Hallo miteinander,
welche Charaktereigenschaften braucht man bzw. sollte man sich an-
trainieren um beruflich weiter zu kommen? Sollte man z.B. besonders
arrogant, hinterhältig, lügnerisch, autoritärer sein oder vielleicht
einfühlsam, freundlich, hilfsbereit, zuvorkommend? Auf wen sollte man
diese Charaktereigenschaften ausüben?
Welche anderen Eigenschaften, die man beeinflussen kann, müsste man
noch anpassen und wie? Z.B. Bekleidung, Auftreten, Image, Auto, ... .
Vielleicht könntet Ihr auch die Fragen umgekehrt beantworten, welche
Eigenschaften sollte man sich abgewöhnen?
Kennt Ihr gute oder schlechte Vorbilder?
Was wäre der einfachste Weg zum Ziel?
Ausgangssituation Technischer Angestellter (z.B. Techniker, Meister,
Ingenieur) in einem Unternehmen.
Hauptziel ist es beruflich weiter zu kommen, dass heißt höheres Gehalt
und eine leitende Position. Ob man, durch seinen Auftritt, sein Ansehen
verliert ist erstmal nebensächlich.
P.S.: Sollte dieser Thread bereits sehr lang sein und Ihr wollt nicht
alles durchlesen, dann schreibt einfach Eure Gedanken hintendran.
Softskills, funktioniertes Fachwissen, Bekleidung, Auftreten, Image,
Auto
Es gibt nicht ein Attribut was zum Erfolg führt! Das Gesamtpaket muss
passen.
Soziopathen sind beruflich häufig sehr erfolgreich. Wer sich mit
dem Thema gründlich auseinandersetzt, der wird vieles davon für
sein eigenes Verhalten übernehmen können und davon profitieren.
Masterkiller schrieb:> In was für Zeiten leben wir bloß, wenn jemand so ein abnormes Thema> eröffnet.
Was ist da abnorm? Die Frage kommt in diesem Forum, wie so viele andere
Fragen auch, ja öfter vor.
Stete Neugier, Motivation, halbwegs ordentlich, sagen können, wenn was
nicht passt und auch mal nein sagen.
Und gut mit den Kollegen können. Wen interessiert dann schon ein Auto
oder Kleidung (einhalten von Mindeststandards vorausgesetzt).
Was bringt dich bei einer frau weiter?
Gutes aussehen,
Sympathisches äusseres,
redseligkeit,
schlagfertigkeit,
Selbstbewustsein,
Intelligenz,
Witz,
Menschenfreund,
Robustheit,
Belastbarkeit,
Etwas fachwissen,
Die möglichkeit eines wechsels,
Stärke,
Gesundheit,
Nehmerqualität,
Durchhaltevermögen,
Eine wohlklingende stimme,
Gute figur,
keine offensichtlichen handikaps,
....eingewachsene zähennägel sind ok,
....schräge zähne, nogo
kondition,
Positive ausstrahlung
passend angezogen,
diplomatie
.
.
.
das übliche halt.
wenn fliegen kannst wie supermän is och net verkehrt.
wenn das oder einiges davon hast,
Kannste im leben in unserer gesellschaft nicht scheitern.
Ausser, du ruinierst deine gesundheit oder wirst alt und schwach, dann
wirste auf seite geschoben.
Ach ja,
schauspielkunst,
ist auch nicht verkehrt.
charakterzüge sind überbewertet.
was bringt einer hyjäne ein guter oder schlechter charakter,wenn das
hippo brüllt?
Eine hyäne, die sich aufspielt wird weggeputzt. Eine die malocht, wird
geduldet.
ein stattliches fettes hippo sagt an unabhängig von seinem charrakter.
Ach ja,
schauspielkunst,
ist auch nicht verkehrt.
charakterzüge sind überbewertet.
was bringt einer hyjäne ein guter oder schlechter charakter,wenn das
hippo brüllt?
Eine hyäne, die sich aufspielt wird weggeputzt. Eine die malocht, wird
geduldet.
ein stattliches fettes hippo sagt an unabhängig von seinem charrakter.
Nemesis schrieb:> Nutze die dunkle Seite der Macht.
Er soll in die Politik?
Dietmar schrieb:> Troll
Dann such dir doch eine Brücke...
Es gibt leider nur einen halbwegs zuverlässigen Weg weiter zu kommen. Du
musst ein komplettes Arschloch sein. Traurig, aber Realität.
Eigenschaftssucher schrieb:> Vielleicht könntet Ihr auch die Fragen umgekehrt beantworten, welche> Eigenschaften sollte man sich abgewöhnen?
Solche Fragen zu stellen!
Eigenschaftssucher schrieb:> Hauptziel ist es beruflich weiter zu kommen, dass heißt höheres Gehalt> und eine leitende Position. Ob man, durch seinen Auftritt, sein Ansehen> verliert ist erstmal nebensächlich.
Einmal Arschloch, immer Arschloch?
>> P.S.: Sollte dieser Thread bereits sehr lang sein und Ihr wollt nicht> alles durchlesen, dann schreibt einfach Eure Gedanken hintendran.
Habe ich eben getan!
Ingenieur schrieb:> Häufig erfolgreich ist, wer nach unten tritt und nach oben buckelt.
Wenn die, die "unten" sind und nach denen getreten wird,
auch ein Rückgrat besitzen, dann
hat es sich "ausgebuckelt", und zwar schneller, als Du denkst!
Die einzige Überholspur zum Erfolg ist Networking. Man muss genügend
Leute bequatschen! Arbeitgeber sind nämlich durchaus ziemlich schlau.
Sie wissen wie sie herausfinden, wer trickst. Trickser und Zocker gibt
es viele. Genau deshalb muss man möglichst viele Kontakte suchen.
Irgendwann steht schon ein Dummer auf, jemand der darauf reinfällt.
Da könnte man sich fragen, ob es sinnvoll ist Arbeitgeber als Ziel zu
haben. Da muss man jeden einzeln kontaktieren und versuchen einen
"Profi" abzuzocken. Viel effizienter ist es eine große dumme Masse
abzuzocken. Schau mal nach "Geld mit e-books"
Reinhard S. schrieb:> Stete Neugier, Motivation, halbwegs ordentlich, sagen können, wenn was> nicht passt und auch mal nein sagen.Fpga K. schrieb:> Verlässlichkeit, Empathie, Dankbarkeit, Zielstrebigkeit
Kann ich so bestätigen. Dazu kommt noch Höflichkeit. Es gibt tatsächlich
Menschen, die Höflichkeit negativ sehen (Und es dann "Arschkriechen")
nennen.
hab das jeden Tag schrieb:> - Extremanusdehnung> - kriechen (aufrecht gehen funktioniert nicht!!!)> - lügen> - zu ALLEM JA-sagen
So wird man garantiert nicht im Berufsleben klar kommen.
Eigenschaftssucher schrieb:> Was wäre der einfachste Weg zum Ziel?
der "einfachste" Weg ist oft nicht der, der zum gewünschten Ziel führt.
Oft ist es eher der schwierige, steinige Weg.
Was ist z.B. der "einfachste" Weg, um in 100 Tagen zum Nichtraucher zu
werden: dass dich jemand für 100 Tage in ein Zimmer einsperrt, und dir
Essen&Trinken (und keine Zigaretten) vorgibt, oder dass du dich 100 Tage
selbst disziplinierst, und 100 Tage keine Zigarette anfasst?
Jetzt argumentier nicht mit: Naja, dann bin ich halt 100 Tage bei
Vollpension eingesperrt, das ist ja klasse. Bedenke, du musst deine
bisherigen Verpflichtungen (beruflich etc) weiterhin nachkommen, und das
(zuvor) organisiert haben, dass alles weitergeht wie bisher (incl. der
Essens-Verpflegung). Na, ist das Einsperren immer noch "einfacher"? Oder
doch die Selbst-Disziplin?
Ingenieur schrieb:> Häufig erfolgreich ist, wer nach unten tritt und nach oben buckelt.
Reicht nur für Kappo-posten!
Am besten fährt man anscheined mit den Eigenschaften der dunklen Triade.
Claymore schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> Stete Neugier, Motivation, halbwegs ordentlich, sagen können, wenn was>> nicht passt und auch mal nein sagen.
Funktionseinheiten haben zu funktionieren, ansonsten sind wg.
"systemwidrigen" Verhalten auszutauschen.
> Fpga K. schrieb:>> Verlässlichkeit, Empathie, Dankbarkeit, Zielstrebigkeit>
Typische Dienereigenschaften, damit bleibt man Knecht.
> Kann ich so bestätigen. Dazu kommt noch Höflichkeit. Es gibt tatsächlich> Menschen, die Höflichkeit negativ sehen (Und es dann "Arschkriechen")> nennen.
Falschheit, kann man auch hinter Höflichkeit verstecken.
> hab das jeden Tag schrieb:>> - Extremanusdehnung>> - kriechen (aufrecht gehen funktioniert nicht!!!)>> - lügen>> - zu ALLEM JA-sagen>> So wird man garantiert nicht im Berufsleben klar kommen.
Doch, zumindestens übersteht man die meisten Runden damit.
Nach dem Spruch: "Kommt Zeit, kommt Rat!"
Cha-woma M. schrieb:> Funktionseinheiten haben zu funktionieren, ansonsten sind wg.> "systemwidrigen" Verhalten auszutauschen.
Und sie funktionieren nicht, wenn sie nicht ihre Meinung vertreten
können.
Cha-woma M. schrieb:> Typische Dienereigenschaften, damit bleibt man Knecht.
Nein, typische Eigenschaften einer starken Persönlichkeit.
Cha-woma M. schrieb:> Doch, zumindestens übersteht man die meisten Runden damit.> Nach dem Spruch: "Kommt Zeit, kommt Rat!"
Jeder Vollidiot kommt irgendwie über die Runden. Hier ging es aber
darum, wie man weiter kommt. Und da kann man ganz klar sagen: So nicht.
Cha-woma M. schrieb:>> Fpga K. schrieb:>>> Verlässlichkeit, Empathie, Dankbarkeit, Zielstrebigkeit>>> Typische Dienereigenschaften, damit bleibt man Knecht.
Nope, das was du hier hier Dienereigenschaften nennst findet man auch
unter den preußischen Tugenden. Frau Dr. Merkel artikulierte zu ihrer
Kanzeranwartschaft auch den damit verbundenden Wunsch "Ihrem Land zu
dienen".
Das hat so garnichts mit Knechtschaft gemein.
Hier mal zum Nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Tugenden#Beispiele_gesamtgesellschaftlicher_Bedeutung
wobei natürlich alle Tugenden pervertiert werden können, also
Arschkriechen als zur Unterwerfung pervertierte Form der Dankbarkeit.
MfG,
Autor schrieb:> Rücksichtlosigkeit (In speziellen Situationen) sowie die Fähigkeit eine> Meinung zu haben und diese zu Vertreten.
So schauts Uhse, Beate.
Im speziellen Fall meines Chef-Chefs: von nix ne Ahnung, zu allem eine
Meinung und Hauptsache Dr.
Vorne hui, hinten pfui.
Schätze, dass er in max. 2 Jahren die Firma wieder (dann nach ca. 4
Jahren) verlässt und einen Scherbenhaufen hinterlässt. Aber die wollen
ja alle Ja-Sager und belogen werden. So gesehen macht er (für sich)
alles richtig.
Welche Charaktereigenschaften hat den Dein Chef und dessen Chef? Ist
Dein Chef FC Bayern-Fan, dann wirst halt auch einer usw.
Wenn Du Deinem Chef in möglichst vielen Dingen ähnlich bist, dann hast
Du gute Karten bei ihm, denn schließlich ist der Chef davon überzeugt:
so wie er es macht, ist's richtig. Wenn sich dann jemand anders verhält,
führt das nur zu Kopfschütteln.
Das halten viele für bescheuert ("Inzucht-Engineering"), aber was
soll's.
Chef einfach tief in den Arsch krichen, wenn man Krank ist Urlaub
einreichen und Überstunden gehören natürlich als einsatz ohne Entgeld
dazu....Wie tief manche echt sinken wollen...
Dietmar schrieb:> Alle fallen auf den Troll herein.
Och, ich finde es recht Interessant welche realitätsferne
Gesellschaftsbilder durch diese Frage zum Vorschein vorkommen.
MfG,
Fpga K. schrieb:> Dietmar schrieb:> Alle fallen auf den Troll herein.>> Och, ich finde es recht Interessant welche realitätsferne> Gesellschaftsbilder durch diese Frage zum Vorschein vorkommen.>> MfG,
Sind doch immer die gleichen fünf Hanseln die da posten.
Trau keinem schrieb:> Wenn Du Deinem Chef in möglichst vielen Dingen ähnlich bist, dann hast> Du gute Karten bei ihm, denn schließlich ist der Chef davon überzeugt:> so wie er es macht, ist's richtig. Wenn sich dann jemand anders verhält,> führt das nur zu Kopfschütteln.
Das kann klappen. Kann aber auch genau falsch sein.
Es kann nämlich sein, dass bei Umstrukturierungen der Bereichsleiter
(der neue oder der alte oder beide) vom jetzigen Cheffe nix hält und den
abserviert.
Da kann es dann schon helfen, wenn in den Management-Lettern der eigene
Name mal fiel (oder besser öfter) mit möglichst Einsparmaßnahmen.
Eigenschaftssucher schrieb:> Hallo miteinander,>> welche Charaktereigenschaften braucht man bzw. sollte man sich an-> trainieren
Charaktereigenschaften kann man sich nicht antrainieren. Als erwachsener
Mensch hat man sie entweder, oder man hat sie nicht. Die Frage ist also
von vornherein falsch gestellt.
Was man trainieren kann, ist Konfliktfähigkeit und
Kooperationsbereitschaft.
> Wenn Du Deinem Chef in möglichst vielen Dingen ähnlich bist, dann hast> Du gute Karten bei ihm, denn schließlich ist der Chef davon überzeugt:> so wie er es macht, ist's richtig. Wenn sich dann jemand anders verhält,> führt das nur zu Kopfschütteln.
Das ist immer wieder interessant: die Mehrheit hier kann sich nur
vorstellen einen Chef zu haben, aber nicht auch zu Chef zu sein.
> vorstellen einen Chef zu haben, aber nicht auch zu Chef zu sein.
80% bleiben unten, also die breite Mehrheit.
1/5 kommt weiter, davon wieder 1/5 weiter, ...
(grobe Schätzung aus eigener Erfahrung)
In flachen Hierarchien gibt es nicht so viele Stufen zum aufsteigen.
"ALLES was Ihr geschrieben habt ist Müll! Denn Ihr habt nicht einmal ein
Mindestmaß an Kompetenz um überhaupt ansatzweise meine Frage vernünftig
beantworten zu können!"
Sollte man so sein oder so werden? Oder doch besser in so:
"Was Ihr da schreibt sind viele gute Argumente, danke, macht weiter so,
ich bin sehr stolz auf Euch."
Gute Vorbilder, für der erste Satz, gibt es in Szenen aus "Partyalarm -
Finger weg von meiner Tochter" oder "Kill the Boss" :)
Was mich noch mehr interessiert ist, wenn man ein technischer
Angestellter unter vielen ist, welche Charaktereigenschaften sollte
man haben oder sich antrainieren (bzw. schauspielern) um weiter zu
kommen?
Könntet Ihr noch was mehr zu den anderen Eigenschaften schreiben. Ich
schätze mal, wenn man mit einem riesigen Spritsaufendem Fahrzeug zur
Arbeit kommt, wirft das kein gutes Licht auf einen.
Welche Macken sollte man sich abgewöhnen? Wenn man Lieder pfeift oder
ganz leise wie eine Maus spricht, dann hat man bestimmt wenige Chancen
auf eine Beförderung.
So kleine Details sind sehr hilfreich.
Eigenschaftssucher schrieb:> welche Charaktereigenschaften sollte> man haben oder sich antrainieren (bzw. schauspielern) um weiter zu> kommen?>> Könntet Ihr noch was mehr zu den anderen Eigenschaften schreiben. Ich> schätze mal, wenn man mit einem riesigen Spritsaufendem Fahrzeug zur> Arbeit kommt, wirft das kein gutes Licht auf einen.
Schliess Dich einer Burschenschaft an, die werden dir solche Fragen gern
beantworten:
https://www.youtube.com/watch?v=QWVnZygH5qE
MfG,
Folgende Charaktereigenschaften haben sich als besonders
erfolgversprechend herausgestellt:
1. Werde Freelancer.
2. Sei völlig von dir und deinen Fähigkeiten überzeugt.
3. Fühle und verkaufe dich als Experte, wenn du im Internet einen (!)
Artikel über ein bestimmtes Thema gelesen oder ein Video auf youtube
dazu gesehen hast. Praktische Erfahrung ist zweitrangig.
4. Nutze dein angelesenes Wissen, um mit Buzzwords um dich zu werfen.
(Besonders wirkungsvoll bei Vorgesetzten ohne technische Expertise, also
z.B. BWLern).
5. Arbeite schnell und viel für einen hohen Stundensatz. Achte dabei
nicht auf Qualität, sondern produziere einen hohen Output. Lass die
dafür vom BWLer ein gutes Arbeitszeugnis ausstellen.
6. Verlasse das Unternehmen, bevor jemand deine miese Softwarequalität
bemerkt und dein fabrizierter Pfusch der Firma um die Ohren fliegt.
Festangestellte sollen deine Bugs fixen.
7. Bewerbe dich mit deinem Arbeitszeugnis aus Punkt 5. beim nächsten
BWLer. Fange wieder bei 2. an.
Entwickler mit Menschenkenntnis schrieb:> Folgende Charaktereigenschaften haben sich als besonders> 5. Arbeite schnell und viel für einen hohen Stundensatz. Achte dabei> nicht auf Qualität, sondern produziere einen hohen Output. Lass die> dafür vom BWLer ein gutes Arbeitszeugnis ausstellen.>> 6. Verlasse das Unternehmen, bevor jemand deine miese Softwarequalität> bemerkt und dein fabrizierter Pfusch der Firma um die Ohren fliegt.> Festangestellte sollen deine Bugs fixen.>> 7. Bewerbe dich mit deinem Arbeitszeugnis aus Punkt 5. beim nächsten> BWLer. Fange wieder bei 2. an.
Nicht schlecht für den Anfang, aber echte Zocker machen es anders. Man
macht es wie du es beschrieben hast, aber danach stellt man ein paar
Rookies von der Hochschule ein, zeigt diesen eben die selben Artikel und
YT Videos und verkauft diese Rookies anschließend als "Young
Professionals" und sich selber natürlich als Senior Principal Managing
Engineer. So kassiert man doppelt ab. Nach und nach bringt man so immer
mehr Rookies in Projekten unter bis man selber nur noch Projekte an Land
zieht, Leute verwaltet UND Geld abzockt :-). Andere für sich arbeiten
lassen, das ist die Kunst. Wer selber für sein Geld arbeiten gehen muss,
ist niemals reich, egal wie viel er verdient.
Entwickler mit Menschenkenntnis schrieb:> Folgende Charaktereigenschaften haben sich als besonders> erfolgversprechend herausgestellt:
Richtig, wenn man völlig unfähig ist, muss man das so machen, um voran
zu kommen. Das Problem ist, dass man so nur in sehr begrenzten Maße
agieren kann, weil man immer verbrannte Erde hinterlässt. Einen
richtigen Hebel wird man nicht erreichen.
Wenn man fähig ist, läuft das so:
1. Werde Unternehmer
2. Sei völlig zu Recht von deinen Fähigkeiten überzeugt
3. Verkaufe dich als der Experte, der du bist
4. Nutze das vorhandene Wissen und Können, um sehr gute Arbeitsqualität
abzuliefern (besonders wirkungsvoll bei Entscheidern mit tiefen
technischen Wissen)
5. Liefere ordentliche Produkte. Lass die Produkte für sich selbst
sprechen.
6. Wenn deine Produkte funktionieren und langlebig sind, ist der
Folgeauftrag garantiert.
7. Zufriedene Kunden empfehlen ein gutes Produkt oder eine ordentlich
arbeitende Firma auch gerne weiter.
8. Verkaufe deinen Laden für absurd viel Geld an einen grossen Konzern,
bevor alle merken, dass da nur heisse Luft drin ist.
- Grad heut wieder sowas gelesen.
Abzocker_1 schrieb:> Nicht schlecht für den Anfang, aber echte Zocker machen es anders. Man> macht es wie du es beschrieben hast, aber danach stellt man ein paar> Rookies von der Hochschule ein, zeigt diesen eben die selben Artikel und> YT Videos und verkauft diese Rookies anschließend als "Young> Professionals" und sich selber natürlich als Senior Principal Managing> Engineer. So kassiert man doppelt ab. Nach und nach bringt man so immer> mehr Rookies in Projekten unter bis man selber nur noch Projekte an Land> zieht, Leute verwaltet UND Geld abzockt :-). Andere für sich arbeiten> lassen, das ist die Kunst. Wer selber für sein Geld arbeiten gehen muss,> ist niemals reich, egal wie viel er verdient.
Das wird nicht funktionieren, da das ganze irgendwann an die Wand fahren
wird, wenn weitere Pfuscher den eigenen Pfusch reparieren sollen.
Nein, der Trick ist, das Unternehmen so rechtzeitig zu verlassen, bevor
der eigene Pfusch auf- und der Firma um die Ohren fliegt. Dann muss man
bereits über alle Berge sein, so kann einen niemand mehr zur
Verantwortung ziehen und andere (Festangestellte) müssen den eigenen
Pfusch fixen. Das Geld und Arbeitszeugnis hat man in der Tasche und man
kann bei der nächsten Firma dasselbe Spielchen von vorne beginnen.
Als kleines Schmankerl darf man auch gerne eine eigene Webseite
erstellen und sich dort fantasievolle Titel wie "Senior Software
Architect" verleihen.
Als besonders effektiv hat sich auch herausgestellt, sich mit weiteren
Freelancern in derselben Firma zusammenzuschließen, die eine ähnliche
Strategie fahren, und sich von diesen anderen selbsternannten "Senior
Software Architects" den eigenen "Senior Software Architect" immer
wieder bestätigen zu lassen. Das macht richtig imposanten Eindruck bei
den BWLern. Und immer darauf achten, dass man bei Diskussionen mit den
Festangestellten zusammen mit seinen Freelance-Kollegen in der Mehrheit
ist. Notfalls darf man auch gerne widerspenstige Festangestellte
rausmobben oder bei den Vorgesetzten denunzieren und auf eine Entlassung
hinarbeiten. Vorgehen ist vielfach erprobt und hat sich als
Erfolgsmodell bewährt.
