ich plane meinen Wohnwagen mit einer 12V-Batterie auszustatten, um auch ohne 230V "Landstrom" über die Außensteckdose, 12V-Verbraucher (USB-Ladesteckdose oder LED-Beleuchtung) mal 1-2 Nächte betreiben zu können.
Damit an dem AHK-Stecker (draußen) nicht 12V anliegen und damit das HVS30 nicht beschädigt wird, habe ich mir gedacht eine Sperrdiode zu verwenden.
Ich verwende 3mm² Kabel, daher möchte ich nicht den Kabeldurchmesser mit einer Standard Sperrdiode "verkleinern!
Frage:
Welches wäre die "richtige Dimension" der Sperrdiode? (24V/60A?)
...oder wie berechne ich diese?
Kann auch eine höher ausgelegte Sperrdiode verwendet werden, z.B. diese hier? https://amzn.eu/d/7HQqpSm
Über direkte Links als Vorschläge bin ich sehr dankbar.
Frage:
Ist mein Schaltplan "gedanklich" generell richtig? (auch die Sperr-Richtung?)
Frage:
Kann ich von ausgehen, dass die Batterie (bei angeschlossen Landstrom) mit geladen wird (...wenn auch schwach, nennen wir es mal "Erhaltungsladung")?
Für Tipps und konstruktive Kritik bin ich sehr dankbar.
Ersetze die Uraltgurke HVS30 durch ein taugliches Gerät.
Ja ist geplant dieses Gerät mit zu ersetzen!
Aber als Veranschaulichung der Funktion und des Schaltbildes (und neuere Geräte funktionieren gleich) war es jetzt einfacher als alles selbst zu zeichnen...
Fragen:
Wenn Sperrdioden richtigrum montiert werden, ist der Schaltplan gedanklich richtig?
Fragen:
Wenn Sperrdioden richtigrum montiert werden, ist der Schaltplan
gedanklich richtig?
Nein. An jeder Diode gehen 0,5 bis 1V verloren. Damit lädt der Akku nicht richtig. Außerdem ist der maximale Ladestrom (vom PKW kommend) unbekannt. Den müsste man aber wissen, um eine geeignete Diode auszuwählen.
Damit an dem AHK-Stecker (draußen) nicht 12V anliegen
enthält das Gerät ein Relais. Und wenn deine zusätzlichen Dioden
sinnvoll wären, hätte der Hersteller des Gerätes sie bereits eingebaut.
Du hast die Schaltung nicht verstanden. Das Relais zieht NUR an, wenn Landstrom anliegt. Das Gerät ist von der Konstruktion her gar nicht für den Anschluss einer Batterie vorgesehen/geeignet.
Damit an dem AHK-Stecker (draußen) nicht 12V anliegen
enthält das Gerät ein Relais. Und wenn deine zusätzlichen Dioden
sinnvoll wären, hätte der Hersteller des Gerätes sie bereits eingebaut.
Danke für den Beitrag.
Wie am Schaltbild des HVS30 ersichtlich, wird wenn 230V-"Landstrom" angeschlossen ist, mittels Relais der AHK-Verbindungsstecker getrennt.
Wenn keine 230V von außen anliegen und eine Batterie parallel angeklemmt wird, liegen immer am AHK-Verbindungstecker 12V an!! ...sehr unschön(!) wenn auf einem Campingplatz ein Kind unbeaufsichtigt mit dem AHK-Verbindungskabel spielen sollte...
Daher möchte ich den Strom bzw. Spannung in diese Richtung "sperren".
Wenn keine 230V von außen anliegen und eine Batterie parallel angeklemmt
wird, liegen immer am AHK-Verbindungstecker 12V an!! ...sehr unschön(!)
wenn auf einem Campingplatz ein Kind unbeaufsichtigt mit dem
AHK-Verbindungskabel spielen sollte...
Wenn Sperrdioden richtigrum montiert werden, ist der Schaltplan
gedanklich richtig?
Die Batterie wird mit Landstrom nicht geladen werden, weil an den Dioden zu viel Spannung (allermindestens 2 x 0,7 V) abfällt. Und: Das interne Netzteil des HVS 30 ist nicht als Ladegerät konzipiert (du kannst/darfst nicht einfach eine Batterie an eine Festspannung von 12 V anschließen).
