ihnen schon etwas
nennen können was nicht überzogen ist!!! Deswegen meine Frage, was ich
angeben kann falls diese Frage kommt!?
"Das Uebliche." Es ist absolut unwahrscheinlich dass du nachher
feststellst, dass der Tischkollege, der gleichzeitig eingestellt wurde
10% mehr hat. Mit einer extrem hohen Wahrscheinlichkeit hat der auf den
Pfennig gleich viel. Sonst muesste man gleich bei der Personalabteilung
vorsprechen.
Nachher kommt's natuerlich auf den Einsatz an. wie man sich veraendern
kann. Wenn ueberhaut etwas moeglich ist.
@Tobi
jep, 80k CHF triffts ganz gut (wo wenn ich fragen darf? Schätze
Nordschweiz). Hab so in etwa auch angefangen. Nur aufpassen dass es
nicht "All-In" ist, also die Überstd. mindestens als Zeitausgleich
abgegolten werden und die Spesen netto.
Also nachdem ich mich nun durch den Wust an Fragen & Antworten gelesene
habe stelle ich mir eine Frage :
Warum kann hier eigentlich keiner ( 1 Ausnahme gab es ja ; ) ) die Frage
nach einem Gehalt in der Schweiz mit einer entsprechenden Antwort
versehen ?
So im Sinne von:
Maschinenbautechniker in einem Unternehmen mit ca. x Mitarbeitern ,
Branche Y , Berufserfahrung Z Jahre , Bruttogehalt X Franken , exkl.
folgendem.
Nette Hinweise auf die zu berücksichtigenden anderen Unkosten sind ja
erwünscht - aber eben ohne den ganzen Salmon dabei. Schließlich ist ein
Jeder auch ein wenig eigenverantwortlich.
Die meisten Antworten helfen nun wirklich nicht weiter....leider ; (.
Und nun zu meiner Frage :
Was denkt Ihr wäre eine realistische Gehaltsvorstellung für einen
Projektterminplaner im Anlagenbau im Bereich Projektmanagement in der
Schweiz Kanton Aargau / Zürich ?
Bitte nur antworten wenn Ihr wirklich Erfahrungen aus der Schweiz habt.
Deutsche Gehälter kenne ich zur Genüge ; )
Danke : ))
Verdiene sehr gut im Management in der Finanzbranche. > 110k Chf und das
exkl. Bonus. Überstunden als Kompensation od. ausbezahlt.
Genug geschwafelt. Würde an deiner Stelle auch in dieser Gehaltsspanne
agieren. Die CH ist teuer!
Ja lohnrechner.ch ist gut!
AL schrieb:> Und nun zu meiner Frage :>> Was denkt Ihr wäre eine realistische Gehaltsvorstellung für einen> Projektterminplaner im Anlagenbau im Bereich Projektmanagement in der> Schweiz Kanton Aargau / Zürich ?>> Bitte nur antworten wenn Ihr wirklich Erfahrungen aus der Schweiz habt.> Deutsche Gehälter kenne ich zur Genüge ; )>> Danke : ))
Alter? Berufserfahrung in Jahren und Kinder?
Ist wichtig.
> Und nun zu meiner Frage :>> Was denkt Ihr wäre eine realistische Gehaltsvorstellung für einen> Projektterminplaner im Anlagenbau im Bereich Projektmanagement in der> Schweiz Kanton Aargau / Zürich ?>> Bitte nur antworten wenn Ihr wirklich Erfahrungen aus der Schweiz habt.> Deutsche Gehälter kenne ich zur Genüge ; )>> Danke : ))
Also ohne BE würde ich 80-85t Sfr. sagen.
Mit 5 Jahren wird dein Salär auf 110-115t Sfr. steigen.
Die Schweizer legen sehr viel Wert auf BE.
Hallo Russe,
wie kommst Du zu der Erfahrung / Einschätzung das Schweizer viel Wert
auf BE legen ? Ist es Deine Einschätzung oder eigene Erfahrung?
Leider wird hier viel geschrieben was letztendlich nur das ist was man
so im Internet liest. Mir würde schon etwas an Antworten aus dem
wirklich realen Leben liegen.
Internet ist halt Internet und nicht immer stimmt alles.
Ich habe mal auf einer Seite gelesen das man schätzt ab einem deutschen
Jahreseinkommen von < 74.000,- € solle man sein Gehalt in € mit 2
multiplizieren um den Gehaltswert in CHF zu bekommen. Bei einem
deutschen Jahresgehalt von > 74.000,- € solle man mit ca. 1,8
multiplizieren um den Schweizer Jahresgehaltswert zu bekommen.
Kann das Jemand bestätigen ?
AL schrieb:> Hallo Russe,>> wie kommst Du zu der Erfahrung / Einschätzung das Schweizer viel Wert> auf BE legen ? Ist es Deine Einschätzung oder eigene Erfahrung?
Hallo,
Erfahrung. Besonders KMU überschätzen die Erfahrung der älteren
Mitarbeiter.
Und die http://www.lohnrechner.bfs.admin.ch/Pages/SalariumWizard.aspx
geben mir auch Recht.