Claymore schrieb:> 1. Werde Unternehmer>> 2. Sei völlig zu Recht von deinen Fähigkeiten überzeugt>> 3. Verkaufe dich als der Experte, der du bist>> 4. Nutze das vorhandene Wissen und Können, um sehr gute Arbeitsqualität> abzuliefern (besonders wirkungsvoll bei Entscheidern mit tiefen> technischen Wissen)>> 5. Liefere ordentliche Produkte. Lass die Produkte für sich selbst> sprechen.>> 6. Wenn deine Produkte funktionieren und langlebig sind, ist der> Folgeauftrag garantiert.>> 7. Zufriedene Kunden empfehlen ein gutes Produkt oder eine ordentlich> arbeitende Firma auch gerne weiter.
So ein Unternehmer ist mir bisher noch nicht begegnet. Jedenfalls nicht
bei meinen bisherigen Arbeitgebern. Selbst produziert hat von denen noch
keiner was, außer heißer Luft.
Entwickler mit Menschenkenntnis schrieb:> So ein Unternehmer ist mir bisher noch nicht begegnet. Jedenfalls nicht> bei meinen bisherigen Arbeitgebern. Selbst produziert hat von denen noch> keiner was, außer heißer Luft.
Das habe ich mir schon gedacht. Pfuscher bleiben gerne unter sich, das
würde sonst schnell auffliegen. Macher bleiben wiederum auch gerne unter
sich, weil sie mit Pfuschern nichts anfangen können.
Claymore schrieb:> Das habe ich mir schon gedacht. Pfuscher bleiben gerne unter sich, das> würde sonst schnell auffliegen. Macher bleiben wiederum auch gerne unter> sich, weil sie mit Pfuschern nichts anfangen können.
Du kannst davon ausgehen, dass sich meine bisherigen Arbeitgeber auch
als Macher gefühlt haben, die sofort erkennen, wenn sie eine Pfuscher
vor sich haben.
Entwickler mit Menschenkenntnis schrieb:> Du kannst davon ausgehen, dass sich meine bisherigen Arbeitgeber auch> als Macher gefühlt haben, die sofort erkennen, wenn sie eine Pfuscher> vor sich haben.
Auch das glaube ich. Pfuscher unter sich glauben oft und gerne, Macher
zu sein.
> welche Charaktereigenschaften braucht man bzw. sollte man sich an-> trainieren um beruflich weiter zu kommen?
die Fähigkeit, zu erkennen, was dort in deiner Firma wie funktioniert!
Als Techniker oder Meister bist du fachl. vllt. etwas, menschl. heißt
das noc gar nichts!
Führungstechnisch ist noch was ganz anderes, aber unterhalte mal hier
schön weiter!
Im Prinzip die Eigenschaft, alles bis auf eine kleine Meute wegbeißen zu
können, die sich dann den reichlich gefüllten Fressnapf teilt, den die
andere große Meute erwirtschaftet, aber nur von Weitem angucken darf.
Damit die große Meute nicht tot umfällt, erhält sie wenigstens die
Knochen mit den Resten. So läufts in Unternehmen. Als Dank soll man noch
unterwürfig rumwinseln.
Eisenbeiß schrieb:> Im Prinzip die Eigenschaft, alles bis auf eine kleine Meute wegbeißen zu> können, die sich dann den reichlich gefüllten Fressnapf teilt, den die> andere große Meute erwirtschaftet, aber nur von Weitem angucken darf.
Ich frage mich ernsthaft, wer von denen, die solche Aussagen tätigen,
tatsächlich etwas erreicht haben. Die Antwort wird wahrscheinlich Null
sein.
Claymore schrieb:> Ich frage mich ernsthaft, wer von denen, die solche Aussagen tätigen,> tatsächlich etwas erreicht haben. Die Antwort wird wahrscheinlich Null> sein.
Und du?
Cha-woma M. schrieb:> Und du?
Natürlich. Eine Firma aufgebaut (natürlich nicht alleine, mir gehören
30%), die inzwischen stabil sechsstellige Gewinne einfährt, Tendenz
steigend. Inzwischen ist das ein Selbstläufer, ich arbeitet quasi nur
noch Teilzeit. Dann bin ich noch Gesellschafter in einem zweiten
Unternehmen (weit weg von der Elektrotechnik) engagiert. Noch ein paar
Gewinne an der Börse, aber das ist keine wirkliche Leistung, weil das
Geld dort für sich arbeitet.
Das alles hätte ich mit Ellenbogenmentalität garantiert nicht erreicht.
Claymore schrieb:> Cha-woma M. schrieb:> Und du?>> Natürlich. Eine Firma aufgebaut (natürlich nicht alleine, mir gehören> 30%), die inzwischen stabil sechsstellige Gewinne einfährt, Tendenz> steigend. Inzwischen ist das ein Selbstläufer, ich arbeitet quasi nur> noch Teilzeit. Dann bin ich noch Gesellschafter in einem zweiten> Unternehmen (weit weg von der Elektrotechnik) engagiert. Noch ein paar> Gewinne an der Börse, aber das ist keine wirkliche Leistung, weil das> Geld dort für sich arbeitet.>> Das alles hätte ich mit Ellenbogenmentalität garantiert nicht erreicht.
Unter "Erfolg" verstehen die meisten hier, eine "Führungsposition"
einzunehmen. Also "was besseres" als die anderen im Büro zu sein. So
eine Art gepimpter Klassensprecher. Du sprichst von unternehmerischen
Erfolg. Das ist so, als würdest du einem Goldfisch im Glas von
pazifischen Ozean erzählen. Der wird dich nur stumm anblubbern, aber
nicht verstehen, von was du da redest. Die Grenze ist das Goldfischglas.
Dietmar schrieb:> Unter "Erfolg" verstehen die meisten hier, eine "Führungsposition"> einzunehmen. Also "was besseres" als die anderen im Büro zu sein. So> eine Art gepimpter Klassensprecher. Du sprichst von unternehmerischen> Erfolg. Das ist so, als würdest du einem Goldfisch im Glas von> pazifischen Ozean erzählen. Der wird dich nur stumm anblubbern, aber> nicht verstehen, von was du da redest. Die Grenze ist das Goldfischglas.
Da könntest du vielleicht sogar Recht haben, auch wenn meine
Vorgehensweise auch in einer Firma funktioniert (ich war ja auch mal
Arbeitnehmer). Hier aber geht es immer nur um Vergleichen, Neid, sich
besser darzustellen als andere. Das eigene Glück oder Zufriedenheit ist
für die Leute hier fremd. Von daher kann es wohl nur
Ellenbogenmentalität geben und keinen Spaß an der Zusammenarbeit, am
Teilen von Wissen.
> Hier aber geht es immer nur um Vergleichen, Neid, sich besser darzustellen > als
andere. Das eigene Glück oder Zufriedenheit ist für die Leute hier
> fremd. Von daher kann es wohl nur Ellenbogenmentalität geben und keinen> Spaß an der Zusammenarbeit, am Teilen von Wissen.
Glaubst du eigentlich selber an diese Worte, oder kommen die wirklich
aus deinem Wesen?
Wenn du Unternehmer aus der Position eines Angstellen geworden bist,
kann das ja wohl so toll vorher auch nicht gewesen sein? Was treibt
einen Angestellten zum Unternehmerdasein?
Wie behauptet sich ein Unternehmer in seiner Firma und am Markt?
Denk mal etwas länger drüber nach. Wenn ich so verkehrt damit liege,
zeige mir den Unterschied!
Niemand schrieb:> Wenn du Unternehmer aus der Position eines Angstellen geworden bist,> kann das ja wohl so toll vorher auch nicht gewesen sein? Was treibt> einen Angestellten zum Unternehmerdasein?
Frust hat mich ganz sicher nicht angetrieben. Das wäre wohl gewaltig
schief gelaufen. Ich war als Angestellter sehr zufrieden und habe mich
mit meinen Kollegen größtenteils sehr gut verstanden. Ich hatte auch die
Möglichkeit, weiter aufzusteigen. Aber mich hat es gereizt, etwas
Eigenes aufzubauen und es hat sich eine gute Gelegenheit ergeben.
Niemand schrieb:> Wie behauptet sich ein Unternehmer in seiner Firma und am Markt?
Indem man gute Produkte anbietet und ein guter Partner für die Kunden
ist. Als relativ kleine Firma braucht man sich keine Illusionen machen,
dass man andere Firmen vom Markt verdrängen könnte. Und darauf wolltest
du doch hinaus.
Einer (Gast) meinte
- Wissen
- Koennen
- Einsatz
- Ambitionen
- Verbindungen
- Inszenieren
ein schöne Aufzählung von Wünschen eines jeden AG bis auf den lezten
Punkt!
Claymore
> Frust hat mich ganz sicher nicht angetrieben. Das wäre wohl gewaltig> schief gelaufen.> Ich war als Angestellter sehr zufrieden und habe mich mit meinen> Kollegen größtenteils sehr gut verstanden. Ich hatte auch die> Möglichkeit, weiter aufzusteigen.> Aber mich hat es gereizt, etwas Eigenes aufzubauen und es hat sich eine> gute Gelegenheit ergeben.
Wieviele Seminare von Smal-Talk muß man für sowas absolvieren oder
einfach aus der Lebenserfahrung heraus sich zurückhalten?
Jeder, der den gleichen Weg gegangen ist, weiß was du sagen willst, es
aber nicht tust!
Ic fragte
>> Wie behauptet sich ein Unternehmer in seiner Firma und am Markt?> Indem man gute Produkte anbietet und ein guter Partner für die Kunden> ist.
das ist die Grundlage für langfristige Geschäfte.
> Als relativ kleine Firma braucht man sich keine Illusionen machen,> dass man andere Firmen vom Markt verdrängen könnte.
Größenwahn kommt bekanntlich vor dem Fall!
> Und darauf wolltest du doch hinaus.
Nein, darauf wollte ich nicht hinaus. Es ist aber nicht sinnvoll,
darüber hier öffentlich weiter ins Detail zu gehen!
Es ging um die persönlichen Eigenschaften und das Verhalten der Person!
Claymore (Gast)
Entwickler mit Menschenkenntnis schrieb:
>> Folgende Charaktereigenschaften haben sich als besonders>> erfolgversprechend herausgestellt:> Richtig, wenn man völlig unfähig ist, muss man das so machen, um voran> zu kommen.
Unfähigkeit widerspricht Vorankommen prinzipiell!
> Das Problem ist, dass man so nur in sehr begrenzten Maße agieren kann,
agieren heißt ja schon mal nicht unfähig sein!
> weil man immer verbrannte Erde hinterlässt.
wirklichen Deppen werden viele Fehler verziehen!
> Einen richtigen Hebel wird man nicht erreichen.
wozu braucht man den eigentlich?
> Wenn man fähig ist, läuft das so:> 1. Werde Unternehmer
die Frage war hier, in einer Firma als MA aufzusteigen, nicht aus dieser
auszusteigen
> 2. Sei völlig zu Recht von deinen Fähigkeiten überzeugt
das ist jeder sowieso von sich
> 3. Verkaufe dich als der Experte, der du bist
dazu müßte man sich selber erst mal reflektieren können
> 4. Nutze das vorhandene Wissen und Können, um sehr gute Arbeitsqualität> abzuliefern
das 1x1 wie man jeden Tag zu arbeiten hat!
> (besonders wirkungsvoll bei Entscheidern mit tiefen technischen Wissen)
Entscheider haben niemals was mit tiefem techn. Wissen zu tun, deswegen
sind sie Entscheider!
> 5. Liefere ordentliche Produkte. Lass die Produkte für sich selbst> sprechen.
man gleitet vom eigentl. Thema immer weiter ab, weil man dem TO nicht
folgen kann!
> 6. Wenn deine Produkte funktionieren und langlebig sind, ist der> Folgeauftrag garantiert.
hast du das von dem Mod. Chris D. (myfairtux) hier abgekupfert? ;-)
> 7. Zufriedene Kunden empfehlen ein gutes Produkt oder eine ordentlich> arbeitende Firma auch gerne weiter.
das Amen in der Kirche!
Niemand schrieb:> Wieviele Seminare von Smal-Talk muß man für sowas absolvieren oder> einfach aus der Lebenserfahrung heraus sich zurückhalten?> Jeder, der den gleichen Weg gegangen ist, weiß was du sagen willst, es> aber nicht tust!
Du redest wirres Zeug.
Niemand schrieb:> Nein, darauf wollte ich nicht hinaus. Es ist aber nicht sinnvoll,> darüber hier öffentlich weiter ins Detail zu gehen!
Wieso stellst du dann wirre Fragen, die nichts damit zu tun haben?
Niemand schrieb:> Unfähigkeit widerspricht Vorankommen prinzipiell!
Nein, nicht zwingend.
Niemand schrieb:> agieren heißt ja schon mal nicht unfähig sein!
Wieso sollte es? Man kann viel falsch machen, wenn man unfähig ist.
Niemand schrieb:> wirklichen Deppen werden viele Fehler verziehen!
Nein, das ist falsch.
Niemand schrieb:>> Einen richtigen Hebel wird man nicht erreichen.> wozu braucht man den eigentlich?
Um voran zu kommen natürlich.
Niemand schrieb:> die Frage war hier, in einer Firma als MA aufzusteigen, nicht aus dieser> auszusteigen
Nein, die Frage war, wie man beruflich voran kommt.
Niemand schrieb:>> 2. Sei völlig zu Recht von deinen Fähigkeiten überzeugt> das ist jeder sowieso von sich
Nein, natürlich, Unsicherheit, Selbstzweifel, Minderwertigkeitskomplexe,
so etwas gibt es gar nicht.
Niemand schrieb:>> 3. Verkaufe dich als der Experte, der du bist> dazu müßte man sich selber erst mal reflektieren können
Fähigkeit zur Selbstreflexion ist einer der wichtigsten Eigenschaften im
(Berufs-)Leben.
Niemand schrieb:> das 1x1 wie man jeden Tag zu arbeiten hat!
Das sehen aber sehr viele hier anders! Du solltest gemerkt haben, dass
eine gewisse Ironie hinter einem Beitrag steckt, der eigentlich nur
voller Offensichtlichkeiten steckt.
Niemand schrieb:> Entscheider haben niemals was mit tiefem techn. Wissen zu tun, deswegen> sind sie Entscheider!
Das ist meine Erfahrung ganz anders. Tipp: Die Entscheider sind oftmals
nicht diejenigen, die die Unterschrift unter den Vertrag sitzen. Zu
erkennen, wer die wahren Entscheider sind, ist eine Kunst, die sehr
hilfreich sein kann.
Niemand schrieb:> man gleitet vom eigentl. Thema immer weiter ab, weil man dem TO nicht> folgen kann!
Schon mal auf die Idee gekommen, dass der Thread nur zum Trollen
gestartet wurde?
Niemand schrieb:> hast du das von dem Mod. Chris D. (myfairtux) hier abgekupfert? ;-)
Das ist sowas von offensichtlich, dass man das nicht abkupfern muss.
Zu 90% ist es die Kombination aus:
- Die richtigen Leute kennen
- zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und mit den richtigen Leuten
kommunizieren
Der Rest ist sich gut verkaufen zu können.
In meiner Firma gibt es einen Bereichsleiter, der ist gerade mal Anfang
30 und bekam die Stelle als er erst 30 wurde, 3 Jahre nach seinem
Master. Wie hat er das geschafft? über die richtigen Kontakte bekam er
ein Management Trainee Programm wo er für jede Diretion 3-6 Monate
arbeiten durfte. Anschließend bekam er einen Abteilungsleiterposten.
Nach einem Jahr war der Bereichsleiterposten vakant und der bekam diesen
durch seine guten Kontakte ins oberste Management und dank eines
Fürsprechers aus Managerkreisen. Nun ist er seit einigen Jahren
Bereichsleiter und sitzt an der Schnittstelle von Vertrieb zur
Entwicklung. Sein Bereich soll neue Trends erkennen und für den Kunden
entwickeln, bevor dieser überhaupt auf die Idee kommt, das zu wollen,
bevor es die Konkurrenz hat. Ansonsten geht es darum, das Tagesgeschäft
abzuwickeln, Kundenwünsche vom Vertrieb konkret in der Entwicklung
umzusetzen. Von Entwicklung hat dieser Mann KEINE Ahnung, er ist
Wirtschaftsingenieur mit Marketing Schwerpunkt. Er hat oft
unrealistische Ziele und für ihn sind Entwicklungsingenieure nur
"Schreibtischfacharbeiter". Ein Controller meinte, dass er kaufmännisch
auch nicht so wirklich fit sein. Aber er ist Bereichsleiter, ein sehr
guter Freund vom Geschäftsführer und kann sich gut verkaufen!
Wenn in ein paar Jahren einer der Top Manager in Rente geht, wird er
wohl technischer oder kaufmännischer Leiter der Firma, dabei ist er
weder der beste Techniker noch der beste Kaufmann, aber er kann sich
verkaufen, kennt die richtigen Leute.
Show and shine schrieb:> In meiner Firma gibt es einen Bereichsleiter
Wie dieser Beitrag nur vor Neid trieft...
Show and shine schrieb:> Zu 90% ist es die Kombination aus:>> - Die richtigen Leute kennen> - zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und mit den richtigen Leuten> kommunizieren
Man kann dem Zufall sehr gut nachhelfen. Man kann sich ja schon ziemlich
gut vorstellen, wann die richtige Zeit, wo der richtige Ort ist und wer
die richtigen Leute sind. Man muss nur seinen Hintern dort hin bewegen
und seinen Mund auf bekommen.
>> man gleitet vom eigentl. Thema immer weiter ab, weil man dem TO nicht>> folgen kann!>> Schon mal auf die Idee gekommen, dass der Thread nur zum Trollen> gestartet wurde?
Diesen Thread habe ich nicht zum trollen gestartet! Ist das als TO
überhaupt möglich? Denn unter Trollen verstehe ich jemanden, der
absichtlich einen Thread sabotiert. Ein paar Beiträge hier zeigen das
ganz deutlich.
Die Gedanken von unterschiedlichen Leuten zu diesem Thema interessieren
mich, da dies ein sehr wichtiges Thema in der Berufswelt ist um
voranzukommen aber auch um sich nicht ausnutzen zu lassen. Man sollte
sich daher schon Gedanken um seine (Charakter-)Eigenschaften machen und
diese entsprechend anpassen.
Wie ich hier öfters lese, sind auch Beziehungen sehr wichtig. Dann
sollte man sich nicht nur auf einen Charakter beschränken sondern sich
bei der einen Person so verhalten und bei der anderen so. Ein
Schauspielkurs wäre also doch sinnvoll, wie mir mal jemand geraten
hatte!?
> Niemand schrieb:> Unfähigkeit widerspricht Vorankommen prinzipiell!
Es gibt da ein sog. "Peter-Prinzip", gemaess welchem man in einer
Hierarchie so hoch aufsteigt wie man taugt. Und dann nicht mehr weiter
steigt, weil man nicht mehr taugt. Dh in dieser Position ist man
eigentlich eine Pfeife, und sollte um eine Stuefe zurueckgestuft werden.
Geschieht aber nicht.
Der Rede kurzer Sinn ... eine Hierarchie ist mit Pfeifen besetzt.
Eigenschaftssucher schrieb:> Ein Schauspielkurs wäre also doch sinnvoll, wie mir mal jemand geraten> hatte!?
Gute Führungskräfte passen ihr Verhalten der jeweiligen Situation an.
Das entspricht dem, was du in leicht despektierlicher Art zum Ausdruck
zu bringen versuchst.
Das ist jedoch kein Schauspiel, sondern ein gekonnter Umgang mit
komplizierten Situationen. In anderen Branchen nennt man so etwas
Professionalität.
Claymore (Gast)
Show and shine schrieb:
>> In meiner Firma gibt es einen Bereichsleiter> Wie dieser Beitrag nur vor Neid trieft...
du hast dich damit selber enttarnt, dein Geschreibsel lernt man in
Seminaren wo man sich selber nicht preisgibt aber von den Anderen deren
Werdegang beurteilen darf!
Dort stehen nur Fakten ohne Wertung, denn die kam nur von dir!
Wer ist hier also neidisch?
Dem TO des Beitrages sei gesagt, mit solchen Typen läuft es nur
durchschnittlich gut, denen fehlt das Handling wie die Erfahrung und der
Umgang!
Den lernt man nämlich erst mit der Zeit und nicht bei seinem Chef
sondern im Wettbewerb!
Dort wird das Geld verdient, nicht in der Analakrobatie beim nächsten
oder höchsten Vorgesetzten.
Diese Sonnyboy-Typen, mit einem ständigen Lächelm im Gesicht, gestylt
als wäre die Arbeit eine Party, mehr Witze und Sprüche als Fakten auf
Lager, sind die ersten die den Schwan_ einziehen und abwandern wenn der
Laden mal nicht so gut läuft.
Mit denen kann man von Oben herab aber auch jeden Mist nach unten
durchsetzen, ohne dass da eine Gegenwähr kommen würde.
Und genau dashalb platziert man solche jungen und unerfahrenen Leute auf
genau solche Stellen. Die sind nicht wirklich wichtig, nur als Mittel
zum Zweck u. wenn es mal brodelt, kann man solche Typen ganz schnell
vergessen.
> aber er kann sich verkaufen, kennt die richtigen Leute.
und verkauft seine Leute für sein Ansehen und meist auch die eigene
Unfähigkeit, auch meist unbewußt!
Einer (Gast)
> Niemand schrieb:> Unfähigkeit widerspricht Vorankommen prinzipiell!> Es gibt da ein sog. "Peter-Prinzip", gemaess welchem man in einer> Hierarchie so hoch aufsteigt wie man taugt.
ganz falsche Wahrnehmung, wenn man irgendwo etwas taugt, bleibt man
dort, für länger oder immer!
> Und dann nicht mehr weiter steigt, weil man nicht mehr taugt.