Wie also willst du die Batterie laden? Beim Fahren über die AHK? Geht auch schlecht, wegen der Dioden. Du müsstest eine Batterie einbauen, deren Ladeverhalten inklusive der Dioden zur Lade-Mimik des Zugfahrzeugs passt. Gibt es das?
Besser: Ein moderneres Gerät kaufen, das einen speziellen Anschluss für eine Batterie des gewählten Typs hat. Damit bist du alle Probleme los. Dein Zugfahrzeug hat vermutlich eine Blei-Starterbatterie, der Anhänger bekommt besser eine Wohnwagen-Batterie mit anderer Charakteristik.
Praxiserfahrung: Man sollte möglichst immer laden können, beim Fahren und bei Landstromverfügbarkeit.
enn keine 230V von außen anliegen und eine Batterie parallel angeklemmt
wird, liegen immer am AHK-Verbindungstecker 12V an!! ...sehr unschön(!)
wenn auf einem Campingplatz ein Kind unbeaufsichtigt mit dem
AHK-Verbindungskabel spielen sollte...
Unschöner noch: Wenn das AHK-Kabel eingesteckt ist, ist die Wohnwagenbatterie dem Bordnetz des Zugfahrzeugs und dessen Batterie parallel geschaltet.
Die Batterie wird mit Landstrom nicht geladen werden, weil an den Dioden
zu viel Spannung (allermindestens 2 x 0,7 V) abfällt. Und: Das interne
Netzteil des HVS 30 ist nicht als Ladegerät konzipiert (du kannst/darfst
nicht einfach eine Batterie an eine Festspannung von 12 V anschließen).
Batterie wird nur über ein externes Ladegerät, wenn 230 V angeschlossen sind, geladen.
Mir scheint hier ein ganz anderes Konzept sinnvoller:
Versorge den Wohnwagen nicht mehr vom PKW aus mit Strom (außer natürlich die äußere Verkehrsbeleuchtung). Das HVS30 entfällt.
Lade deinen 12V Akku mit einem handelsüblichen 12V KFZ Ladegerät. Achte aber darauf, eins zu kaufen, dass den Akku bei Wegfall der 230V nicht wieder leer saugt.
Dann kannst du deine 12V Verbraucher ganz unabhängig vom Auto benutzen und hast auch keine Seiteneffekte auf das Auto und dem AHK Stecker.
Da mal wieder komplett um das Thema herum geschrieben wird, bitte ich drum, nicht zu schreiben, was alles nicht geht oder welches Gerät zu weit ist…
…sonder freue ich mich, wenn jemand mal direkt auf die Frage antwortet, wie ich die geplante Funktion einer zusätzlichen Batterie (bei derzeit von der Schaltung) umsetzen kann, so dass der AHK-Stecker nicht dauerhaft unter Strom steht und das vorhandene HVS30 nicht beschädigt wird.
Gerne auch mit einem eigenen Schaltplan, den dann wahrscheinlich hier zwölf verschiedene Leute wieder kommentieren…
Mir scheint hier ein ganz anderes Konzept sinnvoller:
Versorge den Wohnwagen nicht mehr vom PKW aus mit Strom (außer natürlich
die äußere Verkehrsbeleuchtung). Das HVS30 entfällt.
Lade deinen 12V Akku mit einem handelsüblichen 12V KFZ Ladegerät. Achte
aber darauf, eins zu kaufen, dass den Akku bei Wegfall der 230V nicht
wieder leer saugt.
Dann kannst du deine 12V Verbraucher ganz unabhängig vom Auto benutzen
und hast auch keine Seiteneffekte auf das Auto und dem AHK Stecker.
Sorry, du hast nicht verstanden, was mein Ziel ist, das HVS und dessen Funktion ist sinnvoll und bleibt.
Geht einzig allein um eine Erweiterung um eine Batterie.
Bei weiteren Fragen bitte oben genauer lesen, oder? Stell die Frage direkt an mich.
Geht einzig allein um eine Erweiterung um eine Batterie.
Aber dafür brauchst du ein einen Laderegler! Dein HVS30 regelt weder den Ladestrom aus dem Netz, noch den Ladestrom aus dem PKW. Damit fängt es doch schon an. Deine Dioden-Idee ist ohne Laderegler vollkommen nutzlos.