AL schrieb:> Ich habe mal auf einer Seite gelesen das man schätzt ab einem deutschen> Jahreseinkommen von < 74.000,- € solle man sein Gehalt in € mit 2> multiplizieren um den Gehaltswert in CHF zu bekommen. Bei einem> deutschen Jahresgehalt von > 74.000,- € solle man mit ca. 1,8> multiplizieren um den Schweizer Jahresgehaltswert zu bekommen.
War mal so, allerdings stand der Kurs bei 1,7 zum Euro.
Ich würde mal bei 125tSfr. anfangen und dann auf 120 runtergehen.
Viel Glück bei der Suche.
AL schrieb:> Ich habe mal auf einer Seite gelesen das man schätzt ab einem deutschen> Jahreseinkommen von < 74.000,- € solle man sein Gehalt in € mit 2> multiplizieren um den Gehaltswert in CHF zu bekommen. Bei einem> deutschen Jahresgehalt von > 74.000,- € solle man mit ca. 1,8> multiplizieren um den Schweizer Jahresgehaltswert zu bekommen.
das war lange so, als galt 1,50 CHF = 1 Euro. Dem ist aber nicht mehr
so. Auch gerade direkt an der Grenze, wie Basel, gilt teils sogar nur
noch Euro Brutto mal 1,5 = CHF Brutto.
Danke , aber ich überlege noch. Die Lebenshaltungskosten sind schon sehr
hoch und die Vorbehalte der Schweizer gegenüber den Deutschen als
Arbeitnehmer dürfen , wenn ich so die Medien verfolge , auch nicht
unterschätzt werden. Obwohl es mir schwer fällt das zu glauben da ich
sie bisher als nette Menschen kennengelernt habe.
Aber ok, erst einmal vielen Dank für die informativen Antworten
Hallo Zusammen,
könnte mir jemand seine Einschätzung zu folgendem Angebot im Kanton
Freiburg geben.
Abschluss: Master of Eng. Maschinenbau Hochschule (29 Jahre)
Entwicklung & Versuch (3 Jahre Berufserfahrung)
Deutschland Gehalt Brutto: 52.000 € (35 Std.-Woche)
Deutschland Gehalt Netto: ca. 30.000 €
Angebot Schweiz Kanton Freiburg:
Brutto: 83.000 CHF (42 Std.-Woche)
Netto: 59.000 CHF (vorgerechnete Gehaltsabrechnung incl. Quellensteuer)
=> ca. 48.000 € (Netto)
Wie schätzt Ihr dieses Angebot ein. (Mal abgesehen von der Mehrarbeit in
Stunden).
Kann man unter Berücksichtigung eines Wohnungspreises (bspw.: 1000CHF)
und den sonstigen höheren Lebensunterhaltungskosten gut klar kommen und
bekommt was auf die Seite???
Danke für Eure Einschätzungen.
Hallo,
ist meiner Meinung nach für einen Master mit Berufserfahrung etwas zu
wenig.
Mittlerer Lohn im Kanton FR sind auch schon 72000 im Jahr, über alle
Berufsgruppen hinweg.
In Zürich würdest du mit deiner Erfahrung bei 100 bis 110 einsteigen -
in FR sicher weniger, wobei es hier schon mindestens 90 sein sollten.
Hier bist du immer noch von der alten Regel Eurogehalt*2= Frankengehalt
entfernt, jedoch gilt diese seit knapp 2 Jahren nicht mehr wirklich, da
diese irgendwo beim Verhältniss EUR zu SFR von ca 1.5 entstand
Kommt aber immer noch aufs Umfeld an: Kleine Bude/Mittelständisches
Unternehmen/Gross-Konzern?
Bei letzterem sollte meiner Meinung nach das Angebot noch höher sein..
Gruss
Swissor
Zusatz:
Zurechtkommen würdest du damit bestimmt, auf die Seite legen ginge
sicher auch. Je nachdem was für ein Typ du bist (häufig Essen gehen,
Feiern, Party) und ob du allein bist oder mit Anhang. Zu zweit würde es
schon knapper werden..
@MR
Das hat man in der Region normal direkt nach dem Studium... naja Firmen
die Speziell in deutschland suchen, suchen halt oft vor allem billige
arbeitskräfte (nicht alle) und da die deutschen die kosten in der
Schweiz unterschätzen, steigen sie darauf ein...
Ganz ehrlich, lehns ab oder lass minimum 10k aufbessern...
@MR
Nur soviel, ich stieg 2010 in der CH ein, direkt nach Studium, als
Entwickler Automatisierungstechnik mit 0, 5 J. Erfahrung Einarbeitung in
DE in der gleichen Firma (und Diplomarbeit+Praxissemester in einem
anderen Konzern). Rund 80k CHF brutto, exkl. Spesen..
Also: ruhig mehr verlangen.