Aufsteigen geht nur über Fähigkeiten oder Eigenschaften die auf der
zukünftigen, aber nicht in der aktuellen Position gefragt sind!
> Dh in dieser Position ist man eigentlich eine Pfeife, und sollte um eine> Stuefe zurueckgestuft werden.> Geschieht aber nicht.
Das Prinzip hast du nicht kapiert, es gibt aber auch ganz verschiedene
Bereiche wo das nicht immer so läuft.
Jede Stelle muß mit einer Person besetzt werden, wenn sie > die Stelle
wichtig ist. Man findet aber nicht immer den Richtigen für diese Stelle,
und Zeit spielt dabei auch noch eine Rolle sowie Bequemlichkeit.
> Der Rede kurzer Sinn ... eine Hierarchie ist mit Pfeifen besetzt.
Pfeifen gibt es nur dort wo sie keinen so großen Schaden anrichten
können, je weiter oben desto weniger gefährlich, weil Einzelleitung und
-Verantwortung wie im Krieg > Armee gibt es in der Wirtschaft nicht!
Claymore
Show and shine schrieb:
> Zu 90% ist es die Kombination aus:>> - Die richtigen Leute kennen> - zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und mit den richtigen Leuten> kommunizieren> Man kann dem Zufall sehr gut nachhelfen.
bei dir war es also Zufall?
> Man kann sich ja schon ziemlich gut vorstellen, wann die richtige Zeit, > wo der
richtige Ort ist und wer die richtigen Leute sind.
Hellseher also, aber klar doch! Labertaschen und Schwätzer gehören
eigentl. auch dazu, die wissen über alles, nur nicht über ihre Arbeit
Bescheid!
> Man muss nur seinen Hintern dort hin bewegen und seinen Mund auf> bekommen.
genau solche Typen bezeichnet man Analakrobaten!
-----------
Claymore (Gast)
Niemand schrieb:
>> Wieviele Seminare von Smal-Talk muß man für sowas absolvieren oder>> einfach aus der Lebenserfahrung heraus sich zurückhalten?>> Jeder, der den gleichen Weg gegangen ist, weiß was du sagen willst, es>> aber nicht tust!> Du redest wirres Zeug.
die typische einfache Ausrede von Ertappten!
Niemand schrieb:
>> Nein, darauf wollte ich nicht hinaus. Es ist aber nicht sinnvoll,>> darüber hier öffentlich weiter ins Detail zu gehen!> Wieso stellst du dann wirre Fragen, die nichts damit zu tun haben?
Du bist sicher schon auf der höchsten Stufe deiner persönl. Inkompetenz
angekommen!
-----------------
Beobachter (Gast)
Datum: 02.01.2016 22:23
Eigenschaftssucher schrieb:
> Ein Schauspielkurs wäre also doch sinnvoll, wie mir mal jemand geraten> hatte!?> Gute Führungskräfte passen ihr Verhalten der jeweiligen Situation an.
das können nicht nur gute Führungskräfte, aber die brauchen das
maßgeblich
> Das entspricht dem, was du in leicht despektierlicher Art zum Ausdruck> zu bringen versuchst.> Das ist jedoch kein Schauspiel, sondern ein gekonnter Umgang mit> komplizierten Situationen.
komplizierte Situationen...für Führungskräfte...ich lach mich gleich
tot.
> In anderen Branchen nennt man so etwas Professionalität.
Professionalität ist das Tun und Lassen von Vorgängen die dem Zweck
nicht wirkl. dienen!
Das bekommt jeder Handwerker auch noch selber hin!
Bei Technikern oder Ings. wird es schon wieder schwieriger, die müssen
sich für ihre weniger vorhandenen Fähigkeiten öfter und mehr
rechtferigen.
Bei Führungskräften, also denen die für lauter heiße Luft und Kontrolle
wie Anleitung, ohne meist wirkliche Ahnung von der Materie, ist das
überlebenswichtig, es könnte sonst die Autortiät kosten!
Niemand schrieb:> du hast dich damit selber enttarnt, dein Geschreibsel lernt man in> Seminaren wo man sich selber nicht preisgibt aber von den Anderen deren> Werdegang beurteilen darf!> Dort stehen nur Fakten ohne Wertung, denn die kam nur von dir!> Wer ist hier also neidisch?
Inwiefern enttarnt? Als Unternehmer und Mit-Geschäftsführer nehme ich
natürlich auch an entsprechenden Seminaren teil. Das ist kein Geheimnis.
Man muss eben zwischen den Zeilen lesen. Wenn hier jemand einen ewig
langen Post über einen angeblich unfähigen Bereichsleiter in seiner
Hierarchie schreibt und der Poster offensichtlich sogar recherchiert
hat, um sich in seiner Unfähigkeit zu bestätigen, dann spricht da Neid
mit. Die Geschichte "mein Chef ist jünger und unfähiger, das darf doch
nicht sein" ist uralt. Dabei kapieren die Leute nicht einmal, dass eine
Hauptaufgabe der Manager dieses Netzwerken ist. Ein Konzern ist sehr
politisch organisiert, da braucht man auch Politiker an den
Schlüsselstellen und keine Fachexperten.
Und genau deswegen bin ich auch nicht neidisch. Ich bin kein Politiker
und kann in meiner Position sehr viel mehr fachlich arbeiten (obwohl ich
sicherlich mehr Entscheidungsfreiheit als ein Bereichsleiter habe und
auch mehr verdiene).
Niemand schrieb:>> Man kann dem Zufall sehr gut nachhelfen.> bei dir war es also Zufall?
Natürlich. Es spielt immer der Zufall mit! Hätte ich zum Beispiel meine
jetzigen Geschäftspartner nicht getroffen, weil sie wo anders studiert
hätten, hätte ich mit ihnen kein Geschäft aufbauen können. Vielleicht
hätte ich andere passende Leute getroffen, aber das weiß ich nicht.
Niemand schrieb:> Hellseher also, aber klar doch!
Das hat doch überhaupt nichts mit hellsehen zu tun. Es ist doch wohl
kein Geheimnis, dass sich zum Beispiel auf Messen eine Menge Einkäufer
von Unternehmen herum treiben. Und man weiß auch, auf welcher Messe
welche Branche vertreten ist. Wann eine Messe statt findet, ist auch
kein Geheimnis. Wenn man also auf der Suche nach Kunden ist, geht man zu
der passenden Messe. Dafür brauche ich zumindest keine Glaskugel.
Niemand schrieb:>> Man muss nur seinen Hintern dort hin bewegen und seinen Mund auf>> bekommen.> genau solche Typen bezeichnet man Analakrobaten!
Nein, solche Typen nennt man normale Menschen! Der typische Kellernerd
ist keine Norm, auch wenn du dich tagtäglich mit solchen Menschen
umgibst.
Niemand schrieb:>> Du redest wirres Zeug.> die typische einfache Ausrede von Ertappten!
Nein, das war ein dezenter Hinweis darauf, dass du nicht in der Lage
bist, deine Gedanken verständlich auszudrücken. Typisches Symptom von
einem Kellernerd.
Claymore schrieb:> Nein, solche Typen nennt man normale Menschen! Der typische Kellernerd> ist keine Norm, auch wenn du dich tagtäglich mit solchen Menschen> umgibst.
Der typische Kellernerd umgibt sich überhaupt nicht mit Menschen. Das
ist ja gerade sein Problem.
Hi, Eigenschaftssucher,
nach vielen Tagen: Eigenschaftn wie "die ist eine Hexe!" sind
Zuschreibungen der Beobachter.
Deshalb sind die nur schlechte Leitlinien für das eigene Verhalten. Wer
gr eine Eigenschaft vortäuscht und Vorteile daraus zieht, der muss seine
Lüge aufrecht erhalten - und das kostet ihm Arbeitszeit. Er kann auch
nicht mehr spontan handeln, denn das könnte ja seine Lüge verraten. Also
wirkt er eher ähnnlich hölzern wie PHB, Dilberts Quälgeist.
Besser: Wähle ein gutes fernes Ziel und strebe es konsequent an. So gut
es ist, bekommst Du dafür Anerkennung. So konsequent Du es anstrengst,
so vertrauenswürdig bist Du.
Ciao
Wolfgang Horn
P.S: Dass die Personaler vermehrt auf Charaktereigentschaften ihrer
Bewerber schauen, gar auf Tugenden, das werte ich als Offenbarungseid
zur bisherigen Praxis.
Außerdem halte ich es nur für eine Frage der Zeit, wann gerade die
Schlimmen unter den Bewerbern gelernt haben, den Personalern genau das
vorzulügen, was die gern hören.
W.H.
Abzocker_1 schrieb:> Nicht schlecht für den Anfang, aber echte Zocker machen es anders. Man> macht es wie du es beschrieben hast, aber danach stellt man ein paar> Rookies von der Hochschule ein, zeigt diesen eben die selben Artikel und> YT Videos und verkauft diese Rookies anschließend als "Young> Professionals" und sich selber natürlich als Senior Principal Managing> Engineer. So kassiert man doppelt ab. Nach und nach bringt man so immer> mehr Rookies in Projekten unter bis man selber nur noch Projekte an Land> zieht, Leute verwaltet UND Geld abzockt :-). Andere für sich arbeiten> lassen, das ist die Kunst. Wer selber für sein Geld arbeiten gehen muss,> ist niemals reich, egal wie viel er verdient.
Genau so isses und mache ich aktuell. Zwei
Praktikanten/Werkstudentenhansel kloppen Webanwendungen zusammen. Die
arbeiten für Peanuts sind treudoof-begeistert dabei, arbeiten sogar
freiwillig mehr als vertraglich vereinbart, solche Leute braucht man um
Geld zu vedienen.
Heute kam ne Email rein von ner Designertussi die machts sogar einen
Monat ohne Geld in der Hoffnung fest eingestellt zu werden.
Claymore
> Man muss nur seinen Hintern dort hin bewegen und seinen Mund auf> bekommen.
ich wieder
>> genau solche Typen bezeichnet man Analakrobaten!
Claymore
> Nein, solche Typen nennt man normale Menschen!
du meinst solche Typen wie du sie hier darstellst sind normale Menschen?
> Der typische Kellernerd ist keine Norm, auch wenn du dich tagtäglich mit> solchen Menschen umgibst.
Claymore
> Du redest wirres Zeug.
ich wieder
> die typische einfache Ausrede von Ertappten!
Claymore
> Nein, das war ein dezenter Hinweis darauf, dass du nicht in der Lage> bist, deine Gedanken verständlich auszudrücken.
das kannst du dafür um so besser!
> Typisches Symptom von einem Kellernerd.
Bei so viel Widersprüchen, die allein von dir hier zum eigentl. Thema
kamen, noch dazu wie du Leute, die hier nur Fakten aufzählen, in deine
Schublade von Neidhammeln und Kellernerds packst, hast du mit deiner
Weltanschauung in Bezug zu deinen Mitmenschen ein gewaltiges Problem.
Du kannst ja nicht mal hier beim Thema des TO bleiben, und ziehst sämtl.
Umstände und Möglichkeiten auf dein Raster rüber, das nennt man fehlende
Emphatie.
Du von Neid und Erfolglosigkeit geplagter Kellernerd.
Mir fehlt ehrlich gesagt die Muße und Zeit, jedes deiner Widersprüche
von ganz oben zu hier weiter unten dir vor die Nase zu halten.
Im Rausreden und Rechtfertigen mßt du dich noch üben, oder besser eine
Strategie fahren, die man nicht so einfach durchschaut wie deine!
Hallo Niemand.
Niemand schrieb:>> Ich war als Angestellter sehr zufrieden und habe mich mit meinen>> Kollegen größtenteils sehr gut verstanden. Ich hatte auch die>> Möglichkeit, weiter aufzusteigen.>> Aber mich hat es gereizt, etwas Eigenes aufzubauen und es hat sich eine>> gute Gelegenheit ergeben.> Wieviele Seminare von Smal-Talk muß man für sowas absolvieren oder> einfach aus der Lebenserfahrung heraus sich zurückhalten?> Jeder, der den gleichen Weg gegangen ist, weiß was du sagen willst, es> aber nicht tust!
Nicht nur Leute, die den gleichen Weg gegangen sind, auch Leute, die
andere beobachtet haben, die den gleichen Weg gegangen sind. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd Wiebus meinte
> Nicht nur Leute, die den gleichen Weg gegangen sind, auch Leute, die> andere beobachtet haben, die den gleichen Weg gegangen sind. ;O)
So man beim Beobachten objektiv bleibt, ist das wohl nicht so verkehrt?
Je älter die User hier, desto (meist) gehaltvoller deren Beiträge!
Mit dem Alter kommt die Erfahrung, und meist auch die Einsicht.
MfG S.F.
Spence Olchin schrieb:> Genau so isses und mache ich aktuell. Zwei> Praktikanten/Werkstudentenhansel kloppen Webanwendungen zusammen. Die> arbeiten für Peanuts sind treudoof-begeistert dabei, arbeiten sogar> freiwillig mehr als vertraglich vereinbart, solche Leute braucht man um> Geld zu vedienen.>> Heute kam ne Email rein von ner Designertussi die machts sogar einen> Monat ohne Geld in der Hoffnung fest eingestellt zu werden.
Wir haben noch gar nicht Freitag. Zu früh getrollt.
Hi, Eigenschaftssucher,
> Man sollte sich daher schon Gedanken um seine (Charakter-)Eigenschaften> machen und diese entsprechend anpassen.
Der Charakter einer Person ist ihr nicht angeboren. Er entsteht auch
nicht aus ihrem Willen. Sondern es sind die Dorftrottel, die einer
rothaarigen Frau den Charakter einer Hexe zuschreiben.
"Wie funktioniert ein Charaktermerkmal?" Diese Frage ergibt: Indem die
Beobachter die Person beobachten und sich dann ein Urteil über sie
bilden.
Erinnerst Du Dich noch an Ingrid Steeger, den Klimbim-Star? Oder an ein
anderes Filmsternchen, das von seinen Zuschauern in seine Rolle
gezimmert wurde und nicht mehr gecastet wurde, als es zu viele Falten
für die Rolle hatte?
Da ist die böse Seite des Mechanismus. Und die Bewunderung für die
Stars, die aus ihrer ersten erfolgreichen Rolle heraus gekommen sind.
Folgerung: Unnötig ist die Beobachtung der Merkmale des eigenen
Charakters. Die Beachtung des Geredes der Kolleginnen und Kollegen
genügt völlig.
> Wie ich hier öfters lese, sind auch Beziehungen sehr wichtig.
Klar ist für uns wichtig, was andere von uns halten. Außer für
diejenigen (vornehmlich) außerbairischen Pädagogen, die Zeugnisnoten
abschaffen wollen, weil die so schrecklich sind.
Aber es genügt, getreu nach John Wayne "Ein Mann muss das tun, was er
tun muss!" treffend zu erkennen, was man meint, tun zu müssen, das
konsequent zu tun, auf die Reaktionen der anderen zu achten und sein
Verhalten in Richtung auf das erkannte eigene Ziel zu optimieren.
So sehr das eigene Handeln zugunsten des eigenen Ziels auch den Zielen
der Kollegen dient, so sympathisch finden die Dich. Wer sie dageben
ausbeuten will wie PHB, Dilberts Quälgeist, der erntet deren Hass und
deren Sabotage.
In der Technik gilt wie im Mit- und Gegeneinander: Achte auf die
richtigen Indikatoren, und Du ersparst Dir unnötige Mühen.
> sollte man sich nicht nur auf einen Charakter beschränken sondern sich> bei der einen Person so verhalten und bei der anderen so.
Ein Chaotiker sein wollen? Ein turbohalsiger Harlekin, der seinen Hals
in Rekordtempo nach den Wünschen seines jeweiligen Gegenübers dreht?
Das müssen Huren am Straßenrand tun. Die müssen auf den ersten Blick
erkennen, was ihr Freier für sexy hält und das sofort herausstellen.
Aber ein Chaotiker im Beruf wäre ein Affe, der im Versuch, es allen
Recht tun zu wollen, bei allen durchfällt.
> Schauspielkurs wäre also doch sinnvoll, wie mir mal jemand geraten> hatte!?
Gelegentlich durchaus. Aber nur geheim. Denn wer Dich für einen
Schauspeiler hält, der vertraut Dir nicht mehr. Und "vertrauenswürdig"
ist ein Charaktermerkmal von äußerst hohem Nutzen.
Ciao
Wolfgang Horn
Niemand schrieb:> Claymore>> Nein, solche Typen nennt man normale Menschen!> du meinst solche Typen wie du sie hier darstellst sind normale Menschen?
Ja Leute,
- die gerne mit anderen Menschen verstehen möchten
- die anderen Menschen ihre Ideen und Gedanken teilen
- die ein wenig Ehrgeiz haben und ihrem (Berufs-)Leben einen Sinn geben
wollen
das sind für mich normale Menschen und keine
Niemand schrieb:> AnalakrobatenNiemand schrieb:> hast du mit deiner> Weltanschauung in Bezug zu deinen Mitmenschen ein gewaltiges Problem.
Nein, ich habe ein gewaltiges Problem mit der Weltanschauung, die manche
Leute hier im Forum vertreten. In der echten Welt kenne ich so etwas
nicht.
Niemand schrieb:>> Nein, das war ein dezenter Hinweis darauf, dass du nicht in der Lage>> bist, deine Gedanken verständlich auszudrücken.> das kannst du dafür um so besser!Niemand schrieb:> Du von Neid und Erfolglosigkeit geplagter Kellernerd.
Typische Schutzreaktion, wenn man eine korrekte Beschreibung des eigenen
Charakters als Beleidigung zurück spiegelt.
Man könnte es sicherlich noch etwas netter als Kellernerd ausdrücken.
Der gebräuchliste Begriff ist wohl "Fachidiot". Wenn man ganz nett sein
möchte, schreibt man eben "inselbegabt".
Wenn du dich wegen dem Begriff "Kellernerd" angegriffen fühlst, dann
möchte ich mich hierfür entschuldigen.
Niemand schrieb:> Mir fehlt ehrlich gesagt die Muße und Zeit, jedes deiner Widersprüche> von ganz oben zu hier weiter unten dir vor die Nase zu halten.
So wirr wie du schreibst ist es kein Wunder, wenn auch das
Textverständnis fehlt, und du dann Widersprüche siehst, wo es keine
gibt. Das fängt schon damit an, dass wir hier über ein Thema reden, bei
dem es keine eindeutige Lösung gibt.
Eine solche Annahme (und damit die Suche nach Widersprüchen, wo es keine
geben kann) ist ein typisches Problem eines Kellernerds, der so sehr in
der mathematischen Denkweise festhängt. Der Witz ist, dass so etwas auch
bei technischen Fragestellungen nachteilhaft ist, weil es bei
technischen Problemen auch selten eindeutige Lösungen gibt. Vor allem
nicht, wenn auch Faktoren wie Kosten oder Termine berücksichtigt werden
müssen.
Niemand schrieb:> Im Rausreden und Rechtfertigen mßt du dich noch üben, oder besser eine> Strategie fahren, die man nicht so einfach durchschaut wie deine!
Du glaubst eine Strategie zu sehen, wo es keine gibt. Weißt du wie man
so etwas nennt: Paranoid.
Bernd W. schrieb:> Nicht nur Leute, die den gleichen Weg gegangen sind, auch Leute, die> andere beobachtet haben, die den gleichen Weg gegangen sind. ;O)
Das erinnert mich an eine Folge von "The Big Bang Theory", in der
Sheldon dachte, er könne Schwimmen lernen, indem er sich ein Artikel im
Internet durchliest und Trockenübungen in der Wohnung macht.
Hallo Claymore.
Claymore schrieb:>> Nicht nur Leute, die den gleichen Weg gegangen sind, auch Leute, die>> andere beobachtet haben, die den gleichen Weg gegangen sind. ;O)>> Das erinnert mich an eine Folge von "The Big Bang Theory", in der> Sheldon dachte, er könne Schwimmen lernen, indem er sich ein Artikel im> Internet durchliest und Trockenübungen in der Wohnung macht.
Schon richtig. Man lernt so nicht Schwimmen. Aber man kann erkennen, das
ein Schwimmstil, der zwingend beide Arme erfordert, für einen selber
nicht praktikabel ist, wenn man z.B. weiss, dass man nur einen Arm hat,
und ein Ersatz auch nicht vorstellbar ist.
Beim Lesen dieses Threads habe ich übrigens spontan beschlossen,
paranoider Elitenhasser zu werden. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Schon richtig. Man lernt so nicht Schwimmen. Aber man kann erkennen, das> ein Schwimmstil, der zwingend beide Arme erfordert, für einen selber> nicht praktikabel ist, wenn man z.B. weiss, dass man nur einen Arm hat,> und ein Ersatz auch nicht vorstellbar ist.
Das gilt aber nur, wenn man stark von der Norm abweicht, in deinem
Beispiel eine schwere Behinderung. Im Zusammenhang dieses Threads wäre
das eine schwerwiegende psychische Störung.
Bernd W. schrieb:> Beim Lesen dieses Threads habe ich übrigens spontan beschlossen,> paranoider Elitenhasser zu werden. ;O)
Ich glaube, das warst du schon vorher. Wobei deine Definition von
"Elite" sicherlich für normale Menschen befremdlich ist, weil die
meisten darunter fallen würden.
Mark B. schrieb:> Wir haben noch gar nicht Freitag. Zu früh getrollt.
Wieso, er hat recht, jede Webbude funktioniert so. 90% unterbezahltes
Personal in Form von Dauerpraktikanten und Studenten oder Azubis. Die
einzigen Festen sind der/die Gründer.
webpudel schrieb:> Mark B. schrieb:>> Wir haben noch gar nicht Freitag. Zu früh getrollt.> Wieso, er hat recht, jede Webbude funktioniert so.
Nein.
> 90% unterbezahltes Personal in Form von Dauerpraktikanten und Studenten> oder Azubis. Die einzigen Festen sind der/die Gründer.
Du kannst Dir sicher sein dass Firmen wie z.B. Facebook, Amazon,
Twitter, Google und viele andere normal bezahlte Angestellte haben.
Sicher gibt es auch Frickelbuden. Da muss man aber nicht hin. Zum Glück.
