Hallo,
dieser Artikel ist heute erschienen:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/bbk-stromausfall-winter-energiekrise-100.html
Zitat:
"Amt rechnet mit Stromabschaltungen im Winter
---------------------------------------------
[...]
'Risiko steigt ab Januar und Februar'
Laut Tiesler wäre die Ursache für die Stromunterbrechungen nicht nur
Energieknappheit, sondern auch das gezielte, zeitweise Abschalten der
Netze durch die Betreiber, um die Netze zu schützen und die
Gesamtversorgung nicht zu gefährden. "Das Risiko dafür steigt ab Januar
und Februar, so dass wir davon ausgehen, dass es von da an stellenweise
für eine gewisse Zeit zu Unterbrechungen der Stromversorgung kommt",
sagte Tiesler."
Das klingt ja nicht so prickelnd.
Lohnt es sich am Ende, LiFePo4-Akku-Bänke, die für die Aufnahme von
Solarstrom gedacht sind, im Winter aus der Stecksdose zu betanken, damit
man für alle Fälle gerüstet ist?
Was kann man sonst noch tun, um für einen Brownout gerüstet zu sein?
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK):
"Wir sind auch ganz wichtig!"
Langsam gehen mir diese ganzen Tatarenmeldungen auf den Keks.
Andreas B. schrieb:> Runterkommen und gemuetlich ein Bier trinken.
Sagen dir Ignoranten, die selbst dann nicht reagieren, wenn sich das
Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnend zu Wort
meldet. Aber wenn dann der Arsch brennt, schreien diese Vögel am
lautesten.
Beides eher ein Problem von täglichem und übermäßigem Bierkonsum.
Der schädigt und reduziert die Hirnzellen und damit die Wahrnehmung.
Demnächst kommen die brown out Warnungen aufs Telefon so wie die
"Unwetterwarnungen". Am 8. Dezember geht es los mit dem Terror.
Die ganze Hetze und das Dauergewarne führt nur zu einer Abstumpfung und
Ignoranz bei den Bürgern. Kommt dann was Wichtiges, kommt es nicht
durch.
Schnauze halten wäre besser und nur in extremen Fällen was rausgeben.
Im Ahrtal wurden auch alle vor Starkregen gewarnt, hat aber keiner
ernstgenommen, weil es andauernd Warnungen gibt. Das TV-Programm hier
hat gestern auch wieder eine solche Unwetterwarnung eingeblendet. Am
Ende hat es getröpfelt.
So wird das nichts.
Wovor habt ihr Angst? schrieb:> Vorbeugen ist nun mal besser, als nach hinten umzufallen!
Vorbeugen ist immer besser! Sonst muss man sich hinterher noch mit einem
Lappen die Schuhe sauber machen ;)
Tom schrieb:> Lohnt es sich am Ende, LiFePo4-Akku-Bänke, die für die Aufnahme von> Solarstrom gedacht sind, im Winter aus der Stecksdose zu betanken, damit> man für alle Fälle gerüstet ist?
Nur wenn der Strom wirklich lang genug ausfällt, um zu einem ernsten
Problem zu werden, und wenn du genug LiFePo5-Akku-Bänke hortest, um das
zu überbrücken. Andernfalls hat es sich am Ende nicht gelohnt.
Finanziell ist der weggeworfene Inhalt deiner Tiefkühltruhe wohl ein
Fliegenschiss gegenüber der Investition in die Bänke.
M.a.W: Was verstehst du unter "es lohnt sich"?
Tom schrieb:> Was kann man sonst noch tun, um für einen Brownout gerüstet zu sein?
Dein Schwungrad frisch ölen mit den richtigen Öl dafür und möglichst
hoch drehen lassen im Vakuum. Das hält ein paar Tage und Du kannst aus
der Drehbewegung Strom erzeugen und die Fingernägel polieren.
Oder oben einen Wasserbehälter hin stellen, den füllen und über so ein
Rädchen am Dynamo wieder entleeren. Das macht Freude!
mfg
Hallo Tom,
Tom schrieb:> Lohnt es sich am Ende, LiFePo4-Akku-Bänke, die für die Aufnahme von> Solarstrom gedacht sind, im Winter aus der Stecksdose zu betanken, damit> man für alle Fälle gerüstet ist?
Lohnen im Sinne von Passanten entgeltlich das Aufladen von Akkus
anzubieten?
Deine Frage ist so unspezifisch gestellt ("für alle Fälle"), dass man
darauf nur mit "42" antworten kann. Wenn Du schon selber nicht weißt,
wofür Du Akkus nutzen sollst, brauchst Du auch keinen Akku.
> Was kann man sonst noch tun, um für einen Brownout gerüstet zu sein?
Wenn Du in der Stadt wohnst, könntest Du Dir z.B. ein Fäkalienkatapult
bauen.
Stefan U. schrieb:> Sagen dir Ignoranten, die selbst dann nicht reagieren, wenn sich das> Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnend zu Wort> meldet.
Das BBK? Dieser lächerliche Verein? Die letzte Meldung zum Thema
Blackout war die Bevorratung mit Fisch, Fleisch, Nudeln, Reis etc. Das
der E-Herd und die Kühlung bei Stromausfall nicht laufen war für die
Jungs dann doch ne Nummer zu neu. Gasflaschen bekommt man schon seit
Monaten nur noch im Austausch und Campingkocher mit Kartuschen schlagen
aktuell mit 10€/kg zu Buche. Mit der Meldung werden es wohl morgen 14€
sein. Die Empfehlungen dieser Behörde sind so viel wert wie die
Lifehacks eines 12-Jährigen Youtubers. Darauf kommt jeder selbst, sofern
er mehr als 3 Hirnzellen hat und die letzten 5 Monate nicht auf der
Straße klebte.
Einen Stromausfall für mehrere Stunden ist kein Problem, bei
Wartungsarbeiten stirbt ja auch keiner.
Und wenn er mehrere Tage geht, dann trifft das nur die Lifestyle Deppen
in der Stadt. Die mal wieder zu erden ist aber auch nicht verkehrt.
Auf dem Dorf feuert dann einfach jeder seinen Ofen, klemmt den Generator
an und lässt die Öl oder Gas Heizung weiterlaufen. Monopoly und Co geht
auch bei Kerzenschein und der Traktor läuft auch mit Diesel. Alles in
allem kein Problem, solange keine Granaten fliegen.
VG Paul
Paul schrieb:> Darauf kommt jeder selbst, sofern> er mehr als 3 Hirnzellen hat
Ich schaue in Selbstreflektion gerade nach, ob es bei mir wenigstens
vier sind. moment...
Paul schrieb:> Einen Stromausfall für mehrere Stunden ist kein Problem, bei> Wartungsarbeiten stirbt ja auch keiner.
Kommt ganz darauf an, wann bei starkem Frost die ersten Rohre platzen.
Dann wird es ungemütlicher. Heute Nacht waren -7 Grad.
Wunderbar, wenn's in DL einen Blackout gibt! Dann können die ganzen
Pappnasen und Pappnäsinnen, die sonst hier schreiben, ihre gequirlten
Fäces nicht mehr loswerden.
Helmut -. schrieb:> ...die ganzen Pappnasen und Pappnäsinnen...
Da DIE Nase schon (grammatikalisch) die weibliche Form hat, braucht sie
nicht nochmal zusätzlich ins weibliche gegendert zu werden. Das ist
quasi doppelt gemoppelt und die männliche Form kommt dabei um so mehr zu
kurz.
Thomas U. schrieb:> Demnächst kommen die brown out Warnungen aufs Telefon so wie die> "Unwetterwarnungen". Am 8. Dezember geht es los mit dem Terror.>> Die ganze Hetze und das Dauergewarne führt nur zu einer Abstumpfung und> Ignoranz bei den Bürgern. Kommt dann was Wichtiges, kommt es nicht> durch.>> Schnauze halten wäre besser und nur in extremen Fällen was rausgeben.>> Im Ahrtal wurden auch alle vor Starkregen gewarnt, hat aber keiner> ernstgenommen, weil es andauernd Warnungen gibt. Das TV-Programm hier> hat gestern auch wieder eine solche Unwetterwarnung eingeblendet. Am> Ende hat es getröpfelt.>> So wird das nichts.
Gutes Argument. Die Gesellschaft wird immer sensibler, praktisch fast
schon hypersensibel. Da wird vor Sonnenschein gewarnt! Oder vor
herunterfallenden Kastanien! Kein Witz! Hab aber im Moment kein Bild von
dem schönen Messingschild im Biergarten.
Trotzdem sollte man die Warnungen vor einen kleinen oder auch größeren
Black Out ernst nehmen, aber auch nicht gleich zum
Weltuntergangspropheten und Prepper werden! Augenmaß ist angesagt! Aber
das geht mehr und mehr verloren!
Die Frage ist vielmehr, welche Geräte und Vorräte brauche ich WIRKLICH,
wenn's mal dunkel wird? Das Smartphone vielleicht, auch wenn vermutlich
die Funknetze ausfallen. Aber dort ist ja noch viel mehr Funktionen
drauf, was man so braucht, und sei es eine letzte Taschenlampe.
Paul schrieb:> Und wenn er mehrere Tage geht, dann trifft das nur die Lifestyle Deppen> in der Stadt. Die mal wieder zu erden ist aber auch nicht verkehrt.> Auf dem Dorf feuert dann einfach jeder seinen Ofen, klemmt den Generator> an und lässt die Öl oder Gas Heizung weiterlaufen. Monopoly und Co geht> auch bei Kerzenschein und der Traktor läuft auch mit Diesel. Alles in> allem kein Problem, solange keine Granaten fliegen.>> VG Paul
Wahre Worte. Aber die ganzen Deppen in den überfüllten Ballungszentren
werden sehr schnell sehr ungemütlich. Das wird ein "Gaudi".
Tom schrieb:> "Amt rechnet mit Stromabschaltungen im Winter
Ach Gott, da hat wiedermal ein Grünschnabel nicht verstanden, was die
Aufgabe des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
(BBK) ist!?
In den Achtzigern hat nicht nur ein Amt sonder weite Teile des Landes
mit einem Atomschlag gerechnet und deshalb für Milliarden Hunderte von
Bunkeranlagen, Früwwarnsysteme und sonstige Notfallstruktur
bereitgehalten. Natürlich war dafür ein realer Atomschlag völlig
unnötig.
Naja, geht mal zur Feuerwehr, THW, Bereitschaftsdienst, oder macht
einfach mal eine richtige Risikoanalyse oder FMEA, dann lernten man mit
Dingen zu rechnen, ohne deren Eintrittswahrscheinlichkeit zu kennen.
Egal, ob 0 oder 100% oder irgendwas dazwischen.
https://www.youtube.com/watch?v=pLzhChg2aP0
Falk B. schrieb:> Die Frage ist vielmehr, welche Geräte und Vorräte brauche ich WIRKLICH
Richtig. Wer im Erdgeschoss wohnt und eine Fußbodenheizung hat, sollte
seine Heizungspumpe weiterlaufen lassen, damit das Wasser in den
Kunststoffrohren in Bewegung bleibt und somit nicht gefriert!
Michael M. schrieb:>Helmut -. schrieb:>> ...die ganzen Pappnasen und Pappnäsinnen...> Da DIE Nase schon (grammatikalisch) die weibliche Form hat, braucht sie> nicht nochmal zusätzlich ins weibliche gegendert zu werden. Das ist> quasi doppelt gemoppelt und die männliche Form kommt dabei um so mehr zu> kurz.