Mein Vater hatte es sich früher leicht gemacht, mit einem 3-Stufigen Drehschalter:
Licht und Radio über
230V zu 12V Netzteil
12V vom PKW
12V vom Zweitakku
Für den Zweitakku hatte er ein handelsübliches Ladegerät, dass am 230V Eingang hing. Ohne Dioden, und ohne Elektronik, deren Funktion er nicht verstand.
das HVS und dessen Funktion ist sinnvoll und bleibt.
Für deine 3 Quellen ist es eben nicht mehr sinnvoll. Das Gerät ist nur für zwei Quellen geeignet. Dein Akku ist die dritte Quelle. Selbst wenn wir den Ladevorgang mal ganz außen vor lassen, fehlt deinem Umschaltgerät die Möglichkeit, drei Quellen anzuschließen. Sein Relaiskontakt hat nur zwei Eingänge.
Auf den Boden stampfen und "ich will aber" rufen, bringt nichts.
Sorry, du hast nicht verstanden, was mein Ziel ist, das HVS und dessen
Funktion ist sinnvoll und bleibt.
Geht einzig allein um eine Erweiterung um eine Batterie.
Das HVS ist überhaupt nicht dazu geeignet eine Batterie (bei Landstrom) zu betreiben.
Wie wird die Strombegrenzung bei leerer Batterie sichergestellt, ohne das HVS zu überlasten?
Wie wird eine vernünftige Ladeschlußspannung sichergestellt, ohne daß die Batterie entweder sulfatiert (Spannung zu niedrig) oder abkocht (Spannung zu hoch)?
Das HVS ist ein ungeregeltes Netzteil - keine Option, um eine Batterie dauerhaft damit zu laden. Und der Anwendungsfall "Landstrom" sollte der häufigste sein, wenn Du für Wochen auf dem Campingplatz stehst.
Mir scheint hier ein ganz anderes Konzept sinnvoller
Versorge den Wohnwagen nicht mehr vom PKW aus mit Strom (außer natürlich
die äußere Verkehrsbeleuchtung). Das HVS30 entfällt.
Und an Stellplätzen ohne Landstrom sitzt du dann bei leerer Batterie nachts im Dunkeln, die Wasserpumpe für das Klo funktioniert nicht, ...
Und die Batterie WIRD dort ja leer werden.
Sorry, du hast nicht verstanden, was mein Ziel ist, das HVS und dessen
Funktion ist sinnvoll und bleibt.
Geht einzig allein um eine Erweiterung um eine Batterie.
Das HVS ist überhaupt nicht dazu geeignet eine Batterie (bei Landstrom)
zu betreiben.
Wie wird die Strombegrenzung bei leerer Batterie sichergestellt, ohne
das HVS zu überlasten?
Wie wird eine vernünftige Ladeschlußspannung sichergestellt, ohne daß
die Batterie entweder sulfatiert (Spannung zu niedrig) oder abkocht
(Spannung zu hoch)?
Das HVS ist ein ungeregeltes Netzteil - keine Option, um eine Batterie
dauerhaft damit zu laden. Und der Anwendungsfall "Landstrom" sollte der
häufigste sein, wenn Du für Wochen auf dem Campingplatz stehst.
Die Batterie muss/soll darüber auch nicht geladen werden!
Könnte diese auch mittels Relais zum Beispiel bei Land Strom entkoppeln.
Wie würdest du konkret eine Zusatzbatterie einbinden?
Die Batterie muss/soll darüber auch nicht geladen werden!
Wird sie aber, so wie Du die Batterie einbinden willst/wolltest (mal abgesehen von der verpolten Diode).
Komischerweise impliziert auch Deine 3. Frage genau diesen Anwendungsfall:
Frage:
Kann ich von ausgehen, dass die Batterie (bei angeschlossen Landstrom)
mit geladen wird (...wenn auch schwach, nennen wir es mal
"Erhaltungsladung")?
Doch, aber ich habe noch nie einen Campingplatz ohne Strom gesehen.