Hallo Wolfgang Horn,
Wolfgang H. schrieb:>> Man sollte sich daher schon Gedanken um seine (Charakter-)Eigenschaften>> machen und diese entsprechend anpassen.>> Der Charakter einer Person ist ihr nicht angeboren. Er entsteht auch> nicht aus ihrem Willen.
Teils, teils. Ein gewisser Teil ist genetisch festgelegt, ein Großsteil
wird im sozialen Umfeld geformt. Und das ein Leben lang. Die Aufgabe zur
Charakterbildung übernimmt dabei das Gehirn. Man kann den Charakter aber
umprogrammieren. Hier ein guter Artikel dazu:
http://www.vital.de/glueck-psyche/persoenlichkeit/artikel/charakter-aendern
Da die Umprogrammierung aber sehr aufwendig ist, wäre ein Schauspielkurs
eine sinnvolle Ergänzung. In manchen Situationen könnte man dann
schauspielern. Ansonsten bräuchte ja einen Multifunktions-Charakter um
alle Situationen abdecken zu können.
Stellt Euch mal den Teufel vor, der jetzt entscheiden soll, wer welche
Geschenke bekommt und dabei freundlich lächelt. So was kann man nur
schauspielern.
Wolfgang H. schrieb
>> sollte man sich nicht nur auf einen Charakter beschränken sondern sich>> bei der einen Person so verhalten und bei der anderen so.> Ein Chaotiker sein wollen? Ein turbohalsiger Harlekin, der seinen Hals> in Rekordtempo nach den Wünschen seines jeweiligen Gegenübers dreht?> Das müssen Huren am Straßenrand tun. Die müssen auf den ersten Blick> erkennen, was ihr Freier für sexy hält und das sofort herausstellen.> Aber ein Chaotiker im Beruf wäre ein Affe, der im Versuch, es allen> Recht tun zu wollen, bei allen durchfällt.
Ich denke da eher an einen Chaotiker in geringer Dosierung. Also
sachlich argumentieren, aber auch mal laut werden und sagen "Du machst
das jetzt, wie ich es gesagt habe!!!".
Bei den verschiedenen Verhaltensweisen zu unterschiedlichen Personen,
bin ich der Meinung, dass man sich zum Vorgesetzten anders verhalten
sollte als zum Kollegen, Kunden, Familie, Freunde, ... . Dabei aber
nicht extrem Verstellen.
Mark B. schrieb:> Du kannst Dir sicher sein dass Firmen wie z.B. Facebook, Amazon,> Twitter, Google und viele andere normal bezahlte Angestellte haben.
Ach echt, du bst ja ein ganz Schlauer. Falls du es noch nicht
mitbekommen hast: Das sind keine Webbuden mehr sondern Konzerne um die
geht es hier nicht.
> Sicher gibt es auch Frickelbuden. Da muss man aber nicht hin. Zum Glück.
Du bist anscheinend schwer von Begriff. Wer redet davon dort als
Angestellter anzufangen, die macht man selber auf und greift auf einen
riesigen Pool billigen und willigen Personals zurück. Aufträge gibts
massenhaft, das muss kein bleeding edge Zeug sein das man dort macht,
Wald- und Wiesenprojekte reichen weil die Nachfrage einfach ungebrochen
ist, die bringt auch sicher die Kohle rein.
Partnerfirma macht nur Webshops im Midrange bis Lowendbereich aber davon
über 300 Kunden am Start, d.h. die werden betreut und zahlen dafür, das
ist sicheres regelmässiges Geld das reinkommt und mit jedem weiteren
Kunden wird es mehr. Das ganze ist hochautomatisiert, da werden nur die
Bilder und Styles ausgetauscht, ein paar kleinere Anpassungen wo dann
überhaupt mal Code angefasst wird, das wars. Der Rubel rollt hier
automatisch. Das machen derzeit 6-7 Mann, plus hier da mal ein Externer,
wenn mal das Wissen fehlt oder was Grafisches vergeben wird. Von den 7
Mann sind drei Werkstudenten/Praktikanten, die Sekretärin ist die Frau
des Chefs, zwei Entwickler sind festangestellt, der Eine arbeitet glaube
ich nicht mal voll, Gehälter in der Liga einer Frisöse, Aquise macht der
Chef.
Kosten: Nicht nennenswert: Büro und Rechner, Hostingkosten werden
jeweils auf Kunden abgewälzt, spotbilliges Personal, das sind Peanuts im
Vergleich zu dem was die an Umsatz machen.
Da zählt Unternehmersinn, nicht Fachwissen, das kauft man sich billig
ein aber das kapierst du vermutlich immer noch nicht.
Hi, Eigenschaftssucher,
Danke für Deine durchdachte Antwort.
Ich stelle mir gerade vor, Menschen, die es gut mit Dir meinen, hätten
Dir diesen Artikel "Das Leben verändern" ans Herz gelegt und erwarten
von Dir, Du würdest nun zum Siegertypen. Zumindest würdest Du Deinen
Charakter so formen, wie sich Rekrutierer den ihrer Wunschkandidaten
vorstellen.
Dieser Artikel beginnt ja schon im Titel mit Fehlern: "leben" ist ein
Tätigkeitswort, da ist nicht viel zu verändern, nur zu tun. Wegen dieses
Fehler ist der Ausdruck "Das Leben verändern" unverständlich.
Als Appell oder gar Forderung ist er eine Unverschämtheit, weil ihn
keiner erfüllen kann.
Nee, der Artikel hat mir zu viele Unklarheiten. Den muss ich erst mal
gründlich durchlesen - und dazu fehlt mir die Zeit.
"Effiziente Persönlichkeitsentwicklung" könnte schon eine Marktnische
sein, für mich kommt aber nur etwas in Frage, das Qualität hat. Und zwar
in diesem Sinne:
„Qualität ist, wenn der Kunde bekommen hat, was ihm zugesagt worden war
und er dies auch prüfen konnte.“ (Wortkarger Qualitäter)
Erinnerst Du Dich an Martin Luther und seine Wut über den Ablasshandel?
Der Spruch des Volksverführers und Abzockers "wenn das Geld im Kasten
klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt" war inhaltlich Unsinn, aber
demagogisch gut verpackt.
So ähnlich klingt mir das auch mit dem Schnellverwandlung des
Charakters.
Aber die Autorin, Sabine Knapp, tritt hier mit der Glaubhaftigkeit von
"Vital.de" auf - dagegen kann ich hier nicht anstinken.
>> Der Charakter einer Person ist ihr nicht angeboren. Er entsteht auch>> nicht aus ihrem Willen.> Teils, teils. Ein gewisser Teil ist genetisch festgelegt,
Was genau ist festgelegt? Gibt es in unseren Genen eine Art
Charakterbeschreibung, die wir zu befolgen haben?
Hätte ein Robinso Crusoe, einsam auf seiner Insel, deshalb denselben
Charakter wie unter Menschen? Müsste er auf der Insel nicht tottraurig
sein, sich keinen Sakko anziehen zu können, kein Hemd, keine Hose, keine
Krawatte, wie es ihn seine "angeborenen Gene" befehlen?
Mir scheint, die Sabine Knapp sieht das viel zu simpel. Demagogisch
simpel.
Zur Sache: Ja, unsere Gene steuern uns über unsere Neigungen,
Abneigungen, Wünsche, Sehnsüchte und gar Ängste.
Aber nicht in Worten, sondern in inneren Bildern und in Gefühlen.
Das eine wollen wir dann, das andere nicht - auch daraus macht sich
unser Umfeld ein Urteil über uns.
Die wichtigsten Sehnsüchte und Ängste teilen wir aber mit anderen
Menschen, allerdings haben wir weitgehend die Art und Weise gelernt, in
denen wir mit denen umgehen.
Beispiel: Hasen und Füchse verhalten sich durchaus anders, aber ähnlich
wie andere ihrer Art.
> wird im sozialen Umfeld geformt.
Solche Passiv-Ausdrücke bevormunden uns, machen uns unfrei und abhängig
vom Bevormunder.
Sondern: Wir werden erzogen. Dabei entscheiden wir, ob wir eine
Information in den Schatz unseres Wissens und Glaubens übernehmen oder
ihn ablehnen. Als Kleinkind glauben wir unseren Eltern, im Trotzalter
rebellieren wir, als mündige Menschen urteilen wir selbst.
> Die Aufgabe zur Charakterbildung übernimmt dabei das Gehirn.
Darauf gehe ich erst ein, wenn ich eine Vorstellung habe, wie das
funktionieren soll.
> Man kann den Charakter aber umprogrammieren.
Auch darauf gehe ich erst ein, wenn ich klare Antworten habe auf Fragen
wie:
1. Wie funktioniert ein Charakter? Wie auf der einsamen Insel, wie in
der Gesellschaft? In beiden Fällen identisch, ober unterschiedlich?
2. Wie funktioniert dann das Umprogrammieren? Auch wieder gleich, oder
unterschiedlich? Funktioniert es wie im Nürnberger Trichter auch gegen
den Willen des Opfers, oder muss der Programmierer das Opfer gewinnen,
zum Beispiel nach diesem Motto:
"Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu
regieren." (Abraham Lincoln)
Denn wer gegen diese Zustimmung programmieren wollte, der wäre ein
absolut böser Scheißkerl einer Art, die seit dem Ende des
Nationalsozialusmus gehasst wird wie die Pest.
> ... wäre ein Schauspielkurs eine sinnvolle Ergänzung. In manchen> Situationen könnte man dann schauspielern.
Mehr oder weniger tun wir das ständig. Dilbert vom Dilbert-Comic
(www.ingenieur.de/Spiel-Spass/Dilbert) passt sich an die idiotischen
Forderungen seines Quälgeistes an - und sabotiert ihn, wo er das
ungeschadet kann.
Zur Schauspielerei habe ich im letzten Beitrag schon Stellung genommen,
dem habe ich derzeit nichts hinzu zufügen.
> Ansonsten bräuchte ja einen Multifunktions-Charakter um> alle Situationen abdecken zu können.
Vergleichbar einem Schweizer Taschenmesser? Für Alles etwas zu
gebrauchen, aber für Nichts richtig?
> Stellt Euch mal den Teufel vor, der jetzt entscheiden soll, wer welche> Geschenke bekommt und dabei freundlich lächelt. So was kann man nur> schauspielern.
Genau deshalb empfinden das schon Kinder als unglaubhaft. Was war mit
denen, die nach der Wiedervereinigung 1989 mit den Wendehälsen? Was hält
von einer Hure am Straßenrand, die jedem Freier genau den Charakter
zeigt, den der sehen will? Danke, nein, solche Charakterlosigkeit wär
nix für mich.
> Ich denke da eher an einen Chaotiker in geringer Dosierung. Also> sachlich argumentieren, aber auch mal laut werden und sagen "Du machst> das jetzt, wie ich es gesagt habe!!!".
So macht Dilberts Quälgeist. Er schauspielert "sozial kompetentes
Verhalten", ist im Grunde aber ein Schei**-Despot, der seine
Leistungsträger verheizt und seine Unternehmenseinheit ruiniert. Danke,
nein, solche Leute gehören sabotiert. Der Dilbert-Comic ist ein gutes
Lehrbuch für diese Sabotage einer guten Fachkraft an ihrem bösen
Despoten.
> Bei den verschiedenen Verhaltensweisen zu unterschiedlichen Personen,> bin ich der Meinung, dass man sich zum Vorgesetzten anders verhalten> sollte als zum Kollegen,
Selbstverständlich. Das merkt Dilbert schon, wenn der CEO ins Bild tritt
und Dilberts Quälgeist plötzlich ganz unterwürfig reagiert.
Aber diese verschiedenen "Facetten" desselben Charakters sind gar nicht
so unterschiedlich: Dilberts Quälgeist will sein Lebensziel erreichen
und verhält sich in jeder Situation entsprechend.
Das wäre mein Beitrag zur Charakterbildung: Der Charakter ähnelt einer
Zwiebel. Außen sehen wir in der Badeanstalt den Badeanzug, im Geschäft
den Sakko. Auch unser Verhalten und unser Reden passen wir der
jeweiligen Situation an.
Aber ganz im Innern, da sind wir Mensch. Da leben wir ähnolich, wie es
unsere Vorfahren im römischen Imperium getan haben - oder im kleinen
gallischen Dorf.
Wenn sich diese Zwiebel verändert, dann ihre äußeren Schalen schneller
als der konstante Keim innen drin.
Ciao
Wolfgang Horn
@ unverbesserlicher Claymore
Du must noch so viele Seminare besuchen und noch so viel lernen, das
kann man dir hier in dem kleinen Forum gar nicht in einem Fred
beibringen!
Bsp. wieder von dir:
> Ja Leute,> - die gerne mit anderen Menschen verstehen möchten
mit andere Menschen meinst du deine AG > Auftrag- weil Geldgeber, aber
ganz sicher nicht Mitmenschen > wie z.B. hier im Forum
> - die anderen Menschen ihre Ideen und Gedanken teilen
vorgeschobene soz. Plänkelei, aber du willst was verkaufen, und das soll
dem Anderen gefallen, oder er soll es brauchen!
> - die ein wenig Ehrgeiz haben und ihrem (Berufs-)Leben einen Sinn geben> wollen
nur ein wenig? Jeder im Berufsleben gibt seinem Tun damit einen Sinn!
Wieder nur dumm nachgeschwätzt!
> das sind für mich normale Menschen und keine
du bist noch dazu ein Romantiker, der nichts begreift!
Niemand schrieb:
> Analakrobaten
so lange du irgendwohin gehst und Bettelst, u. wenn es nur um
Aufmerksamkeit oder Anerkennung ist, bei dir aber noch dazu um deine
Daseinsberechtigung als M-GF in deiner Firma, dann bist du ein
Analakrobat!
Was ist daran so schlimm? 99% aller selbstsändigen GF sind das, um damit
überleben zu können, ist das einfach Pflicht!
Hast du ja sehr schön selber umschrieben, andere AG sollen auf dich
aufmerksam werden um dir Aufträge zu geben .... !
> Nein, ich habe ein gewaltiges Problem mit der Weltanschauung, die manche> Leute hier im Forum vertreten. In der echten Welt kenne ich so etwas> nicht.
im RL > RealLife ist man auch etwas zurückhaltender, mit solchen zarten
Gewächsen wie dir! Hier wie in jedem Forum wird aber auch mal Tacheles
gesprochen, wenn du das nicht abkannst, must du das im RL aber auch noch
mal durchmachen!
Man kann einem aber auch durch die Blume sagen, dass er ein Versager
oder Ausweichler ist. Gibt es so viele Möglichkeiten dafür!
Niemand schrieb:
>> Du von Neid und Erfolglosigkeit geplagter Kellernerd.
Claymore darauf
> Typische Schutzreaktion, wenn man eine korrekte Beschreibung des eigenen> Charakters als Beleidigung zurück spiegelt.
Nö, absolut nicht, du schnallst es bloß wieder nicht!
> Man könnte es sicherlich noch etwas netter als Kellernerd ausdrücken.> Der gebräuchliste Begriff ist wohl "Fachidiot". Wenn man ganz nett sein> möchte, schreibt man eben "inselbegabt".
Ach da schau her, auf dem Gebiet bist du nicht so hinterher! Rumfrotzeln
gegen Andersdenkende oder Kritiker, das kannste schon ein wenig!
Lernt man auch ganz schnell, gelle!
Das ist die Grundausstattung jedes von sich überzeugten > eingebildeten
Ich-Menschen!
Bzgl. Fachidioten: mit solchen Typen kann man wenigstens Projekte und
Aufträge erfolgreich umsetzen, die müssen sich nämlich nicht immer
überall für Ihre Unfähigkeiten andersartig präsentieren und hinterher
elegant rausreden!
> Wenn du dich wegen dem Begriff "Kellernerd" angegriffen fühlst, dann> möchte ich mich hierfür entschuldigen.
Jeder zieht sich die "Jacke" an die ihm passt. Du musst dich dafür nicht
entschuldigen, mir hat diese deine "Jacke" nicht gepasst!
Niemand schrieb:
>> Mir fehlt ehrlich gesagt die Muße und Zeit, jedes deiner Widersprüche>> von ganz oben zu hier weiter unten dir vor die Nase zu halten.> So wirr wie du schreibst ist es kein Wunder,
komisch, mich verstehen eigentl. sehr Viele hier im Form eigentl.
richtig!
> wenn auch das Textverständnis fehlt,
beim wem fehlt das bitte? wenn irgendwo dann ja wohl bei dir!
> und du dann Widersprüche siehst, wo es keine gibt.
Die werde ich dir bei deinem ganzen Gesülze nicht auch noch alle
vorbeten! Die kannst du dir in deinen Seminaren von berufs- und
lebenserfahrenen Dozenten teuer duch Zeit und Geld erkaufen!
> Das fängt schon damit an, dass wir hier über ein Thema reden, bei> dem es keine eindeutige Lösung gibt.
im Rausreden biste auch noch nicht so gut! Erfolg im Beruf ist also
keine eindeutige Lösung. Aber Überflieger wie du, sehen das immer etwas
anders!
> Eine solche Annahme (und damit die Suche nach Widersprüchen, wo es keine> geben kann) ist ein typisches Problem eines Kellernerds,
hör auf zu Philosphieren, dich habe ich durchschaut > Labertasche ohne
Charakter und Rückgrat,
hier oben drüber faselst du von nicht eindeutigen Lösungen, was sind das
dann bitte, wenn nicht Widersprüche?
> der so sehr in der mathematischen Denkweise festhängt.
kommste auch noch dahinter, wie das zusammenhängt, so du das überhaupt
begreifst!
> Der Witz ist, dass so etwas auch bei technischen Fragestellungen nach-> teilhaft ist, weil es bei technischen Problemen auch selten eindeutige> Lösungen gibt.
für Nixblicker und Verkäufer natürlich immer so! Jetzt weiß man auch, wo
du techn. (un)versiert so stehst!
> Vor allem nicht, wenn auch Faktoren wie Kosten oder Termine> berücksichtigt werden müssen.
ach wo, das kannst du auch nicht, sag bloß!?
> Du glaubst eine Strategie zu sehen, wo es keine gibt. Weißt du wie man> so etwas nennt: Paranoid.
Du mit deinen unter 35 Jahren mußt noch viel lernen. Zutexten kannste
keinen, argumentieren kannste überhaupt nicht, überzeugen schon gar
nicht!
Das was du jetzt berufl. machst, ist der Weg, der anders bei dir gar
nicht ging!
Einzelkämpfer noch in der persönl. Entwicklung - mehr noch nicht.
Paranoid > dass ich nicht lache, dich haben doch schon mehr hier
durchblickt, und ich muß es dann halt mal sagen!
Der Bernd Wiebus hat es wohl sehr galant ausgedrückt - dich kann man
nicht mögen! So wie du hier auftrittst jedenfalls nicht!
Jetzt hat es mich wieder gerissen, hier meine kostbare Freizeit
wiederholt zu verplämpern!
Niemand schrieb:> Labertasche ohne Charakter und Rückgrat> Der Bernd Wiebus hat es wohl sehr galant ausgedrückt - dich kann man> nicht mögen! So wie du hier auftrittst jedenfalls nicht!
Sehr schöne Zusammenfassung, dem kann ich in Bezug auf Minefields bzw.
Claymore nur zustimmen!
Niemand schrieb:> Du must noch so viele Seminare besuchen und noch so viel lernen, das> kann man dir hier in dem kleinen Forum gar nicht in einem Fred> beibringen!
Was lässt dich in der Annahme, dass ich etwas von dir lernen will? Was
lässt dich glauben, dass du mir etwas beibringen kannst?
Niemand schrieb:>> Ja Leute,>> - die gerne mit anderen Menschen verstehen möchten> mit andere Menschen meinst du deine AG > Auftrag- weil Geldgeber, aber> ganz sicher nicht Mitmenschen > wie z.B. hier im Forum
Das hat nichts mit Auftraggeber zu tun, sondern nur darauf, ob es auf
Gegenseitigkeit beruht. Leute, die mich nicht verstehen möchten, sich
mir gegenüber überaus arrogant verhalten und mich nur beleidigen wollen,
werden auch entsprechend behandelt.
Niemand schrieb:>> - die anderen Menschen ihre Ideen und Gedanken teilen> vorgeschobene soz. Plänkelei, aber du willst was verkaufen, und das soll> dem Anderen gefallen, oder er soll es brauchen!
Dieser ständige Vorwurf ist der Grund, wieso ich dich behandle wie
andere Menschen.
Niemand schrieb:>> - die ein wenig Ehrgeiz haben und ihrem (Berufs-)Leben einen Sinn geben>> wollen> nur ein wenig? Jeder im Berufsleben gibt seinem Tun damit einen Sinn!> Wieder nur dumm nachgeschwätzt!
Wieder diese widerliche Arroganz. Da ist nichts nachgeschwätzt. Und ja,
normale Menschen geben ihrem Tun einen Sinn. Hier im Forum gibt es aber
ständig andere Meinungen, teilweise in die Richtung, dass Arbeit nur
Sklaventreiberei sei.
Niemand schrieb:>> das sind für mich normale Menschen und keine> du bist noch dazu ein Romantiker, der nichts begreift!
Nein, ich bin Realist, aber eben kein Soziopath wie gefühlt 90% des
Forums hier.
Niemand schrieb:> Niemand schrieb:>> Analakrobaten> so lange du irgendwohin gehst und Bettelst, u. wenn es nur um> Aufmerksamkeit oder Anerkennung ist, bei dir aber noch dazu um deine> Daseinsberechtigung als M-GF in deiner Firma, dann bist du ein> Analakrobat!
Was für eine eklige, arrogante und soziophobe Einstellung. Für dich ist
offensichtlich jeder Mensch, der anderen mal ein Gefallen tut oder auch
für Geld etwas für andere tun möchte, ein "Analakrobat". Also jeder
normale Mensch. Naja, wenn du normale Menschen weiterhin als
"Analakrobaten" bezeichnen willst, mach das weiter so. Viel Spaß im
Leben - bisher scheint das wohl für dich nicht so gut laufen.
Niemand schrieb:> Was ist daran so schlimm? 99% aller selbstsändigen GF sind das, um damit> überleben zu können, ist das einfach Pflicht!
Aus deiner soziophoben Sichtweise! Aus meiner Sicht machen die das, weil
es ihnen das was sie tun Spaß macht, nicht wegen der Anerkennung oder
Aufmerksamkeit.