Aber bei der Verneinung (Negation) ist's ja auch so: zwei mal
hintereinander wird es wieder Positiv. Dann sind halt die Pappnasen
weiblich und die Pappnäsinnen wieder männlich. Oder liege ich da
queeeer?
Michael M. schrieb:> Richtig. Wer im Erdgeschoss wohnt und eine Fußbodenheizung hat, sollte> seine Heizungspumpe weiterlaufen lassen, damit das Wasser in den> Kunststoffrohren in Bewegung bleibt und somit nicht gefriert!
Cooler Trick ohne Strom. Oder hast du eine Handkurbel an der
Heizungspumpe? Aber selbst da könnte es ungemütlich werden, wenn die
Außentemperatur ein paar Tage deutlich unter dem Gefrierpunkt sinkt.
Tom schrieb:> Lohnt es sich am Ende, LiFePo4-Akku-Bänke, die für die Aufnahme von> Solarstrom gedacht sind, im Winter aus der Stecksdose zu betanken, damit> man für alle Fälle gerüstet ist?
Für den Hersteller und Verkäufer dieser Akkubänke lohnt es sich
sicherlich. Je mehr du davon kaufst, desto mehr lohnt es sich für sie.
Also, hau rein! Vielleicht werden Akkubänke ja das neue Klopapier
werden.
> Was kann man sonst noch tun, um für einen Brownout gerüstet zu sein?
Bspw. keinen Heizlüfter betreiben. Wenn du exzessive Verbrauchsspitzen
vermeidest und es alle anderen ebenso tun, wird ein Brownout
höchstwahrscheinlich gar nicht erst notwendig werden.
Falls es dennoch zu einem Brownout kommt: Leg dich ins Bett, mach ein
kleines Schläfchen (dafür ist Dunkelheit sogar von Vorteil), und wenn du
wieder aufwachst, wird der Spuk vorbei sein.
Früher, als ich noch so jung war wie du, waren Brownouts nichts
Außergewöhnliches, nur wurde dafür noch das deutsche und weniger
spektakulär klingende Wort "Stromabschaltung" verwendet. Ich habe
übrigens alle diese Brownouts überlebt, sonst könnte ich hier nichts
dazu schreiben.
Tom schrieb:> Lohnt es sich am Ende...
Was heißt lohnen? Dass du nach einem Brownout reicher bist als vorher?
Wohl kaum. Am Ende bist du um das Geld ärmer, was die Vorsorge kostet.
> Was kann man sonst noch tun, um für einen Brownout gerüstet zu sein?
Kommt auf deine persönlichen Verhältnisse an. Wir haben hier 48V LiFePo
mit 1.5kW plus Wechselrichter plus Honda Generator plus Ladegerät. Damit
haben wir weiterhin Licht im ganzen Haus, der Brenner der Ölheizung
läuft incl. der Umwälzpumpe. Der Akku wird alle 24 Stunden nachgeladen.
Kochen geht dann mit Propangas. Pausieren müssen Backofen, Mikrowelle,
Kühlschrank, Wasserkocher, Spüler und die Waschmaschine. Alles bereits
in der Praxis getestet. Der Winter (incl. Blackout) kann kommen.
Jens schrieb:> Cooler Trick ohne Strom. Oder hast du eine Handkurbel an der> Heizungspumpe? Aber selbst da könnte es ungemütlich werden, wenn die> Außentemperatur ein paar Tage deutlich unter dem Gefrierpunkt sinkt.
Eben. In einem Mietshaus hat man da wenig Einfluß, aber als
Eigenheimbesitzer würde ich schon mal über eine Notbetrieb aller
wichtigen Aggregate nachdenken. Was nützt einem der Öltank hinterm Haus,
wenn die dämliche Pumpe oder der Brenner Strom brauchen? Und die auch
fest verdrahtet sind. Da wäre eine 24V Einspeisung per Akku oder eine
Umschaltung auf externe 230V vom Notstromer Gold wert. Ein Kachelofen
oder Kamin geht immer! Ohne Strom, WLAN, Internet und
Feinstaubzertifikate!
Jens schrieb:> Richtig. Wer im Erdgeschoss wohnt und eine Fußbodenheizung hat, sollte> seine Heizungspumpe weiterlaufen lassen, damit das Wasser in den> Kunststoffrohren in Bewegung bleibt und somit nicht gefriert!
Alternativ Frostschutzmittel in den Heizkreislauf kippen.
Tom schrieb:> Was kann man sonst noch tun, um für einen Brownout gerüstet zu sein?
Um ein paar Tage was zu Futtern zu haben, haben wir ein paar Vorräte
angelegt. Aber keine Nudeln oder Reis, die man ohne Kochen nicht
verzehren kann. Eher Konserven und Fertigzeug, was man auch kalt essen
kann. Zusätzlich stehen noch zwei Spirituskocher bereit, um wenigstens
gelegentlich mal was warmes zu essen. Außerdem genug Wasser.
Um Radio und Taschenlampe betreiben zu können, liegen einige Batterien
auf Vorrat. Außerdem habe ich einen mittelgroßen Blei-Gel-Akku, an dem
die Funktechnik hängt. Der wird ständig vom Netz gepuffert und im
Notfall mit einem kleinen Solarmodul (25W) geladen.
Das sind aber alles nur Sachen, um das eigene Gewissen zu beruhigen. Für
ein oder zwei Tage mag das alles noch lustig sein, doch über einen
längeren Stromausfall möchte ich nicht nachdenken...
Bernd G. schrieb:> Jens schrieb:>> Richtig. Wer im Erdgeschoss wohnt und eine Fußbodenheizung hat, sollte>> seine Heizungspumpe weiterlaufen lassen, damit das Wasser in den>> Kunststoffrohren in Bewegung bleibt und somit nicht gefriert!>> Alternativ Frostschutzmittel in den Heizkreislauf kippen.
Oder Heizkreislauf entleeren. Dann gefriert auch bei -50°C nichts.
Yalu X. schrieb:> Bspw. keinen Heizlüfter betreiben.
Genau! Da werden die Leute vor dem extra vorsorglich und für teures
gekauften Heizlüfter sitzen und frieren. Und sagen: NEIN, wir müssen
anständig sein und dürfen den Wärmespender NICHT einschalten.
Jens schrieb:> Außerdem genug Wasser.
Wie lagert man Trinkwasser über mehrere Wochen, ohne dass es umkippt?
Oder jede Woche das alte Wasser weg kippen und neues abfüllen?
(prx) A. K. schrieb:> Es scheint verschiedene Definitionen von Brownout und Blackout zu geben.
Hier sind beide erläutert:
https://www.next-kraftwerke.de/wissen/brownout
In der aktuellen Diskussion um eine mögliche Energieknappheit geht es
meist um den kontrollierten Brownout, so auch indem vom TE verlinkten
Artikel.
Yalu X. schrieb:>> Es scheint verschiedene Definitionen von Brownout und Blackout zu geben.>> Hier sind beide erläutert:
Schau bitte noch einmal in meinen Betrag rein. ;-)
Ebendort: "Blackout: Eine diskontinuierliche Stromversorgung, die über
mehrere Minuten anhält, bewirkt einen Totalausfall – auch unter dem
Begriff Blackout bekannt."
Demzufolge wäre ein Brownout eine Sache, die sich nach wenigen Minuten
erledigt hat. Dafür die Garage mit Akkubänken vollzustellen, wäre wohl
etwas übertrieben.
(prx) A. K. schrieb:> Stefan U. schrieb:>> Wie lagert man Trinkwasser über mehrere Wochen, ohne dass es umkippt?>> Indem die die Flaschen verschlossen hältst.
Das alleine reicht nicht. Ordentlich saubere und sterile Glasflaschen
müssen es mindestens sein. Etwas Kohlensäure hineingepresst verbessert
die Haltbarkeit.
Dieter schrieb:> Das alleine reicht nicht. Ordentlich saubere und sterile Glasflaschen> müssen es mindestens sein.
Ich will inständig hoffen, dass jene, die man für solche Fälle mitsamt
Inhalt vom Laden nach Hause schleppt, ordentlich sauber sind. ;-)
(prx) A. K. schrieb:> Tom schrieb:>> Lohnt es sich am Ende, LiFePo4-Akku-Bänke, die für die Aufnahme von>> Solarstrom gedacht sind, im Winter aus der Stecksdose zu betanken, damit>> man für alle Fälle gerüstet ist?>> Nur wenn der Strom wirklich lang genug ausfällt, um zu einem ernsten> Problem zu werden, und wenn du genug LiFePo5-Akku-Bänke hortest, um das> zu überbrücken. Andernfalls hat es sich am Ende nicht gelohnt.>> Finanziell ist der weggeworfene Inhalt deiner Tiefkühltruhe wohl ein> Fliegenschiss gegenüber der Investition in die Bänke.
Wenn der dann noch 'zeitnah' ersetzt werden kann...
>
Stefan U. schrieb:> Yalu X. schrieb:>> Bspw. keinen Heizlüfter betreiben.>> Genau! Da werden die Leute vor dem extra vorsorglich und für teures> gekauften Heizlüfter sitzen und frieren. Und sagen: NEIN, wir müssen> anständig sein und dürfen den Wärmespender NICHT einschalten.
Beim exzessiven Betrieb einer großen Zahl von Heizlüftern werden die ÜNB
den Strom einfach etwas öfter und länger abschalten, was den Nutzen
dieser Geräte ebenfalls einschränkt.
Thomas U. schrieb:> Wenn der dann noch 'zeitnah' ersetzt werden kann...
Wenn man vorher, statt Chinesen mit dem Kauf von Akkubänken zu mästen,
sich ausreichend Dosenfutter zulegt, spart man massiv Geld.
Wer natürlich nur einen elektrischen Dosenöffner besitzt...
Yalu X. schrieb:> Beim exzessiven Betrieb einer großen Zahl von Heizlüftern werden die ÜNB> den Strom einfach etwas öfter und länger abschalten, was den Nutzen> dieser Geräte ebenfalls einschränkt.
M.a.W: Mit Heizlüftern ist die Wohnung dann kälter als ohne. Dafür heizt
man auf diese Weise die Wut der Nachbarn an.
ein lupenreiner Demokrat schrieb:> Ohne Strom werden spätestens in der zweiten Nacht die Geschäfte> geplündert.
War das im Münsterland so? Da waren es 4 Tage.
(prx) A. K. schrieb:> Thomas U. schrieb:>> Wenn der dann noch 'zeitnah' ersetzt werden kann...>> Wenn man vorher, statt Chinesen mit dem Kauf von Akkubänken zu mästen,> sich ausreichend Dosenfutter zulegt, spart man massiv Geld.>
Schliesst das Eine das Andere aus? Das wäre mir neu!
> Wer natürlich nur einen elektrischen Dosenöffner besitzt...
(prx) A. K. schrieb:> Wenn man vorher, statt Chinesen mit dem Kauf von Akkubänken zu mästen,> sich ausreichend Dosenfutter zulegt, spart man massiv Geld.>> Wer natürlich nur einen elektrischen Dosenöffner besitzt...