Ha, ha. Natürlich gibt es dort fast immer Strom. Aber längst nicht an jeder freien Parkposition. Wenn da nur eine Stromsäule mit 6 Steckdosen à 6 Ampere für 25 Camper ist, nützt dir auch ein 50-Meter-Kabel nichts.
Auch gibt es Natur-Campingplätze ohne alles.
Und – halb OT – auf Wohnmobilstellplätzen gibt es vielfach null Komma nichts, nur ein Schild.
Die Antwort hast du schon bekommen. Aber du willst nur Antworten, die
dir gefallen, sonst nimmst du dein Böckchen. :-(
Ersetze die Uraltgurke HVS30 durch ein taugliches Gerät.
....
..ok :-) dann macht doch einfach mal einen konkreten Vorschlag für ein PASSENDES Gerät welches Landstrom, AHK-Steckdose und Zusatzbatterie kann!?
(...mit Ladefunktion der Batterie von Landstrom und AHK)
darum geht es nicht, es geht Stefan nur um Beiträge, er peilt mittlerweile die 200.000 unter ständig wechselnen Nicknames an, egal welchen Blödsinn er schreibt!
dann macht doch einfach mal einen konkreten Vorschlag für ein
PASSENDES Gerät welches Landstrom, AHK-Steckdose und Zusatzbatterie
kann!?
(...mit Ladefunktion der Batterie von Landstrom und AHK)
Dann geh doch einfach mal in ein PASSENDES Forum, also in irgendeins der vielen Camper-Foren. Die Jungs und Mädels dort kennen alle gängigen Fertiggeräte.
Konkret gibt es z. B. die Serien VBCS und VAC von Votronic.
Von Schaudt gibt es auch so einiges.
All-in-One-Geräte sind vielleicht für dich als Kfz-Elektronik-Laie besser.
Dann geh doch einfach mal in ein PASSENDES Forum, also in irgendeins der
vielen Camper-Foren. Die Jungs und Mädels dort kennen alle gängigen
Fertiggeräte.
Konkret gibt es z. B. die Serien VBCS und VAC von Votronic.
Von Schaudt gibt es auch so einiges.
All-in-One-Geräte sind vielleicht für dich als Kfz-Elektronik-Laie
besser.
Danke für deine Antwort genau so etwas habe ich erwartet! 🙈
Konkret wird hier keiner und die meisten labern nur drum rum!
…und urteile nicht über Leute, die du nicht kennst!
Mit einem Relais entweder AHK-Stecker oder Batterie vor dem HVS wäre die Schaltung kein Problem und durchführbar (also wenn Batterie eingeschaltet wird, schaltet AHK über Relais aus und laden nur über externe Spannungsversorgung. Wenn 230 V wird im HVS intern umgeschaltet so dass Batterie und AHK-Stecker komplett getrennt sind).
Aber das war ja nicht die Frage, sondern ob es auch mittels Sperrdiode funktioniert.
War mal wieder ein Versuch eines fachlichen Austausches. Schade, dass es nicht geklappt hat.
Konkret wird hier keiner und die meisten labern nur drum rum!
Sagt jemand, dem ganz offensichtlich das nötige Know-How fehlt, die Antworten zu verstehen. Es ist kein guter Stil, Helfer deswegen zu beschimpfen. Die können nichts dafür, dass du zu dumm bist.
Wenn keine 230V von außen anliegen und eine Batterie parallel angeklemmt
wird, liegen immer am AHK-Verbindungstecker 12V an!! ...sehr unschön(!)
wenn auf einem Campingplatz ein Kind unbeaufsichtigt mit dem
AHK-Verbindungskabel spielen sollte...
Aha, und da gab es schon Todesfälle mit den 12V? 12V spürst Du
höchstens, wenn Du mit der Zunge dranleckst. Aber nach dem Motto
"der Hund ist tot, besser ist, wir binden ihn an" kannst Du den
Stecker ja in eine zugebundende Plastiktüte stecken.
Üblicherweise hängen die AHK Stecker doch nicht lose herum? Dafür gibt es passende Parkbuchsen oder einfache Abdeckungen. Damit wäre diese "Gefahr" des offenen Stecker zuverlässig erledigt, ganz ohne Dioden etc.
Daß die Batterie das nicht lange mitmachen wird weil das HVS30 dafür gar nicht geeignet ist wirst du dann schon merken.