Niemand schrieb:> Hast du ja sehr schön selber umschrieben, andere AG sollen auf dich> aufmerksam werden um dir Aufträge zu geben .... !
Hier bestimmt nicht. Wo anders, ja. Aufträge gehören irgendwie dazu,
wenn man ein Unternehmen hat. Oder etwa nicht?
Niemand schrieb:>> Nein, ich habe ein gewaltiges Problem mit der Weltanschauung, die manche>> Leute hier im Forum vertreten. In der echten Welt kenne ich so etwas>> nicht.> im RL > RealLife ist man auch etwas zurückhaltender, mit solchen zarten> Gewächsen wie dir! Hier wie in jedem Forum wird aber auch mal Tacheles> gesprochen, wenn du das nicht abkannst, must du das im RL aber auch noch> mal durchmachen!> Man kann einem aber auch durch die Blume sagen, dass er ein Versager> oder Ausweichler ist. Gibt es so viele Möglichkeiten dafür!
Ich bin also ein Versager, weil ich ein Unternehmen aufbauen konnte,
damit seit einigen Jahren sehr erfolgreich mit relativ wenig Arbeit mein
Geld verdiene, dazu noch einen netten finanziellen Puffer habe und ich
wirklich glücklich mit dem bin, was ich tagtäglich tue? Irgendwas ist
doch in deinem Gehirn falsch gewickelt.
Klar, im echten Leben kriegst du kein Wort auf, wenn du Leuten wie mir
begegnest. Hier im Forum kannst du einen auf dicke Hose machen, da bist
du ja schön anonym und musst dein Mund ja nicht auf kriegen.
Niemand schrieb:> Niemand schrieb:>>> Du von Neid und Erfolglosigkeit geplagter Kellernerd.> Claymore darauf>> Typische Schutzreaktion, wenn man eine korrekte Beschreibung des eigenen>> Charakters als Beleidigung zurück spiegelt.> Nö, absolut nicht, du schnallst es bloß wieder nicht!
Auf wen soll ich jetzt neidisch sein und in was habe ich keinen Erfolg?
Wieso bin ich als Kellernerd in der Lage, regelmäßig erfolgreich über
sechstellige Einzelaufträge zu verhandeln oder neue Kunden an Land zu
ziehen?
Niemand schrieb:> Ach da schau her, auf dem Gebiet bist du nicht so hinterher! Rumfrotzeln> gegen Andersdenkende oder Kritiker, das kannste schon ein wenig!> Lernt man auch ganz schnell, gelle!
Kritik muss konstruktiv sein, nicht nur einfach Gejammer oder sinnlose
Angriffe. Und trotzdem gebe ich mir die Mühe, das zu beantworten.
Niemand schrieb:> Bzgl. Fachidioten: mit solchen Typen kann man wenigstens Projekte und> Aufträge erfolgreich umsetzen, die müssen sich nämlich nicht immer> überall für Ihre Unfähigkeiten andersartig präsentieren und hinterher> elegant rausreden!
Das kann man auch mit kompetenten Nicht-Kellernerds.
Niemand schrieb:> Jeder zieht sich die "Jacke" an die ihm passt. Du musst dich dafür nicht> entschuldigen, mir hat diese deine "Jacke" nicht gepasst!
Gut, dann ist das für dich keine Beleidigung, wenn ich dich weiterhin
als Kellernerd bezeichne.
Niemand schrieb:> komisch, mich verstehen eigentl. sehr Viele hier im Form eigentl.> richtig!
Auf deine Posts antwortet doch sonst niemand.
Niemand schrieb:> Die werde ich dir bei deinem ganzen Gesülze nicht auch noch alle> vorbeten! Die kannst du dir in deinen Seminaren von berufs- und> lebenserfahrenen Dozenten teuer duch Zeit und Geld erkaufen!
Große Töne spucken, aber nichts dahinter.
Niemand schrieb:> im Rausreden biste auch noch nicht so gut! Erfolg im Beruf ist also> keine eindeutige Lösung. Aber Überflieger wie du, sehen das immer etwas> anders!
Ich bin kein Überflieger. Ich bin auch niemand, der hier jemanden etwas
verkaufen will. Wollte ich das, müsste ich natürlich die einzig wahre
Lösung anbieten. Tue ich aber nicht.
Niemand schrieb:>> Eine solche Annahme (und damit die Suche nach Widersprüchen, wo es keine>> geben kann) ist ein typisches Problem eines Kellernerds,> hör auf zu Philosphieren, dich habe ich durchschaut > Labertasche ohne> Charakter und Rückgrat,> hier oben drüber faselst du von nicht eindeutigen Lösungen, was sind das> dann bitte, wenn nicht Widersprüche?
Hier gibt es keinen Widerspruch.
Niemand schrieb:>> der so sehr in der mathematischen Denkweise festhängt.> kommste auch noch dahinter, wie das zusammenhängt, so du das überhaupt> begreifst!
Du hast nicht begriffen, was ich damit sagen wollte. Die echte Welt ist
keine Mathematikaufgabe aus dem Studium, deshalb gibt es mehr als eine
Lösung. Das begreifen einige Fachidioten aber nicht.
Niemand schrieb:>> Der Witz ist, dass so etwas auch bei technischen Fragestellungen nach->> teilhaft ist, weil es bei technischen Problemen auch selten eindeutige>> Lösungen gibt.> für Nixblicker und Verkäufer natürlich immer so! Jetzt weiß man auch, wo> du techn. (un)versiert so stehst!
Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass man ein technisches
Problem nur auf eine Weise lösen kann? Dann erkläre doch mal, wieso es
mehr als eine Prozessorarchitektur geben kann.
Niemand schrieb:>> Vor allem nicht, wenn auch Faktoren wie Kosten oder Termine>> berücksichtigt werden müssen.> ach wo, das kannst du auch nicht, sag bloß!?
Ich kann das sogar besser als viele andere, das ist nämlich ein Grund,
wieso ich Aufträge bekommen.
Niemand schrieb:> Du mit deinen unter 35 Jahren mußt noch viel lernen. Zutexten kannste> keinen, argumentieren kannste überhaupt nicht, überzeugen schon gar> nicht!
Das habe ich schon gemerkt. Das liegt aber nicht an mir! Ich bin zwar
über 35, aber ganz sicher jünger als du. Bei dir merkt man das Alter an
deiner sturen Art. Ich hoffe nie so zu werden.
Niemand schrieb:> Das was du jetzt berufl. machst, ist der Weg, der anders bei dir gar> nicht ging!
Ich war auch als Angestellter eigentlich ganz zufrieden und hätte das
bestimmt auch weiterhin machen können. Somit liegst du falsch. Du tust
aber so, dass das, was ich mache für mich grauenvoll sein muss. Ist es
aber nicht. Es macht dich offensichtlich nur so neidisch, dass du es mir
mies reden willst. Aber da muss ich dich enttäuschen: Das funktioniert
nicht.
Niemand schrieb:> Einzelkämpfer noch in der persönl. Entwicklung - mehr noch nicht.
Hier haben wir doch mal ein glasklaren Widerspruch. Du sagst, ich könne
keinen anderen Weg verfolgen. Mein jetziger Weg besteht aber daraus,
dass ich mit drei Mitgründern ein Unternehmen aufgebaut habe. Das ist
für mich das Gegenteil eines Einzelkämpfers.
Niemand schrieb:> Paranoid > dass ich nicht lache, dich haben doch schon mehr hier> durchblickt, und ich muß es dann halt mal sagen!
Ich bleibe dabei: Paranoid. Weil du glaubst, mich durchblickt zu haben,
aber von dir nur heiße Luft, persönliche Angriffe und Beleidigungen
kommen und kein einziges Wort, dass die Realität nur annäherungsweise
trifft.
Niemand schrieb:> Der Bernd Wiebus hat es wohl sehr galant ausgedrückt - dich kann man> nicht mögen! So wie du hier auftrittst jedenfalls nicht!
Ich bin eben kein Analakrobat, deshalb lege ich es hier gar nicht darauf
an, gemocht zu werden. Ich bin hier, um zu lernen, wie ich Leute wie
Euch in der Realität meiden kann. Und glaub mir, das Wissen habe ich bei
Bewerbungsgesprächen schon erfolgreich angewendet.
Claymore schrieb:
> Nein, ich bin Realist, aber eben kein Soziopath> wie gefühlt 90% des Forums hier.
Typische Aussage eines Geistesfahrers: Alle Anderen fahren in die
falsche Richtung, nur man selbst nicht. Selbstverständlich.
Ja, Uwe,
> Um Chef zu sein genügt allein ein Ar....och von Format zu sein!
Um ein Boss zu werden wie Dilberts Quälgeist, genügt es, jemanden zu
bezirzen, der einem die Verantwortung und die Befugnisse delegiert.
Aber um Boss zu bleiben, muss man wettbewerbsfähige Resultate abliefern.
So qualiziert die Mitarbeiter - wie eben Dilbert und seine Kollegen -
geht das nur, indem man deren engagiertes Mitdenken gewinnt.
Ar...löcher haben das von Anfang an verloren. Deshalb sind sie eines
Tages verschwunden. Am Stammtisch begründen sie ihr Schicksal dann
vermutlich mit "die Fluktuation hat nun mal zugenommen" oder noch
billiger mit "Die Globalisierung fordert ihre Opfer".
Wer hier nicht mit Stammtischparolen auffallen will, oder noch dümmeren,
der sehe eine Firme als ein soziales System und analysiere dies, als
wäre das ein technisches System, das besser funktionieren muß als die
Verlierer im Markt.
Ciao
Wolfgang Horn
Danke Wolfgang, jetzt weiß ich bescheid, wie es vor 30 Jahren vielleicht
mal war...;-)
Chef zu sein schließt hoffentlich nicht mit ein, sich gleich am Witz
eines Zweizeilers aufzuhängen?!
Ingenieur schrieb:> Claymore schrieb:>> Nein, ich bin Realist, aber eben kein Soziopath>> wie gefühlt 90% des Forums hier.>> Typische Aussage eines Geistesfahrers: Alle Anderen fahren in die> falsche Richtung, nur man selbst nicht. Selbstverständlich.
Denkfehler: Ich kenne auch die Welt da draußen, und da begegnet man
solchen Charakteren wie hier sehr selten - und wenn doch, bekommen sie
ihren Mund nicht auf und können deshalb nur hier einen auf dicke Hose
machen können.
Von daher kann ich die vier, fünf Leute, die hier herum schwirren und
rund 90% der Posts ausmachen, sehr gut beurteilen.
von wem wohl ?
> Leute, die mich nicht verstehen möchten,
du bist so leicht zu durchschauen > für dich "zu verstehen", aber gut
> sich mir gegenüber überaus arrogant verhalten
jeder was er braucht, um Klartext zu verstehen
> und mich nur beleidigen wollen,
jeder zieht sich die Jacke an die ihm auch passt!
> werden auch entsprechend behandelt.
bitte nicht noch weitere solcher Statements von dir, bitte bitte nicht!
Auszug aus einem Drama
Akt ...Nr. ?
> Ich bin auch niemand, der hier jemanden etwas verkaufen will.
nein, ganz sicher nicht, aber natürlich nicht! du willst uns hier alle
nur auf den Arm nehmen, kapierst es aber selber nicht!
> Wollte ich das, müsste ich natürlich die einzig wahre Lösung anbieten.
mach mal deine Chef-Zi-Fenster auf oder geh raus an die frische
Winterluft, vllt. kommt dann irgendwan mal die Erleuchtung!?
> Tue ich aber nicht.
ich sage > das kannst du nämlich auch nicht!
nächster Akt der Verzweiflung
> Klar, im echten Leben kriegst du kein Wort auf, wenn du Leuten wie mir> begegnest.
mit Lehrlingen, auch wenn es Zauberlinge wären, muß ich mich auch nicht
mehr abgeben!
> Hier im Forum kannst du einen auf dicke Hose machen, da bist du ja schön >
anonym und musst dein Mund ja nicht auf kriegen.
ich muß mich hier unter dem Namen nicht verstellen oder die Sau
rauslassen, dafür gibt es zu viele Beiträge von mir als der Niemand.
Wie sieht es bei dir so aus?
> Die echte Welt ist keine Mathematikaufgabe aus dem Studium, deshalb gibt > es
mehr als eine Lösung.
Glück im Spiel oder Versagen im Job!
> Das begreifen einige Fachidioten aber nicht.
du sagst es, wozu darf man dich nun zählen? Zu den hoffnungslosen Fällen
mit aktuell etwas Glück? Oder bist du noch auf dem Weg der Erkentnisse?
> Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass man ein technisches> Problem nur auf eine Weise lösen kann?
aber ja doch > ganz genau! Pfoten weg wenn man keine Ahnung davon hat!
Im Umgnag mit Menschen ist es etwas komplizierter, wie man mit dir hier
ja ganz gut sehen kann!
> Dann erkläre doch mal, wieso es mehr als eine Prozessorarchitektur geben > kann.
damit hast du dich als Fachidiot selber geoutet!
> Ich kann das sogar besser als viele andere, das ist nämlich ein Grund,> wieso ich Aufträge bekommen.
armer Bub, du bekommst Aufträge und bist happy! Keine weiteren Fragen
euer Ehren!
> Ich war auch als Angestellter eigentlich ganz zufrieden und hätte das> bestimmt auch weiterhin machen können. Somit liegst du falsch.
!!! ????
> Mein jetziger Weg besteht aber daraus, dass ich mit drei Mitgründern ein >
Unternehmen aufgebaut habe.
Unternehmen klinkt richtig nach etwas!
> Das ist für mich das Gegenteil eines Einzelkämpfers.
Drei von deiner Sorte auf einem Haufen ist ganz sicher kein Unternehmen.
Wenn jeder so viel Zeit wie du hier im Form verbringt, oder bist du der
PR-Mensch? na dann gute Nacht!
Unter welchem anderen Nick suchst du hier im Forum eigentl. um fachl.
Hilfe?
Du redest zu viel von dir und zu eindeutig wie zu positiv, mit Ü35 hat
man diese Phase hinter sich!
> Ich bleibe dabei: Paranoid. Weil du glaubst, mich durchblickt zu haben,> aber von dir nur heiße Luft, persönliche Angriffe und Beleidigungen> kommen und kein einziges Wort, dass die Realität nur annäherungsweise> trifft.
lies dir mal die anderen Urteile zu dir durch, vllt. fällt dann endlich
der Groschen!
Es kann nicht schlimmer kommen und es kam schlimmer
> Ich bin eben kein Analakrobat, deshalb lege ich es hier gar nicht darauf> an, gemocht zu werden.
alle Achtung für so viel Verstand!
> Ich bin hier, um zu lernen, wie ich Leute wie Euch in der Realität> meiden kann.
du solltest lernen, der Realität ins Auge zu blicken!
> Und glaub mir, das Wissen habe ich bei Bewerbungsgesprächen schon> erfolgreich angewendet.
ja erzähl deine Geschichten weiter, 3-Mann-Gespann mit einem PR-Typen
wie dir!
> Claymore erinnert mich stark an unsere Muddi mit der Raute.
mit dem Unterschied, dass diese Dame das professionell und nicht aus
Verlegenheit (oder vllt. doch wegen Unterlegenheit) macht!
Niemand schrieb:> !!! ????
Ja, da fehlen dir wohl die Worte.
Niemand schrieb:> Drei von deiner Sorte auf einem Haufen ist ganz sicher kein Unternehmen.
Nein, 50 Mann aber schon.
Niemand schrieb:> lies dir mal die anderen Urteile zu dir durch, vllt. fällt dann endlich> der Groschen!
Ich frag lieber meine Freunde. Du etwa nicht? Hast du überhaupt welche?
Ich weiß die Antwort schon: "Du hast doch keine Freunde, bähähähä".
Niemand schrieb:> ich muß mich hier unter dem Namen nicht verstellen oder die Sau> rauslassen, dafür gibt es zu viele Beiträge von mir als der Niemand.> Wie sieht es bei dir so aus?
Pseudonym bleibt Pseudonym, egal wie viele Posts du hier schreibst. Nimm
doch mal deinen echten Namen.
Niemand schrieb:> PR-Mensch? na dann gute Nacht!> Unter welchem anderen Nick suchst du hier im Forum eigentl. um fachl.> Hilfe?
Was jetzt, PR Mensch oder jemand, der fachlich arbeitet. Und du erzählst
was von Widersprüchen.
Eigentlich sind deine Beiträge keines Wortes mehr wert. Aber so viel
wollte ich dir jetzt doch noch gönnen. In diesem Sinne noch ein schönes
weiteres frustriertes Leben.
...weil herrschen eigentlich dienen heisst, kann man mit Egos auf Dauer
nix anfangen...das war schon im Mittelater so ! Ausnahmen bestätigen
natürlich die Regel ! Im Prinzip geht's ja ums glücklich sein, den nur
Leute die an einem Strang ziehen, sind auf Dauer erfolgreich.
selber Chef schrieb:> ...weil herrschen eigentlich dienen heisst,
Mupitz!
> kann man mit Egos auf Dauer> nix anfangen...das war schon im Mittelater so !
Öh? Waren wohl alle Gleich, die drei Stände Adel, Kirche und Bürger?
> Ausnahmen bestätigen> natürlich die Regel !
Ok, die paar Unfreien und Leibeigene&Grundhörige (so ca. 90% der
Bevölkerung) waren die Ausnahmen.
> Im Prinzip geht's ja ums glücklich sein,
JaJa, immer diese Spassigen
> den nur> Leute die an einem Strang ziehen, sind auf Dauer erfolgreich.
An einen Strang ziehen, und die Richtung ned wissen?
Die Dilbert Comics kannte ich noch nicht, wieder was Neues entdeckt :)
Wolfgang H. schrieb:>>> Der Charakter einer Person ist ihr nicht angeboren. Er entsteht auch>>> nicht aus ihrem Willen.>> Teils, teils. Ein gewisser Teil ist genetisch festgelegt,> Was genau ist festgelegt? Gibt es in unseren Genen eine Art> Charakterbeschreibung, die wir zu befolgen haben?
Das müsste eine Epigenetiker genauer wissen. Ich schätze, dass eine
Charakterbeschreibung nicht direkt in den Genen steckt. Ich vermuten mal
eher, dass wir in den Genen eine entsprechende Veranlagung haben, die
aktiviert werden muss und dadurch dann indirekt auf den Charakter
einwirkt. Beispielsweise haben Männer einen höheren Testosteronspiegel
als Frauen, dieser hat einen gewissen Einfluss, macht u.a. aggressiver
und kann dadurch unser Verhalten beeinflussen.
Der Teil der genetisch festgelegt ist müsste aber sehr gering sein.
>> wird im sozialen Umfeld geformt.> Solche Passiv-Ausdrücke bevormunden uns, machen uns unfrei und abhängig> vom Bevormunder.> Sondern: Wir werden erzogen. Dabei entscheiden wir, ob wir eine> Information in den Schatz unseres Wissens und Glaubens übernehmen oder> ihn ablehnen. Als Kleinkind glauben wir unseren Eltern, im Trotzalter> rebellieren wir, als mündige Menschen urteilen wir selbst.
Ja richtig, so kann man es auch sagen, wir werden erzogen.
Soziales Umfeld ist etwas weitläufiger ausgedrückt. Das kann alles
Mögliche sein: Eltern, Lehren, Mitmenschen, Polizei, Gesetze, Medien,
Geld, Gewalt, ...
Es ist ja so: wir erleben eine Situation und speichern sie entsprechend
im Gehirn mit den Attributen Positiv, Negativ, Neutral ab. Es werden
Synapsen (neuronale Verbindungen) im Gehirn, an unterschiedlichen
Stellen, gebildet. Kommt es dann zu einer ähnlichen Situation, dann
wissen wir was auf uns zu kommt und handeln/fühlen entsprechend. Denk
z.B. mal an heiße Herdplatte, Elektrozaun, soziale Interaktion, ....
Die Synapsen werden dabei dicker, dünner, verzweigen, lösen sich.
Das Ganze ist ein Wachstumsprozess im Gehirn, ähnlich wie das
Straßennetz. Und genau hier müsste man zum umprogrammieren ansetzen.
Z.B. eine negativ besetztes Erlebnis in ein positives umwandeln, wie bei
einer Spinnenphobie sich mit dem Tier beschäftigen und feststellen, dass
Spinnen ganz harmlos sind.
Das kling simple ist aber höchst komplex, außerdem sind alle Menschen
unterschiedlich gestrickt.
>> Die Aufgabe zur Charakterbildung übernimmt dabei das Gehirn.> Darauf gehe ich erst ein, wenn ich eine Vorstellung habe, wie das> funktionieren soll.
Das menschliche Gehirn ist das geheimnisvollste Stück Materie auf Erden
(aus Doku: Expedition ins Gehirn)
Man oh man, wie einfach es ist, einen Troll aus de Reserve zu locken!
Ein rotes Tuch vor die Nase und ab geht er!
> Meingott, habts ihr am Feiertags nix bess'res zu tun?> Traurig ....
hi lex 91, auch schon lange nichts mehr von dir hier gelesen, was bist
du an deinem Feiertag so tübselig?
Zuerst hatte ich mich mit deinem Freitag verlesen, bis es mir dann
kam, dass ja heute vor zig Jahren die Woche einen Knacks hatte!
So unglücklich gelegene Feiertage gibts nur in 3 BL > 2x mit B... u. 1x
SA !
> Nicht überall wird gefeiert!
genau, im Nachbar-BL der Frühaufsteher war heute volles Balett > 20 cm
Schnee und trotzdem mußte alle funktionieren!
selber Chef (Gast)
...weil herrschen eigentlich dienen heisst,
wem oder was zu dienen?
> kann man mit Egos auf Dauer nix anfangen...
das denkst aber nur du! mit Losern und Junkies geht alles viel besser?
> das war schon im Mittelater so !
aus den Zeiten wollen wir gar nicht erst anfangen, da gabs kein I-Net,
keine CyberTrullas außer Hexen, eigentl. lagweilig damals bis auf ??
> Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel !
immer wieder diese Ausreden und Schlupflöcher
> Im Prinzip geht's ja ums glücklich sein,
komische Daseinsformeln hier von einem Chef,
> den nur Leute die an einem Strang ziehen, sind auf Dauer erfolgreich.
wem willst du das Märchen bitte verkaufen?
du als Chef ziehst mit deinen Dienern an einem Strang? Da machste aber
was verkehrt!
Hi, Uwe,
> Danke Wolfgang, jetzt weiß ich bescheid, wie es vor 30 Jahren> vielleicht mal war...;-)
In diesen drei Jahrzehnten hat vor allem unser Wissen über die Technik
zugenommen. Mehr, als das Wissen über uns selbst.
Wir erreichen den Rand unseres Sonnensystems, aber im Wissen über uns
selbst endet das bereits an der Wasserlinie des Eisbergmodells der
Psyche nach Freud.
Wegen der Rätselei über das, was darunter ist, werden Unternehmer und
Verantwortliche abgezockt für Scheinleistungen. Werden aus Jungmanagern
mit allerbesten Absichten solche Scheusale wie PHB, der Quälgeist
Dilberts.
Schluß mit der Predigt. Die Wasserlinie im Eisbermodell muss abgesenkt
werden, damit die einen weniger abgezockt werden und die anderen weniger
Leid ertragen müssen, das eigentlich keiner gewollt hat.
Diese Absenkung ist meine Mission - und darin gibt es schon klare
Fortschritte.
> Chef zu sein schließt hoffentlich nicht mit ein, sich gleich am Witz> eines Zweizeilers aufzuhängen?!
Abgesehen davon, dass sich besser "vornehm" zurückhält, wer als Chef
ernst genommen werden will - ein Chef ohne Humor tut sich auch schwer.
Ciao
Wolfgang Horn
Hi, Cha-woma M.,
"selber Chef" schrieb:>> ...weil herrschen eigentlich dienen heisst,
Du:
> Mumpitz!
Nein, er hat Recht. Hatte schon der Alte Fritz:
"Ich bin der erste Diener meines Staates" (Friedrich der Große)
Aber leider sind nur wenige der Mächtigen groß genug, die Wahrheit in
dieser Bescheidenheit zu erkennen.
Ciao
Wolfgang Horn
Hi, Eigenschaftssucher,
> Die Dilbert Comics kannte ich noch nicht, wieder was Neues entdeckt :)
Ja, aber bitte nicht depressiv werden wegen der schlimmen Wahrheiten
über den industriellen Alltag, die Scott Adams, der Autor, aufzeigt.
Originalton aus einem Münchner Konzern: "Dilbert, oh tut diese Satire
weh. Aber der Autor hat ja Recht! Woher kennt er gerade unsere Firma so
gut?"
> Das müsste eine Epigenetiker genauer wissen.
Ich habe nachgeschlagen: "Die Epigenetik ... ist das Fachgebiet der
Biologie, welches sich mit der Frage befasst, welche Faktoren die
Aktivität eines Gens und damit die Entwicklung der Zelle zeitweilig
festlegen."
Hier geht es aber weniger um die Mikrobiologie, als vielmehr um die
Frage, wie zu einem Global Player werden kann, der so egoistisch ist:
"Gewiss habe ich nach Gewinn und Reichtum gestrebt, doch wesent-lich
nicht, um sie zu genießen, ... (sondern) um die Mittel zur Ausfüh-rung
anderer Pläne und Unternehmen zu gewinnen ...“ (Werner von Siemens)
Die Antwort lässt sich über den Umweg der Charaktermerkmale finden. Das
ist aber viel zu kompliziert für das, was W.v.Siemens getan hat, als er
sein erstes Patent verkaufte und nun Geld hatte, seine Träume wahr zu
machen und damit Geld zu verdienen.
Er wurde nämlich zu einem Charakter, zu einer Marke, indem er seinen
fernen Traum von Gewinn und Reichtum zweckmäßig umsetzte - und
konsequent.
Er brauchte sich nicht um Charaktermerkmale kümmern, sondern nur seine
selbsterregten Dynamomaschinen zu bauen, Kunden zu finden und zu
verkaufen.
Jede Inkonsequenz darin hätte seine Gewinne gefährdet. Kümmern um seine
Charaktermerkmale wäre solch eine Inkonsequenz gewesen.
Goethe hat das noch treffender ausgedrückt - auch wenn seine Worte heute
rätseln lassen:
"Wie kann man sich selbst kennenlernen? Durch Betrachten niemals, wohl
aber durch Handeln. Versuche, Deine Pflicht zu tun, und Du weißt gleich,
was an Dir ist. Was aber ist Deine Pflicht? Die Forderung des Tages."
(Goethe)
Meine Lösung der Rätsel aus einer Zeit, als der Glaube an einen
Schöpfergott noch als verbindlich galt: Die Pflicht eines Familienvaters
ist, seine Familie zu versorgen. Die des berufstätigen Familienvaters
ist die Pflicht, die Zukunft seines Geschäfts zu sichern.
Wer das konsequent versucht, der erkennt seine Schwierigkeiten darin.
Der sieht auch die Unterschiede zwischen sich und anderen Personen.
> Ich schätze, dass eine> Charakterbeschreibung nicht direkt in den Genen steckt. Ich vermuten mal> eher, dass wir in den Genen eine entsprechende Veranlagung haben,
Das ist eine einfache Erklärung, und einfache Erklärungen sind "geiler"
als komplizierte. Komplizierte Erklärungen nützen eher den Scharlatanen,
die ihre Tricks geheim halten wollen.
> die aktiviert werden muss
Kinder spielen. Auch Katzenkinder trainieren das Fangen von
Wattebäuschen, weil sie das "geil" finden. Später reizt sie der Geruch
einer Maus, nun diese zu fangen.
Die simple Erklärung: Unserer Gene wegen finden wir Menschenmädel
"geiler" als Gorilla-Mädel.
> und dadurch dann indirekt auf den Charakter einwirkt.
Wie soll eine "indirekte Einwirkung" funktionieren?
Ich sehe eine, indem die Umwelt unsere Bemühungen um die Schönen unserer
Art erkennen und urteilen, wir seien artspezifisch nervös und deppert,
wenn uns eine der Schönen angelächelt hat.
Also:
1. Unsere Gene beeinflussen, was wir als schön oder häßlich empfinden.
Sowie auch andere ähnliche Wertungen.
2. Nach diesen Wertungen und Empfindungen entscheiden wir.
3. Wir setzen unsere Entscheidungen in unserem Handeln um.
4. An der Konsequenz unseres Handeln erkennen unsere Mitmenschen, wen
sie vor sich haben. Das drücken sie dann als Charakter aus.
Folgerungen:
a) Direkte Arbeit am eigenen Charakter ist so töricht, wie der in den
Augen der Zuschauer entsteht. Wie die Schönheit, die immer im Auge des
Betrachters liegt.
b) Schauspieler müssen natürlich lernen, wie sie Henri VIII so
überzeugend spielen, dass ihre Zuschauer vor ihnen auf die Knie fallen.
Sie müssen ihn studieren, seine Blicke, seine Mimik, seine beherrschende
Stimme, seine Posen, bis zur königlichen Robe, ohne die all das wertlos
wäre.
c) Wer aber das Vertrauen seiner Vorgesetzten und Mitarbeiter will, der
ist besser konsequent genau der, der er ist - nachdem er sich über sein
Lebensziel klar geworden ist sowie über die Prinzipien, mit denen er es
erreichen will.
d) Arbeit am Charakter ist Zeitverschwendung. Ein akzeptabler Charakter
entsteht nebenbei, während man sein Lebensziel verwirklicht.
> Es ist ja so: wir erleben eine Situation und speichern sie entsprechend> im Gehirn mit den Attributen Positiv, Negativ, Neutral ab.
Ja. Wenn wir diese Wertung vom Umfeld übernehmen, machen wir uns von dem
abhängig.
Abhängigkeiten sind fatal, wenn sie zu mehreren Personen bestehen, die
einander widersprechen würden.
Das eigene eLebensziel ist da einfacher. Hat aber auch seine Risiken.
> Das kling simple ist aber höchst komplex,
Ach, ein Regenschauer ist auch so komplex, wie wir die Details
untersuchen wollen. Der Wetterbericht ist da sehr viel einfacher.
> außerdem sind alle Menschen unterschiedlich gestrickt.
Natürlich tragen die Fans vom FC Bayern anders gefärbte Schals als die
vom TSV1860 München. Gemeinsam ist aber schon, dass sie ihren Stolz auf
ihren Verein mit Schals ausdrücken.
Unsere Unterschiede, die wir deutlich zur Schau stellen, die sind
ziemlich unwichtige Details. Viel wichtiger ist doch das, was wir
Fußballfans gemeinsam erleben wollen: Ein tolles Spiel mit mehr Toren
für unsere Team.
Der Siegeswillen stammt bestimmt von unseren Genen wie der Willen des
Kätzchens, den Wattebausch zu fangen.
Aber die Umsetzung hängt dann schon von unserem Wissen ab und von
weiteren Einflüssen.
> Das menschliche Gehirn ist das geheimnisvollste Stück Materie auf Erden> (aus Doku: Expedition ins Gehirn)
Die Geheimnisse sind vor allem aus unseren Tabus gestrickt.
Tabus haben den großartigen Vorteil: Sie lassen sich brechen. Aber es
gehört Mut dazu und Wiederstandskraft gegen Orthodoxe, die Tabubrüche
ablehnen.
Eigenschaftssucher, mal angenommen, Personen, die es gut mit Dir meinen,
erwarten von Dir, dass Du an Deinem Charakter arbeitest.
Könnten Dich Argumente interessieren, wie Du das auf die Art und Weise
machst, in der Werner von Siemens zum "Global Player" wurde?
Dann könnte mich die Zusammenstellung der Argumente interessieren.
Ciao
Wolfgang Horn
Klasse, Kolophonium,
> "Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu."> (Ödön von Horváth)
Hab' ich gleich in meine Datei von Zitaten aufgenommen.
Das "nur komme ich so selten dazu" beschreibt wohl die Absicht, in
Fremd- und Eigenbild ein Soll erreichen zu wollen.
Der Schauspieler - ein professioneller Lügner - erreicht das durch viel
Übung. In der Aufführung ist er aber verlassen, wenn sich die Situation
anders entwickelt, als nach Drehbuch vorgesehen.
„Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch
Arbeit und Leistung“ (Albert Einstein)
Diese simple Weisheit ist so wahr, wie unser Verhalten den Tratsch der
Umwelt befeuert und wie wir dem Tratsch mehr glauben als den
Beteuerungen der fraglichen Person.
Die gute Nachricht für alle Leistungsträger daraus: Wer meint, durch
Schauspielerei könne er sich in eine "Persönlichkeit nach Maß"
verwandeln und habe dann ein leichtes Leben, der irrt sich spätestens,
wenn Leistung gefragt ist.
Ciao
Wolfgang Horn
Kolophonium schrieb:> "Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu." (Ödön> von Horváth)
Daß gerade Du so ein Zitat bringst, ist gelinde gesagt verwunderlich.
Du bist nämlich selbst immer konstant boshaft und trollig.
Wolfgang H. schrieb:> Hab' ich gleich in meine Datei von Zitaten aufgenommen.
Das war hingegen vollkommen klar: Du lebst offenbar nur von den
Erkenntnissen und Weisheiten Anderer.
Hi, Laff ju so Matsch,
> Du lebst offenbar nur von den Erkenntnissen und Weisheiten Anderer.
Wozu wäre das gut?
Du bist nicht der erste, der mir das vorwirft und damit ausdrückt, die
Weisen der Alten seien wertlos, wertvoll sei nur das Gebrabbel des
heutigen Modegurus.
Nein, schlimm ist es, wenn wieder mal jemand eine Weisheit verkündet,
als wäre er ihr Erfinder - und dann hat er sie doch von Konfuzius
geklaut und seine Federn, mit denen er sich geschmückt hat, sind schon
gebraucht und veraltet.
Die alten Weisen sind zu ehren. Wer das nicht kann, der gibt damit wohl
zu, den Wert einer Weisheit nicht selbst einschätzen zu können.
Ciao
Wolfgang Horn
Eigenschaftssucher schrieb:> Die Dilbert Comics kannte ich noch nicht, wieder was Neues entdeckt :)
Wie bitte? Dann bist du ganz bestimmt kein Ingenieur!
Ingenieur schrieb:> Eigenschaftssucher schrieb:>> Die Dilbert Comics kannte ich noch nicht, wieder was Neues entdeckt :)>> Wie bitte? Dann bist du ganz bestimmt kein Ingenieur!
Ich hatte nie behauptet ein Ingenieur zu sein, dennoch bin ich einer,
aber die Comics sind mir trotzdem nicht bekannt oder ich habe sie nie
wahrgenommen.
Hallo claymore.
Claymore schrieb:> Das gilt aber nur, wenn man stark von der Norm abweicht, in deinem> Beispiel eine schwere Behinderung. Im Zusammenhang dieses Threads wäre> das eine schwerwiegende psychische Störung.
Du versuchst mal wieder etwas zu pathologisieren, was Dir nicht in den
Kram passt oder Dir irgendwie unheimlich ist. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Du versuchst mal wieder etwas zu pathologisieren, was Dir nicht in den> Kram passt oder Dir irgendwie unheimlich ist. ;O)
Das muss ich mir wohl bei dir abgeschaut haben:
Bernd W. schrieb:> Beim Lesen dieses Threads habe ich übrigens spontan beschlossen,> paranoider Elitenhasser zu werden. ;O)
Hi, Claymore,
> Das gilt aber nur, wenn man stark von der Norm abweicht, in deinem> Beispiel eine schwere Behinderung. Im Zusammenhang dieses Threads wäre> das eine schwerwiegende psychische Störung.
Verschwendung von Geld, Zeit, und dazu unnötiges Leid wäre die
Psychotherapie körperlicher Erkrankungen.
Sondern: Chirurgen heilen Schäden an Gewebe und Knochen,
Psychotherapeuten sind dafür völlig falsch ausgebildet.
(Außerdem haben die den Gegenstand ihrer Tätigkeit noch immer nicht
gefunden, behelfen sich mit einer schwammigen Floskel und sichern sich
ihre Pfründe mit dem Therapeutengesetz.)
Was soll denn "die Norm" sein, wenn wir alle uns als Individualisten
verstehen? Nach dem Desaster von 1933 bis 1945 sind wir doch etwas
kritischer geworden, oder?
Die Ärzte haben sich mit der Definition des Begriffes "Krankheit" schon
verdammt schwer getan. Deren Theater würde ich als Ingenieur nicht auch
noch erneut aufrühren wollen.
Ciao
Wolfgang Horn
Wolfgang H. schrieb:> Verschwendung von Geld, Zeit, und dazu unnötiges Leid wäre die> Psychotherapie körperlicher Erkrankungen.
Normalerweise ignoriere ich deine selten dämliche Beiträge, aber das
schießt ja nun wirklich den Vogel ab. Hast du nichts besseres zu tun als
Offensichtlichkeiten als die ultimative Weisheit darzustellen?
Wolfgang H. schrieb:> Was soll denn "die Norm" sein, wenn wir alle uns als Individualisten> verstehen? Nach dem Desaster von 1933 bis 1945 sind wir doch etwas> kritischer geworden, oder?
Mit ein bisschen Nachdenken kommt man vielleicht drauf, dass Norm und
Individualität sich nicht widersprechen. Aber ich gebe zu, dass das für
dich vielleicht nicht offensichtlich genug ist.
Wolfgang H. schrieb:> Die Ärzte haben sich mit der Definition des Begriffes "Krankheit" schon> verdammt schwer getan. Deren Theater würde ich als Ingenieur nicht auch> noch erneut aufrühren wollen.
Ich habe nie behauptet, es neu definieren zu wollen.
Hallo, Claymore,
> Wolfgang H. schrieb:>> Verschwendung von Geld, Zeit, und dazu unnötiges Leid wäre die>> Psychotherapie körperlicher Erkrankungen.>> Normalerweise ignoriere ich deine selten dämliche Beiträge, aber das> schießt ja nun wirklich den Vogel ab. Hast du nichts besseres zu tun als> Offensichtlichkeiten als die ultimative Weisheit darzustellen?
Wer wie ein Rabauke schreibt, der ist einer. Der lädt ein, auf seinen
groben Klotz einen groben Keil zu treiben. Verstehen wir uns? Fein.
Wenn nun auch Du die Psychotherapie körperlicher Erkrankungen für
Verschwendung hältst, und das "offensichtlich", wie ist dann dieser
Deiner Beitrag zu deuten:
> Das gilt aber nur, wenn man stark von der Norm abweicht, in deinem> Beispiel eine schwere Behinderung. Im Zusammenhang dieses Threads wäre> das eine schwerwiegende psychische Störung. raba>> Wolfgang H. schrieb:>> Was soll denn "die Norm" sein, wenn wir alle uns als Individualisten>> verstehen? Nach dem Desaster von 1933 bis 1945 sind wir doch etwas>> kritischer geworden, oder?>> Mit ein bisschen Nachdenken kommt man vielleicht drauf, dass Norm und> Individualität sich nicht widersprechen.
Dieser Satz soll wohl den offensichtlichen Widerspruch zwischen
Individualität und Norm vertuschen: Schon im Kleidergeschäft kommen die
einen Sakkos von der Stange, normiert, und wenn davon keiner passt, muss
einer individuell angepasst werden.
Deine Leugnung dieser Tatsache klingt nicht nur dumm, sie ist dumm.
Wozu soll ich einer Person antworten, die so dumm ist, so dumm und
zugleich so überheblich zu schreiben?
"Streite dich nie mit einem Dummkopf; es könnte sein, dass die Zuschauer
den Unter-schied nicht bemerken." (Mark Twain)
> Normalerweise ignoriere ich deine selten dämliche Beiträge,
Tue das bitte weiterhin, und bitte ohne Ausnahme, ich tue es auch in
Bezug auf Dich.
Wolfgang Horn
Wolfgang H. schrieb:> Wenn nun auch Du die Psychotherapie körperlicher Erkrankungen für> Verschwendung hältst, und das "offensichtlich", wie ist dann dieser> Deiner Beitrag zu deuten:
Nein, die fehlt einfach nur das Textverständnis. Es ging nicht um den
Zusammenhang zwischen Psyche und Körper. Die körperliche Behinderung war
eine Metapher.
Wolfgang H. schrieb:> Deine Leugnung dieser Tatsache klingt nicht nur dumm, sie ist dumm.
Deine Begründung deiner Thesen an einem Beispiel, welches noch nicht
einmal den geringsten Zusammenhang hat, ist extrem dumm.
Wolfgang H. schrieb:> Wozu soll ich einer Person antworten, die so dumm ist, so dumm und> zugleich so überheblich zu schreiben?
Dass eine dumme Person wertvolle Beiträge für dumm hält, ist für mich
sehr schlüssig. Und du hast gerade wieder ein gutes Beispiel geliefert.
Wolfgang H. schrieb:> Tue das bitte weiterhin, und bitte ohne Ausnahme, ich tue es auch in> Bezug auf Dich.
Das werde ich tun. Nur manchmal kann man über so viel Dummheit einfach
nicht hinwegsehen.
Um mal ein wenig Luft rauszunehmen:
Den Weg gibt es nicht, voranzukommen.
Da muss man kräftig unterscheiden.
Chef beim Finanzamt? Erster Entwickler im Formel 1 Stall,
Abteilungsleiter im Großkonzern oder einfach nur Chef eines
erfolgreichen
mittelständigen Unternehmens mit bodenständigen Produkten?
Irgendwie ist die Anforderung an die Führungskräfte auch
unterschiedlich.
Ein Bewerber der "C" kann, ist eventuell bei "D" überfordert.
Die richtige Person, am richtigen Ort. ( Klingt einfach, ist es aber
nicht)
Von Führungskräften wird natürlich mehr verlangt: ( Mehr Einsatz,
mehr Fachwissen, mehr Intelligenz, usw.)
Oft läuft es auf eine simple Frage hinaus: " Wer schaut
sympathischer aus, wer kann besser schwätzen? "
Grüße Bernd
Der wirkliche Kernpunkt ist das " Verkaufen".
Das hat mit Charakter nichts zu tun.
Man muss seine eigene Leistung, die Leistung der Abteilung,
oder sein Produkt "verkaufen".
Dieses " Verkaufen" kann man üben, aber die Naturtalente machen
schneller Karriere.
Ist halt so.
Grüße Bernd
Hi, Bernd,
> Der wirkliche Kernpunkt ist das " Verkaufen".
Einerseits stimme ich Deinem "Kernpunkt" zu, wer die Abgasschwindelei
seiner Abteilung nicht in goldigsten Farben vertreten kann, der darf
sich freuen, wenn ihm wenigstens ein Arbeitsplatz in der Ecke, neben dem
WC oder im Keller zugeordnet wird.
Anderseits kann "der wirkliche Kernpunkt" so wenig allgemeingültig sein,
wie nicht nur Fachkräfte Individualisten sind, sondern auch Manager.
Da hat eher jeder Manager seinen persönlichen Kernpunkt, und auf den
muss sich einstellen, wer dessen Wohlwollen will.
Bernd, hüte Dich vor den Demagogen, die Dir bequeme Patentrezepte
verkaufen wollen.
Solche Patentrezepte sind zwar gesucht, aber unrealistisch. Ihre
Verkäufer sind entweder dumm oder Scharlatane.
Es gibt nicht mal für das flotte Durchqueren durch München ein
Patentrezept. Sondern flotter kommt durch, wer sich nach Patentrezept
orientiert, sondern wer selbst schaut, auf Wegen er bei aktueller
Staulage eher vorankommt, auf welcher Spur, und wer die Nindernisse so
früh erkennt, dass er ihnen ausweichen kann.
Ciao
Wolfgang Horn
> Mit welchen (Charakter-)Eigenschaften kommt man beruflich weiter?
Da stehen wohl Rücksichtslosigkeit und Brutalität an erster Stelle.
Mit dem Gedankengut von Mutter Teresia kannst du in dem Geschäft keinen
Blumentopf gewinnen.
Zocker_49 schrieb:>> Mit welchen (Charakter-)Eigenschaften kommt man beruflich weiter?>> Da stehen wohl Rücksichtslosigkeit und Brutalität an erster Stelle.
Falsch.
> Mit dem Gedankengut von Mutter Teresia kannst du in dem Geschäft keinen> Blumentopf gewinnen.