Die meisten Dosen haben inzwischen so genannte Aufreißdeckel, die einen
werkzeuglosen Zugang zum Inhalt ermöglichen. Am besten achtet man schon
beim Kauf darauf :)
(prx) A. K. schrieb:> M.a.W: Mit Heizlüftern ist die Wohnung dann kälter als ohne. Dafür heizt> man auf diese Weise die Wut der Nachbarn an.
Pass doch, dann frieren wenigstens diese nicht ;-)
Yalu X. schrieb:> Früher, als ich noch so jung war wie du, waren Brownouts nichts> Außergewöhnliches, nur wurde dafür noch das deutsche und weniger> spektakulär klingende Wort "Stromabschaltung" verwendet. Ich habe> übrigens alle diese Brownouts überlebt
Eben. Vorbereitung auf Stromabschaltung ist easy und in 14d erledigt:
an einem Freitag Die Hauptsicherung ziehen und erst am Sonntag abend
wieder aktivieren. Dabei Notizen machen was man ersetzen muß
Die folgende Woche nutzen um die aufgestellte Liste abzuarbeiten. Dort
sind dann Punkte aufgelistet wie:
-Handbürste zum Wäschereinigen ohne Waschmaschine besorgen
-Zeigen lassen wie man das Garagentor ohne Strom öffnet
-Boxen für Lagerung Lebensmittel im Keller/Balkon besorgen
-Aquarium samt Inhalt entsorgen
...
Am folgenden Wochenende wiederholt man die Übung und testet so die
Vorbereitung auf die Stromabschaltung
Pathologische Warmduscher können ja auch mit "Digital Detox" klein
anfangen:
https://www.tk.de/techniker/magazin/digitale-gesundheit/rund-ums-smartphone/digital-detox-tipps-2055434
--
Ansonsten, das war früher (ganze 44 Jahre zurück)
https://www.youtube.com/watch?v=kzhJIEPYzNkhttps://youtu.be/dHpSTPlWxZA?t=501
Hallo Yalu X.,
Yalu X. schrieb:> Beim exzessiven Betrieb einer großen Zahl von Heizlüftern werden die ÜNB> den Strom einfach etwas öfter und länger abschalten, was den Nutzen> dieser Geräte ebenfalls einschränkt.
das müssen die Übertragungsnetzbetreiber gar nicht machen. Das machen
die Ortsnetztransformatoren jetzt autonom, natürlich nicht alle bei der
gleichen Minderfrequenz...
Bernd G. schrieb:> Jens schrieb:>> Richtig. Wer im Erdgeschoss wohnt und eine Fußbodenheizung hat, sollte>> seine Heizungspumpe weiterlaufen lassen, damit das Wasser in den>> Kunststoffrohren in Bewegung bleibt und somit nicht gefriert!>> Alternativ Frostschutzmittel in den Heizkreislauf kippen.
Na da freuen sich aber die nicht Glykolfesten Dichtungen!
Ein Bundesamt für Katastrophenschutz das selber sinnlos Panik
verbreitet.
Das Kann man sich nicht ausdenken, vielleicht ein Verantwortlicher
Beamter
Anteile an einer USV oder NEA Firma?
m.n. schrieb:> Bleibt jetzt noch zu hoffen, daß auch tatsächlich der Strom ausfällt.> Sonst wäre die ganze Diskussion hier ja sinnlos ;-)
Denkst du so auch über deinen Gurt, Airbag oder das ABS im Auto?
Thomas R. schrieb:> Na da freuen sich aber die nicht Glykolfesten Dichtungen!
Raff ich eh nicht. Heizungswasser kannst Du doch einfach bei Bedarf
ablassen.
Abdul K. schrieb:> Wasser hält sich fast ewig. Sollte dunkel stehen.
Das allermeiste Wasser auf der Erde ist schon Milliarden Jahre alt.
Dunkel gelagert wurde es nicht.
Falk B. schrieb:> m.n. schrieb:>> Bleibt jetzt noch zu hoffen, daß auch tatsächlich der Strom ausfällt.>> Sonst wäre die ganze Diskussion hier ja sinnlos ;-)>> Denkst du so auch über deinen Gurt, Airbag oder das ABS im Auto?
ABS und ASR sprechen öfter an, gerade bei Schneeglätte. Und sie sind
auch nicht sinnlos, als daß hier deren Funktion in Frage gestellt
würden.
Aibag kannste selber testen.
Haben sich die Krankenhäuser im besten Deutschland aller Zeiten darauf
vorbereitet? Oder die Flughäfen? Oder die Feuerwehr und die Polizei?
Oder kommt alles überraschend und unerwartet?
ein lupenreiner Demokrat schrieb:> Haben sich die Krankenhäuser im besten Deutschland aller Zeiten darauf> vorbereitet? Oder die Flughäfen? Oder die Feuerwehr und die Polizei?>> Oder kommt alles überraschend und unerwartet?
Was sagt deine Erfahrung?
(prx) A. K. schrieb:> Thomas U. schrieb:>> Wenn der dann noch 'zeitnah' ersetzt werden kann...>> Wenn man vorher, statt Chinesen mit dem Kauf von Akkubänken zu mästen,> sich ausreichend Dosenfutter zulegt, spart man massiv Geld.
Außerdem könnte ich damit, falls sich was andeutet, den Inverter auf USV
umstellen. Der lädt dann den Akku immer voll und wartet auf den
Brownout...
Mit Sparsamkeit reicht das für die Heizung und Kühlschränke ca. 3
Tage...
Noch Fragen, Hauser?
Das Dosenfutter wird dann mit dem Campingkocher und 11kg Propan
zubereitet.
Bei der alten Flasche, die ich vor kurzem getauscht habe, war der Termin
schon 2005 abgelaufen. Wurde aber problemlos getauscht.
Wer den Winter 78/79 erlebt hat, schreckt vor nix zurück.
Allerdings gab es damals auch noch überwiegend Ofenheizung ohne
Feiiinstaubpanik.
>> Wer natürlich nur einen elektrischen Dosenöffner besitzt...
ein lupenreiner Demokrat schrieb im Beitrag #7258187:
> Thomas U. schrieb:>> Was sagt deine Erfahrung?>> Wir haben nichts gewusst.>> Das ist meine Erfahrung.
Siehste!
Stefan U. schrieb:> Beides eher ein Problem von täglichem und übermäßigem Bierkonsum.> Der schädigt und reduziert die Hirnzellen und damit die Wahrnehmung.
Hört, hört, da spricht ein Experte.
Alt G. schrieb im Beitrag #7257865:
> Und natürlich eine schrotflinte um die beziehungen mit den zugezogenen> transferleistungsempfängern freundlich zu halten.
Da freut sich wohl schon jemand aufs Abdrücken.
Alt G. schrieb im Beitrag #7258234:
> Das ist eine einklagbare bösartige unterstellung.
Verklag ihn doch. Deine rechten Parolen, die du hier seit Jahren unter
zahllosen Nicknames absonderst, sollten jeden Richter überzeugen.
Wirst du aber eh nicht tun, weil du weisst, dass du dich juristisch auf
so dünnem Eis bewegst, dass du ständig mit VPN-Krempel unterwegs bist.
Alt G. schrieb im Beitrag #7258234:
> Wer jemals in solcher situation war weiss dass dabei das "in die hosen> pissen" wesentlich wahrscheinlicher ist als das "freude haben".
Du sprichst aus Erfahrung? Was für ein Glück, dass du gleich 3 Frauen im
Haus hast, die deine Hosen waschen können.
ein lupenreiner Demokrat schrieb:> Haben sich die Krankenhäuser im besten Deutschland aller Zeiten darauf> vorbereitet? Oder die Flughäfen? Oder die Feuerwehr und die Polizei?
Von meiner Tätigkeit in einer Feuerwehr kann ich berichten, das alles
seinen Gang geht. So wie man das von Deutschland gewohnt ist. Die
vorhandenen Notstromer wurden eingezogen. Halten irgendeine Abgasnorm
nicht ein und die versprochene Ersatzlieferung kommt nicht vor 2024.
Um bei einem längeren Stromausfall noch eine gewisse Alarmierungskette
zu haben, wurden die Gerätehäuser zu Alarmierungsstützpunkten gemacht.
Dafür wurden extra stationäre Funkgeräte mit Akku, Ladegerät und
Solarmodulen beschafft. Es fehlt aber der Laderegler für die
Solarmodule. Nix besonderes, aber mit spezieller Zulassung für diese
Kombination aus Funkgerät und Akku.
Ich könnte noch so ein paar Sachen aufzählen, aber dann bekomme ich
wieder Depressionen...
> Oder kommt alles überraschend und unerwartet?
Nee, nicht wirklich. Über das Thema Blackout wurde von der Amtsleitung
schon vor über 10 Jahren diskutiert, wo man hauptsächlich von einer
Naturkatastrophe ausging und schon dort waren die Voraussagen düster.
Spätestens seit diversen Hochwassern weiß ich, was uns erwartet.
Ich habe vor einigen Jahren ein Umspannwerk beim lokalen VNB besichtigt,
geführt vom technischen Betriebsleiter. Der war so begeistert von
unseren vielen Fragen, dass wir direkt im Anschluss ein zweites
Umspannwerk angeschaut haben (das erste Indoor, das zweite Outdoor).
Seit dem beantworte ich für mich die Frage nach einer Notstromversorgung
negativ. Ich brauche keine USV, keine Powerbank und keinen
Notstromgenerator.
Von den Kosten abgesehen brauchen diese Sachen alle Pflege und
regelmäßige Aufmerksamkeit. Sonst springt im Ernstfall der Moppel nicht
an, die Powerbank ist leer und die USV hat kaum mehr Kapazität.
Das alles können meine Stadtwerke besser und zuverlässiger. Selbst wenn
in ganz Deutschland das Licht ausginge: die haben u.a. ein
schwarzstartfähiges Laufwasserkraftwerk, die bringen Ihre Technik wieder
zum Laufen, notfalls als Insel. Die ganze Steuerungstechnik ist
notstromversorgt, die haben auch eigene (fest verlegte) Steuer- und
Telefonkabel, unabhängig von irgendwelchen Telkos. Zur Not können die
manuell vor Ort schalten, Telefon zur Leitwarte geht ja.
Im absoluten Notfall versorgen die Krankenhäuser, Gas, Wasser und
Abwasser dauerhaft, Stadtbezirke dann stundenweise im Wechsel.
Das wär dann zwar nicht toll, aber kein grundsätzliches Problem.
Das einzige was ich bzgl. Strom als Vorsorge machen würde: Wenn ich
ohnehin eine PV mit Speicher kaufen würde, dann würde ich die
Notstromoption dazu nehmen. Nicht weil es objektiv notwendig ist,
sondern als Spielerei.
grüninnen Energieexpe*ntinnen schrieb:> Abdul K. schrieb:>> Wasser hält sich fast ewig. Sollte dunkel stehen.> Also Glasflaschen kaufen (zumindest solange deren Hersteller noch nicht> erfolgreich aus Deutschland heraus dekarbonisiert wurden) und außerdem> die Sorte mit dem höchsten Gehalt an Kohlensäure wählen.
Bullshit eines realitätsfernen Grossstädters.
Für den Wasservorrat nimmt man Plastikkanister und keine
Mineralwasserflaschen aus Glas. Die Kanister sind aus einem anderen
Kunsstoff und sehen deshalb nicht so Verkaufsfördernd aus. Camper kennen
sowas.
https://www.kaufland.de/kanister/
Mcn schrieb:> Bullshit eines realitätsfernen Grossstädters.
Aha.