...die Deutschen unterschaetzen die Kosten hier und die Schweizer Firmen
wissen das und nutzen das aus..
zB 0.5l Bier, Nordwestschweiz: 5CHF, Salamipizza: 18 CHF..
zululu schrieb:> ...die Deutschen unterschaetzen die Kosten hier und die Schweizer Firmen> wissen das und nutzen das aus..>> zB 0.5l Bier, Nordwestschweiz: 5CHF, Salamipizza: 18 CHF..
Darum geht man als Tourist halt auch woanders hin. Dort Leben nur wenns
Gehalt auch angepasst ist. Dann gibts keine Probleme.
35 Std.-Woche klingt nach IGM-Disneyland. Das ist nur schwer zu toppen,
und schon gar nicht von schweizerischen Unternehmen die heutzutage noch
Deutsche einstellen, weil sie halt den billigsten Jakob aus der EU
suchen. Selbst wenn man als Ingenieur zu 99 % wohl mehr als die 35 h
auch im IGM-Disneyland arbeiten muss, wird ja alles auf das Zeitkonto
gebucht und es geht nix verloren.
Die Schweiz nur, wenn einem die Landschaft reizt.
MR schrieb:> Angebot Schweiz Kanton Freiburg:> Brutto: 83.000 CHF (42 Std.-Woche)
Da versucht dich einer massiv zu verarschen, das Angebot ist ein Witz.
Gott sei dank gibt es für die Schweiz eine verlässliche Datenbank für
Löhne, die direkt auf den Steuerdaten basiert:
http://www.lohnrechner.bfs.admin.ch/Pages/SalariumWizard.aspx
Mit folgenden Angaben:
Branche: 28..Maschinenbau
Region: Espace Mittelland (BE, FR, SO, NE, JU)
Tätigkeit: 30..Planen, konstruieren, zeichnen, gestalten
Anforderungsniveau: Selbständige und qualifizierte Arbeiten
Stellung: Ohne Kaderfunktion
Arbeitszeit: 42.00
Ausbildung: Universitäre Hochschule (UNI, ETH)
Alter: 29
Dienstjahre: 0
Aufenthaltsstatus: Aufenthaltsbewilligung (Kat. B)
Unternehmensgrösse: 20 - 49 Beschäftigte
Auszahlung: 12 Monatslöhne
Sonderzahlungen: Nein
Stunden / Monatslohn: Monatslohn
lag 2010 das Median Einkommen bei 84876 und das 75% Quartil bei
94632Sfr. Die Daten sind 4 Jahre alt, mit (angenommenen)
durchschnittlich 2% Lohnsteigerung seit dem liegt das Median Einkommen
heute bei ~ 92k und für 75% Quartil bei 103k. Ich würde mit 110k in die
Verhandlung einsteigen und mich dann auf max 100k runterhandeln lassen.
Du kannst ja mal die Angaben an deine exakten Daten anpassen
(Branche/Firmengröße/Aufgaben) und dann posten was dabei raus kommt.
jürgen kabauter schrieb:> Leute, Was kann ein Dipl Inf mit 5 J. BE in Zürich 2014 verlangen?
Das kommt sehr darauf an, was Du machst und wo Du es machst. Der
Bankensektor ist für INF nach wie vor die erste Adresse. Mit der nötigen
Erfahrung kannst Du dort bis 160.000 Franken bekommen, in
Kaderfunktionen noch mehr. Du wirst aber mit 5 Jahren kein Kaderfunktion
bekommen, wenn Du kein Schweizer bist und Dich erst orientieren musst.
Eine Informatikerstelle kannst Du u.U. auch nicht okupieren, weil Du
vielleichts eher in der Elektrotechnik zuhause bist, nehme ich an.
Elektronikbranche ist in der SChweiz schwach besetzt, dort herrscht kaum
Ingenieurmangel. Dort musst Du eher mit 140.000 oder 120.000 Vorlieb
nehmen. Ich gehe aber davon aus, dass momentan es schwer sein wird,
etwas zu finden, weil auch in der Schweiz kein boom ist und der Eurokurs
so gut steht, dass jeder glaubt, er kann preiswert Deutsche locken.
Rolf S. schrieb:> Elektronikbranche ist in der SChweiz schwach besetzt, dort herrscht kaum> Ingenieurmangel. Dort musst Du eher mit 140.000 oder 120.000 Vorlieb> nehmen. Ich gehe aber davon aus, dass momentan es schwer sein wird,> etwas zu finden, weil auch in der Schweiz kein boom ist und der Eurokurs> so gut steht, dass jeder glaubt, er kann preiswert Deutsche locken.
oder billige Franzosen, wie mich. Habe in Deutschland Elektrotechnik
studiert und arbeite derzeit noch hier. Komme ursprünglich aus dem Raum
Lyon. Ich werde ab dem 1. Dezember in Genf arbeiten. Ich habe ein Uni
Diplom und 8 Jahre BE, ich bekomme in Genf 105k CHF. Manch einer wird
sagen, das wäre nicht so viel, nur für uns Franzosen ist es das. Die
Einkommensteuern sind in Frankreich nämlich niedriger als in
Deutschland, lediglich die Sozialabgaben sind in F recht hoch, diese
zahlt man aber nicht, wenn man in der Schweiz arbeitet. So bleiben mir
von dem Gehalt ca. 5000 Euro netto übrig, ohne Kinder, unverheiratet.