Mit Menschenkenntnis, der Fähigkeit zur Empathie und zur
Konfliktbewältigung kommt man viel besser durchs Leben. Auch durchs
Berufsleben.
Zocker_49 schrieb:>> Mit welchen (Charakter-)Eigenschaften kommt man beruflich weiter?>> Da stehen wohl Rücksichtslosigkeit und Brutalität an erster Stelle.
Da stelle ich mir gerade vor, dass wenn man mit jemanden redet und dabei
eine Waffe auf die Person gerichtet hat, dadurch eher was erreicht als
nur mit Worten. Mal von den etwaigen negativen Konsequenzen abgesehen.
Gibt es denn eine Waffe, Werkzeug, Gegenstand, die einen
unterstützt beruflich weiter zu kommt ohne ins Gefängnis zu müssen? Eine
Art von Meinungsverstärker?
Hi, Eigenschaftssucher,
> Gibt es denn eine Waffe, Werkzeug, Gegenstand, die einen> unterstützt beruflich weiter zu kommt ohne ins Gefängnis zu müssen?
Die gibt es schon. Sie hilft aber nur solange, bis sich Vorgesetzte
beleidigt fühlen und den Störenfried entsorgen.
Erkundige Dich nach den "Waffen" der höchsten Autorität im Unternehmen.
Benutz dieselben "Waffen". Wer Dir da in die Parade fällt, der legt sich
mit seiner höchsten Autorität an.
Ciao
Wolfgang Horn
Das Wichtigste ist, dass man sich mit den Kollegen gut versteht, eine
positive Stimmung verbreitet und seinen Teil dazu beiträgt, das Schiff
nach vorne zu rudern.
"Waffen" sollte man nur gegenüber der P,A, anwenden, wenn es zu
Gehaltsverhandlungen kommt. Da braucht man Rückendeckung von der
Abteilung!
Wichtig ist, den Vorgesetzen bewusst zu machen, dass man wichtig ist.
Mark B. schrieb:> Mit Menschenkenntnis, der Fähigkeit zur Empathie und zur> Konfliktbewältigung kommt man viel besser durchs Leben. Auch durchs> Berufsleben.
Dem stimme ich durchaus zu, aber durchkommen ist etwas anderes als an
die Spitze oder auch 'nur' nach oben kommen. Und da reichen die
Eigenschaften definitiv nicht.
Da gehört dann auch sich selbst nach vorne drängeln und Ellenbogen dazu,
oft genug hilft leider auch Leistungen anderer als seine zu verkaufen,
ich würde das als Lügen bezeichnen, die meisten sagen Teamwork dazu.
IchGlaubeEsNicht schrieb:> Ja, der ewige Glaube an die eigene Unersetzbarkeit.
Wichtigkeit, nicht Unersetzbarkeit. Man muss einer von denen werden, an
welche nicht gleich zuerst gedacht wird, wenn es ans Sparen geht.
Tachchen :D
Ich werfe auch mal was in den Pool!
Abgesehen das die Frage eigentlich lauten sollte "wie verkaufe ich mich
am besten um auf zu steigen?"
Ich mach jetzt nicht einen auf "das leben ist so ungerecht" wie die
meisten hier.
Witzig das ich mit meinen 21 Jahren eine nicht so eingeschränkte Sicht
habe.
Um auf zu steigen braucht man zu beginn schon mal eine Firma in der es
möglich ist! In einem Kleinbetrieb, in dem es nur ein Chef und "normale"
angestellte gibt, wird man wohl kaum aufsteigen.
Nun sollte man sich seine stärke raussuchen und genau diese verkaufen!
Das Erfolgsrezept ist sich zu spezialisieren.
Wie man mit anderen Personen umgeht ist reine Gefühlssache.
Ob man die Ellenbogen abspreizt um sich durch zu setzen, oder anderen
sein wissen weiter gibt...
Dazu gehört nun mal auch was einem liegt!
Also zum aufsteigen braucht man
1. die richtige Firma in der es möglich ist!
2. Seine stärken kennen und sich darauf spezialisieren und genau das
verkaufen um perfekt da zu stehen
3. das gewissen Feingefühl wie man mit seinen Mitarbeitern/Angestellten
umgeht
In vielen fällen gehört natürlich auch glück dazu.
Das wichtigste ist wahrscheinlich aber der Ehrgeiz!
Der fehlt den meisten leider..
Aber wir können nun mal nicht alle reiche Geschäftsführer/Manager oder
was auch immer werden :D
Grüße
Hi, ACE,(schrieb im Beitrag #4443172),
> Ich werfe auch mal was in den Pool!
Auf eine ähnliche Art und Weise gingen auch die Alchimisten vor, als sie
alle möglichen Stoffe in den Tigel warfen, damit aus Blei endlich Gold
werde.
Irgendwann hatte einer Holzkohle geworfen, Salpeter und Schwefel.
Hoffentlich nur harmlose Mengen.
Eine gut bezahlte Position durch soll willkürliches Werfen erreichen zu
wollen, das ist ziemlich illusorisch. Auch, wenn Du meinst, Deine
Scheuklappen sähen wie der unendliche Horizont aus.
Bessere Ratgeber sind Heiko Mell, der Karriereberater in den
VDI-Nachrichten sowie Prof. Malik, Managementzentrum St. Gallen.
Allerdings erzählen die nicht, was bei der Mehrheit ihrer Zielgruppe
popoulistisch ankommt. Sondern das, was sie aus viel Erfahrung für wahr
halten - auch wenn es das Gegenteil von populistisch ist,von gefällig.
Ingenieure sollten eigentlich wissen, dass das schönste Schaltbild, das
mit dem meisten Sex, selten zu konkurrenzfähigen Geräten führt.
Im Gegensatz zu aller Alchemie, die gut bezahlte Posten verschaffen
soll:
1. Erster Hauptsatz der Karriere: Von nix kommt nix. Herausragende
Ergebnisse sind nur mit herausragenden Leistungen zu erreichen. Wer das
Glück hat, dass ihm das Töchterchen des Großaktionärs verfällt, der
scheitert später.
2. Wer nicht selbst Erbe eines Millionenvermögens ist, und auch nicht
das Können eines Werner von Siemens hat, der mit dem Grundkapital aus
einer Erfindung zum "Global Player" wurde, der muss sich als
Angestellter mühen.
3. Angestellter wird und bleibt aber nur, wer seinen Vorgesetzten,
Anteilseignern oder Aktionären der Goldesel ist, der ihnen mehr Gold
abwirft als der zweitbeste Kandidat - und der mit einem geringen Anteil
daran als Prämie zufrieden ist, als die Karotte vor seiner Nase, die ihn
antreibt, bis er sich aufgearbeitet hat - oder wer es besser macht als
Middelhoff, der von der Milliardenerbin Schickedanz sich wohl das
Startkapital besorgte, mit dem heute aber wohl nur noch Gauner zu tun
haben wollen, um ihrerseits nun ihn abzuzocken.
4. Esel im Stall haben nur einen minimalen Freiraum, den sie gestalten
können. In der Hauptsache müssen sie sich nach ihrem Stallbesitzer
richten. Der bestimmt, wen er fördert, und hauptsächlich, um noch mehr
Gold zu ernten.
5. So individuell die Stallbesitzer, so hellwach, bescheiden und
lernfähig muss der Möchtegern-Esel sein. Wer in einem Forum nach
Vorschläge für Zutaten fragt, die er in seinen Tigel noch hinein tun
könnte, der ist von Anfang an ein Verlierer. Erstens kauf ihn keiner auf
dem Eselsmarkt. Zweitens schreckt seine Abhängigkeit von anderen
potenzielle Mitstreiter ab.
Folgerung: Verschwende Deine Arbeitszeit nicht mit törichten Fragen und
Antworten in Internet-Foren, sondern lies die Bücher von Personen, die
wirklich erfolgreich waren und altruistisch genug, ihr Wie mitzuteilen.
Aber sei nicht so töricht, anzunehmen, dies Wie sei so bequem wie ein
Schlraffenland - wegen dem 1. Hauptsatz der Karriere. Glück hast Du
schon, wenn Du den modischen Torheiten entgehst und denen, die schon in
der Bibel beschrieben sind.
Den nun folgenden Shitstorm wettere ich in dem Bewusstsein ab, dass er
von Versagern aufgewühlt wird.
Ciao
Wolfgang Horn
>Den nun folgenden Shitstorm wettere ich in dem Bewusstsein ab, dass er>von Versagern aufgewühlt wird.
Apropos Versager: Was macht eigentlich deine Akademie für natürliche
Führung?
Auf der Homepage seit 2012 keine Veranstaltungen mehr. So gut im
Geschäft?
Dein Herabsehen auf die Alchemie ist übrigens dämlich. Viele Metalle
lassen sich aus "unedlen" Erzen durch "Umwandlung (Transmutation)"
gewinnen.
Von daher war die Annahme, daß es evtl. auch eine Art Golderz gibt vom
Ansatz her nicht verkehrt.
Leider war den Alchemisten nicht bekannt, daß Gold in der Natur nur
gediegen vorkommt.
Du solltest gegen deine Hybris dir jeden Tage vorsagen:
"Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um
mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank
eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der
Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“ Bernhard von Chartres
Danke, "IchGlaubeEsNicht"
für Deine indirekte Zustimmung zu meinen Thesen, unausgesprochen durch
Verzicht auf sachliche Gegenargumente.
Ciao
Wolfgang Horn
Hii Wolfgang Horner
ich nehme mal an du gibst mir recht, da du nur eine Redewendung
kritisiert und Ehrgeiz beschreibst.
Auch wenn ich das Beispiel mit dem Esel ziemlich schlecht finde.
Ich glaube kaum das man Aufsteigt wenn man Goldesel für jeden beliebigen
Lohn spielt. Damit bleibt man zwar bestimmt angestellter, es ging aber
um das aufsteigen.
da fehlt der Punkt sich selbst verkaufen zu können.
Geh zu dem Typ der dich Melkt und sag ihm zu was du in de Lage bist...
Das du Aufsteigen möchtest um Beispielsweiße dein können neuen Personen
bei zu bringen.
Solange man sich melken lässt und dein Arbeitgeber von deiner dich mit
einer Beförderung nicht weiter ausschlachten kann bleibst du stehen.
Nur Arsch hinhalten und "danke lieber Chef" sagen ist doch kein weg
befördert zu werden.
Und welchen Satz du VERSUCHT hast mit deinem Shitstorm Wetter zu sagen
ist aber mal herabwertender bullshit der meist selbst nur von Versagern
kommt.
Hi, ACE, (schrieb:)
> ich nehme mal an du gibst mir recht, da du nur eine Redewendung> kritisiert und Ehrgeiz beschreibst.
Schaun wir mal. Die Redewendung ist ja nicht aus der Luft gegriffen,
sondern eine Aussage. Zu prüfen ist, ob diese eher wahr ist oder eher
falsch.
> Auch wenn ich das Beispiel mit dem Esel ziemlich schlecht finde.
Es ist drastisch, ja. Und trotzdem eher richtig als falsch.
> Ich glaube kaum dass man aufsteigt, wenn man Goldesel für jeden beliebigen Lohn
spielt.
Klar. Aber dies Gold entsteht nicht nur durch Handarbeit, sondern viel
mehr Gold kann durch Kopfarbeit entstehen.
Beispiel: Töricht handelt der Reeder, wenn er den kräftigsten Ruderer
zum Navigator seiner Galeere befördert. Navigation mit Sextant und
Totrechnen (Dead Reckoning)erfordert andere Fertigkeiten als "Zieh! -
Zieh! - Zieh!" - und auch andere Mühen.
Kluge Diplomatie vermeidet Kriege und riesige Schäden - und produziert
riesige Gewinne. Denk an Bismarck, deutsche Einigung und an die EU.
Einen Kunden durch guten Support gehalten zu haben, das kann dem
Unternehmer sehr viel mehr wert sein als dieselbe aufgewendete Zeit an
Ruderschlägen.
Sich um Beförderung bemühen heisst nicht "noch fleißiger malochen",
sondern: "Köpfchen zeigen!" Dass der Reeder erkennt: "Oh, dieser Ruderer
kann ja rechnen! Als Navigator ist er mir viel wertvoller als am
Riemen!"
> da fehlt der Punkt sich selbst verkaufen zu können.
Dies "sich-selbst-verkaufen-können" ist aber keine so simple Tätigkeit
wie "Zieh!" auf der Ruderbank.
Sondern allein schon in die Nähe des Kapitäns zu kommen, und das zur
rechten Zeit, da steckt sehr viel "Marketing" drin.
Aber wer es nur schafft, den Kapitän anzusprechen, der belästigt ihn -
es sei denn, der vermeintliche Ruderer beweist ihm seine Rechenkünste in
einem Moment, wo der Kapitän über die Zweitbesetzung für die Navigation
nachdenkt.
Vor allem braucht es die rechte Vorbereitung, um zum Käpt'n klug über
Längen- und Breitengrade reden zu können, über Pythagoras,sin, cos, tan,
und über die Reisezeiten, die durch sphärische Berechnung des Kurses
eingespart werden können gegenüber der Navigation auf der Scheibenerde.
Das ist der Vorteil, zur Schule gegangen zu sein, bevor man auf der
Ruderbank landet und auf ihr verendet.
Das ist auch der Nutzen der Weiterbildung.
> Geh zu dem Typ der dich Melkt und sag ihm zu was du in de Lage bist...
Und zwar: "Zu was du noch in der Lage bist." Damit er in dir nicht nur
immer wieder den vermeintlichen Ruderer sieht, sondern auch die
Fähigkeit zum Navigator.
> Das du Aufsteigen möchtest um beispielsweise dein können neuen Personen> bei zu bringen.
Was für ihn nur dann interessant ist, wenn er von dir als Lehrer mehr
Resultate erwartet als von dir als Ruderer.
Zum Marketing gehört: "Versetz dich in die Person deines potenziellen
Kunden. Denk an seinen Bedarf, und wie du ihn besser decken kannst als
andere. Vor allem: Denk an seinen latenten Bedarf."
> Solange man sich melken lässt und dein Arbeitgeber von deiner dich mit> einer Beförderung nicht weiter ausschlachten kann bleibst du stehen.
Das "ausschlachten" erinnert an die Beförderung vom Stall auf den
Arbeitstisch des Schlachters... ;-)
>> Nur Arsch hinhalten und "danke lieber Chef" sagen ist doch kein weg> befördert zu werden.
Es sei denn, er sucht einen "Sündenbock vom Dienst".
Zum Shitstorm: Sachliche Einwände gehören nicht darunter. Ein
Musterkandidat ist aber, wer sachlich nichts mehr sagen kann und
deswegen auf der Person herum hackt.
Ciao
Wolfgang Horn
Hi, Hans-Peter , (schrieb:)
> Das ist doch verschwurbelter, esoterischer Mist!
Was genau bitte? Was genau soll daran esoterisch sein? Keine einzige
Bachblüte kam darin vor.
Sonst bliebe der Eindruck einer Person, die ihr Gehirn auf Zahlen, Daten
und Willkür geschrumpft hat.
Noch mal: Kritik sehr gern,aber bitte in der Sache.
Ciao
Wolfgang Horn
Hii Wolfgang Horn
Ich denke wir sind sogar von unseren Ideen nicht all zu weit
auseinander.
Wenn ich das so einschätze nach deinem letzten Post zumindest.
Der unterschied ist wohl eher unsere ausdrucksweiße.
um mal Beispiele zu nennen
Während du schreibst man soll der beste "Goldesel" sein um am meisten
Gold ab zu werfen, meinte ich die Spezialisierung auf eine Sache, um
damit Best möglichst da zu stehen.
Mit Glück meinte ich auch die Chance dem Chef zu zeigen was man kann,
wie in deinem Beispiel mit dem Kapitän und dem Ruderer.
Der aufstieg zum Lehrer ist selbstverständlich auch nur ein Beispiel
gewesen. Deine Antwort darauf ist eben das was ich auch schon
geschrieben habe. Die richtige Firma ist entscheidend!
Sich in andere Leute reinversetzen ist auch das Feingefühl, welches ich
erwähnt habe.
Fand es auch schön das du die Anspielung mit dem Ausschlachten
verstanden hast ;D Beförderung vom Stall auf den Schlachtertisch um
alles raus zu holen auf deine kosten.
Grüße
ACE
Und, ACE,
auch wenn jetzt sofort die "das macht doch keinen Unterschied"-Keule
kommt:
deutsche Rechtschreibung ist natürlich auch ein Kriterium, um im
Unternehmen aufzufallen. In Deinenm Fall leider negativ ...
Ich kann kaum glauben, dass sich auch völlig unfertige Persönlichkeiten
Gedanken um Ihre Beförderung machen. Stattdessen stünde es an, an
eigenen Defiziten arbeiten - dann klappt es auch mit der Beförderung.
Ich fand Wolfgang Horns Analogie von der Galeere ganz griffig: je höher
Du in einem Unternehmen aufsteigst, je nachteiliger ist die bei
Ingenieuren leider so oft angetroffene Fachidiotie.
Jeder kennt doch diese Kollegen: kann keinen Brief unfallfrei selbst
schreiben, hat keinen Plan von kaufmännischem Denken, verstört Kunden
durch bizarres Benehmen, glänzt bei nichtdeutscher Belegschaft mit
interkultureller Ignoranz, weiß zum Thema Politik und Kultur nur
Verschwörungstheorien, kriegt in Gegenwart von Frauen kein Wort mehr
raus -
aber träumt von der Beförderung.
WTF!
>Danke, "IchGlaubeEsNicht">für Deine indirekte Zustimmung zu meinen Thesen, unausgesprochen durch>Verzicht auf sachliche Gegenargumente.>Ciao>Wolfgang Horn
Zur Einordnung deiner Thesen wäre es wirklich interessant zu wissen, was
deine Akademie für natürliche Führung macht?
Voll im Geschäft? Oder bist du hier auf verzweifelter Kundenaquise?
Hi, IchGlaubeEsNicht,
> Oder bist du hier auf verzweifelter Kundenaquise?
Das wäre so sinnlos, wie Ingenieure und Techniker selten das Budget für
die Weiterbildung verwalten.
Ciao
Wolfgang Horn
Hi, Jötze,
> ... du in einem Unternehmen aufsteigst, desto nachteiliger ist die bei> Ingenieuren leider so oft angetroffene Fachidiotie.
Ein Ruderer, der sein Denken auf die Ruderei reduziert, der endet
bestenfalls in der Position des Schlagmanns.
Nicht viel besser geht es dem Ingenieur, der alle seine Fähigkeiten
ignoriert bis auf die, die zur Beschreibung seines Arbeitsplatzes
passen.
Aber: Unternehmerische Entscheidungen brauchen mehr als BWL-Wissen. Denn
ohne Fachwissen im Vorstand sind Fehlentscheidungen gewiss.
Ciao
Wolfgang Horn
Hi zusammen,
also ich mache gerade meinen Master in Medizintechnik und habe aufgrund
von Studium, Praktika und Aushilfsjobs folgendes gelernt:
- man muss definitiv ein Arschloch sein, um da draußen überleben zu
können und weit im Leben zu kommen
- man darf nicht zu freundlich sein, da dies mit Schwäche gleich gesetzt
wird
- seine Hilfsbereitschaft sollte man in Grenzen halten, weil viele es
später einfach zu oft ausnutzen werden
- fachliche Kompetenz alleine bringt nichts für die große Karriere
Leiter. Es haben immer diejenigen das sagen, die eigentlich nicht viel
können (Schein wichtiger als Sein).
Es ist zwar traurig, aber die Natur des Menschen können wir nicht
verändern.
Als guter Mensch hat man es einfach schwer auf diesem Planeten.
MfG
Hi, BMTler,
> - man muss definitiv ein Arschloch sein,> - [Zu viel Freundlichkeit wird mit Schwäche gleich gesetzt],> - viele nutzen Hilfsbereitschaft aus.
Dein Pech ist bedauerlich.
In dieser Pauschalisierung ist das Urteil aber falsch. Es hetzt auch auf
mit dem Appell "seid auch so böse wie ich!"
Nein Danke, denn diese Hetze verschlechtert die Zusammenarbeit, die
Wettbewerbsfähigkeit und damit wird dies Urteil zur selbsterfüllenden
Prophezeiung.
Sondern: Wo Manager Gegeneinander tolerieren oder gar schüren, da muss
man als Hai unter Haien Zähne zeigen und im Falle eines Angriffs
zurückbeißen können.
Aber man muss diese Fähigkeiten nicht immer anwenden wollen.
„Einigkeit macht stark!“ (Lateinische Volksweisheit)
Es gibt auch Manager, die diesen Wettbewerbsfaktor nutzen. Die
Miteinander nicht nur wollen, sondern auch zu gewinnen und zu nutzen
wissen. Die Egoisten erst gütig für das Miteinander gewinnen, in
schlimmen Fällen wie Deinem erziehen und bei Unbelehrbaren die Reißleine
ziehen.
Also, die bösen Fähigkeiten, die Du aufgezählt hast, ja, die muss man
haben und notfalls einsetzen können.
Berufsanfängern ist das Glück zu wünschen, eine von den tüchtigen
Führungskräften zu erwischen.
Ciao
Wolfgang Horn
> Re: Mit welchen (Charakter-)Eigenschaften kommt man beruflich weiter?
Auf Inbetriebnahme solltest du was drauf haben und dich durchsetzen
können.
Weicheier welche die Zähne nicht auseinander bekommen sind da fehl am
Platz.
Will damit sagen, mit großer Fresse und rücksichtlosigkeit bringst du es
auf Inbetriebnahme zu was.
BMTler schrieb:> Hi zusammen,>> also ich mache gerade meinen Master in Medizintechnik und habe aufgrund> von Studium, Praktika und Aushilfsjobs folgendes gelernt:>> - man muss definitiv ein Arschloch sein, um da draußen überleben zu> können und weit im Leben zu kommen
Falsch. Der Mensch kommt weiter im Leben, indem er mit anderen
kooperiert. Anders wären Konstrukte wie Vereine, Firmen, Musik-Bands
etc. gar nicht möglich.
> - man darf nicht zu freundlich sein, da dies mit Schwäche gleich gesetzt> wird
Was soll denn "zu freundlich" sein? Das ist doch so gut wie niemand.