> Für den Wasservorrat nimmt man Plastikkanister...> https://www.kaufland.de/kanister/
Hmmm... lecker! Da reicht der Vorrat auch gleich viel länger. Man trinkt
erst wenn der Durst wirklich unerträglich geworden ist.
Ich schau grad ne Doku auf tagesschau24 (Kontraste Die Reporter) über
Berlin im Blackout. Die Feuerwehr hat nicht mal Notstromversorgung,
Rettungsdienst kann keine Einsätze organsieren, Krankenhäuser haben
gerade mal für die Intensivstation Strom, aber keine Dieselversorgung da
Tankstellen nicht laufen. Bayern sollte mal Berlin was spenden,
Sachspenden willkommen.
Allgemein wird das Thema ja lächerlich geredet und alle klopfen sich
gegenseitig auf die Schultern wenn einer einen "witzigen" Beitrag
liefert zur Sinnlosigkeit irgendeiner Vorsorge. Meist einfach mit der
debilen Begründung: gabs noch nie, wird es also auch nie geben....
Panik und Übertreibung sind sicher die falschen Ratgeber, Ignoranz aber
ebenso.
Ich finde die echten prepper auch seltsam, die planen auf Jahre autarkes
Leben. Aber das ist ihre Sache, und die wollen ja auch niemanden
bekehren. Im Gegenteil, Geheimhaltung gehört ja zum Grundkonzept.
Ich persönlich möchte mit meiner Familie (4 Leute) 14 Tage ohne Hilfe
von aussen überleben können, und das ist weder teuer noch mit grossem
Aufwand verbunden. Ausser der Umkehrosmoseanlage (100€) ist nichts nur
für den vielleicht eintretenden Notstand angeschafft.
-100l Trinkwasser in Glasflaschen + kleine Umkehrosmoseanlage
-14 Tage Essensvorrat, ausschliesslich Sachen die wir auch so essen,
rotierendes Lager. Sehr praktisch, spart so manchen Extraeinkauf.
Nachteil: Lagerbestand muss gepflegt werden,
-"Raketenofen", die Dinger sind so genial dass wir den regelmässig auch
so fürs outdoor-Kochen benutzen, Brennstoffnachbeschaffung niemals ein
Problem
-40l Kraftstoff in Kanistern + immer min. halbvoll getanktes Auto
-5l Aspen für die Kettensäge
-Holzofen für einen Raum samt Brennsoff, 100kg reichen
-wichtiges Thema Strom: inzwischen betreibe ich hier eine Inselanlage
mit:
-4kWp Solar (2000€)
-10kWh LiFePO4 (1300€)
-5kW-Inselwechselrichter (600€)
Notfallvorsorge ist ein netter Nebeneffekt, im Moment dient es der
Kostenreduzierung. Seit August in Betrieb, durchschnittlich ca. 1kWh/Tag
Bezug. Ohne Überschusseinspeisung, aber Warmwasser mit Wärmepumpe ist
schon dabei.
Ich finde es einfach sehr beruhigend jederzeit Strom zu haben, sei es
Licht, Wasserpumpe oder Werkzeuge. Selbst geschweisst habe ich testweise
schon aus Akku, Wechselrichter, Schweisstrafo.
Alt G. schrieb im Beitrag #7258234:
> Ein T. schrieb:>> Da freut sich wohl schon jemand aufs Abdrücken.>> Das ist eine einklagbare bösartige unterstellung.
Das ist die passende Replik für braune Gülle.
> Wer jemals in solcher situation war weiss dass dabei das "in die hosen> pissen" wesentlich wahrscheinlicher ist als das "freude haben".
Wenn Du jemals in so einer Situation gewesen wärst, würdest Du
Geflüchtete nicht als "zugezogene transferleistungsempfänger"
entmenschlichen.
Thomas U. schrieb:> Demnächst kommen die brown out Warnungen aufs Telefon so wie die> "Unwetterwarnungen". Am 8. Dezember geht es los mit dem Terror.
Die Warnung kam aufs Handy, dass demnächst ungefragt solche
Warnmeldungen als SMS kommen.
Andreas B. schrieb:> Tom schrieb:>> Was kann man sonst noch tun, um für einen Brownout gerüstet zu sein?>> Runterkommen und gemuetlich ein Bier trinken.
Hier sind es gerade -8°C.
Die Heizung brummt schon ordentlich. Bei den 2 Tagen ist die Kälte noch
nicht richtig durch.
In der freistehenden Garage sind es schon nach einer Nacht 1°C.
Meinen Obst wollte ich eine zweite Nacht da nicht antun.
Stefan U. schrieb:> Jens schrieb:>> Außerdem genug Wasser.>> Wie lagert man Trinkwasser über mehrere Wochen, ohne dass es umkippt?> Oder jede Woche das alte Wasser weg kippen und neues abfüllen?
Wasser ist das kleinere Problem.
Das ist in den "modernen" Häusern die Hebeanlage.
Wenn im Klo das braune Zeug schon nach einem Tag wieder hochkommt?
Bei mir in der Klärgrube sterben meine Microben an Atemnot.
Wird teuer, aber damit kann ich leben.
Egal ob Flasche oder Kanister.
Das Material sollte lichtdicht sein und keine für Photosynthese
nutzbaren Wellenlängen durchlassen.
Üblich sind dafür blau oder grün.
Alt G. schrieb im Beitrag #7258234:
> Wer jemals in solcher situation war weiss dass dabei das "in die hosen> pissen" wesentlich wahrscheinlicher ist als das "freude haben".
In Österreich heißt das jetzt "sellnern" und tritt schon auf, wenn die
Putz erscheint 😁 SCNR
(prx) A. K. schrieb:> Echtes Risiko? Liest sich hier anders:> https://de.wikipedia.org/wiki/Hebeanlage
Ist mir zuviel Text.
In der Familie haben die ein Haus gebaut, am Rand einer Kleinsstadt.
An jedem Haus einen Schacht mit Pumpe.
200m weiter ein Pumpenhäuschen für die neue Siedlung.
Aber oberhalb der Siedlung geht es mind. 200m bergan.
Ich sehe dort keinen Grund gegen ein natürliches Gefälle.
Und wenn man eine persönliche Hebeanlage hat, dann ist ab dem
Stromausfall Schluß mit Kacken.
Michael M. schrieb:> Wer im Erdgeschoss wohnt und eine Fußbodenheizung hat, sollte seine> Heizungspumpe weiterlaufen lassen, damit das Wasser in den> Kunststoffrohren in Bewegung bleibt und somit nicht gefriert!
Das Erdgeschoß ist dann das letzte, das Probleme bekommt du 🤡.
michael_ schrieb:> Und wenn man eine persönliche Hebeanlage hat, dann ist ab dem> Stromausfall Schluß mit Kacken.
Laut ebendiesem Wikipedia-Artikel existiert neben der elektrischen Pumpe
auch eine Handpumpe, um bei einem Stromausfalls den Inhalt des Behälters
in die Kanalisation abpumpen zu können.
(prx) A. K. schrieb:> Laut ebendiesem Wikipedia-Artikel existiert neben der elektrischen Pumpe> auch eine Handpumpe, um bei einem Stromausfalls den Inhalt des Behälters> in die Kanalisation abpumpen zu können.
Mehr als Halbwissen aus Wikipedia hat du zu den Thema offensichtlich
nicht zu bieten.
Tilo R. schrieb:
...
>> Das einzige was ich bzgl. Strom als Vorsorge machen würde: Wenn ich> ohnehin eine PV mit Speicher kaufen würde, dann würde ich die> Notstromoption dazu nehmen. Nicht weil es objektiv notwendig ist,> sondern als Spielerei.
Dazu nehmen? Das ist im Inverter als Konfiguration bereits vorhanden.
Laden, wenn 'Strom' verfügbar und nutzen, wenns beim Nachbar dunkel ist!
Re D. schrieb:> Mehr als Halbwissen aus Wikipedia hat du zu den Thema offensichtlich> nicht zu bieten.
Kannst es auch Nichtwissen oder Neugierde nennen. Deshalb wäre sachliche
Information dazu nützlich. Immerhin klingt das, was in der Wikipedia
steht, vernünftig. Also dass man Stromausfall auf der Rechnung hat.
H.Joachim S. schrieb:> Ich persönlich möchte mit meiner Familie (4 Leute) 14 Tage ohne Hilfe> von aussen überleben können, und das ist weder teuer noch mit grossem> Aufwand verbunden.> -100l Trinkwasser in Glasflaschen + kleine Umkehrosmoseanlage> -14 Tage Essensvorrat, ausschliesslich Sachen die wir auch so essen,> rotierendes Lager. Sehr praktisch, spart so manchen Extraeinkauf.> -"Raketenofen", die Dinger sind so genial dass wir den regelmässig auch> so fürs outdoor-Kochen benutzen, Brennstoffnachbeschaffung niemals ein> Problem> -5l Aspen für die Kettensäge> -wichtiges Thema Strom: inzwischen betreibe ich hier eine Inselanlage> mit:> -4kWp Solar (2000€)> -10kWh LiFePO4 (1300€)> -5kW-Inselwechselrichter (600€)
Naja, richtig durchdacht und mal auf Dauer durchgetestet ist das nicht.
Bei Wasser rechnet man mit 3l pro Person und Tag, da reichen deine 100l
in Glasflaschen nicht. Hinzukommt kommt der Wasserbedarf fürs
nichtrinken wie Waschen. Und wenn Wasser verteilt wird kannste nicht mit
deinen Glasflaschen anrücken und auf Nachfüllen bestehen, Da brauchste
einen Kanister zum Nachfüllen. Und bezüglich Essen, 1 kgKörperfett
abspecken 'ernährt 2-3 Tage, da brauchste nur ein paar Tüten Mehl als
Vorrat.
Und Die Inselanlage klingt ganz schön, ist es auch, aber eigentlich
gehört zur Vorbereitung auf einen Stromausfall auch eine Variante zum
Leben komplett ohne Strom. Auch Deine Inselanlage kann ausfallen und
Elektronik-Ersatzteile sind dann nicht lieferbar.
Wer nichts selber praktisch testen will, kann sich ja auch mal im
Ausland anschauen wie man da ohne sichere Zentralversorgung auskommt
Mcn schrieb:> Wer nichts selber praktisch testen will, kann sich ja auch mal im> Ausland anschauen wie man da ohne sichere Zentralversorgung auskommt
Man unterscheidet auf den Kanaren zwischen Brauchwasser und Trinkwasser.
Das Trinkwasser gibt es in 5-7l Behältern im Laden. Trinkwasser ist
unmittelbar lebensnotwendig. Angenehmer Körpergeruch ist es nicht.
(prx) A. K. schrieb:> Mcn schrieb:>> Wer nichts selber praktisch testen will, kann sich ja auch mal im>> Ausland anschauen wie man da ohne sichere Zentralversorgung auskommt>> Man unterscheidet auf den Kanaren zwischen Brauchwasser und Trinkwasser.> Das Trinkwasser gibt es in 5-7l Behältern im Laden. Trinkwasser ist> unmittelbar lebensnotwendig. Angenehmer Körpergeruch ist es nicht.