Mit wäre es noch mal deutlich mehr. Wenn man 30 km von Genf entfernt
wohnt, hat man es mit sehr günstigen Immobilienpreisen (Franzosen kaufen
eher, als zu mieten) zu tun. Derzeit arbeite ich noch bei einem großen
Mittelständler am Bodensee und habe bei Stk1. ca. 3300 netto. Häuser und
Wohnungen hier sind aber erheblich teurer. Normale Arbeitnehmer 30 km
von der Grenze zu Genf entfernt liegen irgendwo bei 1000-1500 Euro
netto, 2000 ist da schon ein Top Gehalt. Leute wie Verkäufer, Arbeiter
in Klitschen und Co. sind froh wenn sie 1000 Euro netto am Monatsende
bekommen (Mindestlohn in F). Daher die billigen Preise.
Es gibt daher dort nicht wenige Grenzgänger, die arbeiten z.B. als
gelernte Elektriker als Bauhandlanger in Genf, weil sie so auf bis zu
2500 Euro netto im Monat kommen. In der CH fast ein Niedriglohn, in
dieser französischen Region aber reicht das für ein mittelständisches
Leben mit Auto, Eigenheim, Urlaube und Co.
So gesehen sind die rund 5k netto dort ein richtiges Vermögen. Häuser
aus den 70ern, die nach einer normalen Bezugsrenovierung bewohnbar sind,
fangen ab 100k an, schöne Objekte mit großem Grund kosten ca. 200k Euro.
Für 150k wird man im Normalfall auch schon fündig. In meiner derzeitigen
Region kann ich dafür bestenfalls eine schrottige 3 Zimmer Wohnung
erwerben, oder eine ordentliche 2 Zimmer Wohnung.
Hier in Deutschland müsste ich schon 100k+ Euro verdienen um das selbe
netto zu haben, das gibt es aber als normaler Entwickler nicht. Außerdem
sind hier in der Gegend einfach die Preise viel höher. So gesehen
bräuchte ich wohl 150k Euro, um effektiv die selbe Kaufkraft zu haben.
Daher ist das für mich eine Top Bezahlung.
Laut lohnrechner.ch liegt mein Gehalt etwas unter dem Durchschnitt
bezogen auf mein Profil. Bezogen auf diese französische Region ist es
aber ein absolutes Top Gehalt.
Interessanter Beitrag. Ich habe mal in Frankreich gearbeitet und fand
das ebenfalls ziemlich teuer dort. Meine EKST habe ich allerdings in D
gezahlt, obwohl die Firma in Frankreich war.
Mich würde generell interessieren, wie Du von 105k Franken auf 5k netto
kommen wills.
Wenn du keine Sozi zahlen musst, dann fällt doch aber die Sozi in der
Schweiz an, oder?
Sehr aufschlussreicher Artikel dazu, wenn auch ohne Zahlenbeispiel:
http://www.connexion-emploi.com/de/a/stefan-engler-steuerberater-wir-sind-in-frankreich-vor-allem-als-qualizierte-buchhalter-taetig
Von Leuten aus dem Dreiländereck hört man sehr häufig den Spruch:
Arbeiten in der Schweiz, Leben in Frankreich und Einkaufen in
Deutschland. Auf sein hohes Nettogehalt kommt er wie folgt:
Schweiz: Niedrige Sozialabgaben, niedrige Steuern, hohe Miet &
Lebensmittel
D: mittlere Sozialabgaben, hohe EK-Steuer, mittlere Miete, billige
Lebensmittel
F: hohe Sozialabgaben, niedrige EKS, geringe Miete/Grundstückspreise,
mittlere Lebensmittel
Er arbeitet daher in der Schweiz und zahlt nur geringe Sozialabgaben und
4-5% EKS, wohnen in F, wo er keine Sozialabgaben mehr hat und die EKS in
der Schweiz auf die niedrige EKS in F angerechnet wird. Die Leute im
Dreiländereck gehen noch in D einkaufen und senken so noch mal die
Lebenshaltungskosten.
Kire L. schrieb:> Er arbeitet daher in der Schweiz und zahlt nur geringe Sozialabgaben und> 4-5% EKS, wohnen in F, wo er keine Sozialabgaben mehr hat und die EKS in> der Schweiz auf die niedrige EKS in F angerechnet wird. Die Leute im> Dreiländereck gehen noch in D einkaufen und senken so noch mal die> Lebenshaltungskosten.
so ist es. Hoch sind in Frankreich die Sozialabgaben, die
Einkommensteuern sind weitaus niedriger. Wer des französischen mächtig
ist, kann sich eines französischen Brutto-Netto Rechners bedienen
http://www3.finances.gouv.fr/calcul_impot/2014/simplifie/
wer nur ein Gehalt von einem schweizer Arbeitgeber erhält, muss
eingeben:
Familienstand, C für unverheiratet:
Célibataire (ou vivant en union libre). Ist man verheiratet und hat
Kinder, senkt das noch mal die Steuerlast. Aber in diesem Beispiel mal
ganz einfach, also "C" angeben.