> - seine Hilfsbereitschaft sollte man in Grenzen halten, weil viele es> später einfach zu oft ausnutzen werden
Falsch. Siehe oben.
> - fachliche Kompetenz alleine bringt nichts für die große Karriere> Leiter. Es haben immer diejenigen das sagen, die eigentlich nicht viel> können (Schein wichtiger als Sein).
Das stimmt so pauschal nicht. Firmen, in denen Leute das Sagen haben die
keine Ahnung haben, sind eben schlecht geführte Firmen. Wer sagt denn,
dass man bei einer solchen Firma bleiben muss?
> Es ist zwar traurig, aber die Natur des Menschen können wir nicht> verändern.
Du schätzt "die Natur des Menschen" falsch ein. Das sagt mehr über Dich
aus als über andere.
> Als guter Mensch hat man es einfach schwer auf diesem Planeten.
Falsch.
Es gibt Studien darüber welche psychologischen Krankheiten sich für
bestimmte Berufe besonders eignen. Über die Definition dieser
Krankheiten findet man dann alles weitere, evtl. empfiehlt sich auch die
Einnahme bestimmter Medikamente um die Ausbildung dieser Eigenschaften
weiter zu fördern.
Hallo wolfgang.
Wolfgang H. schrieb:> Aber man muss diese Fähigkeiten nicht immer anwenden wollen.
Und wenn man sie zu oft anwenden muss, wird man krank.
>> „Einigkeit macht stark!“ (Lateinische Volksweisheit)
Viribus unitis - Mit vereinter Kraft- Der Wahlspruch von Franz Joseph
irgendwas. Aber auch Österreich-Ungarn ist untergegangen, obwohl dieser
Stil sehr lange getragen hat.
Bella gerant alii, tu felix Austria nube
Nam quae Mars aliis, dat tibi diva Venus. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Ja, Bernd,
>> Aber man muss diese Fähigkeiten nicht immer anwenden wollen.>> Und wenn man sie zu oft anwenden muss, wird man krank.
Das wird man auch, wenn man zu oft gegen sein Gewissen muss.
>> „Einigkeit macht stark!“ (Lateinische Volksweisheit)>> Viribus unitis - Mit vereinter Kraft- Der Wahlspruch von Franz Joseph> irgendwas.
Zuerst dachte ich an Bayern. Ich habe gerade nachgeschaut, das war der
Habsburger Kaiser Franz Joseph I.
> Aber auch Österreich-Ungarn ist untergegangen,
Im Wettbewerb will man nur länger überleben als die anderen. Dazu ist
jede Hilfe willkommen, die sich lohnt.
> Bella gerant alii, tu felix Austria nube> Nam quae Mars aliis, dat tibi diva Venus. ;O)
Tja, die Heiratspolitik war auch ein Weg - im Feudalismus.
> Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
Danke, Gruß zurück.
Wolfgang Horn
Hallo Wolfgang.
Wolfgang H. schrieb:> Tja, die Heiratspolitik war auch ein Weg - im Feudalismus.
Einige Leute scheinen immer noch recht gut mit Verwandschaft oder
erotischen Verstrickungen jonglieren zu können.
Man merkt es aber meistens nur, wenn es daneben geht, weil dann der
Krach so laut ist. ;O)
Über die Dunkelziffer und die Kollateralschäden kann ich nur raten.
Für Nerds wie mich ist das aber auch keine aktzeptable Strategie. Aus
einem Sumo Ringer wird auch nie ein passabler Jockey. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Hi, Thomas1,
> http://www.spiegel.de/karriere/fuehrungskraefte-he...
Eigenartigerweise habe ich noch keinen Artikel gelesen, der einen
TÜV-Prüfer beschuldigt, an "Pedanterie" erkrankt zu sein.
Es ist ungerecht, Leute für einen kranken Psychopathen zu erklären und
damit aus der Gesellschaft auszuschließen, weil sie genau das tun, was
von ihnen verlangt wird. Diese Beschuldigung ist zu billig und trieft
vor Unverständnis.
Wenn schon, dann wären die Vorgaben zu beschuldigen, nach denen diese
Personen zu arbeiten haben.
Ciao
Wolfgang Horn
Hi, Thomas1,
nun wächst Dein Einwurf über die Grenzen dieses Forums hinaus, weil
dessen Guckfensterchen nur einen Austausch von Schlagworten zulassen
statt einem gemeinsam getragenen Lösungsprozess über These und Antithese
zur Synthese.
Jetzt versetze ich mich in die Situation eines gestandenen und
erfolgreichen Unternehmers und poltere dem Prof. Pfeffer zurück: "Will
mir der Elfenbeinturmbewohner etwa vorschreiben, wie ich die Steuern zu
erwirtschaften habe, die er von Tag zu Tag verschwendet? Er schwingt
sich zum Richter über Unternehmer auf und verhält sich wie ein Despot.
Seinem Lehrstuhl drehe ich den Geldhahn zu!"
Thomas1, dieser Disput wäre nicht aufgekommen, als die biblischen Zehn
Gebote noch allgemein anerkannt waren. Da hätte nur mancher ewige
Höllenqualen befürchtet. Die Republikaner hätten Trump wegen moralischer
Anrüchigkeit gar nicht erst zum Kandidaten gewählt. Seine Eltern hätten
Trump auch deutlich besser erziehen können.
Aber heute will sich kein Individuum den Wertevorstellungen eines
anderen unterwerfen, sondern sich lieber nach seinen eigenen richten
nach dem Motto: "Ob Links- oder Rechtsverkehr, egal, ich fahre so, wie
ich will, und der Frontalcrash ist immer die Schuld des anderen, basta!"
Jetzt bin ich wieder in meiner eigenen Haut: Nach dem, was Prof. Pfeffer
da gesagt haben soll, lehne ich diesen Möchtegerndespoten ab. Der Kerl
schadet seinem Land.
Die eigentliche Frage, Thomas1, halte ich für theoretisch unlösbar:
Sollen die Steuerzahler bestimmen, was Gut ist und was Böse, oder darf
man das irgendeinem selbsternannten Propheten überlassen? Und falls
Letzteres, welchem von allen, die das möchten? Oder allen zugleich?
Lösungsvorschlag:
"Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu
regieren." (Abraham Lincoln)
Das gilt auch für Professoren, die in Fachfragen regieren wollen.
Beispiele für die Richtigkeit von Lincols Weisheit liefert der Dilbert
Cartoon, in dem Scott Adams zeigt, wie Manager Kapital und Arbeitsplätze
vernichten, indem sie sich wie Despoten aufführen.
Hätte Trump schon als Kind Lincolns Weisheit als einen persönlichen
Erfolgsfaktor erkannt, wäre er als Unternehmer viel zu erfolgreich
geworden, um seine Machtgelüste in der Politik verwirklichen zu wollen.
Ciao
Wolfgang Horn
Neuropath schrieb:> Es gibt Studien darüber welche psychologischen Krankheiten sich für> bestimmte Berufe besonders eignen.
Soziopathie
bezieht sich auf psychopathische Personen, die nicht fähig sind,
Mitgefühl zu empfinden, sich nur schwer in andere hineinversetzen können
und die Folgen ihres Handelns nicht abwägen können.
Weitere Merkmale sind:
- Neigung zu aggressivem und gewalttätigem Verhalten
- fehlendes Schuldbewusstsein
- Unfähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen.
Ich hatte mal so einen als Bigboss.
Er begann Jahre vor mir in unserer Abteilung als Mitarbeiter. Nach nur
einem Jahr hatte er den Abteilungsleiter abgeschossen. 15 Jahre später
war er Chef über 5.000 Untergebene.
Damals wurden von den Firmen Soziopathen für Führungslaufbahnen
ausgewählt.
Angeblich wird das nicht mehr praktiziert.
> Einnahme bestimmter Medikamente um die Ausbildung dieser Eigenschaften> weiter zu fördern.
Pervitin (illegales Aufputschmittel)
- leistungssteigernd
- macht selbstbewußt und aggressiv --> Durchsetzungsfähigkeit
(macht kaputt)
Immer mehr Personen nehmen legale und illegale Aufputschmittel zur
Leistungssteigerung im Beruf.
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> In erster Linie gute Kommunikationsfähigkeiten. Das fachliche ist> gar> nicht so wichtig
Stammt mal wieder vom FAKE Dipl Ing ( FH ).
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> Dipl Ing ( FH ) schrieb:>> In erster Linie gute Kommunikationsfähigkeiten. Das fachliche ist>> gar>> nicht so wichtig>> Stammt mal wieder vom FAKE Dipl Ing ( FH ).
Das interessiert keinen!
Hallo nochmals,
lieber Wolfgang Horn und Mark Brandis,
ich habe eure Antworten gelesen und glaube ihr seit Idealisten. Schön
das euch Zusammenarbeit und gemeinsames Schaffen etwas bedeutet(mir
bedeutet das auch etwas). Ich hoffe, dass ich mal später auch mit Leuten
wie euch zusammenarbeiten werde und nicht immer mit einer Horde von
Klugscheißern und Besserwissern wie bisher.
Meine bisherigen Erfahrungen und die Kommentare der anderen aber
bestätigen, dass man abgehärtet und ziemlich fies zu anderen sein muss.
Es machen diejenige Karriere, die man menschlich vergessen kann und auf
andere Menschen pfeifen.
Im Studium herrscht bereits meistens eine Ellenbogenmentalität, um einen
später darauf vorzubereiten.
Viele Grüße
Euer BMTler
BMTler, ich stimme dir auch zu. Man muss ein "Arschloch" sein oder es zu
mindest Schauspielern können um beruflich weiter zu kommen.
Man sollte aber nicht zu jedem unfreundlich sein, beispielsweise zu
Personen von denen man was willst.
Was mich wundert, das bei dir in der Medizintechnik eine
Ellenbogenmentalität herrscht. Bei Medizintechnik-Studierenden denke ich
eher an hilfsbereite Studenten, die noch in Hilfsorganisationen sind!?
Wie man sich täuschen kann.
Bei mir im Studium (E-Technik) waren fast alle sehr hilfsbereit. Ich
habe aber auch mal mit Studierenden einer Elite-Uni zusammengearbeitet,
komplettes Gegenteil, fast alle arrogant, unhöflich und nicht
hilfsbereit. Naja, viele von denen haben heute ein eigenes Unternehmen.
Ich würde mich als sehr schüchtern und zurückhaltend einstufen.
Ich habe es vom Metall-Azubi zum Softwareentwickler bei einem der
größten Autobobilzulieferer für Motorsteuergeräte geschafft.
Damit verstoße ich vermutlich gegen jegliche Karriereregeln.
Hi Karl,
natürlich sollte man nicht zu jedem unhöflich sein. Ich habe mein
Bachelor auf einer FH gemacht und da war eigentlich nichts mit
Zusammenlernen oder Unterlagen- Austausch. Die Ellenbogenmentalität war
leider präsent bei uns(vorallem bei den Damen). Jetzt im Master auf
einer anderen FH sieht es zwar bisschen besser aus, aber von
Hilfsbereitschaft kann man auch nicht wirklich reden.
Zu den erwähnten Herrschaften aus den "Elite"- Unis:
Unhöflich, arrogant und nicht hilfsbereit. Das sagt eigentlich schon
alles und was eigentlich indirekt oder direkt mit diesem Thread gesagt
werden sollte.
Das sind die, die meistens die Karrieleiter hochkommen oder wie in
deinem Beispiel selbstständig werden.
Viele Grüße
Hi, BMTler,
> ich habe eure Antworten gelesen und glaube ihr seit Idealisten.
Also für einen, der in einer Art Jenseits lebt, ohne Bezug zur
Wirklichkeit? Ein Verruckter?
Feuerwehrmänner sind das auch. Die halten jede Feuersbrunst, die Leben
und Sachwerte vernichtet, für überflüssig. Die springen für jeden,
dessen Kleidung brennt, ins Feuer, um ihn da rauszuholen. Sind die
deshalb schlecht oder gar böse? Weder, noch.
Der Dilbert-Cartoon ist Dir bekannt? Scott Adams, der Autor, hat unter
der real existierenden Hölle auf Erden gelitten, die mit dem Begriff
"Beruf" verharmlosend geschönt wird. Ich bewundere ihn, weil er an
dieser Hölle nicht zugrunde gegangen ist, sondern er hat einen Weg
gefunden, aus seiner Not ein einträgliches Geschäft zu machen. Ich würde
mich über den Literatur-Nobelpreis für ihn freuen.
Dilberts Klitsche ist die beste Kurzbeschreibung dieser real
existierenden Hölle auf Erden. Die "Burnout"-Gefahr kommt mir dabei in
diesem Sinne zu kurz: "Wer seine Arbeitszeit verschwendet - oder sich
seine verschwenden lässt - der muß hinter seiner Konkurrenz hinterher
hetzen, bis er wegen Burnout ausfällt." (Dann sagen ihm diejenigen, die
auch die Zwangsjacke parat haben, er selbst sei daran schuld gewesen und
deshalb sei er nun ein Risiko für alle Arbeitgeber und gehöre auf Hartz
IV-Niveau entsorgt.)
Das zu den Anlässen und Gründen für meinen Zorn wegen Deiner
Beschimpfung als Idealist: Geh so schrecklich zugründe in dieser real
existierenden Hölle, wie Du sie für normal hältst, für unabänderlich und
wie Du versuchst, Dir einzureden, sie sei doch gemütlich.
[Theaterdonner zu Ende]
Was mir an Dilberts-Klitsche zu kurz kommt: Die ungeheure Verschwendung
an Arbeitszeit durch das Gegeneinander. Das haben Manager zwar
vielleicht nicht so gewollt, aber sie haben zu verantworten und sind
schuldig, wenn sie sich eine unhaltbare Situation schönreden.
Ebenfalls schuldig ist, wer trotz dieser unheilvollen Situation noch
Manager werden will.
In dieser Situation ist es besser, Personen, die sich Gedanken machen,
auf richtige Gedanken zu bringen - zumindest auf bessere Gedanken als
die üblichen.
Zu meinem Engagement: Auch gegen das Feuer in der real existierenden
Hölle auf Erden kann man nach dem Demingkreis vorgehen, allerdings nach
der Variante mit dem Zusatzschritt "Diagnose".
Meine Diagnose bestätigt diese schreckliche Ursache:
1. "Die Managementliteratur selbst ist in so hohem Maße wertlos, dass es
sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, praktisch nicht lohnt, sie
durchzuarbeiten.“ (Prof. Fredmund Malik, Managementzentrum St. Gallen)
2. "Der Börsenwahnsinn hat Unternehmens- und Investorenziele
gleichgesetzt. Ein kollektiver Irrtum.“ (Prof. Fredmund Malik, St.
Gallen)
3. "MBA-Programme sind für kluge deutsche Unternehmen weder für die
strategische Rekrutierung von Absolventen geeignet noch für die
mittelfristige Personalentwicklung von Talenten.“ (Sattelberger 09.02
2012, Spiegel Online)
4. Völlige Ignoranz gegenüber: "Niemand ist gut genug, einen anderen
ohne dessen Zustimmung zu regieren." (Abraham Lincoln)
5. Bis unendlich: Weniger wichtige Irrtümer, die uns gegeneinander
aufhetzen und uns Arbeitszeit rauben. Wer Dilbert liest, der hätte genug
zu tun, wenn er nur wüßte, wie.
Aus dieser Diagnose ergibt sich als Therapie: Aufklärung derjenigen,
welche ungewollt ihre eigene Arbeitszeit verschwenden und die ihrer
Mitarbeiter.
> Schön das euch Zusammenarbeit und gemeinsames Schaffen etwas bedeutet
Falls Du in einer AG arbeiten solltest: Die Qualität Eurer
Zusammenarbeit bedeutet Deinen Aktionären sehr viel mehr. Denn was Eure
Arbeitszeit verschwendet, das vernichtet in der Folge deren Kapital.
> Ich hoffe, dass ich mal später auch mit Leuten> wie euch zusammenarbeiten werde
Ich habe die meiste Berufszeit solche Führungskräfte gehabt. Eben keine
Kopien von Dilberts bösem Boss PHB, sondern von dessen Gegenteil: Der
Lincoln'schen Zustimmung wert.
Das wird man aber nicht in der MBA-Ausbildung. Auch nicht in einer,
deren Ausbildungsunterlagen Prof. Malik für unzureichend hielt.
> Klugscheißern und Besserwissern wie bisher.
Klugscheißerein und Besserwisserei sind Symptome unzureichender Führung.
Oder eines totalen Fehlgriffs bei der Besetzung der Boss-Position.
> Meine bisherigen Erfahrungen und die Kommentare der anderen aber> bestätigen, dass man abgehärtet und ziemlich fies zu anderen sein muss.
Da habe ich dies Zitat für Dich, persönlich gehört:
„Die Vermittlung sozialer Kompetenzen an Fachkräfte hat nicht wirklich
was bewirkt. Außer, dass sie ihre Ellenbogen und Dolche nun mit
Samthandschuhen überzogen haben.“ (Thomas Sattelberger als
Personalentwickler der Mercedes-Benz AG)
Auch diese "Samthandschuhe" verschwenden Arbeitszeit und damit Kapital.
Weil Fehltherapie. Was bei der Ausbildung des Führungskräftenachwuchses
und der Besetzung der Chefpositionen verbockt wurde, das können Seminare
für Fachkräfte nicht mehr reparieren.
Wenn der Kapitän so ehrgeizig ist, seine TITANIC gegen einen Eisberg zu
steuern, dann kann man seinen Passagieren nur noch beibringen, wie sie
sich in viel, viel Textil einwickeln, damit sie im eisigen Wasser etwas
langsamer sterben.
Besserwisserei: Die bösen Fähigkeiten braucht man allein zur
Selbstverteidigung. Aber nicht zur vorbeugenden.
> Es machen diejenige Karriere, die man menschlich vergessen kann
Erstens: Die Härte des Marktes erfordert auch harte Chefs. Bricht der
Umsatz ein, darf man die Entlassungen nicht endlos hinausschieben
wollen.
Zweitens: Überhart erscheint auch, wer mit träumerischen Idealen
verglichen wird.
> Im Studium herrscht bereits meistens eine Ellenbogenmentalität, um einen> später darauf vorzubereiten.
Träum weiter, die Verantwortlichen für dies Gegeneinander (darunter auch
die Kultusminister) hätten diese gut gemeint als Vorbereitung.
Nein, die sind in Sachen Menschenführung kollektiv genauso schlecht wie
PHB.
Ciao
Wolfgang Horn
Wolfgang H. schrieb:> Erstens: Die Härte des Marktes erfordert auch harte Chefs. Bricht der> Umsatz ein, darf man die Entlassungen nicht endlos hinausschieben> wollen.
Erkläre mal, warum ein Umsatzeinbruch automatisch zu Entlassungen
führen soll? Wenn du damit den Idioten auf Führungsebene meinst, dann
würde ich dir recht geben, denn der hat das in aller Regel ja
vermasselt, beizeiten neue Absatzmärkte zu erschließen.
Der Angestellte, der ja nur das tut, wofür er bezahlt wird,
hat daran ja keine Schuld.
> Autor: Elektrofan (Gast)> Datum: 19.10.2016 16:21> > Mit welchen (Charakter-)Eigenschaften kommt man beruflich weiter?> Skrupellosigkeit.
Brutalität und Rücksichtlosigkeit.
Hi, Cyborg,
>> Erstens: Die Härte des Marktes erfordert auch harte Chefs. Bricht der>> Umsatz ein, darf man die Entlassungen nicht endlos hinausschieben>> wollen.>> Erkläre mal, warum ein Umsatzeinbruch automatisch zu Entlassungen> führen soll?
Weder soll noch muss, kann aber.
> Wenn du damit den Idioten auf Führungsebene meinst, dann> würde ich dir recht geben, denn der hat das in aller Regel ja> vermasselt,
Möglicherweise. Aber nicht immer.
In vielen Fällen ist er selbst Opfer. In der Marktwirtschaft muss man
Risiken eingehen, wo der Kunde auch den Konkurrenten beauftragen könnte.
Gelegentlich treten solche Risiken dann auch ein.
Und, Cyborg, niemand stellt Idioten ein. Solltest Du meinen, Dein
Personalwesen sei so unfähig, Dir einen Idioten als als Deinen Boss
einzustellen - nun, wer hat dann Dich ausgewählt und eingestellt?
> denn der hat das in aller Regel ja vermasselt, beizeiten neue Absatzmärkte zu
erschließen.
Tja, diese Erschließung ist aufwändig, teuer und braucht viel Zeit.
> Der Angestellte, der ja nur das tut, wofür er bezahlt wird,> hat daran ja keine Schuld.
Richtig, er hat keine Schuld, wenn er seinen Arbeitsvertrag ordentlich
erfüllt.
Er muss im Niedergang aber heftig leiden - und spätestens in dieser
Leidenszeit sich frage, ob er völlig unschuldig war am Niedergang. Wer
beispielsweise wie Dilbert so unendlich klüger als sein Boss, der muss
dem dann auch helfen wollen, bessere Entscheidungen zu treffen.
Dilbert käme nicht auf den Gedanken, aber der kann sich rausreden nach
Jessica Rabbit: "I'm not bad.. I'm just drawn that way".
Ciao
Wolfgang Horn
> Autor: Cyborg (Gast)> Datum: 23.10.2016 15:08> Zocker_50 schrieb:> > Brutalität und Rücksichtlosigkeit.> Knasterfahrung hast du vergessen.
Stimmt.
Kein muß, aber eine gute Gesammtreverenz.
Wolfgang H. schrieb:> Und, Cyborg, niemand stellt Idioten ein. Solltest Du meinen, Dein> Personalwesen sei so unfähig, Dir einen Idioten als als Deinen Boss> einzustellen - nun, wer hat dann Dich ausgewählt und eingestellt?
Es gibt sehr wohl Firmen, die im Personalwesen schlampig arbeiten. Das
ist gar nicht mal so selten.
Auch kommt es in manchen Firmen vor, dass Leute auf eine bestimmte
Stelle hin "weggelobt" werden, damit sie in ihrer alten Position keinen
Schaden mehr anrichten. Der Fehler lag dann natürlich darin, denjenigen
überhaupt erst in der ursprünglichen Position arbeiten zu lassen.