Meine Grosseltern in der Magdeburger Börde hatten ne Handpumpe hintern
Haus, da wurde alles Wasser in Eimern ins Haus getragen. Dazu ein
grosses Holftass unter dem Fallrohr der Regenrinne, dieses Wasser wurde
zur Bewässerung des Gartens benutzt. Die Scheisse aus dem Plumpsklo
wurde auch im Garten vergraben. Das Brunnenwasser wurde regelmäßig
getstet. Das Ganze lief für das Ganze Dorf (ca. 1000 Einwohner mit
Viecherei) bis in die 1990er. Erst dann wurde eine Zentrale
Trinkwasserversorgung und eine Brauchwasserentsorgung angelegt.
Strom Gab es schon früher,aber ausser für Licht/Bügeleisen keine
Anwendung. Lebensmittel lagerten auch im Sommer kühl im Keller. Man
schickte sich Briefe und im Notfall rief man im Büro der
Gemeindeschwester 20 Häuser weiter an.
Nach heutigen Massstäben also permanenter Notfall, für mich
wunderschöne, monatelange Ferienzeiten auf dem Land.
pp schrieb:> Tom schrieb:>> dieser Artikel ist heute erschienen:
Also den ich gelesen habe, ist von gestern 19.11 .
> Zitat: "Die Bundesnetzagentur widerspricht jüngsten Blackout-Warnungen> des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe."
Interessant aber auch die Klarstellung vom Katastrophenamt:
"Wir müssen davon ausgehen, dass es im Winter Blackouts geben wird",
hatte er der "Welt am Sonntag" gesagt. "Damit meine ich eine regional
und zeitlich begrenzte Unterbrechung der Stromversorgung."
IMHO ist das die Planungsgrundlage des Katastrophenschutzes sein über
einem Halben Jahrhundert.
Mcn schrieb:> Nach heutigen Massstäben also permanenter Notfall, für mich> wunderschöne, monatelange Ferienzeiten auf dem Land.
Bekannte hatten ein Jadghaus mitten im Wald. Aussentoilette in den Eimer
(für Schneeflocken gab es später eine Campingtoilette drinnen),
Grundwasser, ggf per Handpumpe, verrammelbar wie eine Festung (wg
häufiger Einbrüche).
(prx) A. K. schrieb:> michael_ schrieb:>> Und wenn man eine persönliche Hebeanlage hat, dann ist ab dem>> Stromausfall Schluß mit Kacken.>> Laut ebendiesem Wikipedia-Artikel existiert neben der elektrischen Pumpe> auch eine Handpumpe, um bei einem Stromausfalls den Inhalt des Behälters> in die Kanalisation abpumpen zu können.
Das bedeutet für viele Technik verwöhnten dann aber HANDARBEIT außerhalb
der Muckibude!!!
Stefan U. schrieb:> Andreas B. schrieb:>> Runterkommen und gemuetlich ein Bier trinken.>> Sagen dir Ignoranten, die selbst dann nicht reagieren, wenn sich das> Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnend zu Wort> meldet. Aber wenn dann der Arsch brennt, schreien diese Vögel am> lautesten.>> Beides eher ein Problem von täglichem und übermäßigem Bierkonsum.> Der schädigt und reduziert die Hirnzellen und damit die Wahrnehmung.
Ich könnte jetzt Fragen: Du kennst Dich damit also aus?
Mcn schrieb:
...
>> Strom Gab es schon früher,aber ausser für Licht/Bügeleisen keine> Anwendung. Lebensmittel lagerten auch im Sommer kühl im Keller. Man> schickte sich Briefe und im Notfall rief man im Büro der> Gemeindeschwester 20 Häuser weiter an.
Das wäre 'heutzutage' infolge DSL nicht mehr möglich! Damals kam die
Stromversorgung (gepuffert) fürs Festnetz vom AMT!
Gemeindeschwester? Wo gibt es sowas denn noch? Und wenn, müsstest du die
20 Häuser per pedes zurücklegen.
>> Nach heutigen Massstäben also permanenter Notfall, für mich> wunderschöne, monatelange Ferienzeiten auf dem Land.
👍
Mcn schrieb:> und zeitlich begrenzte Unterbrechung der Stromversorgung
Nun kommt die Frage im Forum "Smart Home" gerade richtig. Ist die
Haustür auch elektrisch verschlossen? usw. ...
Wasser macht man mit Silberionen halber. Für kleines Geld als Certisil
und ähnliches in vielen Geschäften erhältlich. 8 * 20 Liter dürften
hoffentlich reichen. Konserven sind ein paar im Haus, Nudeln und Reis in
grösseren Mengen. Der Wohnwagen hat 3 Gasflaschen a 11kg und zwei 5kg
Flaschen so das Kochen und nicht erfrieren ein paar Tage geht. Dann gibt
es ein Vollgetanktes Auto und ein paar geladene E-Autos. Der Caravan hat
250Watt Solar auf dem Dach das reicht für Licht und Handyladen auch im
Winter.
MfG
Michael
Mcn schrieb:> Bei Wasser rechnet man mit 3l pro Person und Tag, da reichen deine 100l> in Glasflaschen nicht.
Was genau hast du an "Umkehrosmoseanlage" nicht verstanden?
Mcn schrieb:> Auch Deine Inselanlage kann ausfallen und> Elektronik-Ersatzteile sind dann nicht lieferbar.
Selbstverständlich kann sie das. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es
gerade dann passiert kann man schon nahe Null sehen. 100% Sicherheit
gibts nie. Und die Solarpanels selbst liefern um die 300DC, damit läuft
schon mal jedes Schaltnetzteil direkt.
Mir ist auch völlig klar, dass das alles nur hilft wenn wir hier im Haus
bleiben können. Überflutung, Krieg, ein Hochgehen von Tihange - da
können wir das Köfferchen nehmen und nur noch verschwinden, alles war
sinnlos.
Es lassen sich genug Schwachstellen finden, ich habe das getan was ich
persönlich sinnvoll finde und vor allem auch jetzt schon sinnvoll
nutzbar ist, praktisch keine Investitionen ausschliesslich für den
hoffentlich nie eintretenden Notfall.
H.Joachim S. schrieb:> "Raketenofen", die Dinger sind so genial dass wir den regelmässig auch> so fürs outdoor-Kochen benutzen, Brennstoffnachbeschaffung niemals ein> Problem
Und du wohnst in einer Mietwohnung mit Balkon?
Alexander schrieb:> H.Joachim S. schrieb:>> "Raketenofen", die Dinger sind so genial dass wir den regelmässig auch>> so fürs outdoor-Kochen benutzen, Brennstoffnachbeschaffung niemals ein>> Problem>> Und du wohnst in einer Mietwohnung mit Balkon?
k. T.
H.Joachim S. schrieb:> Mcn schrieb:>> Bei Wasser rechnet man mit 3l pro Person und Tag, da reichen deine 100l>> in Glasflaschen nicht.>> Was genau hast du an "Umkehrosmoseanlage" nicht verstanden?
Ich habe das als mglw. nutzlosen "Joker" in deiner Milchmädchenrechnung
vestanden und somit mit Null Liter angesetzt.
Nach meinen Verständniss kann eine Osmoseanlage kein Wasser aus dem
Nichts erzeugen und ich gehe nicht davon aus, das du das Ding mit deinem
Urin betreiben willst.
Des weiteren gehe ich davon aus, das deine "Anlage" ohne Strom auch
nicht funktioniert.
> Mcn schrieb:>> Auch Deine Inselanlage kann ausfallen und>> Elektronik-Ersatzteile sind dann nicht lieferbar.>> Selbstverständlich kann sie das. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es> gerade dann passiert kann man schon nahe Null sehen. 100% Sicherheit> gibts nie.
Aber es gibt vernunftreiche Planungen um auf 99,999% zu kommen und das
ist gerade der Sinn der Katastrophenvorbereitung, das man sich auf ein
Leben nach Verkust der externen Resourcen einrichtet.
Man legt sich bei den kritischen Bauteilen eine Reserve ins Lager
(odervermeidet solche kritischen Schwachstellen komplett) und bringt
sich in die Lage die ggf. selbst zu tauschen.
Und natürlich hat man auch einen Plan C, wenn der Eigenaustausch
scheitert, eben Leben ohne elektrischen Strom. Das soll ja der
Menschheit bis 1900 gut gelungen sein und manche haben sich diese
wichtige Kulturtechnik bis heute bewahrt.
> ich habe das getan was ich> persönlich sinnvoll finde und vor allem auch jetzt schon sinnvoll> nutzbar ist, praktisch keine Investitionen ausschliesslich für den> hoffentlich nie eintretenden Notfall.
Naja dann ist deine Persönlichkeit reichlich begrenzt und das Ganze
wurde noch nie einem realistischen Stresstest (damals hiess das
"Generalprobe" oder "Probelauf") unterzogen. Praktisch "keine
Investionen" kann man angesichts der Anlagentechnik und dem
Flaschenlager nicht wirklich behaupten. Zu 100% sinnvoll und
abgeschlossen sind die getätigten Ausgaben auch nicht, aber das sagte
ich bereits.
Mcn schrieb:
...
>>>> Selbstverständlich kann sie das. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es>> gerade dann passiert kann man schon nahe Null sehen. 100% Sicherheit>> gibts nie.>> Aber es gibt vernunftreiche Planungen um auf 99,999% zu kommen und das> ist gerade der Sinn der Katastrophenvorbereitung, das man sich auf ein> Leben nach Verkust der externen Resourcen einrichtet.> Man legt sich bei den kritischen Bauteilen eine Reserve ins Lager> (odervermeidet solche kritischen Schwachstellen komplett) und bringt> sich in die Lage die ggf. selbst zu tauschen.> Und natürlich hat man auch einen Plan C, wenn der Eigenaustausch> scheitert, eben Leben ohne elektrischen Strom. Das soll ja der> Menschheit bis 1900 gut gelungen sein und manche haben sich diese> wichtige Kulturtechnik bis heute bewahrt.
Dahin willst du zurück? Du kennst die Unterschiede in der technischen
Ausstattung und die Abhängigkeiten davon? Wer in der Stadt hat noch
einen Brunnen? Wer in der Stadt kann (darf) noch mit Festbrennstoffen
heizen und kochen, ohne dass auch im Katastrophenfeall die
Feiiinstaubpaniker vor der Tür stünden?
Ich denke, eine Zeitspanne über 100J mit der inzwischen gewaltigen
Technikabhängigkeit ist nicht direkt vergleichbar.
Ich kann mir vorstellen, dass unter den geänderten Umständen das so
verpönte 'Landleben' mit seinen Möglichkeiten wieder Zuspruch bekommt.
Auch wenn da nur in ungeraden Schaltjahren bei Sonnenschein ein Bus
fährt...
Das wenigste Wasser ist Trinkwasser, dafür reichen ein paar Kästen
Selters. Für die Klospülung ist ein Aquarium sinnvoll, kennt man aus
Zombiefilmen. Zum Kochen tut's ein kleiner Zwischenbehälter der täglich
nachgefüllt wird, das reicht für paar Stunden. Konserven macht man mit
dem Campingkocher warm. Strom braucht man nicht.
Brownout? Das ist grüner Neusprech!
Brounout ist der kurzfristige Spannungseinbruch im Netz!
Kontrollierte mehrstündige regionale Netzabschaltungen haben nichts mit
Brownout zu tun - auch wenn es vielleicht netter klingt!