Dann Geburtsjahr: Vos années de naissance : Déclarant 1 (4 chiffres)
"VOS REVENUES" Einkommen:
und nun in Feld 1AJ das Gehalt aus der Schweiz abzüglich schweizer
Sozialabgaben und Basiskrankenversicherung eingeben:
Indiquez vos seuls revenus d'activité
(salaires, droits d'auteur, avantages en nature et indemnités
journalières) 1AJ
dann ganz unten auf "valider" klicken, dann kommen die Steuern raus.
Schweizer Sozialabgaben: dafür gibt es hier einen Rechner, der zumindest
gute Anhaltspunkte liefert. Allerdings unterscheiden sich BVG, NBUV und
KTG von Arbeitgeber zu Arbeitgeber. So grob passt es aber. Dazu kommt
noch eine Krankenversicherung, ab ca. 300 Euro gibt es Versicherungen wo
man in der Schweiz und in Frankreich versichert ist:
www.lohncomputer.ch, dort keinen Kanton eingeben, sondern "Grenzgänger"
die Quellensteuer wird auf die französische Einkommensteuer angerechnet.
Für meinen Fall: 105k CHF, macht 8750 pro Monat. Ergibt laut lohnrechner
ch als Grenzgänger:
ca. 5900 Euro. Dazu addiert man die Quellensteuer von ca. 320 Euro und
zieht gleichzeitig die Kosten für die KV ab, die in etwa auch so viel
beträgt, heißt also 5900 Euro, die man als Brutto in Frankreich
versteuern muss.
5900 mal 12 gibt man nun in obigem Rechner in Feld 1AJ ein.
Oder wer selbst rechnen will:
Werbungskosten: in Frankreich pauschal 10% vom Brutto, ohne Belege. Wer
mehr hat, muss es belegen.
Netto aus der Schweiz: 5900*12 = 70800
Werbungskosten (10% pauschal) = 70800
zu versteuerndes Einkommen: 63720
die Steuer kann man sehr leicht von Hand ausrechnen in Frankreich, weil
es nur Stufentarife gibt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Einkommensteuer_(Frankreich)#Einkommensteuertarif
macht in meinem Fall ca. 12000 Euro Steuern pro Jahr, 1000 pro Monat.
5900 werden mir aus der Schweiz künftig überwiesen inkl.
Krankenversicherung, abzüglich 1000 Euro Steuern in Frankreich, macht
das 4900 Euro netto. In meinem Fall etwas mehr, da einige Abgaben (s.o.)
bei meinem Arbeitgeber etwas geringer sind. Also knapp 5000 Euro netto.
Des weiteren ist die Altersabsicherung besser, da man das schweizer
Umlagesystem hat, plus den Pensionsfond, welcher Kapital basiert ist.
Für 5000 Euro netto + Privatrente müsste ich in Deutschland auf jeden
Fall über 100k Euro Brutto verdienen. Das bekomme ich als Entwickler
wohl nirgends. Daher ist das Gehalt auf den ersten Blick für schweizer
Verhältnisse ausbaufähig, in Frankreich in der Region zwischen Lyon und
Genf, ist das aber ein Vermögen. Meine Freundin die schon in der Region
lebt und als Erzieherin arbeitet, hat ein Netto von ca. 3000 Euro.
Zusammen haben wir 8k netto, da kann man sich mit einigen Jahren sparen
schon eine halbe Stunde von der Grenze entfernt ein schönes Haus kaufen
ohne Schulden machen zu müssen. Das kann die Führungskraft in Zürich mit
160k nicht (bezogen auf 30 min Auto von Zürich entfernt).
Risikofaktoren: wenn der Euro steigen sollte, hat man natürlich weniger.
Selbst wenn es bis dahin "nur" noch 4k netto sein sollten, ist das mehr
als in Ordnung. Bis dahin bin ich vielleicht auch verheiratet und habe
Kinder, dann zahle ich noch weniger Steuern und besitze schon ein
schuldenfreies Haus.
Außerdem ist der Kündigungsschutz in der Schweiz halt nicht so stark wie
in Deutschland.
Hallo,
wisst ihr was ich mit folgenden Eigenschaften Pi mal Daumen im Raum
Ostschweiz bekommen könnte:
Abschluss: Bachelor DHBW (Elektrotechnik)
Berufserfahrung: 4J (Hardwareentwicklung)
Vielen Dank im Voraus.
markus
Salarium spuckt aus
Mediane
25 % bei ca. 6500 x 12 = 78.000 CHF
50 % bei ca. 7200 x 12 = 86.000 CHF
75 % bei ca. 8400 x 12 = 108.000 CHF
Erscheint etwas niedrig für meinen Geschmack aber mit UNi in den
Filtereinstellungen wird es vermutlich mehr. Ich ziele mit ein Jahr
weniger Erfahrung auf die Spanne von 100.000 - 120.000 (je nach
Firmengröße und Job) als Entwicklungsingenieur Mechanik, wurde mir von
einigen Jobvermittlern bereits als realistisch bestätigt. Allerdings
Region Mittelland und Mechanik, nicht Elektronik.
markus schrieb:> wisst ihr was ich mit folgenden Eigenschaften Pi mal Daumen im Raum> Ostschweiz
Ostschweiz ist deutlich schlechter bezahlt als Mittelland, dafür aber
auch tiefere Kosten.