Thomas U. schrieb:> Dahin willst du zurück? Du kennst die Unterschiede in der technischen> Ausstattung und die Abhängigkeiten davon? Wer in der Stadt hat noch> einen Brunnen? Wer in der Stadt kann (darf) noch mit Festbrennstoffen> heizen und kochen, ohne dass auch im Katastrophenfeall die> Feiiinstaubpaniker vor der Tür stünden?
Gaaaanz tolles Argument, die Angst vor dem "Feinstaubpaniker der an der
Tür klopft". Wirklich gaaaanz tolles Argument, wiiiirklich
stiiiiichhaltig.
> Ich denke, eine Zeitspanne über 100J mit der inzwischen gewaltigen> Technikabhängigkeit ist nicht direkt vergleichbar.
Auch hier besteht nur soviel "Abhängigkeit" wie man zulässt. Und man
muss nicht eine Zeitreise von Hundert Jahren machen um ohne viel Technik
zu leben. Manche bezeichnen es sogar als "Erholungsurlaub" wochenlang in
ihrem "Schwedenhäußchen" in der "Pampa zu hocken. Oder in ihrem Bungalow
in Brandenburg.
> Wer in der Stadt hat noch> einen Brunnen?
Klär das mal selbst, wo in deiner Stadt der nächste Hydrant, Brunnen
steht. Gibt es mit Sicherheit im Umkreis von 5 Kilometern.
Mcn schrieb:> Thomas U. schrieb:>>> Dahin willst du zurück? Du kennst die Unterschiede in der technischen>> Ausstattung und die Abhängigkeiten davon? Wer in der Stadt hat noch>> einen Brunnen? Wer in der Stadt kann (darf) noch mit Festbrennstoffen>> heizen und kochen, ohne dass auch im Katastrophenfeall die>> Feiiinstaubpaniker vor der Tür stünden?>> Gaaaanz tolles Argument, die Angst vor dem "Feinstaubpaniker der an der> Tür klopft". Wirklich gaaaanz tolles Argument, wiiiirklich> stiiiiichhaltig.>
Ironiedetektor defekt?
>> Ich denke, eine Zeitspanne über 100J mit der inzwischen gewaltigen>> Technikabhängigkeit ist nicht direkt vergleichbar.>> Auch hier besteht nur soviel "Abhängigkeit" wie man zulässt. Und man> muss nicht eine Zeitreise von Hundert Jahren machen um ohne viel Technik> zu leben. Manche bezeichnen es sogar als "Erholungsurlaub" wochenlang in> ihrem "Schwedenhäußchen" in der "Pampa zu hocken. Oder in ihrem Bungalow> in Brandenburg.
Das dann aber mit adäquaten 'Annehmlichkeiten' ausgestattet ist!
Dann stell dir mal vor, eine Wohnung in einem hippen städtischen
Arbeiterschliessfach wird von E, Gas und Wärme abgeschnitten. Welche
Möglichkkeiten bleiben unter diesen Umständen im Vergleich zum ach so
doofen Dorf?
Thomas U. schrieb:> Das dann aber mit adäquaten 'Annehmlichkeiten' ausgestattet ist!
Nö. Ein Bungalow braucht kein WLAN, Fernseher, Masagesessel, Mikrowelle,
Lockeisen, elektrische Zahnbürste, Bügeleisen, Peleton-Fitnesstrainer,
Lötstation, Elektrogrill, Radiowecker, ....
> Dann stell dir mal vor, eine Wohnung in einem hippen städtischen> Arbeiterschliessfach wird von E, Gas und Wärme abgeschnitten. Welche> Möglichkkeiten bleiben unter diesen Umständen im Vergleich zum ach so> doofen Dorf?
Wasserkanister gefüllt, doppelten Pullover angezogen, bei Sonnenlich
Bücher lesen ansonsten ausschlafen. Ravioli aus der Buchse kann man auch
kalt essen, war in meiner Studentenzeit nicht ungewöhnlich. Oder
Solarkochkiste (erfunden 1767 in der Schweiz). Baut man sich aus
Metallresten und Marmeladengläsern. Funktioniert natürlich nicht im
Keller, dazu muss man schon Mal aus der "Höhle" raus und sei es nur
Balkon, Hinterhof oder Stadtpark.
https://www.cleanenergy-project.de/energie/solarenergie/was-ist-eigentlich-eine-solarkochkiste/
Mcn schrieb:
...
> Thomas U. schrieb:>>> Das dann aber mit adäquaten 'Annehmlichkeiten' ausgestattet ist!>> Nö. Ein Bungalow braucht kein WLAN, Fernseher, Masagesessel, Mikrowelle,> Lockeisen, elektrische Zahnbürste, Bügeleisen, Peleton-Fitnesstrainer,> Lötstation, Elektrogrill, Radiowecker, ....>>> Dann stell dir mal vor, eine Wohnung in einem hippen städtischen>> Arbeiterschliessfach wird von E, Gas und Wärme abgeschnitten. Welche>> Möglichkkeiten bleiben unter diesen Umständen im Vergleich zum ach so>> doofen Dorf?>> Wasserkanister gefüllt, doppelten Pullover angezogen, bei Sonnenlich> Bücher lesen ansonsten ausschlafen. Ravioli aus der Buchse kann man auch> kalt essen, war in meiner Studentenzeit nicht ungewöhnlich. Oder> Solarkochkiste (erfunden 1767 in der Schweiz). Baut man sich aus> Metallresten und Marmeladengläsern. Funktioniert natürlich nicht im> Keller, dazu muss man schon Mal aus der "Höhle" raus und sei es nur> Balkon, Hinterhof oder Stadtpark.>> https://www.cleanenergy-project.de/energie/solarenergie/was-ist-eigentlich-eine-solarkochkiste/
Wie lange hält der werwöhnte Stadtbratz das durch, der für Alles eine
entsprechende ÄPP nutzen muss?
Du umgehst gekonnt den Vergleich Stadt/Dorf...
Walter K. schrieb:> Brownout? Das ist grüner Neusprech!> Brounout ist der kurzfristige Spannungseinbruch im Netz!> Kontrollierte mehrstündige regionale Netzabschaltungen haben nichts mit> Brownout zu tun - auch wenn es vielleicht netter klingt!
Ok, Politik mal aussen vor...
aber da muss ich zustimmen. Unter Brownout habe ich bisher den
altmodischen Begriff "Spannungsschwankungen" verstanden, wenn also kurz
die Glühlampen dunkler wurden. Oder noch werden (zB. wenn mein Nachbar
die große Wippsäge anwirft um Brennholz zu machen). Oft auch bei
Gewittern oder als Vorbote zu einem Stromausfall (nicht Blackout).
Zum ganzen restlichen Thema und den Preisen bei Online-Versandhändlern
was das Thema Strom, Heizen, Krisenvorsorge etc. angeht: Mit Angst ließ
sich schon immer gut Geld verdienen. Sonst gäbe es auch keine
Versicherungen ;)
Ein paar Vorräte zu Hause war früher normal und vernünftig. Aber manche
machen echt einen Sport daraus, sich auf ALLES vorzubereiten. Was aber
nicht möglich ist. Ein gesunder Mittelweg und weniger Katastrophendenken
würde allen gut tun.
Mcn schrieb:> Nö. Ein Bungalow braucht kein WLAN, Fernseher, Masagesessel, Mikrowelle,> Lockeisen, elektrische Zahnbürste, Bügeleisen, Peleton-Fitnesstrainer,> Lötstation, Elektrogrill, Radiowecker, ....
Fast richtig, aber nur fast.
Eine Löstation braucht man immer, ebenso ein Labornetzgerät, ein Oszi,
ein Multimeter, einen Logic-Analyzer, einen Signalgenerator und ein
Magazin, gefüllt mit elektronische Bauteilen, u.a. Mikrocontrollern.
Ein Leben ohne diese Dinge ist möglich, aber sinnlos :)
Thomas U. schrieb:> Du umgehst gekonnt den Vergleich Stadt/Dorf...
Nö, da gibt es keinen Unterschied, die Evolution beherrscht beide
Gebiete.
Wer zu bequem ist, sich vorzubreiten muß halt verrecken. Das macht dann
den Nicht-Verreckten das weitere Überleben leichter.
EOT
Mcn schrieb:> Thomas U. schrieb:>>> Du umgehst gekonnt den Vergleich Stadt/Dorf...> Nö, da gibt es keinen Unterschied, die Evolution beherrscht beide> Gebiete.
Wirklich ohne Unterschied?
>> Wer zu bequem ist, sich vorzubreiten muß halt verrecken. Das macht dann> den Nicht-Verreckten das weitere Überleben leichter.>> EOT
Wo gibt es mehr reale Möglichkeiten und Alternativen?
Yalu X. schrieb:> Mcn schrieb:>> Nö. Ein Bungalow braucht kein WLAN, Fernseher, Masagesessel, Mikrowelle,>> Lockeisen, elektrische Zahnbürste, Bügeleisen, Peleton-Fitnesstrainer,>> Lötstation, Elektrogrill, Radiowecker, ....>> Fast richtig, aber nur fast.>> Eine Löstation braucht man immer, ebenso ein Labornetzgerät, ein Oszi,> ein Multimeter, einen Logic-Analyzer, einen Signalgenerator und ein> Magazin, gefüllt mit elektronische Bauteilen, u.a. Mikrocontrollern.>> Ein Leben ohne diese Dinge ist möglich, aber sinnlos :)
Das kann man auch ohne NetzStrom haben, nimmste halt steckbrett,
Batterien oder Solarzelle. Oder man nahm in den Achtzigern seinen
programmierbaren Casio mit in den "Schrebergarten":
https://de.wikipedia.org/wiki/Pocket-Computer
Die besten Entwickler sind ohnehin die, die es gelernt haben, zu
improvisieren wie Steve Wozniak der den Apple II auf (karierten) Papier
entwarf:
https://www.macrumors.com/2020/12/18/steve-wozniak-schematics-auction/
Stefan U. schrieb:> Wie lagert man Trinkwasser über mehrere Wochen, ohne dass es umkippt?> Oder jede Woche das alte Wasser weg kippen und neues abfüllen?
Mikropur/Mikropur Forte für Regenwasser falls die vorgehaltene Menge
nicht ausreicht.
Macht Wasser nach der Aufbereitung 6 Monate haltbar.
Filtern, Abkochen ect...
Ich hab mir ein Radio und ein paar passende Einwegbatterien gekauft.
Ansonsten: Campingausrüstung vorhanden, Vorräte für 2 Wochen gebunkert
und akklimatisiert bin ich von der Baustelle eh.
E34 L. schrieb:> Ein paar Vorräte zu Hause war früher normal und vernünftig. Aber manche> machen echt einen Sport daraus, sich auf ALLES vorzubereiten. Was aber> nicht möglich ist. Ein gesunder Mittelweg und weniger Katastrophendenken> würde allen gut tun.
Du hast also jeglichen Bezug zur Realität verloren. Ja, Vorräte Zuhause
zu haben, ist NORMAL und mittlerweile auch PFLICHT (vor ein paar Jahren
übrigens noch ein Grund für die "Nazikeule" - sie glauben ja, dass unser
System zusammenbrechen kann!).
Aber ist es normal Atomkraftwerke abzuschalten, wo die Enerpreise für
die meisten unbezahlber sind?
Früher hatten wir keine Regierung wie jetzt!
Und was ich hier lese: frisches WASSER(!) für zwei Wochen lagern. WTF?!
Was denkt ihr wird hier abgehen, wenn die Wasserversorgung
zusammenbricht?