Rene H. schrieb:> Ostschweiz ist deutlich schlechter bezahlt als Mittelland, dafür aber> auch tiefere Kosten.
Den Pulk an technischen Stellen findest Du hauptsächlich in den
Zentren/Agglomerationen (Zürich, Bern-Biel-Neuenburg und Lausanne-Genf).
Wenn Du also unbedingt in der Ostschweiz arbeiten willst, darf das
monetäre nicht an erster Stelle stehen.
Danke für eure Antworten!
Für mich kommt aus persönlichen Gründen nur die Ostschweiz in Frage.
In die Schweiz wechseln wollte ich eigentlich nur wenn ich ca.
8000-8500CHF pro Monat bekommen würde.
Das sollte in dem Fall ja eigentlich im Bereich des Möglichen sein oder?
markus schrieb:> In die Schweiz wechseln wollte ich eigentlich nur wenn ich ca.> 8000-8500CHF pro Monat bekommen würde.> Das sollte in dem Fall ja eigentlich im Bereich des Möglichen sein oder?
Brutto od netto? Kenntnisse? Abschluss?
markus schrieb:> 8000-8500CHF pro Monat bekommen würde.
*12 ja, *13 nein. Darum verstehe ich auch nicht warum immer
Monatsgehälter und nicht Jahresgehälter verglichen werden. Aber selbst
Salarium machts nicht...
markus schrieb:> verstehe ich deine Rechnung richtig, dass du meinst, dass eigentlich:>> 12 * 8250 CHF = 99000 CHF>> --> 99000 CHF / 13 = 7615 CHF> Brutto monatlich übrig bleiben?>> Ich meinte eigentlich monatlich 8000-8500 CHF + 13. Monatsgehalt.> Ist das unrealistisch?
Übrig bleiben ist gut, von Brutto ist ja noch nix abgezogen :-) Aber
genau das meinte ich.
Ich hatte nach 4 Jahren BE (etwa 3 Jahre her) im Raum Zürich als
Hardware/Embedded-Software Entwickler CHF 91000. War bestimmt nicht
überbezahlt aber durchaus im Rahmen.
Schlussendlich hängts aber natürlich von der Firma ab und wie fest sie
dich wirklich wollen und ob du genau das mitbringst was sie suchen resp.
ob sie sonst niemand finden. 13*8250 schätze ich aber als zu hoch ein.
Auch die Erwartung von sachse88 finde ich zu hoch, sein Jobvermittler
wollte ihn wohl ein bisschen locken ;-)
Oh ok, ich dachte wirklich, dass ich mindestens 13x 8000 CHF brutto
bekommen könnte.
Wie hat sich dein Gehalt denn in den letzten 3 Jahren entwickelt wenn
man fragen darf? Habe hier mal gelesen, dass eine Erhöhung nur durch
Firmenwechsel möglich ist. Ist das wahr?
Der Vorteil der Nicht-Zentren sind die tieferen Mietkosten. Waehrend man
in Zuerich schnell mal 3000Fr pro Monat fuer eine Wohnung zahlen muss,
gibt's dasselbe weiter weg fuer die Haelfte.
Kuezlich wurden ein paar Wohnungsvermieter wegen Wucher festgenommen.
1200 Fr fuer ein kaltes fensterloses Loch von 20m^2. Etagentoilette, und
kein Strom, kaputt....
Momentan geht in der Schweiz nicht viel. Die erwarten, dass sie wegen
des günstigen Kurse billige Deutsche bekommen, worauf sich einige auch
einlassen. Wenn sich der Kurs wieder normaliesiert, ist man im
Hintertreffen.
>>markus (Gast)>>Datum: 29.10.2015 13:00>>Oh ok, ich dachte wirklich, dass ich mindestens 13x 8000 CHF brutto>>bekommen könnte.
in der Ostschweiz bist damit ohne Führungsverantwortung etwas über dem
durchschnitt mit 4j BE... mit etwas glück vielleicht...
gruss ein Ostschweizer
Zilp Z. schrieb:> Der Vorteil der Nicht-Zentren sind die tieferen Mietkosten. Waehrend man> in Zuerich schnell mal 3000Fr pro Monat fuer eine Wohnung zahlen muss,> gibt's dasselbe weiter weg fuer die Haelfte.