Ihr musst doch endlich mal verstehen, wo unser Problem wirklich liegt,
meine Güte.
ein lupenreiner Demokrat schrieb:> Ihr musst doch endlich mal verstehen, wo unser Problem wirklich liegt,> meine Güte.
Sorry, dass ich nachfrage, aber gibt es überhaupt ein Problem?
Worst case bin ich mit dem Fahrrad in 8 Tagen in der Ukraine. Die wissen
offensichtlich, wie man ohne Strom, Gas und Wasser überlebt.
Tom schrieb:
fall-winter-energiekrise-100.html
>> Zitat:> "Amt rechnet mit Stromabschaltungen im Winter> ---------------------------------------------> [...]> Laut Tiesler wäre die Ursache für die Stromunterbrechungen nicht nur> Energieknappheit, sondern auch das gezielte, zeitweise Abschalten der> Netze durch die Betreiber, um die Netze zu schützen und die> Gesamtversorgung nicht zu gefährden.
Warum müssen die Netzbeteiber die Netze zeitweise abschalten wenn es
keine Energieknappheit gibt?
Warum mussten sie das bislang nicht tun? (Außer zu Wartungsarbeiten)
Uwe, ratlos
ein lupenreiner Demokrat schrieb:> Aber ist es normal Atomkraftwerke abzuschalten, wo die Enerpreise für> die meisten unbezahlber sind?
Jo, und das senkt die Kosten um wie viel? 0,2%?
Jörg S. schrieb:> ein lupenreiner Demokrat schrieb:>> Aber ist es normal Atomkraftwerke abzuschalten, wo die Enerpreise für>> die meisten unbezahlber sind?> Jo, und das senkt die Kosten um wie viel? 0,2%?
Nö, aber: jede knappe Ware lässt sich zu nahezu beliebigen Preisen
absetzen!!!
Mcn schrieb:>> Mcn schrieb:>>> Bei Wasser rechnet man mit 3l pro Person und Tag, da reichen deine 100l>>> in Glasflaschen nicht.>>>> Was genau hast du an "Umkehrosmoseanlage" nicht verstanden?>> Ich habe das als mglw. nutzlosen "Joker" in deiner Milchmädchenrechnung> vestanden und somit mit Null Liter angesetzt.
Was du eben so verstehst...
> Nach meinen Verständniss kann eine Osmoseanlage kein Wasser aus dem> Nichts erzeugen und ich gehe nicht davon aus, das du das Ding mit deinem> Urin betreiben willst.> Des weiteren gehe ich davon aus, das deine "Anlage" ohne Strom auch> nicht funktioniert.
Braucht keinen Strom, funktioniert tatsächlich erwiesenermaßen mit Urin
(frag mal in der Raumfahrt an). Ansonsten fehlt die etwas Phantasie:
-es gibt hier einen Bach
-ich habe einen Brunnen
-gelegentlich regnet es
> Aber es gibt vernunftreiche Planungen um auf 99,999% zu kommen und das> ist gerade der Sinn der Katastrophenvorbereitung, das man sich auf ein> Leben nach Verkust der externen Resourcen einrichtet.
Häng noch ein paar Neunen dran, dann bist du beim autarken
Regierungsatombunker. Wo Vernunft aufhört und Paranoia anfängt lässt
sich nicht definieren. Wahrscheinlich bist du einer von denen, denen
99% nicht genug sind und deshalb exakt nichts haben
> Man legt sich bei den kritischen Bauteilen eine Reserve ins Lager> (odervermeidet solche kritischen Schwachstellen komplett) und bringt> sich in die Lage die ggf. selbst zu tauschen.
Warum?
> Und natürlich hat man auch einen Plan C, wenn der Eigenaustausch> scheitert, eben Leben ohne elektrischen Strom. Das soll ja der> Menschheit bis 1900 gut gelungen sein und manche haben sich diese> wichtige Kulturtechnik bis heute bewahrt.
Das ist dummes Zeug, darauf braucht man sich nicht vorbereiten. Die
Tiere sterben ohne Strom innerhalb weniger Tage, die Lager vergammeln
ohne Klimatisierung, eine nächste Ernte wird nicht stattfinden. Nichts
funktioniert, dass überleben vielleicht 10%. Da will ich nicht unbedingt
dazugehören.
> Naja dann ist deine Persönlichkeit reichlich begrenzt und das Ganze> wurde noch nie einem realistischen Stresstest (damals hiess das> "Generalprobe" oder "Probelauf") unterzogen.
Es ist immer schwierig sich selbst einzuschätzen...
Die Stromversorgung läuft hier jeden Tag. Ist das "Generalprobe" genug?
Nach nun 2 grauen Tagen in Folge habe ich wieder auf Netzbetrieb
zurückgeschaltet. Aber es kamen immer noch ca. 1kWh/Tag, damit kann man
was machen.
> Praktisch "keine> Investionen" kann man angesichts der Anlagentechnik und dem> Flaschenlager nicht wirklich behaupten.
Also wenn du 50€ für einen Stapel Wasserkästen als nennenswerte
Investition bezeichnest, fängst du an mir leid zu tun. Ich könnte dir
was spenden, schick mir die Kontonummer.
Solaranlage hätte ich sowieso gebaut. Die Frage war mit oder ohne Akku.
Und die Entscheidung mit Akku brachte dann eben auch die Inselanlage ins
Spiel. Erleichtert hat das weil wir mit Gas kochen.
> Zu 100% sinnvoll und> abgeschlossen sind die getätigten Ausgaben auch nicht, aber das sagte> ich bereits.
Ja, du hast schon viel geredet. Aber wenig gesagt. Ausser Geschwurbel.
Hinfort mit Euch schrieb im Beitrag #7259326:
> Was ist der Unterschied zwischen einer Belastung mit 2KW-Herdplatte oder> 2KW-Ölradiator?
Was ist der Unterschied zwischen Jogging zum Bäcker um die Ecke und
einem Marathonlauf?
Tja, warum geht so etwas bei uns nicht?
Weil solche konstruktiven Vorschläge (Beitrag 7259352) selbst in einem
µC-Forum bereits im Keim erstickt werden.
Yalu X. schrieb:> Die meisten Dosen haben inzwischen so genannte Aufreißdeckel, die einen> werkzeuglosen Zugang zum Inhalt ermöglichen. Am besten achtet man schon> beim Kauf darauf :)
Die sind für das Prekariat und sonstige Clochards; wie Kaffeekapseln ...
Die Spitzengastronomie verwendet Spezialwerkzeug:
https://www.beeketal.de/kuechenausstattung/beeketal-dosenoeffner-bdoe56_526_1395
Ansonsten empfehlen sich Keks und Honig, beides haltbar.
H.Joachim S. schrieb:>> Praktisch "keine>> Investionen" kann man angesichts der Anlagentechnik und dem>> Flaschenlager nicht wirklich behaupten.> Also wenn du 50€ für einen Stapel Wasserkästen als nennenswerte> Investition bezeichnest, fängst du an mir leid zu tun.> Solaranlage hätte ich sowieso gebaut. Die Frage war mit oder ohne Akku.
Das ist albern, erst beschwerste Dich, man hätte die Osmoseanalage
übersehen, aber bei der Investrechnung denkste nur an die 50 € für die
Kauf-Flaschen.
Ein sinnvolles, preiswertes Wasserlager und auch längerfristige
Versorgungsmöglichkeit sind lebensmittelechte, tragbare Kanister und
Desinfektionsmittel wie certisil. Das Wasser erneuert man über den
Trinkwasserhausanschluss aller 6 Monate und ist so nicht auf
Öffnungszeiten/Lagerbestand vom lokalen Getränkemarkt angewiesen.
Trolldetektor schrieb:> Hinfort mit Euch schrieb:>> Was ist der Unterschied zwischen einer Belastung mit 2KW-Herdplatte oder>> 2KW-Ölradiator?>> Was ist der Unterschied zwischen Jogging zum Bäcker um die Ecke und> einem Marathonlauf?
Ich denke, da ist die Frage nicht verstanden worden.
Anders gefragt: Warum ist es für die Energieversorgung kein Problem,
Millionen von Herden in der Zeit zwischen 11 und 12 Uhr zu versorgen,
während der sporadische Betrieb von Heizgeräten üner 18 Stunden verteilt
ein solches darstellen soll?
Alt G. schrieb im Beitrag #7259834:
> Hast du mal einen 2kw heizlüfter verwendet?> Das taugt nur für kleinste räume.> Für eine 4zi wohnung brauchst du 4 davon.> Ein EFH braucht 8 davon, im dauerbetrieb.
Du wohnst in einer Eishöhle mit offenen Fenstern?
16kW*24h*(geschätzt)180Tage=69120kWh!
Ich benötige jährlich für das komplette EFH 10500kWh mit WW! Merkste?
Mit dieser, deiner (Panik)heiztechnik dürftest du nur ca 26Tage heizen,
um auf den gleichen 'Verbrauch' zu kommen.
Mcn schrieb:> Das ist albern, erst beschwerste Dich, man hätte die Osmoseanalage> übersehen, aber bei der Investrechnung denkste nur an die 50 € für die> Kauf-Flaschen.> Ein sinnvolles, preiswertes Wasserlager und auch längerfristige> Versorgungsmöglichkeit sind lebensmittelechte, tragbare Kanister und> Desinfektionsmittel wie certisil. Das Wasser erneuert man über den> Trinkwasserhausanschluss aller 6 Monate und ist so nicht auf> Öffnungszeiten/Lagerbestand vom lokalen Getränkemarkt angewiesen.
Du bist schon putzig.
Stand doch von Anfang an dabei, dass ich ausschliesslich die nur für den
Notfall angeschafft habe, alles andere im normalen Tagesablauf
zirkuliert.
Und für 100€ Invest braucht man jetzt auch nicht unbedingt einen
Kredit...
Kanister kosten nichts? Stimmt, deine nicht, du hast nämlich gar nichts
ausser heisser Luft.
Die nehmen Platz weg und wollen regelmässig neu befüllt werden. Wer
macht es? Richtig, im Normalfall nach einem Jahr keiner mehr.
Tragbar? Setzt voraus, dass jemand in fussläufiger Nähe Wasser
ausreichender Qualität immer wieder anliefert. Je nach Entfernung ist
man dann mit 2x10l schon ganz gut ausgelastet, 20l-Kanister tragen sich
nicht wirklich gut.
Ich habe jederzeit gesicherte ca. 200l pro Tag, mehr als genug.
Vorraussetzung war natürlich, dass ich jederzeit Zugriff auf leicht
verschmutztes Wasser haben werde.
Und jetzt ist es auch genug.
Alt G. schrieb im Beitrag #7259870:
> Also bei -5 grad brauch ich 6 heizlüfter, bei -10 grad etwa 10.> Dummerweise brauchen dann alle bei -10 grad maximalstrom und weil die> grünen ideologen die akw's abgestellt haben geht das stromnetz dann> hops.
Wegen den lausigen 12% (2021) die die alten AKWs beitragen?
Da beruhigen mich die Wölkchen welche neuerdings wieder über den
Kühltürmen des nahegelegenen, eigentlich schon stillgelegten,
Kohlemeilers aufsteigen dann doch mehr. (Ja, die Umwelt, ist nicht
schön, nein)
Und warum eigentlich möchtest du bei einem "Blackout" mit
Elektro-Heizlüftern deine Hütte heizen? Und warum überhaupt?