Ebenso ist das der große Vorteil der Grenznähe. Als kinderloses Paar wo
beide gut verdienen oder als gut verdiender Single ist es besser wegen
der Steuer in der Schweiz zu leben. Hat man nach einigen Jahren Schweiz
einiges auf der hohen Kante, kann man nach Deutschland oder Österreich
ziehen und sich mit wenig Kredit eine Immobilie zulegen, die in der
Schweiz unerschwinglich wäre. Mit Stk3, Kindergeld, den tiefen deutschen
Kinderbetreuungskosten und kostenlosen Mitversicherung der Kinder in der
GKV und den viel geringeren Immobilienpreisen ist
Deutschland/Österreich trotz der höheren Steuern ganz attraktiv.
Zilp Z. schrieb:> Kuezlich wurden ein paar Wohnungsvermieter wegen Wucher festgenommen.> 1200 Fr fuer ein kaltes fensterloses Loch von 20m^2. Etagentoilette, und> kein Strom, kaputt....
Wenn Du die Hintergründe etwas verfolgt hättest wüsstest Du: Als Eng.,
der eine Stelle für 8K sucht, bist Du nicht in der Not-Situation, dass
Du Dich derart ausnutzen lassen must.
Und ja fuer ein Haus bezahlt man auch Steuern. Das nennt sich dann
Eigenmietwert. Der ist ist etwa entsprechend der Miete, die ein solches
Objekt erbringen wuerde. Dieser Eigenmietwert wird dem Einkommen
zugeschlagen und auch so versteuert. Das ergibt dann ein zusaetzliches
Einkommen von zB 30000, welches den Steuersatz in der Progression
hochtreibt. Dh als Hausbesitzer gilt man automatisch als Reicher, im
Fokus der Sozis, zum Auspluendern freigegeben.
markus schrieb:> 8000-8500CHF pro Monat bekommen würde.
Das ist realistisch..... Wenn Du etwas weiter fährst, Winterthur zum
Beispiel dürften noch mehr drin sein.
Oder D. schrieb:> Und ja fuer ein Haus bezahlt man auch Steuern. Das nennt sich dann> Eigenmietwert. Der ist ist etwa entsprechend der Miete, die ein solches> Objekt erbringen wuerde. Dieser Eigenmietwert wird dem Einkommen> zugeschlagen und auch so versteuert. Das ergibt dann ein zusaetzliches> Einkommen von zB 30000, welches den Steuersatz in der Progression> hochtreibt. Dh als Hausbesitzer gilt man automatisch als Reicher, im> Fokus der Sozis, zum Auspluendern freigegeben.
Ja, deswegen zahlt man sein Haus in der Schweiz auch nicht ab.
Rene H. schrieb:> Das ist realistisch..... Wenn Du etwas weiter fährst, Winterthur zum> Beispiel dürften noch mehr drin sein.
Super, danke für die Antwort! D.h. mit 110k mit 13. Gehalt in die
Verhandlung reingehen und bei >=100k rauskommen müsste in Ordnung gehen?
markus schrieb:> Super, danke für die Antwort! D.h. mit 110k mit 13. Gehalt in die> Verhandlung reingehen und bei >=100k rauskommen müsste in Ordnung gehen?
Ich würde sagen, das kann klappen. Ist aber dann schon das obere Ende.
Oder D. schrieb:>> Ja, deswegen zahlt man sein Haus in der Schweiz auch nicht ab.>> Starke Lobby .. Wie subventioniere ich die Banken ...
Nein, da steckt keine Bankensubvention dahinter. Es lediglich ein
anderes Konzept als in Deutschland (das in Deutschland finde ich
persönlich besser).
Früher liess sich die Hypothekschuld an den Steuern abziehen (kann man
heute noch). Um da etwas mehr Gerechtigkeit gegenüber Mietern zu finden,
hat man den Eigenmietwert eingeführt. Das hat nichts mit "vermögend" zu
tun oder den Sozis oder irgendwelchen politischen Gedanken.
Franzose schrieb:> Hier in Deutschland müsste ich schon 100k+ Euro verdienen um das selbe> netto zu haben, das gibt es aber als normaler Entwickler nicht
Dann hast Du Deinen Vorteil aber gut genutzt, oder? Ich nehme an, dort
wird nur Französisch gesprochen? Ich hatte das in der Schweiz in der
Schule, bin aber nicht so firm damit.
Mich hat es ja nun auch wieder nach Deutschland verschlagen, aber ich
habe jetzt einen Job, der mich ab und an wieder nach hause trägt.
>> Starke Lobby .. Wie subventioniere ich die Banken ...>Nein, da steckt keine Bankensubvention dahinter. Es lediglich ein
anderes Konzept als in Deutschland (das in Deutschland finde ich
persönlich besser).
>Früher liess sich die Hypothekschuld an den Steuern abziehen (kann man
heute noch). Um da etwas mehr Gerechtigkeit gegenüber Mietern zu finden,
hat man den Eigenmietwert eingeführt. Das hat nichts mit "vermögend" zu
tun oder den Sozis oder irgendwelchen politischen Gedanken.
Natuerlich ist das Eigenmietwert System Subvention fuer die Banken.
Ich muss Schulden haben, sprich das Haus nicht abzahlen, um den
Eigenmietwert zu canceln. Falls ich das Geld zum Abzahlen aber habe,
habe ich das grad nochmals bei der Bank. Die Bank hat also meine
Schulden und mein Vermoegen, welche sich aufheben koennten, und kassiert
fuer beides.
Alternativ waere auch die Option, Schulden nicht abzugsberechtig zu
haben.
Dann wuerden die Schulden abbezahlt, oder zumindest bevorzugt abbezahlt.
Welche Gerechtigkeit gegenueber den Mietern ? Die haben den Vorteil
nicht Sparen zu muessen. Und koennen Sozialleistungen beziehen, welche
Hausbesitzern verwehrt sind. Der Eigenmietwert ist eine Erfindung der
Sozis, um die Reichen abzureissen. Gerechtigkeit ... pffft.
Oder D. schrieb:> Natuerlich ist das Eigenmietwert System Subvention fuer die Banken.> Ich muss Schulden haben, sprich das Haus nicht abzahlen, um den> Eigenmietwert zu canceln.
Nein, sorry, stimmt nicht. Vor der Einführung des Eigenmietwertes war es
genau so. Man bezahlt in der Schweiz kein Haus ab. Jeder der das macht,
war und ist ein Idiot. Du argumentierst mit einem Tatbestand der schon
immer so war für etwas was als Ausgleich dient!
Oder D. schrieb:> Welche Gerechtigkeit gegenueber den Mietern ? Die haben den Vorteil> nicht Sparen zu muessen.lol selten so gelacht. Wenn man in der Schweiz nichts auf der Kante
hat, hat man früher oder später ein ernsthaftes Problem (Zahnarzt,
Umzug, Krankenkasse etc.).
Oder D. schrieb:> Und koennen Sozialleistungen beziehen, welche> Hausbesitzern verwehrt sind.
Du vermischt da etwas. Sozialleistungen gibt es erst, wenn das Vermögen
abgebaut ist und das ist auch in Ordnung so. Auch hier ist nichts
politisches und keine Lobby zu sehen! Es wäre auch nicht gerecht, wenn
Blocher mit einem Vermögen von 0 ;-) Sozialhilfe bezieht. Nö......
Grüsse,
René
>>Welche Gerechtigkeit gegenueber den Mietern ? Die haben den Vorteil>>nicht Sparen zu muessen. Und koennen Sozialleistungen beziehen, welche>>Hausbesitzern verwehrt sind. Der Eigenmietwert ist eine Erfindung der>>Sozis, um die Reichen abzureissen. Gerechtigkeit ... pffft.
Blödsinn...
1) Das System, das ein Eigenmietwert versteuert werden muss, und im
Gegensatz dazu aber Hypo-zinsen UND Werterhaltende Investitionen (neue
Waschmaschine/Haustüre/Rasenmäher) von der Steuer abgezogen werden
können lies lange viele Hausbesitzer profitieren. Als die Zinsen zu
Spitzenzeiten noch bei 8% lagen, haben diese massiv profitiert...
2) Mit dem Eigenmietwert werden die Reichen gegenüber den normalen
Hausbesitzer eindeutig Beteiligte, da der Eigenmietwert erstens nur
70%-80% der zu erwarteten Miete beträgt, und zweitens gegen oben
begrenzt ist. Die Abzüge sind aber nicht begrenzt... Also wennschon die
bösen Neo-liberalen, nicht die Sozis, wenn du schon in Schubladen denken
willst... nicht umsonst ist er Hauseigentürmerverband HEV gegen die
Abschaffung des Eigenmietwertes (zumindest wenn dann auch die
Abzugsmöglichkeiten abgeschafft werden...)
Aha. Maximale Kohle. Gibt's fuer maximalen Einsatz. Etwas pokern ...
erst mal sicherstellen, dass du mehr arbeiten willst als jeder
Mitbewerber. Unbezahlte Ueberzeit.. 60 Stunden pro Woche, kein Problem.
Etwas ultradringendes, zB eine Auslieferung, .. klar ich komm am
Wochenende.
Vielleicht 110k ?
Von nem ehem. Kommilitonen hörte ich, dass er dem typischen Schwizer-Job
macht: IT/Consulting in der Finanzbranche mit Anfang 30, auch normal ein
Diplom, über ein Projekt in die CH gekommen; nun einige Jahre Erfahrung.
Hat um die 110 -120k CHF fix + plus 10-20k CHF Bonus (dürft mich nicht
festnageln wo hat er mir so erzählt...)
Das muss ja bei dir Timo drinliegen als Projektleiter oder?
TImo schrieb:> Hi ich Dipl.-Ing hab eine gute Stelle als Projektleiter im Bereich> Gerätebau gefunden.>> Was kann ich den dafür verlangen? Irgendjemand eine Idee?
klausi schrieb:> Hat um die 110 -120k CHF fix + plus 10-20k CHF Bonus (dürft mich nicht> festnageln wo hat er mir so erzählt...)
Das kann hinkommen. 120k sind ein tpyischer GRenzwert für akademische
Berufe. Sind wie hier die 60k. Mittlerweile hat der Franken aber so
dermaßen verändert, dass die Firmen extrem zurückhaltend sind.