Uwe
Uwe B. schrieb:> Und warum eigentlich möchtest du bei einem "Blackout" mit> Elektro-Heizlüftern deine Hütte heizen?
Damit endlich der heissersehnte Blackout kommt und die eigene politische
Agenda anfeuert? Energie sparen ist dafür kontraproduktiv, zu sehr
Mainstream, ist was für Schlafschafe. ;-)
Alt G. schrieb im Beitrag #7259896:
> Die grünen haben ja nicht nur die AKW abgestellt, die> haben auch noch mit dem gaslieferanten zoff angefangen.
Daß die Speicher gefüllt und die Flüssiggasterminals fast fertig sind,
die Tanker bereits vor den Häfen schaukeln, ist dir entgangen? Kommt in
deiner Weltsicht nicht vor?
Bevor deine Nachbarn frieren wird erst Bayer das Gas abgeknipst. (Die
Industrie verbrauchte 2021 37% der insges. verbrauchten Erdgases) Auch
nicht schön, aber nicht kalt im Heim.
Ein anderes Thema sind die Kosten. Da helfen E-Heizlüfter aber sicher
nicht weiter. Da mache ich mir eher Sorgen, ob das wirklich verstanden
wird, was die elektrowarme Bude so kostet...
Uwe, Biogasfernwärmebeheizt
H. H. schrieb:> Abdul K. schrieb:>>> Wasser hält sich fast ewig. Sollte dunkel stehen.>> Das allermeiste Wasser auf der Erde ist schon Milliarden Jahre alt.> Dunkel gelagert wurde es nicht
Da wäre ich mir nicht so sicher, allenfalls als Summengleichung. Du hast
den biochemischen Umsatz glatt unterschlagen und der ist erheblich! Wenn
du Kohle verbrennst entsteht wieder Wasser, was vorher aufgespalten
wurde. Dabei entstand das für Pflanzen letztlich giftige Gas Sauerstoff.
Später wurden dann Tiere erfunden, damit der Kram wieder ins begehrte
CO2 verwandelt wird.
---
Wir hatten mal Wasserkanister im VW-Bus bis nach Griechenland und
zurück. Der Rest blieb dann natürlich im Auto aus Faulheit. Nächstes
Jahr vor dem neuerlichen Urlaub war es noch komplett geruchfrei.
Uwe B. schrieb:> Ein anderes Thema sind die Kosten. Da helfen E-Heizlüfter aber sicher> nicht weiter. Da mache ich mir eher Sorgen, ob das wirklich verstanden> wird, was die elektrowarme Bude so kostet...
Auch hier im Forum hält sich hartnäckig der Mythos elektrisch heizen
hätte einen Wirkungsgrad von 99 % Prozent.
Wie verlustbehaftet die Hochspannungsleitungen regional sind und welchen
Wirkungsgrad das Stromnetz hat wird nicht beachtet. Und dass Strom
vielerorts aus Gas erzeugt wird auch nicht.
https://www.mikrocontroller.net/topic/546379#7260078
Cyblord -. schrieb im Beitrag #7260078:
> Und dass ein Heizlüfter fast auf 100% Wirkungsgrad kommt. Wo hat man das> sonst?
manche lernen es nie
Alexander schrieb:> Auch hier im Forum hält sich hartnäckig der Mythos elektrisch heizen> hätte einen Wirkungsgrad von 99 % Prozent.
Alexander schrieb:> https://www.mikrocontroller.net/topic/546379#7260078>> Cyblord -. schrieb im Beitrag #7260078:>> Und dass ein Heizlüfter fast auf 100% Wirkungsgrad kommt. Wo hat man das>> sonst?>> manche lernen es nie
Er hat doch recht. Die Verluste fallen hauptsächlich beim Erzeuger und
beim Netzbetreiber an, nicht bei dem Heizlüfter. Kraftwerks- und
Netzbetreiber lassen sich das allerdings bezahlen...
Uwe
Alt G. schrieb im Beitrag #7259834:
> Für eine 4zi wohnung brauchst du 4 davon.> Ein EFH braucht 8 davon, im dauerbetrieb.
Mir scheint du lebst in einer zugigen Bretterbude.
Vieleicht solltest du mal die Spalten und Risse mit Moos und Lehm
zuschmieren.
Folglich hat sich also der Wirkungsgrad der Gastherme schlagartig
reduziert und alle Datasheets sind krass gelogen. Wenn man daran die
gleiche Logik anlegt, wie bei Elektroheizung.
Abdul K. schrieb:> H. H. schrieb:>> Abdul K. schrieb:>>>>> Wasser hält sich fast ewig. Sollte dunkel stehen.>>>> Das allermeiste Wasser auf der Erde ist schon Milliarden Jahre alt.>> Dunkel gelagert wurde es nicht>> Da wäre ich mir nicht so sicher, allenfalls als Summengleichung. Du hast> den biochemischen Umsatz glatt unterschlagen und der ist erheblich! Wenn> du Kohle verbrennst entsteht wieder Wasser, was vorher aufgespalten> wurde.
So so, wie sieht denn die Summengleichung der Verbrennung von Kohle zu
Wasser konkret aus ? :-)))
Alt G. schrieb im Beitrag #7260294:
> Der wirkungsgrad bei der verflüssigung ist unterirdisch, um die 50%.> Der CO2 footprint von LNG ist auch ohne transport mehr als doppelt so> gross wie der vom bösen russengas.
Einfach mal eine beeindruckende Zahl in den Raum werfen oder wie?
Es kommt darauf an wo das Gas herkommt. Flüssiggas aus Katar bezogen hat
z.B. einen kleineren "Fußabdruck" als Erdgas per Pipeline aus Sibirien.
Pipelines haben auch einen Wirkungsgrad. Je älter und je länger so
schlecht.
Uwe
Uwe B. schrieb:> Er hat doch recht. Die Verluste fallen hauptsächlich beim Erzeuger und> beim Netzbetreiber an, nicht bei dem Heizlüfter.
Nur dass es Schwachsinn ist zu glauben man würde damit Energie sparen.
Wir bekommen Strom aus dem Gaskraftwerk, keine Ahnung wie üblich das
ist. Du hast also die Verluste aus dem Stromnetz + Verluste aus dem
Gasnetz.
Tilo R. schrieb im Beitrag #7260278:
> Die bei Fernwärme vom Wärmemengenzähler gezählte Energie ist praktisch> zu 100% nutzbar.
(prx) A. K. schrieb:> Folglich hat sich also der Wirkungsgrad der Gastherme schlagartig> reduziert
Den heizenden Verbraucherbürger interessiert letztlich eh nur der
Wirkungsgrad in Euro/Warmebude.
Der ist bei einer Elektrodirektheizung sehr schlecht, bei geklautem
Feuerholz aus dem Wald recht gut. (Wenn es der Förster nicht beobachtet
hat)
Der technische Wirkungsgrad einer Therme ist nur für den Katalog bzw.
zum Vergleich bei der Auswahl.
Uwe
Alexander schrieb:> Uwe B. schrieb:>>> Er hat doch recht. Die Verluste fallen hauptsächlich beim Erzeuger und>> beim Netzbetreiber an, nicht bei dem Heizlüfter.>> Nur dass es Schwachsinn ist zu glauben man würde damit Energie sparen.> Wir bekommen Strom aus dem Gaskraftwerk, keine Ahnung wie üblich das> ist. Du hast also die Verluste aus dem Stromnetz + Verluste aus dem> Gasnetz.> Tilo R. schrieb:>>> Die bei Fernwärme vom Wärmemengenzähler gezählte Energie ist praktisch>> zu 100% nutzbar.
Das Argument wo der Zähler anfängt zu rechnen ist Augenwischerei und für
einen Blackout völlig unerheblich.
Uwe B. schrieb:> Alt G. schrieb im Beitrag #7260294:>>> Der wirkungsgrad bei der verflüssigung ist unterirdisch, um die 50%.>> Der CO2 footprint von LNG ist auch ohne transport mehr als doppelt so>> gross wie der vom bösen russengas.>> Einfach mal eine beeindruckende Zahl in den Raum werfen oder wie?>> Es kommt darauf an wo das Gas herkommt. Flüssiggas aus Katar bezogen hat> z.B. einen kleineren "Fußabdruck" als Erdgas per Pipeline aus Sibirien.> Pipelines haben auch einen Wirkungsgrad. Je älter und je länger so> schlecht.>> Uwe
Glaube ich dir nicht.
Die Abkühlung zur Verflüssigung ist extrem energieintensiv, der
Trasnport kommt noch dazu.
Belege Deine Behauptung mit konkreten Fakten.
Abdul K. schrieb:> Da wäre ich mir nicht so sicher, allenfalls als Summengleichung. Du hast> den biochemischen Umsatz glatt unterschlagen und der ist erheblich!
Rechne mal nach.
> Wenn> du Kohle verbrennst entsteht wieder Wasser, was vorher aufgespalten> wurde.
Das gibt dann den Nobelpreis für Chemie...
(prx) A. K. schrieb:> Folglich hat sich also der Wirkungsgrad der Gastherme schlagartig> reduziert und alle Datasheets sind krass gelogen. Wenn man daran die> gleiche Logik anlegt, wie bei Elektroheizung.
Sag das nicht zu laut! Es könnten 'klebrige' Ideen erwachsen...
Stefan M. schrieb im Beitrag #7260381:
> Uwe B. schrieb:>> Stefan M. schrieb:>>> Belege Deine Behauptung mit konkreten Fakten.>>>> Erster Googletreffer:>> https://www.scinexx.de/dossierartikel/wie-dreckig-ist-lng/>> Du hast den Inhalt von Deinem Link also offensichtlich selbst nicht> gelesen :
Doch, ich habe sogar weitergergelesen:
"All dies macht deutlich, dass die Klimabilanz von LNG ähnlich wie beim
Pipelinegas sehr unterschiedlich ausfallen kann. So ist der
Fraunhofer-Studie zufolge LNG aus Katar trotz der relativ hohen
Emissionen bei der Verflüssigung deutlich klimafreundlicher als LNG aus
Australien oder den USA. Das Erdgas aus Russland wiederum liegt in
seiner Gesamtbilanz fast gleichauf mit dem LNG aus Katar."
Den Rest des Posts spare ich mir zu beantworten, der Duktus
(Märchenbuchautor, Hühnerzüchter) spricht für sich.
Uwe
Stefan M. schrieb im Beitrag #7260381:
> Du hast den Inhalt von Deinem Link also offensichtlich selbst nicht> gelesen :> "... Der Studie zufolge schlägt dies bei LNG aus Katar besonders stark> zu Buche: Weil die Anlagen dort nur einen geringen Wirkungsgrad besitzen> und bei großer Hitze laufen, erzeugt die LNG-Produktion dort höhere> Emissionen als in anderen Ländern. ..." usf, usf, usf ...
Naja. Es reicht nicht, nur kurz zu überfliegen und nur das zu lesen, was
man lesen möchte. Denn weiter unten steht:
"Das Erdgas aus Russland wiederum liegt in seiner Gesamtbilanz fast
gleichauf mit dem LNG aus Katar."
Hätte ich so deutlich nicht erwartet. Allerdings ist auch das
Durchpressen von Gas unter hohem Druck durch sehr kleine Röhren sehr
energieaufwändig.
Das preiswerteste und umweltfreundlichste Verhalten ist immer noch,
Energie zu sparen.